Weiter werden die SMI-Unternehmen Lonza, Givaudan sowie Kühne+Nagel aufzeigen, wie sie im zweiten Quartal beziehungsweise den ersten sechs Monaten des Jahres abgeschnitten haben. Bei den SPI-Firmen werden unter anderem Belimo, Also, Julius Bär, Lindt&Sprüngli, VAT, EFG, Cembra, Leonteq, Cosmo und Valiant ihre Geschäftszahlen publizieren, womit die Agenda der Unternehmensberichterstattung reich gefüllt ist.
Zudem dürften die Bilanzen wichtiger Tech-Konzerne in der anbrechenden Handelswoche über die weitere Entwicklung der Kurse entscheiden. In den vergangenen Tagen setzte eine Verkaufswelle bei Werten mit Bezug zur Künstlichen Intelligenz (KI) die globalen Aktienmärkte unter Druck.
Trotz Umsatz- und Gewinnsteigerungen würden die hohen Investitionspläne US-amerikanischer, koreanischer und taiwanesischer Technologiefirmen kritischer beäugt, sagt Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank. «Da steht immer wieder die Fantasie der neuen produktivitätsstiftenden Geschäftsfelder den Zweifeln an der Rentabilität und Finanzierung solch grosser Investitionsvolumina gegenüber.» Der europäische Branchenindex der Technologiewerte büsste in der alten Woche insgesamt rund drei Prozent ein.
Für Mittwoch ist die Veröffentlichung der Finanzberichte von Alphabet, Tesla, Texas Instruments und IBM geplant. Am Donnerstag folgen die Geschäftszahlen von Intel. Zudem stehen im Wochenverlauf die Bilanzen von Unternehmen wie General Motors, 3M, AT&T, T-Mobile US, Lockheed Martin und American Express an.
In Deutschland läutet Europas grösster Softwarekonzern SAP am Donnerstag mit seinen Zahlen für das zweite Quartal die heisse Phase der deutschen Bilanzsaison ein. Im Fokus stehen zudem die Bilanzen von Sartorius, Volkswagen und der Deutschen Börse.
(cash/Reuters)

