16:17

Der Geschäftsbericht von BlackRock kommt bei den Anlegern gut an. Die Aktien des weltgrössten Vermögensverwalters klettern an der Wall Street um 3,5 ‌Prozent.

BlackRock verzeichnete ⁠im ersten Quartal einen Umsatz von 6,70 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 14,06 Dollar je Aktie - ein Anstieg von ⁠gut 25 und 45 Prozent. Als Grund nannte der Konzern starke Zuflüsse in seine börsengehandelten Fonds (ETFs) und einen deutlichen Anstieg der erfolgsabhängigen Gebühren.

«BlackRock ist ein ‌breit aufgestellter Akteur in den Bereichen öffentliche Märkte, private Märkte und Technologie», sagte Konzernchef Laurence ‌Fink. «Diese Kombination wird von Tag zu Tag wertvoller.»

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16:10

Friedenshoffnungen und frische Konjunkturdaten stimmen die Anleger an der Wall Street optimistisch. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zur Eröffnung am ‌Dienstag ⁠0,3 Prozent höher bei 48'370 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 rückte ⁠um ein halbes Prozent auf 6921 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann ein ‌Prozent auf 23'417 Stellen.

Die Verhandlungsteams der USA ‌und des Irans könnten Insidern zufolge noch ​in dieser Woche für Friedensgespräche nach Islamabad zurückkehren. «Die Anleger scheinen davon auszugehen, dass dieser Krieg zwar noch eine Weile dauern mag, es aber eine Lösung dafür gibt», sagte Art Hogan, Chefstratege beim Vermögensverwalter B Riley Wealth. ‌Zudem hoben die US-Hersteller trotz des kriegsbedingten Ölpreisschocks ihre Preise im März nicht so stark an wie erwartet.

Im Fokus bei den Unternehmen standen vor allem ​Bilanzen aus dem Finanzsektor. Die Geldhäuser Wells Fargo und ​JP Morgan konnten mit ihren Zahlen nicht bei ​Anlegern punkten: Die Aktien fielen nach der Veröffentlichung um rund 4,5 und 1,5 Prozent. Der ‌Vermögensverwalter BlackRock und die Grossbank Citigroup gewannen hingegen knapp drei und zwei Prozent.

Gefragt waren auch die Titel von Lucid. Ein Chefwechsel und die Ausweitung der ​Partnerschaft ​mit Uber hievten die Aktien des US-Elektroautobauers ⁠um 7,5 Prozent ins Plus.

Anleger griffen ebenfalls ​bei American Airlines zu, was ⁠die Papiere um sechs Prozent nach oben trieb. Der Chef ‌von United Airlines hat Insidern zufolge bei US-Präsident Donald Trump für eine Fusion mit dem Konkurrenten geworben. Die United-Aktien rückten um rund ‌1,5 Prozent vor.

Nach unten ging es hingegen für ​Johnson & Johnson. Die Anteilsscheine des Pharmariesen büssten trotz Geschäftszahlen über den Markterwartungen rund 1,5 Prozent ein. 

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15:59

Die Ölpreise sind am Dienstag mit der Hoffnung auf eine Einigung zwischen den USA und dem Iran gesunken. Im Tagesverlauf weiteten sie frühe Verluste weiter aus und fielen deutlicher unter die Marke vom 100 US-Dollar.

Zuletzt wurde für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Sorte Brent aus der Nordsee 97,45 US-Dollar gezahlt und damit fast 2 Prozent weniger als am Vortag. Noch stärker fiel der Preis für Rohöl aus den USA. Hier ging die Notierung um mehr als 3 Prozent auf 95,66 Dollar zurück.

Neue Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran haben nach Darstellung von US-Vizepräsident JD Vance «grosse Fortschritte» gemacht. Nun allerdings sei Teheran am Zug, bei dem wichtigsten Punkt aus US-Sicht Zugeständnisse zu machen - nämlich deren Atomprogramm. Nach den abgebrochenen Friedensverhandlungen am Wochenende arbeitet Pakistan an einer Wiederaufnahme der Gespräche. Islamabad wolle die Gespräche so bald wie möglich, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus pakistanischen Diplomatenkreisen.

Die Entwicklungen in Nahost bleiben das bestimmende Thema am Ölmarkt. Nach Einschätzung von Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) ist aber weiter «völlig unklar, ob sich in den kommenden Tagen eine Lösung des Konflikts finden lässt».

Hinzu kommt die Blockade der US-Marine der Strasse von Hormus, die am Montag begonnen hat. «Die US-Marineaktion wird den wirtschaftlichen Druck auf den Iran sicherlich erhöhen», kommentierten Experten des Center for Strategic and International Studies. Allerdings sei der Iran nicht der einzige Akteur, der die wirtschaftlichen Folgen zu spüren bekommt. «Eine US-Blockade wird auch den Druck auf die Energiepreise verschärfen und der Weltwirtschaft weiteren Schaden zufügen», hiess es weiter.

Wegen des Iran-Kriegs rechnet die Internationalen Energieagentur (IEA) in diesem Jahr erstmals seit der Corona-Krise 2020 wieder mit einem Rückgang der globalen Nachfrage nach Rohöl. Ein durch den Iran-Krieg verursachter Ölpreisschock habe das Wachstum der Nachfrage vorerst beendet, wie aus dem Monatsbericht der IEA hervorgeht. «Der Iran-Krieg hat die globalen Aussichten für den Ölverbrauch grundlegend verändert.»

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15:49

Ein Chefwechsel und die Ausweitung der Partnerschaft mit Uber geben den Aktien des US-Elektroautobauers Lucid ‌Auftrieb. Die ⁠Papiere legen kurz nach Eröffnung an der Wall Street um 4,6 Prozent zu. Der Konzern ernannte den ⁠früheren Schindler-Chef Silvio Napoli zum neuen Vorstandsvorsitzenden. Der bisherige Interims-CEO Marc Winterhoff werde als Betriebsvorstand (COO) im Unternehmen bleiben. Zudem gab Lucid ‌bekannt, mehr als eine Milliarde Dollar an frischem Kapital aufzunehmen. Der Fahrdienstvermittler ‌Uber erweitere seine Partnerschaft mit Lucid und werde ​seine Bestellung auf mindestens 35.000 Fahrzeuge für einen künftigen Robotaxi-Dienst aufstocken. Eine Tochtergesellschaft des saudi-arabischen Staatsfonds PIF, der bereits der grösste Lucid-Aktionär ist, investiere weitere 550 Millionen Dollar. Weitere Mittel sollen über eine Aktienplatzierung und eine erweiterte Kreditlinie hereinkommen.

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15:40

Die US-Börsen haben am Dienstag fester eröffnet. Der S&P 500 legte 0,3 Prozent zu, der Dow Jones gewann +0,1 Prozent, der Nasdaq Composite kletterte 0,7 Prozent. Erneut stützten Technologiewerte den breiten Markt: Oracle zog um knapp 5 Prozent an und baute damit den Vortagesgewinn von über 12 Prozent weiter aus. Sandisk rückte mehr als 2 Prozent vor, nachdem Evercore ISI die Aktie mit «Outperform» in die Berichterstattung aufgenommen hatte.

Die Wall Street zeigte sich trotz wachsender geopolitischer Unsicherheit robust. Die gescheiterten US-Iran-Verhandlungen vom Wochenende belasteten kaum – zumal Präsident Trump am Montag signalisierte, die Gegenseite habe sich gemeldet und wolle einen Deal.

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14:15

Den Leitindex Dow Jones Industrial signalisiert der Broker IG vor dem Börsenauftakt moderat höher bei 48'242 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 dürfte ein halbes Prozent höher in den Handel gehen bei 25'513 Zählern.

Aktien von JPMorgan verloren im vorbörslichen Handel knapp ein Prozent. Das Investmenthaus hat zwar im ersten Geschäftsquartal im Aktien- und Anleihengeschäft mehr verdient als erwartet; die Prognose für den wichtigen Nettozinsüberschuss im Gesamtjahr blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück.

Aktien der Citigroup gewannen 1,3 Prozent. Hier lief der Handel mit Festverzinslichen, Rohstoffen und Devisen besser als angenommen. Papiere von Wells Fargo verloren dagegen gut zwei Prozent. Der Nettozinsüberschuss blieb im ersten Quartal hinter den Erwartungen zurück.

Johnson & Johnson verloren ein Prozent. Der Gesundheitskonzern blieb im ersten Quartal mit dem Ergebnis je Aktie leicht unter der Markterwartung, wie es im Handel hiess.

American Airlines verteuerten sich vorbörslich um fast neun Prozent und United Airlines um knapp drei Prozent. Der Chef von United Airlines, Scott Kirby, erwägt einen Zusammenschluss mit dem Kontrahenten, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtet. Mit einem solchen Deal würde die weltweit grösste Fluggesellschaft entstehen.

Daneben bewegten Analystenkommentare die Kurse. So stiegen Tesla um knapp zwei Prozent, nachdem die Bank UBS das Verkaufsvotum für die Aktien gestrichen hatte. Eine neue Kaufempfehlung von UBS für Ford -Aktien liess diese um zweieinhalb Prozent zulegen.

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13:05 

Die US-Aktienmärkte werden wohl uneinheitlich eröffnen. Die Futures auf dem Dow Jones fallen 0,1 Prozent, diejenigen auf dem Nasdaq steigen 0,34 Prozent.

Die Aktien von JPMorgan und Wells Fargo sinken nach Bekanntgabe der Erstquartalszahlen vorbörslich 3 und 2,6 Prozent.

JPMorgan profitierte von einem ‌starken Handelsgeschäft im ersten Quartal. Chef Jamie Dimon warnte ​aber vor den «zunehmend komplexen Risiken», die mit den geopolitischen Spannungen und Kriegen verbunden seien. 

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11:40

Hoffnungen auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran geben der Schweizer Börse am Dienstag klar Auftrieb. Der SMI gewinnt 0,6 Prozent auf 13'227 Zähler. Der SMIM für die mittelgrossen Werte steigt noch deutlicher um 0,9 Prozent auf 3032,4 Punkte und der breite SPI um 0,8 Prozent auf 18'603 Punkte. Bereits zu Wochenbeginn hatten die europäischen Börsen angesichts der freundlichen Wallstreet ihre anfänglichen Verluste bis zum Handelsende deutlich eingedämmt.

Für Zuversicht sorgt auch ein leicht rückläufiger Ölpreis. Damit rücken wieder Konjunkturdaten und Unternehmensergebnisse verstärkt in den Fokus, wobei verschiedene hiesige Unternehmen mit Quartalszahlen positiv überraschen können.

Mit der anhaltenden Waffenruhe würden sich die Anleger wieder verstärkt auf wirtschaftliche Daten konzentrieren, heisst es am Markt. Auch die Unternehmensnachrichten rückten wieder verstärkt in den Fokus, zumindest vorübergehend.

Von den 20-SMI-Titeln können 16 Titel zulegen. Grösster Verlierer sind Swiss Re (-4 Prozent), allerdings handeln die Papiere Ex-Dividende (8 Dollar). Defensive Werte wie Novartis (-0,2 Prozent) und Roche (-0,2 Prozent) sowie Swisscom (+0,00 Prozent) erweisen sich mit einer klar unterdurchschnittlichen Entwicklung als Bremsklötze.

Grösster Gewinner bei den Bluechips ist Sika (+9,1 Prozent). Der Bauzulieferer hat für das erste Quartal 2026 Umsatzzahlen vorgelegt, die besser als erwartet ausgefallen sind. Ebenfalls in die Höhe schnellen Givaudan (+5,1 Prozent), wobei auch der Aromen- und Riechstoff-Konzern beim organischen Wachstum positiv überrascht hat.

Auch in der zweiten Reihe verleihen Quartalszahlen positiven Schub. Besonders deutlich legen etwa Comet (+11,0 Prozent) nach starken Zahlen zum Auftragseingang zu. Im Schlepptau sind andere Techwerte wie VAT (+1,7 Prozent), Sensirion (+5,3Prozent) oder Inficon (+2,8 Prozent) überdurchschnittliche Gewinner. Auch bei Cicor (+9,4 Prozent) werden die Quartalszahlen äusserst positiv aufgenommen.

Weiter profitieren Temenos (+5,5 Prozent) von einer Kaufempfehlung der Citigroup. Die Analysten stufen das Geschäftsmodell von Temenos in einer Studie als relativ robust gegenüber KI-Risiken ein.

Auch Polypeptide (+4,3 Prozent) können an die Vortagesgewinne anknüpfen. Medienberichten zufolge hat der Peptidhersteller das Interesse mehrerer Private-Equity-Investoren geweckt und heute hat das Unternehmen die «Prüfung strategischer Optionen» bestätigt. Im Sog legen auch Bachem (+3,5 Prozent) deutlich zu.

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11:02

Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,9 Prozent im Plus bei 18'614 Zählern. Grundstoffe (+3,1 Prozent), Technologie (+1,6 Prozent) und zyklischer Konsum (+1,5 Prozent) liegen klar vorn. Versorger (+0,1 Prozent) und Immobilienwerte (+0,1 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern. 

Von den 200 Unternehmen, sind 143 im Gewinn, 31 im Verlust und 26 unverändert.

Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.

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09:55

An der Schweizer Börse stehen die Zeichen auf Entspannung. Der SMI gewinnt 0,7 Prozent auf 13'238 Punkte hinzu. Der SMIM für die mittelgrossen Werte steigt noch deutlicher um 0,9 Prozent auf 3031 Punkte und der breite SPI um 0,85 Prozent auf 18'608 Zähler. Auch die anderen europäischen Börsen legen am Dienstag zu.

Von den 20-SMI-Titeln können 18 Titel zulegen. Einziger Verlierer sind Swiss Re (-3,2 Prozent), allerdings handeln die Papiere Ex-Dividende (8 Dollar). Roche notieren unverändert.

Grösster Gewinner ist nach Zahlen Sika (+8,7 Prozent), nachdem der Umsatzrückgang im ersten Quartal geringer ausfiel als befürchtet. Auch gewinnen Givaudan (+5,7 Prozent) nach Zahlen deutlich, wobei der Aromen- und Riechstoff-Konzern beim organischen Wachstum positiv überrascht hat.

Auch in der zweiten Reihe dominieren die Gewinner. Besonders deutlich legen etwa Comet (+9,9 Prozent) nach starken Zahlen zum Auftragseingang zu. Im Schlepptau sind auch andere Techwerte wie VAT (+1,6 Prozent), Sensirion (+5,2 Prozent) oder Inficon (+2,6 Prozent) überdurchschnittliche Gewinner. Auch bei Cicor (+7,3 Prozent) werden die Quartalszahlen positiv aufgenommen.

Weiter profitieren Temenos (+4,4 Prozent) von einer Kaufempfehlung der Citigroup.

Polypeptide (+2,9 Prozent) können an die Vortagesgewinne anknüpfen. Gemäss einem Medienbericht vom Freitagabend hat der Peptidhersteller das Interesse mehrerer Private Equity-Gesellschaften auf sich gezogen. Heute hat die Gesellschaft die «Prüfung von strategischen Optionen» bestätigt.

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09:35

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:

Comet: Vontobel erhöht auf 340 (335) Fr. - Buy

Dormakaba: Barclays senkt auf 82 (83) Fr. - Overweight

Galenica: Vontobel erhöht auf 91 (88) Fr. - Hold

Holcim: Kepler Cheuvreux senkt auf 84 (90) Fr. – Buy

Lonza: Berenberg senkt auf 630 (680) Fr. – Buy

Partners Group: Vontobel senkt auf 1200 (1300) Fr. - Buy

Sandoz: JPMorgan erhöht auf 75 (66) Fr. – Overweight

Schindler PS: Barclays senkt auf 315 (320) Fr. – Overweight

Sonova: Goldman Sachs senkt auf 215 (235) Fr. – Neutral

Sonova: Morgan Stanley senkt auf 172 (184) Fr. - Underweight

Straumann: Morgan Stanley erhöht auf 80 (79) Fr. - Underweight

Temenos erhöht auf Kaufen; Ziel 90 Franken: Citi

UBS: Kepler Cheuvreux senkt auf 39 (40) Fr. – Buy

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09:10

Der Schweizer Aktienmarkt startet am Dienstag mit Gewinnen in den Handel. Positive Vorgaben von der Wall Street sowie freundliche Tendenzen an den asiatischen Börsen sorgen für Unterstützung. Der Auslöser dafür waren neue Hoffnungen auf eine Wiederaufnahme der Gespräche zwischen den USA und Iran. Gleichzeitig bleibt die Stimmung angesichts der geopolitischen Unsicherheiten aber fragil.

Der SMI notiert kurz nach Handelsstart 0,3 Prozent höher bei 13'185 Punkten. Aktuell steigen 16 der 20 SMI-Werte. Der breitere SMIM gewinnt derweil vorbörslich gar 0,9 Prozent auf 3032 Punkte.

Bei den Einzeltiteln stehen Unternehmensnachrichten im Fokus. So gewinnen Givaudan (+3,9 Prozent) nach Zahlen deutlich, wobei der Aromen- und Riechstoff-Konzern beim organischen Wachstum positiv überrascht hat. Sika (+7,1 Prozent) legen noch etwas mehr zu, nachdem der Umsatzrückgang geringer ausfiel als befürchtet.

Auf der anderen Seite liegen Swiss Re (-4,1 Prozent), Roche (-0,3 Prozent), Nestlé (-0,2 Prozent) und Partners Group (-0,2 Prozent) im Minus. Bei Swiss Re ist der Dividendenabgang für das optische Minus verantwortlich.

Auch in der zweiten Reihe dominieren die Gewinner. Besonders deutlich legen etwa Comet (vorbörslich +2,3 Prozent) nach starken Zahlen zum Auftragseingang zu. Comet ziehen zudem Inficon (+2,4 Prozent) und ams Osram (+1,2 Prozent) mit. Sensirion (4,6 Prozent) legen ebenfalls nach der Bestätigung der Mittelfristziele zu.

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08:05

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,3 Prozent höher auf 13'185 Punkten indiziert. 17 der 20 SMI-Titel werden höher gestellt. Besonders die Valoren von Sika (+4,7 Prozent) und von Givaudan (+3 Prozent) sind nach der Zahlenpublikation gefragt. Richemont (-0,7 Prozent), Roche (-0,2 Prozent) und Swiss Re (-3,2 Prozent) geben nach. Bei Swiss Re ist allerdings der Dividendenabgang für das optische Minus verantwortlich.

Auch der breite Markt dürfte fester in den Tag starten - mit einem Plus von rund 0,5 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei BB Biotech (-1,5 Prozent), Bossard (-2,2 Prozent), Comet (+2,2 Prozent), Georg Fischer (+1,2 Prozent), und Temenos (+3,1 Prozent) prognostiziert. Bei Bossard ist ebenfalls der Dividendenabgang für das optische Minus verantwortlich.

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07:08

Am Dienstag wird der europäische Stoxx 600 vorbörslich höher gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,3 Prozent im Plus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls steigen (+0,6 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,3 Prozent höher bei 13'166 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,3 Prozent höher bei 13'165 Punkten.

An der Börse bleiben am Dienstag Nachrichten zum Konflikt zwischen den USA und Israel mit dem Iran im Blick. Nach den am Wochenende zunächst gescheiterten Friedensverhandlungen ist wieder Hoffnung aufgekeimt. Laut US-Präsident Donald Trump haben sich die Iraner bei den USA gemeldet, um einen Deal abzuschliessen. Trump soll laut US-Medienberichten zu einer Fortsetzung der Verhandlungen bereit sein. Dies stützte den US-Aktienmarkt, der seine frühen Verluste abschüttelte und vor allem zu Handelsende hin zulegen konnte. Die Börsen in Ostasien stiegen nach den Spekulationen über eine baldige Fortsetzung der Friedensgespräche mit deutlichen Kursanstiegen in den Handelstag. Zudem sanken die Ölpreise am Dienstag wieder auf ein Niveau von 97,7 Dollar pro Fass der Sorte Brent, und damit deutlich unter die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar.

In der Schweiz rückt am Dienstag die Berichtssaison zum ersten Quartal 2026 in den Fokus der Anlegerinnen und Anleger. Unter anderen werden der Riechstoff- und Aromenhersteller Givaudan sowie der Baustoffkonzern Sika Angaben zur Umsatzentwicklung in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres machen. Mit grossem Interesse werden auch Aussagen zum Konflikt im Nahen Osten und den damit verbunden gestiegenen Ölpreisen erwartet. Zahlen legen zudem die in der Halbleiterbranche tätige Firma Comet, die Industriegruppe Cicor sowie das Biotechunternehmen Kuros vor.

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05:12

Die asiatischen Börsen haben am Dienstag von der Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im Iran-Konflikt profitiert. Nach Angaben ‌der ⁠US-Regierung laufen trotz der am Wochenende gescheiterten Friedensgespräche weiterhin Verhandlungen mit Teheran. ⁠US-Präsident Donald Trump sagte am Montag, der Iran habe «heute Morgen angerufen» und wolle eine ‌Einigung erzielen. Die USA begannen parallel eine Blockade ‌iranischer Häfen, um den Druck ​auf Teheran zu erhöhen. Die japanische Börse legte zu: In Tokio gewann der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 2,4 Prozent auf 57.849,02 Punkte und der breiter gefasste Topix notierte 1,0 Prozent höher bei 3.760,65 Zählern. Die ‌Börse Shanghai gewann 0,5 Prozent auf 4.007,76 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,9 Prozent auf 4.686,02 Punkte.

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04:40

Im ​asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,2 Prozent auf 159,17 ​Yen und gab 0,2 Prozent auf ​6,8182 Yuan nach. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7834 Franken vor. Parallel ‌dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1759 Dollar.

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03:02

Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,4 Prozent auf 97,98 ​Dollar je ​Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI ⁠notierte 2,1 Prozent schwächer bei 97,01 Dollar. Die ​Ölpreise gaben nach, ⁠da die Erwartungen einer diplomatischen Lösung die Sorgen über Lieferunterbrechungen überwogen.

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01:30

Nach den am Wochenende zunächst gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran ist am Montag wieder etwas Hoffnung aufgekeimt. Dies stützte den US-Aktienmarkt, der seine frühen Verluste abschüttelte und mit Zuwächsen den Handel beendete.

Für den S&P 500 ging es um 1,02 Prozent auf 6.886,24 Zähler hinauf. Der marktbreite und daher besonders aussagekräftige Index machte seine seit Beginn des Irankriegs verbuchten Verluste damit wett. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss am Montag mit plus 0,63 Prozent auf 48.218,25 Punkte.

Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 1,06 Prozent auf 25.383,72 Punkte. Microsoft waren unter den «Magnificent 7» der stärkste Wert mit einem Aufschlag von 3,6 Prozent.

Nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump haben sich die Iraner nach den vorerst gescheiterten diplomatischen Verhandlungen zwischen Washington und Teheran bei den USA gemeldet. «Sie wollen einen Deal machen», so Trump. Eine entsprechende öffentliche Äusserung aus dem Iran gab es zunächst nicht. In Pakistan, Schauplatz der Verhandlungen am Wochenende, mehrten sich zuletzt wieder Gerüchte über neue Gespräche zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten. «Die Diplomatie ist noch nicht tot», sagte ein pakistanischer Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur.

In Reaktion auf die erst einmal abgebrochenen Nahost-Gespräche hatte US-Präsident Trump zuvor eine Seeblockade der Strasse von Hormus angekündigt, die seit diesem Montag in Kraft ist. Die US-Marine werde alle Schiffe blockieren, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen, drohte Trump. Die Vereinigten Staaten wollen damit verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öl-Einnahmen abschneiden.

Kursverluste von 1,9 Prozent verzeichneten am Dow-Ende die Anteile von Goldman Sachs nach der Bekanntgabe von Quartalszahlen. Die US-Investmentbank erzielte im ersten Quartal einen überraschend starken Gewinnsprung. Analysten bemängelten aber das schwache Abschneiden im Handel mit festverzinslichen Papieren, Währungen und Rohstoffen.

Die Ölpreise dämmten mit der neuen Iran-Hoffnung einen Teil ihrer Gewinne vom Wochenauftakt ein und notierten zuletzt wieder unter der 100-Dollar-Marke. Chevron gewannen 1,7 Prozent und profitierten dabei auch von Nachrichten zum Ausbau der Geschäftstätigkeit in Venezuela.

Übernahmespekulationen bescherten den Aktien von Dell und HP Inc Kursgewinne von 6,7 beziehungsweise 5,3 Prozent. Wie die Website «SemiAccurate» berichtete, ist der KI-Chipgigant Nvidia auf der Suche nach einer Übernahme, womit Nvidia die PC-Landschaft neu formieren will. Nvidia beendeten den Handel mit plus 0,4 Prozent.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

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