16:18
Die US-Börsen sind etwas niedriger in die neue Woche gestartet. Anhaltende Sorgen über hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) bremsten die Kauflaune der Anleger. Der Dow-Jones-Index gab in den ersten Handelsminuten am Montag um bis zu 0,4 Prozent auf 49'933 Punkte nach, nachdem Schnäppchenjäger den Dow am Freitag über die Rekordmarke von 50'000 Punkten gehoben hatten. Auch der S&P 500 sowie der technologielastige Nasdaq rutschten leicht auf 6917 beziehungsweise 22'952 Zähler ab. «Nach einer hektischen Vorwoche fühlte sich das Ausmass der Erholung vom Freitag nicht wie der Beginn einer nachhaltigen Trendwende an», sagte Ipek Ozkardeskaya, Analystin bei der Swissquote Bank. «Daher bin ich nicht überrascht, dass die Kurse heute Morgen nachgeben.»
Erneut gerieten die Aktien von Chip-Konzernen unter Druck. Die Titel von Nvidia gaben leicht nach, Micron Technology verbilligten sich um 5,5 Prozent und AMD um mehr als ein Prozent. In der Vorwoche hatten hohe Investitionspläne von Tech-Giganten wie Amazon, Google, Meta und Microsoft die Anleger verschreckt. Die Konzerne wollen zusammen rund 650 Milliarden Dollar für den Wettlauf um die Vorherrschaft bei KI ausgeben.
Im freien Fall befanden sich die Anteilsscheine des IT-Dienstleisters Kyndryl. Die Aktien rauschten rund 55 Prozent nach unten, nachdem das Unternehmen Schwächen in der Finanzberichterstattung eingeräumt und die Vorlage seines Quartalsberichts verschoben hatte. Zudem gab die ehemalige IBM-Sparte den Abgang des Finanzchefs und des globalen Controllers bekannt.
+++
16:11
Die Kryptowährung, die sich während des asiatischen Handelstags stabilisiert hatte, sinkt gegen 16 Uhr MEZ um rund 1,9% auf 69'793 Dollar. Die Bewegung fällt damit noch moderat aus im Vergleich zu den heftigen Schwankungen der Vorwoche.
Händler bleiben nervös. «Die Kryptomärkte haben sich stabilisiert», doch «es herrscht immer noch Unsicherheit darüber, ob das Schlimmste überstanden ist», sagt Caroline Mauron, Mitgründerin von Orbit Markets zur Nachrichtenagentur Bloomberg. «60'000 Dollar ist die wichtigste Unterstützung am unteren Ende. Ein Durchbruch über 75'000 Dollar könnte das Ende des Bärenmarkts signalisieren.»
+++
16:00
Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben den früheren Chef der US-Sparte des Einzelhändlers Walmart mit sofortiger Wirkung zum CEO ernannt. Foran folgt auf Interimschef Ron Sargent.
Das Unternehmen beendet damit eine einjährige Suche nach einem Nachfolger für den früheren Vorstandschef Rodney McMullen, der 2025 wegen persönlichen Fehlverhaltens entlassen worden war. «Wir sind überzeugt, dass Foran nach seinem Erfolg bei der Neuausrichtung des US-Geschäfts von Walmart die Glaubwürdigkeit von Kroger umgehend stärken wird», sagte Michael Montani, Analyst bei der Investmentbank Evercore. Die Experten von Morgan Stanley mahnten jedoch zur Vorsicht: «Foran übernimmt bei Kroger ein deutlich komplexeres Filialnetz als das von Walmart.»
+++
15:54
Die Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten bleiben im Blick der Märkte. US-Präsident Donald Trump kündigte weitere Gespräche zwischen Vertretern seiner Regierung und des Irans an. Die Verhandlungen mit der Delegation aus Teheran am Freitag seien «sehr gut» gelaufen, sagte Trump. Die Gespräche, die indirekt geführt werden, sollen fortgesetzt werden. Dies belastete die Preise etwas.
Zuletzt hatte die Lage im Iran die Ölpreise mehrfach und zum Teil deutlich bewegt. Sollte es zu einem US-Angriff auf den Iran kommen, wird eine Ausweitung der Risiken auf die gesamte Region am Persischen Golf befürchtet. Dann könnten auch wichtige Schifffahrtsrouten für den Ölhandel bedroht sein. Sollte sich der Konflikt beruhigen, dann dürfte laut Händlern der grosse Überschuss am Rohölmarkt wieder stärker in den Fokus der Märkte geraten. Dies würde die Preise tendenziell belasten.
+++
15:40
Die US-Aktienmärkte starten am Montag verhalten in die neue Handelswoche, da die Anleger nach einer volatilen Vorwoche, die mit einem wichtigen Meilenstein für den Dow Jones (50'000er-Marke überschritten) endete, auf wichtige Wirtschaftsdaten und eine weitere Reihe von Gewinnmeldungen warten.
Die Aktien von Oracle legen um 4 Prozent zu, nachdem das Finanzinstitut D.A. Davidson aufgrund des Optimismus rund um OpenAI und dessen Nutzniesser eine Heraufstufung von «Neutral» auf «Kaufen» vorgenommen hatte. Andere Chip-Aktien stehen jedoch unter Druck. Diese Entwicklungen folgen auf eine Erholung der wichtigsten Indizes am Freitag nach erheblichen Verlusten während der ganzen letzten Woche.
+++
14:55
Nach dem jüngsten Ausbruch des Dow Jones Industrial über 50'000 Punkte auf ein Rekordhoch dürfte sich der US-Leitindex zum Wochenbeginn über der runden Marke halten. Die Dow-Futures notieren am Montag vor Handelsbeginn rund 0,1 Prozent tiefer. Die Futures auf den technologielastigen Nasdaq 100 fallen wiederum um 0,23 Prozent.
«Wochenlang mäanderte das US-Index-Flaggschiff Dow Jones unterhalb der magischen Marke von 50'000 Punkten seitwärts, blieb aber immer in Schlagdistanz zu einem Ausbruch. Der ist am Freitag endlich gelungen», schrieb Analyst Ronald Gehrt vom Broker Lynx in einem Marktkommentar. Die kommenden Tage seien nun entscheidend. Sollte der Dow wieder deutlich unter die runde Marke fallen, «brennt hier etwas an». Zumal zuletzt vor allem solche Aktien gesucht gewesen seien, die von einem breiten Wachstum der US-Wirtschaft profitieren würden. «Das so aber gar nicht existiert», warnte der Experte.
Aktien von Eli Lilly stiegen um 2 Prozent. Das Telemedizinunternehmen Hims & Hers hat eine Nachahmer-Kopie der Abnehmpille Wegovy von Novo Nordisk zurückgezogen. Die Konkurrenz durch eine günstigere Pille von Hims & Hers sei damit vom Tisch, sagte Analyst James Gordon von der Barclays Bank. Eli Lilly hat mit Zepbound ebenfalls ein Abnehmmittel auf dem Markt. Aktien von Hims & Hers sackten um 16 Prozent ab.
Oracle-Aktien verteuerten sich vorbörslich um 4,4 Prozent. Das Investmenthaus D.A. Davidson stufte die Papiere des Software-Entwicklers von «Neutral» auf «Buy» hoch.
+++
14:30
+++
14:05
Die Aktie von Eli Lilly stieg im vorbörslichen Handel um 2,1 Prozent, nachdem das Unternehmen bekannt gegeben hat, das Biotechnologieunternehmen Orna Therapeutics für bis zu 2,4 Milliarden Dollar in bar zu übernehmen. Der Kaufpreis setzt sich aus einer Sofortzahlung und weiteren Zahlungen zusammen, die an die Erreichung bestimmter klinischer Meilensteine geknüpft sind.
Bedeutung der Übernahme: Die Transaktion schafft eine breite Plattform für langfristige Innovationen in der Genmedizin und der in-vivo-Zelltherapie. Orna Therapeutics entwickelt eine neuartige Therapieform, die auf künstlich hergestellter ringförmiger RNA und Lipidnanopartikeln basiert. Damit soll der Körper des Patienten in die Lage versetzt werden, selbst zellbasierte Behandlungen gegen die zugrundeliegende Krankheit zu produzieren.
+++
13:35
Die Aktien von Hims & Hers stürzen in der US-Vorbörse rund 20 Prozent ab. Grund ist die Bekanntgabe der Einstellung der Produktion einer nachgebauten Version des Novo-Nordisk-Medikaments Wegovy (Semaglutid). Der Schritt erfolgte nach Druck von Novo Nordisk und verstärkter Prüfung durch die US-Arzneimittelbehörde FDA.
In einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) begründete das Unternehmen die Entscheidung mit «konstruktiven Gesprächen» mit Branchenvertretern. Der Rückzug steht im Zusammenhang mit einer Ankündigung des FDA-Kommissars Marty Makary, wonach die Behörde gezielt gegen Hersteller von Massenmarkt-Nachahmerpräparaten vorgehen werde. Dies löste breite Bedenken hinsichtlich nachgebauter GLP-1-Medikamente aus.
+++
13:05
Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start tiefer:
Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert unverändert bei 13'502 Punkten.
+++
11:40
Zum Wochenstart fehlt dem Schweizer Aktienmarkt ein wenig der Schwung. Dies zeigt sich auch an der bisherigen Handelsspanne von gerade einmal 50 Punkten. Mittlerweile tritt der Leitindex SMI mehr oder weniger auf der Stelle. Dabei bieten die Vorgaben aus Übersee durchaus Unterstützung. In den USA hatte ein überraschend positives Einzelhandels-Sentiment die Märkte spürbar angeschoben. Und auch in Asien ziehen die Kurse zum Wochenstart klar an.
Dort steht vor allem der japanische Aktienmarkt nach den Wahlen vom Wochenende im Blick. Der überragende Sieg der neuen nationalkonservativen Ministerpräsidentin Sanae Takaichi bei den Parlamentswahlen zum Unterhaus hievte den japanischen Nikkei erstmals über die Marke von 57'000 Zählern. Der deutliche Sieg wird als positiv für die Märkte gewertet. Und auch für die kommenden Tage ist die Agenda prall gefüllt und bietet reichlich Zündstoff für weitere Kursbewegungen. Vor allem die beiden US-Datenschwergewichte Arbeitsmarktbericht und Inflation stehen dabei im Fokus. Beide Datenpunkte sind dafür bekannt, die Märkte bewegen zu können.
Das Gewinnerfeld führen einmal mehr die Papiere von Sandoz (+1,8 Prozent) und Amrize (+1,7 Prozent) an. Letzere knüpfen an den starken Lauf der Vorwoche an, der sie bereits um knapp 10 Prozent nach oben geschickt hatte. Zuletzt hatten Händler auf Spekulationen verwiesen, wonach führende Hausbauer in den USA angeblich grosse Pläne hegen. Es sollen rund eine Million «Trump Häuser» entstehen, wie vergangene Woche aus nicht näher bekannten Quellen verlautete. Dank der starken Marktstellung im US-Dachbau würde auch Amrize von einem solchen Vorhaben profitieren.
Galderma, Julius Bär sowie die ehemalige Amrize-Mutter Holcim sind mit Kursgewinnen von bis zu 0,8 Prozent ebenfalls etwas weiter vorne zu finden. Von den drei Blue Chips, die in dieser Woche mit Zahlen erwartet werden, präsentieren sich aktuell nur SGS (+0,6 Prozent) fester. Sowohl Swisscom (-0,4 Prozent) als auch Schindler (-0,3 Prozent) kommen vor ihren jeweiligen Zahlen-Terminen zurück.
Sehr uneinheitlich entwickeln sich derweil die drei Schwergewichte zum Wochenstart. Kursgewinnen von 0,8 Prozent auf 120,86 Franken bei Novartis stehen Abgaben von 0,9 Prozent bei Roche gegenüber. Nestlé (-0,2 Prozent) treten eher auf der Stelle. Der Pharmakonzern Roche hatte am Wochenende ausführliche Daten zu seinem MS-Mittel Fenebrutinib vorgestellt. Während die Wirksamkeit mit den Daten einmal mehr untermauert wurde, sorgen sich Analysten vor allem um die Daten zu den Nebenwirkungen. Derweil haben die Novartis-Papiere im frühen Handel bei 121,40 Franken gar eine neue Bestmarke gesetzt.
Die rote Laterne halten derweil Lindt&Sprüngli (-1,2 Prozent) und Givaudan (-1 Prozent), die ebenfalls dem eher defensiven Lager zuzurechnen sind. Auch die drei Versicherer Zurich, Swiss Re und Swiss Life weisen allesamt Kursabgaben auf. Sie reichen von -0,7 bis -0,4 Prozent.
In den hinteren Reihen stechen SoftwareOne (+2,2 Prozent) nach Vorabzahlen heraus. Mit seinen Eckdaten zum Umsatz konnte der IT-Dienstleister die Erwartungen der Analysten und auch die eigene Guidance übertreffen. Adecco wiederum sind nach einem positiven Händlerkommentar mit +2,6 Prozent ebenfalls gesucht.
+++
11:05
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,1 Prozent im Plus bei 18'658 Zählern. Grundstoffe (+0,6 Prozent), Versorger (+0,5 Prozent) und Industriewerte (+0,5 Prozent) liegen vorn. Pharma (-0,4 Prozent), Finanztitel (-0,1 Prozent) und nicht-zyklischer Konsum (-0,1 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern.
Von den 200 Unternehmen, sind 126 im Gewinn, 50 im Verlust und 24 unverändert.
Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.
+++
10:30
Die Aktien von Adecco legen einen glanzvollen Start in die neue Börsenwoche hin. Zeitweise stiegen die Aktien über 5 Prozent. Für die nötigen Impulse sorgt ein Kommentar von Kepler Cheuvreux. Wie der zuständige Analyst in einem aktuellen Kommentar schreibt, entwickeln sich die wichtigsten Märkte ganz in die gewünschte Richtung für den Stellenvermittler. Das gelte insbesondere fürs Geschäft mit temporären Arbeitskräften. Darauf abgestützt passt der Experte seine Gewinnschätzungen für Adecco um bis zu 12 Prozent nach oben an. An seiner Kaufempfehlung sowie am Kursziel von 34 Franken hält er zudem fest.
Mit Blick auf die Ergebnisveröffentlichung vom 25. Februar beurteilt der Kepler-Analyst die Gewinnerwartungen seiner Berufskollegen bei anderen Banken als zu vorsichtig. Umso mehr geht er davon aus, dass die Adecco-Aktien an diesem Tag in den Genuss kräftiger Kursgewinne kommen. Diese Einschätzung scheint man in hiesigen Börsenkreisen zu teilen, ist doch dank des Analystenkommentars von spekulativen Käufen auf die Zahlen hin zu hören.
+++
10:02
Am Schweizer Aktienmarkt fallen die Ausschläge am Montag im frühen Handel überschaubar aus. Zwar sind die Gewinner unter den Blue Chips in der Überzahl, doch die Abgaben bei den beiden Schwergewichten Roche und Nestlé drücken auf die SMI-Gesamtperformance. Dabei sprechen die Vorgaben durchaus für einen freundlichen Wochenstart. In den USA hatte ein überraschend positives Einzelhandels-Sentiment die Märkte spürbar angeschoben. Und auch in Asien ziehen die Kurse zum Wochenstart klar an.
Hier stechen insbesondere die Avancen in Japan hervor, wo der Nikkei erstmals die Marke von 57'000 Punkten überschritten hat, nachdem die neue nationalkonservative Ministerpräsidentin Sanae Takaichi bei der Wahl zum Unterhaus einen überragenden Sieg errungen hat. Dieser deutliche Sieg wird als positiv für die Märkte gewertet. Und auch für die kommenden Tage ist die Agenda prall gefüllt und bietet reichlich Zündstoff für weitere Kursbewegungen. Besonders die US-Arbeitsmarktdaten sowie die wichtigen Inflationsdaten könnten die Märkte entweder weiter stützen oder zumindest für die gewohnt hohe Volatilität sorgen, kommentiert ein Händler.
Die Kursverluste von Roche (GS -0,4 Prozent) und Nestlé (-0,1 Prozent) erweisen sich dabei als Bremsklotz für den Gesamtmarkt, wie ein Blick etwa auf den deutsche Dax oder den französischen Cac-40 zeigt, die beide stärker zulegen. Der Pharmakonzern Roche hatte am Wochenende ausführliche Daten zu seinem MS-Mittel Fenebrutinib vorgestellt. Während die Wirksamkeit mit den Daten einmal mehr untermauert wurde, sorgen sich Analysten vor allem um die Daten zu den Nebenwirkungen.
Das Gewinnerfeld wird unterdessen von Amrize (+2,2 Prozent) angeführt, die bereits in der vergangenen Woche mit einem Plus von knapp 10 Prozent einen starken Lauf hatten. Ebenfalls stark sind die Titel von Sandoz (+2 Prozent). Galderma, ABB, Holcim oder VAT ziehen zunächst um jeweils mehr als ein Prozent an.
In den hinteren Reihen stechen SoftwareOne nach Zahlen und Adecco nach einem positiven Händlerkommentar mit Kursgewinnen von jeweils 2,4 Prozent hervor.
+++
09:30
Die Aktien von Novo Nordisk legten am Montag um über 8 Prozent zu. Auslöser war der Rückzieher des Telemedizin-Anbieters Hims & Hers, der am Wochenende die Einführung einer selbst hergestellten Abnehmpille für 49 Dollar wieder stoppte – nach rechtlichen Drohungen von Novo Nordisk und der US-Arzneimittelbehörde FDA.
Hims hatte das Präparat am Donnerstag der Vorwoche vorgestellt. Es basierte auf Semaglutid, dem zentralen Wirkstoff in Novos Blockbustern Wegovy und Ozempic, und hatte damit sofort Widerstand des dänischen Pharmakonzerns sowie der Aufsichtsbehörden ausgelöst. Am Samstag erklärte Hims, man werde das Angebot nach «konstruktiven Gesprächen mit verschiedenen Anspruchsgruppen» einstellen.
Bereits am Freitag hatten sich die Novo-Nordisk-Aktien um mehr als 5 Prozent erholt, nachdem FDA-Kommissar Marty Makary ein härteres Vorgehen gegen nicht genehmigte, nachgeahmte GLP-1-Medikamente in Aussicht gestellt hatte. Diese Präparate hatten zuletzt den Preissetzungsspielraum des Konzerns im Markt für Abnehm- und Diabetesmedikamente erheblich unter Druck gesetzt.
Trotz der jüngsten Kursgewinne steht Novo Nordisk weiterhin unter starkem Druck. Der Konzern sieht sich nicht nur einer zunehmenden Konkurrenz durch Eli Lilly ausgesetzt, sondern auch durch günstigere, nachgeahmte Alternativen. Bei der Vorlage der Jahreszahlen in der vergangenen Woche sprach Novo von einem «beispiellosen Preisdruck» – woraufhin die Aktie um 17 Prozent einbrach.
+++
09:15
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Novartis: Goldman Sachs senkt auf 101 (104) Fr. – Sell
R&S: Berenberg erhöht auf 36 (35) Fr. – Buy
+++
09:07
Für den Schweizer Aktienmarkt zeichnet sich am Montag eine verhaltene Eröffnung ab. Der SMI fällt kurz nach Börsenstart um 0,1 Prozent auf 13'494 Punkte.
Im SMI steigt die Mehrheit der Titel. Besonders Roche (-1,7 Prozent) belasten den Index. Der Pharmakonzern hatte am Wochenende ausführliche Daten zu seinem MS-Mittel Fenebrutinib vorgestellt. Während die Wirksamkeit mit den Daten einmal mehr untermauert wurde, sorgen sich Analysten vor allem um die Daten zu den Nebenwirkungen. Gerade die mögliche Schädigung der Leber stelle ein Risiko für eine US-Zulassung bei PPMS (Primary Progressive Multiple Sclerosis) dar, heisst es in Analystenkreisen.
Das Gewinnerfeld wird unterdessen von Amrize (+1,9 Prozent) angeführt. Amrize hatten bereits in der vergangenen Woche mit einem Plus von knapp 10 Prozent einen starken Lauf. Ebenfalls deutlich höher notieren Partners Group (+1,2 Prozent), Novartis (+1 Prozent) und Logitech (+0,9 Prozent).
+++
08:04
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,2 Prozent höher auf 13'530 Punkten indiziert. Bis auf Roche (-0,4 Prozent) werden alle SMI-Titel im Plus erwartet. Besonders die Valoren von Logitech (+0,9 Prozent), Holcim (+0,8 Prozent) und jene von Amrize (+0,8 Prozent) werden höher gestellt. Die übrigen Kursgewinne im SMI reichen von +0,2 Prozent bis +0,4 Prozent.
Auch der breite Markt dürfte fester in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,3 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei ams-Osram (+0,6 Prozent), Basilea (+0,8 Prozent), Huber+Suhner (-0,3 Prozent) und Stadler Rail (+0,8 Prozent) prognostiziert.
+++
07:30
Gold und Silber setzten ihre Kursgewinne am Montag fort. Gold notierte dabei knapp über der Marke von 5’000 US-Dollar je Unze, begünstigt durch einen schwächeren US-Dollar. Anleger warten nun auf wichtige Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten, die im weiteren Wochenverlauf erwartet werden und Hinweise auf den künftigen Zinskurs in den USA liefern sollen.
Der US-Dollar fiel auf den tiefsten Stand seit dem 4. Februar, was in Dollar gehandelte Edelmetalle für Käufer ausserhalb der USA günstiger machte. Gleichzeitig wertete der japanische Yen auf, nachdem die japanische Premierministerin Sanae Takaichi die Parlamentswahl vom Sonntag klar für sich entschieden hatte.
+++
07:00
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank um 0,55 Prozent höher bei 13'587 Punkten.
+++
06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,5 Prozent höher bei 13'579 Punkten.
Die Berichtssaison in der Schweiz legt eine kurze Pause ein, ehe sie am Mittwoch wieder richtig Fahrt aufnimmt. Ab dann präsentieren mit Schindler und SGS sowie Swisscom drei Blue Chips ihre Jahresbilanzen. Ein Stimmungsbild gibt es am heutigen Montag immerhin vom Seco zum Konstumentenstimmungsindex für Januar. Und die Swiss Retail Federation wagt einen Ausblick auf den Detailhandel im laufenden Jahr.
Die Vorgaben vom Freitag aus den USA sind stark. Die New Yorker Börse schloss am Freitag mit einem starken Schlussspurt. Der Dow Jones stieg dabei um 2,5 Prozent und erreichte sogar einen Rekordstand jenseits der Marke von 50'000 Punkten. Zuvor hatte eine Woche mit heftigen Turbulenzen im Technologiesektor für Verunsicherung gesorgt.
Im Blick sind weiter die zuletzt sprunghafte Entwicklung der Edelmetalle Gold und Silber. Daneben bleibt die Frage, wie die Achterbahnfahrt beim Bitcoin weitergeht. Am Freitag war die bekannteste Kryptowährung erst auf knapp unter 60'000 US-Dollar abgerutscht, ehe sie sich wieder auf rund 70'000 Dollar erholte. Ende Januar hatte beim Bitcoin eine Talfahrt eingesetzt, die den Kurs um bis zu 30'000 Dollar einbrechen liess.
+++
05:16
Ein deutlicher Wahlsieg der Regierungspartei in Japan hat den Börsen in Asien am Montag Auftrieb gegeben und zugleich den Yen gestärkt. Der japanische Leitindex Nikkei stieg um 4,4 Prozent auf ein Rekordhoch. Anleger hoffen auf weitere Konjunkturprogramme der Regierung von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi. Zudem sorgte eine Erholung bei US-Chipwerten vom Freitag für Erleichterung.
Die japanische Währung machte ihre Verluste aus den vergangenen sechs Handelstagen wett. Japans oberster Währungsdiplomat Atsushi Mimura sagte, die Regierung beobachte die Devisenbewegungen «mit grosser Aufmerksamkeit». Der Wahlsieg verschaffe Takaichi eine stabile Mehrheit, die entschlossenes Vorgehen in den Bereichen Konjunkturimpulse, Künstliche Intelligenz, Halbleiter und strategische Reformen ermögliche, sagte Marc Jocum, Anlagestratege bei Global X ETFs. «Japan galt lange als eine antizyklische Anlage, profitiert aber jetzt von einer Reformdynamik», fügte er hinzu. «Politische Stabilität, steigende Kapitalrenditen, die Mobilisierung von heimischem Kapital und moderate Bewertungen deuten alle in die gleiche Richtung.»
Im Fokus der Märkte stehe nun, wie die Fiskalpolitik gestaltet werde, sagte Shoki Omori, Stratege bei Mizuho. Die Risiken einer fiskalischen Expansion seien bereits vor der Wahl weitgehend eingepreist gewesen. Die Aussicht auf eine höhere Verschuldung trieb jedoch die Renditen für zweijährige japanische Staatsanleihen auf 1,3 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit 1996.
Die japanische Börse hat am Montag fester tendiert. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 4,4 Prozent auf 56.647,36 Punkte zu und der breiter gefasste Topix notierte 2,5 Prozent höher bei 3.792,13 Zählern. Die Börse Shanghai gewann 1,2 Prozent auf 4.113,28 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 1,4 Prozent auf 4.709,72 Punkte.
+++
04:32
+++
03:02
+++
01:50
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

