+++Börsen-Ticker+++ - Schweizer Börse verdaut Vortagesgewinne

Nach dem kräftigen Anstieg am Vortag hat die Schweizer Börse am Freitag einen Seitwärtskurs eingeschlagen.
08.10.2021 17:37
Blick auf den Paradeplatz mit. Im Bild die Grossbanken Credit Suisse und UBS.
Blick auf den Paradeplatz mit. Im Bild die Grossbanken Credit Suisse und UBS.
Bild: imago images / Travel-Stock-Image

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17:35

Händler erklärten, die US-Arbeitsmarktdaten für September hätten viele Anleger ratlos zurückgelassen. Denn einem überraschend geringen Stellenzuwachs habe eine deutlich gesunkene Arbeitslosenquote gegenübergestanden. Jedenfalls dürfte die US-Notenbank den Kurs, ihr Anleihekaufprogramm im Kürze auslaufen zu lassen, beibehalten.

Der SMI ist fast unverändert bei 11'765 Zählern aus dem Handel gegangen. Dennoch steuerte das Börsenbarometer auf den ersten Wochengewinn seit sechs Wochen zu.

Sieben Gewinnern standen am Freitag zwölf Verlierer gegenüber. Aufwärts ging es vor allem für die Grossbanken. Credit Suisse zogen 1,2 Prozent an, UBS 1,3 Prozent.

Andere Finanztitel verloren dagegen an Boden. Der Finanzinvestor Partners Group gab 1,6 Prozent nach. Auch der Aromenhersteller Givaudan und der Bauchemiekonzern Sika mussten Federn lassen.

Zur Rose sackten 6,2 Prozent ab. Zuvor hatten die Berenberg-Analysten die Aktien der Online-Apotheke auf "Halten" zurückgestuft.

Zum ausführlichen Tagesbericht geht es hier.

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17:00

Der US-Dollar hat sich am Freitag nach Publikation der US-Arbeitsmarktzahlen zum Euro wie zum Franken etwas abgeschwächt.

Die Gemeinschaftswährung verteuerte sich am Nachmittag etwas auf 1,1567 US-Dollar. Von dem zur Wochenmitte markierten 15-Monatstief entfernte sich der Euro leicht.

Zum Franken notierte die US-Währung am späteren Nachmittag bei 0,9271 Franken nach 0,9290 am Mittag. Auch der Euro verbilligte sich zur Schweizer Währung etwas auf 1,0731 Franken von 1,0747 am Mittag.

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16:05

Ein überraschend geringer Stellenzuwachs im September bei einer gleichzeitig deutlich gesunkenen Arbeitslosenquote sorgte bei den Anlegern für Kopfzerbrechen.

Die US-Indizes schwankten vom Plus ins Minus und lagen zuletzt je rund 0,1 Prozent tiefer. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stand dabei bei 34'691 Punkten, der breiter gefasste S&P 500 bei 4396 und die Technologiebörse Nasdaq bei 14'637 Zählern.

Ausserhalb der Landwirtschaft entstanden 194'000 neue Jobs statt der erwarteten 500'000, die Arbeitslosenquote sank auf 4,8 Prozent von 5,2 Prozent. Die Zahlen veränderten die Ausgangslage für die Fed nicht grundlegend, sagte Ryan Detrick, Chefmarktstratege beim Vermögensverwalter LPL Financial.

Die Notenbank werde ihre Anleihekäufe nach wie vor voraussichtlich vor dem Jahresende zurückfahren. US-Notenbankchef Jerome Powell hatte gesagt, ihm würde bereits ein "ordentlicher" Arbeitsmarktbericht im September genügen.

Aktien aus dem schwergewichtigen Energiesektor profitierten von steigenden Ölpreisen. Chevron und Exxon Mobil Corp gewannen bis zu 1,2 Prozent. Ein Rückgang der Zinsen an den Anleihemärkten bremste hingegen Finanzwerte aus.

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15:40

Nach anfänglichen Gewinnen verliert der Dow Jones 0,2 Prozent auf 34'692 Zähler. Die Techbörse Nasdaq öffnet 0,2 Prozent tiefer bei 14'632 Punkten. S&P 500 startet unverändert bei 4397 Zählern.

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15:00

Rund eine Dreiviertelstunde vor dem Handelsstart taxierte der Broker IG den US-Leitindex Dow Jones mit plus 0,04 Prozent bei 34769 Zählern. Für den technologielastigen Nasdaq 100 wurde hingegen ein etwas deutlicheres Plus von 0,4 Prozent auf 14'964 Zähler erwartet. Der Swiss Market Index steht 0,4 Prozent im Minus.

Noch am Vortag hatte die Wall Street mit Elan an ihren jüngste Erholungsrally angeknüpft, nachdem im politischen Streit über die Schuldenobergrenze eine vorübergehende Einigung erzielt wurde. Damit scheint der drohende Zahlungsausfall der US-Regierung mit potenziell katastrophalen wirtschaftlichen Folgen vorerst abgewendet.

Der Blick der Anleger richtet sich nunmehr vor dem Wochenende auf die US-Arbeitsmarktdaten und damit zugleich wieder der brennenden Frage nach der künftigen Geldpolitik der US-Notenbank zu. "Dieser Arbeitsmarktbericht wird den Notenbankern Kopfzerbrechen bereiten", kommentierte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners in einer ersten Einschätzung. "Die Arbeitslosenquote ist zwar mit 4,8 Prozent auf den niedrigsten Wert in der Post-Pandemie-Ära gefallen. Gleichzeitig ist der Zuwachs an neuen Stellen aber so gering wie noch nie in diesem Jahr."

Im September waren ausserhalb der Landwirtschaft in den Vereinigten Staaten 194'000 neue Stellen geschaffen worden, Fachleute hatten mit einer halben Milliarde gerechnet. Da für die Fed die Entwicklung am US-Arbeitsmarkt als wichtiger Gradmesser gilt, kommt den September-Daten grosse Bedeutung zu. Dies gilt umso mehr, da die Währungshüter angesichts der Konjunkturerholung von der Corona-Krise bereits eine langsame Rückfuhr ihrer milliardenschweren Anleihekäufe angekündigt hatten. Am Markt wurde lediglich noch über den Beginn des sogenannten Taperings gerätselt.

Laut Altmann bleibt die Tapering-Ampel damit auf "Gelb". Ulrich Wortberg von der Helaba sieht hingegen für die Fed "keinen Grund, die für November avisierte Drosselung der Anleihekäufe zu verschieben". Auf Unternehmensseite sind konkrete Nachrichten am Freitag rar. Die Blicke richten sich bereits in die kommenden Woche, wo in den USA die Berichtssaison anrollt. Als eine der ersten werden die US-Banken JPMorgan und Wells Fargo ihre Zahlen vorlegen.

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13:15

In den USA zeichnet sich eine richtungslose Eröffnung ab. Die Futures auf dem Dow Jones und Nasdaq stehen minim im Plus.

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12:50

Gelockerte Quarantäne-Bestimmungen für Reisen nach Grossbritannien verhelfen den Aktien der British-Airways-Besitzers IAG zu einem Plus von zeitweise rund drei Prozent. Ryanair-Papiere notieren bis zu 1,4 Prozent fester. Verkehrsminister Grant Shapps hatte am Donnerstag unter anderem angekündigt, 47 Länder von der roten Liste zu streichen, darunter Südafrika und Thailand. Reisende aus Ländern, die auf der roten Liste als besondere Corona-Risikogebiete ausgewiesen werden, müssen zur Eindämmung des Coronavirus bei Ankunft in Grossbritannien zunächst eine zehntägige Quarantäne in einem Hotel verbringen.

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11:50

Der SMI sinkt um 0,53 Prozent auf 11'701,41 Punkte. Aus charttechnischer Sicht habe sich nach dem Anstieg am Donnerstag die Lage wieder etwas aufgehellt, heisst es am Markt. Der SMI sollte aber nicht wieder unter die 200-Tagelinie fallen, die bei 11'453 Punkten verläuft. Gegen oben stosse der Leitindex bei 11'800 und 12'080 auf Widerstand. 

Vor der mit Spannung erwarteten Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts halten sich die Anleger am Freitag zurück, wie Händler sagen. Das Geschäft verlaufe in eher ruhigen Bahnen. Am Vortag hatten rückläufige Energiepreise und die Einigung im US-Schuldenstreit für eine Erholung an den seit Wochen schwächelnden Börsen gesorgt. Nun konsolidiere der Markt die Vortagesgewinne. Damit sei ein Zahlungsausfall der US-Regierung bis im Dezember vom Tisch. Dann könnte die finanzpolitische Klippe wieder ein Thema werden.

Die Arbeitsmarktdaten sind wichtig für die Entscheidung der US-Notenbank Fed, wann sie mit der Straffung ihrer ultralockeren Geldpolitik beginnt. Daher dürften sich für einmal sehr gute Zahlen eher schlecht für die Märkte auswirken. Denn dies liesse darauf schliessen, dass das Fed eher früher als später damit beginnt, die Anleihekäufe zu reduzieren, sagt ein Börsianer. Die Ökonomen erwarten, dass im September 500'000 neue Stellen ausserhalb der Landwirtschaft geschaffen wurden nach 235'000 im Vormonat. Der Arbeitsmarkt spielt auch beim Thema Inflation eine Rolle. Die US-Konzerne haben zurzeit Probleme, Fachkräfte zu finden und müssen diese mit Gehaltserhöhungen locken. Dies heizt die Preissteigerungen zusätzlich an.

Erneut stehen Aktien, die sich im laufenden Jahr gut entwickelt haben, stärker unter Druck. So reihen sich die Aktien der Medtechfirma Sonova (-2,3%) ganz oben bei den Verlierern ein. Dahinter folgt der auf alternative Anlagen fokussierte Vermögensverwalter Partners Group (-1,9%). Die defensiven Givaudan (-1,6%), Lonza (-1,2%), Nestlé (-0,9%) und Alcon (-0,7%) geben auch nach. Schwächer tendieren zudem die Technologietitel AMS (-1,6%) und die Bauzulieferer Geberit (-0,9%) und Sika (1,5%), die den Vortagesanstieg nach dem Investorentag konsolidieren. Analysten hatten sich positiv zum Bauchemiekonzern geäussert. So hat etwa die Bank Vontobel ihre Kaufempfehlung bestätigt.

Zu den Verlierern zählen aber auch die Arzneimittelproduzenten Roche (- 0,3%), Vifor (-0,3%) und Novartis (-0,1%). Eine Kaufempfehlung der UBS für Novartis zeigte für einmal keine Wirkung. Die Aktien Richemont (-0,3%) und Swatch (+0,2%) grenzen die anfänglichen Verluste ein, bzw. stossen gar in die Gewinnzone vor. Die beiden Luxusgütertitel waren am Vortag unter den Tagesgewinnern, nachdem sie laut Händlern zuvor auch übertrieben stark abgestraft worden sind.

Zu den Gewinnern zählen die Grossbanken CS (+0,2%) und UBS (+0,1%). Händler verweisen in diesem Zusammenhang auf den Anstieg der Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen auf 1,54 Prozent. Fester notieren zudem die Anteile des Logistikkonzerns Kühne+Nagel (+0,4%) und des Computerzubehörherstellers Logitech (+0,2%).

Auf den hinteren Rängen büssen Zur Rose 5,0 Prozent ein. Berenberg hat die Empfehlung für die Versandapotheke auf "Hold" von "Buy" gesenkt. Zehnder büssen 3,9 Prozent ein. Der Heizkörperhersteller übernimmt 75 Prozent an der französischen Firma Caladair mit einem Umsatz von zehn Millionen Euro.

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11:00

Die Ölpreise nähern sich zum Wochenschluss wieder ihren jüngsten Multi-Jahres-Hochs. Die Furcht vor einem Angebotsengpass verteuert die Nordseesorte Brent um 1,5 Prozent auf 83,17 Dollar je Fass. US-Leichtöl WTI steigt um 1,2 Prozent auf 79,53 Dollar je Barrel. Am Mittwoch war der Preis für WTI auf ein Sieben-Jahres-Hoch von 79,78 Dollar je Fass geklettert. Brent war mit 83,47 Dollar so teuer wie seit drei Jahren nicht mehr gewesen. Die grossen Ölförderländer hatten am Montag beschlossen, trotz der Sorgen um eine weltweite Energieknappheit die Fördermengen nicht schneller hochzufahren.

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09:45

Neue Kursziele für Schweizer Aktien:
Straumann: Deutsche Bank erhöht auf 2000 (1900) Fr. - Buy
Novartis: UBS senkt auf 92 (95) Fr. - Buy
ABB: Goldman Sachs erhöht auf 48 (45) Fr. - Buy

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09:45

Der Swiss Market Index weitet seine Verluste aus. Er notiert 0,4 Prozent im Minus. Am Donnerstag hatte der Schweizer Leitindex mit 1,7 Prozent den prozentual stärksten Anstieg seit sieben Monaten verzeichnet.

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09:10

Der Swiss Market Index geht am Freitag mit Verlusten in den Handel. Nach der kräftigen Erholung am Vortag sei mit einer Konsolidierung zu rechnen, heisst es am Markt. Die Anleger dürften sich vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts, der um 14.30 Uhr veröffentlicht wird, zurückhalten.

Die Arbeitsmarktdaten sind wichtig für die Entscheidung der US-Notenbank Fed, wann sie mit der Straffung ihrer ultralockeren Geldpolitik beginnt. Dabei dürften die Daten zur Lohnentwicklung angesichts der Inflationssorgen der Marktteilnehmer mindestens so viel Aufmerksamkeit am Markt geniessen wie die Zahlen zum Stellenzuwachs. 

Der SMI notiert kurz nach Handelseröffnung um 0,3 Prozent niedriger mit 11'729 Punkten. Der breite SPI büsst 0,13 Prozent ein bei 15'124 Zählern.  

Bankaktien UBS (+0,6%) und CS (+0,4%) können ihre Vortagsgewinne fortsetzen. 

Grösste SMI-Verlierer sind Alcon (-0,79%), Partners Group (-0,75%) und Holcim (-0,65%). Sika (-0,4%) fallen ebenfalls, nachdem die Titel am  Investorentag vom Donnerstag klar zulegen konnten. Analysten hatten sich dazu positiv geäussert. So hat etwa die Bank Vontobel ihre Kaufempfehlung bestätigt.

Auf den hinteren Rängen geraten Zur Rose (-7,5%) stark unter Druck. Berenberg hat die Empfehlung für die Versandapotheke auf "Hold" von "Buy" gesenkt. Die Aktie ist grösster SPI-Verlierer. 

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08:10

Der Swiss Market Index wird bei Julius Bär vorbörslich 0,25 Prozent tiefer geschätzt. Alle Aktien ausser Sika (plus 0,2 Prozent) stehen im Minus. Am breiten Markt fallen Zur Rose 2,2 Prozent. Berenberg senkte das Rating für die Aktie auf "Hold" von "Buy".  Am Donnerstag hatte der Schweizer Leitindex mit 1,7 Prozent den prozentual stärksten Anstieg seit sieben Monaten verzeichnet.

An der Wall Street hatte die Einigung im Kongress auf einen Kompromiss zur Anhebung der Schuldenobergrenze für Kauflaune gesorgt. Die Indizes gingen im Plus aus dem Handel. Ihr Hauptaugenmerk richten Investoren auf die offiziellen US-Beschäftigungszahlen am Nachmittag (MESZ).

Sie rechneten nach den überraschend starken Zahlen der privaten Arbeitsagentur ADP vom Mittwoch mit einer Bestätigung der Einschätzung, dass sich der Jobmarkt deutlich erhole, sagte Analyst Ricardo Evangelista vom Brokerhaus ActivTrades. Dies könnte der US-Notenbank grünes Licht für die geplante Drosselung ihrer Wertpapierkäufe liefern. Experten rechnen für September mit dem Aufbau von 500'000 Stellen, rund doppelt so viel wie im Vormonat.

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07:45

Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel spürbar zugelegt. Bis zu den in dieser Woche markierten mehrjährigen Höchstständen ist es nicht mehr weit. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 82,95 US-Dollar. Das war genau ein Dollar mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,10 Dollar auf 79,40 Dollar.

Haupttreiber der Rohölpreise bleibt die angespannte Versorgungslage. Sie hatte die Preise in dieser Woche auf mehrjährige Höchststände getrieben, bevor eine Korrektur einsetzte. Ausschlaggebend hierfür waren Äusserungen aus Russland, die eine hohe Gasversorgung Europas nahelegten. Die derzeit hohen Gaspreise machen sich Experten zufolge auch am Ölmarkt bemerkbar, da Erdöl in Grenzen als Gasersatz dienen kann.

Für zeitweise Belastung hatten zuletzt auch Spekulationen gesorgt, dass die USA einen Teil ihrer strategischen Erdölreserven freigeben könnten. Am Donnerstag stellte jedoch das Energieministerium klar, dass dies derzeit nicht geplant sei. Daraufhin hatten die Ölpreise spürbar angezogen.

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06:15

Der Swiss Market Index wird bei der IG Bank vorbörslich 0,1 Prozent tiefer geschätzt. Am Donnerstag hatte der Schweizer Leitindex mit 1,7 Prozent den prozentual stärksten Anstieg seit sieben Monaten verzeichnet.

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06:00

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 2,1 Prozent höher bei 28.262 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 1,8 Prozent und lag bei 1975 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 0,6 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 1,2 Prozent.

Nach einer einwöchigen Pause kehrten auch die chinesischen Anleger mit positivem Schwung zurück und brachten der Börse in Shanghai kurz vor dem Wochenende ein Plus ein. In den vergangenen drei Monaten wurden chinesische Aktien durch regulatorische Änderungen, Turbulenzen im Immobiliensektor und in jüngster Zeit durch eine Energiekrise in Mitleidenschaft gezogen, doch davon scheinen sich einige Anleger dennoch nicht abschrecken zu lassen.

"Die Debatte über China ist nicht mehr ganz so negativ. Die Leute fragen sich: Gibt es einen Weg aus der regulatorischen Unsicherheit heraus? Wie viel davon spiegelt sich in den Preisen wider?", sagte Herald van der Linde, Leiter der Aktienstrategie Asien-Pazifik bei HSBC.

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05:45

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 111,86 Yen und legte 0,1 Prozent auf 6,4485 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9292 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1551 Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 1,0735 Franken an.

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02:00

Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Plus von 0,98 Prozent auf 34'754,94 Punkte, so dass die Verluste der vergangenen eineinhalb Wochen wettgemacht wurden. Der S&P 500 stieg um 0,83 Prozent auf 4399,76 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,88 Prozent auf 14'897,13 Punkte nach oben.

Unternehmensseitig rückten die Papiere von Corona-Impfstoffherstellern in den Blick, die in den vergangenen rund acht Wochen deutlich Federn gelassen hatten. Biontech gewannen 4,4 Prozent und Pfizer 1,7 Prozent. Die beiden Partner stellten einen Antrag auf eine Notfallzulassung für ihren Corona-Impfstoff für fünf- bis elfjährige Kinder. Die Papiere von Konkurrentin Moderna legten um 2,3 Prozent zu. Das Biotechnunternehmen kündigte Investitionen von einer halben Milliarde US-Dollar in den Bau einer Impfstoff-Produktionsanlage in Afrika an.

Mit plus 8,5 Prozent waren zudem die Anteile von Levi Strauss gefragt, nachdem der Jeans-Hersteller am Mittwoch nachbörslich Quartalszahlen vorgelegt und den Jahresausblick angehoben hatte. Die Aktien des Ölfelddienstleisters Schlumberger profitierten mit plus 3,6 Prozent von einer Kaufempfehlung durch die Bank JPMorgan.

(cash/Bloomberg/Reuters/AWP)

 
Aktuell+/-%
SMI10’823.12+3.54%
CS Group N5.720+5.15%
UBS Group N15.995+6.03%
Givaudan N3’310.00+4.91%
Part Grp Hldg N895.00+3.76%
Zur Rose Group N81.75-2.68%
Sika N227.30+3.08%
USD/JPY135.1245-0.06%
EUR/USD1.0553-0.02%
EUR/CHF1.0114-0.01%
NASDAQ11’607.62+3.34%
Chevron Rg144.77+1.64%
Exxon Mobil Rg86.90+1.98%
NASDAQ 10012’105.85+3.49%
JPMorgan Chase Rg117.32+2.98%
Wells Fargo Rg40.76+7.55%
Ryanair Hldgs Rg12.060+2.07%
Sonova Hldg N309.00+2.45%
Lonza Grp N512.80+5.08%
Alcon Rg66.14+2.16%
Nestle N111.64+2.91%
ams-OSRAM I9.334+4.10%
Geberit N477.00+4.74%
Vontobel Holding N70.90+3.81%
ABB N25.46+1.96%
Goldman Sachs Gr Rg302.75+5.79%
Vifor Pharma N171.95+0.15%
Roche Hldg G318.80+4.08%
Novartis N80.60+3.03%
CieFinRichemont N102.15+4.28%
The Swatch Grp I232.40+4.68%
Kuehne+Nagel Int N226.10+3.76%
Logitech Intl N53.38+3.73%
Zehnder Grp -A- N60.40+2.55%
Ölpreis (Brent)108.89-0.82%
Ölpreis (WTI)104.15-0.38%
Straumann Hldg N110.15+6.48%
Deutsche Bank N8.905+3.49%
SPI13’945.94+3.37%
Holcim N43.72+1.86%
Julius Baer Grp N45.26+5.08%
ADP128.10-0.39%
NIKKEI26’491.97+1.23%
Linde Rg283.30+0.43%
Cn Evergrande Rg0.450+40.63%
HSBC Hldg Rg5.373+2.03%
BioNTech Sp ADS134.04+1.32%
Moderna Rg144.27+0.71%
Pfizer Rg51.59+2.99%
Levi Strauss Rg-A17.310+3.41%
Schlumberger Rg35.06+0.23%
Automatic Data P Rg218.79+3.90%
DJ31’500.97+0.01%

Tops SMI

15.995+6.03%
5.720+5.15%
512.80+5.08%
3’310.00+4.91%
477.00+4.74%

Flops SMI

522.40+1.67%
43.72+1.86%
25.46+1.96%
66.14+2.16%
472.00+2.56%