15:48

Eine milliardenschwere Übernahme schickt die Aktien des Quantencomputer-Spezialisten IonQ auf Talfahrt. Die Titel geben vor US-Börsenstart um knapp vier Prozent nach, nachdem IonQ mitgeteilt hat, die nicht börsennotierte ‌Cybersicherheitsfirma Elisity ⁠im Rahmen einer Aktientransaktion für bis zu 1,3 Milliarden Dollar übernehmen zu wollen. Damit soll das Geschäft im Bereich Quantensicherheit ausgebaut werden. Erst kürzlich ⁠hatte IonQ die 1,8 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Chip-Herstellers SkyWater Technology abgeschlossen, um die Halbleiterfertigung ins eigene Haus zu verlagern. Die IonQ-Aktie hat seit Jahresbeginn rund elf Prozent an ‌Wert verloren.

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15:32

Die US-Börsen starten freundlich. Der Dow Jones Industrial zieht zu Beginn um 0,3 Prozent an. Für den marktbreiten S&P 500 geht es um 0,1 Prozent bergauf. Der technologielastige Nasdaq 100 notiert dagegen praktisch unverändert. 

Derweil zieht der SMI um 0,43 Prozent an. 

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15:16

Versorgungsängste nach Angriffen im Nahen Osten haben die Ölpreise auf den höchsten Stand seit ‌zweieinhalb Wochen ⁠getrieben. Nach einem Rücksetzer im frühen Handel verteuern sich das Nordsee-Rohöl Brent und das US-Leichtöl WTI um bis ⁠zu 1,6 Prozent auf 106,35 und 93,33 Dollar je Fass (159 Liter). Sorgen um die Versorgungssicherheit rückten die Hoffnung auf die ‌von US-Präsident Donald Trump ins Spiel gebrachte «Energie-Waffenruhe» zwischen Russland und der Ukraine in ‌den Hintergrund.

«Die Hoffnung auf eine Normalisierung der Exporte aus ​der Strasse von Hormus wurde vorige Woche erschüttert», sagte Bjarne Schieldrop, Rohstoffanalyst bei SEB. «Neue Angriffe der Huthis auf Saudi-Arabien kamen hinzu und trugen zum Preisanstieg bei.» Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz bekannte sich zu einem Angriff auf den internationalen Flughafen von Riad am Samstag, bei dem 13 Menschen getötet wurden. Zudem wurden ‌am Wochenende weitere Angriffe auf Tanker in der vom Iran weitgehend blockierten Strasse von Hormus gemeldet.

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14:50

Nach der positiven Vorwoche winkt den US-Börsen ein stabiler Start in eine ereignisreiche neue Woche. Rund eine Stunde vor dem Börsenbeginn taxierte der Broker IG den Dow Jones Industrial am Montag mit 0,2 Prozent im Plus bei 51'762 Punkten.

Den Nasdaq 100 erwartet IG zum Börsenstart 0,2 Prozent tiefer auf 30'831 Zählern. Der marktbreite S&P 500 dürfte sich seinem Rekordhoch von vergangenem Dienstag annähern. An den Anleihemärkten kehrt derweil feiertagsbedingt Ruhe ein, sie bleiben am «Columbus Day» geschlossen.

Der Iran vermeldete am Montag, über Mediatoren weiterhin im Austausch mit den USA zu sein. Nachdem die Ölpreise im frühen Handel noch leicht gefallen waren, drehten sie im Tagesverlauf aber in die Gewinnzone. Die Ölpreise hatten zuletzt die Inflation wieder nach oben getrieben. Entsprechend richten sich die Blicke auf US-Inflationszahlen zur Wochenmitte, die auch für den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank wichtig sind.

Obendrein rückt die Berichtssaison in den Fokus. Sie startet am Dienstag mit den Zahlen erster US-Grossbanken. Etoro-Marktanalyst Maximilian Wienke verwies darauf, dass die Anleger bereits vorsichtiger geworden seien. Bank-Aktien stünden seit geraumer Zeit unter Druck. «Ein Teil der Risiken dürfte damit allerdings schon in den Kursen berücksichtigt sein», schrieb Wienke. Die Quartalszahlen und Prognosen würden nun darüber entscheiden, ob die Korrektur weitergeht oder der Sektor dreht.

Auch künstliche Intelligenz (KI) bleibt ein Topthema an den US-Börsen. Die Experten von Index Radar warnten diesbezüglich vor einer Konzentration in historischem Ausmass: «Die zehn grössten KI-Werte vereinen inzwischen gut 40 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung auf sich.» Damit würden sie den bisherigen Spitzenwert des Tech-Sektors während der Dotcom-Blase übertreffen. Die Entwicklung einzelner Schwergewichte und der übrige Markt lägen weit auseinander.

Aus der KI-Branche steht am Montag Iren im Rampenlicht. Der australische Anbieter von Rechenzentren schloss laut Medienberichten einen mehrjährigen Cloud-Vertrag mit KI-Entwickler Anthropic ab. Im vorbörslichen US-Handel stiegen die Iren-Aktien um 3,8 Prozent.

Für die Anteilsscheine von CCC Intelligent Solutions ging es vorbörslich um 10 Prozent nach oben. Das Private-Equity-Unternehmen GTCR und der aktivistische Investor Elliott sollen sich in fortgeschrittenen Übernahmegesprächen mit dem Softwareanbieter befinden.

Ausserdem dürften zum Wochenstart auch Analysten die Kurse bewegen. Evercore ISI nahm Robinhood mit «Outperform» neu in die Bewertung auf, was die Aktien der Handelsplattform vorbörslich um 0,3 Prozent antrieb. Für Biogen ging es vor Börsenstart 3,4 Prozent aufwärts, nachdem die JPMorgan-Analysten das Biotech-Unternehmen von «Neutral» auf «Overweight» hochstuften.

Die Aktien von Adobe fielen wiederum vorbörslich um 3,1 Prozent, nachdem die Wells-Fargo-Analysten den Softwarehersteller gleich doppelt von «Overweight» auf «Underweight» abgestuft hatten.

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14:30

Die Aktien von IREN legen vorbörslich zeitweise um 5 Prozent zu. Grund dafür sind Berichte über eine mehrjährige Cloud-Vereinbarung mit Anthropic. IREN hat sich vom Krypto-Schürfer zum Anbieter von KI-Servern gewandelt.

Berichten zufolge ist Anthropic der bislang ungenannte Kunde hinter dem mehrjährigen Vertrag für ein KI-Cloud-Rechenzentrum, den IREN im August angekündigt hatte. Mit der Situation vertraute Personen geben ausserdem an, dass Anthropic ein weiteres, noch unangekündigtes mehrjähriges Cloud-Geschäft mit IREN vereinbart hat.

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14:10

Die Aktien von Biogen legen um 2 Prozent zu. Grund dafür ist eine Hochstufung durch JPMorgan von «Neutral» auf «Overweight». Die US-Bank begründet den Schritt mit einer attraktiven Entwicklungs-Pipeline für 2027 sowie verbesserten langfristigen Wachstumsaussichten.

Analyst Christopher Schott setzt das Kursziel auf 300 Dollar an. Das entspricht einem Kurspotenzial von rund 33 Prozent gegenüber dem letzten Schlusskurs. Laut Schott macht sich Biogen weniger abhängig vom Alzheimer-Medikament Leqembi und verbreitert seine Wachstumstreiber.

Bei seinem bisherigen Portfolio gegen Multiple Sklerose steht das Unternehmen weiterhin unter Preisdruck und Konkurrenz. Neue Produkte werden deshalb für die Wachstumsaussichten immer wichtiger.

Die Futures auf die US-Aktienmärkte notieren derweil uneinheitlich. Während jene auf den Dow Jones und S&P 500 leicht steigen, fallen jene auf den Nasdaq 100.

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13:40

Die Aktien von Salesforce legen vorbörslich um mehr als 3 Prozent zu. Grund dafür ist eine Hochstufung durch die Bank of America von «Underperform» auf «Buy». Laut der Bank dürften grosse Unternehmen ihre Softwareplattformen für Daten, Geschäftsprozesse und Compliance bei der Einführung von KI nicht ersetzen.

Nach Einschätzung von BofA könnte KI die Abhängigkeit der Unternehmen von bestehenden Softwareplattformen vergrössern, anstatt sie zu ersetzen.

Das Kursziel für Salesforce steigt von 160 auf 285 Dollar. Das neue Ziel bewertet die Aktie mit dem 16-Fachen des erwarteten freien Cashflows für 2027. Zuvor lag der Wert beim 9-Fachen und damit über dem Branchendurchschnitt von 15.

«Salesforce ist so positioniert, dass das Unternehmen an der gesamten KI-Wertschöpfungskette teilhat. Das verringert das Risiko einer Verdrängung durch Basismodelle und ebnet den Weg für eine höhere Plattformnutzung, Premium-Upgrades und eine langfristige Umsatzbeschleunigung», sagt Analyst Tal Liani.

Das Brokerhaus verweist ausserdem auf Anzeichen für eine sich verbessernde Geschäftsdynamik. Dazu gehören das Wachstum beim neuen jährlichen Auftragswert sowie eine stärkere Entwicklung bei Slack.

Die Bank rechnet mit einem Wachstum der Abo- und Support-Einnahmen von 10,4 Prozent im Geschäftsjahr 2028 und 10,5 Prozent im Geschäftsjahr 2029. Bisher lagen die Schätzungen bei 9,9 Prozent beziehungsweise 10,2 Prozent.

Als kurzfristiges Risiko sieht BofA eine langsamer als erwartet verlaufende KI-Einführung. Die KI-bezogenen Einnahmen bei Salesforce sind derzeit noch gering.

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13:10

Die Aktien von SkyAI springen in der US-Vorbörse zeitweise um 20 Prozent nach oben. Auch die Papiere von Forward Industries legen um 2 Prozent zu. Grund dafür ist eine abgewehrte Übernahme sowie ein eigener Aktienrückkauf. SkyAI hat ein unaufgefordertes Übernahmeangebot von Forward Industries abgelehnt. Stattdessen kündigt das Unternehmen ein eigenfinanziertes Kaufangebot in bar über 201 Millionen Dollar an.

Im Rahmen des Rückkaufs will SkyAI bis zu 95 Prozent der ausstehenden Stammaktien und vorfinanzierten Optionsscheine zurückerwerben. Der Angebotspreis liegt bei 3,00 Dollar pro Aktie. Das entspricht einem Aufschlag von 65 Prozent gegenüber dem letzten Schlusskurs.

Das Kaufangebot startet voraussichtlich um den 15. Oktober. SkyAI finanziert die Transaktion aus bestehenden Barmitteln sowie aus dem Erlös aus dem Verkauf von einer Million Solana-Token (SOL) aus den eigenen Reserven.

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11:50

Der Schweizer Aktienmarkt zieht am Montag bis am Mittag etwas an, kann dabei aber die Gewinne aus dem frühen Handel nicht ganz halten. Der SMI steht 0,3 Prozent im Plus bei 13'828 Punkten. Von den 20 SMI-Werten werden 14 höher gehandelt. Der Mid-Cap-Index SMIM legt um 0,1 Prozent auf 3070,1 Punkte zu und der breite SPI um 0,3 Prozent auf 19'593 Punkte.

Der positive Trend vom vergangenen Freitag setzt sich damit aber immerhin fort. Zuletzt hätten sich die Inflationssorgen leicht entspannt und die Renditen globaler Staatsanleihen etwas von ihren langjährigen Höchstständen entfernt, heisst es in einer Lagebeurteilung der Zürcher Kantonalbank. Hilfreich seien dabei auch Kommentare von US-Notenbankern gewesen, welche zwar die Notwendigkeit weiterer Zinsschritte betonten, dabei aber zeitliche Flexibilität durchscheinen liessen. So sei die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinsanhebung bereits im Oktober gesunken.

Bei den Aktionären stünden weiterhin die global robuste Konjunktur, das Thema KI und die gute Gewinnentwicklung der Unternehmen im Fokus, so die Bank weiter. Mit dem Beginn der Berichtssaison zum dritten Quartal wird sich bald weisen, wie berechtigt die Hoffnungen auf gute Unternehmensgewinne sind. Die Royal Bank of Canada sieht dabei sowohl Risiken nach unten als auch positives Überraschungspotential. Insgesamt bleibt die Stimmung aber fragil, vor allem überlagert von neuen Eskalationen im Nahost-Konflikt.

Die grössten Gewinne verzeichnen derzeit Swiss Re (+0,9 Prozent). In der Spitzengruppe sind zudem weitere Finanzwerte wie Swiss Life (+0,9 Prozent) und Partners Group (+0,6 Prozent) zu finden. Ebenfalls stark sind Gesundheitswerte wie Galderma (+0,7 Prozent). Die Titel setzen damit den guten Lauf der Vorwoche fort. Getragen wird das Sentiment hier weiterhin von ermutigenden Dreijahres-Daten zum Medikament Nemluvio gegen Neurodermitis.

Die beiden Pharmaschwergewichte Roche (+0,5 Prozent) und Novartis (+0,3 Prozent) tragen die Gewinne des Gesamtmarktes gut mit. Beide Titel hatten schon in der Vorwoche einen guten Lauf, Roche waren mit einem Plus von 3,5 Prozent gar der grösste Wochengewinner im SMI. Der Konzern hat am Wochenende neue Daten zu seinem Wirkstoff Vamikibart vorgelegt, der gegen eine entzündungsbedingte Schwellung der Netzhautmitte eingesetzt wird.

Im Minus stehen derweil Sika (-0,5 Prozent) und Geberit (-0,1 Prozent) und Holcim (-0,1 Prozent). Letztere konnten trotz eines starken Auftakts die Gewinne nicht halten. Zudem sind im Vorfeld der Quartalszahlen von Dienstag und Mittwoch Givaudan (+0,2 Prozent) und Lonza (+0,0 Prozent) mit nur leicht veränderten Kursen wenig gesucht.

Innerhalb des SMIM ziehen Belimo (+2,6 Prozent) deutlicher an. Rückenwind kommt dabei von einer Bestätigung der Kaufempfehlung mit einem erhöhten Kursziel durch Jefferies. Adecco (-5 Prozent) fallen hingegen nach Zahlen eines Konkurrenten klar zurück.

Im breiten Markt legen Idorsia (+4,3 Prozent) deutlicher zu, dies nach neuen Daten zum Blutdruckmittel Aprocitentan.

Evonext ziehen mit einem Plus von 9,6 Prozent markant an. Die Holdinggesellschaft hat sich mit der Sporttechnologiefirma Ascend Sport Technology nun auf eine verbindliche Fusionsvereinbarung geeinigt. Der Zusammenschluss soll noch im vierten Quartal 2026 abgeschlossen und Ascend danach unter eigenem Namen an der SIX kotiert werden.

Die Aktien des Tessiner Unternehmens Centiel fallen dagegen nach einer Gewinnwarnung um 5,3 Prozent zurück.

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11:20

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:

ABB: Liberum nimmt mit Hold - Ziel 85 Fr. wieder auf

Belimo: Jefferies erhöht auf 1050 (1035) Fr. - Buy

Centiel: Octavian senkt auf 8,50 (9,40) Fr. - Buy

Roche: Jefferies erhöht auf 250 (230) Fr. - Underperform

Siegfried: Octavian senkt auf 95 (115) Fr. - Buy

Sonova: Deutsche Bank erhöht auf 253 (188) Fr. - Hold

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11:05

Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,3 Prozent im Plus bei 19'596 Zählern. Die Sektoren Finanzen (+0,6 Prozent), Gesundheit (+0,4 Prozent) und Industrie (+0,3 Prozent) liegen vorn. Zyklischer Konsum (-0,3 Prozent), Versorger (-0,3 Prozent) und Rohstoffe (-0,3 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern. 

Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.

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10:35

Die Hoffnung der Anleger auf einen Stopp der Angriffe auf Energieanlagen im Ukraine-Krieg hat die Ölpreise ‌leicht ⁠ins Minus gedrückt. Mangelnde Details zu der von US-Präsident Donald ⁠Trump angedeuteten Einigung und eine anhaltend angespannte Lage im Nahen Osten begrenzten jedoch ‌die Preisverluste. Trump hatte am Sonntag überraschend eine sofortige «Energie-Waffenruhe» zwischen Russland und der Ukraine verkündet. Nordsee-Rohöl Brent und US-Leichtöl WTI ‌verbilligten sich am Montag um jeweils ​rund ein halbes Prozent auf 104,25 und 91,23 Dollar je Fass (159 Liter).

Die europäischen Aktien und die US-Futures legten daraufhin am Montag leicht zu. Dem ging ein wechselhafter Handel in Asien voraus. Der Stratege der Deutschen Bank, Jim Reid, bezeichnete die Aussichten für den Ölpreis als ungewiss.

«Selbst wenn eine Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine sowie Ausnahmeregelungen für russischen Diesel den Druck auf verfeinerte Produkte lindern: Angriffe auf Riad und Kämpfe rund um Bab al-Mandab bergen ein Aufwärtsrisiko für die Öl- und Frachtkosten. Hinzu kommen anhaltende Störungen in der Strasse von Hormus», sagte er.

Tiefere Rohölpreise stützten die Stimmung in Europa dennoch. Der europaweite Stoxx 600 stieg um 0,5 Prozent. Dazu trugen auch Gewinne der Automobilhersteller bei. China und die Europäische Union hatten sich zuvor auf Vereinbarungen für den Export von Hybridfahrzeugen geeinigt. Die Aktien von Volkswagen avancieren um 1,1 Prozent, jene von BMW und Mercedes 0,6 respektive 0,5 Prozent.

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10:05

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag freundlich in die neue Woche gestartet. Unterstützung kommt von positiven Vorgaben aus den USA sowie von einer leichten Entspannung an den Anleihenmärkten. Nachrichtenmässig präsentiert sich der Start in die neue Woche noch relativ ruhig, in den kommenden Tagen wird aber der Beginn der Berichtssaison zum dritten Quartal die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Die Royal Bank of Canada sieht dabei sowohl Risiken nach unten als auch positives Überraschungspotential. Hierzulande rücken etwa Givaudan, Lonza oder VAT mit Zahlen in den Fokus, in den USA stehen traditionell die Abschlüsse wichtiger Banken früh auf der Agenda.

Der SMI gewinnt 0,6 Prozent auf 13'863 Punkte. Er etabliert sich damit wieder deutlicher über der Marke von 13'800 Punkten, um die er in den vergangenen Wochen gependelt ist. Der Mid-Cap-Index SMIM steigt 0,3 Prozent auf 3074 Punkte und der breite SPI 0,5 Prozent auf 19'631 Punkte.

Die grössten Gewinner im SMI sind derzeit Partners Group (+1,2 Prozent) und Swiss Life (+0,9 Prozent) aus dem Finanzbereich.

Gut gestützt wird der Gesamtmarkt erneut von Roche (+1 Prozent) und Novartis (+0,7 Prozent), welche bereits in der Vorwoche zu den stärksten Blue Chips gehört hatten. Roche hat am Wochenende neue Daten zu seinem Wirkstoff Vamikibart vorgelegt, der gegen eine entzündungsbedingte Schwellung der Netzhautmitte eingesetzt wird.

Innerhalb des SMIM ziehen Belimo (+2,5 Prozent) deutlicher an. Rückenwind kommt dabei von einer Bestätigung der Kaufempfehlung mit einem erhöhten Kursziel durch Jefferies. Adecco (-4,5 Prozent) fallen hingegen nach Zahlen eines Konkurrenten klar zurück.

Im breiten Markt legen Idorsia (+3,1 Prozent) deutlicher zu, dies nach neuen Daten zum Blutdruckmittel Aprocitentan.

EvoNext ziehen mit einem Plus von 14 Prozent markant an. Die Holdinggesellschaft hat sich mit der Sporttechnologiefirma Ascend Sport Technology nun auf eine verbindliche Fusionsvereinbarung geeinigt. Der Zusammenschluss soll noch im vierten Quartal 2026 abgeschlossen und Ascend danach unter eigenem Namen an der SIX kotiert werden.

Die Aktien des Tessiner Unternehmens Centiel fallen dagegen nach einer Gewinnwarnung um 4,6 Prozent zurück, zeitweise betrug das Minus sogar 12 Prozent.

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09:10

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag fester in die neue Woche gestartet. Damit könnte der Leitindex SMI an die starke Performance vom Freitag mit einem Anstieg von über 1 Prozent anknüpfen, gestützt auch von einer leichten Entspannung an den Anleihenmärkten. Der SMI notiert kurz nach Handelsstart rund 0,3 Prozent höher bei 13'822 Punkten. Der SMIM-Index mittelgrosser Werte steht 0,2 Prozent höher.

Von den 20 SMI-Einzelwerten notieren nur drei Titel im Minus: Sika (-0,3 Prozent), Geberit (-0,2 Prozent) und Nestlé (-0,04 Prozent). An der Tabellenspitze liegen UBS (+0,8 Prozent), Holcim (+0,5 Prozent) und Partners Group (+0,5 Prozent).

Auffällig sind auch Roche (+0,3 Prozent) und Novartis (+0,3 Prozent). Beide Aktien haben auf die gesamte Vorwoche gesehen zu den stärksten unter den Blue Chips gehört. Roche hat am Wochenende neue Daten zu seinem Wirkstoff Vamikibart vorgelegt, der gegen eine entzündungsbedingte Schwellung der Netzhautmitte eingesetzt wird.

Im breiten Markt fallen EvoNext (+6,9 Prozent), Idorsia (+2,1 Prozent) und Centiel (-11,3 Prozent) auf. EvoNext will mit der Sporttech-Firma Ascend fusionieren, bei Idorsia folgt das Kursplus auf neue Daten zum Blutdruckmittel Aprocitentan und Centiel hat eine herbe Gewinnwarnung ausgesprochen.

Insgesamt präsentiert sich der Montag nachrichtenmässig noch ziemlich dünn, in der laufenden Woche geht es aber mit der Berichterstattung zum dritten Quartal los. Hierzulande rücken etwa Givaudan, Lonza oder VAT mit Zahlen in den Fokus, in den USA stehen traditionell die Abschlüsse wichtiger Banken früh auf der Agenda.

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08:25

Der Devisenmarkt zeigt sich am Montag zum Start in die neue Woche noch wenig bewegt. Der US-Dollar hält sich dabei unverändert auf einem hohen Niveau. So verharrt das Währungspaar EUR/USD mit aktuell 1,1202 im Bereich der Marke von 1,12, die in der Vorwoche verschiedentlich gar unterschritten wurde.
Gegenüber dem Franken behauptet sich der Dollar über 0,83 und wird aktuell zu 0,8309 gehandelt. Bereits am Freitag bewegte sich der Dollar in diesem Bereich.

Der Euro hat sich gleichzeitig über 0,93 eingependelt, derzeit werden 0,9308 Franken dafür verlangt.

Das dominierende Thema übers Wochenende seien die verschärften Attacken der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz auf Flughäfen in Saudi-Arabien, heisst es in einem Kommentar der Coba. Die Risiken einer weiteren gefährlichen Eskalation unter Einbezug der USA und von neuen Unterbrüchen bei den Öl-Ausfuhren steigen damit wieder an.

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08:05

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,5 Prozent höher auf 13'855 Punkten indiziert. Bis auf Amrize (-0,1 Prozent), Logitech (-0,4 Prozent) und Novartis (-0,1 Prozent) werden alle SMI-Titel im Plus erwartet. Besonders die Valoren von Roche (+1,2 Prozent), Sandoz (+0,9 Prozent) und ABB (+0,8 Prozent) werden höher gestellt. Die übrigen Kursgewinne im SMI reichen von +0,1 Prozent bis +0,4 Prozent.

Auch der breite Markt dürfte fester in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,3 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei Idorsia (+3,6 Prozent), Bachem (+1,1 Prozent), VAT (+1,1 Prozent), Accelleron (-0,3 Prozent), SIG (-0,4 Prozent) und Swissquote (-0,5 Prozent) prognostiziert.

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07:30

Der Goldpreis ist am Montag gestiegen. Gestützt wurde er von einem schwächeren US-Dollar und tieferen Ölpreisen. Gleichzeitig warteten die Anleger auf wichtige US-Inflationsdaten in dieser Woche. Sie erhoffen sich daraus Hinweise auf die nächste Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed.

Der Spot-Goldpreis stieg um 0,1 Prozent auf 4'198,19 Dollar pro Unze. Im frühen Handel hatte er den höchsten Stand seit dem 2. Oktober erreicht. Die US-Gold-Futures für die Lieferung im Dezember legten um 0,1 Prozent auf 4'221,80 Dollar zu.

«Tiefere Ölpreise aufgrund der von Trump gemeldeten Energie-Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine haben zusammen mit einem verhaltenen Dollar dem Goldpreis zum Wochenstart Aufwärtspotenzial verschafft», sagte Tim Waterer, Chef-Marktanalyst bei KCM Trade.

«Wenn der Ölpreis nachgibt, nimmt das etwas von der unmittelbaren Inflations- und Zinsangst aus dem Markt. Das hilft dem Gold unter dem Blickwinkel der Rendite.»

US-Präsident Donald Trump kündigte am Sonntag überraschend eine Energie-Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine an. Diese gelte «mit sofortiger Wirkung». Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte jedoch, er warte noch auf Details der Vereinbarung. Die Ölpreise fielen aufgrund der Erwartung zusätzlicher russischer Lieferungen.

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07:05

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich höher gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,4 Prozent im Plus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls steigen (+0,6 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,6 Prozent höher bei 13'872 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,6 Prozent höher bei 13'872 Punkten.

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05:20

Die asiatischen Aktienmärkte sind zum Wochenstart angesichts der anlaufenden US-Berichtssaison und geopolitischer Unsicherheiten kaum vom Fleck gekommen. Die Shanghaier Börse hat sich am Montag kaum bewegt und blieb fast unverändert bei 3810,15 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen ‌in Shanghai ⁠und Shenzhen fiel um 0,1 Prozent auf 4312,02 Punkte. An der japanischen Börse wurde dagegen feiertagsbedingt nicht gehandelt. Auch an den übrigen ⁠asiatischen Handelsplätzen hielten sich die Investoren vor der Veröffentlichung wichtiger US-Inflationsdaten im weiteren Wochenverlauf spürbar zurück.

Im Fokus der Anleger in China stand der Technologiekonzern Tencent. Das ‌Unternehmen plant die Ausgabe von Anleihen in US-Dollar und Offshore-Yuan, um sich frisches Kapital ‌zu sichern. Weltweit nutzen Tech-Konzerne derzeit den Anleihemarkt, um die massiven Investitionen ​in Künstliche Intelligenz (KI) zu finanzieren, was jedoch zunehmend Sorgen über die Refinanzierungskosten weckt. «Insgesamt deuten die grösseren Spreads darauf hin, dass die Anleger sich fragen, ob die KI-Einnahmen mit den steigenden Kreditkosten Schritt halten können», sagte die Ökonomin My Bui vom Vermögensverwalter AMP. Die Emission von Unternehmensanleihen werde die Kosten in den kommenden Jahren in die Höhe treiben.

Zu den potenziellen Gewinnern der Woche zählt der weltgrösste Chipauftragsfertiger ‌TSMC, der am Donnerstag voraussichtlich das sechste Rekordquartal in Folge vermelden wird. Verlierer waren am Montag hingegen asiatische Energiewerte, die unter den sinkenden Ölpreisen litten. Ausgelöst wurde diese Bewegung durch überraschende politische Vorstösse aus Washington. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende eine Energie-Waffenruhe zwischen Russland und ​der Ukraine sowie neue russische Diesellieferungen angekündigt. Diese geopolitischen Entwicklungen dämpften die Sorgen vor Lieferengpässen und zogen ​die asiatischen Energiemärkte in Mitleidenschaft, da Investoren nun die tatsächliche Umsetzung der Pläne abwarten.

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04:04

Im ​asiatischen Devisenhandel behauptete der Dollar seine jüngsten Gewinne, da die drohende Intervention der japanischen Notenbank Spekulanten vorerst abschreckt. Die US-Währung gewann geringfügig auf 158,19 Yen und legte ‌leicht auf 6,6922 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte der Dollar etwas auf 0,8296 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro angesichts der Sorgen über die Staatsdefizite in Europa fast unverändert bei 1,1210 Dollar und zog leicht auf 0,9299 Franken an.

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03:45

Am Rohstoffmarkt gaben die Notierungen ​nach, ​da die Aussicht auf höhere russische Exporte die Sorgen über den ⁠anhaltenden Konflikt im Nahen Osten überwog. Zwar stützten Angriffe der Huthi-Rebellen auf den Flughafen ​in Riad und auf Tanker ⁠in der Strasse von Hormus die Preise zunächst, doch Trumps Ankündigung einer Energie-Waffenruhe sorgte für Entspannung. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee ‌verbilligte sich um 1,6 Prozent auf 103,00 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,9 Prozent schwächer bei 90,09 Dollar.

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02:00

Die US-Börsen hatten sich vor dem Wochenende im Vorfeld der neuen Berichtssaison robust gezeigt, in ‌der am Dienstag die grossen US-Banken ihre Bücher öffnen. Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am ​Freitag mit einem Plus von 0,8 Prozent bei 51.654,95 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,6 Prozent auf 7.811,54 Zähler, und der technologielastige Nasdaq zog um 0,6 Prozent auf 27.366,17 Stellen an.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

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