Zum aktuellen Geschehen im Nasdaq 100 geht es hier.
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17:45
Der Schweizer Aktienmarkt setzt seine Gewinnserie auch am Donnerstag deutlich fort. Und das, obwohl Finanzplätze wie die Wall Street oder Asien wegen des Abverkaufs im Techsektor teilweise deutliche Abgaben verzeichnet haben.
Das Gewinnerfeld im Leitindex SMI führen Alcon (+3,3 Prozent) und Lonza (+3,1 Prozent) an. Nach dem am Vorabend abgehaltenen Kapitalmarkttag von Lonza haben sich diverse Analysten wohlwollend zu dem Pharmazulieferer geäussert. Mit Novartis (+2,6 Prozent) und etwas weiter hinten Roche (+2,4 Prozent) unterstützten noch weitere Gesundheitswerte den Gesamtmarkt.
Die drei Versicherer Zurich (+2,8 Prozent), Swiss Life (+1,2 Prozent) und Swiss Re (+1,9 Prozent) gewannen ebenfalls hinzu und waren damit auch gesucht. Diese Papiere dienten in dem von KI-Sorgen geprägten Marktgeschehen neben den Schwergewichten als weitere «Fluchtmöglichkeit» in eine als sicher geltende Anlagekategorie, hiess es im Handel. Die Versicherer zeichnen sich zumeist durch attraktive Dividendenrenditen aus.
Nach einem Abstecher in die Verlustzone stiegen auch Richemont (+0,7 Prozent) wieder ins Plus. Laut Bloomberg führten der Luxusgüterkonzern und der US-Einzelhändler Signet Jewelers Gespräche, um den Diamantenproduzenten De Beers zu übernehmen.
Die rote Laterne im SMI hielten ABB (-3,4 Prozent) und Holcim (-0,4 Prozent), die den schwachen Vorgaben aus der Technologiebranche folgten. Logitech drehten nach Verlusten wieder ins Plus und gewannen 1,3 Prozent. Ebenfalls deutlich abwärts ging es im SMIM für VAT (-2,1 Prozent) - trotz Rekords beim Q3-Auftragseingang und erhöhtem 2027er-Ausblick.
Auch die Techwerte aus den hinteren Reihen wie AMS Osram, Inficon oder Comet brachen mit bis zu minus 7,0 Prozent regelrecht ein. Ihre KI-Nähe bremste auch Belimo (-3,1 Prozent) oder Accelleron (-1,8 Prozent) aus.
Händler warnten denn auch, dass diese Verluste ein Warnsignal seien. Denn immerhin habe der taiwanische Halbleiterkonzern TSMC besser als erwartet abgeschnitten, konnte aber keine nachhaltigen Kaufimpulse auslösen. «Stattdessen nutzen Anleger offenbar jede Gelegenheit, um ihre Engagements im Technologiesektor zu reduzieren. Wenn selbst gute Nachrichten nicht mehr gekauft werden, sondern zum Ausstieg genutzt werden, ist das ein deutliches Warnsignal für die Börsen.»
Generell machte der Börsianer eine gefährliche Asymmetrie in dieser Berichtssaison aus: «Gute Ergebnisse werden kaum noch belohnt, schlechte dagegen umso härter bestraft.»
Zu den positiven Ausreissern zählten derweil DocMorris (+3,4 Prozent). Die Online-Apotheke hatte mit ihren Umsatzzahlen zum dritten Quartal die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Zudem erreichte das Unternehmen früher als erwartet die Gewinnschwelle beim bereinigten EBITDA und erhöhte die Jahresprognose.
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17:10
Die Kurse von US-Staatsanleihen sind am Donnerstag kräftig gestiegen. An den Finanzmärkten zeigten sich Investoren besorgt über teilweise deutliche Kursverluste bei Technologiewerten, insbesondere aus dem KI-Bereich, und suchten verstärkt sichere Anlagehäfen. Der Terminkontrakt für zehnjährige Staatsanleihen (T-Note-Future) legte um 0,91 Prozent auf 105,83 Punkte zu. Die Rendite der zehnjährigen Anleihe fiel im Gegenzug um 0,13 Prozentpunkte auf 5,05 Prozent.
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16.33
Die Ölpreise sind am Donnerstag gefallen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember gab um anderthalb Prozent auf 104,40 US-Dollar nach. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern haben sich die Sorgen der Investoren vor einer Unterbrechung der Öllieferungen aus den Fördergebieten am Persischen Golf zuletzt etwas abgeschwächt.
Zwar setzen die vom Iran unterstützten Huthi-Milizen im Jemen ihre Raketen- und Drohnenangriffe auf Saudi-Arabien fort. Bislang ist jedoch unklar, ob dadurch die Öllieferungen des weltweit grössten Rohölexporteurs beeinträchtigt wurden. «Die Angriffe der Huthi haben bislang nicht zu den schweren Lieferunterbrechungen geführt, die der Markt befürchtet hatte», sagte Takahiro Asaoka, Experte beim Itochu Research Institute, der Nachrichtenagentur Bloomberg. Deshalb gehe ein Teil des geopolitischen Risikoaufschlags bei den Ölpreisen zurück.
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16:25
Der Nasdaq-100-Index verliert 1,2 Prozent auf 29'591 Punkte. Am Vortag war der Technologie-Index erstmals seit fast vier Wochen unter die Marke von 30'000 Zählern gefallen.
Besser als der Nasdaq 100 hält sich wie schon am Vortag der Dow Jones Industrial, der 0,5 Prozent im Plus notiert auf 51'885 Punkten. Im Dow sind die grossen Tech-Aktien bei weitem nicht so schwer gewichtet wie im Nasdaq 100. Konjunkturdaten etwa zum US-Einzelhandel und dem Arbeitsmarkt hinterliessen vorbörslich nur wenige Spuren.
Die ausgeprägte Kursschwäche von Technologie-Aktien setzt sich am Donnerstag also fort. Die Angst, dass steigende Zinsen an den Kapitalmärkten die mit hohen Schulden finanzierten Investitionen von Unternehmen in Künstliche Intelligenz zunehmend infrage stellen könnten, hat den Markt nach wie vor im Griff. Immerhin gibt es am US-Anleihemarkt am Donnerstag Zeichen einer Entspannung, die Anleiherenditen fielen.
Im frühen Handel erlitten Aktien von Chip- und Speicherherstellern erneut Einbussen. So reichten die Verluste von Western Digital, Seagate, Micron, Intel und AMD von 2,8 bis 6,1 Prozent.
Die Aktien von Coreweave verlieren weitere 7,4 Prozent, nachdem sie am Vortag um 15,5 Prozent eingebrochen waren. Das hoch verschuldete Unternehmen ist mit seinen KI-Cloud-Diensten in einem Umfeld unterwegs, in dem sich grosse und sehr finanzkräftige, sogenannte Hyperscaler wie Amazon, Alphabet und Microsoft tummeln.
Daneben brechen die Papiere der FMC Corp. um 33,5 Prozent ein. Im dritten Quartal erwartet der Hersteller von Pflanzenschutzmitteln nun einen operativen Verlust (bereinigtes Ebitda) von bis zu 565 Millionen US-Dollar. Zuvor hatte die Prognose auf einen Gewinn von bis zu 140 Millionen Dollar gelautet.
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15:34
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14:46
Die ausgeprägte Kursschwäche von US-Technologie-Aktien dürfte sich am Donnerstag fortsetzen. Die Angst, dass steigende Zinsen an den Kapitalmärkten die mit hohen Schulden finanzierten Investitionen von Unternehmen in Künstliche Intelligenz zunehmend infrage stellen könnten, hat den Markt nach wie vor im Griff.
Immerhin gibt es am US-Anleihemarkt am Donnerstag Zeichen einer Entspannung, die Anleiherenditen fielen. Gleichwohl dürfte der Nasdaq 100 Index laut dem Broker IG zum Auftakt weitere 1,1 Prozent auf 29'620 Punkte verlieren. Am Vortag war der Technologie-Index erstmals seit fast vier Wochen unter die Marke von 30'000 Zählern gefallen.
Besser als der Nasdaq 100 dürfte sich wie schon am Vortag der Dow Jones Industrial halten, den IG mit 0,3 Prozent im Plus taxierte auf 51'790 Punkte. Im Dow sind die grossen Tech-Aktien bei weitem nicht so schwer gewichtet wie im Nasdaq 100. Konjunkturdaten etwa zum US-Einzelhandel und dem Arbeitsmarkt hinterliessen vorbörslich nur wenige Spuren.
Im vorbörslichen Aktienhandel erlitten Aktien von Chip- und Speicherherstellern erneut Einbussen. So reichten die Verluste von Western Digital, Seagate, Micron, Intel und AMD von 3,5 bis 5,5 Prozent.
Die Aktien von Coreweave verloren vorbörslich weitere 4 Prozent, nachdem sie am Vortag um 15,5 Prozent eingebrochen waren. Das hoch verschuldete Unternehmen ist mit seinen KI-Cloud-Diensten in einem Umfeld unterwegs, in dem sich grosse und sehr finanzkräftige, sogenannte Hyperscaler wie Amazon, Alphabet und Microsoft tummeln.
Daneben brachen die Papiere der FMC um 45 Prozent ein. Im dritten Quartal erwartet der Hersteller von Pflanzenschutzmitteln nun einen operativen Verlust (bereinigtes Ebitda) von bis zu 565 Millionen US-Dollar. Zuvor hatte die Prognose auf einen Gewinn von bis zu 140 Millionen Dollar gelautet.
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14:28
Der Swiss Market Index (SMI) zieht am frühen Nachmittag weiter an und notiert 0,88 Prozent höher.
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13:56
Der US-Raumfahrtkonzern Rocket Lab hat den ersten Start seiner neuen Trägerrakete Neutron auf 2027 verschoben und damit seine Aktien einbrechen lassen. Die Titel verlieren im vorbörslichen Handel an der Wall Street mehr als elf Prozent. Grund für die Verschiebung seien Mängel in den Kohlefaserschichten der Treibstofftanks, teilte Rocket Lab mit. Ursprünglich war der Start für das vierte Quartal 2026 vorgesehen gewesen. Die Analysten von TD Cowen prognostizierten, der erste Start könne sich bis ins zweite Quartal 2027 oder später verschieben. Rocket Lab betonte, man gebe der Zuverlässigkeit Vorrang vor der Geschwindigkeit. Die Neutron ist eine wiederverwendbare Rakete, mit der Rocket Lab um grössere kommerzielle und staatliche Aufträge konkurrieren will. Analysten der Berenberg Bank schreiben in einer Studie, die Verzögerung sei zwar erwartet worden, belaste jedoch die Stimmung der Anleger. Die finanziellen Auswirkungen seien jedoch gering.
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13:49
Die schwächelnde Kupferproduktion von Antofagasta schickt die Aktien des Bergbaukonzerns auf Talfahrt. Die Papiere verlieren an der Londoner Börse knapp sieben Prozent. Der europäische Bergbausektor gibt um 2,5 Prozent nach. Die Fördermenge sei seit Jahresbeginn um 8,3 Prozent auf 436'900 Tonnen gefallen, teilte das Unternehmen mit. Im Ausblick hiess es, die verbleibenden Monate sollten den im ersten Quartal aufgelaufenen Rückgang ausgleichen.
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13:36
Diese US-Aktien schlagen vorbörslich aus: Die Titel von Ericsson steigen um 11,8 Prozent dank überzeugender Quartalszahlen. Nach den gestrigen Kursverlusten geht es mit Coreweave (-5,6 Prozent) nach unten. Der Valor schliesst damit an die Verluste vom Vortag an. Western Digital verlieren 5,5 Prozent, Rocket Lab 11,4 Prozent.
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13:08
Die Futures der US-Aktienmärkte tendieren vor dem Start uneinheitlich:
Die Schweizer Börse, gemessen am Swiss Market Index (SMI), notiert mit einem Gewinn von 0,65 Prozent. Lonza und Zurich Insurance legen um je 2,6 Prozent zu. ABB verlieren 4,4 Prozent, Logitech 1,5 Prozent.
Die Goldunze steht 1,3 Prozent höher, während der Bitcoin 0,9 Prozent nachgibt.
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11:58
Nach dem sehr volatilen Vortag bewegen sich im europäischen Devisenhandel die wichtigsten Währungspaare am Donnerstag nur wenig. So kostet das Dollar/Franken-Paar aktuell 0,8292 und bewegt sich damit wieder unter der 83-Rappen-Marke. Am Mittwoch war es im Hoch bis knapp unter 84 Rappen angestiegen. Auch der Euro kann gegenüber dem US-Dollar Boden hinzugewinnen und kostet aktuell 1,1225. Hier war es nach den gestrigen Daten kurzzeitig bis auf 1,1113 abwärts gegangen. Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9308 mehr oder weniger auf der Stelle.
Im Handelsverlauf stehen den Märkten nun noch weitere US-Preis- und Konjunkturdaten bevor. Neben den US-Produzentenpreisen werden auch die US-Detailhandelsumsätze und Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht, die allesamt für Bewegung sorgen könnten.
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11:41
Seit vergangenem Freitag geht es für den Schweizer Aktienmarkt nach oben. Dabei fallen die Gewinne wie am gestrigen Mittwoch mal recht deutlich aus, oder aber wie am heutigen Donnerstag solide. Und das, obwohl Finanzplätze wie die Wall Street oder Asien wegen des Abverkaufs im Techsektor teilweise deutliche Abgaben verzeichnet haben.
Der SMI gewinnt um 11.25 Uhr 0,43 Prozent auf 14'190,17 Punkte, wobei sich 16 Gewinner und 4 Verlierer gegenüberstehen. Seit vergangenem Freitag ist das Barometer damit um etwa 4 Prozent gestiegen. Der Mid-Cap-Index SMIM steigt um 0,34 Prozent auf 3099,59 und der breite SPI um 0,24 Prozent auf 20'004,05 Punkte.
Das Gewinnerfeld im Auswahlindex SMI führen aktuell Lonza (+2,5 Prozent) an. Nach dem am Vorabend abgehaltenen Kapitalmarkttag haben sich diverse Analysten wohlwollend zu dem Pharmazulieferer geäussert. Mit Novartis (+0,8 Prozent) und etwas weiter hinten Roche (+0,2 Prozent) unterstützen noch weitere Gesundheitswerte den Gesamtmarkt.
Die drei Versicherer Zurich, Swiss Life und Swiss Re gewinnen bis zu 2,4 Prozent hinzu und sind damit auch gesucht. Diese Papiere dienten in dem von KI-Sorgen geprägten Marktgeschehen neben den Schwergewichten als weitere «Fluchtmöglichkeit» in eine als sicher geltende Anlagekategorie, heisst es im Handel. Die Versicherer zeichnen sich zumeist durch attraktive Dividendenrenditen aus.
Nach einem kurzen Abstecher in die Verlustzone sind auch Richemont (+0,2 Prozent) wieder knapp im Plus. Laut Bloomberg führen der Luxusgüterkonzern und der US-Einzelhändler Signet Jewelers Gespräche, um den Diamantenproduzenten De Beers zu übernehmen.
Auch die Techwerte aus den hinteren Reihen wie AMS Osram, Inficon oder Comet brechen mit bis zu -5,1 Prozent regelrecht ein. Ihre KI-Nähe bremst auch Belimo (-3,4 Prozent) oder Accelleron (-2,9 Prozent) aus.
Händler warnen denn auch, dass diese Verluste ein Warnsignal seien. Denn immerhin habe der taiwanische Halbleiterkonzern TSMC besser als erwartet abgeschnitten, konnte aber keine nachhaltigen Kaufimpulse auslösen. «Stattdessen nutzen Anleger offenbar jede Gelegenheit, um ihre Engagements im Technologiesektor zu reduzieren. Wenn selbst gute Nachrichten nicht mehr gekauft werden, sondern zum Ausstieg genutzt werden, ist das ein deutliches Warnsignal für die Börsen.»
Generell macht der Börsianer eine gefährliche Asymmetrie in dieser Berichtssaison aus: «Gute Ergebnisse werden kaum noch belohnt, schlechte dagegen umso härter bestraft.»
Zu den positiven Ausreissern zählen derweil DocMorris (+2,3 Prozent). Die Online-Apotheke hat mit ihren Umsatzzahlen zum dritten Quartal die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Zudem erreichte das Unternehmen früher als erwartet die Gewinnschwelle beim bereinigten EBITDA und erhöhte die Jahresprognose.
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10:16
Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt 0,51 Prozent hinzu und notiert unter Tageshoch. Das Tableau im SMI wird von Zurich Insurance angeführt mit einem Plus von 2,5 Prozent. ABB geben um 5,0 Prozent nach.
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09:39
Der Schweizer Aktienmarkt lässt auch am Donnerstag - und damit den fünften Handelstag in Folge - seine defensiven Muskeln spielen. Entsprechend zieht der Leitindex SMI weiter an, während an den internationalen Börsenplätzen die negativen Vorzeichen überwiegen. Dort lasten die überraschend hohen US-Inflationszahlen vom Vortag vor allem auf den konjunktursensiblen Branchen.
Der SMI gewinnt um 09.25 Uhr 0,49 Prozent auf 14'199,81 Punkte, wobei sich 15 Gewinner und 5 Verlierer gegenüberstehen. Seit vergangenem Freitag ist das Barometer damit um mehr als 4 Prozent gestiegen. Der Mid-Cap-Index SMIM steigt um 0,11 Prozent auf 3092,33 und der breite SPI um 0,37 Prozent auf 20'030,31 Punkte.
Ein Blick auf die Gewinnerliste zeigt, dass weniger konjunktursensible Titel aktuell einen besseren Stand haben. Neben Nestlé zählen hierzu auch die beiden Pharmaschwergewichte Novartis und Roche mit Kursgewinnen zwischen 2,1 und 0,7 Prozent. Dass Nestlé und die US-Tochter Gerber in Texas in den USA verklagt wurden, tangiert Anleger dabei wenig.
Auch die drei Versicherer Zurich, Swiss Life und Swiss Re zählen mit Avancen von bis zu 2,2 Prozent zu den Favoriten. Ein Händler verweist mit Blick auf den Rückversicherer auf die Konkurrentin Munich Re, die bei den wichtigen Erneuerungsrunden in Baden-Baden die strategische Marschroute für die Rückversicherer vorgeben wird.
Händler warnen denn auch, dass diese Verluste ein Warnsignal seien. Denn immerhin hat der taiwanische Halbleiterkonzern TSMC besser als erwartet abgeschnitten, konnte aber keine nachhaltigen Kaufimpulse auslösen. «Stattdessen nutzen Anleger offenbar jede Gelegenheit, um ihre Engagements im Technologiesektor zu reduzieren. Wenn selbst gute Nachrichten nicht mehr gekauft werden, sondern zum Ausstieg genutzt werden, ist das ein deutliches Warnsignal für die Börsen.»
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09:26
Die Aktien von DocMorris sind nach überzeugenden Zahlen zum dritten Quartal stark gefragt. Der Titel zieht um 9,4 Prozent an.
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09:16
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Bossard: Berenberg erhöht das Kursziel auf 290 von 265 Fr. mit Rating Buy.
Holcim: Kepler Cheuvreux senkt das Kursziel auf 82,50 von 90,25 Fr. und bestätigt Rating Buy.
Huber+Suhner: Research Partners senkt das Kursziel auf 216 von 221 Fr. mit der Einstufung Kaufen.
Huber+Suhner: UBS senkt das Kursziel auf 300 von 320 Fr., bestätigt die Einstufung Buy.
Lonza: Morgan Stanley erhöht das Kursziel auf 675 von 650 Fr. mit Rating Overweight unverändert.
Kühne+Nagel: RBC nimmt die Abdeckung mit Sector Perform wieder auf und setzt das Kursziel auf 235 Fr.
Oerlikon: Research Partners senkt Kursziel auf 4,90 von 4,98 bei einem unveränderten Rating Halten.
Sonova: Bernstein SG erhöht das Kursziel auf 285 von 275 Fr. und hält an der Einstufung Outperform fest.
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09:11
Der Swiss Market Index (SMI) geht mit einem Plus von 0,6 Prozent in den Handel. Angeführt wird das Tableau von Nestlé und Zurich Insurance, die um mehr als zwei Prozent zulegen. 16 von 20 Titeln stehen höher. ABB knicken hierbei um 4,5 Prozent ein, UBS geben 0,6 Prozent nach sowie Logitech und Holcim je 0,1 Prozent.
Bei den Mid Caps können die vorbörslich höher gestellten VAT nicht von der guten Zahlenvorlage profitieren und geben 6,3 Prozent nach.
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08:22
Eine steile Talfahrt von Technologiewerten in den USA am Vorabend und an diesem Donnerstagmorgen in Asien dürfte den deutschen Aktienmarkt zum Börsenstart belasten. Sorgen vor steigenden Zinsen nach dem im September überraschend starken Inflationsanstieg in den Vereinigten Staaten sind der Auslöser für die heftigen Verluste. Knapp 40 Minuten vor dem Auftakt signalisiert der X-Dax für den Dax ein Minus von 0,2 Prozent auf 25'240 Zähler. Damit bleibt die gleitende 21-Tage-Linie für den kurzfristigen Trend, die bei rund 25'310 Punkten verläuft, im Blick.
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08:05
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte gemäss der Bank Julius Bär 0,46 Prozent tiefer starten. Alle 20 SMI‑Titel stehen im Minus. Die höchsten Abschläge verzeichnen Holcim (-0,8 Prozent), ABB (-0,7 Prozent) und Richemont sowie Sika (je -0,6 Prozent). Bei den Blue Chips dürfte der schwache japanische Aktienindex Nikkei auf den Kursen lasten, der um mehr als 5 Prozent eingebrochen ist.
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07:46
Der Dax wird am Donnerstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verlusten in den Handel starten. Am Mittwoch hatten höher als erwartet ausgefallene Inflationsdaten aus den USA die Börsen gebremst. Der Dax ging 0,2 Prozent höher bei 25'298 Punkten aus dem Handel. Im Minus schloss dagegen die Wall Street. Die Wetten der Anleger auf steigende Zinsen nahmen nach den US-Inflationsdaten zu, was dem Dollar-Index Auftrieb verlieh.
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07:40
Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel gefallen und haben ihre Vortagsgewinne abgegeben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember verlor zuletzt 1,57 Prozent auf 104,39 US-Dollar. Die jüngsten Sorgen über mögliche Lieferausfälle im Nahen Osten haben etwas nachgelassen. Zudem rechnet die Internationale Energieagentur (IEA) mit einem stärkeren Rückgang der weltweiten Ölnachfrage als bislang erwartet, wie gestern bekannt wurde. Die Aussichten auf eine diplomatische Entspannung zwischen den Kriegsparteien USA und Iran bleiben unterdessen ungewiss.
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07:25
Der Swiss Market Index (SMI) kann die Verluste vom frühen Morgen etwas eingrenzen und steht bei der IG Bank 0,11 Prozent tiefer.
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06:23
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank 0,38 Prozent wegen der schwachen Vorgaben aus Übersee tiefer indiziert. Auslöser für die Kursverluste an der Wall Street waren die US-Inflationszahlen, welche deutlich über den Erwartungen lagen. Entsprechend erwarten Marktteilnehmer nun wieder, dass die amerikanische Notenbank Fed bereits Ende Oktober den Leitzins erhöhen könnte. Entsprechend sind die kurzfristigen US-Zinsen mit Laufzeiten bis zu zwei Jahren deutlich angestiegen. Dagegen kam es am langen Ende zu einer deutlichen Abschwächung. Die Rendite der zehnjährigen Treasury Bonds sank auf 5,03 von 5,32 Prozent.
Am Donnerstag legen VAT den Umsatz und den Auftragseingang für das dritte Quartal vor. Cicor sowie Kuros publizieren ein Business Update und DocMorris ein Trading Update für das dritte Quartal. Zudem werden vom Bundesamt für Statistik der Produzenten- und Importpreisindex für den September erwartet.
+++wartet
06:15
Die Aktien in Asien geben zum Teil erheblich nach. Ein schneller als erwartet ausgefallener Anstieg der US-Verbraucherpreise verstärkt die Sorgen der Anleger um eine weitere Zinserhöhung der Federal Reserve in diesem Jahr. Hinzu kommen Bedenken über die Kreditrisiken bei KI‑Infrastruktur. Der 225 Werte umfassende technologielastige japanische Nikkei-Index fällt innerhalb weniger Stunden um 4,8 Prozent auf 64'489,06 Punkte. Der breiter gefasste Topix notiert 2,5 Prozent niedriger bei 3993,50 Zählern. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans verliert im frühen Handel 1,2 Prozent. Der südkoreanische Kospi bricht um 5,6 Prozent ein.
In Japan geraten vor allem Technologiewerte unter Druck. KI-nahe Aktien führen die Verluste an: Die Chipausrüster Advantest und Tokyo Electron geben um 7,3 beziehungsweise 5,8 Prozent nach. Die auf KI fokussierte Start-up-Beteiligungsgesellschaft SoftBank Group sackt um 7,9 Prozent ab.
Auch die chinesischen Aktienmärkte folgen der breiten Schwäche an den Weltmärkten. Technologiewerte führen die Verluste an. «Das Hauptthema über Nacht waren höher als erwartet ausgefallene US-Inflationsdaten, die Befürchtungen vor Zinserhöhungen der Fed neu entfacht haben», schrieben Analysten der Commerzbank in einer Mitteilung.
Die Börse Shanghai verliert 1,8 Prozent auf 3699,75 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fällt um 1,8 Prozent auf 4142,86 Punkte.
«Asien steht eine weitere schwierige Sitzung bevor», sagt Chris Weston, Leiter Research der Pepperstone Group in Melbourne. «Kospi- und Nikkei-Futures deuten auf erneute Schwäche bei Technologiewerten hin, wobei Zuflüsse in gehebelte ETFs und Kreditrisiken bei KI-Infrastruktur klar im Fokus stehen.» Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich nun auf Reden von Fed-Vertretern bei der IWF-Herbsttagung in Bangkok, die Hinweise auf den nächsten Schritt der US-Notenbank geben könnten. Zudem werden im weiteren Verlauf des Donnerstags US-Erzeugerpreise und Einzelhandelsdaten veröffentlicht. Der KI-Chipriese TSMC legt im weiteren Verlauf der asiatischen Sitzung seine Ergebnisse für das dritte Quartal vor.
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06:05
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00:05
Stärker als erwartet gestiegene Verbraucherpreise im September haben in der Wall Street am Mittwoch vor allem die konjunktursensiblen Papiere der Technologiebranche deutlich belastet. Jetzt stehe eine Leitzinserhöhung im Oktober wieder zur Debatte, schrieb Ronald Temple, Chef-Marktstratege für die Bereiche Finanzberatung und Vermögensverwaltung beim Finanzdienstleister Lazard. Da sich nunmehr der zunehmende Inflationsdruck immer deutlicher abzeichne, wachse die Gefahr, dass die Notenbank bei der Eindämmung der Teuerung ins Hintertreffen gerät.
Damit ging es für den technologielastigen Nasdaq 100 um 2,02 Prozent auf 29'950,82 Punkte abwärts. Der marktbreite S&P 500 fiel um 1,11 Prozent auf 7718,94 Punkte. Der Leitindex Dow Jones Industrial gab um 0,09 Prozent auf 51'621,48 Punkte nach.
Grund für die negative Überraschung bei der Inflation waren die hohen Preise für Kraftstoff und Heizöl. Besorgniserregend aber sei insbesondere der im bisherigen Verlauf des Oktobers zu beobachtende erneute Anstieg der Preise an den Zapfsäulen, sagte Dirk Chlench, Analyst bei der Landesbank Baden-Württemberg. Die US-Inflation steuere daher in den nächsten Monaten auf eine Rate von mehr als vier Prozent im Vorjahresvergleich zu.
Bei den Einzelwerten blieben Aktien aus der Finanzbranche im Fokus. Papiere der Bank of America sackten um 4,8 Prozent ab. Das US-Finanzministerium hatte gegen die Grossbank Strafen von mehr als 1,21 Milliarden Dollar wegen Verstössen gegen Geldwäsche- und Sanktionsgesetze verhängt. Unter anderem habe das Geldhaus chinesische Geldwäsche-Netzwerke nicht gemeldet, hiess es in einer Mitteilung des Ministeriums. Zudem waren die Erträge der Bank im Handel mit Anleihen, Devisen, Rohstoffen und Aktien im dritten Quartal hinter den Erwartungen zurückgeblieben.
Anteilscheine von Morgan Stanley verloren nach der Quartalsbilanz der Bank 2,8 Prozent. Auch überraschend hohe Erträge des Geldhauses im Aktienhandel konnten den Kurs nicht stützen. Vielmehr habe auch dieses Finanzinstitut unter dem Strich enttäuscht und damit den Abschluss einer eher schwachen Berichtssaison für die Grossbanken gebildet, hiess es am Markt.
Papiere von Blackrock hingegen legten um 0,7 Prozent zu. Der weltweit grösste Vermögensverwalter hatte im dritten Quartal netto rund 20 Prozent mehr neue Mittel akquiriert als erwartet.
Unter den Techwerten mussten die Anleger von Coreweave einen Kurssturz um 15,5 Prozent verkraften. Die Anleihen des Anbieters von KI-Cloud-Computing-Diensten waren auf ein Niveau abgesackt, das in der Regel auf finanzielle Schwierigkeiten hindeutet. Dies warf ein Schlaglicht auf die erheblichen Finanzierungsrisiken, die mit dem schuldenfinanzierten Aufbau der Infrastruktur rund um Künstliche Intelligenz verbunden sind. Und diese Risiken nehmen noch zu, falls die Zinsen nun tatsächlich stärker steigen sollten.
In dem wieder von erheblicher Unsicherheit geprägten Umfeld trennten sich Anleger reihenweise von Technologiewerten. So büssten die Aktien von Nvidia, Meta, Intel und ARM Holdings zwischen gut drei und fast sieben Prozent ein.
Speziell in der IT- und Hardware-Branche mussten die Aktien von HP, Netapp und Dell Technologies Abschläge von bis zu 11,3 Prozent hinnehmen. Die britische Investmentbank Barclays hatte alle drei Werte nach den zuletzt deutlichen Kursanstiegen abgestuft und auf das aktuell eher schwierige Investitionsklima im Unternehmenssektor verwiesen.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

