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17:40

Der SMI beendet den Handel 1,75 Prozent tiefer bei 13'305 Punkten. 

Unter Druck waren vor allem alle drei Index-Schwergewichte. Positive Daten zum Prostatakrebs-Medikament Pluvicto halfen den Novartis-Aktien (minus 3,3 Prozent) zu Wochenbeginn nicht. Vielmehr wurden nach der starken Entwicklung im Mai nun Gewinne mitgenommen. Das klare Minus des Gesamtmarktes ist auch den ebenfalls schwachen Roche (minus 3,6 Prozent) und Nestlé (-2 Prozent) geschuldet.

Belastet wurde der Handel aber einmal mehr von den Ereignissen am Golf. Der Iran hat die indirekten Verhandlungen mit den USA über eine Beilegung des Konflikts wegen des Vorgehens Israels im Libanon vorerst gestoppt. Das iranische ‌Verhandlungsteam habe ⁠den Austausch von Nachrichten über Vermittler ausgesetzt, meldete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim am Montag. Als Grund wurden die jüngsten israelischen Militäraktionen im Libanon genannt. Tasnim zufolge wird es erst ⁠dann wieder Gespräche zur Beendigung des seit drei Monaten andauernden Iran-Kriegs geben, wenn die Forderungen des Irans erfüllt sind. Die ohnehin brüchigen Waffenstillstände in der Region geraten damit weiter unter Druck.

Unter Druck gerieten bau- und konjunkturnahe SMI-Aktien wie Sika, Geberit (beide je minus 2,8 Prozent) und Holcim (minus 1,7 Prozent). Auf der Gewinnerseite lagen die UBS (plus 1 Prozent) und Logitech (plus 2,8 Prozent).

ABB gaben 0,2 Prozent nach. Berenberg hat die Abdeckung des Elektronikkonzerns mit dem Rating «Hold» wieder aufgenommen. Das Institut sieht bei ABB eine weiterhin starke Nachfrage in strukturellen Wachstumsmärkten wie Rechenzentren, Stromnetzen und Gewerbeimmobilien. Bei Logitech gab es derweil keine unternehmenspezifischen Nachrichten.

Am breiten Markt stiegen Temenos 7 Prozent, während Softwareone 4 Prozent zulegte. AMS Osram und Ypsomed verloren je rund 4 Prozent. 

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17:00

An den US-Börsen hat der Handel am Montag durchwachsen begonnen. Der Wall-Street-Leitindex Dow Jones Industrial verlor nach einem Rekordhoch im frühen Handel zuletzt ein halbes Prozent auf 50'792 Punkte. Für weitere Indizes blieben Bestmarken von Beginn an aus, auch wenn sie es zuletzt leicht ins Plus schafften. Der marktbreite S&P 500 stieg um 0,2 Prozent auf 7'572 Punkte, während der technologielastige Nasdaq 100 um 0,1 Prozent auf 30'359 Zähler zulegen konnte.

Weiterhin sorgte neben dem Boom-Thema Künstliche Intelligenz (KI) der Iran-Krieg für den grössten Gesprächsstoff. In den Verhandlungen um eine Beendigung des Iran-Kriegs gab es eher wieder Rückschritte. Nach US-Bombardierungen am Wochenende wurde von den iranischen Revolutionsgarden ein Vergeltungsschlag vermeldet. Ausserdem berichtete die halbstaatliche Nachrichtenagentur Tasnim, der Iran werde den Austausch von Nachrichten mit den USA aus Protest gegen die Eskalation Israels im Libanon einstellen.

Im KI-Bereich setzten die Investoren nun auf die Softwarebranche, die lange Zeit unter Verdrängungssorgen gelitten hatte. Verwiesen wurde auf Aussagen des Nvidia-Chefs Jensen Huang, der im Rahmen einer Fachkonferenz seine Meinung wiederholte, dass er in der KI für den Softwarebereich weiter keine Bedrohung sieht. Davon angetrieben sprangen Salesforce -Aktien an der Dow-Spitze um fast acht Prozent nach oben. Microsoft legten um 2,3 Prozent zu.

Nvidia will mit seinen als KI-Treiber verwendeten Grafikprozessoren künftig auch im Bereich der PC-Hauptprozessoren angreifen. Die Aktien des Unternehmens gewannen 4,3 Prozent. Konkurrenten im PC-Bereich gerieten unter Druck, so verloren Intel 3,6 und AMD 1,5 Prozent. Ein Barclays-Analyst bezeichnete letzteren im Vergleich als «besser positioniert» im PC-Bereich.

ARM sprangen auf ihrer Rekordrally um weitere 15 Prozent hoch. Die Aktien des Chiparchitektur-Entwicklers profitierten davon, dass das Unternehmen mit Nvidia bei der Entwicklung der angekündigten PC-Hauptprozessoren kooperiert.

Im IT-Bereich setzten IBM -Aktien ihre jüngste Rally fort. Mit einem Anstieg um fast sieben Prozent rückte sie ihrem Rekord von knapp 325 US-Dollar näher. Neben einer Kaufempfehlung der Barclays Bank wurde am Markt auf frühere lobende Worte des US-Präsidenten Trump verwiesen, die am Wochenende in wieder die Runde gemacht hätten.

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16:15

Spekulationen über eine Aussetzung der Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA lassen die Ölpreise in die Höhe schnellen. Rohöl der Sorte Brent verteuert sich um bis zu 6,9 Prozent auf 97,45 Dollar ‌je Barrel. ⁠Der Preis für US-Leichtöl WTI steigt knapp acht Prozent auf bis zu 94,30 Dollar.

Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim meldete, dass der Iran die indirekten Kontakte mit den ⁠USA über Vermittler ausgesetzt habe. Grund dafür seien die israelischen Angriffe auf den Libanon. Tasnim zufolge wird es erst dann wieder Gespräche zur Beendigung des seit drei Monaten andauernden Iran-Kriegs geben, wenn die Forderungen ‌des Irans erfüllt sind. Dazu gehören ein sofortiges Ende der israelischen Militäreinsätze im Gazastreifen und im Libanon sowie der vollständige ‌Abzug Israels aus den besetzten Gebieten im Libanon.

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15:40

Der Dow Jones eröffnet den Handel 0,3 Prozent im Minus. Der S&P 500 und der Nasdaq sind kaum verändert.

Der Iran bricht Verhandlungen mit den USA ab und kündigt vollständige Blockade der Strasse von Hormus an. Der Iran werde den Austausch von Nachrichten mit den USA aus Protest gegen die Eskalation Israels im Libanon einstellen, berichtet die halbstaatliche Nachrichtenagentur unter Berufung auf eine Erklärung.

Der Iran und die «Achse des Widerstands» hätten die vollständige Sperrung der Strasse von Hormus und der Strasse von Bab al Mandab am Horn von Afrika auf ihre Agenda gesetzt. Das iranische Verhandlungsteam werde «Gespräche und den Austausch von Dokumenten über Vermittler» aussetzen, so Tasnim.

Der SMI notiert 1,6 Prozent tiefer auf rund 13'330 Punkten. Die Indexschwergewichte Novartis und Roche verlieren je 2,5 Prozent. Auch die anderen europäischen Indizes geben deutlich nach. Gleichzeitig steigt der Preis für ein Fass der Sorte Brent um gut 5 Prozent auf über 95 US-Dollar an.

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14:50

An den US-Börsen zeichnet sich zu Wochenbeginn eine Fortsetzung der Rekordjagd ab. Die Futures auf den Leitindex Dow Jones Industrial notieren vor Handelsbeginn 0,3 Prozent höher. Die Futures auf den technologielastigen Nasdaq 100 steigen wiederum 0,15 Prozent. Damit zeichnen sich für beide Indizes neue Bestmarken ab.

Damit würden die Indizes weiter vom Boom-Thema Künstliche Intelligenz (KI) profitieren. Auch fehlende Fortschritte in den Verhandlungen um eine Beendigung des Iran-Kriegs sowie wieder steigende Ölpreise scheinen der Zuversicht der Anleger wenig anzuhaben.

In den stockenden iranisch-amerikanischen Gesprächen kam es erneut zu gegenseitigen Brüchen der Waffenruhe. Nach US-Bombardierungen in der südlichen iranischen Provinz Hormusgan am Wochenende meldeten die iranischen Revolutionsgarden am Morgen einen Vergeltungsschlag. Die Elitestreitkraft beschoss nach eigenen Angaben einen Stützpunkt, von dem die US-Streitkräfte ihren Angriff geflogen hatten. Der Ort wurde nicht erwähnt. Das US-Militär bombardierte eigenen Angaben zufolge Radar- und Drohnenkontrollzentren im Iran, nachdem Teheran zuvor eine US-Drohne abgeschossen haben soll.

Offenbar machen sich die Märkte aber den Optimismus von US-Präsident Donald Trump zu eigen. Er forderte seine Kritiker auf, sich einfach zurückzulehnen und zu entspannen. «Am Ende wird alles gut ausgehen - das tut es immer!», schrieb der Republikaner auf seiner Online-Plattform Truth Social.

Im Zuge des KI-Hypes lieferten Nvidia und ARM Schlagzeilen. Die Aktien des Chiparchitektur-Entwicklers ARM sprangen dank einer Kooperation mit dem KI-Chip-Riesen Nvidia vorbörslich um weitere 11 Prozent hoch und steuern auf einen weiteren Rekord zu. Nvidia-Titel legten um 2,2 Prozent zu. Das Unternehmen kündigte an, mit einem neuen Chip in den PC-Markt einzusteigen und damit die dort bisher führenden Hersteller Intel und AMD anzugreifen. Deren Aktien büssten 5,6 beziehungsweise 3,4 Prozent ein.

Bei HP Enterprise verteilten die Anleger Vorschuss-Lorbeeren: Für die Aktien des Computer- und Druckerherstellers, deren Rekordrally jüngst von herausragenden Geschäftszahlen des Konkurrenten Dell neue Nahrung bekommen hatte, zeichnen sich weitere Kursgewinne von 5,3 Prozent ab. Dabei legt das Unternehmen erst nach Börsenschluss die eigenen Quartalszahlen vor.

Ausserhalb der Tech-Branche können sich die Anleger beim Logistikriesen Fedex auf Kursgewinne von immerhin 0,6 Prozent freuen. Analyst Jordan Alliger von der US-Investmentbank Goldman Sachs senkte zwar seine Schätzungen und sein Kursziel für die Aktien, um die Abspaltung des Frachtgeschäfts zu berücksichtigen. Der Markt sollte das künftig alleine unter der alten Fedex firmierende Paketgeschäft aufgrund einer günstigeren Kostenstruktur aber optimistisch sehen, betonte der Experte, der weiter zum Kauf rät.

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14:30

Die Aktien von Nvidia stiegen um zwei Prozent, nachdem das Unternehmen «RTX Spark» vorgestellt hatte, einen neuen, auf Arm-basierenden KI-Superchip, der in Zusammenarbeit mit MediaTek entwickelt wurde.

Der Chip soll die nächste Generation von Windows-PCs mit bis zu einem Petaflop an KI-Leistung und 128 Gigabyte unified memory antreiben. Mit dieser Einführung dringt Nvidia so direkt wie nie zuvor in den Markt für PC-Prozessoren vor und stellt sich damit gegen etablierte Konkurrenten wie Apple, Qualcomm, Intel und AMD. Erste Geräte mit RTX Spark sollen im Herbst von grossen Herstellern wie Dell Technologies und Lenovo auf den Markt kommen.

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14:00

Die Aktie von Salesforce stieg vorbörslich um 5 Prozent, nachdem das Unternehmen Pläne für Investitionen in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar in Frankreich bis 2030 bekannt gegeben hatte. Dazu gehören die Eröffnung eines neuen KI-Innovationszentrums in Paris sowie der Ausbau von Initiativen in den Bereichen KI-Bildung, Arbeitskräfteentwicklung und Kunden- und Partnerunterstützung. Die Ankündigung, die auf dem «Choose France»-Gipfel gemacht wurde, unterstreicht das Engagement von Salesforce, die KI-Nutzung und agentenbasierte KI-Fähigkeiten in der Region zu beschleunigen.

CEO Marc Benioff betonte, dass Frankreich sich zunehmend als globaler KI-Innovationsstandort etabliert, und verwies dabei auf das starke Forschungsökosystem und das unternehmerische Talent des Landes. Die neue Investition baut auf dem bisherigen Fünf-Jahres-Plan von Salesforce auf, der 3,5 Milliarden US-Dollar in Frankreich umfasste, und signalisiert den weiteren Fokus des Unternehmens auf den Ausbau seiner internationalen KI-Präsenz.

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13:30

Die Aktien der europäischen Neobank Wise sanken im vorbörslichen Handel in den USA um vierzehn Prozent, nachdem das Fintech-Unternehmen bestätigt hatte, auf Anfragen der Staatsanwaltschaft Brüssel zu seinen Geschäftsaktivitäten zu antworten.

Wise betonte, dass die Staatsanwaltschaft bisher keine Erkenntnisse mitgeteilt habe und die Untersuchungen noch andauern. Daher sei es verfrüht, zu möglichen Vorwürfen Stellung zu nehmen. Das Unternehmen erklärte zudem, dass Anfragen von Strafverfolgungsbehörden aus dem gesamten Europäischen Wirtschaftsraum in der Regel über die belgischen Behörden bearbeitet werden, da sich der europäische Hauptsitz von Wise in Belgien befindet.

Wise verwies auf seine umfassende Compliance-Struktur und hob hervor, dass etwa ein Drittel der Belegschaft mit der Bekämpfung von Finanzkriminalität beschäftigt ist. Die fehlende Klarheit über die Ermittlungen belastete die Stimmung der Anleger.

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12:55

Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start unverändert: 

Dow Jones Futures: +0,5 Prozent
S&P 500 Futures: +0,3 Prozent
Nasdaq Futures: +0,3 Prozent

Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 0,74 Prozent im Minus.

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11:44

Der Schweizer Aktienmarkt steht am Montagvormittag klar im Minus. Der Swiss Market Index (SMI) verliert 0,8 Prozent auf 13'440 Punkte. 15 der 20 SMI-Titel geben dabei nach. Der SMIM der mittelgrossen Werte fällt um 0,49 Prozent auf 3011,65 Punkte zurück und der breite SPI um 0,7 Prozent auf 19'026 Punkte.

Dabei belastet insbesondere die Schwäche der drei defensiven Schwergewichte, allen voran Novartis (-1,6 Prozent). Nach drei Wochen mit steigenden Kursen geht es damit zum zweiten Mal über die vergangenen vierzehn Handelstage nach unten. Von einem Stimmungsumschwung könne noch nicht die Rede sein, heisst es in Marktkreisen. Gestützt werde das Sentiment vor allem von den Hoffnungen auf eine Verlängerung des Waffenstillstandes im Nahen Osten, heisst es denn auch in einem Kommentar der Zürcher Kantonalbank.

Positive Daten zum Prostatakrebs-Medikament Pluvicto helfen den Novartispapieren zu Wochenbeginn kaum. Vielmehr werden nach der starken Entwicklung im Mai nun Gewinne mitgenommen. Das klare Minus des Gesamtmarktes ist auch den ebenfalls schwachen Roche (-1,2 Prozent) und Nestlé (-1 Prozent) geschuldet.

Um etwas mehr als 1 Prozent geben zudem so unterschiedliche Titel wie Swiss Re, Givaudan, Alcon oder Sika nach, ohne dass es dazu spezifische Nachrichten gäbe.

Bester SMI-Wert sind derzeit ABB und Logitech mit einem Plus von 0,9 respektive 1,3 Prozent. Berenberg hat die Abdeckung des Elektronikkonzerns mit dem Rating «Hold» wieder aufgenommen. Das Institut sieht bei ABB eine weiterhin starke Nachfrage in strukturellen Wachstumsmärkten wie Rechenzentren, Stromnetzen und Gewerbeimmobilien. Bei Logitech gab es derweil keine unternehmenspezifischen Nachrichten.

Daneben zählen noch Kühne+Nagel (+0,8 Prozent) sowie UBS (+0,6 Prozent) und Amrize (+0,1 Prozent) zu den Gewinnern.

Im breiten Markt rücken Landis+Gyr um zeitweise 2,2 Prozent vor, notieren zuletzt jedoch mit 0,2 Prozent im Minus. Unterstützung erhielten die Titel von den Aussagen zu einem Investorentag. Positiv heben Analysten in ersten Reaktionen vor allem die Einführung einer progressiven Dividendenpolitik sowie die Aussicht auf weitere Aktienrückkäufe hervor.

Deutlicher gesucht sind Meier Tobler (+3,5 Prozent) und Swissquote (+2,5 Prozent). Die UBS hat das Rating für die Aktien der Onlinebank auf «Neutral» von «Sell» und das Kursziel um 3 auf 42 Franken angehoben.

Die Aktien des in Finanznot steckende Batterieherstellers Leclanché sind vorläufig vom Handel ausgesetzt, nachdem das Unternehmen eine weitere Frist zur Präsentation des Jahresergebnisses nicht einhalten konnte.

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11:04

Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,7 Prozent im Minus bei 19’018 Zählern. Versorger (+0,3 Prozent), Industrietitel (+0,3 Prozent) und Technologie (+0,1 Prozent) gehören zu den bisherigen Tagesverlierern. Unter Druck sind besonders Gesundheitsaktien (-1,4 Prozent). Neben vielen Biotech-Werten wie Bachem (-5,5 Prozent), Kuros (-5,3 Prozent) oder Medartis (-3 Prozent) stehen auch insbesondere Roche (-1,3 Prozent) und Novartis (-1,6 Prozent) stark unter Druck. Der Immobiliensektor (-1 Prozent) und Grundstoffe (-0,8 Prozent) gehören ebenfalls zu den Tagesverlierern.

Von den 200 Unternehmen, sind 71 im Gewinn, 107 im Verlust und 23 unverändert.

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10:30

Die Swissquote-Aktien hatten im bisherigen Jahresverlauf einen schweren Stand. Bis Ende Mai summierte sich im Vergleich zu Ende 2025 ein Verlust von gut 9 Prozent, wobei sich ein Erholungsversuch Anfang April noch im selben Monat wieder in Luft auflöste.

Seit Mitte Mai tendiert der Titel nun aber erneut nach oben, wobei am Berichtstag Unterstützung von der UBS kommt. Die Grossbank hat Swissquote auf «Neutral» von «Sell» hochgestuft und das Kursziel um 3 auf 42 Franken erhöht. Kurzfristig dürfte zwar vom Geschäft mit Kryptowährungen sowie von der Kostenseite her Gegenwind herrschen, so die UBS. Dies könnte aber durch gute Geschäfte im Handel mit Rohstoffen und auch im übrigen Handelsgeschäft wettgemacht werden.

Diese Annahme werde durch hohe Handelsvolumina der SIX Swiss Exchange gestützt. Ausserdem sei die Bewertung der Aktien im Vergleich zum Stand von Ende 2025 doch klar günstiger geworden.

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10:05

Dreizehn europäische Cloud-Anbieter schlossen sich am Montag mit einer Gruppe von EU-Abgeordneten und NGOs zusammen, um die Bemühungen der Europäischen Kommission zu unterstützen, die Abhängigkeit Europas von US-Technologien zu verringern und lokale Unternehmen zu stärken.

Die Kommission wird voraussichtlich am Mittwoch Massnahmen ankündigen, die sicherstellen sollen, dass europäische Unternehmen – und nicht US-Konkurrenten – Cloud-Streaming-Dienste für sensible öffentliche Ausschreibungen bereitstellen. Zudem soll die Produktion europäischer Chips gefördert werden.

«Technologische Souveränität bedeutet, dass Europa die Fähigkeit hat, digitalen Systeme, von denen seine Gesellschaft und Wirtschaft abhängen, frei zu gestalten, zu verstehen, aus verschiedenen europäischen Quellen auszuwählen, zu entwickeln, zu betreiben und wirksam zu regulieren», heisst es in einem gemeinsamen offenen Brief, der Reuters vorliegt.

Zu den Unterzeichnern gehören der französische Cloud-Anbieter OVHcloud, Nextcloud aus Deutschland, die Sozialen Netzwerke Mastodon und Monnett Social, das Schweizer Datenschutz-Softwareunternehmen Proton, der Browser-Hersteller Ecosia und der niederländische Quantenchip-Hersteller QuantWare.

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09:40

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag mit tieferen Kursen in die neue Woche gestartet. Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 0,5 Prozent tiefer bei 13'473 Punkten. Von den 20 SMI-Aktien geben 17 nach. Der SMIM der mittelgrossen Werte büsst 0,52 Prozent auf 3010,5 Punkte ein und der breite SPI 0,52 Prozent auf 19'057 Punkte.

Gebremst wird der Gesamtmarkt insbesondere von der Schwäche der defensiven Schwergewichte. Nach drei Wochen mit steigenden Kursen fehlt dem Leitindex SMI zum Handelsstart etwas der Schwung. Die Vorgaben aus den USA vom Freitag und aus Asien sind indes durchwegs freundlich. Grundsätzlich scheine das positive Börsensentiment noch nicht vorbei zu sein.

Die stärksten Abgaben verzeichnen im frühen Handel so unterschiedliche Werte wie Swiss Re (-1,3 Prozent), Alcon (-1,2 Prozent) oder Sika ( -1,2 Prozent). Ebenfalls unter Druck stehen weitere Versicherer wie Swiss Life (-1 Prozent) oder Helvetia Baloise (-1 Prozent).

Ins Gewicht fallen für den Gesamtmarkt vor allem aber die Verluste von Roche (-0,6 Prozent), Novartis (-0,8 Prozent) und Nestlé (-0,4 Prozent).

Zu den drei Gewinnern zählen ABB (+0,6 Prozent). Berenberg hat die Abdeckung des Titels mit dem Rating «Hold» wieder aufgenommen. Kühne+Nagel (+1,2 Prozent) und UBS (+0,01 Prozent) handeln ebenfalls teilweise deutlich im Plus.

Im breiten Markt legen Landis+Gyr (+1,2 Prozent) im Vorfeld eines Investorentages in den USA zu, Swissquote (+2,6 Prozent) werden von einer Hochstufung durch die UBS auf «Neutral» von «Sell» gestützt.

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09:10

Der Schweizer Aktienmarkt verliert zum Wochenautakt. Der SMI fällt kurz nach Börsenstart um 0,5 Prozent auf 13'471 Punkte.

Nach drei Wochen mit steigenden Kursen kommen beim SMI somit die ersten Gewinnmitnahmen. Die Vorgaben aus den USA vom Freitag und aus Asien sind indes durchwegs positiv. Die Märkte hätten beschlossen, über den Nahostkonflikt hinwegzusehen und sich wieder auf die Fundamentaldaten zu konzentrieren, heisst es in Marktkreisen mit Blick auf die jüngsten Gewinne. Die globale Ölproduktion sei zwar seit Beginn des Krieges um über 10 Prozent zurückgegangen, im Gegensatz zu früheren Schocks würden die Märkte aber weiterhin von robusten Unternehmensgewinnen sowie von den KI-Investitionen gestützt. Dies habe zu einer ungewöhnlichen Entkopplung zwischen Konjunkturdynamik und Aktienmarktentwicklung geführt.

Von den Blue Chips notieren 17 der 20 Titel im Verlust. An der Tabellenspitze liegen ABB (+0,9 Prozent), Kühne+Nagel (+0,3 Prozent) und Partners Group (+0,2 Prozent). Bei ABB dürfte die Wiedereinstufung durch Berenberg mit dem Rating «Neutral» für Rückenwind sorgen. Zu den Verlierern zählen Swiss Re (-1,3 Prozent), Richemont (-1,3 Prozent) sowie Swiss Life (-1,1 Prozent).

Im breiten Markt legen ams Osram (+3,8 Prozent), Centiel (+2,6 Prozent) oder Landis+Gyr (+2,7 Prozent) zu. Landis+Gyr bestätigte anlässlich eines Investorentags die Mittelfristziele und hat steigende Ausschüttungen angekündigt.

Auch Swissquote (+1,8 Prozent) sind gesucht, gestützt von einer Hochstufung durch die UBS auf «Neutral» von «Sell».

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08:25

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:

ABB: Berenberg nimmt mit Hold und Ziel 80 Fr. wieder auf

Cosmo: Kepler Cheuvreux senkt auf 123 (130) Fr. – Buy

Swissquote: UBS erhöht auf Neutral (Sell) - Ziel 42,50 (39,50) Fr.

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08:05

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,1 Prozent tiefer auf 13'530 Punkten indiziert. 18 der 20 SMI-Titel geben nach. Vorbörslich steigen die Titel von Amrize (+0,7 Prozent) und Swiss Re (+0,4 Prozent). Die Kursverluste der übrigen SMI-Titel reichen von -0,04 Prozent (Swisscom) bis -0,4 Prozent (Richemont).

Der breite Markt fällt ebenfalls vorbörslich – rund 0,1 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei den Aktien von ams Osram (-1,2 Prozent), Cosmo (-0,6 Prozent), Landis+Gyr (+0,9 Prozent) und Swissquote (+0,7 Prozent) prognostiziert.

Landis+Gyr hat am Kapitalmarkttag über höhere Ausschüttungsziele informiert, Swissquote dürfte von einer Hochstufung durch die UBS profitieren und bei Cosmo macht sich eine Kurszielreduktion vorbörslich bemerkbar.

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07:40

Der Goldpreis gab am Montag leicht nach, belastet durch einen stärkeren US-Dollar und steigende Ölpreise, während Anleger auf die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump zu einem vorgeschlagenen Abkommen zur Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran warteten. Spot-Gold verlor rund 0,3 Prozent und notierte bei 4521,25 US-Dollar pro Unze, nachdem es in der vorherigen Sitzung ein Zwei-Wochen-Hoch erreicht hatte. US-Gold-Futures für August sanken um 0,9 Prozent auf 4551,60 US-Dollar.

«Der Anstieg der Ölpreise in Kombination mit der nach wie vor ungewissen Einigung zwischen den USA und dem Iran reicht aus, um Gold zu Beginn der Woche aus dem Gleichgewicht zu bringen», sagte Tim Waterer, Chefmarktanalyst bei KCM Trade. Trump hatte am Freitag angekündigt, dass er bald über einen Vorschlag zur Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran entscheiden werde, obwohl die beiden Länder in zentralen Konfliktfragen weiterhin unterschiedliche Positionen vertraten.

Die USA gaben an, am Wochenende iranische Militäranlagen angegriffen zu haben, während die Iranischen Revolutionsgarden am Montag mitteilten, im Gegenzug eine US-Militärbasis beschossen zu haben.

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07:00

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich niedriger gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,1 Prozent im Minus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls fallen (-0,1 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank um 0,26 Prozent niedriger bei 13'522 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,36 Prozent tiefer bei 13'505 Punkten.

Der Schweizer Aktienmarkt darf heute dennoch mit Zuversicht in den Juni starten. Der Leitindex SMI hat im Mai trotz Belastungen durch den Iran-Krieg um 3,1 Prozent zugelegt. Unterstützung liefern auch die Vorgaben aus den USA: Die Wall Street verabschiedete sich am Freitag erneut mit Rekordständen aus dem Handel. Auch die asiatischen Börsen markierten im Handel am Montag teils neue Rekordstände.

Getrieben wurde die Rally vor allem von Technologiewerten und der anhaltenden KI-Euphorie, während Hoffnungen auf eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und Iran die Stimmung zusätzlich stützten. Einen kleinen Dämpfer gab es durch die ausgeweitete Offensive Israels im Libanon, welche den Ölpreis wieder etwas steigen liess.

Zum Monatsauftakt rücken in der Schweiz vor allem Konjunkturdaten in den Fokus, während die Unternehmensagenda leer bleibt. Veröffentlicht werden die Erstschätzung des Bruttoinlandprodukts (BIP) für das erste Quartal, der Einkaufsmanagerindex (PMI) für Mai sowie Zahlen zu den Detailhandels- und Dienstleistungsumsätzen. Daneben gibt das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) den hypothekarischen Referenzzinssatz bekannt. Dieser dürfte nach Einschätzung von Ökonomen auf dem historischen Tiefstand von 1,25 Prozent verharren. Darüber hinaus hat der Stromzählerhersteller Landis+Gyr zu einem Kapitalmarkttag geladen.

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05:20

Der anhaltende Boom rund um Künstliche Intelligenz (KI) hat den asiatischen Aktienmärkten zum Wochenstart Auftrieb verliehen. In Tokio stieg der Leitindex Nikkei um 0,5 Prozent und knüpfte damit an seine jüngsten Rekordhochs an. Auch die Börse in Südkorea verzeichnete ein Plus ‌von 1,3 ⁠Prozent. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans legte um 0,2 Prozent zu. Zu den grossen Gewinnern zählte erneut der Markt ⁠in Taiwan, der von der Vorfreude auf den Auftritt von Nvidia-Chef Jensen Huang auf der Computex-Messe profitierte. Die starke Nachfrage nach Halbleitern überlagerte dabei die Sorgen der ‌Anleger über die festgefahrenen Friedensgespräche im Nahen Osten. SoftBank überholt Toyota und wird zum wertvollsten Unternehmen Japans.

In Japan bremsten jedoch steigende Kosten die Euphorie etwas. ‌Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie fiel im Mai leicht auf 54,5 ​Punkte. Die geopolitischen Spannungen, insbesondere das Vorrücken Israels in den Libanon und die festgefahrenen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, treiben die Rohstoffpreise in die Höhe. Um sich abzusichern, füllen viele japanische Unternehmen ihre Lager. «Die aktuelle Expansionsphase wird teilweise durch den Bestandsaufbau bei Herstellern und ihren Kunden angetrieben, die sich gegen Produktknappheit und Preisrisiken infolge des Krieges im Nahen Osten absichern wollen», erklärte S&P-Global-Ökonomin Annabel Fiddes.

Auch in China hinterlassen ‌die weltweiten geopolitischen Spannungen gemischte Spuren. Zwar wuchs die Industrie laut dem privaten RatingDog-Index im Mai den sechsten Monat in Folge, doch fielen die neuen Exportaufträge erstmals seit fünf Monaten. Die hohen Energiepreise infolge der blockierten Strasse von Hormus dämpfen die weltweite Nachfrage nach chinesischen Gütern. Dennoch zeigte ​sich RatingDog-Gründer Yao Yu zuversichtlich: «Insgesamt setzte der verarbeitende Sektor seine Expansion im Mai fort, wenn auch in ​langsamerem Tempo. Das Nachlassen des Inflationsdrucks verschaffte den Unternehmen etwas Erleichterung bei den Kosten.» Analysten warnen ​jedoch, dass eine ausbleibende Öffnung der wichtigen Öl-Handelsroute die Erholung der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt weiter ausbremsen könnte.

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04:04

Die Aussicht auf längerfristig hohe Zinsen in den USA und die ‌Abhängigkeit Europas und Japans von Energieimporten stützten die US-Währung. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 159,46 Yen und legte leicht auf 6,7678 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,3 Prozent höher bei 0,7830 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,1 Prozent auf ​1,1643 ​Dollar und zog um 0,2 Prozent auf 0,9118 Franken an.

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03:15

Die Eskalation im ⁠Nahen Osten und Berichte über neue iranische Seeminen in der Strasse von Hormus ​trieben die Ölpreise massiv an. Am ⁠Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 2,2 Prozent auf 93,08 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI ‌notierte 2,6 Prozent fester bei 89,63 Dollar. Analyst Tony Sycamore von IG warnte, dass selbst bei einem Waffenstillstand die Räumung der Minen Zeit in Anspruch nehmen werde und eine schnelle Entlastung beim Angebot ausbleiben dürfte.

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02:00

An der Wall Street ‌hatten Technologiewerte und die Hoffnung auf robuste US-Arbeitsmarktdaten am Ende der Vorwoche für gute Stimmung gesorgt. Der ​US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 51.032,46 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,2 Prozent auf 7.580,06 Zähler, und der technologielastige Nasdaq zog um 0,2 Prozent auf 26.972,62 Stellen an.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

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