17:00

Im Fokus stehen am Mittwoch die Quartalszahlen von Nvidia, welche nach US-Börsenschluss publiziert werden. Die Aktien des Chipkonzerns liegen im frühen Handel an der Wallstreet 1,5 Prozent im Plus.

«Angesichts der hohen Erwartungen werden Anleger heute Abend in Nvidias Bilanz versuchen, das sprichwörtliche Haar in der Suppe zu finden», schreibt Chefmarktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. Es dürfe daher nichts schiefgehen, sonst könne die Stimmung schnell kippen. Ähnlich sehen dies die Experten von Index-Radar: «Der Chipkonzern gilt als Seismograf für die Investitionsbereitschaft im KI-Komplex.» 

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16:30

Am Schweizer Leitindex fallen am Mittwochnachmittag die Aktien von Alcon auf. Obwohl sie mit einem Verlust von 2,2 Prozent in den Tag gestartet waren, gewinnen sie rund eine Stunde vor Handelsschluss 3,3 Prozent. 

Mit dem vorbörslich präsentierten Ergebnis für das vergangene Jahr schrammte der Augenheilkonzern knapp an den Erwartungen der Analysten vorbei. Auch die erhoffte Erhöhung der Dividende blieb aus.

Der SMI verliert derweil 0,3 Prozent auf 13'954.38 Punkte. Am breiten Markt gewinnen Temenos über 10 Prozent, Sandoz knapp 8 Prozent.

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16:00

Der Leitindex Dow Jones stieg am Mittwoch im frühen Handel um 0,3 Prozent auf 49.306 Punkte, nachdem er tags zuvor um rund 0,8 Prozent zugelegt hatte. Der marktbreite S&P 500 gewann am Mittwoch 0,5 Prozent auf 6.927 Zähler. Für den Nasdaq 100 ging es um 1,2 Prozent auf 25.270 Punkte hoch. Am Dienstag war der von Technologiewerten dominierte Index um rund 1,1 Prozent nach oben geklettert.

Für Zuversicht sorgte zuletzt unter ​anderem der KI-Entwickler Anthropic mit der Ankündigung neuer Software-Anwendungen für Branchen wie das Investmentbanking. Nun richtet sich der Fokus der Anleger auf Nvidia, die nach Börsenschluss ihre Zahlen präsentieren wollen. Investoren suchen nach Beweisen dafür, dass die ‌Gewinne des Chipherstellers wachsen. Das hohe Investitionsvolumen der grossen Tech-Konzerne in Künstliche Intelligenz hatte die Investoren nervös gemacht. Die Aktien von Nvidia notierten 0,8 Prozent ​höher.

Auf ein Fünf-Jahres-Tief rauschten die Papiere von Workday, die ​mehr als acht Prozent nachgaben. Eine schwache Umsatzprognose ​schürte die Sorgen der Anleger, dass der Anbieter von Personal-Software im Zeitalter der ‌Künstlichen Intelligenz nicht wettbewerbsfähig bleiben kann.

Am Gesamtmarkt hielt die Unsicherheit in Sachen Zollpolitik an, geriet aber etwas in den Hintergrund. US-Präsident Donald Trump hatte neue ​Zölle ​auf anderer Rechtsgrundlage angekündigt, nachdem der ⁠Oberste Gerichtshof die zuvor von ihm verhängten Zölle ​gekippt hatte. Die Zollbelastungen ⁠machen unter anderem dem weltgrössten Hersteller von Solarmodulen First Solar zu schaffen. ‌Er prognostizierte einen Jahresumsatz unter den Erwartungen. Die Aktien büssten rund 15 Prozent ein.

Steigende US-Ausgaben für Sicherheit lassen hingegen ‌beim Taser-Hersteller Axon die Kassen klingeln. Nach einem überraschend starken ​vierten Quartal legten die Aktien um 14,5 Prozent zu. 

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15:30

Der Dow Jones eröffnet 0,75 Prozent höher, auch der S&P 500 (+0,5 Prozent) und der Nasdaq 100 (+0,7 Prozent) legen zu. 

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14:40

Der Broker IG taxierte den bekanntesten Wall-Street-Index Dow Jones rund eine Stunde vor dem Börsenauftakt 0,35 Prozent höher auf 49'350 Punkte. Der von Technologiewerten dominierte Nasdaq 100 dürfte 0,46 Prozent höher starten und damit auf 25'092 Zähler steigen.

Es herrscht ein wenig Erleichterung, denn zum Thema Zölle gab es am Vorabend anlässlich der Rede an die Nation vom US-Präsidenten keine neuen Hiobsbotschaften. Während seiner Rede am Vorabend hatte Präsident Trump die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs gegen seine Zölle als «bedauerlich» kommentiert. Der Supreme Court hatte am vergangenen Freitag untersagt, unter Berufung auf ein Notstandsgesetz Zölle auf den Import von Waren aus vielen Ländern zu verhängen. Derlei Zölle hatte Trump zuvor am Kongress vorbei in Kraft gesetzt.

Nach dem Urteil hatte Trump direkt angekündigt, andere Wege für seine Zollpolitik nutzen zu wollen und dann neue Zölle auf einer neuen Rechtsgrundlage angekündigt. Wie weit der damit kommt, ist ungewiss, doch laut Chefmarktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank nimmt das Gerichtsurteil Trump ein zentrales Werkzeug seiner politischen Agenda aus der Hand: die Fähigkeit, permanente Zölle spontan aktivieren oder deaktivieren zu können.

Wichtiger als die Zölle seien an diesem Mittwoch allerdings die nach Börsenschluss erwarteten Quartalszahlen von Nvidia , schrieb Stanzl. «Angesichts der hohen Erwartungen werden Anleger heute Abend in Nvidias Bilanz versuchen, das sprichwörtliche Haar in der Suppe zu finden.» Es dürfe daher «nichts schiefgehen, sonst könnte die Stimmung schnell kippen». Ähnlich sehen dies die Experten von Index-Radar: «Der Chipkonzern gilt als Seismograf für die Investitionsbereitschaft im KI-Komplex.» Angesichts der massiven Investitionsprogramme der grossen Tech-Konzerne erwarte der Markt mehr als gute Zahlen. Nur deutlich bessere Aussichten dürften neue Dynamik entfachen. «Alles darunter könnte als 'nicht gut genug' gewertet werden.»

Neben Nvidia wird nachbörslich auch der Software-Konzern Salesforce mit Zahlen in den Blick rücken. Seit Jahresbeginn hat die Aktie 30 Prozent verloren, - die kleine Stabilisierung von plus 4,1 Prozent am Vortag eingerechnet. Der Rückenwind kam laut den Index-Radar-Experten indirekt vom OpenAI-Konkurrenten Anthropic, der neue Anwendungsmöglichkeiten seines Chatbots für klassische Unternehmensbereiche wie Personalwesen und Investmentbanking vorstellt hatte. Die Botschaft sei gewesen, dass KI bestehende Softwarestrukturen ergänze und sie nicht zwangsläufig ersetze, was am Markt für Erleichterung gesorgt habe.

Zuvor allerdings stehen noch Quartalsberichte von Firstsolar oder Workday auf der Agenda sowie auch von Axon und der Cava Group. Das Photovoltaik-Unternehmen Firstsolar enttäuschte vor allem mit seinem Umsatzausblick für 2026, was der Aktie vorbörslich ein Minus von 16 Prozent einbrockte. Für Workday ging es zugleich um 9,6 Prozent abwärts. Der Anbieter von Cloud-Software für das Finanz- und Personalwesen enttäuschte mit seinen Quartalsumsätzen aus Abonnements, woraufhin erneut allgemeine KI-Sorgen bei den Anlegern aufflammten.

Axon Enterprise indes gewannen vor dem Börsenstart 16,2 Prozent, denn der Sicherheitsspezialist und Hersteller der Elektroschockpistole Taser übertraf mit seinem Quartalsgewinn je Aktie die Erwartungen. Für Cava Group ging es unterdessen um 9,5 Prozent nach oben, denn die Schnellrestaurantkette überzeugte trotz schwieriger Bedingungen mit einem optimistischen Ausblick.

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14:20

Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump macht dem weltgrössten Hersteller von Solarmodulen First ‌Solar zu ⁠schaffen. Die Aktien brechen im vorbörslichen US-Geschäft um mehr als 15 Prozent ein. Der Nettoumsatz ⁠soll in diesem Jahr zwischen 4,9 und 5,2 Milliarden Dollar liegen, während Analysten im Schnitt von 6,12 Milliarden Dollar ausgegangen ‌waren. Der Konzern verwies auf Gegenwind durch Verzögerungen bei der Erteilung ‌von Genehmigungen unter der Trump-Regierung. Zollbedingte Kosten schlügen ​sich auf die Bruttomarge nieder. Für 2026 sei mit einer Auswirkung der Zölle in Höhe von 125 bis 135 Millionen Dollar zu rechnen.

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14:05

Die ⁠Aktie des US-Softwareherstellers Workday rutscht weiter ab. Die ⁠Titel brechen im vorbörslichen US-Handel um neun Prozent ein.

Eine schwache Umsatzprognose ‌schürt die Sorgen der Anleger, ‌dass der Anbieter von Personal-Software ​im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz nicht wettbewerbsfähig bleiben kann. Konzernchef Aneel Bhusri versuchte, diese Bedenken zu zerstreuen. «Nur zur Information: Anthropic, Google und OpenAI setzen alle auf Workday», ‌sagte er.

Mehr als 20 Analysten senkten ihre Kursziele für die Aktie, die in diesem Jahr bereits rund ​40 Prozent an Wert verloren hat.

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13:20

Der Silberpreis ist am Mittwoch erstmals seit dem 5. Februar wieder über 90 US-Dollar gestiegen. Eine Feinunze Silber (etwa 31,1 Gramm) kostete am Mittag 90,30 Dollar. Im frühen Handel hatte der Preis noch bei 86,60 Dollar gelegen. Zuletzt hatte sich die Lage am Silbermarkt etwas beruhigt. Der Preis liegt auch deutlich unter seinem Höchststand von Ende Januar von 121,65 Dollar.

Auch der Goldpreis legte zu. Die Kursaufschläge waren jedoch nicht so deutlich. Eine Feinunze Gold kostete 5170 Dollar. Das war etwas wenig mehr als am Morgen. Ende Januar war er auf einen Rekordstand von knapp 5600 Dollar gestiegen. Anfang Februar folgte der Sturz bis auf fast 4400 Dollar. An den vergangenen Tagen bewegte er sich um die Marke von 5000 Dollar.

Die Edelmetalle profitierten weiterhin von der hohen Unsicherheit. Im Blick der Märkte bleibt der Konflikt zwischen dem Iran und den USA. US-Präsident Donald Trump behauptete in seiner Rede zur Lage der Nation, dass der Iran daran arbeite, sein Atomprogramm wieder aufzunehmen. Dies bestärkte die Erwartungen, dass es zu einem militärischen Eingreifen der USA kommen könne.

Zuletzt hatte die Entscheidung des Obersten US-Gerichtshofs für Verunsicherung gesorgt. Trump hat allerdings bereits mit neuen Zollsätzen nachgelegt. Noch ist aber unklar, wie genau die künftige Handelspolitik aussehen wird.

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13:00

Die Futures auf die US-Aktienmärkte tendieren höher:

- Dow Jones: +0,19 Prozent

- S&P 500: +0,24 Prozent

- Nasdaq 100: +0,32 Prozent

Derweil tendiert der Schweizer Aktienmarkt, gemessen am SMI, 0,12 Prozent fester bei 14'014 Punkten.

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12:30

Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch leicht zugelegt. Positive Vorgaben gab es aus den USA und Asien. Der EuroStoxx 50 zog am Mittag um 0,68 Prozent auf 6158 Punkte an und bewegte sich damit auf Rekordkurs.

Ausserhalb der Eurozone ging es ebenfalls nach oben. Der britische Leitindex FTSE 100 kletterte um ein Prozent auf 10'783 Punkte, während der Schweizer SMI um 0,1 Prozent auf 14'011 Punkte stieg.

Im Vergleich zu den deutlichen Gewinnen einiger asiatischer Börsen blieb der Anstieg aber überschaubar. «Die Investoren agieren weiterhin vorsichtig», stellte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets fest. Dafür seien nicht nur die anstehenden Zahlen des Technologieschwergewichts Nvidia verantwortlich. «Insbesondere die Strafzollthematik gilt als erneuter, nicht unerheblicher, Unsicherheitsfaktor», so Lipkow. «Auch die aussenpolitische Situation zwischen den USA und dem Iran gilt weiterhin als hochbrisant.»

Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank stellte indes fest, dass US-Präsident Donald Trumop in seiner Rede zur Lage der Nation ohne neue Zolldrohungen ausgekommen sei, nachdem ihm das jüngste Urteil des obersten US-Gerichts ein zentrales Werkzeug seiner politischen Agenda aus der Hand genommen habe. Zudem hätten sich die Anleger bei diesem Thema «inzwischen ein dickes Fell zugelegt».

Zu den stärksten Sektoren gehörten die Bankaktien. Hier setzten HSBC Akzente. Die britische Bank hatte ihren operativen Gewinn dank guter Geschäfte mit der Verwaltung von Vermögen gesteigert. Analyst Aman Rakkar von Barclays sprach von einem «sehr starken Quartal, das die Erwartungen deutlich übertroffen hat». HSBC kletterten um 5,2 Prozent.

Gute Nachrichten gab es auch von Santander. Die spanische Bank will bis zum Jahr 2028 deutlich mehr Kunden gewinnen und ihren Überschuss kräftig steigern. Der Gewinn soll von zuletzt gut 14 Milliarden auf mehr als 20 Milliarden Euro klettern. Die Aktie gewann drei Prozent.

Am Ende des Feldes lagen dagegen die Nahrungs- und Getränkehersteller. Für einen Kater sorgten die Zahlen von Diageo . Unter seinem neuen Chef Dave Lewis strich das Management die Erwartungen an das neue Geschäftsjahr bis Ende Juni ein weiteres Mal zusammen. Zudem wurde die Dividende gekürzt. Die Aktie sank um 5,8 Prozent.

Unspektakulär fiel dagegen die Reaktion auf die Zahlen von Iberdrola aus. Der spanische Energiekonzern hatte 2025 dank eines guten Stromnetzgeschäfts deutlich mehr verdient. Für die kommenden Jahre peilt das Management ein weiteres Gewinnwachstum an. Die Aktie tendierte kaum verändert. Die Analysten der kanadischen Bank RBC sprachen von einem Zahlenwerk im Rahmen der Erwartungen.

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11:55

Der Schweizer Aktienmarkt hat sich am Mittwoch nach seinem Rekord vom Vortag erneut freundlich entwickelt. Allerdings hält sich das Plus in Grenzen. Zahlreiche Unternehmen stehen mit ihren Bilanzen im Fokus und sorgen teils für starke Bewegung. Am Markt erfüllte die mit Spannung erwartete Rede zur Lage der Nation von US-Präsident Trump die Erwartungen nicht - es habe zu wenig konkrete neue Informationen zu Zöllen und keine Stimmungsaufheller für den «kleinen Mann auf der Strasse» gegeben.

Nun wartet der Markt gespannt auf die Zahlen des Chip-Giganten Nvidia am Abend. «Und hier dürfte es nicht reichen, nur die Erwartungen zu übertreffen - der Teufel wird im Detail liegen», kommentierte ein Händler. Jedenfalls könne Nvidia allein nicht die KI-Angst vertreiben. Die Volatilität dürfte generell noch eine Zeit im Markt bleiben, denn im Hintergrund sorgt immer noch der Iran-Konflikt für Unsicherheit. Am Donnerstag werden Anleger angesichts der heimischen Zahlenflut aber wenig Musse haben, um die Gedanken schweifen zu lassen.

Der SMI steht gegen 11:45 Uhr mit 0,18 Prozent auf 14'022 Punkten im Plus und hält sich damit über der gestern erstmals überschrittene Marke von 14'000 Zählern. Der 30 Titel umfassende SLI legt um 0,34 Prozent auf 2210 zu und der breite SPI um 0,27 Prozent auf 19'252 Zähler. Im SMI stehen acht Verlierer zwölf Gewinnern gegenüber.

Spitzenreiter im SLI sind Sandoz (+6,5 Prozent) nach Jahreszahlen. Der Generikahersteller hat mit den vorgelegten Resultaten und insbesondere beim Ausblick positiv überrascht. Dabei blieben Biosimilars die Wachstumstreiber und sollten auch im laufenden Jahr für ein ordentliches Plus sorgen.

Hingegen haben sich Alcon (-0,8 Prozent) nach den Zahlen vom Vorabend bei den Verlierern eingereiht. Der Augenheilkonzern schrammte mit seinen Ergebnissen knapp an den Erwartungen vorbei. Auch die teils erhoffte Erhöhung der Dividende blieb aus. Entsprechend gemischt fallen die Kommentare aus.

Schlusslicht im SLI sind ohne Nachrichten Logitech (-1,4 Prozent). Vor den Nvidia-Zahlen herrscht gespanntes Warten in der Branche. Derweil gewinnen VAT (+2,7 Prozent) nach einer Kurszielerhöhung durch Morgan Stanley hinzu. Andere Branchenvertreter wie AMS Osram (-3,5 Prozent) oder Comet (+0,2 Prozent) und Inficon (+1,1 Prozent) zeigen sich uneinheitlich.

Bei den Schwergewichten legen Nestlé zu (+0,6 Prozent), während Novartis (-0,25 Prozent) und Roche (-0,65 Prozent) bremsen.

Galderma (+1,7 Prozent) gewinnen nach der Zulassung für eine neue Restylane-Spritze in der EU, den USA und Kanada hinzu.

In der zweiten Reihe schnellen die zuletzt von KI-Sorgen belasteten Temenos (+6,3 Prozent) nach erhöhten Mittelfrist-Zielen hoch. Die Eckdaten für 2025 waren bereits bekannt. Der Bankensoftwarehersteller hält nun noch einen Investorentag ab.

Adecco (-1,36 Prozent) zeigen sich nach Zahlen volatil und können sich nicht so recht zwischen Gewinnen und Verlusten entscheiden. Zwar konnte der Personaldienstleister die Erwartungen der Analysten grösstenteils erfüllen oder übertreffen, der Ausblick überzeugte aber nicht vollumfänglich.

Hingegen enttäuschten die Zahlen von Georg Fischer (-2,1 Prozent). Das Umfeld bleibe weiterhin schwierig und entsprechend sei das Zahlenset schwach ausgefallen, so der Tenor der Experten. Der laufende Transformationsprozess wird jedoch grundsätzlich positiv beurteilt.

Derweil setzen bei Oerlikon (-2,6 Prozent) nach dem Kurssprung am Vortag um über 16 Prozent einige Gewinnmitnahmen ein. Das Unternehmen hatte mit einem starken Auftragseingang überzeugt und mit einer Sonderdividende überrascht.

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11:14

Die Ölpreise haben sich am Mittwoch etwas zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 71,10 US-Dollar. Das waren 33 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 34 Cent auf 65,97 Dollar.

Die Ölpreise stabilisierten sich in der laufenden Woche in der Nähe der Marke von 70 Dollar. Damit wurden die deutlichen Kursaufschläge der Vorwoche gehalten. Im Blick der Märkte bleibt der Konflikt zwischen dem Iran und den USA. US-Präsident Donald Trump behauptete in seiner Rede zur Lage der Nation, dass der Iran daran arbeite, sein Atomprogramm wieder aufzunehmen. Dies bestärkte die Erwartungen, dass es zu einem militärischen Eingreifen der USA kommen könne. Die Ölpreise haben seit Jahresbeginn von der gestiegenen Unsicherheit profitiert.

Die Vereinigten Staaten wollen an diesem Donnerstag US-Regierungskreisen zufolge mit dem Iran in Genf verhandeln. Sollte es zu einer Einigung kommen, könnte der Iran mehr Erdöl exportierten, wodurch das Angebot auf dem Weltmarkt steigen und der Ölpreis entsprechend sinken dürfte. Allerdings könnte der Konflikt auch eskalieren.

«Das weitaus grösste Risiko eines US-Angriffs auf den Iran liegt aber in einer möglichen Blockade des Seeweges durch die Strasse von Hormus», kommentierte Carsten Fritsch, Rohstoffexperte bei der Commerzbank. «Es würde bereits ausreichen, wenn die Wasserstrasse aufgrund eines zu hohen Risikos während der Kampfhandlungen für die Öltanker nicht mehr sicher passierbar wäre.» Durch die Strasse von Hormus würden täglich gut ein Viertel der seewärtigen Öllieferungen transportiert.

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10:31

Die Aktien von Georg Fischer sind nach Zahlen mit einem klaren Minus in den Handel gestartet. Das Umfeld bleibe weiterhin schwierig und entsprechend sei das Zahlenset schwach ausgefallen, so der Tenor der Experten. Der laufende Transformationsprozess wird jedoch grundsätzlich positiv beurteilt.

Die Aktien des Schaffhauser Industriekonzerns sinken gegen 10.15 Uhr in einem wenig veränderten Gesamtmarkt um 4,4 Prozent auf 52,18 Franken, das Tagestief liegt mit 50,65 Franken noch deutlich tiefer.

Vontobel sieht das kurzfristige Umfeld weiterhin von zyklischen Belastungsfaktoren geprägt. Insbesondere der Abschwung im europäischen Wohnungsbau dürfte die Geschäftsentwicklung in naher Zukunft dämpfen, heisst es.

Die operative Profitabilität sei mit einer EBIT-Marge von 10,0 Prozent unter der von der Unternehmensführung angestrebten Zielbandbreite geblieben, heisst es bei Berenberg. Dies könnte Fragen zur operativen Umsetzung aufwerfen. Auch der Ausblick auf 2026 sei wenig inspirierend und die Ziele bis 2030 erschienen vor diesem Hintergrund ambitioniert.

Der Margendruck sei auf einen ungünstigen Geschäfts-Mix, Zollbelastungen sowie Währungseffekten in Höhe von rund 25 Millionen Franken zurückzuführen, so die ZKB. Zusätzlich hätten sich 2025 verschiedene Sonderfaktoren ausgewirkt, darunter Gewinne und Verluste aus dem Verkauf von Geschäftsbereichen sowie operative Verluste in den veräusserten Divisionen. Mittelfristig sieht die ZKB jedoch Erholungstendenzen in den relevanten Absatzmärkten sowie nachlassende Sonderkosten.

Strategisch wird der Transformationsprozess von allen drei Häusern grundsätzlich positiv beurteilt. Die Vereinfachung des Geschäftsmodells und die Fokussierung auf strukturell attraktive Endmärkte dürften langfristig Profitabilität, Kapitalrenditen und Transparenz verbessern. Entscheidend bleibe jedoch die operative Umsetzung und die Erreichung der Wachstums- und Margenziele.

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10:22

Die Hoffnung auf das boomende ‌Geschäft ⁠mit Künstlicher Intelligenz hat die asiatischen Aktienmärkte befeuert. Die Leitindizes in Japan, Südkorea ⁠und Taiwan zogen zur Wochenmitte auf frische Rekordstände.

Anleger setzten auf koreanische Chiphersteller, die als sichere ‌Wette auf den KI-Boom gelten. Rückenwind kam zudem von ‌der Wall Street, wo Anleger die ​gefallenen Kurse bei Techwerten zum Einstieg nutzten. «In den USA haben sich die Befürchtungen hinsichtlich KI etwas gelegt, was zu Rückkäufen zuvor verkaufter Softwareaktien geführt hat», sagte Takayuki Miyajima, Ökonom der Sony Financial Group.

Für Zuversicht sorgte unter anderem der ‌KI-Entwickler Anthropic mit der Ankündigung neuer Softwareanwendungen für Branchen wie das Investmentbanking. In Japan legten Aktien aus dem Technologiesektor kräftig zu und trieben den Nikkei-Index um 2,2 Prozent auf ​einen Rekord von 58'583 Punkte. Der Chip-Testgerätehersteller Advantest zog ​gut sieben Prozent an.

Für Kauflaune sorgte auch ​die Ernennung neuer Mitglieder des Zentralbankvorstands, da damit die Erwartungen an eine baldige Zinserhöhung weiter nachliessen. Der ‌südkoreanische Kospi stieg um knapp zwei Prozent und sprang erstmals über die Marke von 6000 Punkten. Auch der taiwanische Leitindex kletterte um gut zwei Prozent auf ein ​Allzeithoch. ​Ein weltweiter Engpass bei Speicherchips hat die ⁠Aktienkurse der Hersteller Samsung Electronics, SK Hynix und ​TSMC angetrieben.

In China zeigten ⁠sich Anleger etwas vorsichtiger. Die Börse in Shanghai und der CSI-300-Index der wichtigsten ‌Werte in Shanghai und Shenzhen gewannen jeweils gut ein halbes Prozent. Angesichts schwelender geopolitischer Spannungen waren verstärkt Aktien von Unternehmen aus dem Bereich ‌Seltener Erden und Metalle gefragt. Der CSI-Seltene-Erden-Index zog mehr als ​sechs Prozent an.

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09:55

Die Aktien von Alcon sind am Mittwoch mit moderaten Verlusten in den Handel gestartet. Mit dem Ergebnis für das vergangene Jahr schrammte der Augenheilkonzern knapp an den Erwartungen der Analysten vorbei. Auch die erhoffte Erhöhung der Dividende blieb aus.

Alcon büssen um 9.30 Uhr in einem seitwärts tendierenden Markt 2,2 Prozent auf 62,86 Franken ein. Das Papier fällt damit auch wieder unter den Jahresschlusskurs 2025.

Vor allem bei den Margen verfehlte das Unternehmen die Erwartungen der Analysten. So hatten diese bei der Kernmarge einen Wert nur leicht unter Vorjahr prognostiziert, diese fiel nun aber mit 19,0 Prozent klar tiefer aus.

Eher etwas desillusioniert gibt sich daher der Analyst von Morgan Stanley. Das Schlussquartal sei nicht ganz so ausgefallen, wie er sich das erhofft habe. Gerade vom Implantate-Geschäft hatte er sich, abgestützt auf die US-Branchenstatistiken, mehr erhofft.

Auch bei der Dividende enttäuschte Alcon. Das Gros der Experten hatte eine Erhöhung erwartet, nun blieb sie auf Vorjahresniveau.

Doch die Kommentare der Analystenzunft fallen nicht nur negativ aus. «Wir finden die klare Wachstumsbeschleunigung auf 7 Prozent im vierten Quartal zentral», schreibt etwa der ZKB-Experte: «Die Aussichten für 2026 sind besser als das moderate Jahr 2025 mit nur 4 Prozent Wachstum. Zudem ist die Margenambition hoch.»

Ähnlich sieht dies Sibylle Bischofberger von Vontobel: «Die Verkaufs- und Margenprognosen für 2026 sind etwas höher als vom Markt erwartet und wir rechnen mit leichten Aufwärtsrevisionen.»

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09:50

Nach dem schwachen Wochenauftakt zeigen sich Dax-Anleger wieder zuversichtlicher. Der deutsche Leitindex ‌zog ⁠zur Eröffnung am Mittwoch um 0,3 Prozent ⁠auf 25'049 Punkte an. «Wegen Trumps neuer Zölle ist der Dax ‌nur kurzzeitig aus dem Tritt ‌gekommen», sagte Jochen Stanzl, ​Chefmarktanalyst der Consorsbank. «Es sieht danach aus, dass die Rede von US-Präsident Trump zur Lage der Nation ohne neue Zolldrohungen auskam.» Wichtiger als Zölle würden ‌am Markt die am Abend anstehenden Quartalszahlen von US-Chipkonzern Nvidia gesehen.

Bei den Einzelwerten geriet nach ​den Quartalszahlen Heidelberg Materials unter Druck. Die ​Titel des Baustoffkonzerns gaben in ​den ersten Handelsminuten um bis zu 4,3 Prozent nach ‌und waren damit der schwächste Dax-Wert. Das Ergebnis pro Aktie verfehlte mit 10,92 Euro die Analystenschätzung ​von ​12,09 Euro. Auch ⁠E.ON-Aktien gaben nach Zahlenvorlage mehr als ​ein Prozent nach. ⁠Aufgrund des konservativen Ausblicks sei zunächst mit ‌Gewinnmitnahmen zu rechnen, sagte ein Händler. Nordex-Aktien schossen dagegen nach einem Gewinnsprung und Rekordbestellungen ‌zeitweise rund 14 Prozent nach oben.

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09:38

Die Aktien des Bankensoftwareherstellers Temenos sind am Mittwoch mit Gewinnen in den Handel gestartet. Die Analysten sind sich weitgehend einig, dass Temenos im Geschäftsjahr 2025 operativ überzeugt hat. Positiv werden in den Kommentaren vor allem die erhöhten Mittelfristziele hervorgehoben.

Gegen 9:20 Uhr steigen die Titel um 7,8 Prozent auf 69,25 Franken, in einem leicht festeren Gesamtmarkt SPI. Seit Anfang Jahr haben die Aktien damit aber immer noch rund 14 Prozent eingebüsst, was auf die schwelenden KI-Sorgen zurückgeführt wird.

Temenos hatte bereits Mitte Januar provisorische Zahlen zum vierten Quartal und dem Geschäftsjahr 2025 publiziert. Wesentliche Überraschungen sind nach Einschätzung der Experten beim Zahlenausweis von gestern Abend ausgeblieben. Insgesamt sehen die Analysten die strategische Neuausrichtung durch die Resultate 2025 klar bestätigt.

JPMorgan erinnert in einem Kommentar daran, dass Temenos im Januar starke Q4-Zahlen vorab gemeldet hatte. Die damaligen Konsenserwartungen seien beim Umsatz und EBIT um rund 5 Prozent bzw. 21 Prozent übertroffen worden.

Positiv aufgenommen wird in den Kommentaren der Ausblick und die Erhöhung der Mittelfristziele. Dies sei ein klares Vertrauenssignal des Managements, dass künstliche Intelligenz das Geschäftsmodell in den kommenden Jahren nicht wesentlich beeinträchtigen werde, schreibt die Bank Vontobel. Das Unternehmen werde das Thema heutigen Kapitalmarkttag aber sicher noch mit zusätzlichen Einblicken gezielt adressieren.

Laut Citi dürften am Kapitalmarkttag neben der KI auch noch Fortschritte bei Vertriebs- und F&E-Initiativen im Zentrum stehen. Die weitere Umsetzung der Strategie sei denn auch der wichtigste Faktor, um das Vertrauen der Investoren in die finanzielle Entwicklung nachhaltig zu stärken.

Baader Europe bezeichnet die Zahlen für 2025 resümierend als «vorbildlich» und sieht in der starken finanziellen Entwicklung eine Bestätigung der aktuellen Strategie. Für das Erreichen der Mittelfristziele bis 2028 werde jedoch entscheidend sein, ob Temenos im wichtigen US-Markt nachhaltiges Wachstum erzielen könne, heisst es.

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09:30

Die Marktreaktion auf die Jahreszahlen von Sandoz fallen am Mittwoch ziemlich euphorisch aus. Die Titel verbuchen einen ihrer grössten Kurssprünge seit der Abspaltung von Novartis vor etwas mehr als zwei Jahren. Der Generikahersteller hat mit den vorgelegten Resultaten und auch dem Ausblick positiv überrascht.

Gegen 9.20 Uhr stehen die Papiere um 5,8 Prozent höher bei 69,44 Franken. Ihr bisheriges Tageshoch und damit auch Rekordhoch hatten sie in den ersten Handelsminuten bei 71,42 Franken gesetzt. Der Gesamtmarkt (SPI) steigt zeitgleich m 0,2 Prozent.

Laut ersten Analysten-Kommentaren hat die Generika-Spezialistin mit den vorgelegten Zahlen in etwa wie erwartet abgeschnitten. Es ist vor allem der Ausblick, der die Aktie beflügelt. «Die Zuversicht sollte positiv vom Markt aufgenommen werden», heisst es etwa in einem Kommentar der UBS.

Nach Ansicht des zuständigen Jefferies-Analysten fällt der Blik auf 2026 nämlich zuversichtlicher aus als es am Markt im Schnitt bislang erwartet wurde. So hatte Sandoz am Morgen für die Kern-EBITDA-Marge eine Verbesserung vom 2025er Stand bei 21,7 Prozent um 100 Basispunkte in Aussicht gestellt. Das sei höher als der bisherige Konsens. Vor allem signalisiere dies ein stärkeres Wachstum des zugrundeliegenden Geschäftes, meint der zuständige Analyst.

«2025 war ein gutes Jahr für Sandoz und 2026 sollte ebenfalls gut werden», fasst es der zuständige Vontobel-Analyst zusammen. Dabei blieben Biosimilars die Wachstumsmaschine.

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09:15

Der SMI notiert nach Handelsbeginn kaum verändert bei 13'998 Punkten. Zurückgehalten wird der Index durch Roche und Novartis, deren Aktien liegen leicht im Minus.

Am Vortag hatte der SMI erstmals die Marke von 14'000 Zählern übertroffen, letztlich aber knapp darunter geschlossen. An der Wall Street hatten die Indizes vor der Rede von Donald Trump zur Lage der Nation und dank nachlassender KI-Sorgen im Plus geschlossen. Nach Börsenschluss in Europa gab es aber nur noch wenig Bewegung.

Händler sehen die rekordlange Rede von Trump indes nicht als Erfolg - es habe zu wenig konkrete Informationen zu Zöllen und keine Stimmungsaufheller gegeben. Am heutigen Handelstag rücken nun wieder zahlreiche Unternehmen mit ihren Bilanzen in den Fokus. Zudem wartet der Markt gespannt auf die Zahlen des Chip-Giganten Nvidia am Abend. «Und hier dürfte es nicht reichen, nur die Erwartungen zu übertreffen - der Teufel wird im Detail liegen», kommentierte ein Händler. Jedenfalls könne Nvidia allein nicht die KI-Angst vertreiben.

Bereits am Vorabend präsentierte Alcon (-1 Prozent) seine Ergebnisse. Der Augenheilmittel-Konzern hat im Schlussquartal sein Wachstum beschleunigt und stellt auch für das laufende Jahr steigende Umsätze in Aussicht. Die Guidance wird in ersten Kommentaren als eher konservativ eingestuft.

Unter den Blue Chips berichtete noch Sandoz (+8 Prozent) über ihre Jahreszahlen. Die Generikaspezialistin ist insbesonderer dank der starken Entwicklung der Biosimilars gewachsen und hat sowohl die eigenne als auch die Analystenerwartungen erfüllt.

Die UBS-Aktie (+1 Prozent) reagiert nicht negativ auf einen Pressebericht über weitere Ausfälle im Kreditfondsgeschäft. So habe ein von der Pleite des US-Autoteilehersteller First Brands betroffener Fonds noch ein weiteres Investment fast vollständig abschreiben müssen, schreibt das deutsche «Handelsblatt».

Der Personaldienstleister Adecco (-1 Prozent) setzte den Erholungskurs im Schlussquartal fort und hält die Dividende stabil. Einzig der Reingewinn blieb leicht unter den Schätzungen. Derweil macht die Gruppe Fortschritte bei der Entschuldung.

Der zuletzt durch KI-Sorgen belastete Bankensoftwarehersteller Temenos (+6 Prozent) erhöhte nach einem massiven Gewinnanstieg die Dividende und schraubt die Mittelfristziele nach oben. Nun liegt der Fokus auf dem Investorentag.

Bei Georg Fischer (-3 Prozent) steht nach dem Konzernumbau nun das fortgeführte Geschäft im Fokus. Hier kam es zu einem leichten Umsatzrückgang, der Gewinn wurde von Sondereffekten belastet.

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08:10

Der SMI wird bei Julius Bär vorbörslich 0,12 Prozent tiefer geschätzt. Die Aktien von Alcon (1,1 Prozent, nach den Jahreszahlen) und Holcim (0,5 Prozent) erleiden im Leitindex die grössten Verluste. Amrize ist die einzige Aktie mit leichten Gewinnen.

Am breiten Markt steigen Temenos über 3 Prozent nach Ankündigung einer Dividendenerhöhung. Avancen verzeichnen auch Adecco (2,4 Prozent) und Sandoz (1,2 Prozent). Die Aktie von Georg Fischer fällt dagegen nach den Jahreszahlen (2,1 Prozent)

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06:20

Der SMI steht bei der IG Bank vorbörslich 0,1 Prozent höher.

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06:00

Die Hoffnung auf das boomende Geschäft mit Künstlicher Intelligenz (KI) hat die asiatischen Aktienmärkte am Mittwoch angetrieben. ‌Anleger setzten ⁠vor allem auf koreanische Chiphersteller, die als sichere Wette auf ⁠den KI-Boom gelten. Zudem warteten die Investoren auf die ‌mit Spannung erwarteten Quartalszahlen ​des Chip-Herstellers Nvidia.

Der japanische Nikkei-Index legte um 1,9 Prozent auf 58.381,78 Punkte zu. Der südkoreanische Kospi stieg um fast 1,7 Prozent und notierte erstmals über der Marke von 6000 Punkten. Die ‌Börse in Shanghai gewann 1,2 Prozent.

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05:45

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 155,83 Yen und gab 0,2 Prozent auf 6,8715 Yuan nach. ​Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf ​0,7730 Franken vor. Parallel dazu stieg ​der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1788 Dollar und zog leicht auf 0,9114 Franken ‌an.

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05:00

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,8 Prozent auf 71,32 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-ÖlWTI ​notierte 0,7 Prozent fester ⁠bei 66,11 Dollar. Der Goldpreis notierte unverändert ​bei 5138,49 Dollar je ⁠Feinunze.

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01:00

Nach dem schwachen Wochenauftakt haben die US-Aktienmärkte am Dienstag dank positiver Signale aus dem Bereich Künstliche Intelligenz (KI) merklich zugelegt. Ansonsten warteten die Anleger auf die Rede des US-Präsidenten Donald Trump an die Nation in der Nacht auf Mittwoch, von der sie sich mehr Aufschlüsse über die Zollpolitik der US-Regierung erhoffen.

Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,76 Prozent höher bei 49.174,50 Punkten. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,77 Prozent auf 6.890,07 Zähler. Für den von Technologiewerten dominierten Nasdaq 100 ging es um 1,09 Prozent auf 24.977,05 Punkte nach oben.

Für Entspannung sorgte die Nachricht, dass das KI-Startup Anthropic die Reichweite seines Chatbots Claude ausweiten wird, um Partnerschaften im Software- und Dienstleistungssektor aufzubauen. Tags zuvor hatten die Aktien einiger grosser IT-Unternehmen unter einer anderen Anthropic-Ankündigung gelitten, die als Bedrohung für ihre Geschäfte angesehen wurde.

Die heutige Botschaft des OpenAI-Konkurrenten Anthropic, dass sie helfen und nicht schaden wollen, trage zu einer recht gesunden Erholungsrally im Softwarebereich bei, kommentierte Adam Crisafulli vom Finanzanalyse-Unternehmen Vital Knowledge. So verbuchten die Papiere von Factset , Thompson Reuters und Adobe Kursgewinne zwischen 3,4 und 11,4 Prozent.

Der Chipkonzern AMD wird den Facebook-Konzern Meta mit KI-Computerchips für viele Milliarden US-Dollar beliefern. Im Rahmen des Geschäfts kann Meta bis zu 160 Millionen AMD-Aktien erhalten, was einer Beteiligung von zehn Prozent entsprechen würde. Die AMD-Papiere schnellten um 8,8 Prozent nach oben, Meta-Titel stiegen um 0,3 Prozent.

Dank fortgesetzter Übernahmespekulationen setzten die Anteilscheine des Zahlungsdienstleisters Paypal ihren jüngsten Erholungskurs mit einem Kurssprung von 6,7 Prozent fort. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf Insider berichtet, erwägt der Zahlungsabwickler Stripe die vollständige oder teilweise Übernahme von PayPal.

Die Aktien von Home Depot gewannen 2,0 Prozent. Die Baumarktkette hatte im Schlussquartal 2025 den Umsatz leicht gesteigert. Analysten hatten dagegen im Mittel ihrer Schätzungen einen Rückgang prognostiziert.

Die Titel von Eli Lilly verloren 1,6 Prozent. Der Kontrahent Novo Nordisk hatte zuvor Preissenkungen von bis zu 50 Prozent für seine Abnehmpräparate Ozempic und Wegovy angekündigt.

Die Anteile von Keysight Technologies sprangen um 23 Prozent nach oben. Der Hersteller von Mess- und Prüftechnik für die Automobil-, Telekom- sowie Luft- und Raumfahrtbranche übertraf mit den Wachstumszielen für 2026 die Erwartungen.

(cash/AWP/Reuters)