09:05

Der Swiss Market Index (SMI) geht am Donnerstag mit einem Plus von 0,65 Prozent bei 14'660 Punkten in den Handel. Das ist ein neues Allzeithoch. Einzig Amrize (-6,9 Prozent) und Logitech (-1,1 Prozent) verlieren. Bei den Gewinnern legen Sandoz 1,8 Prozent vor, Novartis 1,5 Prozent und Swiss Re 1,00 Prozent. 

Im breiten Markt verlieren Idorsia nach Zahlen entgegen dem vorbörslichen Trend 3,9 Prozent. Die positiven Zahlen von Oerlikon überzeugen die Anlegerinnen und Anleger nur mässig. Der Titel avanciert 1,4 Prozent. Kursgewinne über ein Prozent können Montana Aerospace, SMG, Lindt&Sprüngli sowie Burckhardt Compression vorweisen. 

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08:55

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:

ABB: SEB Equities hebt das Rating auf Kaufen von zuvor Halten an. Das Kursziel wurde auf 86,53 Fr. festgelegt.

Amrize: Vontobel senkt das Kursziel auf 40 von 45 Fr., hält aber an Kauf-Rating fest.   

Bucher: Octavian senkt das Kursziel auf 350 von 363 Fr. und bestätigt Rating Hold. 

Bucher: Berenberg Bank erhöht das Kursziel auf 366 von 360 Fr. und hält an Einstufung Hold fest. 

Cicor: UBS bestätigt Rating Buy und senkt das Kursziel auf 167 von 173 Fr. 

Dormakaba: Vontobel erhöht das Kursziel auf 75 von 70 Franken und bestätigt das Rating Hold. 

Inficon: Berenberg Bank erhöht das Kursziel auf 220 von 210 Fr. mit Einstufung Buy. 

Kühne+Nagel: Goldman Sachs erhöht das Kursziel auf 265 von 250 Fr. mit Rating Buy unverändert. 

Kühne+Nagel: LBBW erhöht das Kursziel auf 220 von 197 Fr. und belässt die Einstufung auf Halten.

Logitech: Deutsche Bank senkt das Kursziel auf 72 von 75 Fr. und hält am Rating Buy fest. 

Logitech: Goldman Sachs bestätigt Buy-Rating und erhöht das Kursziel auf 99 von 95 Fr. 

Logitech: Vontobel erhöht das Kursziel auf 114 von 113 Fr., Rating Buy unverändert. 

Novartis: JPMorgan erhöht das Kursziel auf 145 von 135 Fr. mit Buy. 

Novartis: Bernstein SG senkt das Kursziel auf 128,02 von 132,84 Fr. mit Einstufung Market Perform.

Sandoz: Goldman Sachs bestätigt Buy-Rating und erhöht das Kursziel auf 90 von 85 Fr. 

SIG Group: Octavian erhöht das Kursziel auf 18,30 von 17,80 Fr. und bestätigt die Einstufung Buy.

Sonova: Citigroup erhöht das Kursziel in einer Branchenstudie auf 250 von 205 Franken, belässt die Einstufung aber weiterhin auf Sell.

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08:05

Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der Bank Julius Bär 0,13 Prozent höher indiziert. Die am Vorabend publizierten Zahlen von Amrize fielen durch, der Titel steht 3,4 Prozent tiefer. Sandoz verlieren derweil 0,9 Prozent.

Logitech können sich nach Kurszielerhöhungen 0,6 Prozent vorarbeiten. Ansonsten tendieren die Kurse seitwärts. 

Bei den Mid Caps legen nach Zahlen Oerlikon 2,6 Prozent zu und Avolta 0,9 Prozent. Ebenfalls höher gestellt sind Kühne+Nagel, Bucher und Implenia mit je 0,6 Prozent. Die Zahlen von Vontobel kamen weniger gut an und der Valor dürfte mit Kursverlusten um 3,0 Prozent später in den Handel gehen. 

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07:45

Neue Friedenshoffnungen ⁠im Iran-Konflikt machen Erdöl am Donnerstag billiger. Die ‌Preise für das Nordseeöl Brent ‌und das US-Öl ​WTI geben in der Spitze um rund eineinhalb Prozent auf 113,58 und 101,02 Dollar je Fass nach. Laut einem Bericht ‌des «Wall Street Journal» hat US-Vizepräsident JD Vance einen Brief an den Chef des ​iranischen Sicherheitsrates, Mohsen Rezaei, geschickt, um ​die Friedensverhandlungen wiederzubeleben. Am ​Mittwoch waren die Ölpreise angezogen, nachdem ein Angriff ‌der Huthi auf die grösste saudische Ölraffinerie Ras Tanura neue Sorgen vor Versorgungsrisiken geschürt ​hatte. ​In den vergangenen ⁠Wochen haben die mit dem ​Iran verbündeten ⁠Huthi-Kräfte im Jemen wiederholt Angriffe auf Saudi-Arabien ‌gestartet und damit eine neue Front in dem seit Ende Februar ‌andauernden Iran-Krieg eröffnet.

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07:32

Der Dax wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Donnerstag höher starten. Am Mittwoch hatten sich die Dax-Anleger in Erwartung ‌des ⁠US-Zinsentscheids und wichtiger Bilanzen vorsichtig vorangetastet: Der Leitindex stieg um 0,4 Prozent ⁠auf 25'704 Punkte. Die US-Notenbank Federal Reserve hatte den Leitzins wie an den Märkten erwartet konstant ‌gehalten. Die Entscheidung fiel jedoch nicht einstimmig: Die Währungshüterinnen ‌Lisa Cook und Beth Hammack votierten ​für eine Anhebung. Die Notenbank räumte ein, dass die Inflation «weiterhin erhöht» sei. 

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07:10

Trotz der hohen Inflation im Euroraum wird die EZB voraussichtlich eine Zinspause einlegen. Der Entscheid wird um 14.15 Uhr kommuniziert. An den Finanzmärkten wird damit gerechnet, dass der für die Geldpolitik relevante Einlagensatz bei 2,50 Prozent bleiben wird. Neben den Zinsen dürften die Zukunftspläne von EZB-Chefin ⁠Christine Lagarde weiteres Thema auf der Pressekonferenz sein. Seit Längerem wird darüber spekuliert, dass sie vorzeitig abtreten und zum World Economic Forum wechseln könnte. Bislang hat sie lediglich klargestellt, dass sie nicht vor 2027 von der Kommandobrücke gehen wird. Regulär ist sie noch bis Oktober 2027 am Ruder. 

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06:25

Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank 0,2 Prozent höher indiziert. Derweil geht die Berichtssaison am Donnerstag mit Unternehmen aus der zweiten Reihe weiter. Avolta, Oerlikon, Lastminute und Vontobel legen ein Trading Update für das dritte Quartal vor, während Idorsia, Molecular Partners und Phoenix Mecano den vollständigen Abschluss für das dritte Quartal abliefern. Abgerundet wird der Tag mit dem Halbjahresergebnis von Landis+Gyr. 

Das Interesse der Investierenden dürfte sich nach dem nun im Rückspiegel liegenden Zinsentscheid der amerikanischen Notenbank auf die Kursentwicklung an der Wall Street richten. Grosskapitalisierte Wachstumstitel zeigen sich nachbörslich insgesamt schwächer nach zum Teil enttäuschenden Zahlenpräsentationen. Angeführt wurde der Abwärtstrend von ServiceNow mit einem Minus von 18,2 Prozent. Alphabet büssten mehr als 10 Prozent ein, während Salesforce um 6,0 Prozent nachgab. Dem Trend entgegen zogen KLA Corp (+3,5 Prozent), Gilead Sciences (+2,9 Prozent) und Microsoft (+2,7 Prozent).

Am frühen Morgen wird der US-Technologieindex Nasdaq rund 1 Prozent tiefer indiziert. Mit Abgaben kämpfen auch der Goldpreis (-0,6 Prozent) und der Bitcoin (-1,1 Prozent). 

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06:17

Die asiatischen Börsen haben am Donnerstag ihre anfänglichen Gewinne wieder abgegeben. Unterschiedliche Reaktionen auf Geschäftszahlen aus dem KI-Sektor sorgten für Verunsicherung bei den Anlegern.

In ⁠Asien meldete Samsung Electronics zwar einen Rekordgewinn, der sich im dritten Quartal fast verneunfachte. Die Aktie des Chip-Herstellers gab dennoch um 4,13 Prozent nach, da der Nettogewinn im dritten ⁠Quartal die Erwartungen der Analysten verfehlte. Dies zog den marktbreiten Kospi-Index um 2,6 Prozent nach unten. Die Börse in Südkorea rutschte damit deutlich ins Minus. Die Papiere des Konkurrenten SK Hynix büssten ebenfalls einen Teil ihrer ‌Gewinne ein, notierten aber noch 1,14 Prozent im Plus. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans gab ‌um 0,7 Prozent nach.

In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index nach einer angehobenen ​Gewinnprognose des Chip-Ausrüsters Advantest 0,2 Prozent auf 64'105,62 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix notierte hingegen 0,3 Prozent niedriger bei 3977,84 Zählern. Die Aktien von Advantest stiegen um 5,4 Prozent, nachdem das Unternehmen seine Jahresprognose für den Betriebsgewinn um 14 Prozent nach oben korrigiert hatte. Viele andere Chip- und KI-bezogene Werte gaben ihre anfänglichen Gewinne jedoch wieder ab. So fielen die Papiere von Tokyo Electron um 0,9 Prozent und die der SoftBank Group um 0,6 Prozent. Die Aktien von Hitachi brachen trotz einer angehobenen ‌Gewinnprognose um 8,7 Prozent ein.

In Japan, Südkorea und den USA ist die Berichtssaison der Technologieunternehmen in vollem Gange. Hunderte japanische Firmen legen am Donnerstag und Freitag ihre Ergebnisse vor. Zudem wird am Freitag eine Zinsentscheidung der japanischen Notenbank erwartet. «Vor diesen Ereignissen zeigt der Markt vielleicht eine gewisse Nervosität», sagte die Aktienstrategin Maki Sawada von Nomura Securities. «Wir sehen möglicherweise, dass Investoren ​eine risikoscheue Haltung einnehmen.»

In China verlor die Börse Shanghai 0,9 Prozent auf 3647,12 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen ​in Shanghai und Shenzhen fiel um 1,2 Prozent auf 4034,81 Punkte. Der Hang-Seng-Index in Hongkong legte hingegen ​um 0,2 Prozent zu.

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06:13

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 157,75 Yen und legte leicht auf 6,6614 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8281 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro ‌fast unverändert bei 1,1145 Dollar und zog leicht auf 0,9229 Franken an.

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06:10

Die Ölpreise haben am Donnerstag nachgegeben und damit ihre Gewinne vom Vortag wieder abgegeben. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 1,1 Prozent auf 114,10 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,3 Prozent schwächer bei 101,44 Dollar.

Hoffnungen auf Friedensgespräche dämpften die Sorgen ​der Händler über ​Lieferunterbrechungen im Nahen Osten wegen des eskalierenden regionalen Konflikts. US-Vizepräsident JD Vance hatte einem Bericht ⁠der Zeitung «Wall Street Journal» vom Mittwoch zufolge in einem Brief an den Chef des iranischen Sicherheitsrates, ​Mohsen Rezaei, versucht, die Friedensverhandlungen wiederzubeleben. «Der Verkaufsdruck überwiegt ⁠angesichts der Erwartung, dass die Friedensgespräche wieder aufgenommen werden könnten», sagte Yuki Takashima, Ökonom bei Nomura Securities. «Der Rückgang bleibt jedoch begrenzt.» Grund dafür seien Sorgen über verstärkte Angriffe ‌der Huthi-Miliz und die Befürchtung, die USA könnten nach den Zwischenwahlen am 3. November den Iran wieder angreifen.

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00:05

Die US-Börsen haben am Mittwoch nach der erwartungsgemässen Zinsbestätigung in den USA und den Begleitaussagen der Notenbank Fed im Plus geschlossen. Vor allem galt dies für die Technologiewerte an der Nasdaq, deren Erholung weiterging. Aktien mit KI-Fantasie kommen neuerdings wieder in Mode, doch auf sie wartete nach US-Börsenschluss mit den Quartalszahlen von Microsoft und Alphabet schon die nächste Belastungsprobe.

Der technologielastige Nasdaq 100 legte am Ende um 0,55 Prozent auf 29'813,16 Punkte zu, was ihm zum höchsten Stand seit einer Woche und zu einem Test der kurz- bis mittelfristig relevanten 50-Tage-Durchschnittslinie verhalf. Der marktbreite S&P 500 schloss 0,28 Prozent höher bei 7743,98 Zählern und der Dow Jones Industrial legte um 0,19 Prozent auf 52'475,10 Punkte zu.

Nach der im September vollzogenen ersten Zinserhöhung seit Jahren behalten die US-Währungshüter jetzt ihren Leitzins unverändert. Spannend bleibt die Frage, ob es nun im Dezember zur nächsten Straffung der Geldpolitik kommt, mit der Anleger rechnen. Der Fed-Chef Kevin Warsh untermauerte diese Erwartung. Er überraschte die Märkte mehr mit der Ankündigung baldiger Sitzungen, die ohne Zinsentscheid bleiben werden.

Unter den sieben bedeutendsten Tech-Riesen («Magnificent 7») rangierte die Mehrheit im Minus, nur Alphabet und Amazon konnten sich im Plus behaupten. Bei beiden kam nach zuletzt schlechtem Lauf etwas Vorfreude auf, denn von Amazon werden am Donnerstag die Resultate erwartet. Alphabet half auch ein Kreise-Bericht, wonach der KI-Konzern OpenAI beabsichtigen soll, für den Ausbau seiner Rechenkapazitäten Chips von der Tochter Google zu kaufen.

Viele Chipwerte profitierten weiter von der zuletzt wieder auflebenden Attraktivität von KI-Werten. Starke Zahlen des südkoreanischen Speicherchipkonzerns SK Hynix kamen vor allem bei US-Unternehmen gut an, die mit Speichern oder Speicherchips ihr Geld verdienen. Dazu gehörten etwa Micron und Sandisk mit Anstiegen um bis zu 7,7 Prozent.

Oracle gab seinen mehr als zehn Prozent höheren Aktien im Verlauf mächtig Schub mit einem hohen mittelfristigen Umsatzziel, das im Rahmen einer Investorenkonferenz genannt wurde. Es verspricht eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von über 35 Prozent. Zudem bremste der Konzern die Sorgen der Investoren hinsichtlich der Rendite von KI-Investitionen mit seinem langfristigen Cashflow-Ausblick.

Die Berichtssaison bewegte primär Nebenwerte. Beim Spezialisten für Solarenergietechnik Enphase Energy mussten die Anleger wegen eines schwachen Quartalsausblicks einen Kurseinbruch um 16 Prozent verkraften.

Viel besser sah es da bei Vertiv Holdings mit einem Kurssprung um 16,5 Prozent aus. Der Hersteller von Energie- und Kühlanlagen hat seine Prognose für den bereinigten Gewinn pro Aktie für das Gesamtjahr auf ein Niveau über den Konsensschätzungen angehoben.

Bei Unternehmen, die aus dem Mischkonzern GE hervorgingen, war das Bild unterschiedlich. Angehobene Jahresziele bescherten dem Medizintechnikkonzern GE Healthcare ein Kursplus, das fast sieben Prozent gross war. Die Titel des Energietechnikkonzerns GE Vernova gaben dagegen um fast zwei Prozent nach. Einer angehobenen Ergebnisprognose stand eine milliardenschwere Übernahme gegenüber.

Im Dow wurden vorgelegte Resultate für die gut gelaufenen Visa-Titel kein richtiger Kurstreiber mehr, ihr Handel endete mit 0,3 Prozent im Minus. Der Zahlungsdienstleister erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr zwar einen Rekordumsatz, erfüllte damit aber lediglich die Erwartungen.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Thomas Daniel Marti
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