15:55
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch nach einem leicht festeren Start deutlich an Terrain eingebüsst und notiert entsprechend deutlich tiefer. Das Minus im Leitindex SMI ist dabei mit 1,7 Prozent auf 12'737 deutlich fester als beim SMIM der mittelgrossen Werte mit lediglich -0,9 Prozent unter dem Vortagesschluss auf 2928 Zähler. Der Grund dafür ist, dass vor allem die grossen defensiven Schwergewichte, stark im Minus gehandelt werden. So verlieren Nestlé aktuell 3,8 Prozent, Roche PS 3 Prozent und Novartis 2,3 Prozent. Auch andere defensive Titel wie Swisscom (-2,5 Prozent) stehen stark im Minus. Grösste Gewinner sind Holcim (+1,4 Prozent) und ABB (+1 Prozent).
Als Erklärung dafür werden im Markt zwei unterschiedliche Interpretationen genannt. So seien vor allem am Morgen konjunktursensitive Titel und Finanzwerte stark gesucht gewesen, während die defensiven Titel gemieden worden seien. Andere Marktteilnehmer interpretierten die grossen Abgaben bei den Schwergewichten eher mit Absicherungstransaktionen über die Index-Futures. Dabei ginge es also in erster Linie um Absicherungen aufgrund der Unsicherheiten in Sachen Iran-Konflikt. In Bezug auf Nestlé hiess es allerdings auch, dass andere Schweizer Nahrungsmittel-Titel wie Lindt&Sprüngli (PS -3 Prozent) oder Barry Callebaut (-5,5 Prozent) respektive Branchentitel aus dem Ausland stärker unter Druck seien.
Dazu kommen die diversen Zentralbanken-Entscheide, die noch heute oder dann morgen Donnerstag auf dem Programm stehen. Zuerst seht die US-Notenbank Fed im Fokus, die ihren Entscheid heute Abend hiesiger Zeit bekannt geben wird. Die Aufmerksamkeit dürften Anleger auf die anschliessende FOMC-Pressekonferenz mit Fed-Chef Jerome Powell richten, heisst es am Markt. «Seine Rhetorik dürfte auf die Goldwaage gelegt werden», so ein Händler.
Im breiten Markt gibt es einige grössere Bewegungen nach Zahlen: vor allem Stadler Rail (+11,3 Prozent) und Orell Füssli (+7,2 Prozent) stehen dabei im Vordergrund. Die Aktien der Titlisbahnen (-5,8 Prozent) waren zwischenzeitlich wegen des Absturzes einer Gondel tief ins Minus gefallen, haben sich aber wieder etwas erholt.
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15:20
Verstärkte Inflationssorgen belasten am Mittwoch die New Yorker Börsen. Vor der später erwarteten US-Zinsentscheidung hielten sich die Anleger im frühen Aktienhandel zurück nach zuletzt zwei Erholungstagen. Neben den anhaltenden Angriffen im Iran-Krieg und dem davon angetriebenen Ölpreis wurden unerwartet stark gestiegene Erzeugerpreise zur Belastung.
Der Dow Jones Industrial gibt im frühen Handel um 0,8 Prozent auf 46'626 Punkte nach. Für den marktbreiten S&P 500 geht es um 0,5 Prozent auf 6'684 Zähler bergab. Auch der technologielastige Nasdaq 100 verbucht mit 24'723 Punkten ein Minus von 0,4 Prozent.
Der Preis für ein Fass der US-Ölsorte WTI näherte sich erneut der 100-Dollar-Marke, die bislang nur am Panik-Montag der Vorwoche überschritten worden war. Die Inflationssorgen wurden davon verstärkt, dass die Erzeugerpreise in den USA mit einem Anstieg um 3,4 Prozent die Erwartungen übertrafen. Beides rückt die Zinsentscheidung der Fed noch stärker ins Rampenlicht, die um 19.00 Uhr auf der Agenda steht. Eine ehemals noch diskutierte Zinssenkung gilt mittlerweile als ausgeschlossen.
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14:45
Der Leitindex Dow Jones Industrial steht nach Handelsbeginn 0,35 Prozent tiefer bei 46'782 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 fällt 0,2 Prozent.
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13:45
Der Broker IG taxiert den Leitindex Dow Jones Industrial vor Handelsbeginn 0,4 Prozent tiefer auf 46'782 Punkte. Den technologielastigen Nasdaq 100 erwartet IG 0,5 Prozent im Minus bei 24'664 Punkten. Etwas früher am Tag hatte sich noch eine sehr freundliche Eröffnung abgezeichnet. In Europa kamen die wichtigsten Märkte zuletzt ebenfalls deutlich zurück.
Die Ölpreise bauten ihre Gewinne aus, nachdem der Iran neue Angriffe auf Teile seiner Öl- und Gasindustrie gemeldet hatte. Davor hatten Meldungen über Bemühungen, den Transport von Rohöl aus den Fördergebieten am Persischen Golf abseits der wichtigen Strasse von Hormus zu organisieren, die Notierungen zeitweise noch unter Druck gesetzt.
Um 19.00 Uhr steht dann die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed auf der Agenda. Ökonomen und Marktbeobachter erwarten überwiegend, dass der Leitzins weiter in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent verharren wird. Bereits Ende Januar hatte die Fed die Zinsen nicht angetastet.
Der Fokus der Anleger liegt vor allem auf Aussagen des scheidenden Notenbankchefs Jerome Powell im Anschluss an die Zinsentscheidung. Ausserdem stehen Projektionen zur künftigen Zinsentwicklung, zur Wirtschaftsleistung und zur Inflation im Mittelpunkt des Interesses.
Die seit Wochen schwächelnden Aktien von Macys legten vorbörslich um 6 Prozent zu. Der Warenhausbetreiber blieb mit seinen Umsatz- und Ergebniszielen für das laufende Jahr hinter den Analystenerwartungen zurückblieb. Das Unternehmen selbst sprach von einem «vorsichtigen » Ausblick, da makroökonomische und geopolitische Faktoren die Ausgaben für Konsumgüter beeinflussen könnten.
Beim auf KI-Drohnensoftware spezialisierten Unternehmen Swarmer zeichnet sich ein weiterer Kurssprung von knap 25 Prozent auf 38,61 US-Dollar ab. Damit würden die Aktien etwas unter den 40 Dollar notieren, die am Vortag den Höhepunkt eines fulminanten Börsengangs bedeutet hatten. Der Ausgabepreis hatte bei 5 Dollar gelegen.
Erst nach der Schlussglocke an den US-Börsen berichtet der Chipzulieferer Micron Technology über das vergangene Quartal. Mit einem vorbörslichen Kursplus von 0,5 Prozent verteilten die Anleger bereits Vorschuss-Lorbeeren. Seit Jahresbeginn haben die Aktien bereits um mehr als 60 Prozent zugelegt und zählen zu den besten Werten im Nasdaq 100 - neben den Papieren der Speicherhersteller Western Digital und Seagate .
Für Netflix ging es gegen den erwarteten Markttrend um 0,3 Prozent auf 94,60 Dollar hoch. Die US-Bank Citigroup nahm die Bewertung mit einem Kursziel von 115 Dollar und einer Kaufempfehlung «Buy» wieder auf. Der Streamingriese könnte den operativen Ergebnisausblick (Ebit) erhöhen und mit den Margen im laufenden Jahr über den Konsensschätzungen landen, schrieb Analyst Jason Bazinet in seiner Neubewertung. Zudem rechnet er im Schlussquartal mit einer Anhebung der Abopreise. Mangels grösserer Übernahmen steige auch das Potenzial für die Renditen der Aktionäre.
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13:30
Die Swatch-Aktie taucht 6 Prozent. Die Firma rechnet mit Auswirkungen auf das Geschäft durch den Iran-Krieg. "Die Situation im Nahen Osten ist ein Problem für uns, wir haben dort eine starke Position", sagte CEO Nick Hayek an der Bilanzmedienkonferenz.
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13:00
Überraschend positive Quartalszahlen beflügeln die Aktien von Macy's. Die Titel der US-Kaufhauskette legen im vorbörslichen US-Geschäft um neun Prozent zu. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag im abgelaufenen Quartal bei 1,67 Dollar und damit über den Analystenschätzungen von 1,53 Dollar. Für das Gesamtjahr blieb der Konzern aber vorsichtig und prognostizierte einen Rückgang beim bereinigten Jahresgewinn auf 1,90 und 2,10 Dollar pro Aktie. Analysten haben im Schnitt mit 2,17 Dollar gerechnet.
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12:45
Eine Kaufempfehlung treibt die Aktien von Fielmann an die Spitze im MDax. Die Titel der Optikerkette steigen um rund fünf Prozent, nachdem die Analysten von Bofa Global Research ihre Empfehlung auf «Buy» von zuvor «Neutral» angehoben haben. Zugleich setzten sie das Kursziel auf 53 von zuvor 51 Euro hoch.
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12:30
Die Anleger an den europäischen Aktienmärkten erobern sich Schritt für Schritt verlorengegangenes Terrain zurück. Der Dax zog am Mittwoch in der Spitze ein Prozent auf 23'957 Punkte an; der EuroStoxx50 legte bis zu 1,1 Prozent auf 5832 Zähler zu. «Die Investoren gehen davon aus, dass der Druck auf den Iran auch zu einer Entspannung in der Strasse von Hormus führen wird», sagte CMC Markets-Analyst Andreas Lipkow.
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12:00
Stadler Rail steigen 11 Prozent. Mit den Jahreszahlen hat der Zugbauer die Erwartungen der Finanzgemeinde beim Auftragseingang und Umsatz übertroffen. Allerdings hatten die Analysten bei der Profitabilität und der Dividende mehr erwartet.
Orell Füssli steigen 9 Prozent. Das Zürcher Traditionsunternehmen hat mit den Jahreszahlen 2025 die Erwartungen beim Betriebsergebnis übertroffen und von einem aussergewöhnlich starken Geschäft im Sicherheitsdruck profitiert.
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11:30
Trübe Aussichten schlagen Anlegern bei HelloFresh auf den Magen. Die Anteilsscheine des Kochboxversenders brechen in der Spitze um fast zehn Prozent auf 4,12 Euro ein und fallen damit auf ein Rekordtief. Nach einem deutlichen Rückgang der Erlöse im abgelaufenen Jahr rechnet das Berliner Unternehmen auch 2026 mit weiter schrumpfenden Geschäften. «Es ist schwer, positive Aspekte zu finden, obwohl sich die Aktie bereits in der Flaute befindet», kommentierte ein Händler die Geschäftszahlen und den Ausblick des Unternehmens.
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09:50
Eine Heraufstufung sorgt für Rückenwind bei Heidelberg Materials. Die Aktien des Baustoffkonzerns steigen im Frankfurter Frühhandel um vier Prozent, nachdem die US-Bank Morgan Stanley die Titel auf «Overweight» von «Underweight» hochgesetzt hat. Dies treibe die Aktie an, sagte ein Händler.
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09:45
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09:10
Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Mittwoch kurz nach Börsenstart mit leicht positiver Tendenz. Nach zwei sehr schwachen Wochen zu Beginn des Krieges im Iran scheint sich der hiesige Leitindex SMI nun vorerst im Bereich von 13'000 Punkten zu stabilisieren. Entscheidende Neuigkeiten zum Nahostkonflikt gibt es momentan zwar nicht, an den Finanzmärkten hat sich die Lage zumindest für den Moment dennoch leicht entspannt. Im Vorfeld der Zinsentscheide verschiedener Notenbanken könnte dies allerdings auch lediglich die Ruhe vor dem Sturm sein. Die momentane Beruhigung zeigt sich auch am Volatilitätsindex VSMI. Dieser bleibt zwar auf einem erhöhten Niveau, sank zuletzt aber wieder auf unter 20 Punkte. Vor Ausbruch des Iran-Krieges schwankte er im Bereich zwischen 15 und 16 Punkten.
Zu den bisherigen Tagesgewinnern zählen Aktien von zuletzt stärker abgestraften Aktien wie Holcim (+2,6 Prozent), Richemont (+1,5 Prozent) oder Sika (+1,4 Prozent). Auch die Finanzwerte UBS (+0,9 Prozent) oder Partners Group (+1,2 Prozent) legen deutlicher zu.
Der breite Markt legt ebenfalls zu - der SPI gewinnt 0,1 Prozent. Hier ziehen Sulzer (+3 Prozent), VAT (+2,9 Prozent) oder Georg Fischer (+2,3 Prozent) an. Stadler Rail (noch keine Kurse) zeigten sich vorbörslich nach Zahlen ebenfalls positiv.
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08:24
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Georg Fischer: UBS erhöht auf Neutral (Sell) - Ziel 44 (47) Fr.
Kuros: Kepler Cheuvreux erhöht auf 38 (36,50) Fr. – Buy
Swiss Life: Vontobel erhöht auf 865 (804) Fr. - Hold
Tecan: Research Partners senkt auf 168 (188) Fr. - Halten
VAT: Goldman Sachs erhöht auf 505 (468) Fr. – Neutral
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08:05
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,2 Prozent höher auf 12'990 Punkten indiziert. Bis auf Logitech (-0,3 Prozent) werden alle SMI-Titel im Plus erwartet. Besonders die Valoren von Holcim (+0,9 Prozent) und jene von Richemont (+0,6 Prozent) werden höher gestellt. Die übrigen Kursgewinne im SMI reichen von +0,3Prozent bis +0,4 Prozent.
Auch der breite Markt dürfte fester in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,3 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei Accelleron (+1,3 Prozent), Cembra (+1 Prozent), Georg Fischer (+2,4Prozent), Sonova (-3,2 Prozent) und VAT (+1,5 Prozent) prognostiziert.
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06:20
Der SMI wird bei der IG Bank vorbörslich 0,11 Prozent tiefer indiziert. Am Dienstag hatte der Index 0,6 Prozent verloren.
Anleger richteten ihren Blick auf die Sitzung der US-Notenbank Fed, bei der es um die Balance zwischen Wachstums- und Inflationsrisiken vor dem Hintergrund der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten gehen wird. Israel hatte seine Offensive mit der Tötung des iranischen Sicherheitschefs verschärft, während der Iran seine Angriffe auf Ölanlagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten fortsetzte. Die Strasse von Hormus blieb weitgehend blockiert.
Die Fed dürfte ihre Geldpolitik vorerst unverändert lassen. Die Märkte erwarten jedoch Hinweise darauf, ob der Ölpreisschock eher das Wachstum bremst oder die Inflation anheizt.
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06:00
Die asiatischen Börsen haben am Mittwoch zugelegt, nachdem die Ölpreise von ihren jüngsten Höchstständen zurückgekommen sind. Der Nikkei-Index gewann 2,4 Prozent auf 54'981,70 Punkte. Die chinesischen Märkte zeigten sich uneinheitlich. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gab um 0,3 Prozent auf 4621,95 Punkte nach.
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05:30
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05:00
Die Ölpreise gaben nach ihrem jüngsten Anstieg nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 1,6 Prozent auf 101,74 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 2,2 Prozent schwächer bei 94,06 Dollar. JPMorgan-Analystin Natasha Kaneva warnte jedoch, dass die Preise wieder steigen könnten, falls die Strasse von Hormus nicht wieder geöffnet werde.
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01:00
Einen Tag vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed hat sich die Erholung am New Yorker Aktienmarkt in unterschiedlichem Ausmass fortgesetzt. Alle Indizes konnten aber nur einen moderaten Teil ihrer anfangs erzielten Kursgewinne bis zum Handelsschluss retten. Angesichts des Iran-Krieges und weiterhin hoher Ölpreise blieben Anleger vorsichtig.
Gerade im Dow Jones Industrial blieb nicht viel von dem anfangs noch ein Prozent grossen Plus übrig. Der Leitindex der Wall Street schloss 0,10 Prozent höher bei 46'993,26 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,25 Prozent auf 6716,09 Zähler bergauf. Der technologielastige Nasdaq 100 schloss sich diesem Umfeld mit einem Anstieg um 0,51 Prozent auf 24.780,42 Punkte an.
Laut einem Marktbeobachter setzten die Anleger zwar nicht auf eine schnelle Lösung in dem Iran-Krieg, sie versuchten aber die aktuellen Spannungen auf der Suche nach einer Einstiegsgelegenheit auszublenden. Der Iran hat nämlich seine Angriffe auf die Energieinfrastruktur im Persischen Golf intensiviert. Über den höheren Ölpreis bremst dies die Konjunkturhoffnung und verstärkt zugleich Inflationsgefahren.
Anleger schauen deshalb auch gespannt auf die anstehenden Zinsentscheide grosser Notenbanken. «Die Tendenz geht eindeutig dahin, dass die Zentralbanken restriktiver agieren werden, als es die Märkte wünschen», sagte Investmentchef Andrew Chorlton von M&G Investment Managers. Bei der Fed dürften die Anleger am Mittwoch vor allem die Pressekonferenz von Notenbankchef Jerome Powell im Blick haben, der bald sein Amt an den von US-Präsident Donald Trump nominierten Kevin Warsh übergeben soll.
Aktien von US-Banken waren vor dem Zinsentscheid auf Erholungskurs nach bisher schwachem Jahresverlauf, der zuletzt von Konjunktursorgen geprägt war. Im Kreditgeschäft könnten sie davon profitieren, wenn das Zinsniveau höher bleibt. Aus dem Dow verbuchten die Titel von Goldman Sachs ein Plus von 1,5 Prozent.
Bei Nvidia war die Nachlese von Aussagen des Konzernchefs Jensen Huang auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz GTC nicht verlockend, die Aktie sank um 0,7 Prozent. Experte Atif Malik von der Citigroup schrieb vom «beruhigenden Gefühl», dass der Chipkonzern bei Innovationen weiter den Takt vorgebe. Von solchen Aussagen können die Aktien nach ihrem Rekordlauf der vergangenen Jahre aber schon länger nicht mehr gross profitieren.
Im erweiterten Chipsektor profitierten die Titel von Qualcomm mit einem Anstieg um 1,7 Prozent von angekündigten Aktienrückkäufen. Für die Aktionäre kam als Belohnung noch eine angehobene Quartalsdividende hinzu.
Unterdessen sorgte ein angehobener Quartals-Umsatzausblick bei der Fluggesellschaft Delta für ein Kursplus von 6,6 Prozent. Die Aktien trotzten damit den Ölpreis-Perspektiven, die sich im Kurs schon vor über einer Woche mit dem tiefsten Stand seit November bemerkbar gemacht hatten. Die Delta-Rally verbesserte auch die Stimmung bei Reisevermittlern wie Expedia und Booking , deren Anteilsscheine um bis zu 4,2 Prozent anzogen.
Ein fulminantes Kursfeuerwerk legten im Zuge des Börsengangs die Aktien von Swarmer hin, einem auf KI-Drohnensoftware spezialisierten Unternehmen. Zu je 5 US-Dollar ausgegeben, eröffneten sie schon mehr als doppelt so hoch bei 12,50 Dollar und begannen eine Rally, die erst bei 40 Dollar beim Achtfachen des Ausgabepreises an ihre Grenzen stiess. Am Ende kam der Kurs dann wieder auf 31 Dollar zurück.
Die Titel des Pharmakonzerns Eli Lilly verloren fast sechs Prozent an Wert. Die Grossbank HSBC hatte die Papiere abgestuft, weil sie pessimistischer auf den Markt mit Abnehmmitteln blickt. Analyst Rajesh Kumar bezeichnete die Investorenerwartungen in diesem Bereich als übertrieben und senkte auf «Reduce».
(cash/Reuters/AWP)

