08:25
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Alcon: Deutsche Bank erhöht auf Buy (Hold) - Ziel 77 (69) Fr.
BKW: Kepler Cheuvreux senkt auf HOLD (Buy): Ziel 160 (190) Fr.
Comet: Deutsche Bank erhöht auf 300 (260) Fr. - Buy
Geberit: Goldman Sachs senkt auf 657 (661) Fr. - BUY.
Inficon: Deutsche Bank erhöht auf Buy (Hold) - Ziel 140 (95) Fr.
Kudelski: ZKB stellt Abdeckung ein
Logitech: Deutsche Bank senkt auf 80 (90) Fr. - Hold
Medacta: Stifel erhöht auf 180 (157) Fr. - Buy
Richemont: Research Partners erhöht auf 175 (160) Fr. - Halten
Sandoz: Deutsche Bank erhöht auf 62 (60) Fr. - Buy
Swiss Re: Goldman Sachs senkt auf Verkaufen - Ziel 121 Franken
Temenos: Deutsche Bank erhöht auf 77 (70) Fr. - Hold
VAT: Deutsche Bank erhöht auf 420 (340) Fr. - Hold
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08:05
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,27 Prozent tiefer auf 13'135 Punkten indiziert. Alle SMI-Titel dürften fallen - insbesondere Swiss Re, die um 2,2 Prozent vorbörslich fallen. Die Kursverluste der übrigen SMI-Titel fallen zwischen 0,1 und 0,2 Prozent.
Auch der breite Markt dürfte schwächer in den Tag starten - mit einem Minus von 0,19 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von Bosshard (-1,6 Prozent), Komax (+2,8 Prozent), PolyPeptide (+1,8 Prozent), Barry Callebaut (+0,3 Prozent) und u-blox (+0,2 Prozent) prognostiziert.
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07:30
Ray Dalio gab in einem jüngsten Interview mit CNBC eine nüchterne Einschätzung zur Rolle von Bitcoin im globalen Finanzsystem ab und erkannte an, dass die Kryptowährung für einige Investoren eine Form von Geld darstellt. Zugleich verwies er jedoch auf ihre im Vergleich zu traditionellen Reservewerten wie Gold begrenzte Bedeutung.
«Ein Stück weit lässt sich die Grösse dieses Geldes an der Menge messen, die in Bitcoin steckt», sagte Dalio in einem am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos geführten Interview. «Für manche Menschen ist es Geld. Es ist aber nicht sehr groß. Es wird nicht von Zentralbanken gehalten und so weiter.»
Die Aussagen des Bridgewater-Gründers fielen im Rahmen einer breiteren Diskussion über den Wandel des Geldbegriffs und der Vermögensaufbewahrung. Er betonte, dass Zentralbanken und Staatsfonds bei der Diversifizierung weg von auf US-Dollar lautenden Schuldtiteln zunehmend auf Gold und nicht auf digitale Währungen setzen. Dalio merkte an, dass die Frage «Was ist Geld?» immer häufiger diskutiert werde, wobei darüber gestritten werde, ob es sich dabei um Bitcoin, digitale Währungen oder traditionelle Wertaufbewahrungsmittel handle.
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07:00
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank unverändert.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,06 Prozent tiefer bei 13'152 Punkten.
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05:12
Die Spannungen über die US-Drohungen, Grönland zu übernehmen, haben die asiatischen Börsen am Mittwoch belastet. Anleger trennten sich von US-Anlagen im Vorfeld einer Rede von US-Präsident Donald Trump in Davos. Zuvor war die Wall Street um mehr als zwei Prozent eingebrochen und der US-Dollar hatte den grössten Tagesverlust seit über einem Monat erlitten. Dies trieb Anleger in die Sicherheit von Gold und Silber, die beide Rekordhochs erreichten. «Der 'Sell America'-Handel war die treibende Kraft hinter den grossen Marktbewegungen über Nacht, da die Anleger ihr Engagement in den USA reduzieren wollten, die von vielen als unzuverlässiger Partner mit einer selbstzerstörerischen Politik angesehen werden», sagte Mantas Vanagas, ein leitender Ökonom bei Westpac. Der breiteste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans fiel um 0,3 Prozent. Der japanische Nikkei-Index gab um 1,2 Prozent nach. Alle Augen sind nun auf das Weltwirtschaftsforum in Davos gerichtet, wo Trump am Mittwoch eine Rede halten soll.
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04:35
Am Devisenmarkt notierte der Dollar kaum verändert bei 158,19 Yen. Der Schweizer Franken erreichte gegenüber der japanischen Währung ein Rekordhoch von 200,19 Yen. Der Dollar-Index, der den Greenback mit einem Korb anderer wichtiger Währungen vergleicht, hielt sich nach einem Rückgang von 0,5 Prozent am Vortag stabil bei 98,56.
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03:16
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02:10
Sorgen über einen neuen Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und Europa haben am Dienstag die US-Börsen schwer belastet. Die Androhung von Strafzöllen gegen europäische Staaten im Streit um Grönland schickte die wichtigsten Indizes nach einem feiertagsbedingt langen Wochenende auf Talfahrt. Die Gewinne seit Jahresbeginn sind bereits wieder Geschichte.
Charttechnisch wichtige kurz- und mittelfristige Trendsignale zeichnen ein düsteres Bild für die weitere Börsenentwicklung. Der Volatilitätsindex (VIX), der die kurzfristig erwarteten Schwankungen im S&P 500 misst, stieg über 20 Punkte auf den höchsten Stand seit November. Anleger flüchteten in Edelmetalle wie Gold als sicheren Hafen. US-Staatsanleihen gaben nach.
Zwischen Washington und Europa war es am Wochenende zur Eskalation gekommen. US-Präsident Donald Trump drohte im Streit um die zu Dänemark gehörende Insel Grönland vom 1. Februar an Strafzölle gegen einige europäische Länder an, die im Juni weiter steigen sollen, sofern kein Abkommen über den Kauf Grönlands durch die USA erzielt wird. Europäische Staats- und Regierungschefs reagierten empört und erwägen Gegenmassnahmen.
Der Dow Jones Industrial büsste letztlich 1,76 Prozent auf 48.488,59 Punkte ein und schloss damit knapp über seinem wenig zuvor erreichten Tagestief. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 2,06 Prozent auf 6.796,86 Zähler abwärts. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 sackte um 2,12 Prozent auf 24.987,57 Punkte ab. Alle drei Indizes rutschten unter die 21-Tage-Linie, die den kurzfristigen Trend signalisiert, S&P 500 und Nasdaq sackten ausserdem auch unter die 50-Tage-Linie für den mittelfristigen Trend.
«Der Grönland-Streit zeigt: Handelsstreitigkeiten sind bei weitem noch nicht beigelegt», sagte Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Und sie dürften unter einer Trump-Administration wohl auch ein «Dauer-Störfeuer» bleiben.
Die Aktie des KI-Chipherstellers Nvidia büsste als schwächste unter den sogenannten «glorreichen Sieben» 4,4 Prozent ein. Doch auch die anderen sechs - Alphabet , Amazon , Apple , Meta , Microsoft und Tesla - die zu den weltweit grössten und wichtigsten Technologieunternehmen zählen, gaben nach. Sie verloren zwischen 1,1 und 4,2 Prozent.
Intel sprangen dagegen um 3,4 Prozent hoch und profitierten von positiven Analystenkommentaren von HSBC und Seaport Global Securities. Eine Erholung des lange Zeit vor allem im Vergleich zur bärenstarken Konkurrenz schwächelnden Chipherstellers nahm damit weiter Form an. Am Aktienmarkt setzen Anleger schon länger auf eine Geschäftsbelebung.
Die Aktie des Streaming-Anbieters Netflix gab nach anfänglichen Gewinnen um 1,1 Prozent nach. Im Bieterkampf um das Hollywood-Urgestein Warner Brothers legte Netflix nach. Das bisherige Gebot von knapp 83 Milliarden US-Dollar inklusive Schulden für das Studio- und Streaming-Geschäft von Warner wird zu einem kompletten Barangebot. Konkurrent Paramount bietet gut 108 Milliarden Dollar für den gesamten Konzern. Dessen Aktie verlor 2,1 Prozent, während Warner Bros. 1,2 Prozent abgaben.
Die Anteilscheine der Edelmetall-Produzenten Newmont und Agnico Eagle Mines gewannen zwischen 4 und knapp 6 Prozent. Sie profitierten von Rekordhochs bei Gold und Silber. Die Edelmetalle sind angesichts der vielen geopolitischen Krisenherde wie der Lage im Iran und Trumps Zoll-Drohungen als «sichere Häfen» derzeit stark gefragt.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

