08:05

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,3 Prozent höher auf 13'185 Punkten indiziert. 17 der 20 SMI-Titel werden höher gestellt. Besonders die Valoren von Sika (+4,7 Prozent) und von Givaudan (+3 Prozent) sind nach der Zahlenpublikation gefragt. Richemont (-0,7 Prozent), Roche (-0,2 Prozent) und Swiss Re (-3,2 Prozent) geben nach. Bei Swiss Re ist allerdings der Dividendenabgang für das optische Minus verantwortlich.

Auch der breite Markt dürfte fester in den Tag starten - mit einem Plus von rund 0,5 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei BB Biotech (-1,5 Prozent), Bossard (-2,2 Prozent), Comet (+2,2 Prozent), Georg Fischer (+1,2 Prozent), und Temenos (+3,1 Prozent) prognostiziert. Bei Bossard ist ebenfalls der Dividendenabgang für das optische Minus verantwortlich.

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07:08

Am Dienstag wird der europäische Stoxx 600 vorbörslich höher gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,3 Prozent im Plus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls steigen (+0,6 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,3 Prozent höher bei 13'166 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,3 Prozent höher bei 13'165 Punkten.

An der Börse bleiben am Dienstag Nachrichten zum Konflikt zwischen den USA und Israel mit dem Iran im Blick. Nach den am Wochenende zunächst gescheiterten Friedensverhandlungen ist wieder Hoffnung aufgekeimt. Laut US-Präsident Donald Trump haben sich die Iraner bei den USA gemeldet, um einen Deal abzuschliessen. Trump soll laut US-Medienberichten zu einer Fortsetzung der Verhandlungen bereit sein. Dies stützte den US-Aktienmarkt, der seine frühen Verluste abschüttelte und vor allem zu Handelsende hin zulegen konnte. Die Börsen in Ostasien stiegen nach den Spekulationen über eine baldige Fortsetzung der Friedensgespräche mit deutlichen Kursanstiegen in den Handelstag. Zudem sanken die Ölpreise am Dienstag wieder auf ein Niveau von 97,7 Dollar pro Fass der Sorte Brent, und damit deutlich unter die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar.

In der Schweiz rückt am Dienstag die Berichtssaison zum ersten Quartal 2026 in den Fokus der Anlegerinnen und Anleger. Unter anderen werden der Riechstoff- und Aromenhersteller Givaudan sowie der Baustoffkonzern Sika Angaben zur Umsatzentwicklung in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres machen. Mit grossem Interesse werden auch Aussagen zum Konflikt im Nahen Osten und den damit verbunden gestiegenen Ölpreisen erwartet. Zahlen legen zudem die in der Halbleiterbranche tätige Firma Comet, die Industriegruppe Cicor sowie das Biotechunternehmen Kuros vor.

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05:12

Die asiatischen Börsen haben am Dienstag von der Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im Iran-Konflikt profitiert. Nach Angaben ‌der ⁠US-Regierung laufen trotz der am Wochenende gescheiterten Friedensgespräche weiterhin Verhandlungen mit Teheran. ⁠US-Präsident Donald Trump sagte am Montag, der Iran habe «heute Morgen angerufen» und wolle eine ‌Einigung erzielen. Die USA begannen parallel eine Blockade ‌iranischer Häfen, um den Druck ​auf Teheran zu erhöhen. Die japanische Börse legte zu: In Tokio gewann der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 2,4 Prozent auf 57.849,02 Punkte und der breiter gefasste Topix notierte 1,0 Prozent höher bei 3.760,65 Zählern. Die ‌Börse Shanghai gewann 0,5 Prozent auf 4.007,76 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,9 Prozent auf 4.686,02 Punkte.

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04:40

Im ​asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,2 Prozent auf 159,17 ​Yen und gab 0,2 Prozent auf ​6,8182 Yuan nach. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7834 Franken vor. Parallel ‌dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1759 Dollar.

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03:02

Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,4 Prozent auf 97,98 ​Dollar je ​Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI ⁠notierte 2,1 Prozent schwächer bei 97,01 Dollar. Die ​Ölpreise gaben nach, ⁠da die Erwartungen einer diplomatischen Lösung die Sorgen über Lieferunterbrechungen überwogen.

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01:30

Nach den am Wochenende zunächst gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran ist am Montag wieder etwas Hoffnung aufgekeimt. Dies stützte den US-Aktienmarkt, der seine frühen Verluste abschüttelte und mit Zuwächsen den Handel beendete.

Für den S&P 500 ging es um 1,02 Prozent auf 6.886,24 Zähler hinauf. Der marktbreite und daher besonders aussagekräftige Index machte seine seit Beginn des Irankriegs verbuchten Verluste damit wett. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss am Montag mit plus 0,63 Prozent auf 48.218,25 Punkte.

Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 1,06 Prozent auf 25.383,72 Punkte. Microsoft waren unter den «Magnificent 7» der stärkste Wert mit einem Aufschlag von 3,6 Prozent.

Nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump haben sich die Iraner nach den vorerst gescheiterten diplomatischen Verhandlungen zwischen Washington und Teheran bei den USA gemeldet. «Sie wollen einen Deal machen», so Trump. Eine entsprechende öffentliche Äusserung aus dem Iran gab es zunächst nicht. In Pakistan, Schauplatz der Verhandlungen am Wochenende, mehrten sich zuletzt wieder Gerüchte über neue Gespräche zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten. «Die Diplomatie ist noch nicht tot», sagte ein pakistanischer Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur.

In Reaktion auf die erst einmal abgebrochenen Nahost-Gespräche hatte US-Präsident Trump zuvor eine Seeblockade der Strasse von Hormus angekündigt, die seit diesem Montag in Kraft ist. Die US-Marine werde alle Schiffe blockieren, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen, drohte Trump. Die Vereinigten Staaten wollen damit verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öl-Einnahmen abschneiden.

Kursverluste von 1,9 Prozent verzeichneten am Dow-Ende die Anteile von Goldman Sachs nach der Bekanntgabe von Quartalszahlen. Die US-Investmentbank erzielte im ersten Quartal einen überraschend starken Gewinnsprung. Analysten bemängelten aber das schwache Abschneiden im Handel mit festverzinslichen Papieren, Währungen und Rohstoffen.

Die Ölpreise dämmten mit der neuen Iran-Hoffnung einen Teil ihrer Gewinne vom Wochenauftakt ein und notierten zuletzt wieder unter der 100-Dollar-Marke. Chevron gewannen 1,7 Prozent und profitierten dabei auch von Nachrichten zum Ausbau der Geschäftstätigkeit in Venezuela.

Übernahmespekulationen bescherten den Aktien von Dell und HP Inc Kursgewinne von 6,7 beziehungsweise 5,3 Prozent. Wie die Website «SemiAccurate» berichtete, ist der KI-Chipgigant Nvidia auf der Suche nach einer Übernahme, womit Nvidia die PC-Landschaft neu formieren will. Nvidia beendeten den Handel mit plus 0,4 Prozent.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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