13:00
Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start unverändert:
Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 0,4 Prozent im Minus.
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11:40
Der Schweizer Aktienmarkt tendiert am Dienstag klar schwächer und fällt um 0,5 Prozent auf 13'098 Punkte. Dabei halten sich die Verlierer und Gewinner aber die Waage. Der SMIM für die mittelgrossen Werte notiert um 0,22 Prozent tiefer auf 2948,9 Punkten und der breite SPI gibt um 0,4 Prozent auf 18'504 Punkte nach. Die europäischen Börsen zeigen sich derweil weitgehend richtungslos.
Belastet wird der Leitindex insbesondere vom Schwergewicht Novartis (-2,7 Prozent), dessen Titel nach enttäuschenden Quartalszahlen deutlich nachgeben. In Sippenhaft genommen werden auch die Partizipationsscheine von Roche (-1,2 Prozent). Zudem sorgen die stockenden Verhandlungen im Nahen Osten sowie die anhaltend hohen Ölpreise für Zurückhaltung.
Grösster Gewinner im SMI sind Kühne+Nagel (+1,3 Prozent). Zudem profitiert Holcim (+0,7 Prozent) von zwei positiven Analystenempfehlungen und auch Amrize (+0,8 Prozent) rücken vor den anstehenden Zahlen vor. Die Finanzwerte zählen mehrheitlich ebenfalls zu den Stützen: Zurich, Swiss Re, Swiss Life sowie UBS legen moderat zu, während Partners Group (-1,0 Prozent) an den Abwärtstrend der vergangenen Wochen anknüpfen.
Auch in den hinteren Reihen sorgen Unternehmensnachrichten und Analystenkommentare für Bewegung. Im breiten Markt sinken Bucher (-3,8 Prozent). Der Agrartechniker hatte für das erste Quartal rückläufige Umsätze und Bestellungen gemeldet, und zudem belasten hohe Preise für Diesel und Dünger das Sentiment.
Dagegen klettern die Titel des Verpackungsherstellers SIG (+9,7 Prozent) nach überzeugenden Quartalszahlen in die Höhe. Auch die bestätigte Guidance wirke wie eine Beruhigungspille, so ein Analystenkommentar.
International richtet sich der Blick vor allem auf die grossen US-Technologiekonzerne. Mehrere Vertreter der «Magnificent 7» legen in dieser Woche ihre Zahlen vor, nachdem der S&P 500 und der Nasdaq Composite zuletzt Rekordstände erreicht hatten. Es drohe ein «Kartenhaus»-Effekt, falls die hohen Erwartungen nicht erfüllt werden, heisst es in einem Kommentar der Onlinebank Swissquote.
Im Fokus stehen in dieser Woche auch Notenbankentscheide. Die Bank of Japan beliess ihren Leitzins zwar unverändert, signalisierte jedoch eine tendenziell restriktivere Haltung. Experten werten dies als Hinweis darauf, dass sich die Phase erhöhter Energiepreise und deren Auswirkungen auf die Geldpolitik weiter hinziehen könnte. Weiter tagen in der aktuellen Woche auch die US-Notenbank Fed, die Europäische Zentralbank und die Bank of England, wobei vor allem der Tonfall der Notenbanken entscheidend sein dürfte.
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10:50
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,5 Prozent im Minus bei 18’482 Zählern. Die Sektoren Grundstoffe (+0,5 Prozent), Versorger (+0,4 Prozent) und Finanzwerte (+0,2 Prozent) befinden sich in der Gewinnzone. Gesundheitswerte (-1,4 Prozent), Technologie (-0,4 Prozent) und Industrie (-0,3 Prozent) gehören zu den bisherigen Tagesverlierern. Bei den Grundstoffen fallen die Kursavancen von Amrize (0,6 Prozen) und Holcim (+0,7 Prozent) ins Gewicht. Im Pharmasektor ziehen Novartis (-2,4 Prozent) zahlreiche Branchenpeers in die Verlustzone.
Von den 200 Unternehmen, sind 67 im Gewinn, 91 im Verlust und 42 unverändert.
Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.
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10:20
Die Ölpreise stiegen am Dienstag um fast 3 Prozent auf 99,20 Dollar und setzten damit die Gewinne der vorherigen Handelssitzung fort. Der Grund: Die Bemühungen, den US-Iran-Krieg zu beenden, scheinen festzufahren, während die lebenswichtige Strasse von Hormus weiterhin weitgehend gesperrt bleibt. Normalerweise werden durch sie etwa 20 Prozent des weltweiten Öl- und Gasbedarfs transportiert.
Wie ein US-Beamter am Montag mitteilte, ist US-Präsident Donald Trump unzufrieden mit dem neuesten iranischen Vorschlag zur Beendigung des Krieges. Iranische Quellen berichteten unterdessen, dass Teherans Angebot eine Regelung des Atomprogramms erst nach einem Ende der Feindseligkeiten und einer Beilegung der Schifffahrtskonflikte im Golf vorsieht. Damit verbleibt der Konflikt in der bisherigen Pattsituation.
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09:50
Der Schweizer Aktienmarkt ist am Dienstag deutlich schwächer in den Handel gestartet und verliert 0,5 Prozent auf 13'104 Punkte. Dabei ziehen vor allem die Kursverluste des Schwergewichts Novartis nach schwachen Quartalszahlen den SMI nach unten. Belastend wirken zudem die stockenden Verhandlungen im Nahen Osten sowie die anhaltend hohen Ölpreise.
Novartis (-3 Prozent) hat im ersten Quartal den dämpfenden Effekt durch Nachahmer-Präparate deutlich zu spüren bekommen und schwächer abgeschnitten als erwartet. Die Zielsetzung für das Gesamtjahr wurde indes bestätigt. Grösster Gewinner im Index sind Amrize (+1 Prozent) im Vorfeld der Quartalszahlen vom späten Mittwochabend.
Im breiten Markt brechen Bucher (-4,6 Prozent) ein. Der Agrartechniker hatte für das erste Semester rückläufige Umsätze und Bestellungen gemeldet. Auch hier wurden die Erwartungen der Analysten klar verfehlt. Zudem geht es für die Titel der Biopharmaunternehmen Santhera (-4,9 Prozent) und Idorsia (-2,4 Prozent) nach Zahlen deutlich abwärts. Deutliche Verluste zeichnen sich dagegen beim Reisedetailhändler Avolta (-5,1 Prozent) ab, nach einer Rückstufung durch die UBS.
Demgegenüber klettern die Titel des Verpackungsherstellers SIG (+9,0 Prozent) in die Höhe. Dem Unternehmen gelangen mit den Q1-Zahlen gleich mehrere positive Überraschungen, allerdings hatten die Aktien im vergangenen Jahr einen äusserst schweren Stand. Zu den wenigen Gewinnern zählen auch noch Ypsomed (+2,9 Prozent) nach einer Hochstufung durch Barclays auf «Overweight».
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09:10
Der Schweizer Aktienmarkt startet am Dienstag schwächer in den Handel. Der SMI fällt kurz nach Handelsbeginn um 0,7 Prozent auf 13'074 Punkte. Am Vortag hatte sich der Leitindex mit einem ganz leichten Minus stabil gezeigt.
Von den 20 SMI-Blue-Chips handeln aktuell 14 tiefer. Das Schwergewicht Novartis (-3,8 Prozent) weist dabei die grössten Kursverluste auf. Der Pharmakonzern hat zum Jahresauftakt den dämpfenden Effekt durch Nachahmer-Präparate deutlich zu spüren bekommen und schwächer abgeschnitten als erwartet. Die Zielsetzung für das Gesamtjahr wurde indes bestätigt. Ebenfalls unter Druck sind weitere Pharmavertreter wie Lonza (-1,2 Prozent), Roche (-0,8 Prozent) und Alcon (-0,8 Prozent).
Im breiten Markt brechen Idorsia (-7 Prozent) ein. Das Unternehmen publizierte vor Handelsstart Zahlen zum ersten Quartal. Ebenfalls im Anlegerfokus stehen Bucher (vorbörslich -4,6 Prozent) und SIG (+6,7 Prozent). Bucher hatte für das erste Semester rückläufige Umsätze und Bestellungen gemeldet. Auch hier wurden die Erwartungen der Analysten klar verfehlt. Demgegenüber gelangen SIG mit den Q1-Zahlen gleich mehrere positive Überraschungen.
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08:24
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
ABB: DZ Bank erhöht auf 90 (75) Fr. – Kaufen
Barry Callebaut: Berenberg senkt auf 1268 (1487) Fr. – Hold
Holcim: CFRA erhöht auf Buy (Hold) - Ziel 85 (75) Fr.
Holcim: DZ Bank erhöht auf Kaufen (Halten) - Ziel 82,00 (70,50) Fr.
Kühne+Nagel: CFRA erhöht auf 216 (196) Fr. – Buy
Kühne+Nagel: JPMorgan erhöht auf 170 (160) Fr. – Underweight
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08:05
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,6 Prozent tiefer auf 13'090 Punkten indiziert. 19 der 20 SMI-Titel geben nach. Besonders die Titel von Novartis (-3,1 Prozent) fallen nach der Publikation der Ergebnisse zum ersten Quartal. Die Kursverluste der übrigen Titel belaufen sich auf 0,04 und 0,12. Holcim (+1,4 Prozent) dürfte nach zwei Rating-Hochstufungen steigen.
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07:12
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,2 Prozent höher bei 13'168 Punkten.
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06:16
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,16 Prozent höher bei 13'162 Punkten.
Am Dienstag geht die Berichtssaison weiter. Der Fokus liegt hierzulande auf dem Pharmariesen Novartis. Während Analysten dem Basler Konzern im Startquartal ein Umsatzwachstum zutrauen, dürfte die Gewinnentwicklung hinter dem Vorjahr zurückbleiben. Für gewisse Unsicherheit sorgen Nachahmer-Produkte für einige wichtige Arzneien.
Am Nachmittag kommen aus den USA noch einige Konjunkturzahlen, darunter die ADP-Daten zum Arbeitsmarkt und der Richmond Fed Herstellerindex für den April.
Generell bleibt die Stimmung aufgrund des ungelösten Nahostkonflikts vorsichtig. Die US-Börsen haben sich am Montag nach europäischem Handelsschluss noch leicht erholt.
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05:32
Die Anleger in Asien haben sich am Dienstag zurückgehalten. Im Fokus standen die geopolitische Lage im Nahen Osten sowie eine Reihe von Zinsentscheiden wichtiger Notenbanken, allen voran die der japanischen Zentralbank im weiteren Tagesverlauf. Während die USA einen Vorschlag Teherans zur Beilegung des Nahost-Konflikts prüften, herrschte weiter Stillstand an der für den Welthandel wichtigen Strasse von Hormus. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,5 Prozent auf 60.238,21 Punkte nach, während der breiter gefasste Topix 0,8 Prozent auf 3.765,31 Zähler zulegte. Die chinesischen Börsen tendierten ebenfalls schwächer. Die Börse in Shanghai verlor 0,1 Prozent.
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04:26
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03:05
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02:00
Die US-Börsen haben nach den jüngsten Rekorden am Montag erst einmal wenig Dynamik gezeigt. Zu Beginn einer Woche, die neben dem Iran-Krieg auch in puncto Geldpolitik und Quartalsbilanzen wegweisend werden könnte, warten die Anleger zunächst einmal ab. Es besteht zwar weiter die Hoffnung auf eine Öffnung der Strasse von Hormus, ein diplomatischer Durchbruch ist über das Wochenende jedoch ausgeblieben.
Der Dow Jones Industrial schloss mit 0,13 Prozent im Minus bei 49'167,79 Punkten. Der von Technologietiteln geprägte Nasdaq 100 erreichte kurz vor Handelsende eine weitere Höchstmarke, er schloss 0,01 Prozent im Plus bei 27'305,68 Zählern. Auch der marktbreite S&P 500 erreichte am Montag ein weiteres Rekordhoch, der Aufschlag blieb am Ende mit plus 0,12 Prozent auf 7'173,91 Punkte überschaubar.
US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag eine angekündigte Reise seiner Unterhändler nach Pakistan kurzfristig abgesagt - zum zweiten Mal in einer Woche. Er begründete dies auch mit einem inakzeptablen Vorschlag des Irans. Laut dem US-Nachrichtenportal Axios hat dieser den Vereinigten Staaten inzwischen ein neues Angebot für eine Öffnung der Strasse von Hormus vorgelegt.
Für Schlagzeilen sorgt im Chipsektor weiterhin KI-Euphorie. Nachdem diese zuletzt Aktien von Texas Instruments und Intel erfasst hatte, sprangen nun Qualcomm-Aktien in der Spitze um gut acht Prozent hoch. Anschliessend gab der Kurs die Gewinne aber grossteils wieder ab, aus dem Handel gingen die Titel noch ein Prozent höher. Ein Analyst hatte nach Recherchen eine Zusammenarbeit von Qualcomm mit dem KI-Plattformbetreiber OpenAI ins Spiel gebracht.
Nach der Vorlage von Quartalszahlen legten die Aktien von Verizon um 1,5 Prozent zu. Der Telekomkonzern übertraf mit dem bereinigten operativen Ergebnis moderat die Erwartungen und hob die Jahreszielspanne für das bereinigte Ergebnis je Aktie etwas an.
Domino's Pizza dagegen hatte keine erfreulichen Nachrichten für seine Aktionäre: Eine enttäuschende Umsatzentwicklung drückte den Kurs der Restaurantkette mit fast neun Prozent ins Minus.
Bewegt wurden einige Werte nach Analystenkommentaren. Beim Düngemittelhersteller Nutrien sorgte die Empfehlung «Overweight» für ein Kursplus von 1,1 Prozent. Dagegen ging es für Aktien von GE Vernova um 2,5 Prozent abwärts. Das Investmenthaus Exane BNP äusserte sich skeptisch dazu, ob das Energietechnik-Unternehmen den jüngsten Wachstumsschwung beibehalten kann.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

