16:15
Ein starker US-Arbeitsmarktbericht hat das Thema Zinserhöhungen am Freitag in den Vordergrund gerückt und die Anleger an der Wall Street vorsichtig gestimmt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab im frühen Handel 0,3 Prozent auf 53.532 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,1 Prozent auf 7735 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq trat bei 26.577 Punkten auf der Stelle.
Nach dem stärker als erwartet ausgefallenen Stellenaufbau am US-Arbeitsmarkt im August nahmen die Wetten auf eine Zinserhöhung der US-Notenbank Fed zu. Händler an den Terminmärkten taxierten die Wahrscheinlichkeit dafür auf 65 Prozent nach rund 55 Prozent. «Die Daten in diesem Bericht sind offensichtlich sehr schwankungsanfällig, aber das bedeutet, dass der Fokus der Fed derzeit auf der Inflation liegen wird», sagte Josh Stevens, Investmentexperte bei Cresalta Investment Management. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen zog nach den Daten an, auch der Dollar-Index legte zu.
Bei den Anlegern kam die Nachricht zum geplanten Führungswechsel bei Adobe ebenfalls nicht gut an. Die Aktien des Softwareanbieters sackten um mehr als sechs Prozent ab. Anil Chakravarthy löst zum 1. Dezember Konzernchef Shantanu Narayen ab, der das Unternehmen seit 2007 leitet.
Die Investoren hielten sich in Erwartung eines langen Wochenendes insgesamt mit Engagements zurück: Am Montag bleiben die Börsen feiertagsbedingt geschlossen.
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16:00
Der US-Tech-Auswahlindex Nasdaq 100 steigt um 0,41 Prozent auf 29'602 Punkte. Gleichzeitig sind der Dow Jones um 0,4 Prozent auf 53'447 Zähler.
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15:10
Nach dem stärker als erwartet ausgefallenen Stellenaufbau am US-Arbeitsmarkt im August nehmen die Wetten auf eine Zinserhöhung der US-Notenbank Fed zu. Händler an den Terminmärkten taxieren die Wahrscheinlichkeit dafür auf nun 65 Prozent nach rund 55 Prozent.
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15:05
Vor Handelsbeginn sieht der Broker IG den mit Standardwerten bestückten Dow Jones Industrial 0,3 Prozent niedriger bei 53'554 Punkten. Die Indikation für den technologielastigen Nasdaq 100 lag 0,2 Prozent im Plus bei 29'535 Zählern.
Nach den Kursgewinnen am Donnerstag zeichnet sich an den US-Aktienmärkten zu Wochenschluss ein von Zurückhaltung geprägter Start in den Handel ab. Im Fokus steht der bereits vor Handelsbeginn veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht. Demnach ist die Beschäftigung in den USA unerwartet deutlich gestiegen. Dies dürfte Sorgen am Markt verstärken, dass die US-Notenbank die Leitzinsen bald anheben könnte.
Markt-Experte Ralf Umlauf von der Helaba bescheinigt den USA einen «soliden Arbeitsmarkt». Im August sei es zu einem ansehnlichen Stellenaufbau gekommen und die Konsensschätzung wurde klar übertroffen, so der Analyst. Die Zinserhöhungserwartungen bezüglich der Fed dürften wieder angeheizt werden.
Für Zurückhaltung bei den Anlegern dürfte vor dem feiertagsbedingt langen Wochenende in den USA zudem auch der Iran-Krieg sorgen. «In den vergangenen Handelswochen kamen die negativen Impulse aus der geopolitischen Gemengelage oft über die Wochenenden und stellten die Investoren montags vor vollendete Tatsachen», so Marktstratege Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.
Unter den Einzelwerten knickte die Aktie von Lululemon vor der Startglocke um 19 Prozent ein, nachdem der Sportartikelhersteller schwache Quartalszahlen vorgelegt hatte. Zudem wurde die Jahresprognose gesenkt.
Die Aktie von Adobe verlor 4,4 Prozent. Das Software-Unternehmen bekommt einen neuen Konzernchef.
Gefragt waren im vorbörslichen Handel auch Technologiewerte. So stiegen Micron, Marvell Technology und Intel um bis zu 1,0 Prozent. Für die Titel des Chipriesen Nvidia ging es zuletzt um 0,9 Prozent nach oben.
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13:25
Der SMI (-0.1 Prozent) bleibt am Nachmittag im negativen Bereich.
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13:15
In Erwartung des US-Arbeitsmarktberichtes bewegen sich die wichtigsten Devisen am Freitag in einer engen Spanne. Am Vormittag blieb das Dollar/Franken-Paar in einer engen Spanne mit Kursen von zuletzt 0,8087. Der Euro hat sich gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit ebenfalls kaum bewegt, wie das Kursniveau von 1,1622 zeigt. Entsprechend tritt auch das Euro/Franken-Paar bei Kursen von 0,9399 mehr oder weniger auf der Stelle.
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11:50
Die Ausschläge im SMI halten sich in Grenzen. Die SMI-Spitze haben sich Amrize mit einem Kursgewinn von 2,1 Prozent erobert. Hier geht laut Beobachtern eine am Vortag angestossene Stabilisierung des Aktienkurses weiter. Stützen würden auch die jüngsten Käufe des Managements. Im Sektor ziehen auch Sika (+1,5 Prozent) und Holcim (+1,4 Prozent) etwas an.
Richemont gewinnen 1,3 Prozent und erholen sich vom Kursrutsch des Vortages. Am Donnerstag hatten schwache Zahlen von Victoria's Secret den ganzen Sektor unter Druck gesetzt.
Mit Kühne+Nagel geht es um 1,4 Prozent nach unten. Denn Morgan Stanley hat seinen Daumen über den Aktien des Logistikers gesenkt und empfiehlt diese mit dem Votum «Underweight» neu zum Verkauf.
Zu Wochenschluss halten die Börsianer ihr Pulver trocken. In Erwartung der jüngsten US-Arbeitsmarktdaten aus den USA halten sich die Händler an der Schweizer Börse am Freitag mehrheitlich an der Seitenlinie auf. Die erwarteten Daten sind ein Leitwert zum Zustand der US-Wirtschaft und liefern der Notenbank Fed Anhaltspunkte, wenn es um die Festsetzung der Leitzinsen geht.
Zuletzt hatten Aussagen des Fed-Mitglieds Christopher Waller für Kauflaune gesorgt. Dieser hatte sich optimistisch geäussert, dass der Preisdruck Anzeichen einer Entspannung zeigt. Waller hat die Erwartungen der Marktteilnehmer klar verändert: Gingen davor gemäss dem Fed-Watch-Tool von CME zwei Drittel der Befragten von steigenden Zinsen aus, ist es jetzt nur noch die Hälfte.
Als Stütze erweisen sich die Ölpreise, die sich auf einem hohen Niveau stabilisiert haben. Die Anleger hofften weiter, dass die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten zeitlich begrenzt bleibe. Es könnte aber jederzeit Störfeuer aus dem Nahen Osten kommen, erinnern Beobachter.
Am breiten Markt geben die Sanierungspläne des Autobauers VW zu reden. In diesem Zusammenhang fallen hierzulande vor allem die Kursverluste von 3,6 Prozent bei Feintool auf. Im Urteil von Analysten wäre der Autozulieferer am stärksten von möglichen Werksschliessungen bei Volkswagen betroffen.
Bei Autoneum (+1,6 Prozent), SFS (-0,3 Prozent) oder Ems-Chemie (-0,2 Prozent) wäre der Einfluss dagegen begrenzt, hiess es.
Und für Vontobel (-1,3 Prozent) hat die ZKB ihr Urteil auf «Untergewichten» gesenkt. Das Zürcher Staatsinstitut spricht von «strukturellen Rissen» beim Vermögensverwalter.
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11:26
Die erneute Prognosesenkung bei Lululemon schickt die Aktien des Sportbekleidungsherstellers auf Talfahrt. Die Papiere rutschen im vorbörslichen US-Handel um fast 18 Prozent ab. Lululemon rechnet nun für das Geschäftsjahr 2026 mit einem Umsatzrückgang von fünf bis sieben Prozent, nachdem zuvor ein stagnierender oder maximal um ein Prozent rückläufiger Umsatz prognostiziert worden war. Auch die Gewinnaussichten je Aktie für das Geschäftsjahr 2026 wurden von zuvor 10,95 bis 11,15 Dollar auf 9,48 bis 9,73 Dollar gesenkt. Seit Anfang 2025 hat die Lululemon-Aktie fast 69 Prozent an Wert verloren. Die Titel von Adidas und Puma fallen im Dax beziehungsweise MDax jeweils um 0,8 Prozent.
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10:40
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien
Kühne+Nagel: Morgan Stanley senkt auf Underweight (von Equal Weight) - Ziel 200 Fr.
Vontobel: ZKB senkt auf Untergewichten (von Marktgewichten)
Dormakaba: Berenberg erhöht auf 92 Fr. – Buy
Swiss Life: Barclays erhöht Kursziel auf 936 (890) Fr. - Overweight
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09:50
Die Aktien von Volkswagen steigen bis 10 Prozent. Nach wochenlangem Ringen hat sich der Aufsichtsrat einstimmig für ein Sanierungskonzept ausgesprochen, mit dem der Vorstand die Rendite bis 2030 auf neun Prozent erhöhen will. Dabei fallen rund 50.000 Arbeitsplätze weg, die Zahl der Modelle wird zusammengestrichen und das Beteiligungsportfolio verschlankt.
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09:40
An der Tokioter Börse habe kräftige Kursgewinne beim Index-Schwergewicht SoftBank den Nikkei zum Wochenschluss gestützt. Der japanische Leitindex legte um 1,3 Prozent auf 65'020 Zähler zu, der breiter gefasste Topix trat auf der Stelle. Die Papiere des Technologieinvestors Softbank kletterten um mehr als elf Prozent in die Höhe, nachdem der Kurs der Chip-Tochter Arm Holdings an der Wall Street um 3,3 Prozent gestiegen war.
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09:15
Eigentlich ist die Stimmung nicht schlecht. Gestützt wird das Sentiment von den freundlichen Vorgaben aus den USA, wo die Börsen von der Hoffnung auf eine ausbleibende Leitzinserhöhung getrieben wurden. Für die Kauflaune hatten Aussagen des Fed-Mitglieds Christopher Waller gesorgt. Dieser hatte sich optimistisch geäussert, dass der Preisdruck Anzeichen einer Entspannung zeigt.
Waller hat die Erwartungen der Marktteilnehmer klar verändert: Gingen davor gemäss dem Fed-Watch-Tool von CME zwei Drittel der Befragten von steigenden Zinsen aus, ist es jetzt nur noch die Hälfte. Entsprechend richten sich die Blicke der Anleger am Freitag auf den US-Arbeitsmarktbericht für den Monat August, der am Nachmittag publiziert wird. Diese Daten sind ein Leitwert zum Zustand der US-Wirtschaft und liefern der Notenbank Fed Anhaltspunkte, wenn es um die Festsetzung der Leitzinsen geht. Bis dahin werden die Anleger aber wohl eher auf der Bremse stehen.
Störfeuer für die Börsen könnte jederzeit aus dem Nahen Osten kommen: Die Lage am Ölmarkt bleibt durch den wieder hochgekochten Iran-Krieg angespannt. Der Preis für die Nordsee-Sorte Brent hält sich auf dem höchsten Niveau seit Juni. Die Rohölpreise stehen bei den Börsianern nach Abschluss der Berichtssaison wieder klar im Fokus.
Bis dato hat der Leitindex im statisch betrachtet schwierigen September um gut ein Prozent zugelegt. Für diese Gewinne stehen insbesondere die Novartis-Papiere Pate, die im Nachgang von positiven Studiendaten haussiert hatten. Am Freitag sind es aber die PS von Roche, die mit plus 0,3 Prozent ihren Rückstand auf den Rivalen weiter schliessen.
Ohne Nachrichten stehen Amrize 1,8 Prozent höher. Auch hier geht die Stabilisierung vom Vortag weiter. Stützen könnten Käufe des Managements, ergänzten Marktbeobachter.
Mit Kühne+Nagel geht es um 1,5 Prozent nach unten. Denn Morgan Stanley hat seinen Daumen über den Aktien des Logistikers gesenkt und empfiehlt diese mit dem Votum «Underweight» neu zum Verkauf. Und für Vontobel (-2,8 Prozent) hat die ZKB ihr Urteil auf «Untergewichten» gesenkt.
Am breiten Markt steigen die Papiere von Arbonia um 4 Prozent.
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08:10
Der SMI liegt bei Julius Bär vorbörslich 0,28 Prozent höher. 19 von 20 SMI-Titel sind im Plus. Am stärksten steigt Amrize mit 1,7 Prozent. Die Papiere von Kühne+Nagel verlieren an der Vorbörse 2,9 Prozent. Morgan Stanley hat die Anlageempfehlung von Gleichgewichten auf Untergewichten gesenkt.
Am breiten Markt geben die Aktien von Vontobel 1,9 Prozent ab. Die Zürcher Kantonalbank stufte die Anlageempfehlung von Marktgewichten auf Untergewichten.
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07:25
Der Dax wird am Freitag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge höher in den Handel starten. Am Donnerstag hatte er mit Rückenwind der Wall Street 0,6 Prozent auf 26'003 Punkte zugelegt.
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06:20
Der SMI wird bei der IG Bank vorbörslich 0,13 Prozent höher gestellt. Am Vortag hatte der Index 0,22 Prozent höher geschlossen.
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06:00
Die japanische Börse tendierte fester. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,9 Prozent auf 64'769,74 Punkte zu und der breiter gefasste Topix notierte 0,2 Prozent niedriger bei 4.094,48 Zählern. Die Börse Shanghai gewann 0,6 Prozent auf 3966,13 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,7 Prozent auf 4584,83 Punkte.
Die asiatischen Aktienmärkte haben zugelegt, gestützt von nachlassenden Zinssorgen in den USA, nachdem ein hochrangiger Vertreter der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Erwartung einer baldigen Zinserhöhung gedämpft hatte. Dies setzte den Dollar unter Druck und beflügelte im Gegenzug den japanischen Yen, der in dieser Woche um 2,6 Prozent auf 155,7 zum Dollar aufwertete.
Fed-Gouverneur Christopher Waller sagte auf einer Veranstaltung der Nachrichtenagentur Reuters, jüngste Daten deuteten auf einige Anzeichen einer nachlassenden Inflation hin. Sollten kommende Berichte diesen Trend bestätigen, würde er es befürworten, die Zinsen bei der Sitzung in diesem Monat stabil zu halten. Daraufhin schraubten die Anleger ihre Erwartungen für eine Zinserhöhung in diesem Monat deutlich zurück.
«Waller stellt sich gegen die Kernaussage von Warsh aus der vergangenen Woche, wonach es kaum Beweise für einen Rückgang der Kerninflation gebe», schrieben Analysten von JPMorgan in einer Analyse. «Wir glauben, dass Vorsitzender Warsh eine Anhebung durchsetzen wird, wenn er sie befürwortet. Ohne seine Befürwortung bestärkt die Rede von Gouverneur Waller unsere Ansicht, dass die Hürde für Daten, die eine datenabhängige Mehrheit zu einer Anhebung in diesem Monat überzeugen könnten, hoch bleibt.»
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05:30
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05:15
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01:00
Der Dow Jones Industrial stieg um 1,18 Prozent auf 53'686,11 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 1,06 Prozent auf 7'747,71 Zähler nach oben. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 1,16 Prozent auf 29'482,32 Punkte.
Die Hoffnung auf eine ausbleibende Leitzinserhöhung in diesem Monat hat die US-Börsen am Donnerstag angetrieben. Die wichtigsten Aktienindizes stiegen um jeweils mehr als ein Prozent. Für Kauflaune sorgten Aussagen von Christopher Waller, Mitglied des Gouverneursrats der US-Notenbank. Dieser hatte sich optimistisch geäussert, dass der Preisdruck Anzeichen einer Entspannung zeigt.
Waller sagte, seine nächste Zinsentscheidung werde «stark beeinflusst» von den Inflationsdaten für August, die nächste Woche veröffentlicht werden. «Wenn es weitere Fortschritte in Richtung unseres Zwei-Prozent-Ziels gibt, dann bin ich bereit, die Beibehaltung des Leitzinses auf dem aktuellen Niveau zu unterstützen», sagte er. «Sollte die Inflation jedoch zu stark ausfallen, würde ich eine Zinserhöhung in Betracht ziehen.»
Waller habe die Datenabhängigkeit der Fed bekräftigt und eine optimistische Einschätzung der jüngsten Preisentwicklung im Vorfeld des letzten Inflationsberichts vor der Sitzung der Notenbank Mitte September abgegeben, schrieb Krishna Guha, Chefvolkswirt für Zentralbankstrategie bei der Investmentbank Evercore.
Derweil schauten die Anleger weiter gen Nahost. Den Aussagen von US-Präsident Donald Trump, dass die jüngsten Angriffe auf den Iran nur von kurzer Dauer seien, standen neue iranische Angriffe auf den mit den USA verbündeten Golfstaat Kuwait gegenüber. Unterdessen hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth nach Informationen des «Wall Street Journals» die Truppenstationierungen in der Region verlängert.
Zudem richten sich die Blicke der Anleger zunehmend auf die am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten. Hiervon erhofft man sich Hinweise auf die Verfassung der Wirtschaft und den geldpolitischen Kurs der Notenbank Fed. Sollte der Arbeitsmarktbericht ein Stellenplus aufweisen, könnten Vertreter der Fed darin bestärkt werden, die Leitzinsen doch alsbald zu erhöhen, merkten die Volkswirte der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) an.
Für die Aktien von Hewlett Packard Enterprise ging es nach anfänglichen Verlusten um fünf Prozent nach oben. Der von dem Technologie- und IT-Unternehmen gemeldete Umsatzanstieg war zwar hinter den hohen Erwartungen der Anleger zurückblieben. Die zunehmende Stimmungsaufhellung am Gesamtmarkt aber hievte die Anteilscheine letztlich ins Plus.
An der Nasdaq-100-Spitze schnellten die Anteilsscheine von Strategy um fast 18 Prozent in die Höhe. Als institutioneller Halter von Bitcoins profitierte das Unternehmen von dem jüngsten Kursanstieg der Kryptowährung. Diese wiederum sei von einem Mix aus nachlassenden Zinssorgen, institutionellem Interesse und der Hoffnung auf politischen Rückenwind aus Washington angetrieben worden, schrieb Timo Emden, Chefmarktanalyst bei Captrader.
Die Aktionäre des Biotech-Unternehmens Ultragenyx Pharmaceutical mussten einen Kurseinbruch um 44 Prozent verkraften, nachdem ein Medikament zur Behandlung einer seltenen genetischen Erkrankung in einer klinischen Phase-III-Studie das primäre Ziel nicht erreicht hatte.
(cash/Reuters/AWP/Bloomberg)
