17:38
Partners Group gaben um 2,0 Prozent nach. Der Vermögensverwalter kündigte an, bei einem bestehenden Investmentfonds eine zweigeteilte Aktienstruktur einführen zu wollen.
Kühne+Nagel (-1,3 Prozent) konnte die Kursverluste aus dem frühen Handel eingrenzen. In den vergangenen Wochen waren die Titel recht häufig gefragt, da sich durch die Sperrung der Strasse von Hormus Chancen für den Logistiker ergaben. Mit der Unterzeichnung des Abkommens schwinden diese Vorteile nun.
Knapp im Plus hielten sich Schindler (+0,3 Prozent). Der Aufzug- und Fahrtreppenbauer hatte das Volumen des laufenden Aktienrückkaufprogramms um 200 Millionen auf neu bis zu 700 Millionen Franken erhöht.
Leonteq (+8,4 Prozent) waren stark gefragt, nachdem der Derivate-Spezialist den Abschluss sämtlicher regulatorischer Altlasten bekannt gegeben hatte. Analysten werten die Nachricht positiv - sie sorge für Klarheit bei Kunden und erleichtere die Umsetzung der strategischen Prioritäten, schrieb die ZKB in einem Kommentar.
Einen Kurssprung von 16 Prozent legte BC Jura hin. Dies gilt es allerdings zu relativieren, da der Titel der Jurassischen Kantonalbank in den vergangenen 30 Tagen 28 Prozent an Wert verloren hatte.
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17:19
Der US-Aktienmarkt ist am Donnerstag auf Erholungskurs eingeschwenkt. Insbesondere die konjunktursensiblen Technologiewerte zogen an. Anleger reagierten erleichtert auf den weiter gefallenen Ölpreis, nachdem das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Kriegs im Nahen Osten unterzeichnet worden war.
Der Dow Jones Industrial legte um 0,6 Prozent auf 51'778 Punkte zu. Am Mittwoch hatte der US-Leitindex zunächst ein weiteres Rekordhoch erreicht, bevor er nach der US-Zinsentscheidung unter Druck geriet.
Für die feiertagsbedingt verkürzte Handelswoche deutet sich nun ein Gewinn von gut ein Prozent an. An diesem Freitag bleiben die US-Börsen geschlossen, da des Endes der Sklaverei gedacht wird.
Der marktbreite S&P 500 gewann am Donnerstag ein Prozent auf 7.497 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 2,2 Prozent auf 30.312 Punkte nach oben.
Besitzer von Halbleiteraktien freuten sich dank der anhaltenden KI-Euphorie über weitere Kursgewinne. Für Intel ging es um 7,4 Prozent hoch, nachdem Trump erklärt hatte, das Unternehmen habe mit Apple einen Vertrag über die Herstellung von Chips abgeschlossen. Die Titel der Branchenkollegen AMD , Micron und Marvell Technology zogen um bis zu 12 Prozent an.
Für den Börsenneuling und Überflieger SpaceX ging es nach dem fünfprozentigen Kursrücksetzer vom Vortag um mehr als sechs Prozent auf 179,38 US-Dollar nach unten. In der Spitze hatte der Kurs mit 225,64 Dollar gut zwei Drittel über dem Ausgabepreis am Freitag gelegen. Der Börsenwert des Raumfahrt- und KI-Unternehmens von Tesla-Chef Elon Musk war damit bis auf knapp drei Billionen Dollar gestiegen, was SpaceX zeitweise Platz vier unter den weltweit wertvollsten Unternehmen beschert hatte. Zuletzt belegte SpaceX den sechsten Platz - hinter Nvidia , Alphabet , Apple, Microsoft und Amazon .
Die Anteilsscheine von Take Two Interactive stiegen um gut drei Prozent. Die Tochtergesellschaft Rockstar Games hatte mitgeteilt, dass die Vorbestellungen für das mit Spannung erwartete Spiel «Grand Theft Auto VI» am 25. Juni beginnen werden.
Ausserhalb der Tech-Branche sackten die Anteile von Accenture um fast 15 Prozent ab. Die Unternehmensberatung enttäuschte die Anleger mit seinem Umsatzausblick auf das vierte Geschäftsquartal.
Bei Pfizer mussten die Anleger einen Kursrückgang von 3,5 Prozent verkraften. Anleger reagierten negativ auf die Nachricht, dass der Finanzchef Dave Denton sein Amt zum 15. August niederlegen und den Pharmakonzern verlassen wird.
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16:49
Die Parfümeriekette Douglas hat erneut ihren Jahresausblick gesenkt. Das Konzernumsatzwachstum im Geschäftsjahr 2025/26 (Ende September) wird nun zwischen 0 und 1 Prozent erwartet, der Erlös dürfte damit im Bereich von 4,58 bis 4,63 Milliarden Euro liegen. Das teilte der SDax -Konzern überraschend am Donnerstag in Düsseldorf mit. Zuvor hatte Douglas-Chef Sander van der Laan noch das untere Ende der Bandbreite von 4,65 bis 4,80 Milliarden Euro ins Visier genommen. Die Geschäftsentwicklung im dritten Quartal sei bisher schwächer als erwartet. Die Douglas-Aktie fiel am Nachmittag um gut 7 Prozent und markierte ein Rekordtief.
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16:30
Die Kurse von US-Staatsanleihen sind am Donnerstag gestiegen. Der Terminkontrakt für zehnjährige Staatsanleihen (T-Note-Future) legte um 0,20 Prozent auf 109,78 Punkte zu. Die Rendite der zehnjährigen Anleihen fiel im Gegenzug auf 4,43 Prozent. Mit dem Rückgang haben die Renditen den Anstieg vom Vorabend nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed wieder ausgeglichen. Die US-Notenbank hatte den Leitzins zwar wie erwartet unverändert belassen. Am Markt wurde aber stärker auf steigende Zinsen im weiteren Jahresverlauf spekuliert, nachdem die Fed die Inflationsprognose deutlich erhöht hatte. Darüber hinaus hatte der neue Notenbankchef Kevin Warsh die Bedeutung der Preisstabilität besonders hervorgehoben.
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16:11
Die Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten hat die Wall Street am Donnerstag beflügelt und Sorgen über die US-Geldpolitik in den Hintergrund gedrängt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zur Eröffnung 0,6 Prozent höher bei 51'766 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 und der Index der Technologiebörse Nasdaq rückten um jeweils knapp ein Prozent auf 7471 und 26'208 Zähler vor.
Nach der Unterzeichnung eines vorläufigen Abkommens zwischen den USA und dem Iran haben am Donnerstag die ersten Tanker die Strasse von Hormus passiert. Dies drückte die Ölpreise um rund zwei bis drei Prozent ins Minus. Die Hoffnung der Anleger auf eine Entspannung scheine die negative Stimmung nach den Aussagen des neuen US-Notenbankchefs Kevin Warsh vom Mittwoch zu überlagern, sagte Art Hogan, Chefstratege beim Vermögensverwalter B Riley Wealth.
Für Gesprächsstoff bei den Einzelwerten sorgte unter anderem Intel mit einem Kurssprung von 11,6 Prozent. US-Präsident Donald Trump hatte erklärt, Apple habe einer Partnerschaft mit dem Chiphersteller bei der Entwicklung und Herstellung von Halbleitern in den USA zugestimmt. In Intels Kielwasser legten die Papiere der Konkurrenten Marvell und Micron um rund acht und sieben Prozent zu.
Gegen den Trend brachen die Aktien von Accenture um 17,4 Prozent ein. Der IT-Dienstleister hatte die Obergrenze seiner Jahresumsatzprognose gesenkt.
Nach unten ging es auch für die Aktien von Pfizer, die um 1,3 Prozent nachgaben. Finanzchef Dave Denton werde das Unternehmen zum 15. August verlassen, um einen Posten in der Konsumgüterindustrie zu übernehmen, teilte der Pharmakonzern mit.
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15:48
Die Valoren von Idorsia zünden ein Kursfeuerwerk und legen 26 Prozent zu. Das Volumen der gehandelten Titel ist hoch und liegt um das Fünffache über dem Durchschnitt der letzten fünf Handelstage.
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15:43
Die Hoffnung auf eine Normalisierung des Schiffsverkehrs durch die für den weltweiten Ölhandel wichtige Strasse von Hormus hat den Benzinpreis in den USA erstmals seit Monaten wieder unter die Marke von vier Dollar gedrückt. Im Durchschnitt bezahlen Amerikaner derzeit pro Gallone (3,785 Liter) Benzin 3,99 Dollar, wie der Automobilverband AAA meldete. So wenig kostete der Kraftstoff in den Vereinigten Staaten zuletzt etwa Ende März. Im Vergleich zur Schweiz ist das Tanken in den USA immer noch günstig. Umgerechnet auf Liter und Franken liegt der aktuelle US-Benzinpreis bei etwas 83 Rappen.
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15:31
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15:17
Die Ölpreise haben am Donnerstag die Talfahrt der vergangenen Handelstage fortgesetzt. Mit der Notierung für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent zur Lieferung im August ging es den sechsten Handelstag in Folge nach unten. Zuletzt wurden 78,37 US-Dollar gezahlt und damit anderthalb Prozent weniger als am Vortag. Zeitweise war der Preis für Öl der Nordseesorte Brent im frühen Handel bis auf 77,10 Dollar gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang März. Mittlerweile liegt die Notierung nur noch knapp über dem Niveau, das vor dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar herrschte.
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15:04
Der angekündigte Abgang von Finanzchef Dave Denton hat die Aktien von Pfizer auf Talfahrt geschickt. Die Papiere des US-Pharmakonzerns geben im vorbörslichen Handel um rund 1,5 Prozent nach. Denton werde das Unternehmen zum 15. August verlassen, um einen Posten in der Konsumgüterindustrie zu übernehmen, teilte Pfizer mit. Die Suche nach einem Nachfolger habe der Konzern bereits begonnen. Übergangsweise werde Cecile Guegan, Finanzchefin im Biopharma-Geschäft von Pfizer, die Aufgaben übernehmen. Denton war 2022 von der Baumarktkette Lowe's zu Pfizer gewechselt. Laut Pfizer-Chef Albert Bourla hat Denton wichtige Transaktionen für das Unternehmen begleitet. Dazu zählten die Übernahmen des Krebstherapie-Spezialisten Seagen, des Migränemittel-Herstellers Biohaven und des Entwicklers von Medikamenten gegen Adipositas, Metsera.
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14:54
Der Dax hat es auch am Donnerstag nicht dauerhaft über die Marke von 25.000 Punkte geschafft. Hilfreich war die Unterzeichnung des Abkommens zwischen den USA und dem Iran zur Beilegung des Krieges, doch Anleger mussten dies abwägen mit der grösser werdenden Erwartung einer baldigen US-Zinserhöhung. Der zwischenzeitliche Anstieg bis auf 25.059 Punkte bedeutete schon den dritten vergeblichen Versuch in dieser Woche, die Tausendermarke hinter sich zu lassen.
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14:41
An den New Yorker Börsen zeichnet sich am Donnerstag eine Korrektur nach oben ab. Eine Stunde vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den Nasdaq 100 1,5 Prozent höher auf 30'112 Punkte. Dank der wohl anhaltenden Hausse im Halbleitersektor würde der technologielastige Auswahlindex den Kursrutsch der vergangenen zwei Tage so teilweise wettmachen.
Für die feiertagsbedingt verkürzte Handelswoche deutet sich nun doch ein klarer Gewinn von 1,6 Prozent ab. An diesem Freitag bleiben die US-Börsen geschlossen, da des Endes der Sklaverei gedacht wird.
Den Dow Jones Industrial erwartet IG am Donnerstag 0,4 Prozent erholt bei 51'683 Punkten. Damit würde der Leitindex sein Wochenplus auf 0,9 Prozent nach oben schrauben. Er hatte am Mittwoch erneut ein Rekordhoch erreicht, dann aber - wie auch der Nasdaq 100 und der marktbreite S&P 500 - deutlich in der Verlustzone geschlossen.
Verantwortlich für den Umschwung waren Aussagen der US-Notenbank Fed gewesen. Die Währungshüter hatten wie erwartet ein weiteres Mal den Leitzins nicht angerührt. Damit erfüllten sie auch unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh den Wunsch von US-Präsident Donald Trump nach Zinssenkungen nicht. Und da die Fed für 2026 mit einer deutlich höheren Inflation als bisher rechnet, werden am Markt statt Zinssenkungen nun zunehmend Anhebungen ab Oktober erwartet.
Allerdings mildere die anhaltende Talfahrt der Ölpreise die Zinsängste etwas ab, kommentierte Marktanalyst Hebe Chen von Vantage Global Prime. Diese hatte sich jüngst beschleunigt, nachdem Trump ein Rahmenabkommen für ein Ende des Kriegs mit dem Iran unterzeichnet hatte. Dieses tritt laut dem Vermittlerstaat Pakistan mit «sofortiger Wirkung» in Kraft. Teheran werde die Strasse von Hormus «unverzüglich wieder öffnen», und die USA würden die Seeblockade iranischer Häfen umgehend aufheben, gab der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif in der Nacht zum Donnerstag auf X bekannt. US-Präsident Trump und sein iranischer Amtskollege Massud Peseschkian hatten die Vereinbarung zuvor unterzeichnet.
Die Märkte hätten schon vor Trumps Unterschrift eine schrittweise Normalisierung des Schiffsverkehrs durch die Meerenge von Hormus eingepreist, ergänzte Rajeev De Mello, Portfoliomanager bei Gama Asset Management. Es habe aber «weiterhin ein erhebliches Risiko bestanden, dass die Verhandlungen in letzter Minute scheitern könnten» - diese Sorgen seien nun weitgehend ausgeräumt.
Besitzer von Halbleiteraktien können sich am Donnerstag dank der anhaltenden KI-Euphorie auf weitere Kursgewinne freuen. Für Intel ging es vorbörslich um 9,5 Prozent hoch, nachdem Trump erklärt hatte, das Unternehmen habe mit Apple einen Vertrag über die Herstellung von Chips abgeschlossen. Die Titel der Branchenkollegen AMD, Micron und Marvell Technology verteuerten sich um bis zu 6 Prozent.
Für den Börsenneuling und Überflieger SpaceX zeichnet sich nach dem fünfprozentigen Kursrücksetzer vom Vortag eine weitere Konsolidierung ab: Die Titel des Raumfahrt- und KI-Unternehmens von Tesla -Chef Elon Musk sanken um 3,3 Prozent auf 185,49 US-Dollar. Auf dem bisherigen Höhepunkt hatte der Aktienkurs mit 225,64 Dollar gut zwei Drittel über dem Ausgabepreis am Freitag gelegen. Der Börsenwert war damit bis auf knapp drei Billionen Dollar gestiegen, was SpaceX zeitweise Platz vier unter den weltweit wertvollsten Unternehmen beschert hatte. Zuletzt belegte SpaceX den sechsten Platz - hinter Nvidia, Alphabet, Apple, Microsoft und Amazon. Bei dieser Reihenfolge dürfte es zunächst auch bleiben.
Die Anteile von Accenture sackten vorbörslich um weitere 13 Prozent ab, womit ihren ein Tief seit Ende 2018 droht. Die Unternehmensberatung enttäuschte die Anleger mit seinem Umsatzausblick auf das vierte Geschäftsquartal.
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14:15
Der Ausblick des IT-Beratungsunternehmens Accenture vergrault die Anleger. Die Papiere fallen im vorbörslichen US-Handel um elf Prozent. Der Dienstleister rechnet für das Gesamtjahr nun mit einem Umsatzwachstum zwischen drei und vier Prozent, nachdem er zuvor von drei bis fünf Prozent ausgegangen war. Auch die Prognosen für die Erlöse im vierten Quartal blieben hinter den Schätzungen der Analysten zurück. Das deutet Experten zufolge darauf hin, dass die Unternehmen angesichts der unsicheren Wirtschaftslage ihre Ausgaben für nicht unbedingt notwendige IT-Beratungsprojekte zurückfahren. Das Beratungsunternehmen gab am Donnerstag auch Investitionen von über vier Milliarden Dollar im Bereich IT- und Cybersicherheit bekannt.
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13:30
Der SMI liegt 0,43 Prozent im roten Bereich.
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11:40
Nachdem die US-Börsen nach überraschend falkenhaften Äusserungen des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh Federn lassen musste, blieb hierzulande die SNB ihrem Kurs treu. Die Nationalbank passte für die Devisenmarktinterventionen indes die Kommunikation etwas an, was den Franken leicht unter Druck setzte. Derweil rücken die Sorgen um das USA-Iran-Kriegsthema durch die Unterzeichnung eines Abkommens zwar etwas in den Hintergrund, allerdings seien noch viele Details sehr vage, sagt ein Händler.
Im Tagesverlauf stehen nur noch wenige Impulsgeber an. Nach der Zinsentscheidung der Bank of England am Mittag rücken am Nachmittag aus den USA noch die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der Frühindikator in den Blick. Derweil findet der vierteljährliche grosse Verfall wegen des morgigen US-Feiertags Juneteenth über zwei Tage statt - bereits heute in den USA und morgen in Europa. «Anleger müssen sich damit auf 48 Stunden volatilen Handel einstellen», so ein Händler.
Die rote Laterne tragen im SMI Kühne+Nagel (-2,7 Prozent). In den vergangenen Wochen waren die Titel recht häufig gefragt, da sich durch die Sperrung der Strasse von Hormus Chancen für den Logistiker ergaben. Mit der Unterzeichnung des Abkommens schwinden diese Vorteile nun.
Partners Group (-1,7 Prozent) führen bei einem bestehenden Investmentfonds eine zweigeteilte Aktienstruktur ein. Der Vermögensverwalter war zuletzt in die Schlagzeilen geraten, weil er die Rücknahmen bei Evergreen-Fonds eingeschränkt hatte.
Bei den beiden Uhrenwerten Richemont (-0,1 Prozent) und Swatch (-0,3 Prozent) fällt die Reaktion auf die Exportdaten moderat aus. Im Mai haben sich die Schweizer Uhrenexporte nach einem von der US-Zollpolitik ausgelösten April-Einbruch stabilisiert. Die Erholung in China geriet dabei allerdings ins Stocken.
Leonteq (+5,9 Prozent) sind stark gefragt, nachdem der Derivate-Spezialist den Abschluss sämtlicher regulatorischer Altlasten bekannt gegeben hat. Analysten werten die Nachricht positiv - sie sorge für Klarheit bei Kunden und erleichtere die Umsetzung der strategischen Prioritäten, schreibt die ZKB.
Die Aktien der VP Bank (+2,9 Prozent) profitieren, wenn auch bei gewohnt niedrigen Volumen, von einer Hochstufung durch die ZKB. Die Restrukturierungsarbeiten seien weitgehend abgeschlossen und der Fokus liege wieder auf profitablem Wachstum, so die Experten.
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11:00
Neue Kursziele und Rating für Schweizer Aktien:
Clariant: Deutsche Bank senkt auf 7,50 (7,70) Fr. – Hold
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10:00
Die Schweizerische Nationalbank hält an der bestehenden Geldpolitik fest. Sie beliess am Donnerstag den Leitzins bei null Prozent.
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09:15
Damit zeigen die klar negativen US-Vorgaben ihre Wirkung. Denn an der Wall Street war es am Vorabend zu klaren Verlusten nach der Fed-Zinsentscheidung gekommen. Zwar blieben die Leitzinsen unverändert, das Gremium um den neuen Fed-Chef Kevin Warsh hat allerdings die Möglichkeit höherer Zinsen angedeutet und damit die Märkte überrascht.
«Die Falken kreisen», lautete denn auch ein Kommentar. Zudem kündigte Warsh umfangreiche Änderungen in der Geldpolitik und an der Kommunikationsart der Notenbank an und stellte die Preisstabilität wieder in den Mittelpunkt. «Insgesamt war die Entscheidung so unerwartet falkenhaft, dass man sich fragen muss, ob es sich nicht um einen sorgfältig inszenierten Schachzug handelte, um Warshs Unabhängigkeit vom Weissen Haus zu demonstrieren», fasst es Händlerin Ipek Ozkardeskaya von Swissquote zusammen.
Nun richtet sich der Fokus hierzulande auf die SNB, die am Vormittag ihre Zinsentscheidung bekannt gibt. Es werden keine Änderungen erwartet, auch wenn die Nationalbank «schon immer für eine Überraschung gut war», wie Börsianer sagen. Derweil tritt das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran laut dem Vermittlerstaat Pakistan nach erfolgter Unterzeichnung mit «sofortiger Wirkung» in Kraft. Teheran werde die Strasse von Hormus «unverzüglich wieder öffnen». Viele weitere Details sind aber nach wie vor unklar.
Unter den kleineren Werten kann der Derivate-Anbieter Leonteq (+10 Prozent) nach eigenen Angaben seine sämtlichen regulatorischen Altlasten nun abschliessen.
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08:15
Am breiten Markt legt die Aktie von Leonteq 1,9 Prozent zu. Der Derivateanbieter kann nach eigenen Angaben seine sämtlichen regulatorischen Altlasten abschliessen.
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06:20
Der SMI wird bei der IG Bank vorbörslich kaum verändert auf 13'815 Punkte gesetllt.
Im Fokus steht am Donnerstag an der Schweizer Börse der Zinsentscheid der Schweizerischen Nationalbank um 09:30 Uhr.
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06:00
Der japanische Nikkei-Index überwand erstmals die Marke von 71'000 Punkten. Der Leitindex legte um 1,88 Prozent auf 71'219,45 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix gewann 1,67 Prozent auf 4080,26 Zähler.
Die Anleger in Tokio reagierten auch auf die eher restriktive Haltung der US-Notenbank Fed, die die Zinsen unverändert liess. Angeführt wurden die Gewinne von Chipwerten. Die Aktien von Socionext sprangen um 9,19 Prozent in die Höhe, Screen Holdings stiegen um 4,96 Prozent. Auch Finanzwerte legten zu, Mitsubishi UFJ Financial Group etwa gewannen 2,44 Prozent. Zu den Verlierern zählten die Papiere der Reederei Nippon Yusen mit einem Abschlag von 2,08 Prozent. Von den 225 Werten im Nikkei notierten 144 im Plus und 75 im Minus.
Die Anleger in Asien verhalten sich damit nach der Unterzeichnung einer vorläufigen Vereinbarung zum Ende des Kriegs zwischen den USA und dem Iran abwartend. Die Vereinbarung verlängert eine im April verkündete Waffenruhe um weitere 60 Tage, um Verhandlungen über eine endgültige Regelung zu ermöglichen. US-Präsident Donald Trump drohte jedoch damit, die Angriffe wieder aufzunehmen, sollte der Iran seine Zusagen nicht einhalten.
«Das grosse geopolitische Risiko bleibt bestehen und wird die Märkte weiter massgeblich beeinflussen», sagte Kyle Rodda, Analyst bei Capital.com. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans notierte unverändert.
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05:30
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05:00
Die Ölpreise sind nach der Unterzeichnung des vorläufigen Abkommens zur Beendigung des Krieges zwischen den USA und Iran gefallen. Die Vereinbarung sieht vor, die Strasse von Hormus wieder zu öffnen und die US-Sanktionen gegen iranisches Öl auszusetzen. «Der Ausverkauf weitete sich aus, da die Energiemärkte nach der jüngsten Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran weiterhin aggressiv eine schneller als erwartete Rückkehr iranischer Ölexporte einpreisen», schrieb der Marktanalyst Tony Sycamore vom Broker IG in einer Einschätzung.
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01:00
Die US-Notenbank Fed hat am Mittwoch die Möglichkeit höherer Zinsen angedeutet und so die US-Börsen belastet. Unter dem neuen Chef Kevin Warsh rechnet die Fed für das laufende Jahr mit einer deutlich höheren Inflation als bislang. Und die Notenbank habe die Preisstabilität in ihrem Statement anlässlich des Zinsentscheids ganz klar an die erste Stelle gestellt, schrieb Thomas Altmann, Leiter des Portfoliomanagements von QC Partners. Auf sinkende Zinsen, die Aktien gegenüber Anleihen stützen würden, müssten Anleger wohl bis zum Jahr 2028 warten.
Die US-Aktienmärkte hatten am Mittwoch nach dem Zinsentscheid der Notenbank Fed im Minus geschlossen. Der US-Standardwerteindex Dow Jones verabschiedete sich mit einem Minus von 1,0 Prozent bei 51'492,55 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&P 500 verlor 1,2 Prozent auf 7420,10 Zähler, und der technologielastige Nasdaq gab 1,3 Prozent auf 26'021,66 Stellen nach. Vor der Entscheidung hatten die Indizes noch im Plus gelegen oder stagniert.
Die Fed beliess den Leitzins zwar wie erwartet in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Allerdings signalisierten die Währungshüter künftige Zinserhöhungen, um die Inflation zu bekämpfen. Zudem strichen sie die Formulierung aus ihrer Erklärung, wonach Zinssenkungen in diesem Jahr wahrscheinlich seien.
Die am Vortag besonders schwachen Halbleitertitel erholten sich trotz der Aussicht auf höhere Leitzinsen. So legten AMD, Micron, Intel und Marvell Technology um bis zu knapp vier Prozent zu.
Unter den besten Werten im Nasdaq 100 zogen die Anteilsscheine von Applied Materials um 4,4 Prozent auf fast 593 US-Dollar an. Die Bank Citigroup hatte das Kursziel für die Papiere des Anlagenherstellers für die Halbleiterbranche von 550 auf 710 Dollar angehoben.
Bei den Aktien von SpaceX standen erstmals seit dem Rekord-Börsengang am Freitag Verluste auf dem Kurszettel. Am Ende sanken die Titel um 5 Prozent, nachdem sie zum Wochenschluss ein starkes Debüt hingelegt und am Montag nochmal um 19,5 Prozent nach oben geschnellt waren. Mit einer Marktkapitalisierung von 2,5 Billionen Dollar ist das Weltraum- und KI-Unternehmen nun zwar nicht mehr so viel wert wie der Handels- und Technologieriese Amazon , aber immerhin das sechstteuerste Unternehmen der Welt.
Michael Monaghan, Partner und Portfoliomanager bei der Risikokapitalgesellschaft Founder Funds, wollte die Kursentwicklung am Mittwoch nicht überbewerten: «Kurz gesagt: Ich halte das bisher nur für Aufregung um nichts. Sollten wir einen Tag mit starken Kursverlusten erleben, wäre das meiner Meinung nach eine ganz andere Diskussion.»
Ein Teil der starken Kursschwankungen bei den SpaceX-Aktien lässt sich auf den geringen Streubesitz zurückführen. Denn nur ein relativ kleiner Teil der Papiere steht für den Handel zur Verfügung. Da die Sperrfristen, die Insider am Verkauf hindern, in den kommenden Monaten auslaufen, könnte dies zusätzlichen Abwärtsdruck auf die Anteilsscheine ausüben.
(cash/Reuters/AWP/Bloomberg)

