08:05
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,3 Prozent tiefer auf 14'290 Punkten indiziert. Alle SMI-Titel geben nach. Amrize (-3,7 Prozent) und UBS (-0,5 Prozent) verzeichnen die grössten Verluste im Index.
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07:40
Am Devisenmarkt verliert der Franken gegenüber dem Euro und dem US-Dollar weiter leicht an Boden. Grund sind steigende Inflationssorgen. Dadurch geht der Markt für die Eurozone sicher von einer Zinserhöhung aus und auch in den USA wird sie wahrscheinlicher, während die SNB hier keine Ambitionen hegt.
Das Euro/Franken-Paar liegt mit Kursen von 0,9411 weiter über der erst jüngst überschrittenen Marke von 0,94. Gegenüber dem US-Dollar notiert der Schweizer Franken mit 0,8127 etwas tiefer als am Vorabend (0,8117). Der Euro hat zum US-Dollar in der Nacht leicht an Terrain eingebüsst und wird derzeit zu 1,1580 nach 1,1591 am Vorabend gehandelt.
Nach den EU-Preisdaten vom Vortag gilt laut Marktexperten die Zinserhöhung durch die EZB im September quasi als sicher und eine weitere bis Jahresende als möglich. Nun richtet sich der Blick wieder auf die USA und anstehenden Konjunkturdaten.
In dieser Woche steht der US-Arbeitsmarktbericht im Fokus. Hier könnte laut den Experten von etoro insbesondere auch die Lohnentwicklung einen Blick wert sein. Denn steigen diese stärker als erwartet, könne dies den Inflationsdruck erhöhen. Treffen steigende Löhne gleichzeitig auf eine schwache Beschäftigung, könnten Stagflationssorgen aufkommen und die Konjunktursorgen zunehmen. Am Abend wird dazu passend noch das Beige Book, also der Konjunkturbericht der US-Notenbank veröffentlicht.
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07:30
Die Ölpreise haben am Mittwoch ihren kräftigen Anstieg fortgesetzt. Neue gegenseitige Angriffe der USA und des Iran schüren die Sorge vor weiteren Störungen der Energieversorgung und treiben zugleich die Inflationserwartungen nach oben.
Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg am frühen Morgen um 0,6 Prozent auf 90,74 US-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Ende Juli. Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um 0,9 Prozent auf 95,45 Dollar. Bereits am Dienstag waren die Preise um 5,2 beziehungsweise 4,6 Prozent hochgeschnellt.
Nach rund einem Monat relativer militärischer Ruhe griff der Iran am Mittwoch US-Militärstützpunkte in der Golfregion an. Teheran reagierte damit auf eine neue Serie amerikanischer Angriffe gegen den Iran, die zweite innerhalb weniger Tage.
Zusätzlichen Auftrieb erhalten die Preise durch die faktische Schliessung der Strasse von Hormus. Durch die Meerenge wurden normalerweise rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Gasaufkommens transportiert.
Die hohen Energiepreise verstärken zugleich die Inflations- und Zinssorgen an den Finanzmärkten. Die Renditen zahlreicher Staatsanleihen sind auf langjährige Höchststände gestiegen. Dies setzte am Mittwoch auch die asiatischen Aktienmärkte unter Druck. Der Nikkei verlor zeitweise 2,8 Prozent, der südkoreanische Kospi 3,8 Prozent.
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06:55
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,3 Prozent niedriger bei 14'263 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,3 Prozent niedriger bei 14'263 Punkten.
Negative Vorgaben aus Übersee sorgen in der Schweiz vorbörslich für negative Vorzeichen. Am Vortag konnten die Novartis-Titel mit einem Kursplus von rund 6,2 Prozent dem Schweizer Markt zu einem Plus verhelfen. Ob auch am heutigen Mittwoch die Pharmawerte den Leitindex zu stützen vermögen, bleibt abzuwarten. Zudem rücken heute die Unternehmensergebnisse von Vaudoise in den Fokus. In den USA stehen die ADP‑Nonfarm-Arbeitsmarktzahlen sowie die Factory Orders an.
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05:20
Steigende Ölpreise nach US-Luftangriffen auf den Iran haben die Börsen in Asien am Mittwoch auf Talfahrt geschickt. Die Sorge vor einer Eskalation des Konflikts und einer neuen Inflationswelle liess Anleger Aktien verkaufen. «Die Gefahr weiterer Störungen an der Strasse von Hormus hat neue Inflationsängste ausgelöst und einen Ausverkauf bei Aktien an den meisten grossen Märkten sowie einen Einbruch an den globalen Anleihemärkten verursacht», schrieben die Analysten von Westpac. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans fiel um 1,5 Prozent. In Südkorea gab der Kospi-Index mehr als drei Prozent nach, während der japanische Nikkei-Index 2,6 Prozent auf 64'473,16 Punkte verlor. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen erreichte mit 4,8122 Prozent den höchsten Stand seit fast drei Jahren, was die Aktienmärkte zusätzlich unter Druck setzte.
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04:10
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03:00
Am Rohstoffmarkt setzte die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee ihren Anstieg fort und verteuerte sich um 1,3 Prozent auf 95,91 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,7 Prozent fester bei 90,87 Dollar. Der Goldpreis gab dagegen um 0,8 Prozent auf 4.295,70 Dollar je Feinunze nach. Die Kryptowährung Bitcoin rutschte um 0,6 Prozent auf 76.979,55 Dollar ab.
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01:30
Die anhaltenden Inflationssorgen haben am Dienstag am US-Aktienmarkt insbesondere die zinssensiblen Technologiewerte unter Druck gesetzt. Hintergrund ist der weiter gestiegene Ölpreis angesichts einer erneuten Zuspitzung der Lage im Nahen Osten. «Die in der letzten Woche aufgekommenen Hoffnungen auf eine baldige Öffnung der Strasse von Hormus für den Schiffsverkehr haben einen herben Dämpfer erhalten», sagte Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank mit Blick auf jüngste Meldungen über Angriffe auf Rohöl-Tanker in der Region.
Der Auswahlindex für Tech-Werte Nasdaq 100 fiel um 1,29 Prozent auf 29'077,22 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,71 Prozent auf 7631,47 Zähler nach unten.
Der Dow Jones Industrial sank um 0,79 Prozent auf 52'766,88 Punkte. Der Leitindex hatte bereits zu Wochenbeginn Federn gelassen, während der Nasdaq 100 leicht im Plus geschlossen hatte.
Für den jüngsten Schub beim Ölpreis sorgte die Nachricht, dass das US-Militär nach eigenen Angaben neue Angriffe gegen den Iran gestartet hat. Diese seien eine Reaktion auf die jüngsten Angriffsversuche der iranischen Revolutionsgarden gegen die Handelsschifffahrt in der Strasse von Hormus und gegen in der Region stationierte US-Soldaten, hiess es von dem für die Region zuständige US-Militärkommando.
«Die gestiegenen Ölpreise drohen, die Inflation wieder anzufachen, was wiederum das Risiko einer strafferen Geldpolitik erhöht», sagte Fawad Razaqzada vom Handelshaus Forex.com. Was die Anleger ebenfalls verunsichere, sei der anhaltende Anstieg der weltweiten Anleiherenditen, der gewissermassen Hand in Hand mit den Ölpreisen gehe. Höhere Renditen am Anleihenmarkt lassen festverzinsliche Wertpapiere attraktiver erscheinen als riskante Aktien.
Derweil rückt der zum Wochenschluss anstehende Arbeitsbericht bereits in den Blick der Anleger. Unerwartet starke Jobdaten für August könnten vom Markt als schlechte Nachricht interpretiert werden, da sie die Erwartungen einer Zinserhöhung verstärken könnten, schrieb Analyst Chris Larkin von der Handelsplattform E*Trade.
Unter den Einzelwerten gewannen Apple an der Dow-Spitze 2,6 Prozent. In seiner ersten Ansprache an die Mitarbeiter als deren neuer Chef hob John Ternus die starke Produktpipeline des Technologiekonzerns hervor und kündigte für nächste Woche eine «phänomenale iPhone-Markteinführung» an. In Medienberichten ist bereits von dem Einstieg von Apple ins Geschäft mit faltbaren Smartphones die Rede gewesen.
Für die Aktien von S&P Global ging es um ein Prozent nach oben. Der Finanzdienstleistungs- und Informationskonzern erwäge die Ausgliederung seiner Flaggschiff-Daten- und Forschungsplattform Capital IQ Pro, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf mit der Sache vertraute Personen. Dieser Schritt könnte zur Gründung eines eigenständigen Unternehmens mit einem Wert von mehreren Milliarden US-Dollar führen.
Die Anteilscheine von GoPro knüpfen an ihre Vortagesrally an und notierten erstmals seit Anfang Juni wieder über der Marke von 1 Dollar. Am Ende stand ein Plus von gut 40 Prozent zu Buche. Der Hersteller von Actionkameras hatte eine endgültige Fusionsvereinbarung mit dem nicht börsennotierten Optik- und Photonik-Unternehmen Starman Optical geschlossen.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

