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17:45
Der Swiss Market Index schloss 0,29 Prozent höher auf 14'391 Punkten. Es war der sechste Handelstag in Folge, an dem der Schweizer Leitindex höher beendet hat. Es resultiert ein Wochengewinn von satten 4,3 Prozent.
Händler sprechen von einer Sektorrotation von risikoreichen Technologiewerten hin zu defensiven Aktien. So waren mit Galderma (+2,3 Prozent) und Sandoz (+2,5 Prozent) zwei Aktien aus dem Gesundheitsbereich am Freitag an der Spitze des SMI. Nestlé (+,17 Prozent) beendete den Handel den neunten Handelstag in Folge höher. Derweil konsolodierten die anderen defensiven SMI-Schergewichte Roche (- und Novartis.
Die Gruppe der Gewinner im SMI setzte sich auch mit eher zyklischen Werten zusammen. Neben Richemont (+0,6 Prozent) gewannen noch Partners Group (+1,2 Prozent) und die beiden baunahen Werte Holcim (+0,3 Prozent) und Amrize (+1,5 Prozent) hinzu. Bei Richemont wirken die Berichte vom Vortag noch nach, der Konzern sei zusammen mit dem US-Juwelier Signet an dem Diamantenproduzenten de Beers interessiert. Wie die ZKB schreibt, werde dies als ein Bekenntnis zu natürlichen Diamanten gesehen.
Nach den zum Teil deutlichen Vortagesverlusten setzen einige der Technologie- und KI-nahen Werte zur Erholung an. Unter den SMI-Titeln gewannen Logitech (+0,2 Prozent) leicht hinzu, auch Softwareone gewann (+3,3 Prozent).
Nennenswerte Kursbewegungen wiesen im breiten Markt noch DocMorris (+7 Prozent) auf. Nach den gestrigen positiven Zahlen stützen nun die Kurszielerhöhungen zahlreicher Analysten.
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16:15
Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte zur Eröffnung gut ein halbes Prozent höher bei 26.583 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 lag kaum verändert bei 7750 Zählern. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte rückte hingegen um gut ein halbes Prozent auf 52.465 Stellen vor.
Erneute Sorgen über den KI-Sektor belasteten die technologielastigen Indizes. Die Papiere des von Nvidia unterstützten Rechenzentren-Betreibers CoreWeave fielen um mehr als sieben Prozent. Händler verwiesen auf anhaltende Sorgen über die Schuldenlast des Unternehmens. Auch die Aktien der Chip-Hersteller Micron Technology und Intel gaben drei und 1,5 Prozent nach.
Die KI-Aktien sind in dieser Woche stark unter Druck geraten, da Anleger befürchten, dass die Betreiber von Rechenzentren nicht rechtzeitig profitabel werden, um ihre Schulden zurückzuzahlen. Dies gilt insbesondere angesichts erwarteter höherer Kreditkosten. Ein Rückgang bei Speicherchip-Aktien zu Beginn der Woche habe den Anlegern «einen Vorwand geliefert, ihr Engagement in allen KI-nahen Unternehmen zu reduzieren», sagte David Morrison, Chefanalyst bei Trade Nation. Zudem berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider, dass einige Investoren des KI-Unternehmens Anthropic angesichts der steigenden Finanzierungskosten eine niedrigere Bewertung für den bevorstehenden Börsengang erwägen.
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15:45
Der SMI notiert 0,2 Prozent höher.
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14:25
Der Broker IG taxiert den Nasdaq 100 am Freitag rund eine Stunde vor dem Auftakt auf 29'865 Punkte und damit 0,2 Prozent unter seinem Vortagesschluss. Den US-Leitindex Dow Jones Industrial berechnete IG prozentual kaum verändert auf 52'180 Punkte. Im Dow sind die grossen Tech-Aktien bei weitem nicht so schwer gewichtet wie im Nasdaq 100, weshalb er sich bereits zuletzt besser gehalten hatte.
Für ein wenig Entspannung hatte am Vortag gesorgt, dass der Vorstandsvorsitzende des für seine KI-Chips bekannten Konzerns Nvidia Bedenken hinsichtlich des zur Wochenmitte in die Schlagzeilen geratenen Unternehmens CoreWeave zurückwies. Jensen Huang sagte, er glaube nicht, dass der tief mit Nvidia verflochtene Anbieter von KI-Cloud-Computing-Diensten eine Finanzspritze von seinem Unternehmen benötigen werde.
Verunsichert hatte die Anleger im Wochenverlauf auch eine überraschend hohe Inflation in den USA. Diese hatte Bedenken genährt, dass die US-Notenbank Fed den Leitzins bereits im Oktober ein weiteres Mal anheben und somit Finanzierungen für Konsumenten, Unternehmen und den Staat verteuern könnte.
Dass sich der Chef der US-Notenbank Fed, Kevin Warsh, nun in einer Rede aber nicht spezifisch zur Geldpolitik äusserte, liess die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung noch im Oktober aus Marktsicht wieder deutlich sinken. Zum Thema Künstliche Intelligenz sagte Warsh, dass Investitionen in diesen Bereich die US-Wirtschaft stark unterstützten.
«Kevin Warsh gibt den Börsen den Optimismus zurück», sagte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Die Kommentare zur Künstlichen Intelligenz liessen die KI-Sorgen der Anleger zumindest temporär schwinden.
Für Sören Hettler von der DZ Bank ist die jüngste Korrektur bei Halbleiter- und einigen KI-Aktien denn auch lediglich eine selektive Neubewertung durch Investoren. Eine breite Abkehr vom KI-Thema sieht er nicht. «Unter Druck stehen vor allem hoch bewertete und stark fremdfinanzierte Teile des KI-Ökosystems. Unternehmen mit hoher Profitabilität, auch aus anderen Geschäftsbereichen, und starken Cashflows sind dagegen deutlich weniger anfällig für steigende Finanzierungskosten.» Der nächste Härtetest sei nun die laufende Berichtssaison zum dritten Quartal.
Mit Blick auf die Unternehmen stieg im vorbörslichen Handel der Kurs der Tesla-Aktien um 3,2 Prozent. Der Elektroautobauer stellte nach einiger Verzögerung endlich einen Sportwagen vor, der dank Raketendüsen kurze Entfernungen im Flug zurücklegen kann. Bei der Präsentation in der texanischen Stadt Waco flog der Tesla Roadster dank seiner Kaltgas-Triebwerke unter anderem mit einer Seitenrolle über geparkte andere Modelle des Elektroauto-Herstellers. Der Sportwagen werde 2028 in die Produktion gehen, sagte Tesla-Chef Elon Musk.
Der US-Schadenversicherer Travelers steigerte trotz stagnierender Einnahmen und höherer Katastrophenschäden seinen Gewinn im Sommer leicht. Das Unternehmen hatte mehr Rückstellungen für frühere Schäden aufgelöste, wodurch der Überschuss im Jahresvergleich um zwei Prozent stieg. Dennoch verlor die Travelers-Aktie im vorbörslichen US-Handel mehr als fünf Prozent.
Der Finanzdienstleister Wise blieb im abgelaufenen dritten Quartal indes mit dem grenzübergreifenden Transaktionsvolumen hinter den Erwartungen zurück. Die Aktie verlor vorbörslich rund zweieinhalb Prozent.
Den Aktien des Telekommunikations- und Satellitenunternehmens Echostar gab eine «Overweight»-Empfehlung der Bank JPMorgan Auftrieb. Das Papier gewann 1,7 Prozent.
Der Swiss Market Index (SMI) fällt nach dem Mittag in die Verluste und notiert 0,2 Prozent tiefer.
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13:46
Damit näherte sich die Notierung wieder dem Niveau zu Beginn der Woche, als der Goldpreis über 4200 Dollar gehandelt worden war. Durch die stärkere Spekulation auf höhere Zinsen nach einer unerwartet hohen Inflation in den USA war der Goldpreis zur Wochenmitte bis auf 4073 Dollar gefallen. Die Anleger hatten zeitweise verstärkt auf Staatsanleihen gesetzt, was die Nachfrage nach Edelmetallen bremste, die keine Zinsen abwerfen.
Der Markt habe nach den US-Inflationsdaten zunächst eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinserhöhung der US-Notenbank Fed noch in diesem Monat eingepreist, erklärte Rohstoffexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank den Preisrückgang zur Wochenmitte. Allerdings habe der Markt die Meinung seit Donnerstag geändert, weshalb der Goldpreis seine Verluste wieder schnell wettmachen konnte.
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13:10
Der SMI bewegt sich derweil noch immer praktisch unverändert um die Nulllinie.
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12:02
Die Erwartungen an eine US-Zinserhöhung sind trotz zuletzt über den Erwartungen steigender Konsumenten- und Produzentenpreise in den USA schnell wieder verflogen. Aktuell geht der Markt gemäss Futures-Kursen mit 85 Prozent von unveränderten Zinsen bei der nächsten Fed-Sitzung vom 28. Oktober aus. Vor zwei Tagen war der Wert zum Teil deutlich tiefer.
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11:45
Der SMI tritt vor dem Mittag auf der Stelle bei 14'349 Punkten, wobei die Gewinner (15) in der Überzahl sind. Eine bisherige Handelsspanne von etwas mehr als 60 Punkten zeigt allerdings, wie wenig bewegt der bisherige Verlauf war. Der Mid-Cap-Index SMIM steigt um 0,2 Prozent auf 3137,66 und der breite SPI bleibt praktisch unverändert auf 20'250,97 Punkte.
Händler gehen davon aus, dass der Mangels zum Wochenschluss vergleichsweise ruhig verlaufen dürfte, da keine wichtigen Daten mehr anstünden. «Entscheidend wird sein, ob sich die Entspannung bei den Anleiherenditen fortsetzt und die Erholung im Techsektor auf weitere Branchen übergreift», sagt ein Börsianer.
Nach den zum Teil deutlichen Vortagesverlusten setzen einige der Technologie- und KI-nahen Werte zur Erholung an. Unter den SMI-Titeln gewinnen Logitech (+0,7 Prozent) leicht hinzu. In den nachgelagerten Reihen sind immerhin Accelleron (+0,5 Prozent), Inficon (+0,8 Prozent) und AMS Osram (+0,1 Prozent) im Plusbereich. Derweil geben VAT (-0,1 Prozent) erneut nach. Dabei hatte der Chipindustrie-Zulieferer am Vortag einen Rekord beim Auftragseingang vermeldet und den Ausblick für 2027 erhöht. Analysten reagieren denn auch grundsätzlich mit Lob, sehen den Spielraum wegen der bereits hohen Bewertung aber als begrenzt an.
Die Gruppe der grössten Gewinner im SMI setzt sich unterdessen vor allem mit eher zyklischen Werten zusammen. Neben Richemont gewinnen noch Partners Group und die beiden baunahen Werte Holcim und Amrize jeweils bis zu 1,6 Prozent hinzu. Bei Richemont wirken die Berichte vom Vortag noch nach, der Konzern sei zusammen mit dem US-Juwelier Signet an dem Diamantenproduzenten de Beers interessiert. Wie die ZKB schreibt, werde dies als ein Bekenntnis zu natürlichen Diamanten gesehen.
Unterstützung erhält der Markt auch vom Schwergewicht Nestlé (+0,9 Prozent). JPMorgan hat das Rating für die Papiere auf «Overweigt» erhöht. Die zuständige Expertin geht davon aus, dass 2027 ein besonders erfolgreiches Jahr für den Nahrungsmittelkonzern werde und er seine mittelfristigen Wachstums- und Margenziele erreichen sollte.
Etwas uneinheitlich präsentieren sich die Vertreter der Gesundheitsbranche. So ziehen die beiden SMI-Neulinge Galderma (+0,9 Prozent) und Sandoz (+0,9 Prozent) an. Alcon (+0,2 Prozent) bewegen sich mit dem Markt, während die beiden Schwergewichte Roche (-0,7 Prozent) und Novartis (-1,3 Prozent) den Markt zum Wochenschluss ausbremsen. Gerade die beiden Pharma-Aktien hatten den Investoren in den vergangenen Tagen als sicherer Zufluchtsort gedient, so dass mit der etwas aufgehellt Stimmung im Techsektor nun Gewinne eingestrichen werden dürften.
Nennenswerte Kursbewegungen weisen im breiten Markt noch DocMorris (+7,3 Prozent) auf. Nach den gestrigen positiven Zahlen stützen nun die Kurszielerhöhungen zahlreicher Analysten.
Am Schweizer Aktienmarkt setzt der SMI seinen Aufwärtstrend zum Wochenschluss somit den sechsten Handelstag in Folge fort – allerdings mit merklich gedrosseltem Tempo. Nach den jüngsten Kursverlusten greifen Investoren bei Technologieaktien wieder zu, wenn auch zum Teil eher zögerlich. Aber der Ausverkauf der vergangenen Tage scheint zumindest erst einmal gestoppt.
Unterstützung liefern Händlern auch die rückläufigen Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen, die sich wieder der Marke von fünf Prozent angenähert haben. «Von einer grundlegenden Entspannung kann allerdings noch keine Rede sein», warnt ein Marktbeobachter. «Die hohen Energiepreise bleiben angesichts der militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und der gestörten Lieferketten ein erheblicher Belastungsfaktor.» So hätten die zuletzt überraschend stark gestiegenen US-Konsumenten- und Produzentenpreise gezeigt, wie schnell sich der Energiepreisschock auf die Inflation übertragen könne.
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10:48
Nach einem verhaltenen Start dreht der SMI in die Gewinne und notiert 0,2 Prozent höher. Richemont führt den Leitindex an, gefolgt von Holcim (+1,4 Prozent) und Nestlé (+1,2 Prozent). Auch Partners Group gewinnen 1,2 Prozent hinzu, nachdem ein Stellenabbau beim Privatmarktspezialisten bekannt wurde. Die beiden Pharma-Schwergewichte Novartis (-1,1 Prozent) und Roche (-0,7 Prozent) bleiben auf den hintersten Plätzen zurück. Den breiten Markt führen DocMorris an, mit Gewinnen von 6,9 Prozent.
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09:35
Neue Kursziele und Ratings von Schweizer Aktien
Lonza: Deutsche Bank erhöht auf 715 (697) Fr. – Buy
DocMorris: Deutsche Bank erhöht auf 17,50 (12,50) Fr.
Bossard: Oddo erhöht auf 260 (225) Fr. – Neutral
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09:15
Nach fünf Tagen steigender Notierungen dürften Investoren am Schweizer Aktienmarkt zum Wochenschluss somit einen Gang runterschalten. Der Leitindex steuert in dieser Woche auf ein Plus von etwa 4 Prozent zu. Angesichts der Turbulenzen gerade bei den Technologiewerten weltweit ist dem hiesigen Markt in den vergangenen Tagen seine eher defensive Ausrichtung zugutegekommen.
Derweil sprechen die Vorgaben grundsätzlich für einen versöhnlichen Wochenausklang. In den USA hat sich die Stimmung am gestrigen Donnerstag im Handelsverlauf aufgehellt. Standardwerte gewannen an Fahrt, während Technologie-Aktien ihre Verluste fast wettmachen konnten. Unterstützung kam dabei auch vom Anleihemarkt. Denn die Flucht raus aus der Techbranche in sichere Häfen liess Investoren wieder verstärkt nach Anleihen greifen. Damit stiegen deren Kurse, während die Renditen fielen.
Als hilfreich werten Börsianer auch die Aussagen von Nvidia-Chef Jensen Huang. Mit Blick auf das in die Schlagzeilen geratene Unternehmen Coreweave wies er die Bedenken wegen dessen Finanzlage zurück.
Mit deutlichen Gewinnen von 0,8 Prozent starten Nestlé in den Handel, nachdem JPMorgan das Rating für die Papiere auf «Overweigt» erhöht hat. Die zuständige Expertin geht davon aus, dass 2027 ein besonders erfolgreiches Jahr für den Nahrungsmittelkonzern werde und er seine mittelfristigen Wachstums- und Margenziele erreichen sollte.
Am Ölmarkt wird Brent weiter klar über der 100-USD-Marke gehandelt. Das bedeutet einen nach wie vor deutlichen Aufschlag gegenüber WTI. Derweil hat sich der Bitcoin von seinem Schwächeanfall am Donnerstagnachmittag erholt und notiert wieder jenseits der 80'000-Dollar-Marke. Das allgemein schwache Marktumfeld für Technologiewerte hatte die älteste Kryptowährung am Vortag vorübergehend in Mitleidenschaft gezogen.
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08:13
An den Devisenmärkten haben sich die wichtigsten Währungspaare in der Nacht auf Freitag nur wenig bewegt. Hauptthema sind weiterhin die starken US-Inflationsdaten der vergangenen zwei Tage, die dem US-Dollar aber nur kurzzeitig Auftrieb gaben.
Mittlerweile notiert der Greenback in etwa wieder auf dem Niveau, das er vor der Veröffentlichung am Mittwochnachmittag hatte. Gleichzeitig tendiert der Euro leicht fester. Während das Dollar/Franken-Paar mit aktuell 0,8274 in etwa dem Kurs von Donnerstagabend entspricht, steht das Euro/Dollar-Paar bei 1,1224 etwas höher als am Vorabend. Auch zum Franken hat sich der Euro leicht auf 0,9286 Franken verfestigt (Vorabend: 0,9273 Fr.).
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08:10
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei Julius Bär vorbörslich 0,2 Prozent höher gestellt. Die beiden Pharma-Schwergewichte Roche und Novartis sind dabei die einzigen Verlierer im Leitindex mit Verlusten von je 0,5 Prozent. Am höchsten stehen vor Handelsbeginn Logitech und ABB mit Gewinnen bis zu 1,3 Prozent.
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07:43
Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel nur etwas nachgegeben und ihre Zuwächse vom Vortag damit mehr oder weniger verteidigt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember verlor zuletzt 0,57 Prozent auf 105,32 US-Dollar. Die Ölpreise steuern auf den zweiten Wochengewinn in Folge zu. Die zunehmenden Risiken für die Ölversorgung aus dem Nahen Osten wiegen schwerer als die angekündigte Freigabe weiterer strategischer Ölreserven.
Irans Revolutionsgarden haben nach Angaben des US-Militärs ein Containerschiff in der Strasse von Hormus mit einem Geschoss getroffen. Die «GFS PRIDE» sei dort aber - anders als vom Iran dargestellt - am Mittwoch nicht auf eine Seemine gefahren, betonte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X am Donnerstag.
Irans Streitkräfte haben ihre Angriffe auf die Schifffahrt in der Strasse von Hormus zuletzt intensiviert. Sie attackieren dabei in der Regel Tankschiffe und Frachter, die sich auf einer südlichen Route nahe der omanischen Küste befinden. Die USA versuchen seit längerem, zivile Handelsschiffe dort zu unterstützen, um den Handel mit Öl und Flüssiggas wieder zu ermöglichen. Der Iran betrachtet die Route als «illegal» und fordert die Passage entlang der iranischen Küste.
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07:06
Der Chef der US-Notenbank Fed, Kevin Warsh, hält sich vor der anstehenden Zinssitzung Ende Oktober bedeckt. Er nehme Zinsentscheidungen nicht vorweg, sagte Warsh am Freitag auf der Jahrestagung des internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Bangkok. «Ich halte nichts davon, jetzt schon zu sagen, was ich auf den verbleibenden Sitzungen in diesem Jahr tun könnte», erklärte er. An den Finanzmärkten wird erwartet, dass die Fed auf ihrer nächsten Sitzung am 27. und 28. Oktober die Zinsen unverändert lässt. Im September hatte die Zentralbank die Zinsen noch angehoben. Damit habe die Fed deutlich gemacht, dass sie für Preisstabilität sorgen werde, und die Geldpolitik etwas gestrafft, sagte Warsh.
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06:17
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank vorbörslich 0,2 Prozent höher gestellt.
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05:30
Die asiatischen Aktienmärkte haben sich nach der heftigen Verkaufswelle am Donnerstag erholt. Der japanische Nikkei-Index steigt nach einer sechstägigen Verlustserie. Die Gewinne halten sich jedoch in Grenzen, da die Anleger vor der anstehenden Berichtssaison und den US-Zwischenwahlen Vorsicht walten liessen.
In Tokio legt der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,8 Prozent auf 65'550,68 Punkte zu und der breiter gefasste Topix notiert 1,8 Prozent höher bei 4072,71 Zählern.
Die Börse Shanghai gewinnt 0,8 Prozent auf 3737,31 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen steigt um 0,6 Prozent auf 4189,41 Punkte.
«Die Aktien erholen sich, da die Anleger nach den starken Verlusten am Vortag wieder zugriffen. Es gab keine anderen Gründe für die Gewinne», sagt Daisuke Hashizume, leitender Stratege bei Daiwa Securities. «Die Marktteilnehmer sehen wenig Grund, vor der Veröffentlichung der Unternehmenszahlen und den US-Zwischenwahlen im nächsten Monat aggressiv Aktien zu kaufen.»
In Japan stiegen die Aktien des Chip-Ausrüsters Tokyo Electron um 2,12 Prozent, die des Speicherchip-Herstellers Kioxia um 3,34 Prozent und die des Technologie-Investors SoftBank Group um 1,3 Prozent. Die Papiere des Chip-Testausrüsters Advantest machten ihre anfänglichen Verluste wieder wett und legten um 0,64 Prozent zu. BayCurrent schossen um 17,25 Prozent in die Höhe und waren damit der prozentual stärkste Gewinner im Nikkei. Zuvor hatte die Beratungsfirma mitgeteilt, überschüssige Barmittel für Investitionen und Aktienrückkäufe zu verwenden. Bankenwerte stützten den Topix. Mitsubishi UFJ Financial Group und Mizuho Financial Group stiegen um 1,64 beziehungsweise 1,71 Prozent.
03:30
02:00
Die Ölpreise geben am Morgen leicht nach. Anleger wägen die Risiken im Nahen Osten und mögliche Schritte der USA zur Lockerung der Beschränkungen für die weltweite «Schattenflotte» von Tankern ab.
Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte am Donnerstag zugestimmt, mehr als 20 Millionen Barrel Diesel auf den Markt zu bringen. Auch soll das restliche Öl aus einer im März zugesagten Rekordfreigabe von Notreserven freigegeben werden, um das Angebot zu erhöhen und die stark gestiegenen Preise zu dämpfen. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump erwägt zudem, die Sanktionen gegen einige Schiffe der sogenannten Schattenflotte aufzuheben, um die rekordhohen globalen Frachtraten zu senken.
00:30
Die US-Börsen haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Während Anleger bei Technologiewerten wegen der hohen Zinsen Kasse machten, griffen sie bei als defensiv geltenden Gesundheits- und Konsumwerten zu. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,1 Prozent fester bei 52'177 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 legte 0,3 Prozent auf 7744 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq schloss mit 26'711 Punkten kaum verändert, nachdem er im frühen Handel noch knapp 400 Punkte tiefer notiert hatte. Zu den Gewinnern zählten Eli Lilly, UnitedHealth und Walmart, die von Hochstufungen profitierten.
Technologiewerte standen unter Druck, da Investoren Unternehmen mit hoher Schuldenlast im KI-Sektor abstiessen. Der Philadelphia-Halbleiterindex gab den siebten Handelstag in Folge nach. Die Aktien von Broadcom und Nvidia fielen, nachdem der Chiphersteller TSMC trotz eines Rekordgewinns einen vorsichtigen Ausblick auf das Jahr 2027 gegeben hatte. Dell und Hewlett Packard Enterprise setzten ihre Talfahrt vom Vortag fort.
Hintergrund der Umschichtungen sind Sorgen vor weiter steigenden Zinsen. Daten vom Donnerstag zeigten, dass die US-Erzeugerpreise im September so stark stiegen wie seit viereinhalb Jahren nicht mehr. Bereits am Mittwoch hatten unerwartet hohe Inflationsdaten für einen Ausverkauf gesorgt. Händler sehen die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed auf ihrer Sitzung im Dezember nun bei 67 Prozent, nach 62 Prozent am Vortag.
«Die Kosten für die Finanzierung von allem, sei es ein neues Einfamilienhaus oder ein riesiges Rechenzentrum, steigen, und das hat Auswirkungen auf viele Bereiche am Aktienmarkt», sagte der Portfoliomanager Jed Ellerbroek von Argent Capital Management. «Wir erleben eine kleine Rotation bei den grossen Namen, aber das haben wir schon einmal gesehen», sagte Joe Saluzzi, Co-Leiter des Aktienhandels bei Themis Trading. «Es scheint, dass dies alle paar Monate auftaucht und wir die KI-Sorgen haben.»
Unter den Einzelwerten brachen FMC ein, nachdem der Agrochemiekonzern seine Prognose für das dritte Quartal deutlich gesenkt hatte. Die Papiere von Rocket Lab fielen ebenfalls, nachdem das Raumfahrtunternehmen mitteilte, dass sich der Erstflug seiner neuen, grösseren Neutron-Rakete bis ins nächste Jahr verzögert.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)
