16:28
Der US-Laborausrüster Danaher übernimmt den Medizintechnikkonzern Masimo für rund zehn Milliarden Dollar und baut damit sein Diagnostikgeschäft aus. Danaher biete 180 Dollar je Masimo-Aktie, teilten die Unternehmen am Dienstag mit. Das entspricht einem Aufschlag von gut 38 Prozent auf den letzten Schlusskurs. An der Börse wurde die Ankündigung unterschiedlich aufgenommen: Während die Masimo-Papiere im vorbörslichen US-Handel um mehr als 34 Prozent nach oben schossen, gaben die Titel von Danaher um rund drei Prozent nach. Der Abschluss der Transaktion wird für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet.
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15:45
Nach dem feiertagsbedingt langen Wochenende hat sich am Dienstag an den US-Aktienmärkten nicht viel bewegt. Marktbeobachtern zufolge dauern die Sorgen um den Themenkomplex Künstliche Intelligenz (KI) an. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial trat mit 49'510 Zählern quasi auf der Stelle. Schon in der Vorwoche hatten Zweifel an den hohen Investitionen grosser KI-Konzerne die Stimmung an den Börsen getrübt, auch weil viele der Unternehmen nach der KI-Rally der vergangenen Jahre mittlerweile sehr hoch bewertet sind.
Der technologielastige Nasdaq 100 lag am Dienstag im frühen Handel mit 0,1 Prozent im Minus bei 24.717 Punkten. Der marktbreite S&P 500 bewegte sich mit 6.839 Zähler ebenfalls kaum von der Stelle.
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14:55
Nach dem feiertagsbedingt langen Wochenende dürften die US-Aktienmärkte mit Kursverlusten in den Handel am Dienstag starten. Marktbeobachtern zufolge halten die Ängste rund um das Thema Künstliche Intelligenz (KI) an. Schon in der Vorwoche hatten Zweifel an den hohen Investitionen grosser KI-Konzerne die Stimmung an den Börsen getrübt, auch weil viele der Unternehmen nach der KI-Rally der vergangenen Jahre sehr hoch bewertet sind. US-Konjunkturdaten hatten vorbörslich kaum Einfluss auf die Kurse.
Die Futures auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial notieren vor Handelsbeginn 0,2 Prozent tiefer, nachdem er in der Vorwoche rund 1,2 Prozent verloren hatte. Die Nasdaq-100-Futures fallen am Dienstag um 0,8 Prozent. Die vorige Woche hatte der technologielastige Index mit einem Rückgang von rund 1,4 Prozent abgeschlossen.
Unterdessen geht der Bieterkampf um das Hollywood-Urgestein Warner Brothers in eine neue Runde. Der Konzern stimmte zu, die Verhandlungen mit Paramount wieder aufzunehmen. Tags zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf Insider berichtet, dass bei Warner diskutiert wird, ob Paramount einen besseren Deal bieten könnte als der Streaming-Anbieter Netflix . Die Aktien von Warner und Paramount legten vorbörslich um 2,4 beziehungsweise 3,8 Prozent zu.
Für die Papiere von Norwegian Cruise Line ging es im vorbörslichen Handel um 6,0 Prozent nach oben. Wie das «Wall Street Journal» berichtete, hat der aktivistische Investor Elliott Investment Management einen Anteil von mehr als 10 Prozent an dem Kreuzfahrtunternehmen aufgebaut und ist damit zu einem der grössten Aktionäre aufgestiegen. Der Hedgefonds wolle damit aktiv Einfluss auf Strategie und Führung des Unternehmens nehmen.
Die Anteilsscheine von Masimo schnellten vorbörslich um 35 Prozent hoch, nachdem die «Financial Times» berichtet hatte, dass der Hersteller von Gesundheitsprodukten, Danaher , kurz vor dem Abschluss der Übernahme des Medizintechnikunternehmens steht. Der Deal soll ein Volumen von knapp 10 Milliarden Dollar haben. Die Aktien von Danaher sackten um 6,0 Prozent ab.
Die Titel von Zim Integrated Shipping (ZIM) reagierten mit einem vorbörslichen Kursplus von 35 Prozent auf die Nachricht, dass die deutsche Container-Reederei Hapag-Lloyd das israelische Schifffahrtsunternehmen übernehmen will. Die Vereinbarung über einen Barverkauf zu 35 Dollar je Aktie, die noch der Genehmigung durch die israelischen Aufsichtsbehörden bedarf, bewertet Zim mit rund 4,2 Milliarden Dollar.
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14:40
Naheliegend sind der Handelsstart in den USA nach einem verlängerten Wochenende sowie die bevorstehenden Jahresergebnisse des Baukonzerns. Nach Börsenschluss publiziert Amrize den Zahlenkranz, wobei der Anlegerfokus neben dem Umsatzwachstum, den Margen auf der noch zu definierenden Dividende liegen dürfte.
Hier mehr zum Thema.
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14:30
Die Aktien des US-Fintech Fiserv steigen vorbörslich zeitweise rund 4,75 Prozent. Offenbar hat der aktivistische Investor Jana Partners eine namhafte Beteiligung aufgebaut.
Nach die Fiserv-Papiere seit Jahresbeginn rund 12 Prozent verloren haben und seine Führung umstrukturiert, den Aufsichtsrat erneuert, die Jahresgewinnprognose deutlich gesenkt hatte, hoffen Anlegerinnen und Anleger auf frischen Wind. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, führt Jana Partners vertrauliche Gespräche mit Fiserv, um Wege zur Steigerung des Aktienkurses zu erörtern. Über die genaue Höhe der Jana-Beteiligung liegen keine konkreten Informationen vor.
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14:00
Die Aktien des Automobilzulieferers Genuine Parts gaben am Dienstag in der US-Vorbörse deutlich nach, nachdem das Unternehmen die Erwartungen für das vierte Quartal verfehlt hatte und die Jahresprognose unter den Marktprognosen blieb. Zeitweise verloren die Titel rund 7,2 Prozent.
Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,55 US-Dollar und damit unter der Konsensschätzung von 1,82 US-Dollar sowie dem Vorjahreswert von 1,61 US-Dollar.
Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet Genuine Parts mit einem Umsatzwachstum von 3 bis 5,5 Prozent sowie einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 7,50 und 8,00 Dollar - der Markt hat mit 7,64 US-Dollar gerechnet.
Auch die Bestätigung des Vorhabens, das Unternehmen in zwei eigenständige, börsennotierte Unternehmen aufzuspalten, konnte Anlegerinnen und Anleger nicht beruhigen. Die Transaktion, die voraussichtlich im ersten Quartal 2027 abgeschlossen wird, soll für Anleger steuerneutral sein. Im zweiten Halbjahr 2026 plant das Unternehmen über Wachstumsinitiativen und Margenverbesserungen bei Global Automotive zu sprechen sowie strategische Ziele für beide Unternehmen vorzustellen.
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13:30
Der Lebensmittelkonzern General Mills gab vor Börsenstart die Ergebnisse fürs Geschäftsjahr 2025 sowie den Ausblick fürs laufende Jahr bekannt. Die Aktie gab im vorbörslichen Handel deshalb zeitweise 4,9 Prozent nach.
Besonders der Ausblick enttäuscht. Die organischen Umsätze werden nun mit einem Rückgang von 1,5 bis 2,0 Prozent prognostiziert – eine Verschlechterung gegenüber der bisherigen Spanne von negativen 1 bis +1 Prozent. Auch der bereinigte Betriebsgewinn und der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) werden in konstanter Währung um 16 bis 20 Prozent sinken. Zuvor wurde ein Rückgang von 10 bis 15 Prozent erwartet.
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13:00
Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start tiefer:
Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert derweil mit 0,6 Prozent im Plus.
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11:40
Der Schweizer Aktienmarkt setzt am Dienstag den Aufwärtstrend der Vortage fort und markiert ein neues Rekordhoch. Getragen wird der Aufschwung zum einen von den kräftigen Kursgewinnen der schwergewichtigen Pharmatitel Novartis und Roche. Zum Indexanstieg tragen aber auch Nestlé und die Versicherungen bei. Das Geschäft verlaufe eher ruhig. Denn es fehlten die Vorgaben aus dem Ausland. In den USA wurde am Vortag feiertagsbedingt nicht gehandelt und in Teilen Asiens bleiben die Märkte gar die ganze Woche geschlossen. Positiv sei auch, dass Anleger den hiesigen Aktienmarkt im Vergleich zu anderen Börsen noch als vergleichsweise attraktiv beurteilen. Dies ziehe sowohl in- als auch ausländisches Kapital an, sagt ein Händler.
Zum Anstieg beigetragen habe aber auch, dass die US-Aktien-Futures, die zunächst für die US-Börsen eine tiefere Eröffnung signalisiert hatten, im Verlauf die Verluste klar eingegrenzt hätten, meint ein anderer Händler. Dies sorge ebenfalls für eine positive Stimmung. Sollte es noch Verhandlungserfolge in Genf geben, könnte sich der Positivtrend noch beschleunigen. Derzeit finden in Genf Gespräche zum Krieg in der Ukraine und zum Iran statt. Ausserdem könnten auch Impulse vom Empire State Manufacturing Index aus New York ausgehen, der am Nachmittag veröffentlicht wird. Im weiteren Wochenverlauf stehen mit dem Protokoll der Fed-Sitzung vom Januar, den US-BIP-Zahlen für das vierte Quartal und den PCE-Daten weitere wichtige Daten auf dem Programm.
Tragende Pfeiler des Marktes sind die Papiere der Schwergewichte Novartis und Roche (+1,4 und +1,2 Prozent), die sich seit Ende Jahr auf einem zwar unspektakulären, aber steten Aufwärtstrend befinden. Damit könnten die Aktien des dritten Schwergewichts Nestlé (+0,3 Prozent) nicht ganz mithalten. Bei Letzteren hoffen die Marktteilnehmer, dass der Lebensmittelriese am Donnerstag zusammen mit dem Jahresabschluss auch mit anderen positiven Neuigkeiten aufwartet.
Gefragt sind die PS des Schokoladenherstellers Lindt & Sprüngli (+1,2 Prozent), die Aktien des Dermatologiekonzerns Galderma (+1,2 Prozent) und von Logitech, (+0,8 Prozent) sowie die zuletzt arg geprügelten Sonova (+0,9 Prozent) und Lonza (+0,4 Prozent).
Auf der anderen Seite stehen die Aktien der zyklischen ABB (-2,2 Prozent), von Holcim (-1 Prozent) und VAT (-0,9 Prozent) sowie der Banken Julius Bär (-1,7 Prozent) und UBS (-0,4 Prozent) im Angebot.
Bei den Nicht-SMI-Werten fallen Avolta (+5,5 Prozent) positiv auf. Die UBS hat den Titel des Reisedetailhandelskonzerns auf «Buy» hochgestuft. Die Aktien von DKSH (+5,2 Prozent) legen nach Zahlen zu. Die Handelsgruppe hat im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz praktisch auf Vorjahresniveau gehalten, aber zugleich den Kern-Betriebsgewinn gesteigert. Nun soll die Dividende erhöht werden.
Massiv unter Druck stehen dagegen Also (-24 Prozent). Der IT-Grosshändler hat 2025 beim Umsatz und operativen Ergebnis deutlich zugelegt. Der Reingewinn fällt zwar leicht tiefer aus als im Vorjahr, dennoch will das Unternehmen die Dividende erhöhen. Händlern missfällt der vorsichtige Ausblick.
Die Aktien von Basilea (-3,8 Prozent) geben nach Zahlen ebenfalls nach. Flughafen Zürich büssen 0,6 Prozent ein. Grund dafür ist das neue Gebührenreglement, das tiefere Einnahmen bringen wird. Beide Aktien können die anfänglich deutlich grösseren Abschläge wieder eingrenzen.
Bei Gurit (-6,7 Prozent) würden nach dem Kurssprung vom Vortag von 13 Prozent Gewinne mitgenommen, heisst es weiter.
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11:05
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,47 Prozent im Plus bei 18'910 Zählern. Gesundheitswerte (+1 Prozent), nicht-zyklischer Konsum (+0,7 Prozent) und zyklischer Konsum (+0,7 Prozent) liegen vorn. Industrietitel (-0,7 Prozent) und Technologie (-0,3 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern. Es sind die einzigen beiden Sektoren im Minus.
Von den 200 Unternehmen, sind 75 im Gewinn, 89 im Verlust und 36 unverändert.
Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.
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09:55
Der Schweizer Aktienmarkt zieht am Dienstag im frühen Handel leicht an und hat dabei ein neues Rekordhoch erreicht. Zwar sind die Vorgaben aus dem Ausland dünn, weil in den USA am Vortag feiertagsbedingt nicht gehandelt wurde und auch in Asien viele Börsen ebenfalls wegen Feiertagen geschlossen waren. Händler verweisen aber auf die US-Akten-Futures. Dies hatten zunächst für die US-Börsen eine tiefere Eröffnung signalisiert, haben sich von ihren Tiefstwerten dann aber wieder gelöst. Dies sorge nun auch hierzulande für steigende Kurse.
Impulse für das weitere Geschehen erhoffen sich die Marktteilnehmer von den Gespräche zum Krieg in der Ukraine und zum Iran in Genf. Zudem werden heute einige Konjunkturzahlen - etwa der deutsche ZEW-Index oder der Empire State Manufacturing Index aus New York - veröffentlicht. Im weiteren Wochenverlauf stehen aus den USA noch das Protokoll der Fed-Sitzung vom Januar, BIP-Zahlen für das vierte Quartal und die PCE-Daten auf dem Programm.
Bei den Nicht-SMI-Werten fallen Avolta (+5,3 Prozent) positiv auf. Die UBS hat den Titel des Reisedetailhandelskonzerns auf «Buy» hochgestuft. Die Aktien von DKSH (+3,6 Prozent) legen nach Zahlen zu. Die Handelsgruppe hat im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz praktisch auf Vorjahresniveau gehalten, aber zugleich den Kern-Betriebsgewinn gesteigert. Nun soll die Dividende erhöht werden.
Massiv unter Druck stehen dagegen Also (-14 Prozent). Der IT-Grosshändler Also hat 2025 beim Umsatz und operativen Ergebnis deutlich zugelegt. Der Reingewinn fällt zwar leicht tiefer aus als im Vorjahr, dennoch will das Unternehmen die Dividende erhöhen. Die Aktien von Basilea (-5,2 Prozent) geben nach Zahlen ebenfalls nach. Flughafen Zürich büssen 3,5 Prozent ein. Grund dafür ist das neue Gebührenreglement, das tiefere Einnahmen bringen wird.
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09:30
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Dätwyler: Berenberg erhöht auf 143 (129) Fr. – Hold
Flughafen Zürich: Deutsche Bank senkt auf 237 (240) Fr. - Hold
Flughafen Zürich: Vontobel senkt auf 270 (280) Fr. - Buy
Georg Fischer: Berenberg senkt auf 69 (75) Fr. – Buy
Georg Fischer: ODDO BHF SCA senkt auf 72 (73) Fr. – Outperform
Kardex: Kepler Cheuvreux senkt auf 350 (360) Fr. – Buy
Medmix: Research Partners senkt auf 18 (20) Fr. - Kaufen
Plazza: ZKB senkt auf Marktgewichten (Übergewichten)
SF Urban: ZKB erhöht auf Übergewichten (Marktgewichten)
SPS: Julius Bär erhöht auf 150 (130) Fr. – Buy
Swisscom: Julius Bär erhöht auf 670 (580) Fr. – Hold
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09:09
Der Schweizer Aktienmarkt startet am Dienstag etwas höher. Zwar gibt es keine Vorgaben aus den USA, weil die Wall Street am Vortag feiertagsbedingt geschlossen war, und auch aus Asien sind die Impulse dünn. Im Fokus stehen die anhaltenden Sorgen über die Auswirkungen von KI auf die verschiedenen Wirtschaftssektoren. Daneben geht die Bilanzsaison weiter.
Derweil werden heute in Genf Gespräche zum Krieg in der Ukraine und zum Iran geführt. US-Präsident Donald Trump hat bereits mit militärischen Massnahmen gedroht, sollten die Gespräche mit dem Iran scheitern. Zudem dürften heute auch Impulse von Konjunkturzahlen das Geschehen beeinflussen. Veröffentlicht werden etwa der deutsche ZEW-Index und der Empire State Manufacturing Index aus New York. Im weiteren Wochenverlauf stehen aus den USA noch das Protokoll der Fed-Sitzung vom Januar, BIP-Zahlen für das vierte Quartal und die PCE-Daten auf dem Programm.
Bei den Nicht-SMI-Werten dürften DKSH (noch keine Kurse) auffallen. Die Handelsgruppe hat im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz praktisch auf Vorjahresniveau gehalten, aber zugleich den Kern-Betriebsgewinn gesteigert. Nun soll die Dividende erhöht werden. Die Aktien von Basilea (noch keine Kurse) dürften ebenfalls im Anlegerfokus nach der Zahlenpublikation stehen.
Auch der IT-Grosshändler Also (noch keine Kurse) hat Zahlen vorgelegt. 2025 hat das Unternehmen beim Umsatz und operativen Ergebnis deutlich zugelegt. Der Reingewinn fällt zwar leicht tiefer aus als im Vorjahr, dennoch will das Unternehmen die Dividende erhöhen.
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08:05
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,3 Prozent tiefer auf 13'615 Punkten indiziert. Alle SMI-Titel verlieren. Richemont (-0,4 Prozent), UBS (-0,4 Prozent) und Roche (-0,4 Prozent) führen die Verliererliste an. Die Kursverluste der übrigen SMI-Titel fallen zwischen 0,2 und 0,3 Prozent.
Auch der breite Markt dürfte mit Verlusten in den Tag starten – mit einem Minus von rund 0,2 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von Also (-4,8 Prozent), Avolta (+2,2 Prozent), Basilea (+1,2 Prozent), DKSH (+2,7 Prozent) und Flughafen Zürich (-1,6 Prozent) prognostiziert. Also, Basilea und DKSH haben vorbörslich Zahlen publiziert, Avolta erhält Rückenwind von der UBS durch eine Hochstufung.
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07:30
Der US-Dollar konnte seine Gewinne am Dienstag halten, während die Märkte auf Signale zur möglichen Zeitplanung von Zinssenkungen durch die US-Notenbank (Fed) warteten, die im Laufe dieser Woche erwartet werden. Der Dollar-Index, der die Entwicklung des Greenbacks gegenüber einem Währungskorb misst, blieb mit 97,12 Punkten nahezu unverändert (nach einem Anstieg von 0,2 Prozent in der vorherigen Session). Der Euro verlor 0,06 Prozent auf 1,1843 US-Dollar.
Der Handel verlief jedoch verhalten, da viele asiatische Märkte wegen des Lunar-New-Year-Feiertags geschlossen blieben und die USA nach dem Presidents’-Day-Wochenende noch nicht voll im Handelsgeschehen waren. Wichtige wirtschaftliche Daten und Ereignisse stehen erst im weiteren Wochenverlauf an, darunter die Protokolle der letzten Fed-Sitzung sowie vorläufige Zahlen zum US-Bruttoinlandsprodukt (BIP).
«Wir sind recht optimistisch in Bezug auf die US-Wirtschaft», erklärte Kristina Clifton, leitende Währungsexpertin bei der Commonwealth Bank of Australia in Sydney. «Der Markt rechnet derzeit mit einer hohen Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im Juni – eine Einschätzung, die wir teilen. Allerdings erwarten wir im Gegensatz zu vielen Marktteilnehmern eine weitere Senkung im Juli.»
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07:00
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank um 0,03 Prozent niedriger bei 13'626,5 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,01 Prozent höher bei 13'632,5 Punkten.
US-Vorgaben fehlen für den hiesigen Markt, nachdem die US-Börsen am Montag wegen eines Feiertags geschlossen waren. Am Freitag hatte die Wall Street nur wenig verändert geschlossen, könnte am Dienstag aber wieder unter Druck geraten. "Während der offizielle Handel an der Wall Street feiertagsbedingt ruht, signalisiert der geöffnete Terminmarkt weiter fallende Aktienkurse in New York", kommentierte ein Marktbeobachter am Montagabend hiesiger Zeit.
Der SMI bewegt sich indes - dank seiner defensiven Ausrichtung - weiter auf Rekordniveau. Das Allzeithoch markierte er mittlerweile bei 13'670 Punkten.
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05:20
Die asiatischen Börsen haben sich am Dienstag im feiertagsbedingt ausgedünnten Handel zurückhaltend gezeigt. Im Fokus der Anleger standen die bevorstehenden Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Genf, die die Ölpreise in die Höhe trieben. «Der Markt bleibt durch geopolitische Unsicherheiten verunsichert, wobei die Anleger aufgrund der anstehenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sowie zur Ukraine in dieser Woche vorsichtig sind», sagten Analysten der ANZ. Die Börsen auf dem chinesischen Festland, in Hongkong, Singapur, Taiwan und Südkorea blieben wegen des Neujahrsfestes geschlossen. In Tokio gab der Nikkei-Index 0,9 Prozent auf 56.275,29 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix verlor 0,8 Prozent auf 3.756,47 Zähler. Belastet wurde der japanische Markt von Konjunktursorgen, nachdem am Vortag schwächer als erwartet ausgefallene BIP-Daten veröffentlicht worden waren.
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04:36
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03:12
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01:30
An der Wall Street fand am Montag wegen des Feiertags «Presidents' Day» kein Handel statt. Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag kaum verändert bei 49.500,93 Punkten aus dem Handel verabschiedet.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

