09:05

Der Schweizer Aktienmarkt schüttelt die Trägheit des vorbörslichen Handels ab. Der SMI steigt um 0,1 Prozent auf 14'249 Punkte. 

Gefragt sind Kühne+Nagel (plus 1,2 Prozent) sowie Swiss Re und Zurich Insurance (je plus 0,9 Prozent). Verkauft werden dagegen Logitech (minus 1,1 Prozent). Auch die Bauwerte Sika, Holcim, Geberit und Amrize bewegen sich in der Verlustzone.

Am breiten Markt steigen Centiel (plus 5,5 Prozent), nachdem das Unternehmen einen Auftrag in den USA an Land gezogen hat. Auch für Adecco (plus 2,8 Prozent) und Ems-Chemie (plus 2,2 Prozent) geht es aufwärts. Unter Druck stehen die Aktien von Cicor (minus 2,8 Prozent).

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08:05

Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,32 Prozent tiefer. Keine der 20 SMI-Aktien befindet sich in der Gewinnzone. Am stärksten unter Druck stehen die Aktien von Richemont. Sie geben 0,5 Prozent ab.

Am breiten Markt, der 0,28 Prozent zurückgeht, befinden sich nur Ems-Chemie (plus 0,8 Prozent) und DocMorris (plus 1,7 Prozent) im Aufwind. Verkauft werden hingegen AMS Osram und Comet (je minus 1,1 Prozent).

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07:45

Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verlusten in den Handel starten. ‌Am ⁠Freitag hatte der deutsche Leitindex 0,2 Prozent tiefer bei 25'067 ⁠Punkten geschlossen.

Für gedämpfte Stimmung an den europäischen Börsen sorgten zum Wochenausklang die Spannungen ‌im Nahen Osten. Die US-Börsen schlossen hingegen ‌dank starker Technologiewerte leicht im ​Plus, während sich das Interesse der Investoren bereits auf die nahende Berichtssaison richtete.

Am Montag blicken Anleger weiter auf die Entwicklungen in der Geopolitik. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran ist erneut ‌eskaliert. Beide Seiten griffen sich am Wochenende mit Raketen und Drohnen an. Zuvor hatte der Iran die erneute Schliessung der strategisch wichtigen ​Strasse von Hormus angekündigt. Zudem wurde eine Reihe ​von Handelsschiffen angegriffen. US-Präsident Donald Trump ​betonte am Sonntag in einem NBC-Interview dennoch, dass die Strasse von Hormus für ‌den kommerziellen Schiffsverkehr geöffnet sei.

Im Fokus auf der Unternehmensseite steht der Luftfahrtsektor. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht Daten zu den Preisen für Flugtickets und ​Pauschalreisen ​im ersten Halbjahr. Zudem hält ⁠Volkswagen am Abend (18.00 Uhr MESZ) einen sogenannten ​Pre-Close-Call mit Analysten. Dabei handelt ⁠es sich um eine Telefonkonferenz, bei der das Unternehmen kurz ‌vor Ende des Berichtsquartals einen allgemeinen Überblick über die Geschäftsentwicklung gibt, ohne konkrete Zahlen zu nennen. 

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07:10

Der Bitcoin fällt um 1,9 Prozent und kostet 62'725 Dollar. Er wird von den neuerlichen Unruhen im Nahen Osten und der Erwartung, die US-Notenbank werde den Leitzins erhöhen, belastet.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörsliche bei der IG Bank 0,6 Prozent tiefer bei 14'156 Punkten.

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06:05

Ein Euro kostet 92,31 Rappen (plus 0,06 Prozent). Der Dollar ist 81,00 Rappen wert (plus 0,14 Prozent)

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05:15

Der japanische Nikkei fiel um 1,6 ​Prozent, während der MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans um 0,9 Prozent sank.

Nach einer neuen Welle von US-Militärschlägen gegen den Iran sind die Anleger verunsichert. Die Eskalation des Konflikts ‌im ⁠Persischen Golf schürte Sorgen vor Lieferengpässen und drückte auf die Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten. Der Preis für ⁠die Nordseesorte Brent stieg auf 79,11 Dollar, US-Leichtöl verteuerte sich auf 74,37 Dollar. Zuvor hatte der Iran bereits behauptet, die ‌für den Ölhandel wichtige Strasse von Hormus geschlossen zu haben, was die globalen ‌Inflationsrisiken erneut befeuerte.

«Technologiewerte schneiden in unseren Modellen weiterhin sehr gut ab, unterstützt durch herausragendes Gewinnwachstum, eine hohe Dynamik und attraktive Bewertungen», ‌erklärten die Analysten der Citi. Sie ergänzten: «Auch wenn die KI-Volatilität im kommenden Quartal hoch bleiben könnte, halten wir an unserer Übergewichtung von globalen IT-Werten und den USA fest.» Zudem betonten sie: «Wir kombinieren diese Wachstumspositionen mit einer Übergewichtung in ​zyklischen Regionen/Sektoren, einschliesslich Japan, Finanzwerten und Rohstoffen.»

Die Analysten der Bank of America (BofA) ​warnen jedoch: «Der KI-Investitionsboom untergräbt den Cashflow, da die hyperskaligen Investitionen in KI ​in diesem Jahr bereits 234 Milliarden Dollar erreicht haben, und der erwartete Free Cash Flow wird im laufenden Jahr erstmals seit ‌2007 negativ.»

Der südkoreanische Markt, der zuletzt stark war, fiel um 5,4 Prozent und gilt als bedeutendes Barometer für die Stimmung im Chip-Sektor. «Der Markt hat sich zuletzt enorm aufgeheizt, und weitere Verluste könnten weite Kreise ziehen», erklärten ​Marktbeobachter.

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04:10

Im ​Devisenhandel stieg der Dollar gegenüber dem Yen um ⁠0,2 Prozent auf 162,03 Yen. Die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama hatte ​ins Spiel gebracht, den staatlichen Pensionsfonds ⁠GPIF zu ermutigen, einen Teil seiner Anlagen ins Inland zu verlagern, um den Yen-Kurs zu stützen.

«Der ‌GPIF verteilt seine Anlagen derzeit zu gleichen Teilen auf In- und Ausland. Eine Rückkehr zur vorpandemischen Norm von annähernd 60/40 würde mit umfangreichen Yen-Käufen einhergehen», sagte Taylor Nugent von NAB.

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01:00

Eine verhalten freundliche Stimmung und ein gelungener US-Börsenstart des Speicherchip-Giganten SK Hynix haben das Geschehen am letzten Handelstag der Woche geprägt. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss am Freitag mit 0,29 Prozent im Plus bei 52.637,01 Punkten. Für die Börsenwoche steht allerdings ein moderates Minus zu Buche. Damit bleibt der Dow aber in Schlagdistanz zum Rekordhoch vom Dienstag bei 53.289 Zählern.

Der marktbreite S&P 500 legte am Freitag um 0,42 Prozent auf 7.575,39 Zähler zu. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 0,33 Prozent auf 29.825,11 Punkte. Das starke Börsendebüt von SK Hynix trieb auch Aktien aus der Halbleiterbranche wie Nvidia , Sandisk , Applied Materials und AMD an.

Der mit Spannung erwartete Börsenstart von SK Hynix konnte sich sehen lassen. Die Papiere des Branchenschwergewichts aus Südkorea gingen mit einem ersten Kurs von 170 US-Dollar in den Handel und stiegen bis auf 177 Dollar. Das waren fast 20 Prozent mehr als der Ausgabepreis von 149 Dollar je Aktie. Zum Schluss betrug der Aufschlag auf den Emissionspreis 13 Prozent auf 168,33 Dollar.

Der Schritt gilt als Lackmustest für die Bereitschaft von Investoren, weiterhin auf die Wachstumschancen rund um Künstliche Intelligenz zu setzen. «Der Börsengang des Chip-Herstellers SK Hynix bestärkt die Zuversicht, dass der Investmentzyklus im Segment Künstliche Intelligenz intakt ist», hatte Stratege Jim Reid von der Deutschen Bank im Vorfeld des Ereignisses geschrieben.

Weniger gut erging es den Aktien von SpaceX . Kurz vor Handelsschluss rutschten die Papiere mit gut 145 Dollar auf den niedrigsten Stand seit dem Börsengang am 12. Juni.

Entscheidender Schrittmacher für die Aktienmärkte war zuletzt der Ölpreis in Abhängigkeit vom Konfliktgeschehen im Nahen Osten. Auch am Energiemarkt tat sich am Freitag aber wenig. Die Internationale Energieagentur warnte, ein erneuter Ausbruch der Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran könne die Bemühungen zum Wiederaufbau der erschöpften weltweiten Ölvorräte im weiteren Verlauf dieses Jahres gefährden. Dass beide Konfliktparteien trotz der jüngsten militärischen Eskalation Verhandlungsbereitschaft signalisierten, beruhigte die Anleger ein wenig.

Bei den Einzelwerten fielen Meta mit einem Kursplus von sechs Prozent auf. Als Antreiber für die Titel des Social-Media-Riesen erwies sich ein positiver Bericht der Tech-Analysefirma SemiAnalysis über das KI-Computing-Geschäft von Meta. Vorläufige Ergebnisse einer EU-Untersuchung, denen zufolge die Meta-Plattformen Instagram und Facebook zu grosse Suchtgefahren für Kinder und Jugendliche bergen, liessen die Anleger kalt.

Die Aktien von Delta Air Lines verloren knapp zwei Prozent. Sie hatten allerdings in den vergangenen Wochen kräftig zugelegt. Die Fluggesellschaft trotzte mit einem besser als erwartet ausgefallenen Quartalsgewinn den in diesem Zeitraum deutlich gestiegenen Kerosinpreisen. Zudem griff sie ihre vorübergehend ausgesetzte Jahresprognose für diese wichtige Ergebniskennziffer wieder auf.

(AWP/Bloomberg/Reuters/cash)

Reto Zanettin
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