08:25

Am Devisenmarkt haben sich die Kurse am Mittwoch bisher in engen Spannen bewegt. Grosse Impulse von Konjunkturdaten sind nicht zu erwarten, daher nutzen Anleger die Zeit zum durchatmen.

Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9267 mehr oder weniger auf der Stelle. In der Nacht blieb auch das Dollar/Franken-Paar in einer engen Spanne mit Kursen von zuletzt 0,8256. Der Euro hat zum US-Dollar in der Nacht leicht an Terrain eingebüsst und wird derzeit zu 1,1224 nach 1,1238 am Vorabend gehandelt.

Auch die Commerzbank erwartet in den nächsten Tagen vor den Sitzungen der beiden grossen Notenbanken EZB und Fed nur wenig Bewegung. Für die USA sei erst im Dezember eine weitere Zinserhöhung eingepreist und die Resilienz der US-Wirtschaft mittlerweile «hinreichend» bekannt. Auch die EZB dürfte in der kommenden Woche keine falkenhafte Überraschung präsentieren. Und auch wenn die Unruhen in Frankreich ein Belastungsfaktor für den Euro seien, ist laut den Experten bereits viel im Kurs eingepreist.

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08:03

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,4 Prozent höher auf 14'530 Punkten indiziert. Alle SMI-Titel werden im Plus erwartet. Besonders die Valoren von Logitech (+1,2 Prozent) und jene von Amrize und Galderma (je +0,8 Prozent) werden höher gestellt. Die übrigen Kursgewinne im SMI reichen von +0,2 Prozent bis +0,3 Prozent.

Auch der breite Markt dürfte fester in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,3 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei Comet (+1,5 Prozent), Forbo (+1 Prozent), Inficon (+1,2 Prozent) und VAT (+1,2 Prozent) prognostiziert.

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07:30

Der Goldpreis hat am Mittwoch den vierten Handelstag in Folge nachgegeben. Höhere Ölpreise schürten Inflationssorgen. Gleichzeitig blicken die Anleger auf die Zinssitzung der US-Notenbank Federal Reserve in der kommenden Woche. Sie erhoffen sich Hinweise auf den künftigen Zinskurs.

Der Spot-Goldpreis sank zeitweise um 0,2 Prozent auf 4118,18 Dollar je Unze. Die US-Gold-Futures für die Lieferung im Dezember gaben ebenfalls um 0,2 Prozent auf 4136,20 Dollar nach.

«Das Edelmetall könnte weiter unter Druck bleiben», sagte Bas Kooijman, CEO und Vermögensverwalter bei DHF Capital S.A. «Die Rohölpreise haben wieder angezogen. Das hält den Inflationsdruck aufrecht und verstärkt die Erwartung einer straffen Geldpolitik.»

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07:00

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich höher gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,2 Prozent im Plus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls steigen (+0,4 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,3 Prozent höher bei 14'513 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,3 Prozent höher bei 14'513 Punkten.

Positive Vorgaben aus den USA könnten in der Schweiz für Rückenwind sorgen. Der SMI könnte damit die seit Anfang Oktober eingeleitete Aufwärtsbewegung fortsetzen.

Ausser den Inflationszahlen aus Grossbritannien gibt es keine wichtigen Zahlenpublikationen. Auf Unternehmensseite legen keine Schweizer Unternehmen Ergebnisse vor. In den USA veröffentlichen allerdings Meta, Tesla und IBM nach Börsenschluss ihre Ergebnisse.

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05:05

Eine positive Stimmung an der Wall Street hat am Mittwoch auch die Börsen in ‌Asien angetrieben. ⁠Die ersten guten Ergebnisse aus der US-Bilanzsaison schürten die ⁠Hoffnung auf eine robuste globale Konjunktur und stärkten das Vertrauen der ‌Anleger. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index legte ‌in Tokio um 1,2 ​Prozent auf 64'823,55 Punkte zu. Die Börse in Schanghai gab hingegen um 0,3 Prozent nach.

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04:00

Am Devisenmarkt gewann der Dollar geringfügig auf 158,19 Yen. Zum chinesischen Yuan legte er leicht ‌auf 6,6797 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte der Dollar um 0,2 Prozent auf 0,8258 Franken vor. Der Euro ​notierte fast unverändert bei 1,1227 Dollar und zog ​zum Franken leicht auf 0,9270 Franken ​an.

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03:25

Die Ölpreise zogen an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte ‌sich um 1,4 Prozent auf 110,33 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 1,3 Prozent fester bei 99,11 Dollar. Die Kryptowährung Bitcoin ​notierte ​bei 82'988 Dollar.

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01:30

Die US-Technologiebörse Nasdaq zeigt sich am Dienstag nach ihrer Stabilisierung am Vortag wieder anfällig für Verluste. Vor den nach Handelsschluss anstehenden Quartalszahlen der Tech-Riesen SpaceX und Netflix kam bei den Anlegern keine echte Kauffreude auf. Die Aktien von SpaceX sprangen in der Nachbörse über 8 Prozent an, Netflix gaben 5,8 Prozent nach.

Ein enttäuschender Börsengang in der südkoreanischen KI-Branche bremste zusätzlich die Kauflaune: Die stark überzeichneten Aktien des KI-Infrastruktur-Unternehmens Elice lagen zum Handelsende in Seoul fast ein Drittel unter ihrem Ausgabepreis.

Gut zwei Stunden vor dem US-Börsenschluss kam der Tech-Auswahlindex Nasdaq 100 beim Stand von 29'585 Punkten um 0,19 Prozent voran, nachdem er im frühen Handel grössere Abschläge verbucht hatte. Der Leitindex Dow Jones Industrial gewann 1,01 Prozent auf 52'491 Zähler. Der marktbreite S&P 500 legte um 0,42 Prozent auf 7723 Punkte zu.

Vage Hoffnungen auf eine Friedenslösung im US-Iran-Konflikt waren den Indizes zwischenzeitlich eine Stütze. Die Märkte reagierten wohl auf die erneute Verbreitung früherer Schlagzeilen des pan-arabischen Medienunternehmens Al-Araby Al-Jadeed, in denen auf einen Kompromissvorschlag der Vermittler aus Katar und Pakistan hingewiesen wurde. Dieser werde angeblich den Forderungen sowohl der US-amerikanischen als auch der iranischen Seite gerecht.

Einige Unternehmen mit Quartalsbilanzen standen am Dienstag im Blick. Die Papiere von 3M verzeichneten ein Kursplus von 6 Prozent. Im Dow etablierten sie sich damit auf dem ersten Platz. Der Mischkonzern hatte die Gewinnerwartungen übertroffen und das zweite Quartal in Folge den Jahresausblick für das bereinigte Ergebnis je Aktie angehoben.

Eine erhöhte Prognose des deutschen Sportartikelherstellers Adidas verlieh zudem im Dow den Anteilen des Rivalen Nike Aufwind, dessen Aktien rund 2 Prozent gewannen.

Vorsichtigere Jahreserwartungen drückten hingegen die Aktien des Autobauers General Motors (GM) um fast 9 Prozent nach unten. Der Quartalsbericht und der angekündigte 20 Milliarden US-Dollar schwere Aktienrückkauf gerieten in den Hintergrund. Die Chefin der Auto-Ikone, Mary Barra, warnte, die Herausforderungen nähmen zu.

Im Rüstungs- und Luftfahrtsektor hoben gleich mehrere Unternehmen ihre Ausblicke an. Northrop Grumman profitierte von der weltweiten politischen Instabilität, die das Umsatzwachstum ankurbelte. Die Aktien gewannen annähernd 5 Prozent. Die Anteile von RTX gaben im Verlauf ihre Gewinne ab und notierten zuletzt leicht im Minus. Auch die Anleger des Triebwerkbauers GE Aerospace konnten sich von den nach oben gesetzten Jahreszielen nichts kaufen, wie das Kursminus von 3,7 Prozent zeigte.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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