10:48
Nach einem verhaltenen Start dreht der SMI in die Gewinne und notiert 0,2 Prozent höher. Richemont führt den Leitindex an, gefolgt von Holcim (+1,4 Prozent) und Nestlé (+1,2 Prozent). Auch Partners Group gewinnen 1,2 Prozent hinzu, nachdem ein Stellenabbau beim Privatmarktspezialisten bekannt wurde. Die beiden Pharma-Schwergewichte Novartis (-1,1 Prozent) und Roche (-0,7 Prozent) bleiben auf den hintersten Plätzen zurück. Den breiten Markt führen DocMorris an, mit Gewinnen von 6,9 Prozent.
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09:35
Neue Kursziele und Ratings von Schweizer Aktien
Lonza: Deutsche Bank erhöht auf 715 (697) Fr. – Buy
DocMorris: Deutsche Bank erhöht auf 17,50 (12,50) Fr.
Bossard: Oddo erhöht auf 260 (225) Fr. – Neutral
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09:15
Nach fünf Tagen steigender Notierungen dürften Investoren am Schweizer Aktienmarkt zum Wochenschluss somit einen Gang runterschalten. Der Leitindex steuert in dieser Woche auf ein Plus von etwa 4 Prozent zu. Angesichts der Turbulenzen gerade bei den Technologiewerten weltweit ist dem hiesigen Markt in den vergangenen Tagen seine eher defensive Ausrichtung zugutegekommen.
Derweil sprechen die Vorgaben grundsätzlich für einen versöhnlichen Wochenausklang. In den USA hat sich die Stimmung am gestrigen Donnerstag im Handelsverlauf aufgehellt. Standardwerte gewannen an Fahrt, während Technologie-Aktien ihre Verluste fast wettmachen konnten. Unterstützung kam dabei auch vom Anleihemarkt. Denn die Flucht raus aus der Techbranche in sichere Häfen liess Investoren wieder verstärkt nach Anleihen greifen. Damit stiegen deren Kurse, während die Renditen fielen.
Als hilfreich werten Börsianer auch die Aussagen von Nvidia-Chef Jensen Huang. Mit Blick auf das in die Schlagzeilen geratene Unternehmen Coreweave wies er die Bedenken wegen dessen Finanzlage zurück.
Mit deutlichen Gewinnen von 0,8 Prozent starten Nestlé in den Handel, nachdem JPMorgan das Rating für die Papiere auf «Overweigt» erhöht hat. Die zuständige Expertin geht davon aus, dass 2027 ein besonders erfolgreiches Jahr für den Nahrungsmittelkonzern werde und er seine mittelfristigen Wachstums- und Margenziele erreichen sollte.
Am Ölmarkt wird Brent weiter klar über der 100-USD-Marke gehandelt. Das bedeutet einen nach wie vor deutlichen Aufschlag gegenüber WTI. Derweil hat sich der Bitcoin von seinem Schwächeanfall am Donnerstagnachmittag erholt und notiert wieder jenseits der 80'000-Dollar-Marke. Das allgemein schwache Marktumfeld für Technologiewerte hatte die älteste Kryptowährung am Vortag vorübergehend in Mitleidenschaft gezogen.
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08:13
An den Devisenmärkten haben sich die wichtigsten Währungspaare in der Nacht auf Freitag nur wenig bewegt. Hauptthema sind weiterhin die starken US-Inflationsdaten der vergangenen zwei Tage, die dem US-Dollar aber nur kurzzeitig Auftrieb gaben.
Mittlerweile notiert der Greenback in etwa wieder auf dem Niveau, das er vor der Veröffentlichung am Mittwochnachmittag hatte. Gleichzeitig tendiert der Euro leicht fester. Während das Dollar/Franken-Paar mit aktuell 0,8274 in etwa dem Kurs von Donnerstagabend entspricht, steht das Euro/Dollar-Paar bei 1,1224 etwas höher als am Vorabend. Auch zum Franken hat sich der Euro leicht auf 0,9286 Franken verfestigt (Vorabend: 0,9273 Fr.).
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08:10
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei Julius Bär vorbörslich 0,2 Prozent höher gestellt. Die beiden Pharma-Schwergewichte Roche und Novartis sind dabei die einzigen Verlierer im Leitindex mit Verlusten von je 0,5 Prozent. Am höchsten stehen vor Handelsbeginn Logitech und ABB mit Gewinnen bis zu 1,3 Prozent.
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07:43
Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel nur etwas nachgegeben und ihre Zuwächse vom Vortag damit mehr oder weniger verteidigt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember verlor zuletzt 0,57 Prozent auf 105,32 US-Dollar. Die Ölpreise steuern auf den zweiten Wochengewinn in Folge zu. Die zunehmenden Risiken für die Ölversorgung aus dem Nahen Osten wiegen schwerer als die angekündigte Freigabe weiterer strategischer Ölreserven.
Irans Revolutionsgarden haben nach Angaben des US-Militärs ein Containerschiff in der Strasse von Hormus mit einem Geschoss getroffen. Die «GFS PRIDE» sei dort aber - anders als vom Iran dargestellt - am Mittwoch nicht auf eine Seemine gefahren, betonte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X am Donnerstag.
Irans Streitkräfte haben ihre Angriffe auf die Schifffahrt in der Strasse von Hormus zuletzt intensiviert. Sie attackieren dabei in der Regel Tankschiffe und Frachter, die sich auf einer südlichen Route nahe der omanischen Küste befinden. Die USA versuchen seit längerem, zivile Handelsschiffe dort zu unterstützen, um den Handel mit Öl und Flüssiggas wieder zu ermöglichen. Der Iran betrachtet die Route als «illegal» und fordert die Passage entlang der iranischen Küste.
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07:06
Der Chef der US-Notenbank Fed, Kevin Warsh, hält sich vor der anstehenden Zinssitzung Ende Oktober bedeckt. Er nehme Zinsentscheidungen nicht vorweg, sagte Warsh am Freitag auf der Jahrestagung des internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Bangkok. «Ich halte nichts davon, jetzt schon zu sagen, was ich auf den verbleibenden Sitzungen in diesem Jahr tun könnte», erklärte er. An den Finanzmärkten wird erwartet, dass die Fed auf ihrer nächsten Sitzung am 27. und 28. Oktober die Zinsen unverändert lässt. Im September hatte die Zentralbank die Zinsen noch angehoben. Damit habe die Fed deutlich gemacht, dass sie für Preisstabilität sorgen werde, und die Geldpolitik etwas gestrafft, sagte Warsh.
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06:17
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank vorbörslich 0,2 Prozent höher gestellt.
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05:30
Die asiatischen Aktienmärkte haben sich nach der heftigen Verkaufswelle am Donnerstag erholt. Der japanische Nikkei-Index steigt nach einer sechstägigen Verlustserie. Die Gewinne halten sich jedoch in Grenzen, da die Anleger vor der anstehenden Berichtssaison und den US-Zwischenwahlen Vorsicht walten liessen.
In Tokio legt der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,8 Prozent auf 65'550,68 Punkte zu und der breiter gefasste Topix notiert 1,8 Prozent höher bei 4072,71 Zählern.
Die Börse Shanghai gewinnt 0,8 Prozent auf 3737,31 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen steigt um 0,6 Prozent auf 4189,41 Punkte.
«Die Aktien erholen sich, da die Anleger nach den starken Verlusten am Vortag wieder zugriffen. Es gab keine anderen Gründe für die Gewinne», sagt Daisuke Hashizume, leitender Stratege bei Daiwa Securities. «Die Marktteilnehmer sehen wenig Grund, vor der Veröffentlichung der Unternehmenszahlen und den US-Zwischenwahlen im nächsten Monat aggressiv Aktien zu kaufen.»
In Japan stiegen die Aktien des Chip-Ausrüsters Tokyo Electron um 2,12 Prozent, die des Speicherchip-Herstellers Kioxia um 3,34 Prozent und die des Technologie-Investors SoftBank Group um 1,3 Prozent. Die Papiere des Chip-Testausrüsters Advantest machten ihre anfänglichen Verluste wieder wett und legten um 0,64 Prozent zu. BayCurrent schossen um 17,25 Prozent in die Höhe und waren damit der prozentual stärkste Gewinner im Nikkei. Zuvor hatte die Beratungsfirma mitgeteilt, überschüssige Barmittel für Investitionen und Aktienrückkäufe zu verwenden. Bankenwerte stützten den Topix. Mitsubishi UFJ Financial Group und Mizuho Financial Group stiegen um 1,64 beziehungsweise 1,71 Prozent.
03:30
02:00
Die Ölpreise geben am Morgen leicht nach. Anleger wägen die Risiken im Nahen Osten und mögliche Schritte der USA zur Lockerung der Beschränkungen für die weltweite «Schattenflotte» von Tankern ab.
Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte am Donnerstag zugestimmt, mehr als 20 Millionen Barrel Diesel auf den Markt zu bringen. Auch soll das restliche Öl aus einer im März zugesagten Rekordfreigabe von Notreserven freigegeben werden, um das Angebot zu erhöhen und die stark gestiegenen Preise zu dämpfen. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump erwägt zudem, die Sanktionen gegen einige Schiffe der sogenannten Schattenflotte aufzuheben, um die rekordhohen globalen Frachtraten zu senken.
00:30
Die US-Börsen haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Während Anleger bei Technologiewerten wegen der hohen Zinsen Kasse machten, griffen sie bei als defensiv geltenden Gesundheits- und Konsumwerten zu. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,1 Prozent fester bei 52'177 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 legte 0,3 Prozent auf 7744 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq schloss mit 26'711 Punkten kaum verändert, nachdem er im frühen Handel noch knapp 400 Punkte tiefer notiert hatte. Zu den Gewinnern zählten Eli Lilly, UnitedHealth und Walmart, die von Hochstufungen profitierten.
Technologiewerte standen unter Druck, da Investoren Unternehmen mit hoher Schuldenlast im KI-Sektor abstiessen. Der Philadelphia-Halbleiterindex gab den siebten Handelstag in Folge nach. Die Aktien von Broadcom und Nvidia fielen, nachdem der Chiphersteller TSMC trotz eines Rekordgewinns einen vorsichtigen Ausblick auf das Jahr 2027 gegeben hatte. Dell und Hewlett Packard Enterprise setzten ihre Talfahrt vom Vortag fort.
Hintergrund der Umschichtungen sind Sorgen vor weiter steigenden Zinsen. Daten vom Donnerstag zeigten, dass die US-Erzeugerpreise im September so stark stiegen wie seit viereinhalb Jahren nicht mehr. Bereits am Mittwoch hatten unerwartet hohe Inflationsdaten für einen Ausverkauf gesorgt. Händler sehen die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed auf ihrer Sitzung im Dezember nun bei 67 Prozent, nach 62 Prozent am Vortag.
«Die Kosten für die Finanzierung von allem, sei es ein neues Einfamilienhaus oder ein riesiges Rechenzentrum, steigen, und das hat Auswirkungen auf viele Bereiche am Aktienmarkt», sagte der Portfoliomanager Jed Ellerbroek von Argent Capital Management. «Wir erleben eine kleine Rotation bei den grossen Namen, aber das haben wir schon einmal gesehen», sagte Joe Saluzzi, Co-Leiter des Aktienhandels bei Themis Trading. «Es scheint, dass dies alle paar Monate auftaucht und wir die KI-Sorgen haben.»
Unter den Einzelwerten brachen FMC ein, nachdem der Agrochemiekonzern seine Prognose für das dritte Quartal deutlich gesenkt hatte. Die Papiere von Rocket Lab fielen ebenfalls, nachdem das Raumfahrtunternehmen mitteilte, dass sich der Erstflug seiner neuen, grösseren Neutron-Rakete bis ins nächste Jahr verzögert.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

