11:01

Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 1,7 Prozent im Minus bei 16’909 Zählern. Kein Sektor befindet sich in der Gewinnzone. Grundstoffe (-3,2 Prozent), Industrietitel (-2,6 Prozent) und Finanzwerte (-2 Prozent) führen das Verliererfeld an.

Von den 200 Unternehmen, sind 17 im Gewinn, 171 im Verlust und 12 unverändert.

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10:30

Der französische Lebensmittelkonzern Danone übernimmt den britischen Nahrungsmittelhersteller ‌Huel. ⁠Mit dem Zukauf wolle ⁠Danone seine Präsenz im Bereich der funktionellen ‌Ernährung ausbauen, ‌teilten die Franzosen ​am Montag mit. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Huel ist bekannt für Produkte wie ‌Mahlzeiten in Pulverform und als Fertiggetränke sowie für proteinreichen Snacks. ​Durch den Zusammenschluss könne ​die Marke Huel ​in neue Märkte expandieren und ‌ihr Wachstum beschleunigen, sagte Huel-Chef James McMaster. Das britische Unternehmen ​setzte 2024 ​laut seiner ⁠Internetseite 214 Millionen ​Pfund (rund 247 Millionen ⁠Euro) um.

Die Aktionäre reagierten erfreut. Die Danone-Titel verlieren rund 0,8 Prozent in einem sonst negativen Marktumfeld - der Stoxx 600 gibt 1,8 Prozent nach.

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10:05

Der SMI notiert 1,6 Prozent tiefer bei 12'119 Zählern. Der SMIM-Index für die mittelgrossen Werte sinkt derweil um 1,8 Prozent auf 2777 Punkte und der breite Markt gemessen am SPI-Index 1,6 Prozent auf 16'925 Punkte.

Kurz nach Handelsbeginn stehen bis auf Richemont alle SMI-Titel im roten Bereich. Grössere Verluste sind bei ABB (-3,9 Prozent) und Givaudan (-2,8 Prozent) zu sehen, wobei die beiden Titel allerdings ex-Dividende gehandelt werden. Ebenfalls stark unter Druck stehen konjunktursensitive Bautitel wie Sika (-3,9 Prozent), Amrize (-3,6 Prozent) und Holcim (-3,1 Prozent).

Verkauft werden aber auch die Index-Schwergewichte Roche, Novartis und Nestlé, mit Verlusten bei allen mit bis zu -1,4 Prozent allerdings unterdurchschnittlich. Zu den ebenfalls etwas besseren Aktien gehören jene der defensiven Swisscom (-045 Prozent). Die Titel des grössten Schweizer Telekomanbieters sind mit Abstand der beste SMI-Wert im bisherigen Jahresverlauf mit einem Plus von noch immer fast 20 Prozent (Stand Freitagabend).

Unter den SMIM-Werten sind derweil Sonova (-4,6 Prozent) am schlechtesten platziert, dahinter folgt Sandoz (-3,7 Prozent). Der Hörgeräte-Hersteller hat vorbörslich ein Strategie-Update veröffentlicht und dabei den Verkauf seiner Audio-Sparte (Sennheiser) angekündigt. Recht gut halten sich die Titel der beiden Immobiliengesellschaften PSP (-0,7 Prozent) und SPS (+0,4 Prozent) sowie Lindt&Sprüngli (PS -0,2 Prozent).

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09:30

Der deutsche Industriekonzern Siemens erklärte am Montag, der Krieg im Iran führe dazu, dass Kunden neue Investitionen zurückhielten, da die Preise für Rohstoffe und Energie stark stiegen.

«Das Wachstum wird durch die Preiserhöhungen ausgebremst. Man sieht, dass … Kunden ihre Investitionen zurückstellen», sagte Siemens-CEO Roland Busch am Montag gegenüber Journalisten. «Beispielsweise halten sich Kunden aus der Öl-, Gas- und Petrochemiebranche, die vielleicht eine neue Anlage planten, mit Investitionen zurück. Das bedeutet, dass die Investitionstätigkeit insgesamt nachlässt.»

Busch äusserte sich am Rande des jährlichen Siemens Tech Summit in Peking, wo das Unternehmen bekannt gab, seine Zusammenarbeit mit dem chinesischen Tech-Riesen Alibaba im Bereich industrielle künstliche Intelligenz auszubauen.

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09:10

Der Swiss Market Index (SMI) notiert kurz nach Börsenstart 1,7 Prozent tiefer bei 12'106 Punkten. Bis zur psychologisch wichtigen Marke von 12'000 Zählern würde somit nur noch weniger als 1 Prozent fehlen. Seit Beginn des Krieges hat der SMI (Stand Freitagabend) rund 12 Prozent eingebüsst, im Vergleich zu Ende 2025 steht er 7 Prozent tiefer. Der Aktienmarkt befindet sich damit bereits in einer klaren Korrekturphase (mehr als 10 Prozent zum Höchststand). Bis zu einem Bärenmarkt (-20 Prozent zum Höchststand) fehlt allerdings noch etwas.

Von den 20 SMI-Titeln stehen alle im roten Bereich, wobei die Minusraten von Swisscom (-0,3 Prozent) und Geberit (-1,2 Prozent) bis ABB (-3,6 Prozent) und Givaudan (-4 Prozent) gehen. Letztere beide werden allerdings ex-Dividende gehandelt. Auch im SLI schafft es kein Wert in den positiven Bereich.

In der zweiten Reihe überwiegen ebenfalls die Verlierer die Gewinner. Der SPI gibt 1,6 Prozent nach. Im Fokus steht dort unter anderem Sonova (-2,2 Prozent). Der Hörgerätekonzern hat im Rahmen eines Strategie-Updates den Verkauf des Audiogeschäfts (Sennheiser) angekündigt. Galderma (-3,6 Prozent) können weder mit einer neuen FDA-Zulassung noch einer Hochstufung punkten und DocMorris steigt trotz einer Herabstufung durch Berenberg.

Zu den grössten bisherigen Tagesverlierern gehören Idorsia (-5,6 Prozent), Sandoz (-4,8 Prozent) und Feintool (-4,5 Prozent). Regionalbanken wie BLKB (+0,4 Prozent) und VP Bank (+0,2 Prozent) steigen. Der jüngste Zinsanstieg dürfte sich positiv auf deren Geschäftsmodell auswirken.

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08:25

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:

Accelleron: UBS erhöht auf 81 (71,30) Fr. – Buy

Cosmo: Berenberg erhöht auf 120 (79) Fr. – Buy

DocMorris: Berenberg senkt auf 4,45 (8,10) Fr. – Hold

Galderma: Octavian startet mit Buy - Ziel 180 Fr.

Helvetia Baloise: JPM nimmt mit Overweight und Ziel 250 Fr. wieder auf

Sandoz: RBC senkt auf Sector Perform (Outperform) - Ziel 65 (53) Fr.

Tecan: Julius Bär senkt auf 125 (180) Fr. – Hold

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08:05

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 1,8 Prozent tiefer auf 12'105 Punkten indiziert. 16 von 20 SMI-Titeln geben nach. Vorbörslich steigen die Titel von Swiss Re (+0,9 Prozent), Givaudan (+0,5 Prozent), Kühne+Nagel (+0,3 Prozent) und Sika (+0,3 Prozent). Holcim (-1,8 Prozent), Swisscom (-1,6 Prozent), UBS (-2,1 Prozent) und Zurich (-1,8 Prozent) verzeichnen die grössten Verluste im Index.

Der breite Markt fällt ebenfalls vorbörslich – rund 1,2 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von Swiss Prime Site (+1,7 Prozent), Burckhardt Compression (+0,9 Prozent), DocMorris (-1,7 Prozent), Dormakaba (-1,5 Prozent), Sandoz (-1,6 Prozent) und Straumann (-1,9 Prozent) prognostiziert.

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07:30

Der US-Dollar stieg am Montag, da die eskalierenden Drohungen mit Vergeltungsschlägen im Nahost-Konflikt die Risikobereitschaft der Anlegerinnen und Anleger dämpfte und die Nachfrage nach sicheren Anlagewerten wie dem Dollar erhöhten.

«Der Markt geht davon aus, dass Länder und Volkswirtschaften, die von einem positiven Energieangebotsschock profitieren, besser abschneiden werden als solche, die unter einem negativen Angebotsschock leiden», erklärte Rodrigo Catril, Währungsexperte bei der National Australia Bank, in einem Podcast. «Daher sehen wir, dass der Euro und der Yen Schwierigkeiten haben. Und wenn sich dieser Konflikt als langwierig erweist, werden genau diese Währungen voraussichtlich am stärksten leiden.»

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07:00

Am Montag wird der europäische Stoxx 600 vorbörslich niedriger gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 1,3 Prozent im Minus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls fallen (-1,7 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 1,2 Prozent tiefer bei 12'193 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 1,2 Prozent tiefer bei 12'189 Punkten.

Unternehmensseitig beginnt die neue Woche hierzulande ruhig. So steht einzig das Strategieupdate des Hörsystemspezialisten Sonova an. Konjunkturseitig kommen die Wachstumsprognose des KOF-Instituts sowie die Logiernächte vom Februar des Bundesamts für Statistik. Aus der Eurozone werden mit dem Konsumentenvertrauen März erstmals Stimmungsindizes veröffentlicht, die die Folgen des Iran-Kriegs widerspiegeln.

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05:12

Die Eskalation im Nahost-Konflikt hat die Börsen in Asien am Montag auf Talfahrt geschickt, während die Renditen von US-Staatsanleihen auf ein Achtmonatshoch kletterten. Grund ‌waren ⁠neue Drohungen zwischen den USA und dem Iran sowie die Aussicht auf wochenlange Kämpfe in ⁠Israel. Der Iran hatte am Sonntag gedroht, die Energie- und Wassersysteme seiner Nachbarn am Golf anzugreifen, ‌falls US-Präsident Donald Trump seine Drohung wahr mache, binnen 48 Stunden ‌das iranische Stromnetz lahmzulegen. Trump warnte seinerseits, ​der Iran habe zwei Tage Zeit, die strategisch wichtige Strasse von Hormus zu öffnen. Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, warnte, die Krise sei «sehr ernst» und schlimmer als die beiden Ölschocks der 1970er Jahre zusammen.

Der Inflationsschub durch die steigenden Energiepreise hat die Hoffnung ‌der Märkte auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik zunichtegemacht. Stattdessen werden nun Zinserhöhungen in den meisten Industrieländern eingepreist.

Die japanische Börse hat am Montag schwächer tendiert. In Tokio gab der 225 ​Werte umfassende Nikkei-Index 3,7 Prozent auf 51.373,82 Punkte nach und ​der breiter gefasste Topix notierte 3,4 Prozent niedriger bei ​3.485,42 Zählern. Die Börse Shanghai verlor 2,5 Prozent auf 3.858,18 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai ‌und Shenzhen fiel um 2,4 Prozent auf 4.456,69 Punkte.

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04:23

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 159,34 Yen und legte 0,3 Prozent auf 6,9094 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er ​0,1 ​Prozent höher bei 0,7889 Franken. Parallel dazu fiel ⁠der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1548 Dollar ​und zog leicht auf ⁠0,9111 Franken an.

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03:02

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,5 Prozent ‌auf 112,75 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,8 Prozent fester bei 99,04 Dollar.

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01:52

Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag mit ‌einem Minus von 1,0 Prozent bei 45.577,47 Punkten aus dem ​Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 verlor 1,5 Prozent auf 6.506,48 Zähler, und der technologielastige Nasdaq gab 2,0 Prozent auf 21.647,61 Stellen nach. 

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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