11:50
Der Schweizer Aktienmarkt zieht am Montag bis am Mittag etwas an, kann dabei aber die Gewinne aus dem frühen Handel nicht ganz halten. Der SMI steht 0,3 Prozent im Plus bei 13'828 Punkten. Von den 20 SMI-Werten werden 14 höher gehandelt. Der Mid-Cap-Index SMIM legt um 0,1 Prozent auf 3070,1 Punkte zu und der breite SPI um 0,3 Prozent auf 19'593 Punkte.
Der positive Trend vom vergangenen Freitag setzt sich damit aber immerhin fort. Zuletzt hätten sich die Inflationssorgen leicht entspannt und die Renditen globaler Staatsanleihen etwas von ihren langjährigen Höchstständen entfernt, heisst es in einer Lagebeurteilung der Zürcher Kantonalbank. Hilfreich seien dabei auch Kommentare von US-Notenbankern gewesen, welche zwar die Notwendigkeit weiterer Zinsschritte betonten, dabei aber zeitliche Flexibilität durchscheinen liessen. So sei die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinsanhebung bereits im Oktober gesunken.
Bei den Aktionären stünden weiterhin die global robuste Konjunktur, das Thema KI und die gute Gewinnentwicklung der Unternehmen im Fokus, so die Bank weiter. Mit dem Beginn der Berichtssaison zum dritten Quartal wird sich bald weisen, wie berechtigt die Hoffnungen auf gute Unternehmensgewinne sind. Die Royal Bank of Canada sieht dabei sowohl Risiken nach unten als auch positives Überraschungspotential. Insgesamt bleibt die Stimmung aber fragil, vor allem überlagert von neuen Eskalationen im Nahost-Konflikt.
Die grössten Gewinne verzeichnen derzeit Swiss Re (+0,9 Prozent). In der Spitzengruppe sind zudem weitere Finanzwerte wie Swiss Life (+0,9 Prozent) und Partners Group (+0,6 Prozent) zu finden. Ebenfalls stark sind Gesundheitswerte wie Galderma (+0,7 Prozent). Die Titel setzen damit den guten Lauf der Vorwoche fort. Getragen wird das Sentiment hier weiterhin von ermutigenden Dreijahres-Daten zum Medikament Nemluvio gegen Neurodermitis.
Die beiden Pharmaschwergewichte Roche (+0,5 Prozent) und Novartis (+0,3 Prozent) tragen die Gewinne des Gesamtmarktes gut mit. Beide Titel hatten schon in der Vorwoche einen guten Lauf, Roche waren mit einem Plus von 3,5 Prozent gar der grösste Wochengewinner im SMI. Der Konzern hat am Wochenende neue Daten zu seinem Wirkstoff Vamikibart vorgelegt, der gegen eine entzündungsbedingte Schwellung der Netzhautmitte eingesetzt wird.
Im Minus stehen derweil Sika (-0,5 Prozent) und Geberit (-0,1 Prozent) und Holcim (-0,1 Prozent). Letzte konnten trotz eines starken Auftakts die Gewinne nicht halten. Zudem sind im Vorfeld der Quartalszahlen von Dienstag und Mittwoch Givaudan (+0,2 Prozent) und Lonza (+0,0 Prozent) mit nur leicht veränderten Kursen wenig gesucht.
Im breiten Markt legen Idorsia (+4,3 Prozent) deutlicher zu, dies nach neuen Daten zum Blutdruckmittel Aprocitentan.
Evonext ziehen mit einem Plus von 9,6 Prozent markant an. Die Holdinggesellschaft hat sich mit der Sporttechnologiefirma Ascend Sport Technology nun auf eine verbindliche Fusionsvereinbarung geeinigt. Der Zusammenschluss soll noch im vierten Quartal 2026 abgeschlossen und Ascend danach unter eigenem Namen an der SIX kotiert werden.
Die Aktien des Tessiner Unternehmens Centiel fallen dagegen nach einer Gewinnwarnung um 5,3 Prozent zurück.
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11:20
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
ABB: Liberum nimmt mit Hold - Ziel 85 Fr. wieder auf
Centiel: Octavian senkt auf 8,50 (9,40) Fr. - Buy
Siegfried: Octavian senkt auf 95 (115) Fr. - Buy
Sonova: Deutsche Bank erhöht auf 253 (188) Fr. - Hold
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11:05
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,3 Prozent im Plus bei 19'596 Zählern. Die Sektoren Finanzen (+0,6 Prozent), Gesundheit (+0,4 Prozent) und Industrie (+0,3 Prozent) liegen vorn. Zyklischer Konsum (-0,3 Prozent), Versorger (-0,3 Prozent) und Rohstoffe (-0,3 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern.
Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.
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10:35
Die Hoffnung der Anleger auf einen Stopp der Angriffe auf Energieanlagen im Ukraine-Krieg hat die Ölpreise leicht ins Minus gedrückt. Mangelnde Details zu der von US-Präsident Donald Trump angedeuteten Einigung und eine anhaltend angespannte Lage im Nahen Osten begrenzten jedoch die Preisverluste. Trump hatte am Sonntag überraschend eine sofortige «Energie-Waffenruhe» zwischen Russland und der Ukraine verkündet. Nordsee-Rohöl Brent und US-Leichtöl WTI verbilligten sich am Montag um jeweils rund ein halbes Prozent auf 104,25 und 91,23 Dollar je Fass (159 Liter).
Die europäischen Aktien und die US-Futures legten daraufhin am Montag leicht zu. Dem ging ein wechselhafter Handel in Asien voraus. Der Stratege der Deutschen Bank, Jim Reid, bezeichnete die Aussichten für den Ölpreis als ungewiss.
«Selbst wenn eine Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine sowie Ausnahmeregelungen für russischen Diesel den Druck auf verfeinerte Produkte lindern: Angriffe auf Riad und Kämpfe rund um Bab al-Mandab bergen ein Aufwärtsrisiko für die Öl- und Frachtkosten. Hinzu kommen anhaltende Störungen in der Strasse von Hormus», sagte er.
Tiefere Rohölpreise stützten die Stimmung in Europa dennoch. Der europaweite Stoxx 600 stieg um 0,5 Prozent. Dazu trugen auch Gewinne der Automobilhersteller bei. China und die Europäische Union hatten sich zuvor auf Vereinbarungen für den Export von Hybridfahrzeugen geeinigt. Die Aktien von Volkswagen avancieren um 1,1 Prozent, jene von BMW und Mercedes 0,6 respektive 0,5 Prozent.
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10:05
Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag freundlich in die neue Woche gestartet. Unterstützung kommt von positiven Vorgaben aus den USA sowie von einer leichten Entspannung an den Anleihenmärkten. Nachrichtenmässig präsentiert sich der Start in die neue Woche noch relativ ruhig, in den kommenden Tagen wird aber der Beginn der Berichtssaison zum dritten Quartal die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Die Royal Bank of Canada sieht dabei sowohl Risiken nach unten als auch positives Überraschungspotential. Hierzulande rücken etwa Givaudan, Lonza oder VAT mit Zahlen in den Fokus, in den USA stehen traditionell die Abschlüsse wichtiger Banken früh auf der Agenda.
Die grössten Gewinner im SMI sind derzeit Partners Group (+1,2 Prozent) und Swiss Life (+0,9 Prozent) aus dem Finanzbereich.
Gut gestützt wird der Gesamtmarkt erneut von Roche (+1 Prozent) und Novartis (+0,7 Prozent), welche bereits in der Vorwoche zu den stärksten Blue Chips gehört hatten. Roche hat am Wochenende neue Daten zu seinem Wirkstoff Vamikibart vorgelegt, der gegen eine entzündungsbedingte Schwellung der Netzhautmitte eingesetzt wird.
Im breiten Markt legen Idorsia (+3,1 Prozent) deutlicher zu, dies nach neuen Daten zum Blutdruckmittel Aprocitentan.
EvoNext ziehen mit einem Plus von 14 Prozent markant an. Die Holdinggesellschaft hat sich mit der Sporttechnologiefirma Ascend Sport Technology nun auf eine verbindliche Fusionsvereinbarung geeinigt. Der Zusammenschluss soll noch im vierten Quartal 2026 abgeschlossen und Ascend danach unter eigenem Namen an der SIX kotiert werden.
Die Aktien des Tessiner Unternehmens Centiel fallen dagegen nach einer Gewinnwarnung um 4,6 Prozent zurück, zeitweise betrug das Minus sogar 12 Prozent.
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09:10
Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag fester in die neue Woche gestartet. Damit könnte der Leitindex SMI an die starke Performance vom Freitag mit einem Anstieg von über 1 Prozent anknüpfen, gestützt auch von einer leichten Entspannung an den Anleihenmärkten. Der SMI notiert kurz nach Handelsstart rund 0,3 Prozent höher bei 13'822 Punkten. Der SMIM-Index mittelgrosser Werte steht 0,2 Prozent höher.
Auffällig sind auch Roche (+0,3 Prozent) und Novartis (+0,3 Prozent). Beide Aktien haben auf die gesamte Vorwoche gesehen zu den stärksten unter den Blue Chips gehört. Roche hat am Wochenende neue Daten zu seinem Wirkstoff Vamikibart vorgelegt, der gegen eine entzündungsbedingte Schwellung der Netzhautmitte eingesetzt wird.
Insgesamt präsentiert sich der Montag nachrichtenmässig noch ziemlich dünn, in der laufenden Woche geht es aber mit der Berichterstattung zum dritten Quartal los. Hierzulande rücken etwa Givaudan, Lonza oder VAT mit Zahlen in den Fokus, in den USA stehen traditionell die Abschlüsse wichtiger Banken früh auf der Agenda.
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08:25
Der Devisenmarkt zeigt sich am Montag zum Start in die neue Woche noch wenig bewegt. Der US-Dollar hält sich dabei unverändert auf einem hohen Niveau. So verharrt das Währungspaar EUR/USD mit aktuell 1,1202 im Bereich der Marke von 1,12, die in der Vorwoche verschiedentlich gar unterschritten wurde.
Gegenüber dem Franken behauptet sich der Dollar über 0,83 und wird aktuell zu 0,8309 gehandelt. Bereits am Freitag bewegte sich der Dollar in diesem Bereich.
Das dominierende Thema übers Wochenende seien die verschärften Attacken der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz auf Flughäfen in Saudi-Arabien, heisst es in einem Kommentar der Coba. Die Risiken einer weiteren gefährlichen Eskalation unter Einbezug der USA und von neuen Unterbrüchen bei den Öl-Ausfuhren steigen damit wieder an.
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08:05
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,5 Prozent höher auf 13'855 Punkten indiziert. Bis auf Amrize (-0,1 Prozent), Logitech (-0,4 Prozent) und Novartis (-0,1 Prozent) werden alle SMI-Titel im Plus erwartet. Besonders die Valoren von Roche (+1,2 Prozent), Sandoz (+0,9 Prozent) und ABB (+0,8 Prozent) werden höher gestellt. Die übrigen Kursgewinne im SMI reichen von +0,1 Prozent bis +0,4 Prozent.
Auch der breite Markt dürfte fester in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,3 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei Idorsia (+3,6 Prozent), Bachem (+1,1 Prozent), VAT (+1,1 Prozent), Accelleron (-0,3 Prozent), SIG (-0,4 Prozent) und Swissquote (-0,5 Prozent) prognostiziert.
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07:30
US-Präsident Donald Trump kündigte am Sonntag überraschend eine Energie-Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine an. Diese gelte «mit sofortiger Wirkung». Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte jedoch, er warte noch auf Details der Vereinbarung. Die Ölpreise fielen aufgrund der Erwartung zusätzlicher russischer Lieferungen.
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07:05
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,6 Prozent höher bei 13'872 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,6 Prozent höher bei 13'872 Punkten.
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05:20
Die asiatischen Aktienmärkte sind zum Wochenstart angesichts der anlaufenden US-Berichtssaison und geopolitischer Unsicherheiten kaum vom Fleck gekommen. Die Shanghaier Börse hat sich am Montag kaum bewegt und blieb fast unverändert bei 3810,15 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,1 Prozent auf 4312,02 Punkte. An der japanischen Börse wurde dagegen feiertagsbedingt nicht gehandelt. Auch an den übrigen asiatischen Handelsplätzen hielten sich die Investoren vor der Veröffentlichung wichtiger US-Inflationsdaten im weiteren Wochenverlauf spürbar zurück.
Im Fokus der Anleger in China stand der Technologiekonzern Tencent. Das Unternehmen plant die Ausgabe von Anleihen in US-Dollar und Offshore-Yuan, um sich frisches Kapital zu sichern. Weltweit nutzen Tech-Konzerne derzeit den Anleihemarkt, um die massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) zu finanzieren, was jedoch zunehmend Sorgen über die Refinanzierungskosten weckt. «Insgesamt deuten die grösseren Spreads darauf hin, dass die Anleger sich fragen, ob die KI-Einnahmen mit den steigenden Kreditkosten Schritt halten können», sagte die Ökonomin My Bui vom Vermögensverwalter AMP. Die Emission von Unternehmensanleihen werde die Kosten in den kommenden Jahren in die Höhe treiben.
Zu den potenziellen Gewinnern der Woche zählt der weltgrösste Chipauftragsfertiger TSMC, der am Donnerstag voraussichtlich das sechste Rekordquartal in Folge vermelden wird. Verlierer waren am Montag hingegen asiatische Energiewerte, die unter den sinkenden Ölpreisen litten. Ausgelöst wurde diese Bewegung durch überraschende politische Vorstösse aus Washington. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende eine Energie-Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine sowie neue russische Diesellieferungen angekündigt. Diese geopolitischen Entwicklungen dämpften die Sorgen vor Lieferengpässen und zogen die asiatischen Energiemärkte in Mitleidenschaft, da Investoren nun die tatsächliche Umsetzung der Pläne abwarten.
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04:04
Im asiatischen Devisenhandel behauptete der Dollar seine jüngsten Gewinne, da die drohende Intervention der japanischen Notenbank Spekulanten vorerst abschreckt. Die US-Währung gewann geringfügig auf 158,19 Yen und legte leicht auf 6,6922 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte der Dollar etwas auf 0,8296 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro angesichts der Sorgen über die Staatsdefizite in Europa fast unverändert bei 1,1210 Dollar und zog leicht auf 0,9299 Franken an.
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03:45
Am Rohstoffmarkt gaben die Notierungen nach, da die Aussicht auf höhere russische Exporte die Sorgen über den anhaltenden Konflikt im Nahen Osten überwog. Zwar stützten Angriffe der Huthi-Rebellen auf den Flughafen in Riad und auf Tanker in der Strasse von Hormus die Preise zunächst, doch Trumps Ankündigung einer Energie-Waffenruhe sorgte für Entspannung. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 1,6 Prozent auf 103,00 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,9 Prozent schwächer bei 90,09 Dollar.
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02:00
Die US-Börsen hatten sich vor dem Wochenende im Vorfeld der neuen Berichtssaison robust gezeigt, in der am Dienstag die grossen US-Banken ihre Bücher öffnen. Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag mit einem Plus von 0,8 Prozent bei 51.654,95 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,6 Prozent auf 7.811,54 Zähler, und der technologielastige Nasdaq zog um 0,6 Prozent auf 27.366,17 Stellen an.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

