08:15

Bei Julius Bär wird der Schweizer Leitindex SMI vorbörslich 0,1 Prozent tiefer gestellt. Alle Blue Chips werden negativ erwartet. Mit den grössten Verlusten notieren vor Handelsbeginn Sika, Novartis und Sandoz (je -0,6 Prozent).

Auch am breiten Markt verlieren die Titel vorbörslich. Nur Sonova und Emmi werden mit Gewinnen von 2,1 beziehungsweise 1,9 Prozent erwartet. AMS Osram (-1,8 Prozent) werden mit den grössten Verlusten erwartet.

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08:02

Anhaltende Versorgungsängste haben den Ölpreis am Donnerstag nach oben getrieben. Das Nordseeöl Brent und ‌das ⁠US-Öl WTI verteuerten sich um jeweils mehr als zwei ⁠Prozent auf 102,63 beziehungsweise 90,16 Dollar je Fass. Sorgen um das ‌Angebot aus der wichtigen Förderregion im ‌Nahen Osten machten den ​Investoren zu schaffen. Die Angriffe auf Tanker in der Strasse von Hormus erreichten letzte Woche den höchsten Stand seit Beginn des Iran-Krieges.

Gleichzeitig sank die Zahl der ‌Schiffe, die die wichtige Wasserstrasse passierten, auf das niedrigste Level seit mehr als zwei Monaten. Die Situation könnte sich ​noch weiter verschärfen und die Preise hoch halten, ​prognostizierte Saul Kavonic, Leiter des ​Energiebereichs bei MST Marquee. Vor Beginn des Nahost-Konflikts Ende Februar wurden ‌rund 20 Prozent des weltweiten Öl- und Treibstoffbedarfs über die Strasse von Hormus abgewickelt.

Zusätzlicher Preistreiber ist laut Börsianern aktuell ​aber auch ​ein Tropensturm, der ⁠auf die Offshore-Fördergebiete in den USA zusteuert. ​Laut der Marine ⁠Minerals Administration haben die Öl- und Gasproduzenten im ‌Golf von Mexiko bis Mittwoch aufgrund des drohenden Hurrikans insgesamt etwa ein Viertel ihrer aktuellen Ölproduktion ‌und rund 16 Prozent ihrer aktuellen Erdgasproduktion ​eingestellt.

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07:58

Der Euro hat sich im Vergleich zu seinen Tiefstständen vom Vortag in der Nacht auf Donnerstag leicht erholt. So ist das Währungspaar Euro/Dollar mit 1,1204 wieder über die Marke von 1,12 geklettert.

Gegenüber dem Franken steht der Euro bei 0,9334 und damit nur unwesentlich über dem Stand vom Vorabend mit 0,9328. Am Mittwoch hatte er allerdings noch zeitweise unter 0,93 notiert. Das Dollar/Franken-Paar blieb über Nacht praktisch stabil und steht bei 0,8331.

Trotz der Erholung über 1,12 zum Dollar bleibe der Appetit auf den Euro schwach, heisst es in einem Kommentar von Swissquote. Denn die Sorgen wegen der Staatsschulden in Europa, vor allem in Frankreich, führe mittlerweile zu Kopfschmerzen. So sei etwa die Zins-Differenz zwischen französischen und deutschen Staatsanleihen erneut klar angestiegen.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank am Donnerstag vor Handelsbeginn 0,1 Prozent höher indexiert.

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05:30

Die Pläne grosser Technologiekonzerne, für ihre Aufrüstung im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) Schulden in Milliardenhöhe aufzunehmen, haben am Donnerstag die asiatischen Börsen ‌belastet. ⁠Berichte, wonach unter anderem SpaceX, Broadcom und Oracle die Anleihemärkte anzapfen wollen, schürten Sorgen ⁠vor einer zusätzlichen Belastung der Finanzmärkte. Diese ächzen bereits unter steigenden Ölpreisen und hohen Zinsen. «Der ‌Aufbau der KI begann mit Barmitteln. Zunehmend läuft er ‌auf Kredit, und Kredit verändert das Risikoprofil ​vollständig», sagte Nigel Green, Chef der deVere Group. «Schulden müssen planmässig zurückgezahlt werden, egal ob die Einnahmen fliessen oder nicht.» Der japanische Nikkei-Index gab 0,9 Prozent nach. Der breiter gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verlor 0,1 Prozent.

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04:50

Am Devisenmarkt ‌geriet der Euro unter Druck und fiel auf ein 17-Monats-Tief. Hintergrund sind Sorgen über die französischen Staatsfinanzen, die auch italienische und griechische Anleihen belasteten. Der Euro notierte ​bei 1,1198 Dollar. Der Dollar-Index, der die Währung zu einem ​Korb anderer wichtiger Währungen misst, stieg auf ​102,22 Punkte und bewegte sich damit in der Nähe eines 18-Monats-Hochs. Zum Yen notierte der Dollar ‌bei 157,90 Yen.

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04:30

Die Ölpreise zogen an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 0,9 Prozent auf 101,14 Dollar. US-Rohöl der Sorte WTI legte um ​0,8 ​Prozent auf 89,02 Dollar zu. Der ⁠Goldpreis gab angesichts der hohen Anleiherenditen nach und ​notierte mit 4105 Dollar ⁠je Feinunze in der Nähe eines Zwei-Monats-Tiefs.

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00:30

Nach den Rekordhochs der Leitindizes S&P 500 und Nasdaq 100 am Vortag haben die Anleger an den US-Aktienmärkten zur Wochenmitte Gewinne mitgenommen. Für Belastung sorgten steigende Anleiherenditen und anhaltend hohe Ölpreise, die Befürchtungen einer zunehmenden Inflation und weiterer Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed nährten.

Der Dow Jones Industrial schloss am Mittwoch 0,66 Prozent tiefer bei 51'179,87 Punkten. Der marktbreite S&P 500 sank um 0,22 Prozent auf 7801,77 Zähler. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,21 Prozent auf 31'160,08 Punkte nach unten.

Experten halten eine weitere US-Zinserhöhung bis Ende 2026 für sehr wahrscheinlich. Aus dem am Abend veröffentlichten Protokoll der letzten geldpolitischen Fed-Sitzung geht hervor, dass alle 19 Fed-Vertreter die jüngste Zinsanhebung im September unterstützten. Dabei hätten viele diesen Schritt befürwortet, um dem Risiko eines zunehmenden Inflationsdrucks entgegenzuwirken, hiess es laut dem Protokoll.

Die Aktien von SpaceX büssten 2,5 Prozent ein. Die «Financial Times» hatte berichtet, dass der von Tesla-Chef Elon Musk gegründete Weltraumkonzern im Rahmen einer Finanzierungsrunde 40 Milliarden Dollar aufbringen will, um Nvidia-Chips zu erwerben.

Die Papiere von Skydance setzten ihre Talfahrt vom Vortag beschleunigt fort und sanken um 6,7 Prozent. Der von der Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison beherrschte Filmkonzern schloss am Dienstag die gut 110 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Warner Brothers ab und muss deshalb nun eine Schuldenlast von Dutzenden Milliarden Dollar bewältigen.

Constellation Brands kauft das Start-up SpikedAde für Getränke auf Wodkabasis. Zudem hatte der Brauereikonzern am Vortag nach Börsenschluss seine Zahlen für das zweite Geschäftsquartal 2026/27 veröffentlicht. Die Aktien stiegen um 2,4 Prozent.

Die Anteilscheine von Hess Midstream brachen um knapp 15 Prozent ein. Zuvor hatte der Ölkonzern Chevron zugestimmt, seine Anteile und Vermögenswerte an Hess Midstream an das Energieinfrastruktur-Unternehmen zu übertragen - im Gegenzug für verbesserte geschäftliche Konditionen und 200 Millionen US-Dollar in bar.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Portrait von cash-Redaktor Loris Gregorio
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