17:45

Der SMI beendete den Handel mit einem Plus von 0,36 Prozent bei 13'928 Punkten. Während des Dienstags notierte der Leitindex zweitweise deutlich über der Marke von 1 Prozent auf einem Ein-Monats-Hoch.

Die Stimmung trübte sich vor allem nach der Handelseröffnung der US-Märkte ein. Dort kamen insbesondere Tech-Aktien unter Druck.

Gewinner im SMI waren die Givaudan-Papiere, die um satte 9,4 Prozent anzogen. Der Aromen- und Riechstoffhersteller hat sein Wachstum im dritten Quartal 2026 deutlich beschleunigt und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Logitech stiegen 3 Prozent. 

Bei den defensiven Schwergewichten griffen die Anleger nur bei Nestlé zu (+1,2 Prozent). Roche PS waren kaum verändert, Novartis fielen 0,6 Prozent. Auffallend war das Minus von Lonza mit 1,3 Prozent.

Die Aktien des Erstversicherers Zurich (+1,8 Prozent) profitierten derweil von einer Hochstufung auf «Buy» durch Vontobel. Für Swiss Re (+1,6 Prozent) hat der gleiche Analyst sein Votum auf «Hold» gesenkt.

Abgaben verzeichneten auch Richemont mit minus 0,4 Prozent; Swatch büssten 0,3 Prozent ein. Am Vorabend hatte der französische Luxusgüterkonzern LVMH Zahlen publiziert, die ebenfalls mit Verkäufen quittiert wurden.

Marktbeobachter warnen aber vor einem direkten Vergleich: Richemont sei stark im Schmuckgeschäft positioniert - LVMH habe aber die Erwartungen in der Sparte Mode und Lederwaren verfehlt. Und bei Swatch liege der Schwerpunkt stärker auf dem Uhrengeschäft.

Bessere Zahlen als erwartet abgeliefert hat der Industriekonzern Sulzer, dessen Papiere sich um 8 Prozent verteuerten. Analysten lobten insbesondere den starken Auftragseingang in der grössten Division Flow.

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16:40

Der Preis für europäisches Erdgas hat am Dienstag den Höhenflug der vergangenen Handelstage fortgesetzt und ein weiteres Mehrjahreshoch erreicht. Der richtungweisende Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat stieg an der Börse in Amsterdam auf 87,20 Euro je Megawattstunde (MWh). Das waren etwa drei Prozent mehr als am Vortag und der höchste Stand seit Ende 2022. Als Preistreiber gelten jüngste Angriffe auf Handelsschiffe in der Strasse von Hormus und auch das verstärkte Auffüllen der Gasspeicher vor dem Winter.

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16:00

Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte zur Eröffnung ⁠rund ein halbes Prozent tiefer bei 27'127 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab leicht nach ‌und lag bei 7804 Zählern. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ‌rückte hingegen um rund ein halbes Prozent ​auf 52.200 Stellen vor.

Spekulationen über ein Ende der rasanten Preissteigerungen bei Speicherchips haben einen Ausverkauf bei Halbleiterwerten ausgelöst. Händler verwiesen auf Medienberichte, nach denen der chinesische Halbleiterkonzern CXMT eine neue Generation von Speicherchips für Rechenzentren auf den Markt bringen will. Damit ‌würde das Unternehmen seinen technologischen Rückstand gegenüber westlichen Anbietern verringern.

Zugleich nahmen bei Anlegern laut Experten erneut die Zweifel an der Nachhaltigkeit des KI-Booms zu. «Das ist eine ​Art fluchtartiger Gewinnmitnahmen», sagte Robert Pavlik, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter Dakota Wealth. ​Die Aktien des US-Branchenriesen Nvidia verloren rund ein ​Prozent. Micron, Marvell und AMD büssten zwischen drei und 5,5 Prozent ein.

Anleger blickten auch auf die Quartalszahlen ‌der Grossbanken JPMorgan, Goldman Sachs und Wells Fargo. Obwohl alle drei Institute ihre Gewinne im dritten Quartal steigerten, fielen die Aktien von Wells Fargo um gut ein Prozent. ​Goldman ​und JPMorgan rückten hingegen um rund ⁠drei und 1,5 Prozent vor.

«Für die weitere Berichtssaison ​spricht dieser Auftakt aus meiner ⁠Sicht für eine klare Trennung zwischen Gewinnern und Verlierern», kommentierte Salah-Eddine Bouhmidi vom Broker ‌IG. Entscheidend dürfte dem Experten zufolge sein, welche Unternehmen belastbares Wachstum und überzeugende Margenaussichten aufweisen.

Gestützt wurde der Dow-Jones-Index von UnitedHealth. Die Aktien des ‌Krankenversicherers kletterten nach einer Prognoseerhöhung um 4,5 Prozent. Die Papiere ​des Konsumgüterkonzerns Johnson & Johnson gaben hingegen um gut vier Prozent nach, obwohl der Gewinn die Erwartungen übertraf.

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15:40

Der Dow Jones notiert nach Handelseröffnung 0,46 Prozent höher, der Nasdaq fällt 0,1 Prozent. Die Aktien von Micron und SanDisk geben 5 Prozent nach.

Der SMI notiert 0,7 Prozent fester. Die Aktie von Givaudan legt 8 Prozent zu.

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14:37

Am Tag der grossen US-Banken ragte Goldman Sachs heraus. Das Investmenthaus hat im vergangenen Quartal im Aktienhandel deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Das verhalf den Aktien vorbörslich zu einem Plus von 3,6 Prozent. Die Aktie ist mit über zehn Prozent Indexgewicht der schwerste Titel im Dow und treibt diesen somit an. Der Broker IG berechnete den Dow vor Handelsbeginn 0,7 Prozent höher auf 52'240 Zähler.

Der Nasdaq 100 dürfte dagegen laut IG um 0,7 Prozent auf 30'450 Punkte nachgeben. Anleger in der Tech-Welt sorgen sich um Konkurrenz aus China. Einem Zeitungsbericht zufolge macht Chinas Speicherchip-Hersteller CXMT grosse technologische Fortschritte. Das lastete in Asien und Europa auf der Chip-Branche und dürfte auch an der Nasdaq vor allem Titel wie Micron , Sandisk und Seagate nach unten drücken. Vorbörslich büssten diese zwischen vier und sechs Prozent ein.

Enttäuscht reagierten Anleger auf die Quartalsbilanz der Citigroup , der Kurs büsste vorbörslich knapp zwei Prozent ein. Die Aktien von JPMorgan legten leicht zu nach der Vorlage der Zahlen zum vergangenen Quartal. Die Papiere von Wells Fargo gaben hingegen nach der Quartalsbilanz der Bank um gut ein Prozent nach.

Schlecht kamen auch die Geschäftszahlen von Johnson & Johnson an, die Aktien des Konsumgüterriesen fielen vorbörslich um gut zwei Prozent. Die Papiere des Krankenversicherers UnitedHealth gewannen 2,7 Prozent nach einer Erhöhung der Gewinnprognose für das Geschäftsjahr.

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14:19

Die Aussicht auf einen Eintritt in den chinesischen Markt stützt die Aktien von Visa. Die Titel des US-Kreditkartenanbieters rücken im vorbörslichen Handel an der Wall Street um rund 1,5 Prozent vor. Visa hat von der chinesischen Zentralbank die Genehmigung erhalten, ein Geschäft zur Abwicklung von Bankkartenzahlungen vorzubereiten. Dafür habe der Konzern ein Jahr Zeit, teilte ‌die People's Bank ⁠of China (PBOC) mit. Mit der Genehmigung rückt Visa einen Schritt näher an die Konkurrenten American Express und Mastercard heran, die bereits auf dem lukrativen und bislang von der staatlichen China UnionPay dominierten Zahlungsmarkt vertreten sind. Einem Analysten zufolge ist ⁠der Schritt zudem als «Geste des guten Willens» von Peking gegenüber Washington vor einem erwarteten Treffen von Chinas Staatschef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump zu werten.

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13:15

Die überraschend starken Zahlen des US-Pharma- und Konsumgüterkonzerns Johnson & Johnson (J&J) lassen Anleger kalt. Die Titel geben im vorbörslichen US-Handel ein Prozent nach, obwohl der Konzern seine Umsatz und Gewinnprognose für das Gesamtjahr leicht angehoben hat. Der Nahost-Konflikt habe ‌das Medizintechnikgeschäft ⁠von J&J belastet. Länder wie Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien legten zwar Wert auf sehr gute Gesundheitswesen, sagte Finanzvorstand Joe Wolk. «Doch ihre Budgets werden derzeit für Verteidigungszwecke bereitgestellt ⁠und umgeschichtet.» Auch die Sparmassnahmen in Europa und der Preisdruck in China hätten den Geräteabsatz belastet. Der leicht über den Erwartungen liegende Quartalsgewinn sei vor allem auf die überraschend starken Umsätze mit dem Immuntherapeutikum Tremfya ‌zurückzuführen.

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13:05

Die US-Futures auf dem Dow Jones gewinnen 0,1 Prozent. Die S&P-500-Futures liegen 0,1 Prozent tiefer, diejenigen des technologielastigen Nasdaq 0,6 Prozent tiefer. Der Fokus liegt auf den Zahlen der US-Grossbanken, die heute präsentiert werden.

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11:55

Am Dienstag bewegen sich die wichtigsten Währungspaare in engen Spannen. Davor hatte der US-Dollar im asiatisch geprägten Handel einen Teil seiner zuletzt aufgelaufenen Gewinne hergegeben.

So notiert der Euro zur US-Währung mit 1,1177 eine Spur höher als im frühen Handel mit 1,1173. Der Kurs des Euro war in der vergangenen Woche erstmals seit rund anderthalb Jahren unter die Marke von 1,12 Dollar gefallen, vor allem wegen schwacher Konjunkturdaten in Europa, Sorgen um die Finanzlage Frankreichs sowie Zinserhöhungsspekulationen in den USA. Entsprechend im Fokus steht an diesem Dienstag nun der Auftakt der Haushaltsberatungen Frankreichs für das kommende Jahr.

Zum Schweizer Franken bewegte sich der Dollar zuletzt ebenfalls kaum und wird zurzeit bei 0,8334 Franken gehandelt. Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9315 entsprechend mehr oder weniger auf der Stelle.

Das Augenmerk der Marktteilnehmer richtet sich am Nachmittag auf den US-amerikanischen Immobilienmarkt und den ADP-Arbeitsmarktbericht.

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11:45

Der SMI rückt am Dienstag vor dem Mittag um deutliche 1,2 Prozent auf 14'050,50 Punkte vor und notiert damit erstmals seit rund einem Monat wieder jenseits der 14'000er-Marke. Von den 20 SMI-Werten werden 18 höher gehandelt und nur zwei tiefer.

Der Tageskalender gab ausser vereinzelten ersten Firmendaten zum dritten Quartal noch nicht viel her. Das ändert sich am Nachmittag, wenn mit JPMorgan, Wells Fargo und Goldman Sachs die ersten US-Banken ihre Q3-Bilanzen vorlegen. Gemäss Marktstrategen ist aus den Zahlen der grossen Banken abzulesen, wie es der Wirtschaft geht. Im Blick haben die Akteure auch schon den Mittwoch mit neuen wichtigen US-Inflationsdaten. Der Ölpreis hat sich mit rund 105 Dollar auf hohem Niveau etwas entspannt.

Der Mid-Cap-Index SMIM legt um 0,7 Prozent auf 3093,0 Punkte zu und der breite SPI um 1,1 Prozent auf 19'875,48 Punkte.

Bei den defensiven Schwergewichten greifen die Anleger am Dienstag herzhaft zu: Roche PS rücken um 1,7 Prozent vor, Nestlé um 1,2 Prozent und Novartis um 1,6 Prozent.

Aber auch andere Gesundheitswerte wie Alcon (+1,8 Prozent), Sandoz (+1,5 Prozent) und Galderma (+1,2 Prozent) stehen auf den Einkaufszetteln der Anleger. Die Aktien des Erstversicherers Zurich (+1,8 Prozent) profitieren derweil von einer Hochstufung auf «Buy» durch Vontobel. Für Swiss Re (+0,7 Prozent) hat der gleiche Analyst sein Votum auf «Hold» gesenkt.

Überragt werden alle von den Givaudan-Papieren, die um satte 7,6 Prozent anziehen. Der Aromen- und Riechstoffhersteller hat sein Wachstum im dritten Quartal 2026 deutlich beschleunigt und die Erwartungen der Analysten übertroffen. DSM steigen im Kielwasser um 2,4 Prozent.

Im Vorfeld der US-Banken werden UBS 0,7 Prozent höher bezahlt. Julius Bär büssen hingegen 0,5 Prozent ein.

Die hiesigen Techwerte haben ihre frühen Verluste zum grossen Teil abgeschüttelt. VAT etwa stehen noch 0,3 Prozent tiefer und ABB haben mit plus 1,2 Prozent gar in die Gewinnzone gedreht. Im breiten Markt zeigt sich ein ähnliches Bild: AMS Osram gewinnen 4,9 Prozent und Inficon 0,4 Prozent. Nur Centiel (-8,2 Prozent) wird die jüngste Gewinnwarnung noch nicht verziehen.

Abgaben verzeichnen auch Richemont mit minus 1,2 Prozent; Swatch büssen 1,5 Prozent ein. Am Vorabend hatte der französische Luxusgüterkonzern LVMH Zahlen publiziert, die ebenfalls mit Verkäufen quittiert wurden.

Marktbeobachter warnen aber vor einem direkten Vergleich: Richemont sei stark im Schmuckgeschäft positioniert - LVMH habe aber die Erwartungen in der Sparte Mode und Lederwaren verfehlt. Und bei Swatch liege der Schwerpunkt stärker auf dem Uhrengeschäft.

Auch Analystenvoten sorgen für Bewegung. So ziehen im breiten Markt Ypsomed um 1,4 Prozent an. Berenberg hat die Abdeckung mit der Einstufung «Buy» aufgenommen und verortet ein Kurspotenzial von rund 25 Prozent.

Clariant notieren 1,2 Prozent fester. Mit Bernstein und Kepler Cheuvreux haben gleich zwei Institute ihr Kursziel für den Hersteller von Spezialchemikalien erhöht.

Bessere Zahlen als erwartet abgeliefert hat der Industriekonzern Sulzer, dessen Papiere sich um 5 Prozent verteuern. Analysten loben insbesondere den starken Auftragseingang in der grössten Division Flow.

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10:57

Spekulationen über ein Ende der rasanten Preissteigerungen bei Speicherchips haben am Dienstag einen Ausverkauf bei Halbleiterwerten ausgelöst. Die Aktien von Samsung, dem weltgrössten ‌Anbieter ⁠von Speicherbausteinen, verloren an der Börse in Seoul 7,4 Prozent. Die Titel des Erzrivalen SK ⁠Hynix brachen um rund zehn Prozent ein, so stark wie zuletzt vor zweieinhalb Monaten. Die Papiere des ‌US-Konkurrenten Micron büssten im vorbörslichen Handel an der Wall ‌Street knapp drei Prozent ein. In ihrem ​Sog gab der europäische Technologie-Index um bis zu 1,8 Prozent nach.

Schweizer Halbleiter-Aktien zeigen sich derweil uneinheitlich. Während sich AMS Osram (+5,7 Prozent) am Dienstagvormittag an der Spitze der Schweizer Midcaps halten, gewinnen Inficon (+0,4 Prozent) und Comet (+0,2 Prozent) ebenfalls dazu. Die Aktien von VAT Group hingegen geben 0,3 Prozent nach. Der SPI liegt 1,1 Prozent im Plus.

Auslöser der aktuellen Verkäufe waren Börsianern zufolge Medienberichte, nach denen der chinesische Halbleiterkonzern CXMT eine neue Generation von Speicherchips für Rechenzentren auf den Markt bringen will. Damit würde das Unternehmen seinen technologischen Rückstand gegenüber ‌westlichen Anbietern verringern. Dies sei jedoch nicht der alleinige Grund für die aktuelle Talfahrt, betonte Charu Chanana, Chef-Anlagestrategin der Saxo Bank. Bei Investoren nähmen die Zweifel an der Nachhaltigkeit ​des KI-Booms zu. «Sie hinterfragen nicht nur, wie stark die Nachfrage ​noch wachsen kann, sondern auch, wie lange die derzeit ​aussergewöhnlichen Gewinne und Margen angesichts des zunehmenden Wettbewerbs Bestand haben werden.»

Durch den weltweiten Bauboom bei Rechenzentren übersteigt die ‌Speicherchip-Nachfrage das Angebot bei Weitem. Die daraus resultierende Preisexplosion verhilft Anbietern wie Samsung zu Rekordgewinnen. Allerdings gibt es erste Anzeichen für wachsende Zweifel an einer Fortsetzung dieses Trends. So ​sagte ​der australische Rechenzentrumsbetreiber Firmus seinen milliardenschweren Börsengang wegen ⁠mangelnden Anlegerinteresses ab. Gleichzeitig verteuert sich wegen der anziehenden Anleiherenditen ​die Finanzierung von Infrastruktur-Investitionen. Ausschlaggebend ⁠sei dabei nicht der Renditeanstieg an sich, sondern die zunehmenden Schwankungen, sagte Anlagestratege Damien ‌Boey vom Vermögensverwalter Wilson. In der Folge stellten Investoren auch die Bewertungen anderer Anlageklassen auf den Prüfstand.

Ein Ende des KI-Booms sei zwar nicht ‌zu befürchten, betonte Marc Velan, Chef-Anleger des Vermögensverwalters Lucerne. Der aktuelle ​Zyklus trete jedoch in eine neue Phase ein, in der Anleger ihr Augenmerk stärker darauf richteten, ob sich die KI-Investitionen auch auszahlen.

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10:10

Die Aktien von Sulzer legen am Dienstag in einem freundlichen Gesamtmarkt überdurchschnittlich zu. Der am Morgen vorgelegte Bestellungseingang nach neun Monaten hat die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Im dritten Quartal sind dabei insbesondere in der grössten Division Flow viel mehr Aufträge eingegangen als erwartet. Sulzer hat in der Folge die nach den Halbjahreszahlen teils als ambitiös eingestuften Jahresziele bestätigt.

Bis um 10 Uhr ziehen Sulzer um 4,3 Prozent auf 166,90 Franken an. Sie setzen damit den seit Mitte September andauernden Aufwärtstrend fort. Der Gesamtmarkt (SPI) legt gleichzeitig 1,0 Prozent zu.

Sulzer sehe sich zwar aufgrund der anhaltenden Schwankungen bei den Rohstoffpreisen mit einem volatilen Marktumfeld konfrontiert, heisst es in einer Einschätzung der Bank Vontobel. Trotzdem scheine sich die versprochene Erholung im zweiten Semester zu materialisieren, wie die markante Erholung des Bestellungseingangs im dritten Quartal zeige. Die Investoren müssten sich deshalb keine Sorgen wegen der Zielsetzungen von Sulzer machen.

Die ZKB sieht derweil die Hauptschlagzeile bei den Neun-Monats-Zahlen in der sehr starken Beschleunigung des organischen Auftragseingangs im Segment Flow auf 35 Prozent im dritten Quartal. Dies sei der wesentliche Treiber dafür, dass auch der gesamte Bestellungseingang über dem Konsens gelegen habe.

Sulzer sollte zudem mit der Beschleunigung des Bestellungseingangs im zweiten Halbjahr in der Lage sein, seinen starken Trend bei der Verbesserung der operativen Marge der letzten Jahre fortzuführen, so die ZKB weiter.

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10:00

Dank einem überraschend starken dritten Quartal hat der Schweizer Duftstoff- und Aromenherstellers ‌Givaudan ⁠das Interesse der Anleger auf sich gezogen. Die Papiere ⁠legten am Dienstag im frühen Handel an der Schweizer Börse um ‌rund sieben Prozent zu und ‌erreichten damit den höchsten ​Stand seit über einem Jahr. Angetrieben von einem florierenden Duftstoffgeschäft und einer anhaltenden Erholung bei Aromen stieg der organische Umsatz von Juli bis September um 8,6 Prozent, ‌wie das Unternehmen mitteilte. Von Givaudan befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von 4,7 Prozent gerechnet. ​Die Zahlen des Genfer Konzerns gelten ​als früher Indikator für die Nachfrage ​bei den belieferten Lebensmittel- und Kosmetikherstellern.

Die Sparte für Duftstoffe, die ‌Essenzen für Parfüms und Haushaltsprodukte kreiert, verzeichnete ein Wachstum von 13,5 Prozent im Vergleich zu den von Experten ​prognostizierten ​6,6 Prozent. Givaudan setzte wegen ⁠gestiegener Beschaffungskosten in diesem Jahr Preiserhöhungen ​um. In den ⁠ersten neun Monaten kletterten die Erlöse auf vergleichbarer ‌Basis um 5,2 Prozent auf 5,89 Milliarden Franken. Damit lag der Konzern auch hier über ‌der Analystenprognose von 3,9 Prozent.

Der SMI hält sich derweil bei einem Gewinn um 1,0 Prozent und bleibt damit über der 14'000-Punkte-Marke. Zum Plus des Leitindex tragen unter anderem die Schwergewichte bei: Roche (+1,4 Prozent), Novartis (+1,2 Prozent) und Nestlé (+1,0 Prozent) gewinnen am Dienstagmorgen dazu.

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09:48

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien

Kühne+Nagel: UBS erhöht auf 225 (205) Fr. – Neutral

Zurich: Vontobel erhöht auf 655 (630) Fr. – Buy (Hold)

Logitech: J.P. Morgan senkt auf 78 (83) Fr. – Neutral

Swiss Re: Vontobel senkt auf 145 (150) Fr. – Hold (Buy)

Glencore: Barclays erhöht auf 7,05 (6,50) GBP – Overweight

Avolta: JPMorgan senkt auf 54 (55) Fr. – Overweight

Clariant: Kepler Cheuvreux erhöht auf 13 (11) Fr. – Buy

Clariant: Bernstein SG erhöht auf 10.20 (8) Fr. – Market Perform

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09:15

Der Swiss Market Index (SMI) eröffnet am Dienstag 0,9 Prozent höher bei über 14'009 Punkten.

Givaudan notieren nach Quartalszahlen 6,7 Prozent fester. Der Aromen- und Riechstoffhersteller hat sein Wachstum im dritten Quartal 2026 deutlich beschleunigt und die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Ebenfalls bessere Zahlen als erwartet abgeliefert hat der Industriekonzern Sulzer.

Im Vorfeld der US-Banken gewinnen UBS 0,2 Prozent.

SMI-Schlusslicht bildet ABB (-1,0 Prozent). Auch Richemont (-0,6 Prozent) müssen Verluste einstecken. Am Vorabend hatte der französische Luxusgüterkonzern LVMH Quartalszahlen unter den Erwartungen publiziert.

Im breiten Markt ziehen Ypsomed um 2,6 Prozent an. Berenberg hat die Abdeckung mit der Einstufung «Buy» aufgenommen und verortet ein Kurspotenzial von rund 25 Prozent.

Clariant notieren 1,1 Prozent fester. Mit Bernstein und Kepler Cheuvreux haben gleich zwei Institute ihr Kursziel für den Hersteller von Spezialchemikalien erhöht.

Davor hatten an der Wall Street Bedenken über die hohen KI-Investitionen für Kaufzurückhaltung gesorgt. Unter Abgabedruck standen vor allem Chipwerte nach Aussagen von Broadcom-CEO Hock Tan. Dieser nannte Kapital als grösstes Hindernis für die weitere Entwicklung künstlicher Intelligenz und verglich viele KI-Investoren mit Casinospielern.

Der Tageskalender gibt ausser vereinzelten ersten Firmendaten zum dritten Quartal noch nicht viel her. Das ändert sich am Nachmittag, wenn mit JPMorgan, Wells Fargo und Goldman Sachs die ersten US-Banken ihre Q3-Bilanzen vorlegen. Gemäss Marktstrategen ist aus den Zahlen der grossen Banken abzulesen, wie es der Wirtschaft geht. Im Blick haben die Akteure auch schon den Mittwoch mit neuen wichtigen US-Inflationsdaten. Der Ölpreis hat sich mit rund 105,50 Dollar etwas entspannt.

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08:15

Bei Julius Bär wird der Schweizer Leitindex SMI vorbörslich 0,7 Prozent höher gestellt. Mit dem grössten Plus werden Sandoz (+1,9 Prozent) und Givaudan (1,4 Prozent) erwartet. Letztere präsentierte am Dienstagmorgen positive Quartalszahlen. Amrize, Logitech und Zurich werden mit Verlusten erwartet.

Am breiten Markt sind die Papiere von Idorsia, Straumann und Sulzer höhergestellt. Sulzer präsentierte heute mit den Quartalszahlen ebenfalls eine positive Entwicklung.

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07:45

Der Devisenmarkt zeigt sich am Dienstag zum Start in den Tag noch wenig bewegt. Insgesamt hat aber der US-Dollar einen Teil seiner zuletzt aufgelaufenen Gewinne wieder hergegeben.

So notiert der Euro zur US-Währung mit 1,1173 ein wenig höher als am Vorabend mit 1,1156. Der Kurs des Euro war in der vergangenen Woche erstmals seit rund anderthalb Jahren unter die Marke von 1,12 Dollar gefallen, vor allem wegen schwacher Konjunkturdaten in Europa, Sorgen um die Finanzlage Frankreichs sowie Zinserhöhungsspekulationen in den USA.

Zum Schweizer Franken schwächte sich der Dollar in der Nacht ebenfalls leicht ab und wird zurzeit bei 0,8333 Franken gehandelt. Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9311 entsprechend mehr oder weniger auf der Stelle.

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07:35

Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel nachgegeben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember gab zuletzt um 1,04 Prozent auf 105,54 US-Dollar nach. In den drei vorangegangenen Handelstagen war der Preis für die Sorte Brent um mehr als sechs Prozent gestiegen.

Eine Serie von Drohnen- und Raketenangriffen der vom Iran unterstützten Huthi auf den wichtigsten Flughafen Saudi-Arabiens erhöht unterdessen den Druck auf Washington, sich stärker in den Konflikt im Jemen einzuschalten. Zugleich erklärte US-Präsident Donald Trump, es habe Verstösse gegen die von ihm verkündete «Energiewaffenruhe» zwischen der Ukraine und Russland gegeben.

«Es waren einige schwindelerregende Tage voller Schlagzeilen», sagte der Energieexperte Scott Shelton vom Finanzdienstleister TP ICAP der Nachrichtenagentur Bloomberg. Er verwies unter anderem auf Trumps Äusserungen zu einer «Energiewaffenruhe» zwischen der Ukraine und Russland sowie auf die Angriffe der Huthi auf Saudi-Arabien. «Wir haben einen chaotischen Start in die Woche.»

Die Ölpreise sind seit Jahresbeginn um mehr als 70 Prozent gestiegen. Der Krieg der USA gegen den Iran hat die Energiemärkte erheblich durcheinandergebracht.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der IG Bank vorbörslich 0,1 Prozent tiefer bei 13'854 Punkten.

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05:00

Geopolitische Spannungen und schwache US-Technologiewerte haben die asiatischen Aktienmärkte am Dienstag auf Talfahrt geschickt. Die japanische Börse in Tokio tendierte schwächer, wobei der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 2,5 Prozent auf 67'292,39 Punkte nachgab. Der breiter gefasste Topix notierte 0,5 Prozent ‌niedriger bei ⁠4085,91 Zählern. Auch in China zogen sich die Anleger zurück. Die Börse Shanghai verlor 0,9 Prozent auf 3761,24 Stellen. Der Index der ⁠wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 1,3 Prozent auf 4232,65 Punkte.

In Japan drückte vor allem der Ausverkauf bei Halbleiterwerten auf die Stimmung. «Man kann mit Fug und ‌Recht behaupten, dass der japanische Aktienmarkt heute von dem Abwärtstrend bei den US-Halbleiteraktien beeinflusst wird», sagte Maki ‌Sawada, Strategin bei Nomura Securities. Zudem sorgten geopolitische Risiken für Verunsicherung: ​Sorgen über einen Angriff auf einen saudi-arabischen Flughafen und die diskutierte «Energie-Waffenruhe» zwischen Russland und der Ukraine dämpften die Risikobereitschaft. Zu den grössten Verlierern zählten Chipwerte wie Kioxia Holdings mit einem Minus von 13 Prozent sowie Taiyo Yuden und Kokusai Electric. Gefragt waren hingegen Schifffahrtsunternehmen wie Kawasaki Kisen Kaisha und Mitsui O.S.K. Lines, die um rund vier Prozent zulegten.

In China stand Tencent im Fokus. Der Technologiekonzern plant die Ausgabe von Anleihen im ‌Volumen von mindestens 4,5 Milliarden Dollar, um seine massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) zu finanzieren. Unterdessen blicken Investoren auf die Geldpolitik in Japan, wo der Internationale Währungsfonds (IWF) trotz eines schwächeren Wachstums mit weiteren Zinsschritten der Bank of Japan (BOJ) rechnet. Die globalen Krisenherde bleiben dabei der bestimmende Faktor. «Die Märkte entdecken gerade ​wieder, dass Geopolitik dann am wichtigsten ist, wenn sie sich auf die Inflation auswirkt», erklärte Charu Chanana, ​Chefstrategin bei Saxo. Dies setze teure Wachstumsaktien unter Druck.

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03:50

Am Devisenmarkt sorgte die vorsichtige Stimmung ​der Anleger grundsätzlich für eine Nachfrage nach sicheren Häfen. Zudem wies der IWF auf eine hohe Volatilität bei asiatischen Währungen hin, die staatliche Interventionen rechtfertigen könnte. Im asiatischen Handel ‌verlor der Dollar dennoch 0,2 Prozent auf 158,25 Yen und legte leicht auf 6,6954 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent niedriger bei 0,8328 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1173 Dollar und zog leicht auf 0,9305 Franken an.

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03:30

Die Ölpreise blieben ​angesichts ​der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und möglicher Angebotsrisiken ein bestimmendes Thema für ⁠die Märkte. Investoren wägten die Folgen der Angriffe in Saudi-Arabien gegen die Aussicht ​auf zusätzliche Diesellieferungen aus Russland ab. ⁠Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee am Dienstag jedoch um 1,0 Prozent auf 105,56 Dollar je Barrel (159 Liter). Das ‌US-Öl WTI notierte 1,1 Prozent schwächer bei 92,66 Dollar.

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00:30

Zu Beginn einer ereignisreichen Woche haben die Anleger an den US-Börsen vorsichtig agiert. Kurz vor dem Start der Berichtssaison der Unternehmen gaben die wichtigsten Aktienindizes am Montag überwiegend nach. Technologiewerte litten unter anhaltenden Gewinnmitnahmen bei den Aktien von Chipherstellern. Ansonsten mangelte es angesichts des Feiertages «Columbus Day» insgesamt an Impulsen, zumal der Anleihenmarkt zu Wochenbeginn geschlossen blieb.

Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,71 Prozent auf 30'664,70 Punkte nach unten. Der marktbreite S&P 500 gab um 0,06 Prozent auf 7'807,24 Zähler nach. Er hatte am Dienstag noch ein Rekordhoch erreicht. Der Leitindex Dow Jones Industrial hingegen legte um 0,38 Prozent auf 51'850,55 Punkte zu.

Im Blick blieb die Lage im Nahen Osten und am Rohölmarkt. Der Iran hatte vermeldet, über Mediatoren weiterhin im Austausch mit den USA zu sein. Nachdem die Ölpreise im frühen Handel noch leicht gefallen waren, drehten sie im Tagesverlauf in die Gewinnzone. Die Ölpreise hatten zuletzt die Teuerung wieder nach oben getrieben. Entsprechend richten sich die Blicke auf Inflationszahlen zur Wochenmitte, die auch für den geldpolitischen Kurs der Notenbank wichtig sind.

Die Berichtssaison startet am Dienstag mit den Zahlen erster Grossbanken. Marktanalyst Maximilian Wienke vom Handelshaus Etoro verwies darauf, dass die Anleger bereits vorsichtiger geworden seien. Bank-Aktien stünden seit geraumer Zeit unter Druck. «Ein Teil der Risiken dürfte damit allerdings schon in den Kursen berücksichtigt sein», schrieb Wienke. Die Quartalszahlen und Prognosen würden nun darüber entscheiden, ob die Korrektur weitergehe oder der Sektor drehe.

Auch Künstliche Intelligenz (KI) bleibt ein Topthema an den US-Börsen. Die Experten des Börsen- und Analyseportals Index Radar warnten diesbezüglich vor einer Konzentration in historischem Ausmass: «Die zehn grössten KI-Werte vereinen inzwischen gut 40 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung auf sich.» Damit würden sie den bisherigen Spitzenwert des Tech-Sektors während der Dotcom-Blase übertreffen. Die Entwicklung einzelner Schwergewichte und der übrige Markt lägen weit auseinander.

Unter den Einzelwerten hatte Starbucks Pläne zum Kauf der auf mexikanische Küche spezialisierten Chipotle-Restaurants verneint. Die Chipotle-Aktien fielen um 3,8 Prozent, während die Papiere der Kaffeehaus-Kette um 1,7 Prozent stiegen.

Die Anteilscheine von CCC Intelligent Solutions zogen gar um 8,1 Prozent an. Das Private-Equity-Unternehmen GTCR und der aktivistische Investor Elliott sollen sich in fortgeschrittenen Übernahmegesprächen mit dem Softwareanbieter befinden.

Ausserdem bewegten Analysten die Kurse. So stiegen die Papiere des Softwarekonzerns Salesforce an der Dow-Spitze um 2,1 Prozent. Experte Tal Liani sieht keine grosse Gefahr, dass das Geschäftsmodell durch KI-Systeme obsolet werden kann. Grosse Unternehmen würden «wahrscheinlich keine Plattformen ersetzen, die ihre Geschäftslogik, Daten, Arbeitsabläufe und Compliance-Plattformen beherbergen».

Dagegen fielen die Aktien von Adobe um 1,7 Prozent, nachdem die Wells-Fargo-Analysten den Softwarehersteller gleich doppelt abgestuft hatten. Die jüngsten Quartalszahlen seien recht verhalten ausgefallen und deuteten darauf hin, dass sich nun deutlichere Risse im Wachstumsprofil des Herstellers von Software für Kreativprofis abzeichneten, hiess es zur Begründung.

Die Analysten der Bank JPMorgan hatten die Papiere von Biogen hochgestuft, was den Aktien ein Plus von 1,6 Prozent bescherte. Experte Christopher Schott schrieb von einer zunehmend vielversprechenden Entwicklung im Jahr 2027. Zudem verwies er auf «verbesserte langfristige Wachstumsaussichten» für das Biotechnologie-Unternehmen.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Portrait von cash-Redaktor Loris Gregorio
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