Zum aktuellen Geschehen im Dow Jones geht es hier.

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17:35

Der SMI schliesst 1 Prozent höher bei 11'280 Punkten. Sämtliche Standardwerte rücken vor. In der Spitzengruppe rangieren baunahe Titel. Der Bauchemiekonzern Sika kletterte 3,5 Prozent, das Sanitärtechnikunternehmen Geberit zwei Prozent. Bei den Nebenwerten verteuerten sich Belimo um 4,6 Prozent. Zuvor hatten die Stifel-Analysten die Titel des Herstellers von Regelungen für Heizungs- und Klimaanlagen auf "Kaufen" hochgestuft. Leichte Abgaben verzeichneten dagegen die Aktien des Flughafens Zürich.

Schwindende Inflationssorgen sorgten für neue Zuversicht, wie Händler sagten. Die US-Konsumausgaben wuchsen im Mai nur um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Von Reuters befragte Volkswirte hatten mit einem doppelt so großen Plus gerechnet. Der von der Fed viel beachtete PCE-Preisindex legte ebenfalls weniger zu als gedacht. Auch im Euroraum liess die Teuerung im Juni dank sinkender Energiepreise erneut deutlich nach. Im Wochenvergleich steuerte das Börsenbarometer auf ein Plus von gut einem halben Prozent zu.

Zum ausführlichen Bericht geht es hier.

17:20

Ein lukrativer Deal schickt Bausch+Lomb auf Höhenflug. Der Schweizer Pharmakonzern Novartis verkauft mehrere Augenmedikamente an den US-Konzern. Die an der Wall Street gelisteten Aktien gewinnen bis zu 13,9 Prozent auf ein Allzeithoch von 21,9 Dollar.

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16:40

Die Aktien von Apple eilen von Rekordhoch zu Rekordhoch. Mit 193,15 Dollar markieren sie eine neue Bestmarke. Im Zuge dessen ist der iPhone-Hersteller an der Börse wieder mehr als drei Billionen Dollar wert. Im Januar 2022 hatte Apple diese Marke als erstes US-Unternehmen schon einmal erobert. In vier Jahren hat sich der Börsenwert mehr als verdoppelt. Seit Beginn diesen Jahres haben die Papiere rund 45 Prozent zugelegt, der Nasdaq-Index im Vergleich rund 30 Prozent.

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16:10

Der Dow Jones steigt mit einem Plus von 0,8 Prozent. Auch der Nasdaq (+1,4 Prozent) und der S&P 500 (+0,8 Prozent) legen zu. Damit deutet sich für diese Woche ein Plus von rund 1,7 Prozent an. Für die erste Jahreshälfte könnte beim US-Leitindex damit ein Gewinn von rund 4 Prozent zu Buche stehen.

Der von der US-Notenbank Fed besonders beachtete Preisindex PCE kletterte im Jahresvergleich um 3,8 Prozent, nach revidierten 4,3 Prozent im Vormonat. Der Kernindex ohne Energie und Nahrungsmittel stieg um 4,6 Prozent, nach einem Zuwachs um 4,7 Prozent im Monat zuvor. Ökonomen hatten hier mit einer unveränderten Rate gerechnet. Im frühen Handel folgen noch Daten zum Chicago-Einkaufsmanagerindex und zum Uni-Michigan-Verbrauchervertrauen.

"Die Märkte sind immer noch von der Erzählung über starke Wirtschaftsdaten gefangen", sagte Marktstratege James Rossiter von TD Securities: "Letztendlich wird sich die Fed aber darauf konzentrieren, wo die Inflation im Moment steht. Es wird eine schwierigere Entscheidung für die US-Notenbanker im Juli, besonders wenn man bedenkt, wie viele Straffungen sie bereits in das System eingebracht haben, die sich noch auswirken müssen."

Unter den Einzelwerten fallen die Aktien von Nike um 2 Prozent. Der Sportartikelkonzern kämpft weiter mit hohen Lagerbeständen. Da die überschüssige Ware nur mit hohen Rabatten losgeschlagen werden konnte, sank der Gewinn im vierten Geschäftsquartal (per Ende Mai) und fiel etwas schlechter aus als von Analysten im Schnitt erwartet. Dabei belasteten zusätzlich gestiegene Kosten für Rohstoffe und Fracht. Die Umsätze lagen hingegen über den Erwartungen. 

Im neuen Geschäftsjahr will Nike die Rabatte zurückfahren, beim Abbau der Bestände ist der Konzern eigenen Angaben zufolge gut vorangekommen. Das Wachstum dürfte sich dabei abschwächen. James Grzinic vom Analysehaus Jefferies betonte, dass der Ausblick auf das erste Quartal zwar enttäuschend sei, der Konzern mit seinen Zielen für das Geschäftsjahr aber im Rahmen der Markterwartungen liege. 

Die Aktien von Apple steigen um 1.5 Prozent und setzen ihren Rekordkurs am Freitag fort. Die Marktkapitalisierung steigt erneut über die Marke von drei Billionen Dollar. Dies gelang zwar bereits am Vortag im Handelsverlauf, zum Handelsschluss lag der Market Cap aber wieder darunter. Offenbar scheinen sich die Anleger auf diesem Niveau mit weiteren Käufen schwer zu tun. 

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15:35

Der Dow Jones startet mit einem Plus von 0,7 Prozent. Auch der Nasdaq (+1 Prozent) und der S&P 500 (+0,8 Prozent) legen zu.

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14:20

Apple steht vorbörslich in den USA etwa 1 Prozent höher und kommt damit als erstes Unternehmen auf eine Marktkapitalisierung von mehr als 3 Billionen Dollar. Citi hat das Kursziel für die Aktie auf 240 Dollar angehoben.

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14:05

Der Aktienkurs von Novartis ist um 1 Prozent gestiegen. Einem Bericht zufolge will der Pharmakonzern das Augenmittel Xiidra an den US-Konzern Bausch & Lomb für 1,8 Milliarden Dollar verkaufen.

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13:40

Der Euro hat sich am Freitag von seinen Kursverluste vom Vortag etwas erholt. Nachdem die Gemeinschaftswährung am Vormittag noch bis auf 1,0835 US-Dollar gefallen war, notierte der Kurs zuletzt etwas höher bei 1,0851 Dollar.

Gegenüber dem Franken legte der Dollar im Verlauf des Tages zu und notiert aktuell bei 0,9007 Franken wieder oberhalb der 0,90er Marke. Derweil wird das Euro/Franken-Paar mit 0,9773 praktisch unverändert gehandelt.

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13:20

Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren höher:

Dow Jones Futures: +0,3 Prozent
S&P 500 Futures: +0,4 Prozent
Nasdaq Futures: +0,5 Prozent

Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) gewinnt 0,94 Prozent auf 11'275 Punkte. Für die ersten sechs Monate des Jahres kommt der marktbreite S&P-500-Index auf ein Plus von knapp 15 Prozent, während die Techwere der Nasdaq fast 30 Prozent zulegen konnten. Der Dow hat in dem Zeitraum hingegen lediglich ein Plus von unter 3 Prozent verzeichnet.

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13:05

Die Übernahme der Credit Suisse durch die UBS hinterlässt eine grosse Lücke im Schweizer Kapitalmarkt. Dies will die Privatbank J.Safra Sarasin nützen und ein eigenes Kapitalmarktteam aufbauen, wobei sie laut AWP-Informationen zahlreiche Mitarbeitende des erfahrenen CS-Teams einstellt.

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12:45

Die Mailänder Börse markiert zum Wochenschluss den höchsten Stand seit September 2008. In der Spitze legt der italienische Leitindex 1,3 Prozent auf 28'297 Zähler zu. Händlern zufolge stützen die rückläufige Inflationsrate in der Euro-Zone wie auch die Hoffnung auf neue Konjunkturprogramme in China die Börse.

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12:30

Die Ölpreise sind am Freitag leicht gestiegen. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 74,75 US-Dollar. Das waren 41 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 27 Cent 70,13 Dollar.

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12:12

Am Schweizer Aktienmarkt ziehen die Kurse zu Wochenschluss mehrheitlich an. Der SMI gewinnt aktuell 0,90 Prozent auf 11'271 Punkte und kommt damit auf Wochensicht auf ein Plus gut 0,3 Prozent. 

Nach einem freundlichen Start hat der SMI seine Gewinne im Handelsverlauf bis zur Mittagszeit noch etwas ausgebaut. Für das erste Semester stehen aktuell Kursgewinne von etwas mehr als 4 Prozent zu Buche. Am Markt sprechen diverse Teilnehmer von der Ruhe vor den Halbjahreszahlen.

Insgesamt sei der Wochenverlauf eher ohne klare Richtung gewesen, heisst es bei Raiffeisen. So habe die Angst vor weiteren Zinserhöhungen die Stimmung belastet. "Die Volatilität verharrt auf dem niedrigsten Stand seit mehr als drei Jahren." Diese Entspannung sollte allerdings mit Vorsicht genossen werden. "Eine niedrige Schwankungsbreite gilt vor allem auch als Kontraindikator für eine Korrektur." Diese könnte möglicherweise durch die bevorstehende Berichtssaison ausgelöst werden. Immerhin hatte diese Woche nach zuvor Interroll, EMS und VAT auch der Derivatspezialist Leonteq vor einem schwachen Geschäft gewarnt.

Zum Wochenschluss bestimmen vor allem Konjunkturdaten das Geschehen. In China etwa hat sich die Stimmung in den Chefetagen der Unternehmen nur unwesentlich verbessert. In Deutschland wurden bereits Detailhandelsumsätze veröffentlicht. Die Inflation in der Eurozone ist unterdessen weiter gefallen. Am Nachmittag stehen aus den USA unter anderem noch Daten zur Einkommensentwicklung an. Auch hierzulande gab es bereits Konjunkturdaten: Das Barometer der Konjunkturforschungsstelle der ETH (KOF) hat sich leicht eingetrübt.

Unter den grössten Gewinnern sind Vertreter der unterschiedlichsten Branchen zu finden. Neben Straumann, die sich um 2,8 Prozent verteuern, gewinnen auch Sika, Swiss Life oder Givaudan jeweils mehr als ein Prozent hinzu.

Mit Sonova, Alcon und auch Lonza sind noch weitere Vertreter aus der Gesundheitsbranche im Gewinnerfeld zu finden. Sie ziehen um 0,7 bis 1,7 Prozent an.

Gerade mit dem Ultimo vor der Tür komme es am letzten Handelstag bei einzelnen Titeln nochmals zu Bewegungen, die nicht unbedingt nachvollziehbar seien, heisst es im Handel. Dies liege an den Portfolioanpassungen in letzter Minute.

Werte wie Kühne +Nagel (+1,6%), ABB (+0,9%) oder auch Schindler PS (+0,4%) gehören mit Kursaufschlägen von jeweils etwa einem Fünftel seit Jahresbeginn ohnehin zu den grösseren Gewinnern. Sie setzen zum Semester-Schluss diesen Trend dann noch einmal fort. Eine Stütze seien auch die insgesamt freundlich aufgenommenen Konjunkturdaten. Das revidierte US-BIP sei eine positive Überraschung gewesen, heisst es beispielsweise bei der Commerzbank.

Die drei Schwergewichte Roche, Nestlé und Novartis geben dem Markt mit Kursgewinnen von jeweils rund 0,8 Prozent einen gewissen Halt. Roche profitiert dabei von einem positiven Analystenkommentar.

Auf der Verliererliste stehen unter anderem die Technologiewerte VAT und AMS Osram, die damit den schwächeren US-Vorgaben folgen.

Im breiten Markt geht es derweil für Spexis um 4,8 Prozent aufwärts. Das Unternehmen schliesst auf der Suche nach weiteren Finanzmitteln auch den eigenen Verkauf nicht aus. Belimo (+3,9%) profitieren von einer Stifel-Studie, ein weiterer Kommentar der US-Analysten sorgt bei Arbonia (-1%) dagegen für Verluste.

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11:18

Die Aktien von Sodexo geben nach Quartalszahlen und Jahresprognose 2,4 Prozent nach. Das französische Cateringunternehmen verzeichnete im dritten Quartal einen Umsatz von 6,03 Milliarden Euro, die Analysten sind im Schnitt von 6,02 Milliarden Euro ausgegangen. Analysten zufolge interpretierten die Investoren die Zahlen als durchwachsen. Experten des US-Finanzdienstleisters Stifel erklärten, die Abschwächung von Sodexos Geschäft in Europa sei besorgniserregend.

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11:10

Der schwächelnde Batteriehersteller Varta kommt mit dem angekündigten Jobabbau voran und hat sich mit den Arbeitnehmervertretern auf ein Freiwilligenprogramm für den Standort Ellwangen verständigt. Varta hatte im April angekündigt, weltweit rund 800 Vollzeitstellen zu streichen.

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10:45

Société Générale erhöhte in einer Neueinschätzung das Kursziel für Roche auf 385 von 375 Franken und beliess die Einstufung auf "Buy". Nach der ausgezeichneten Markteinführung des Augenmittels Vabysmo im vergangenen Jahr geht der zuständige Analyst der französischen Grossbank nun davon aus, dass das Mittel im Jahr 2032 einen Umsatz von 10 Milliarden Franken generieren werde. Zuvor war er von einem Spitzenumsatz von 7 Milliarden ausgegangen. Roche-Titel verteuern sich aktuell um 0,7 Prozent.

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10:20

Die schwierige Konjunkturlage in Deutschland hinterlässt immer deutlichere Spuren auf dem Arbeitsmarkt. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Juni. Insgesamt waren 2,555 Millionen Menschen ohne Job und damit 11'000 mehr als im Mai und 192'000 mehr als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Freitag mit. Die Arbeitslosenquote betrug unverändert zum Mai 5,5 Prozent, liegt aber im Vergleich zum Juni 2022 um 0,3 Punkte höher.

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09:40

Die Aussichten für die Schweizer Wirtschaft bleiben getrübt. Das KOF-Konjunkturbarometer hat nach der beschleunigten Abwärtsbewegung im Mai nun im Juni weiter leicht an Boden verloren.

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09:35

Neue Kursziele für Schweizer Aktien:

Arbonia: Stifel senkt auf Hold (Buy) - Ziel 11,25 (15,50) Fr.

Belimo: Stifel erhöht auf Buy (Hold) - Ziel 475 Fr.

Ems-Chemie: UBS senkt auf 720 (740) Fr. - Neutral

Richemont: Barclays senkt auf 185 (188) Fr. - Overweight

Roche: Société Générale erhöht auf 385 (375) Fr. - Buy

V-Zug: Kepler Cheuvreux senkt auf 65 (80) Fr. - Reduce

Zehnder: Stifel erhöht auf 85 (80) Fr. - Buy

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09:10

Der Swiss Market Index ist mit einem Plus von 0,35 Prozent auf 11'209 Punkte in den Freitag gestartet. Damit steuert der Leitindex auf Wochensicht zwar dennoch auf ein knappes Minus zu, für das erste Semester ergibt sich aber ein Plus von etwas mehr als 4 Prozent. Von der Wall Street kommt ebenfalls etwas Rückenwind. Dort schloss der Dow Jones am Vorabend etwas über dem Stand beim Europaschluss.

Der Tagesverlauf steht ganz im Zeichen zahlreicher Konjunkturdaten. Den Auftakt hat China gemacht, wo sich die Stimmung in den Chefetagen der Unternehmen nur unwesentlich verbessert hat. Mit 49 Punkten blieb der Einkaufsmanagerindex (PMI) im herstellenden Gewerbe unter der kritischen Schwelle von 50 Punkten. Es folgen noch europäische Inflationsdaten und am Nachmittag dann aus den USA unter anderem noch Daten zur Einkommensentwicklung. Auch hierzulande gibt es Konjunkturdaten: Die Konjunkturforschungsstelle der ETH (KOF) veröffentlicht ihr monatliches Barometer, zudem gibt es Daten zum Detailhandel und zu den Devisenmarktinterventionen der Nationalbank.

An der SMI-Spitze steht Givaudan mit einem Kursgewinn von 1,2 Prozent. 

Titel von Roche verteuern sich nach einem Analystenkommentar um 0,7 Prozent. Bei der SocGen traut der zuständige Experte dem Augenmittel Vabysmo einen noch höheren Spitzenumsatz als bislang zu. Roche hatte im Laufe der Woche durch einen Zulassungsrücksetzer für ein Konkurrenzmittel bereits etwas Schub erhalten.

Mit einem Personalwechsel machen Partners Group und Axpo von sich reden. Joris Gröflin wird neuer CFO bei Partners und kehrt damit Axpo den Rücken. Partners-Aktien fallen 0,4 Prozent zurück.

Für Burkhalter geht es 0,3 Prozent aufwärts. Das Unternehmen übernimmt die in Olten ansässige Firma Riggenbach AG.

Daneben fallen in den hinteren Reihen noch Belimo (+2,9%) auf. Auch hier sorgt ein Analystenkommentar für Schub. Stifel empfiehlt die Titel neu zum Kauf und begründet dies damit, dass der defensive Schweizer "ESG-Champion" von strikteren Emissionsgesetzen profitieren dürfte.

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08:15

Der Swiss Market Index wird bei Julius Bär 0,22 Prozent höher geschätzt. Grösster SMI-Gewinner ist vorbörslich Roche mit 0,41 Prozent Kursplus, gefolgt von ABB mit plus 0,26 Prozent.

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07:55

Die Ölpreise haben sich am Freitag nur wenig bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 74,49 US-Dollar. Das waren 15 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) verharrte auf 69,86 Dollar.

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07:25

Der Euro hat sich am Freitag nach Kursverlusten in den vergangenen Handelstagen vorerst stabilisiert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0870 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend.

Auch gegenüber dem Franken hat sich der Dollar über Nacht kaum bewegt. Zuletzt kostete die US-Währung 0,8987 Franken. Das Euro-Franken-Paar notierte entsprechend ebenfalls praktisch unverändert bei 0,9769.

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07:10

Am Freitag wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge höher starten. Am Donnerstag hatte er kaum verändert bei 15'946,72 Punkten geschlossen. 

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07:00
Das Ende der Corona-Beschränkungen in China hat dem weltweit führenden Sportartikelkonzern Nike auf die Sprünge geholfen. Der Gewinn sank jedoch wegen hoher Lagerbestände und dem Margendruck. Der Kurs fiel nachbörslich in den USA.

 

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06:45

Die Burkhalter Gruppe tätigt eine weitere Übernahme. Sie übernimmt die in Olten ansässige Firma Riggenbach AG, wie sie am Donnerstagabend mitteilte. Die gekaufte Firma baut und wartet Anlagen für die Lüftungs-, Klima-, Kälte- und Energietechnik. Sie erzielt laut den Angaben einen Jahresumsatz von rund 40 Millionen Franken und beschäftigt in Olten und den Zweigniederlassungen in Brugg und Solothurn rund 160 Mitarbeiter, diese dürfen ihren Job behalten. Die Transaktion soll im Juli vollzogen werden.

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06:12

Am Genfer Flughafen werden am Freitagmorgen zwischen 6 und 10 Uhr keine Flugzeuge starten oder landen. Wegen eines Streiks des Flughafenpersonals setzt das Unternehmen den Flugbetrieb während dieser Zeit aus.

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06:10

Der Swiss Market Index wird bei der IG Bank 0,12 Prozent höher geschätzt. Am Vortag hatte er 0,12 Prozent eingebüsst. 

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05:55

Asiatische Aktien geben wegen der Sorge um weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank nach. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,5 Prozent tiefer bei 33'059 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,8 Prozent und lag bei 2279 Punkten. In China konnte hingegen der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen 0,4 Prozent zulegen.

Der Vorsitzende Jerome Powell signalisierte am Donnerstag, dass die US-Notenbank ihre geldpolitische Straffungskampagne nach einer Pause Anfang des Monats wahrscheinlich wieder aufnehmen werde. "Wir haben eine Sitzung abgehalten, in der wir uns nicht bewegt haben", sagte Powell bei einer Veranstaltung der spanischen Zentralbank in Madrid. "Wir erwarten, dass das moderate Tempo der Zinsentscheidungen fortgesetzt wird." Im Laufe der Woche zeichneten Daten ein Bild einer robusten US-Wirtschaft. Die haben die Sorgen vor einer drohenden Rezession etwas abgeschwächt. Die Daten "werden die Händler dazu veranlassen, eine größere Wahrscheinlichkeit weiterer Zinserhöhungen durch die Fed in Betracht zu ziehen", sagte Ryan Brandham, Leiter der Abteilung für globale Kapitalmärkte in Nordamerika bei Validus Risk Management.

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05:45

Im asiatischen Devisenhandel blieb der Dollar fast unverändert bei 144,79 Yen und stagnierte bei 7,2490 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,8986 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,0865 Dollar und gab 0,1 Prozent auf 0,9766 Franken nach. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,2616 Dollar.

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00:05

Die positiven Ergebnisse des jährlichen Stresstests für die US-Banken und starke Konjunkturdaten haben die US-Börsen gestützt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss am Donnerstag 0,8 Prozent höher bei 34'122 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 0,4 Prozent auf 4396 Stellen vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq trat nach den jüngsten Kursanstiegen mit 13'591 Zählern auf der Stelle. 

Auch die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal kräftiger gewachsen als bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt legte mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,0 Prozent zu. Bislang war nur von einem Plus von 1,3 Prozent die Rede. "Die Anleger sehen, dass die Wirtschaft etwas widerstandsfähiger ist, als wir dachten", sagte David Bianco, Manager beim Vermögensverwalter DWS. "Aber die Aussicht, dass die US-Notenbank Fed mit ihren Zinserhöhungen im Kampf gegen die Inflation noch Arbeit vor sich hat, sollte bald zu einer Pause in der Rally führen - insbesondere in den Sektoren, die am stärksten gestiegen sind, wie Technologie und Chiphersteller." Gleichzeitig gingen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend zurück - Analysten hatten mit einer Stagnation gerechnet. Derweil ging die Zahl der noch nicht ganz abgeschlossenen Immobilienverkäufe im Mai stärker als erwartet zurück.

Die 23 grössten Geldhäuser in den USA verfügen nach Einschätzung der Fed über eine krisenfeste Kapitalausstattung. Sie bestanden damit alle den Test, der aus der Finanzkrise von 2008 resultiert. Er soll dafür sorgen, dass Banken für Notlagen gerüstet sind und nicht wieder mit Steuergeld gerettet werden müssen. Dafür untersucht die Fed, ob die Kapitalreserven reichen, um extreme Belastungen wie einen rasanten Anstieg der Arbeitslosigkeit oder einen rapiden Einbruch der Immobilienpreise auszuhalten. "Die Anleger sind erleichtert, weil diese Tests wirklich entscheidend sind", sagte Thomas Hayes, Manager beim Vermögensverwalter Great Hill. "Die Tatsache, dass die Banken mit Bravour bestanden haben, zeigt uns, dass unsere früheren Befürchtungen bezüglich der Banken wahrscheinlich übertrieben waren."

Für viele der grossen Banken ist die jährliche Prüfung entscheidend, um in Form von Dividenden oder Aktienrückkäufen Geld an Investoren ausschütten zu können. Ab Freitag dürfen sie ihre Kapitalpläne veröffentlichen. Im Dow belegten Goldman Sachs und JPMorgan mit Kursgewinnen von 3 und 3,5 Prozent die vorderen Plätze. Auch ausserhalb des Leitindex waren Bankenaktien überwiegend gefragt: Wells Fargo, Bank of America und Morgan Stanley legten um 1,5 bis 4,5 Prozent zu. Die Titel von Citigroup hingegen gewannen nur 0,1 Prozent - sie zählt nach Einschätzung der UBS-Analysten zu den Häusern, die vergleichsweise schwach abgeschnitten haben. Visa zählte mit einem Kursplus von 2,8 Prozent ebenfalls zu den grössten Gewinnern im Dow. Der Kreditkartenanbieter will für eine Milliarde US-Dollar das brasilianische Finanzen-Startup Pismo übernehmen.

Bei den Einzelwerten bauten Micron Technology ihre anfänglichen Gewinne wieder ab und verloren 4,1 Prozent. Der US-Chiphersteller verzeichnete zwar im dritten Quartal einen Umsatz über den Expertenerwartungen. Ein negativer Analystenkommentar drückte aber die Stimmung. Das Verbot zur Nutzung von Micron-Speicherchips in chinesischen IT-Systemen könne Microns Umsatzwachstum künftig um bis zu zehn Prozent nach unten drücken, schrieben die Experten des Brokers Morningstar.

Eine weitere Anteilsaufstockung durch die Beteiligungsfirma des Börsengurus Warren Buffett schob dagegen die Aktie von Occidental Petroleum an. Die Papiere des US-Ölkonzerns stiegen um 1,8 Prozent. Einer Pflichtveröffentlichung zufolge hatte Berkshire Hathaway weitere Occidental-Papiere gekauft und damit ihren Anteil auf mehr als 25 Prozent erhöht.

Unumstrittene Kursrakete waren aber die Papiere des kleinen Biopharmazie-Unternehmens Sigilon, die zeitweise um mehr als 600 Prozent im Plus lagen. Zum Handelsschluss waren es mit 21,15 Dollar noch knapp 440 Prozent. Der US-Pharmakonzern Eli Lilly übernimmt Sigilon 14,92 Dollar pro Aktie und sagt zudem weiteres Geld für deren Aktionäre bei Erreichung bestimmter Meilensteine zu. 

Bei Blackberry konnten sich die Anteilseigner über einen Kurssprung von sieben Prozent freuen. Der Softwarehersteller und Vermarkter mobiler Kommunikationssysteme übertraf im abgelaufenen Quartal auch dank der Einnahmen aus dem Verkauf eines Patente-Portfolios die Erwartungen.

Die Aktien von Apple kamen derweil mit plus 0,2 Prozent nur wenig von der Stelle. Die Marktkapitalisierung des Technologiekonzerns hat angesichts der Rekordjagd der Aktien rund drei Billionen Dollar erreicht. Auf diesem hohen Niveau tun sich die Anleger offenbar mit weiteren Käufen schwer. Bei Netflix stand ein Kursrückgang um 0,4 Prozent auf 428,24 Dollar zu Buche, obwohl die Citigroup mit einem weiter gültigen Kaufvotum das Kursziel von 400 auf 500 Dollar angehoben hatte.

(cash/Bloomberg/AWP/Reuters)