14:35

Alle drei US-Indizies geben zur Börseneröffnung nach. Der Dow Jones Industrial notiert 0,3 Prozent tiefer bei 52'208 Zähler, der breitere S&P 500 liegt 1,2 Prozent tiefer bei 7622 Punkten. Den grössten Verlust verzeichnet der technologielastige Nasdaq 100 mit einem Minus von 2,9 Prozent auf 28'542 Punkte.

Der SMI baut die Gewinne derweil aus und liegt 0,5 Prozent im Plus.

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13:45

Wie schon am Vortag belasteten negativ aufgenommene Geschäftsaussagen die Stimmung - diesmal vom Onlinehandels- und Technologieriesen Amazon sowie vom Halbleiterhersteller Intel.

Rund eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den Nasdaq 100 2,6 Prozent tiefer auf 28'639 Punkte. Damit würde der Index seine Talfahrt beschleunigen und auf den tiefsten Stand seit Anfang August abrutschen. Für die Woche und den zu Ende gehenden Oktober zeichnen sich Verluste von 1,1 beziehungsweise 5,8 Prozent ab.

Ein komplett anderes Bild zeigt der von traditionellen Branchen dominierte Leitindex Dow Jones Industrial: Ihn erwartet IG kaum bewegt bei 52'363 Punkten, womit er einen Wochen- und Monatsgewinn von 0,3 beziehungsweise 2,9 Prozent ansteuert.

Nach dem gestrigen Kursrutsch von Google-Mutter Alphabet dürfte am Freitag mit Amazon der nächste Technologieriese den Sorgen am Markt wegen immenser Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) Tribut zollen: Vorbörslich sackten die Aktien um 6,8 Prozent ab. Amazon beschleunigte im vergangenen Quartal zwar sein Umsatzwachstum in der Cloud-Sparte AWS. Einige Analysten hatten hier aber noch mehr erwartet. Auch die Aussichten für den Onlinehandel im wichtigen Weihnachtsgeschäft stellten nicht alle zufrieden.

Bei Intel muüssen die Anleger sogar einen Kurseinbruch um gut ein Viertel verkraften. Der Chipkonzern sorgte mit seiner Prognose für das Schlussquartal für eine herbe Enttäuschung. Das Umsatzziel bleibe selbst hinter den pessimistischsten Schätzungen zurück, merkte UBS-Analyst Timothy Arcuri an. Intel leidet darunter, dass wegen des explosiven Anstiegs der Speicherpreise weniger PCs verkauft werden. Hinzu kommen Lieferketten-Probleme bei Chips für Rechenzentren, bei denen es eine hohe Nachfrage gibt.

Der Halbleiter- und Speichermedienhersteller Sandisk konnte trotz eines insgesamt starken Zwischenberichts und überraschend hoher Ziele für das laufende Quartal der Branchenstimmung nicht trotzen: Die Anteile büssten vorbörslich gut 9 Prozent ein.

Mit dem Elektroautobauer Rivian gab es aber auch positive Nachrichten aus der Technologiebranche. Dank einer überraschend guten Umsatzentwicklung und der nach oben hin eingeengten Absatzprognose legten die seit Jahresbeginn gebeutelten Anteilsscheine um rund 6 Prozent zu. Die US-Bank Jefferies reagierte mit einer Kaufempfehlung auf die Geschäftsaussagen.

Auch der Ölriese Chevron konnte mit übertroffenen Erwartungen punkten, wie das Kursplus von 1,7 Prozent belegte. Er profitierte im dritten Quartal von den kräftig gestiegenen Preisen für Rohöl und deutlich höheren Raffineriemargen. Konkurrent ExxonMobil verzeichnete nach der Zahlenveröffentlichung einen Kursanstieg von 2 Prozent.

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13:25

An den Devisenmärkten macht sich eine gewisse Unruhe vor den US-Zwischenwahlen am kommenden Dienstag bemerkbar. Noch sind die Bewegungen nicht stark, aber der US-Dollar kommt im Handelsverlauf am Freitag ein wenig zurück.

Gleichzeitig zieht der Franken wieder etwas an - auch zum Euro. Das Euro/Franken-Paar ist im Verlauf kurzzeitig unter die Marke von 92 Rappen gefallen, notiert aktuell mit 0,9202 aber knapp darüber. Der US-Dollar wird zurzeit bei 0,8214 Franken leicht tiefer gehandelt. Das Euro/Dollar-Par notiert mit 1,1203 etwas höher als am frühen Morgen mit 1,1188.

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13:15

Der Bitcoin ist am Freitag nach einem milliardenschweren Hackerangriff auf die Kryptobörse Binance weiter unter Verkaufsdruck geraten. Auf der Handelsplattform Bitstamp sank der Preis für die älteste und bekannteste Kryptowährung bis auf 76'320 US-Dollar - nach knapp 82'000 Dollar tags zuvor. Im Verlauf einer Woche hat der Bitcoin nun etwa fünf Prozent an Wert verloren.

Hintergrund der aktuellen Verluste sind Meldungen über einen Hackerangriff auf die grösste Digitalwährungsbörse Binance. Nach Angaben von Binance sind insgesamt Werte in Höhe von schätzungsweise 6,3 Milliarden Dollar (etwa 5,63 Milliarden Euro) betroffen. Alle Ein- und Auszahlungen wurden temporär ausgesetzt. Die Nachricht hat die Kryptobranche kurz vor dem Wochenende unter Schock gesetzt.

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13:10

Die US-Futures auf dem Dow Jones notieren vor Handelsbeginn unverändert. Die Futures auf dem S&P 500 und dem technologielastigen Nasdaq stehen 1,1 Prozent beziehungsweise 2,6 Prozent tiefer. Die US-Techwerte dürften von den Zahlen der grossen US-Konzerne wie Intel und Amazon geprägt sein.

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11:45

Der Leitindex SMI steht vor dem Mittag 0,2 Prozent höher bei 14'791 Punkten. Unmittelbar nach Eröffnung hatte er ein Tageshoch bei über 14'830 erreicht. Elf der 20 SMI-Aktien bewegen sich im grünen Bereich, neun im roten.

Dennoch zeichnet sich der vierte positive Tag in der auslaufenden Woche und auch die vierte Woche in Folge mit steigenden Kursen ab. Das Börsensentiment wird insbesondere von den mit Enttäuschung aufgenommenen Zahlen grosser US-Techkonzerne wie Intel und Amazon geprägt. Das belastet indes vor allem die Tech-affinen Werte, wovon wiederum die hiesigen defensiven Schwergewichte und entsprechend auch der Leitindex SMI profitieren.

Der breite SPI legt 0,1 Prozent auf 20'820 Punkte zu, wogegen der weniger von den Schwergewichten geprägte Mid-Cap-Index SMIM unverändert bei 3200 Punkte liegt.

Am meisten wird der Schweizer Markt von den sehr starken Nestlé (+1,7 Prozent) gestützt. Aber auch die Pharma-Giganten Novartis (+1,0 Prozent) und Roche (+0,3 Prozent) helfen dem Gesamtbild. Die beiden Schwergewichte liegen auch im Jahresrennen mit einer positiven Performance seit Ende 2025 von über +20 Prozent weit vorne.

Gut gesucht sind aktuell auch weitere eher defensive Aktien wie Givaudan (+1,8 Prozent) an der Tabellenspitze, Swiss Re (+1,5 Prozent) oder Lonza (+0,9 Prozent).

Logitech (-3,9 Prozent) geben dagegen am meisten nach. Neben den schwachen Vorgaben aus dem Tech-Sektor hadert der Markt seit Tagen mit dem Ausblick des Unternehmens auf das wichtige Weihnachtsquartal.

Von der Tech-Schwäche zurückgebunden werden auch ABB (-2,5 Prozent), oder aus dem breiteren Markt VAT (-4,0 Prozent), Belimo (-2,6 Prozent), AMS Osram (-5,1 Prozent), Inficon (-5,5 Prozent), Comet (-5,0 Prozent) oder Huber+Suhner (-4,3 Prozent). Die Zahlen einiger US-Technologieriesen hatten am Vorabend für deutlichen Wirbel gesorgt - allen voran gingen Intel nachbörslich mit Verlusten von über 20 Prozent in die Knie. Das sorgt auch bei den Schweizer Profiteuren der KI-Euphorie für Gewinnmitnahmen. «An den internationalen Aktienmärkten ziehen sich die Anleger immer mehr aus Halbleiter- und KI-Werten zurück», meint ein Händler.

Nach Zahlen zeigen sich auch Landis+Gyr (+1,3 Prozent) im Aufwind. Der Stromzählerproduzent hat am Vorabend sein Semesterergebnis präsentiert, wobei trotz sinkendem Umsatz die Marge gestiegen ist. Der entsprechend gehobene Ausblick für das Gesamtjahr wird entsprechend gut aufgenommen.

Auch LUKB (+2,2 Prozent) erhalten von den Neunmonats-Zahlen Rückenwind.

Swissquote (-2,3 Prozent) werden hingegen von der Meldung gebremst, wonach bei einem Hackerangriff auf die Kryptobörse Binance Kryptowährungen im Gegenwert von mehr als 6 Milliarden US-Dollar erbeutet worden seien.

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10:35

Der Schweizer Leitindex hält sich am Freitagmorgen in den Gewinnen und notiert 0,2 Prozent höher bei 14'792 Punkten. Der SPI legt derweil 0,2 Prozent zu und steht bei 20'833 Zählern.

Im SMI liegen Givaudan (+1,6 Prozent), Swiss Re (+1,4 Prozent) und Nestlé (+1,2 Prozent) vorne. Zudem gewinnen auch die Schwergewichte Novartis (+0,6 Prozent) und Roche (+0,3 Prozent). Schlusslicht bilden Logitech (-3,4 Prozent), ABB (-2,0 Prozent) und UBS (-1,2 Prozent). Logitech und ABB leiden unter den Zahlen, welche die US-Techriesen am Vortag präsentierten und die Stimmung drückten bei Titeln, die von der KI-Euphorie profitierten.

Am breiten Markt verlieren die Halbleiter-Titel von Inficon (-4,4 Prozent), Comet (-4,0 Prozent) und AMS Osram (-3,5 Prozent). Zu den Gewinnern in der zweiten Reihe gehören die Luzerner Kantonalbank (+2,4 Prozent) sowie Landis+Gyr (+2,1 Prozent), die vor Handelsbeginn ihre Quartalszahlen präsentierten.

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09:57

Im Tech-Sektor stehen die Vorzeichen am Freitag klar auf Rot. Die Zahlen einiger US-Technologieriesen hatten am Vorabend für deutlichen Wirbel gesorgt - allen voran gingen Intel nachbörslich mit Verlusten von über 20 Prozent in die Knie. Das sorgt auch bei den Schweizer Profiteuren der KI-Euphorie für Gewinnmitnahmen.

So verlieren ABB 1,7 Prozent, bei Logitech (-3,1 Prozent) lastet zusätzlich seit Tagen der Ausblick des Unternehmens auf das wichtige Weihnachtsquartal auf der Stimmung. In Reihe zwei fallen die Verluste bei VAT (-3,0 Prozent), Inficon (-3,8 Prozent), Comet (-3,8 Prozent) und AMS Osram (-3,9 Prozent) nochmals deutlicher aus. Der SMI zeigt sich indes mit 0,3 Prozent im Plus.

«Das KI-Rennen wird für die grossen Tech-Unternehmen immer teurer», fasste ein Händler die Stimmung zusammen. So hätten nach den schon mit Skepsis aufgenommenen Quartalszahlen der Google-Mutter Alphabet und von Meta nun auch noch Amazon und besonders Intel die Zweifel an den hohen Erwartungen an den Sektor verstärkt. Die Risikobereitschaft nehme weiter ab.

Ins gleiche Horn stossen weitere Experten. «Zwar nehmen die Umsätze weiter zu, die massiven Investitionen, die dafür nötig sind, überschatten aber das Wachstum immer mehr», erklärte ein Analyst. So erwartet beispielsweise Amazon Capex in Höhe von 200 Milliarden Dollar im laufenden, und sogar 220 Milliarden im kommenden Jahr. Die freien Cashflows, an die sich Anleger in den letzten Jahren gewöhnt hätten, kommen vor diesem Hintergrund unter Druck. Zumal die Finanzierungsbedingungen für diese massiven Investitionen nicht besser würden.

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09:37

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien

Sandoz: Octavian erhöht auf 82 (73) Fr. - Hold

Sandoz: Jefferies erhöht auf 97 (94) Fr. - Buy

Sandoz: Vontobel stuft auf Hold von Buy herab - Kursziel bleibt bei 80 Fr.

ABB: Goldman Sachs senkt auf 79 (82) Fr. - Neutral

Lonza: Barclays erhöht auf 770 (730) Fr. - Overweight

Amrize: Berenberg senkt auf 48 (64) USD - Buy

Oerlikon: Octavian erhöht auf 6,80 (6,00) Fr. - Buy

Dormakaba: Julius Bär erhöht auf 70 (65) Fr. - Hold

Schindler: Goldman Sachs erhöht auf 250 (236) Fr. - Sell

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09:25

Der Schweizer Aktienmarkt legt am Freitag nach seinem Rekordlauf vom Vortag erneut zu, trotz klar negativer Vorgaben sowohl aus den USA als auch aus Asien. Gleichzeitig haben die Ölpreise wieder etwas angezogen und Bitcoin kam zeitweise durch einen Hackerangriff auf die Kryptobörse Binance unter Druck. Zudem wurden die nachbörslichen Zahlen von Intel und Amazon schlecht aufgenommen. «Das KI-Rennen wird für die grossen Tech-Unternehmen immer teurer», so ein Börsianer. Händlern zufolge sind auch grössere Gewinnmitnahmen im Handelsverlauf somit durchaus möglich.

Der SMI steht nach Handelsbeginn 0,3 Prozent höher bei 14'802 Punkten. Das Rekordhoch vom Vortag liegt bei 14'861,53 Zählern.

Allgemein verlieren Tech-Werte und Titel, die von der jüngsten KI-Rallye stark profitiert haben, nach den enttäuschenden Zahlen der US-Grössen. Logitech (-3,4 Prozent) und ABB (-2,4 Prozent) stehen am Ende des Leitindex. Am breiten Markt verlieren VAT (-3,6 Prozent) oder AMS Osram (-5,6 Prozent).

Swiss Re (+1,6 Prozent), Nestlé (+1,2 Prozent) und Lonza (+1,1 Prozent) verzeichnen im SMI die höchsten Gewinne. Auch die Schwergewichte Novartis (+0,9 Prozent) und Roche (+0,8 Prozent) starten im Plus.

Derweil startet die Bank Julius Bär (-0,6 Prozent) am kommenden Montag das angekündigte Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu 600 Millionen Franken.

Angesichts der eher dünnen Nachrichtenlage könnten auch Analystenkommentare bewegen. So sieht Barclays bei Lonza (+1,0 Prozent) mit einem höheren Ziel weiteres Potenzial, Jefferies rät bei Sandoz (+0,4 Prozent) unverändert zum Kauf und hebt das Kursziel an. Derweil streicht Berenberg das Ziel für Amrize (-0,6 Prozent) zusammen.

Sonova (+0,4 Prozent) gewinnen ebenfalls hinzu, nachdem der Konkurrent Amplifon am Vorabend Zahlen vorgelegt und ein starkes Gewinnplus ausgewiesen hatte.

Der Stromzählerproduzent Landis+Gyr (+0,9 Prozent) erzielte in seinem ersten Geschäftshalbjahr zwar weniger Umsatz, steigerte aber den Gewinn markant. Zudem wurde der Ausblick leicht angehoben und die Stärke der Auftragspipeline betont.

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08:10

Die Bank Julius Bär stellt den Schweizer Leitindex SMI vorbörslich 0,3 Prozent tiefer. Dies nachdem der Index am Donnerstag auf einem neuen Rekordhoch geschlossen hat. Einzige Gewinnerin ist Pharma-Schwergewicht Novartis, die Titel werden 0,2 Prozent höher erwartet. Alle anderen Titel werden mit Verlusten gesehen. ABB werden mit Verlusten von 1,4 Prozent erwartet.

Am breiten Markt profitieren Landis+Gyr von den Quartalszahlen, die Titel werden 0,7 Prozent höher gestellt. Die grössten Verluste verzeichnen vor Handelsbeginn die Halbleiter-Titel Inficon, AMS Osram, Comet und VAT mit einem Minus von 1,9 bis 2,2 Prozent.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank vorbörslich 0,2 Prozent tiefer gestellt.

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05:55

Die Sorge, dass die enormen Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) keine ausreichenden Erträge bringen könnten, schickt die Technologiewerte an den asiatischen Börsen auf Talfahrt. Auslöser waren die schwachen Zahlen der US-Technologiekonzerne Amazon und Intel. «Dies kann als Zeichen wachsender Sorgen über die ‌Rentabilität ⁠von KI-Investitionen gewertet werden, was auf die Aktienkurse drückt», sagt die Aktienstrategin Maki Sawada von Nomura Securities. «Der japanische Aktienmarkt wird von diesem Kurssturz ⁠bei US-Technologieaktien in Mitleidenschaft gezogen.» Besonders die Aktien der Chip-Ausrüster Advantest und Tokyo Electron gaben um 9,1 beziehungsweise 5,6 Prozent nach. Zudem belastet ein möglicher Hackerangriff auf die ‌weltgrösste Kryptowährungsbörse Binance die Stimmung und zog den Bitcoin, andere Kryptowährungspreise und Aktien wie die des ‌Konkurrenten Coinbase nach unten.

In Tokio gab der 225 Werte umfassende ​japanische Leitindex Nikkei-Index 2,3 Prozent auf 63'148,35 Punkte nach. Auf Wochensicht liegt der Nikkei jedoch noch 0,2 Prozent im Plus. Der breiter gefasste Topix notierte 1,2 Prozent niedriger bei 3956,36 Zählern und steuert auf ein Wochenminus von 0,4 Prozent zu. Die Entscheidung der japanischen Notenbank (BOJ), den Leitzins bei 1,25 Prozent zu belassen, zeigte am frühen Morgen kaum Auswirkungen an der Börse.

Der südkoreanische Kospi brach um fünf Prozent ‌ein und verzeichnete damit im Oktober einen Rückgang von mehr als 17 Prozent.

Die Börse Shanghai verlor 0,3 Prozent auf 3640,54 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,4 Prozent auf 4026,47 Punkte.

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05:45

Die risikoscheue Stimmung in Asien stärkt Fluchtwährungen wie den Yen ​und den Schweizer Franken. Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,2 Prozent auf 157,43 Yen und legte ​leicht auf 6,6584 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent niedriger ​bei 0,8221 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1189 Dollar und gab um 0,2 Prozent auf 0,9198 Franken nach.

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05:30

Sorgen um das Ölangebot nach verstärkten ‌Angriffen der Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien treiben die Ölpreise an. Der Preis für die Nordseesorte Brent steuert auf ein Monatsplus von fast vierzehn Prozent zu. Der Preis für die US-Sorte dürfte damit erstmals seit April über der Marke von 100 Dollar schliessen.

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die ​Rohöl-Sorte Brent ​aus der Nordsee um 1,2 Prozent auf 116,25 Dollar je Barrel (159 ⁠Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,2 Prozent fester bei 103,25 Dollar.

Die vom Iran ​unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hatte ⁠am Donnerstag erklärt, sie habe mehrere Ziele in Saudi-Arabien angegriffen. «Die anhaltenden militärischen Aktionen rund um die Strasse von Hormus halten die Ölpreise hoch», ‌sagte Energie-Analyst Saul Kavonic von MST Marquee. Zudem gebe es Zweifel an einer diplomatischen Lösung, vielmehr werde in den kommenden Wochen mit einer Eskalation des Konflikts gerechnet.

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00:15

Die jüngste Erholungsrally an der Nasdaq-Börse hat am Donnerstag wieder einen deutlichen Rückschlag bekommen. Der Google-Mutterkonzern Alphabet heizte die Sorgen vor exzessiven KI-Ausgaben wieder an und trug so massgeblich dazu bei, dass der Nasdaq 100 um 1,38 Prozent auf 29'402,51 Punkte fiel. Auch im Softwarebereich und vom südkoreanischen Samsung‑Konzern gab es in der Tech-Branche schlechte Nachrichten.

Der wieder getrübten Börsenlage konnten sich auch die übrigen New Yorker Indizes nicht ganz entziehen: Der stärker auf Standardwerte ausgerichtete Dow Jones Industrial fiel um 0,25 Prozent auf 52'342,56 Zähler. Der marktbreite S&P 500 gab um 0,30 Prozent auf 7720,39 Punkte nach.

Laut den Experten von Index-Radar gab Alphabet mehr für Investitionen aus, als das laufende Geschäft im Quartal an Geld einbrachte. «Die Botschaft lautet: Der Markt belohnt Ausgabendisziplin und bestraft Investitionen ohne Cashflow-Deckung», resümierte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. Vor diesem Hintergrund war der US-Zinsentscheid vom Vorabend schnell abgehakt.

Alphabet berichtete von steigenden Investitionen und war beim freien Barmittelzufluss tief ins Minus gerutscht. Der Kurs sackte vor diesem Hintergrund um 12,6 Prozent auf das niedrigste Niveau seit Ende März ab. An einem einzigen Handelstag wurden fast 500 Milliarden US-Dollar an Aktienwert vernichtet. Nur der KI-Riese Nvidia hatte im Januar 2025 mit 589 Milliarden einmal mehr verloren.

Die Resultate von Microsoft kamen zwar bei Anlegern nicht so schlecht an wie die von Alphabet, konnten das negative Bild in der Tech-Branche aber nicht wenden. Die Papiere des Softwareriesen kamen mit einem Abschlag von 0,2 Prozent weitaus glimpflicher davon. Das Feedback für die Quartalszahlen war gut, doch es bremste die Nachricht, dass sich Microsoft Milliarden am Anleihemarkt besorgt, um weiter Geld in sein Wachstum investieren zu können.

Die Stimmung in der Softwarebranche litt aber auch stark unter ServiceNow und Fortinet. Die Aktien brachen nach enttäuschenden Quartalsberichten und schwachen Ausblicken um 27 respektive 20 Prozent ein. Dies ging im Dow auch an den Aktien von Salesforce nicht spurlos vorbei, die im Leitindex mit 4,6 Prozent unter den grössten Verlierern waren.

Unter den Tech-Werten sackten die Titel von Marvell Technology um 13 Prozent ab. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg werden fortgeschrittene Gespräche zur Übernahme von Lumentum geführt, einem Hersteller optischer Komponenten für Rechenzentren. Dessen Aktien wurden davon aber letztlich nur moderat mit 0,6 Prozent ins Plus gehievt.

Amazon könnte nach Börsenschluss mit seinen Zahlen gleich die nächsten Tech-Impulse liefern. Im Vorfeld davon und im Zuge der schlechten Alphabet-Erfahrungen war der Kurs des Online-Händlers am Donnerstag schon um vier Prozent gesunken. Gewinne unter den «Magnificent 7» gab es nur für Apple und den Social-Media-Riesen Meta.

Im Dow hinterliessen die KI-Sorgen bei Caterpillar tiefe Spuren mit einem Kursrutsch grösser neun Prozent. Die Aktien gerieten in KI-Sippenhaft, da der eigentlich für Baumaschinen bekannte Konzern zuletzt vor allem von seinen Aktivitäten in den Bereichen Generatoren, Grossmotoren und Gasturbinen für Rechenzentren profitierte. Im Zuge des Quartalsberichts war auch die Rede von einem verhaltenen Ausblick.

Auf der positiven Marktseite tauchten vor allem Pharmaunternehmen auf. Der grösste Dow-Gewinner waren die Titel von Merck & Co, nachdem der Konzern ein überraschend starkes Quartal hinter sich brachte und die Jahresziele erhöhte. Sehr gut sah es auch noch bei Eli Lilly mit einem Kurssprung um 6,6 Prozent aus. Eine höhere Umsatzprognose trieb die Titel auf Rekordniveau.

Visa wurden von Zahlen eines Konkurrenten wieder etwas in Richtung Rekord hochgezogen. Mastercard übertraf mit seinen Ergebnissen dank höherer Konsumausgaben die Erwartungen, was die Titel des Kreditkartenanbieters mit 4,2 Prozent ins Plus hievte. Im Schlepptau davon konnten mit American Express auch die Papiere eines weiteren Wettbewerbers zulegen.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Portrait von cash-Redaktor Loris Gregorio
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