15:50

Die Ölpreise haben am Freitag nachgegeben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent fiel auf 103,20 Punkte. Damit sank der Preis um 1,04 Prozent zum Vortag.

Donnerstag war der Brent-Preis angesichts eines Medienberichts über den Plan zu neuen US-Angriffen auf den Iran vor den Zwischenwahlen zunächst in der Spitze bis auf fast 106 US-Dollar angestiegen. Ein Dementi von US-Präsident Donald Trump sorgte dann am Abend europäischer Zeit für eine Gegenbewegung, die sich am Freitag fortsetzte. Die Aufschläge vom Donnerstag wurden nur teilweise abgegeben.

«Wir werden den Iran zu keinem Zeitpunkt vor den Zwischenwahlen, die am 3. November in den Vereinigten Staaten stattfinden, angreifen», schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social. Die US-Regierung führe unterdessen «konstruktive Gespräche» mit Teheran, schrieb Trump weiter. Der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi hatte zuvor auf seinem Telegram-Kanal geschrieben, dass die Regierung in Teheran eine Antwort aus den USA prüfe. Man habe Washington einen «Sieben-Tage-Plan» übermittelt und eine Antwort erhalten - darauf wolle man in wenigen Tagen reagieren, hiess es.

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15:35

Die US-Börsen starten am Donnerstag mit Gewinnen. Der Dow Jones Industrial Average eröffnet 0,2 Prozent höher. Der breitere S&P 500 gewinnt zu Handelsbeginn 0,4 Prozent dazu und der technologielastige Nasdaq erholt sich nach dem Ausverkauf mit einem Plus von 0,6 Prozent.

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14:45

Vor dem Börsenbeginn taxierte der Broker IG den Dow Jones Industrial mit 0,2 Prozent im Plus bei 51'320 Punkten. Damit deutet sich für den US-Leitindex ein Wochengewinn von rund 0,3 Prozent an.

Den Nasdaq 100 erwartet IG am Freitag zum Börsenstart 0,7 Prozent höher auf 30'954 Punkten, nachdem er tags zuvor wegen KI-Ängsten um bis zu zwei Prozent eingeknickt war. Damit läuft es für den technologielastigen Index auf ein Wochenplus von rund 0,5 Prozent hinaus.

Auslöser für den hohen Nasdaq-Verlust am Donnerstag war ein Medienbericht über unerwartet niedrige Umsätze des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, der Befürchtungen verstärkt hatte, dass sich die KI-Ausgabenflut immer schwerer rechtfertigen lässt. Für Entspannung sorgte am Freitag ein Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider, dass OpenAI damit rechnet, bis zum Jahresende einen Umsatz von 70 Milliarden US-Dollar zu erreichen oder zu übertreffen. Am Vortag war noch die Rede davon, dass sich die Umsätze des KI-Unternehmens Ende September auf annualisierter Basis auf lediglich 50 Milliarden US-Dollar beliefen. Die Differenz dürfte indes auf den Unterschied zwischen Brutto- und Nettoumsatz hinauslaufen.

Aus Branchensicht dürften am Freitag die Aktien aus dem Telekomsektor stehen, nachdem der Weltraumkonzern SpaceX den Erwerb von US-Mobilfunkfrequenzen bekanntgegeben hatte und mit seinen Starlink-Satelliten nun zu einem grossen Wettbewerber im US-Mobilfunkgeschäft werden könnte. Die SpaceX-Titel verteuerten sich vorbörslich um 3,8 Prozent.

Dagegen sackten die Papiere der bisherigen Platzhirsche in der Branche - AT&T, Verizon und T-Mobile US vorbörslich um 5,5 bis 7,5 Prozent ab. Die Titel von US-Funkmasten-Anbietern an: SBA , American Tower und Crown Castle legten im vorbörslichen US-Handel zwischen 5,0 und 8,5 Prozent zu.

Die Anteilsscheine von Apple büssten vorbörslich 2,2 Prozent ein. Laut Medienberichten kürzte der Technologiekonzern aufgrund einer unerwartet schwachen Nachfrage nach den Modellen iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max seine Bestellungen für Komponenten dieser Smartphone-Modelle.

Die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines macht wegen gestiegener Kraftstoffkosten deutliche Abstriche bei ihrem Jahresausblick. Gleichwohl bleibe die Nachfrage hoch, hiess es von Delta-Chef Ed Bastian. Die Delta-Aktie fiel im vorbörslichen Handel um 2,5 Prozent.

Die Aktien von Humana schnellten vorbörslich um 16,5 Prozent hoch, nachdem der Krankenversicherer seine Ergebnisse bei den entscheidenden Qualitätsbewertungen für private Zusatzversicherungen («Medicare Advantage») verbessert hat, was sich positiv auf die künftigen Umsätze auswirken dürfte.

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13:30

Die Futures der US-Aktienindizes stehen vor der Eröffnung höher:

- Dow-Jones-Futures: plus 0,15 Prozent.
- S&P-500-Futures: plus 0,39 Prozent.
- Nasdaq-Futures: plus 0,79 Prozent.

Unterdessen notiert der SMI 1,00 Prozent höher. Sika (plus 2,52 Prozent) führt den Leitindex weiterhin an. Nestlé (-0,14 Prozent) fällt hingegen unter die Nulllinie.

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11:35

Der Schweizer Aktienmarkt rückt um 1 Prozent vor. Der SMI erreicht 13'783 Punkte, während der SPI bei 19'538 Zählern notiert.

Mit Amrize, Geberit und Holcim, die um bis zu 2,4 Prozent steigen, gewinnen baunahe Werte hinzu. Gerade konjunktursensible Titel hatten in dieser Woche einen schwachen Stand, was die Vermutung von Schnäppchenjägern unterstützt.

Rückenwind kommt auch von den beiden Pharmaschwergewichten Roche (PS +1,3 Prozent) und Novartis (+0,9 Prozent). Bei Roche sorgt die Zulassung durch die FDA für die Immuntherapie Tecentriq (Atezolizumab) zur die Behandlung einer bestimmten Form von Dickdarmkrebs für etwas Rückenwind.

Partners Group (+1,4 Prozent) wiederum punktet mit einer neue lancierten globalen Anlagestrategie für private Kredite. Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé (+0,2 Prozent) will seine Investitionen in Mexiko laut Angaben der dortigen Regierung auf zwei Milliarden US-Dollar verdoppeln. Die Aktie hat aber ihren anfänglichen Schwung nicht halten können.

Im SMIM wiederum stechen Swisscom (-2,9 Prozent) und Sunrise (-2,0 Prozent) heraus. Händler verweisen auf eine generelle Branchenschwäche, nachdem der Technologiekonzern SpaceX von Elon Musk Lizenzen für ein Niedrigbandspektrum gekauft hat und mit diesem und seinen Starlink-Satelliten zum Anbieter landesweiter Mobilfunkdienste werden will.

Etwas uneinheitlich tendieren derweil die Techwerte. Die ausgeprägte Schwäche der Branchenkollegen in New York schwappt damit nicht wirklich über. Offenbar könnte der Umsatz des KI-Konzerns OpenAI im Gesamtjahr geringer ausfallen als zuvor erwartet. Während Ams Osram (-1,2 Prozent) und Comet (-0,2 Prozent) nachgeben, gewinnen Inficon (+0,4 Prozent) und VAT (+0,2 Prozent) leicht hinzu.

Klar aufwärts geht es unterdessen für Adecco (+4,2 Prozent). Hier verweisen Händler auf die jüngsten Branchendaten, die für eine gewisse Zuversicht für die in einem Monat anstehenden Quartalszahlen sorgten.

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11:15

Der zum Wochenschluss etwas schwächere ‌Dollar stützt ⁠die Preise für Gold und Kupfer. Das Edelmetall verteuert sich um bis ⁠zu 1,8 Prozent auf 4207 Dollar je Feinunze. Kupfer wird mit 14.515 Dollar je ‌Tonne 1,4 Prozent höher gehandelt. Der Dollar-Index gibt nach ‌seiner Kursrally der vergangenen Wochen leicht ​nach und notiert bei 102,07 Punkten. Ein schwächerer Dollar macht Rohstoffe für Anleger mit anderen Währungen erschwinglicher und kurbelt dadurch die Nachfrage an.

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10:25

Nach einer Herunterstufung findet sich Schott Pharma am ‌SDax-Ende ⁠wieder. Die Aktien des Pharmaverpackungsherstellers verlieren zeitweise mehr als sechs Prozent. Die Analysten der ⁠Deutschen Bank haben die Titel auf «Hold» von «Buy» gesetzt.

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10:20

Trotz der Einbussen beim Porsche-Absatz ‌legen die ⁠Aktien des Autobauers zu. Die Titel steigen um zwei Prozent, in ⁠den ersten Handelsminuten lagen sie bis zu 3,2 Prozent im Plus.

Nach dem Kapitalmarkttag am Mittwoch ‌seien die Zahlen keine Überraschung mehr gewesen, sagt ‌ein Händler. Das Verkaufsvolumen lag ​nach neun Monaten wie schon nach dem Halbjahr 16 Prozent unter Vorjahr. Den schärfsten Rückgang verzeichnete die Volkswagen-Tochter abermals in China.

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09:50

Der SMI steht 1,06 Prozent höher bei 13'780 Punkten. Der SPI weist 19'540 Zähler auf, ein Plus von 1,04 Prozent.

Mit deutlichen Kursgewinnen ist der Schweizer Aktienmarkt zum Wochenschluss in den Handel gestartet. Weit oben auf dem Kurstableau finden sich vor allem eher zyklische Werte, die im bisherigen Wochenverlauf mitunter einen schweren Stand hatten. Insgesamt bleibt die Lage an den Finanzmärkten aber angespannt und die Volatilität erhöht.

«Die Anleger schöpfen wieder etwas Hoffnung, dass sich die Lage an den Energie- und Anleihemärkten zumindest stabilisiert», kommentiert ein Händler. «Brent verharrt bei etwa 103 Dollar, während die Renditen der Staatsanleihen ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht haben könnten.» Von einer echten Entspannung könne allerdings noch keine Rede sein. Vor allem die KI-Story bekomme zunehmend Risse, nachdem OpenAI die Umsatzprognosen gesenkt habe.

Leichte Entspannungssignale kommen auch von der geopolitischen Front: US-Präsident Donald Trump hat einen Angriff auf den Iran vor den Zwischenwahlen am Vorabend auf seiner Plattform Truth Social ausgeschlossen und die Gespräche zwischen der US-Regierung und Teheran als «konstruktiv» bezeichnet.

Alle 20 SMI-Einzelwerte notieren höher. Dabei reicht die Spanne von +0,4 Prozent bei ABB bis +2,6 Prozent bei Sika. Der Bauchemiekonzern übernimmt die britische Azpects Group und baut damit sein Geschäft im Landschaftsbau aus.

Unterstützung kommt auch von den beiden Pharmaschwergewichten Roche (+1,0 Prozent) und Novartis (+1,2 Prozent). Bei Roche sorgt die Zulassung durch die FDA für die Immuntherapie Tecentriq (Atezolizumab) zur die Behandlung einer bestimmten Form von Dickdarmkrebs für etwas Rückenwind.

Partners Group (+1,6 Prozent) wiederum hat eine neue globale Anlagestrategie für private Kredite lanciert und der Nahrungsmittelkonzern Nestlé (+1,0 Prozent) will seine Investitionen in Mexiko laut Angaben der dortigen Regierung auf zwei Milliarden US-Dollar verdoppeln.

Im SMIM wiederum stechen Swisscom (-1,4 Prozent) und Sunrise (-1,1 Prozent) heraus. Händler verweisen auf eine generelle Branchenschwäche, nachdem der Technologiekonzern SpaceX von Elon Musk Lizenzen für ein Niedrigbandspektrum gekauft hat und mit diesem und seinen Starlink-Satelliten zum Anbieter landesweiter Mobilfunkdienste werden will.

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09:05

Der SMI zieht um 1,0 Prozent auf 13'733 Punkte an. Auch der SPI verbessert sich um 1,0 Prozent und erreicht so 19'531 Zähler.

Kräftig gestartet sind Amrize (+1,9 Prozent), Sika (+1,6 Prozent) und Holcim (+1,4 Prozent). Auch Partners Group (+1,7 Prozent) ist im Aufwind.

Gedämpft entwickeln sich Sandoz und Galderma. Die beiden SMI-Aufsteiger bewegen sich um die Nulllinie.

Am breiten Markt werden Sunrise (-2,0 Prozent), Graubündner Kantonalbank (-1,9 Prozent) und APG (-1,5 Prozent) verkauft. Belimo (+2,8 Prozent) und Montana Aerospace (+2,5 Prozent) sind dagegen gefragt.

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08:15

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien: 

- Amrize: Royal Bank of Canada senkt auf 32 (48) US-Dollar - Underperform
- Holcim: Royal Bank of Canada senkt auf 69 (73) Fr. - Sector Perform
- Kühne+Nagel: JPMorgan erhöht auf 185 (175) Fr. - Underweight
- ABB: Royal Bank of Canada geht auf 82 (83) Fr. - Sector Perform
- Oerlikon: Royal Bank of Canada ist für Sector Perform und geht auf 5 (4,75) Fr.
- Roche: Goldman Sachs erhöht auf 376 (366) Fr. - Neutral
- SIG Group: BNP Paribas startet mit Neutral bis 13.50 Fr.
- Sika: Royal Bank of Canada ist für Sector Perform und erhöht auf 179 (178) Fr.
- VAT Group: Royal Bank of Canada erhöht auf 660 (650) Fr. - Sector Perform

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08:10

Nach einer Hochstufung greifen ⁠Anleger bei Heidelberg Materials zu. Die Aktien legen im Frankfurter ‌Handel um zwei Prozent ‌zu und gehören damit zu ​den stärksten Dax-Werten. Die Analysten der RBC haben die Titel auf «Outperform» von «Sector Perform» gesetzt.

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08:05

Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,98 Prozent höher.

Alle 20 Titel des Leitindex verzeichnen Zuwächse. Vergleichsweise hoch sind diese bei Amrize (+1,3 Prozent), UBS (+1,1 Prozent), Alcon (+1,0 Prozent), Logitech (+1,0 Prozent) und Roche (+1,0 Prozent).

Am breiten Markt sind AMS Osram (+1,3 Prozent), Cosmo (+1,3 Prozent), Idorsia (+1,1 Prozent), Sulzer (+1,2 Prozent), Swatch (+1,3 Prozent) und VAT (+1,3 Prozent) im Vormarsch.

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07:50

In einem insgesamt ruhigen Handel tendiert der US-Dollar zum Wochenschluss etwas tiefer. 

So wird er aktuell bei 0,8302 Franken gehandelt. Damit hält er zwar die 0,83er-Marke, gegenüber dem Niveau vom Vortag tendiert er aber etwas tiefer. Auch zum Euro kommt der Greenback etwas zurück. Entsprechend steht das Euro/Dollar-Paar mit 1,1235 ein wenig höher als am Vortag. Das Euro/Franken-Paar ist mit aktuell 0,9327 kaum verändert.

Für etwas Beruhigung sorgte zuletzt die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, vor den Zwischenwahlen Anfang November keine Angriffe auf den Iran zu planen. Das habe die aufgeheizten Gemüter der Anleger etwas beruhigt, heisst es im Handel.

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07:30

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember verlor zuletzt 1,29 Prozent auf 102,93 US-Dollar. Gestern war der Brent-Preis angesichts eines Medienberichts über den Plan zu neuen US-Angriffen auf den Iran vor den Zwischenwahlen zunächst in der Spitze bis auf fast 106 US-Dollar angestiegen. Ein Dementi von US-Präsident Donald Trump sorgte dann am Abend europäischer Zeit für eine Gegenbewegung.

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07:20

Der Dax wird am Freitag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge höher in den Handel ‌starten. ⁠Am Donnerstag hatte der deutsche Leitindex 1,2 Prozent tiefer ⁠bei 24'806,97 Punkten geschlossen. Für schlechte Stimmung an den Börsen sorgten ‌erneute Turbulenzen am Öl- und Anleihemarkt. An ‌der Wall Street rettete ​sich nur der Dow-Jones-Index minimal ins Plus.

Beim Öl liessen die Versorgungsängste nach dem zuletzt deutlichen Preissprung etwas nach. Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI verloren zum Wochenschluss ‌jeweils rund eineinhalb Prozent auf 102,69 beziehungsweise 90,22 Dollar je Fass.

US-Präsident Donald Trump schliesst nach eigenen Worten eine erneute ​Offensive gegen den Iran vor den US-Kongresswahlen ​Anfang November aus. Zugleich erklärte er, ​man führe produktive Gespräche mit der Islamischen Republik.

Im Fokus zum Wochenschluss ‌steht die Politik: Die Wirtschafts- und Finanzminister der Europäischen Union treffen sich in Luxemburg. Themen sind unter anderem ​Pläne ​für eine Spar- und Investitionsunion ⁠sowie die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Bankensektors.

Der ​russische Präsident Wladimir ⁠Putin und der iranische Präsident Massud Peseschkian treffen sich ‌in Turkmenistan zu einem bilateralen Gespräch.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,85 Prozent höher bei 13'758 Punkten.

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06:00

Der Euro kostet 0,9320 Franken (minus 0,05 Prozent). Je Dollar werden 0,8301 Franken bezahlt (minus 0,17 Prozent).

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05:15

Die Aktienmärkte in Asien stehen vor dem zweiten Wochenverlust in Folge. Die hohen Energiepreise, Turbulenzen am Anleihemarkt und die enormen Summen, die für Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) erforderlich sind, beunruhigen die Anleger.

Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische ‌Aktien ⁠ausserhalb Japans gab um 0,16 Prozent nach. Für die Woche zeichnet sich ein Minus von mehr als einem Prozent ab. In ⁠Tokio fiel der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 0,8 Prozent auf 68'512,30 Punkte. Der breiter gefasste Topix blieb fast unverändert bei 4'092,50 Zählern.

Grösster Verlierer im Nikkei ‌war die SoftBank Group, ein wichtiger Investor in OpenAI. Die Aktie brach um 5,40 Prozent ein. ‌Furukawa Electric fielen um 4,83 Prozent, gefolgt von Murata Manufacturing, ​die 4,68 Prozent verloren. Die grössten prozentualen Gewinner im Index waren Nomura Research Institute mit einem Plus von 5,13 Prozent, gefolgt von Baycurrent mit einem Zuwachs von 3,97 Prozent und Shift mit 3,92 Prozent.

Die Börse Shanghai verlor 1,0 Prozent auf 3773,76 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 1,2 Prozent auf 4258,35 Punkte. Die Märkte in Südkorea und Taiwan waren ‌wegen eines Feiertags geschlossen.

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04:05

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 158,07 Yen und legte leicht auf 6,6982 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,8302 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1224 Dollar und zog ​leicht auf 0,9319 Franken an.

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02:30

Die Ölpreise geben nach, da die Sorgen über die Versorgung aus dem Nahen ​Osten etwas nachlassen. US-Präsident Donald Trump hatte erklärt, sein Land werde den ​Iran nicht vor den US-Wahlen im kommenden Monat angreifen. Er sprach von produktiven Gesprächen zur Beendigung des Krieges, der den Markt belastet hat.

Die Rohöl-Sorte Brent ‌aus der Nordsee verbilligte sich um 0,8 Prozent auf 103,39 Dollar je Barrel (159 Liter). Dennoch steuert der Brent-Preis auf einen Wochengewinn zu, da er am Donnerstag wegen zunehmender Angriffe auf die Schifffahrt im Nahen Osten um vier Prozent gestiegen war. Das US-Öl WTI notierte 0,7 ​Prozent schwächer ​bei 90,80 Dollar.

«Die grosse Frage für die Märkte ist, ob Trump ⁠bei seinem Wort bleibt, falls sich die iranischen Angriffe verstärken», sagte Nick Twidale, ​Chef-Marktstratege bei ATFX Global. «Jeder Hinweis darauf, ⁠dass das Weisse Haus eine Militäraktion neu bewertet, könnte die Ölpreise stark in die Höhe schiessen lassen, zumal der Tankerverkehr durch ‌die Strasse von Hormus bereits erheblich unter Druck steht.»

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01:15

Deutliche Verluste bei Aktien aus dem Bereich Künstlicher Intelligenz (KI) haben die Technologiebörse Nasdaq am Donnerstag deutlich nach unten gezogen. Auslöser dafür war ein Medienbericht über die Umsätze des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, der Befürchtungen verstärkt hatte, dass sich die KI-Ausgabenflut immer schwerer rechtfertigen lässt.

Die Standardwerte an der Wall Street beendeten den Handel kaum verändert. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Medienberichte über eine baldige Wiederaufnahme von Militäreinsätzen gegen den Iran dementiert. «Wir werden den Iran zu keinem Zeitpunkt vor den Zwischenwahlen, die am 3. November in den Vereinigten Staaten stattfinden, angreifen», schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

Der Dow Jones Industrial schloss 0,1 Prozent höher bei 51'231,64 Punkten. Der marktbreite S&P 500 büsste 0,47 Prozent auf 7765,36 Zähler ein. Für den Nasdaq 100 ging es nach dem OpenAI-Bericht zunächst um bis zu zwei Prozent nach unten. Letztlich verlor der technologielastige Index 1,39 Prozent auf 30'725,81 Punkte.

Wie die «Financial Times» (FT) unter Berufung auf ihr vorliegende Finanzunterlagen berichtete, teilte OpenAI Investoren kürzlich mit, dass sich die Umsätze des KI-Unternehmens Ende September auf annualisierter Basis auf fast 50 Milliarden US-Dollar beliefen. Dies wäre ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr, liege jedoch rund 20 Milliarden unter einigen kürzlich veröffentlichten Schätzungen für den ChatGPT-Hersteller. OpenAI habe eine Stellungnahme gegenüber der Zeitung abgelehnt.

Daraufhin knickten vor allem die Kurse von KI-Halbleiterkonzernen ein. So verbuchten die Aktien von Nvidia, Arm Holdings, Intel, AMD, Marvell Technology, Micron und Sandisk Kursabschläge zwischen 2,9 und 6,5 Prozent.

Dagegen waren Aktien der Energiekonzerne aufgrund der deutlich gestiegenen Ölpreise am stärksten gefragt. So gewannen die Papiere von Chevron und ExxonMobil 3,1 beziehungsweise 2,7 Prozent.

Die Aktien der Google-Muttergesellschaft Alphabet fielen um 0,6 Prozent, nachdem sie zunächst im Plus notiert hatten. Google Cloud, die Cloud-Computing-Plattform des Suchmaschinenbetreibers, treibt die Integration seines KI-Assistenten Gemini im Unternehmensgeschäft voran. Gemini soll nicht mehr nur als reines Werkzeug für Antworten und Inhalte fungieren, sondern auch als Agent, der gewünschte Ergebnisse selbstständig vorbereitet und umsetzt.

Die Papiere von Starbucks gaben um 0,4 Prozent nach. Laut einem Bericht der «Financial Times» unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, hat die Kaffeehauskette eine Übernahme der Schnellrestaurantkette Chipotle geprüft. Deren Aktien stiegen um 6,2 Prozent.

Nach Geschäftszahlen zum dritten Quartal stiegen die Titel von Pepsico um 3,7 Prozent. Die organische Umsatzentwicklung und der Gewinn des Getränkekonzerns fielen besser als erwartet aus. Allerdings wurde das Gewinnziel für 2026 reduziert.

Die Papiere von Levi Strauss verloren 2,4 Prozent. Der Jeans-Hersteller hatte für das dritte Quartal das geringste Wachstum in seinen Direktvertriebskanälen seit Ende 2022 gemeldet.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)