11:10

Der Erdölkonzern Shell rechnet wegen der im Zuge des Iran-Kriegs kräftig gestiegenen Öl- und Gaspreise auch für das dritte Quartal mit starken Ergebnissen. Vor allem die Verknappung der weltweiten Kraftstoffvorräte treibt die Raffineriemargen der Briten auf ein Rekordniveau.

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11:35

Dank Anschlusskäufen zieht der SMI um 0,39 Prozent an. Novartis und Roche stehen rund 1,4 Prozent höher, während ABB und UBS die Kursverluste auf 0,5 Prozent eingrenzen können. Holcim notiert 1,0 Prozent unter dem Vortageskurs. Nestlé legen dagegen um 0,4 Prozent zu. 

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10:00

Der Swiss Market Index (SMI) holt die Kursverluste vom frühen Morgen auf und notiert unverändert. Gut gefragt sind Sandoz (+1,2 Prozent), Novartis und Roche (je +0,7 Prozent) sowie Givaudan (+0,6 Prozent). Im Angebot stehen ABB, Holcim und UBS mit Kursverlusten von mehr als einem Prozent. 

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09:35

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Mittwoch mit leichten Verlusten in die Sitzung gestartet. Nach drei Tagen mit steigenden Kursen kommt es damit bereits wieder zu ersten Gewinnmitnahmen. 

Der SMI steht gegen 09.25 Uhr 0,13 Prozent tiefer bei 13'770,13 Punkten. Von den 20 Einzelwerten geben 13 nach, 7 legen zu. Der Mid-Cap-Index SMIM büsst 0,40 Prozent auf 3055,11 Punkte ein und der breite SPI 0,15 Prozent auf 19'532,68 Punkte.

Die stärksten Abgaben weisen derzeit ABB (-1,4 Prozent) auf. Die Titel bleiben mit einem Plus von beinahe 40 Prozent aber weiterhin unangefochtener Leader im Jahresrennen.

Leicht überdurchschnittliche Verluste verzeichnen zudem die baunahen Werte Geberit (-0,5 Prozent), Amrize und Holcim (je -0,7 Prozent).

UBS (-0,6 Prozent) erhalten zumindest vorerst von einer Kurszielerhöhung durch die Deutsche Bank und deren Bestätigung der Kaufempfehlung kaum nennenswerte Impulse.

Ein stärkeres Absinken des Gesamtmarktes verhindern die Gewinne der Schwergewichte Novartis (+0,6 Prozent), Roche (+0,6 Prozent) und Nestlé (+0,2 Prozent).

Im breiteren Markt rücken Avolta (+0,5 Prozent) gegen den Trend etwas vor, gestützt von einem neuen langfristigen Vertrag für Duty-Free-Flächen am Flughafen Seattle-Tacoma.

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09:07

Der Swiss Market Index (SMI) eröffnet 0,2 Prozent tiefer. Quer durch das Tableau im SMI dominiert die Farbe Rot. Amrize verlieren 1,2 Prozent, ABB 1,1 Prozent, Richemont 1,0 Prozent sowie Partners Group 0,9 Prozent. Auf der anderen Seite werden die drei defensiven Schwergewichte höher gehandelt. Novartis zieht um 0,3 Prozent an, Roche um 0,2 Prozent und Nestlé steht leicht im Plus mit 0,1 Prozent. 

Im breiten Markt verliert Comet 3,3 Prozent. Gewinnmitnahmen drücken Julius Bär um 1,8 Prozent, während Xlife Sciences auf ein neues Allzeittief absinken. Unter positiven Vorzeichen starten Sunrise mit 1,3 Prozent und Swisscom mit 1,1 Prozent. 

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08:55

Neue Kursziele und Ratings für Schwiezer Aktien: 

Alcon: Bank of America bestätigt Rating Underperform und senkt Kursziel auf 48 von 50 Fr.

AMS Osram: Deutsche Bank erhöht das Kursziel auf 23 von 19 Fr. mit einer gleichbleibenden Einstufung Hold. 

DSM-Firmenich: Kepler Cheuvreux erhöht das Kursziel auf 100 von 67 Euro und belässt die Einstufung auf Hold.

Peach Property: Kepler Cheuvreux senkt das Kursziel auf 6,00 von 7,30 Fr., hält aber unbeirrt an der Kaufempfehlung fest.

Polypeptide: UBS senkt das Rating auf Neutral von Buy und reduziert das Kursziel auf 44 von 45 Fr.

Swatch: HSBC senkt das Kursziel in einer Branchenstudie auf 170 von 175 Fr., die Einstufung lautet weiterhin Hold.

UBS: Deutsche Bank bestätigt das Rating Buy, erhöht das Kursziel auf 47 von 45 Fr. 

VAT Group: Berenberg Bank erhöht das Kursziel auf 695 von 640 Fr. mit einem unveränderten Rating Hold.

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08:07

Der Swiss Market Index (SMI) wird von der Bank Julius Bär 0,57 Prozent tiefer gesehen. 19 von 20 SMI‑Titeln notieren im Minus. Die höchsten Abschläge verzeichnen Sandoz (-1,0 Prozent), gefolgt von Holcim (-1,0 Prozent) sowie Geberit und Swiss Life (je -0,9 Prozent). Einzig Nestlé (+0,2 Prozent) kann sich positiv in Szene setzen, während die zwei anderen Schwergewichte Novartis und Roche je 0,8 Prozent verlieren. 

Bei den Mid Caps legen Avolta um 1,6 Prozent zu. Ebenfalls leichte Kursgewinne verzeichnen Sonova, Lindt&Sprüngli, Straumann und Flughafen Zürich. Am anderen Ende verlieren Inficon 1,5 Prozent, Leonteq 1,4 Prozent, AMS 1,3 Prozent und Polypeptide 1,1 Prozent.

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07:44

Der US-Dollar hat in der Nacht auf Mittwoch wieder etwas zugelegt. So ist das Währungspaar EUR/USD auf 1,1230 abgesunken, nach 1,1262 am Vorabend. Und auch zum Franken hat sich der Dollar nach einem vorübergehenden Absinken unter die Marke von 0,83 von Ende der Vorwoche mittlerweile wieder deutlicher über diesem Wert etabliert. Derzeit werden für einen Dollar 0,8334 verlangt, am Vorabend waren es noch 0,8312. Das Euro/Franken-Paar zeigt sich bei 0,9359 stabil.

Die Commerzbank verweist in einer Einschätzung auf die Probleme in Frankreich. So hätten die vergangenen Tage mit den steigenden Sorgen um Frankreichs Staatsverschuldung gezeigt, wie schnell die Zweifel an der Glaubwürdigkeit von Regierungen auf dem Euro lasten könnten. Auch wenn sich die Lage mit dem Plan der Präsidentschaftskandidatin Le Pen zur Eindämmung des Haushaltsdefizits etwas entspannt habe, habe der Euro zuletzt an Glanz verloren und dürfte diesen nicht so rasch wiedererlangen.

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07:33

Der Dax wird am Mittwoch der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verlusten in den Handel starten. ‌Am ⁠Dienstag hatte der deutsche Leitindex 0,8 Prozent höher bei 25'449,19 ⁠Punkten geschlossen.

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07:07

Der Renditeabstand zwischen französischen und deutschen zehnjährigen Staatsanleihen hat wieder das Niveau der griechischen Schuldenkrise von 2011 erreicht (+130 Basispunkte), schreiben die Analysten der Researchboutique Datatrek in New York. Dieser Spread weitet sich bereits seit einem Jahrzehnt aus – eine Folge länderspezifischer haushaltspolitischer Probleme, für die es keine einfache Lösung gibt. Anders als im Jahr 2011 sehen wir jedoch keine existenzielle Bedrohung für den Euro. Ferner bleibe die Differenz zwischen zehn- und zweijährigen US-Staatsanleihen positiv (+48 Basispunkte). Das sei ein beruhigendes Signal für das künftige Wirtschaftswachstum in den USA.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank 0,3 Prozent tiefer indiziert. Der Fokus der Börsianer dürfte sich auf die höheren Erdölpreise richten sowie auf die Entwicklung an den Obligationenmärkten. 

Der S&P 500 zeigte sich im nachbörslichen Handel in den USA kaum verändert mit einem Plus von 0,1 Prozent, wobei die Bewegungen auf Sektorebene weitgehend verhalten ausfielen.

Der Sektor Basiskonsumgüter notiert nahezu unverändert, wobei Constellation Brands innerhalb dieser Gruppe einen deutlichen Kursrückgang verzeichnete. Dies, nachdem das Unternehmen die Prognose für den bereinigten Gewinn pro Aktie im laufenden Geschäftsjahr auf eine Spanne von 11,20 bis 11,90 Dollar je Aktie angepasst und für das Geschäftsjahr 2027 ein organisches Nettoumsatzwachstum von -1 bis +1 Prozent in Aussicht gestellt hatte.

Der Gesundheitssektor gab um 0,1 Prozent nach, wobei Molina Healthcare das klare Schlusslicht in diesem Bereich bildete.

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06:11

Steigende Ölpreise und geopolitische Spannungen haben die Börsen in Asien am Mittwoch belastet. Damit konnten die asiatischen Märkte nicht ‌von ⁠den Rekordständen an der Wall Street profitieren. Ein auf den Golf von Mexiko ⁠zusteuernder Sturm sowie zunehmende Spannungen zwischen Saudi-Arabien und den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen ‌trieben die Ölpreise in die Höhe.

Die japanische ‌Börse tendierte schwächer: Der Nikkei-Index gab 0,9 ​Prozent auf 70'074,13 Punkte nach. Der breiter gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verlor 0,3 Prozent. Die Börse in Shanghai blieb feiertagsbedingt geschlossen. Im weiteren Tagesverlauf warten Anleger auf das Protokoll der jüngsten Sitzung der ‌US-Notenbank Fed, von dem sie sich Hinweise auf den künftigen Zinskurs erhoffen.

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06:07

Am asiatischen Devisenmarkt gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 158,42 Yen und legte leicht auf ​6,7045 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 ​Prozent höher bei 0,8333 Franken. Parallel dazu ​fiel der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1234 Dollar und zog leicht auf 0,9362 ‌Franken an.

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06:03

Die Ölpreise zogen an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 0,8 Prozent auf 101,40 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 0,8 Prozent ​fester ​bei 90,15 Dollar. Der Goldpreis notierte ⁠fester bei 4165,53 Dollar je Feinunze.

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00:05

Mit Gewinnen und Höchstständen der Leitindizes S&P 500 und Nasdaq 100 sind die US-Aktienmärkte am Dienstag aus dem Handel gegangen. Marktbeobachtern zufolge setzen immer mehr Anleger darauf, dass die heimischen Unternehmen die Herausforderungen durch die nach wie vor hohen Energiekosten und Zinssätze bewältigen können. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg rechnen Analysten bei den Unternehmen des S&P 500 mit einem durchschnittlichen Gewinnanstieg im dritten Quartal von rund 25 Prozent zum Vorjahreszeitraum.

Die im frühen Handel gesunkenen Ölpreise verliehen den US-Börsen zunächst Rückenwind, drehten im späteren Handelsverlauf jedoch wieder etwas ins Plus.

Der Dow Jones Industrial schloss 0,49 Prozent höher bei 51'521,28 Punkten. Der marktbreite S&P 500 erklomm im Verlauf ein Rekordhoch bei fast 7845 Zählern und gewann letztlich 0,58 Prozent auf 7818,93 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 erreichte zwischenzeitlich ebenfalls eine weitere Bestmarke und stieg am Ende um 0,48 Prozent auf 31'224,47 Punkte. Das Nasdaq-Hoch demonstriere Zuversicht, dass sich die Nachfrage nach KI weiterhin stark entwickle, sagte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank.

Die Aktien von Nvidia setzten ihren jüngsten Rekordkurs mit einer weiteren Bestmarke und einem anfänglich deutlichen Kursanstieg fort. Im weiteren Verlauf schmolzen die Gewinne jedoch auf ein Schlussplus von 0,1 Prozent zusammen. Dennoch steuert der KI-Chiphersteller als aktuell teuerstes börsennotiertes Unternehmen der Welt weiter auf eine Marktkapitalisierung von mittlerweile 6 Billionen Dollar zu.

Der von der Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison beherrschte Filmkonzern Paramount schloss die gut 110 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Warner Brothers ab. Das neue Unternehmen mit dem Namen Skydance steht nun vor einer komplexen Integration und muss dabei eine Schuldenlast von Dutzenden Milliarden Dollar bewältigen. Die Aktien von Skydance fielen am Dienstag um 2,5 Prozent.

Die Titel von Constellation Energy gewannen gut 12 Prozent. Die Google-Mutter Alphabet sichert sich mit einem milliardenschweren Vertrag Atomstrom des AKW-Betreibers, um den hohen Energiebedarf ihrer KI-Rechenzentren zu decken.

Für die Anteilscheine von Borgwarner ging es um mehr als 5 Prozent aufwärts. Sie wurden von Morgan Stanley auf «Overweight» hochgestuft. Dabei verwies die US-Bank auf die fortgesetzt deutliche Nachfrage nach Verbrennungs- und Hybridmotoren und sieht darin Positives für die weiteren Aussichten des Automobilzulieferers.

Die Aktien von Option Care Health sprangen um fast ein Drittel auf 31 Dollar hoch. Die Finanzinvestoren McKesson und Clayton Dubilier & Rice wollen den Anbieter von Infusionsdienstleistungen für 32,05 Dollar je Aktie übernehmen, was einem Unternehmenswert von rund 5,8 Milliarden Dollar entspräche. McKesson-Titel legten um 0,7 Prozent zu.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Thomas Daniel Marti
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