11:08
Die Devisenstrategen von MUFG gehen nicht davon aus, dass die Entscheidung von Moody’s, das Rating unverändert zu lassen, für französische Anleihen oder den Euro eine nennenswerte Entlastung bringen wird - auch wenn sie zu Beginn dieser Woche, im Vorfeld der anstehenden geldpolitischen Sitzung der EZB, weiteren Verkaufsdruck verhindern könnte. Die bevorstehende Sitzung der EZB dürfte einen deutlich stärkeren Einfluss auf den Markt haben; allerdings halten wir es für verfrüht, bereits jetzt geldpolitische Massnahmen der EZB zur Stützung der Märkte für Staatsanleihen zu erwarten.
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10:29
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10:02
Der Dax hat sich nach der schwachen Vorwoche am Montag stabilisiert. «Die ersten Schnäppchenjäger wagen sich auf das Parkett und nutzen die günstigeren Kurse zum Einstieg», kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.
In der ersten Handelsstunde stieg der deutsche Leitindex um 0,73 Prozent auf 25'367 Punkte. Für den MDax der mittelgrossen Unternehmen ging es um 0,70 Prozent auf 30'084 Punkte hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,4 Prozent.
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09:37
Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Montag mit einer leichten Aufwärtstendenz eröffnet. Begründet wird dies im Handel mit etwas nachgebenden Ölpreisen und einer Entspannung bei den amerikanischen Anleiherenditen. Unternehmensseitig gibt es zum Wochenbeginn nicht allzu viele wichtige News, im Laufe der Woche werden dann aber nochmals fünf SMI-Unternehmen ihre Drittquartalszahlen präsentieren.
Relativ grosse Bewegungen in unterschiedliche Richtungen gibt es im frühen Handel bei den grossen Pharmawerten Roche (PS +1,6 Prozent) und Novartis (-0,6 Prozent). Bei Roche werden vor allem positive Daten für das Medikament Divarasib im Bereich Lungenkrebs ins Feld geführt, aber auch weitere Daten etwa mit Sefaxersen gegen die chronische Nierenkrankheit IgA-Nephropathie.
Novartis hat derweil durchzogene Detaildaten für seinen MS-Hoffnungsträger Remibrutinib vorgestellt. Bei der Schubreduktion verfehlte das Mittel die Erwartungen, überzeugt aber bei der Verlangsamung der Behinderung und mit geringen Nebenwirkungen. Diese Daten werden wiederum für Roche als positiv bewertet, der Konzern ist dort mit dem Medikament Fenebrutinib in diesem Bereich unterwegs. Novartis wird ausserdem am (morgigen) Dienstag Quartalszahlen präsentieren.
Dies gilt auch für Logitech (-3,0 Prozent), allerdings erst nachbörslich. Die Papiere des Technologiekonzerns sind aktuell grösster SMI-Verlierer, hatten davor allerdings in den vergangenen vier Wochen fast 9 Prozent gewonnen. Zahlen wird es diese Woche auch von Sandoz (+1,7 Prozent), Amrize (+0,7 Prozent) und UBS (+0,6 Prozent) geben. Am heutigen Montag startet die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK-N) ihre Beratungen über das Bankengesetz beziehungsweise die notwendige Eigenkapitalausstattung.
Im breiten Markt legen Idorsia (+3,1 Prozent) deutlich zu. Das Pharmaunternehmen will sein Schlafmittel Quviviq künftig auch als mögliche Behandlung von Autismus-Spektrum-Störungen untersuchen.
Aryzta (+1,3 Prozent) hat derweil den Abbau von rund 600 Stellen in Deutschland bekannt gegeben.
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09:22
Nach den Verlusten der Vorwoche hat der Dax am Montag einen vorsichtigen Erholungskurs eingeschlagen. Der deutsche Leitindex notierte zur Eröffnung 0,2 Prozent höher bei 25'235,84 Punkten. «Die ersten Schnäppchenjäger wagen sich auf das Parkett und nutzen die günstigeren Kurse zum Einstieg», kommentierte Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners. Dies müsse allerdings nicht zwangsläufig eine langfristige Trendwende nach oben nach sich ziehen.
Ähnlich äusserte sich Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets: «Die Anleger hatten in der vergangenen Woche einige schwere Brocken zu verdauen, doch die Kost dürfte auch in den kommenden Tagen kaum leichter werden.» Die anhaltend hohen Energiepreise, wachsende Inflationsängste und zunehmende Zweifel an der Rentabilität der milliardenschweren KI-Investitionen bildeten nach wie vor einen gefährlichen Mix für die Börse.
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09:07
Der Swiss Market Index (SMI) eröffnet 0,11 Prozent im Plus und kann damit die höheren vorbörslichen Gewinne nicht ganz halten. Bei den Schwergewichten ziehen Roche um 1,3 Prozent an, Nestlé und Novartis verlieren dagegen 0,6 respektive 1,6 Prozent. Den grössten Abschlag muss Logitech mit 2,8 Prozent hinnehmen. Acht von 20 SMI-Titeln geben nach.
Bei den Small und Mid Caps legen Idorsia noch 3,1 Prozent zu nach vorbörslichem Plus von 5,1 Prozent. Gefragt sind zudem Infracore, Swissquote und Zuger Kantonalbank.
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08:55
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
ABB: LBBW senkt das Kursziel auf 75 von 85 Fr., die Einstufung lautet weiterhin Halten.
Burckhardt: Kepler Cheuvreux senkt das Rating auf Hold von Buy und senkt das Kursziel auf 520 von 570 Fr.
Centiel: ODDO BHF SCA senkt das Kursziel auf 6,90 von 7,20 Fr., das Rating bleibt auf Outperform.
Ems-Chemie: CFRA erhöht das Kursziel auf 834 von 820 Fr. und belässt die Einstufung auf Hold.
Galderma: Bank of America erhöht das Kursziel auf 210 von 200 Fr. und bleibt bei der Einstufung Buy.
Galderma: CFRA erhöht das Kursziel auf 215 von 200 Fr. und hält an der Einstufung Buy fest.
Galderma: Octavian erhöht das Kursziel auf 210 von 195 Fr. und bleibt bei Rating Buy.
Holcim: Royal Bank of Canada erhöht das Kursziel auf 73 von 69 Fr. und bleibt bei Rating Sector Perform.
Kühne+Nagel: UBS erhöht das Kursziel auf 230 von 225 Fr. mit der unveränderten Einstufung Hold.
Lem: Research Partners senkt das Rating auf Halten von zuvor Kaufen. Das Kursziel steht bei 719 Fr.
SGS: Bernstein SG erhöht das Kursziel auf 115 von 110 Fr. und belässt die Einstufung auf Outperform.
SGS: Royal Bank of Canada erhöht das Kursziel auf 92 von 87 Franken, bleibt bei Rating Sector Perform.
Sika: Berenberg Bank erhöht das Kursziel auf 245 von 240 Fr. mit unverändertem Buy-Rating.
Sika: Octavian erhöht das Kursziel auf 232 von 230 Fr., bleibt bei der Einstufung Buy.
VAT: Berenberg senkt das Kursziel auf 660 von 695 Fr. mit Rating Hold.
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08:14
Neue Hoffnungen auf eine Entspannung im US-Iran-Konflikt haben die Ölpreise zum Wochenstart sinken lassen. Die Nordsee-Sorte Brent und US-Leichtöl WTI verbilligen sich um jeweils rund zwei Prozent auf 114,87 und 101,24 Dollar je Fass (159 Liter). In der vergangenen Woche waren die Preise nach neuen Angriffen der Huthi-Rebellen im Jemen auf Saudi-Arabien auf den höchsten Stand seit Ende April gestiegen. Am Sonntag reisten katarische Vermittler nach Teheran, um in Abstimmung mit den USA über einen Abbau der Spannungen in der Region zu beraten, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person mitteilte. Die Atempause am Ölmarkt könnte sich jedoch als nur vorübergehend erweisen, sagte Vandana Hari, Gründerin des Analysehauses Vanda Insights. US-Präsident Donald Trump habe die Furcht der Anleger nicht zerstreut, dass nach den Zwischenwahlen zum Kongress am 3. November neue Angriffe auf den Iran folgen könnten. Zudem gingen die gegenseitigen Angriffe im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und den Huthi-Rebellen im Jemen weiter.
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08:04
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der Bank Julius Bär vorbörslich 0,19 Prozent höher indiziert. Getragen wird die Avance von Roche (+1,6 Prozent) nach einem Update am Wochenende zu einem potenziellen Medikament. Lonza (+1,1 Prozent) sowie Galderma (+0,6 Prozent) ziehen ebenfalls an. 19 von 20 Titeln im SMI stehen höher. Einzig Novartis gibt um 1,8 Prozent nach.
Bei den Mid Caps legen Idorsia nach Produktnews um 5,1 Prozent zu. Aryzta und BB Biotech werden je 1,1 Prozent höher gestellt. Alle anderen Titel im SMIM warten mit leichten Kursgewinnen auf.
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07:55
Der US-Dollar hat in der Nacht auf Montag etwas an Wert verloren gegenüber Euro und Franken. Im Fokus diese Woche sind vor allem Notenbank-Entscheide. Das EUR/USD-Paar notiert am Montagmorgen bei 1,1218 nach 1,1195 noch am späten Freitagabend, das USD/CHF-Paar bei 0,8237 nach 0,8252. Das EUR/CHF-Paar trat entsprechend mit Kursen von zuletzt 0,9240 mehr oder weniger auf der Stelle.
Diese Woche im Fokus steht vor allem die US-Notenbank Fed mit ihrem Zinsentscheid am Mittwochabend. Die Erwartungen sind allerdings relativ klar: Gemäss CME Fed-Watch wird im Markt mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90 Prozent mit unveränderten Zinsen gerechnet. Erst bei der übernächsten Sitzung wird dann mit aktuell einer klaren Mehrheit eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte erwartet.
Am Donnerstag wird dann auch die EZB ihren nächsten Zinsentscheid fällen. Auch hier erwarten Marktteilnehmer keine Veränderung. Daneben werden diese Woche auch weitere wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht, so etwa das US-BIP für das dritte Quartal.
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07:35
Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in den Handel starten. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex 0,7 Prozent auf 25'181,65 Punkte verloren. Auch an der Wall Street blieb die Stimmung zum Wochenschluss angeschlagen. Ein erneuter Anstieg der Ölpreise schürte Sorgen über die Inflation und deren Auswirkungen auf Konjunktur und Geldpolitik. Auch der tagelange Ausverkauf im Technologiesektor hinterliess an den Märkten Spuren. Der Druck auf französische Staatsanleihen liess indes bereits vor der Entscheidung von Moody's nach. Die US-Ratingagentur hatte am Freitagabend mitgeteilt, Frankreichs Kreditrating unverändert bei Aa3 zu belassen.
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07:19
Wegen der rasanten Nachfrage nach Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) sind die Cloud-Kapazitäten von Amazon auf Jahre hinaus weitgehend ausgebucht. «2027 ist weitgehend ausverkauft», sagte Konzernchef Andy Jassy in einem Video-Podcast. Amazon habe Mühe, mit der enormen Nachfrage von KI-Laboren und Unternehmen Schritt zu halten. Auch für 2028 sei ein grosser Teil der Kapazitäten der Cloud-Sparte AWS vergeben.
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06:27
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der IG Bank 0,27 Prozent höher. Die bereits letzte Woche gefragten defensiven Qualitäten des Schweizer Leitindex dürften auch diese Woche im Fokus stehen.
Die US-Leitindizes werden analog dem SMI leicht höher gestellt im frühen europäischen Handel.
06:12
Die asiatischen Aktienmärkte haben zum Wochenauftakt im Vorfeld wichtiger Notenbanksitzungen und Firmenbilanzen überwiegend schwächer tendiert. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,4 Prozent auf 62'431,18 Punkte nach, während der breiter gefasste Topix 0,4 Prozent höher bei 3982,20 Zählern notierte. Auch in China hielten sich die Anleger zurück: Die Börse Shanghai verlor 0,2 Prozent auf 3683,92 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,5 Prozent auf 4083,14 Punkte.
In Japan drückten vor allem schwache Technologiewerte den Leitindex ins Minus, nachdem die Wall Street entsprechende Vorgaben geliefert hatte. Zu den grössten Verlierern zählten Chip-Werte wie Sumco mit einem Minus von gut vier Prozent sowie Kokusai Electric und Screen Holdings. «Der Nikkei zeigt Anzeichen einer kurzfristigen technischen Unterbewertung», erklärte Analyst Satoshi Saito von Monex Securities. Gefragt waren hingegen Energiewerte, die von den jüngsten Ölpreisanstiegen profitierten. Hier zählten Inpex, JGC Holdings und Mitsubishi Corp zu den grössten Gewinnern.
In China blickten die Investoren auf die Politik, wo die regierende Kommunistische Partei in Peking zu ihrem fünften Plenum zusammenkam. Das Treffen hinter verschlossenen Türen gilt als letzte grosse Parteiversammlung vor der für 2027 geplanten Umbildung der Führung und bietet Präsident Xi Jinping die Gelegenheit, seine Autorität weiter zu festigen. Die chinesischen Börsen stehen jedoch bereits seit elf Wochen unter Druck, da sich die Anleger trotz starker Exporte Sorgen um die schwache Binnennachfrage machen. Zudem dämpft die Erwartung, dass grosse Zentralbanken wie die US-Notenbank Fed die Zinsen vorerst hoch halten könnten, die Risikobereitschaft der Investoren in der gesamten Region.
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06:08
Im asiatischen Devisenhandel profitierte der japanische Yen von seinem Status als sicherer Hafen und der Dollar gewann geringfügig auf 156,76 Yen. Zur chinesischen Währung legte der Greenback leicht auf 6,6691 Yuan zu, während er zur Schweizer Währung 0,2 Prozent niedriger bei 0,8236 Franken notierte. Parallel dazu stieg der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1222 Dollar und zog leicht auf 0,9242 Franken an. Die europäische Gemeinschaftswährung profitierte dabei auch davon, dass Frankreich in der Vorwoche einer Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit entgangen war.
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06:05
Am Rohstoffmarkt gaben die Notierungen nach, nachdem Berichte über katarische Vermittler im Iran Hoffnungen auf eine Deeskalation in Nahost geweckt hatten. Zuvor hatten Angriffe der Huthi-Rebellen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien die Preise auf ein Sechs-Monats-Hoch getrieben. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 2,1 Prozent auf 114,22 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 2,3 Prozent schwächer bei 100,87 Dollar. Zur Sicherung der Lieferketten kündigte Saudi-Arabien zudem an, ab 2027 Rohöl in Singapur zu lagern.
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06:00
An den US-Börsen hatten Sorgen vor anhaltend hohen Zinsen und Gewinnmitnahmen im Vorfeld wichtiger Tech-Bilanzen zum Wochenschluss für rote Vorzeichen gesorgt. Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag mit einem Minus von 1,2 Prozent bei 52'215,16 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,5 Prozent auf 7623,68 Zähler, und der technologielastige Nasdaq gab 0,2 Prozent auf 25'955,34 Stellen nach. In der neuen Woche blicken die Anleger nun gespannt auf die Quartalszahlen der Tech-Riesen Alphabet, Microsoft und Amazon, die den jüngsten KI-Boom rechtfertigen müssen.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

