10:58
Ein plötzlicher Kursanstieg der japanischen Landeswährung gegenüber dem Dollar hat Spekulationen über eine mögliche Währungsintervention ausgelöst. Der Dollar fiel am Morgen um bis zu 0,6 Prozent auf 157,41 Yen, nachdem er zuvor 0,5 Prozent fester notiert hatte. Aktuell notiert der Dollar 0,2 Prozent schwächer bei 158,02 Yen. Laut Händlern an Devisenterminals in Singapur wurde die Bewegung möglicherweise dadurch ausgelöst, dass die japanischen Behörden die Devisenkurse bei den Banken überprüften. Der japanische Finanzminister Satsuki Katayama lehnte es ab, auf Gerüchte über mögliche Zinssatzüberprüfungen zu antworten, sagte aber, dass die Behörden den Devisenmarkt mit hoher Priorität beobachteten. Seit Sanae Takaichi im Oktober Ministerpräsidentin wurde, steht der Yen unter Druck. Er ist um gut fünf Prozent Prozent gefallen. Die japanische Notenbank liess die Leitzinsen nach einer Anhebung im Dezember am Freitag unverändert.
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10:44
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10:41
Die Aktien von Adidas finden sich zum Wochenschluss mit einem Abschlag von 2,5 Prozent am Dax-Ende wieder. Die Analysten von RBC haben den deutschen Sportartikelhersteller auf «Sector Perform» von «Outperform» heruntergenommen. Das Brokerhaus erwartet, dass die bevorstehende Prognose von Adidas für das Geschäftsjahr 2026 konservativ ausfallen wird. Die Papiere von Puma notieren im MDax 2,3 Prozent schwächer.
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10:28
Anleger folgen einer Kaufempfehlung der UBS und greifen bei Siemens Energy zu. Die Aktien stehen mit einem Plus von mehr als zwei Prozent an der Dax-Spitze. Die Analysten setzten die Titel hoch auf «Buy» von «Sell».
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10:08
Ein Ergebniseinbruch 2025 und die Verfehlung der eigenen Prognose macht den Aktien von BASF zu schaffen. Die Titel geben im Dax bis zu 2,4 Prozent nach und gehören damit zu den schwächsten Werten. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) bei BASF fiel 2025 auf 6,6 Milliarden Euro nach 7,2 Milliarden im Vorjahr - ohne das an den Finanzinvestor Carlyle verkaufte Coatingsgeschäft. Analysten hatten im Schnitt 6,7 Milliarden Euro erwartet. BASF selbst war zuletzt von einem Ergebnis am unteren Ende der Prognosespanne von 6,7 bis 7,1 Milliarden Euro ausgegangen. Die Zahlen zeigten Licht und Schatten, sagt ein Händler. Beim Free Cashflow übertraf der Ludwigshafener Chemieriese die Erwartungen deutlich.
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09:39
Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Freitag im frühen Handel schwächer. Die Hoffnung auf eine Erholung sei bereits wieder dabei, sich zu verflüchtigen, heisst es am Markt. Denn es gebe Zweifel, dass sich die geopolitischen Brandherde wirklich dauerhaft entspannten. Dies auch, weil der US-Präsident immer wieder für Überraschungen gut sei. Das Misstrauen zeigt sich denn auch darin, dass die Edelmetalle Gold und Silber weiterhin auf Rekordkurs sind und der Franken kaum etwas von seiner Stärke eingebüsst hat.
Am Vortag hatte ein Rahmenabkommen zur Zukunft Grönlands für Zuversicht gesorgt und die Kurse weltweit steigen lassen. Zudem hatte Trump auch die Zollankündigungen gegenüber mehreren europäischen Ländern wieder zurückgenommen. Ausserdem keimten neue Hoffnungen auf ein Ende des Ukrainekriegs auf. Und auch zur US-Notenbank Fed gab es positive News. So äusserte das Oberste Gericht der USA Zweifel an der rechtmässigen Entlassung der Fed-Gouverneurin Lisa Cook. Doch alle diese Fragen seien noch nicht wirklich gelöst, heisst es weiter am Markt. Damit dürfte dieser auch volatil bleiben, heisst es weiter.
Am Ende der Kurstafel stehen Kühne + Nagel (-1,9 Prozent), was Händler mit einer Gegenbewegung nach dem starken Vortag erklären. Holcim büssen 1,3 Prozent ein. Hier belastet die Ratingsenkung auf «Neutral» von «Buy» durch Goldman Sachs.
Klar im Minus stehen auch Lindt & Sprüngli (-1,7 Prozent), was ebenfalls mit einem Analystenkommentar erklärt werden kann. Barclays hat das Rating für die Namenaktien von Lindt & Sprüngli in einer Branchenstudie gleich auf «Underweight» von «Overweight» gesenkt. Deutlich im Minus notieren ausserdem Straumann (-1,7 Prozent), Partners Group (-1,4 Prozent) und Logitech (-1,1 Prozent).
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09:08
Der Schweizer Aktienmarkt startet zum Wochenschluss schwächer. Der SMI steht 0,38 Prozent tiefer bei 13'177 Punkten. Die Hoffnungen auf eine nachhaltige Entspannung bei den geopolitischen Brandherden Grönlandkonflikt und Ukrainekrieg seien bereits wieder gewissen Zweifeln gewichen, ob die Entspannung wirklich von Dauer sei, meint ein Händler.
Gegenüber den vorbörslichen Kursen verlieren Logitech stärker 1,7 Prozent, Holcim dagegen nur 1,6 Prozent nach einer Ratingkürzung. Richemont, Alcon, Kühne+Nagel sowie Sika verlieren etwas mehr als ein Prozent. Swisscom und Swiss Re legen leicht zu, während Novartis und Roche unverändert gehandelt werden.
Bei den MIc Caps verlieren Lindt&Sprüngli 1,5 Prozent sowie Komax, Clariant und Straumann je 1,3 Prozent. Dagegen können sich SFS nach Zahlen positiv ins Szene setzen und legen 5,2 Prozent zu.
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08:08
Der Swiss Market Index (SMI) wird von der Bank Julius Bär 0,2 Prozetn tiefer indiziert. Amrize steigen als einziger SMI-Titel um 0,5 Prozent. Alcon verlieren 1,1 Prozent, Holcim 2,1 Prozent und Logitech 0,6 Prozent. Alle anderen 16 TItel stehen leicht im Minus.
Bei den Mid Caps fallen Sandoz (+0,6 Prozent), Polypeptide (+0,7 Prozent) und SFS (+0,4 Prozent nach Zahlen) positiv auf. Abgaben gibt es bei Autoneum mit einem Verlust von 2,6 Prozent. Lindt&Sprüngli verlieren 2,4 Prozent, nach dem die englische Investmentbank Barclays das Rating gleich von Overweight auf Unterweight gesenkt hatte.
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07:29
Der Dax wird am Freitag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge wenig verändert in den Handel starten. Am Donnerstag hatte der deutsche Leitindex 1,2 Prozent höher bei 24'856,47 Punkten geschlossen. Auch an der Wall Street ging es bergauf. Für gute Stimmung an den Börsen dies- und jenseits des Atlantiks sorgte die jüngste Entspannung im US-Streit um Grönland. In den Fokus rückt zum Wochenschluss die Hoffnung auf Fortschritte in den Friedensgesprächen zwischen Russland und der Ukraine.
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07:10
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
Galenica: Basler Kantonalbank bestätigt Ratng Marktgewichten, erhöht Kursziel auf 93 von 92 Fr.
Holcim: Goldman Sachs senkt Rating von Buy auf Neutral, Kursziel 80 Fr.
Komax: Research Partners erhöht das Kursziel auf 68,60 von 60 Fr. und belässt die Einstufung auf Halten.
Lindt & Sprüngli: Barclays senkt das Rating auf Untergewichten von Übergewichten.
Mobilezone: Research Partners erhöht das Kursziel auf 13,40 von 13,30 Franken, bleibt bei Einstufung Halten.
Phoenix Mecano: Research Partners senkt das Kursziel auf 527 von 547 Fr., Einstufung weiter mit Kaufen.
SoftwareOne: Research Partners erhöht das Kursziel auf 10,30 von 10,15 Fr., Rating Kaufen bestätigt.
Swatch: Berenberg bestätigt Kursziel von 100 Fr. mit Sell.
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06:23
Der Swiss Market Index (SMI) notiert bei der IG Bank mit Abgaben von 0,4 Prozent. Auf Wochensicht verliert der hiesige Leitindex bis am Donnerstag 1,8 Prozent. Derweil legt der Silber weiter zu und steht bei 98,61 Dollar.
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06:15
Die asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag mehrheitlich zugelegt, nachdem die japanische Notenbank wie erwartet ihre Zinsen unverändert gelassen hat. In Tokio stieg der Nikkei-Index um 0,5 Prozent auf 53.944,25 Punkte und der breiter gefasste Topix legte um 0,6 Prozent auf 3.636,30 Zähler zu. Die Börse in Shanghai gewann 0,3 Prozent auf 4.133,58 Stellen. Gegen den Trend fiel jedoch der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen um 0,3 Prozent auf 4.707,04 Punkte. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans stieg um 0,4 Prozent.
Im Fokus der Anleger stand die Bank of Japan (BOJ), die ihren Leitzins wie erwartet bei 0,75 Prozent beliess. Zuvor veröffentlichte Inflationsdaten zeigten für Dezember einen Anstieg der Kernrate um 2,4 Prozent und damit den 21. Monat in Folge über dem Zwei-Prozent-Ziel der Notenbank. Die Entscheidung wird jedoch von politischer Unsicherheit überschattet, nachdem Ministerpräsidentin Sanae Takaichi Neuwahlen für Februar angekündigt hat. Ihre Pläne für eine expansive Fiskalpolitik liessen die Renditen für Staatsanleihen zuletzt stark ansteigen. «Die politische Unsicherheit bleibt jedoch hoch. Weitere Drehungen und Wendungen sind wahrscheinlich», schrieben Analysten der Societe Generale.
In China richteten sich die Blicke auf einen Bericht der «South China Morning Post», demzufolge die Regierung für 2026 ein Wirtschaftswachstum zwischen 4,5 und fünf Prozent anstrebt. Im vergangenen Jahr hatte die chinesische Wirtschaft mit einem Plus von fünf Prozent das Regierungsziel erreicht. Zu den Gewinnern in der Region zählte die Börse in Südkorea. Der Kospi-Index stieg um 1,1 Prozent und überschritt erstmals die Marke von 5.000 Punkten. Die BOJ bekräftigte unterdessen ihre Zuversicht. «Der Mechanismus, bei dem Löhne und Preise im Tandem moderat steigen, wird aufrechterhalten», hiess es im Quartalsbericht der Notenbank.
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06:08
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 158,58 Yen und gab 0,1 Prozent auf 6,9632 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,7903 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1744 Dollar und zog leicht auf 0,9281 Franken an. Der Dollar-Index, der den Wert des Greenbacks zu einem Korb von sechs wichtigen Währungen misst, bewegte sich in der Nähe seiner Jahrestiefststände.
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06:05
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,8 Prozent auf 64,60 Dollar je Barrel. Das US-Öl WTI notierte 0,9 Prozent fester bei 59,89 Dollar. Die Preise stabilisierten sich, nachdem der nachgebende Ton von US-Präsident Donald Trump in Bezug auf Grönland und den Iran die Sorgen vor geopolitischen Risiken für das Angebot gemildert hatte.
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00:05
Die US-Börsen haben am Donnerstag angetrieben von geopolitischen Entspannungen und robusten Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten weiter zugelegt. Bereits am Mittwoch hatten die Aktienkurse erfreut auf den entschärften Konflikt um Grönland und gemilderte Handelsspannungen zwischen den USA und Europa reagiert. Am Donnerstag wurde bekannt, dass die Wirtschaft der Vereinigten Staaten im dritten Quartal überraschend noch etwas stärker gewachsen war als ursprünglich berechnet.
Der Dow Jones Industrial gewann 0,63 Prozent auf 49'384,01 Punkte. Mit in der Spitze 49'607 Punkten war das vor zehn Tagen erreichte Rekordhoch von 49'633 Punkten nicht weit entfernt. Der von Tech-Werten dominierte Nasdaq 100 legte um 0,76 Prozent auf 25'518,35 Zähler zu. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,55 Prozent auf 6'913,35 Punkte hoch.
Auch Geschäftszahlen bewegten den US-Aktienmarkt. Der Konsumgüterhersteller Procter & Gamble (P&G) will die enttäuschende Erlösentwicklung im vergangenen Quartal schnell abschütteln. Der Umsatz sollte sich in den kommenden sechs Monaten erholen, sagte Finanzchef Andre Schulten. Im zweiten Geschäftsquartal waren die Erlöse aufgrund einer mauen Nachfrage kaum gestiegen. Bereinigt um Wechselkurs- und Portfolioeffekte stagnierten die Erlöse sogar, während Analysten ein kleines Plus erwartet hatten. Anleger schlossen sich dennoch dem Optimismus der Unternehmensführung an, die Aktien legten um 2,7 Prozent zu.
GE Aerospace gab besser als erwartet ausgefallene Ergebnisse für das vierte Quartal bekannt. Zudem geht der Triebwerkhersteller davon aus, dass die anhaltende Nachfrage nach Flugreisen dazu beitragen wird, die bestehenden wirtschaftlichen Bedenken auszuräumen. Der Gewinnausblick auf 2026 reichte nach dem Kursanstieg von 85 Prozent im letzten Jahr aber nicht mehr aus, die Anleger zu begeistern. Die Aktien büssten 7,4 Prozent ein.
Die Papiere des Gesundheitskonzerns Abbott Laboratories sackten nach der Vorlage von Zahlen für das Schlussquartal um zehn Prozent ab. Das war der grösste Tagesverlust seit 2002. Der Umsatz verfehlte die Erwartungen. Zudem enttäuschte der Ausblick auf das erste Quartal.
Die Nachricht, dass der chinesische Online-Händler Alibaba den Börsengang seiner Chip-Sparte vorbereitet, liess die in den USA gehandelten Anteile um fünf Prozent steigen.
Freeport McMoran sanken um knapp drei Prozent. Der Quartalsgewinn des Kupferproduzenten übertraf die Erwartungen von Analysten, die Kupferproduktion im vierten Quartal lag aber klar unter den Vorjahreswerten und auch etwas unter den Schätzungen der Experten. Auch stiessen sich Marktteilnehmer an den Investitionsausgaben für 2026. Die Papiere befinden sich gleichwohl seit November im Rally-Modus und kratzen am Rekordhoch aus dem Jahr 2008. Die Nachfrage nach Kupfer treibt den Kurs.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

