13:28
Gewinnmitnahmen bereiten dem Höhenflug des Kupferpreises ein vorläufiges Ende. Das Industriemetall verbilligt sich am Donnerstagmittag an der Londoner Börse um 2,2 Prozent auf 14'440 Dollar je Tonne, nachdem es zuvor mit 14'875 Dollar den dritten Tag in Folge ein Rekordhoch markiert hatte. Wegen Spekulationen auf Einfuhrzölle fliesst Kupfer derzeit verstärkt in die USA, wodurch sich das Angebot in anderen Regionen verknappt.
Es sei aber unklar, ob die dort aufgebauten Lagerbestände dem Weltmarkt dauerhaft entzogen würden oder bei einem US-Verzicht auf Zölle dorthin zurückflössen, sagt Ole Hansen, Chef-Anlagestratege für Rohstoffe bei der Saxo Bank. Aufgrund dieser Unsicherheit müsse mit grösseren Kursschwankungen gerechnet werden.
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13:14
Die Futures des US-Börse Dow Jones gewinnen vor Börseneröffnung 0,2 Prozent bei 52'529,00 Punkten. Die Futures des S&P 500 liegen ebenfalls im positiven Bereich mit einem Plus von 0,1 Prozent. Anders sieht es bei den Nasdaq-100-Futures aus: diese verlieren vor Börseneröffnung 0,2 Prozent.
Der SMI gewinnt nach Verlusten vor dem Mittag wieder. Der Schweizer Leitindex liegt bei +0,2 Prozent bei 13'832,90 Punkten.
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11:45
Vor dem Mittag liegt der Schweizer Leitindex im Minus bei 0,2 Prozent auf 13'772,20 Punkten. Nach einem Tageshoch bei knapp 13'850 Zählern kurz nach Handelseröffnung gab der Leitindex fast stetig nach.
Der hiesige Leitindex SMI hat bislang in der laufenden Woche mehr als 600 Punkte verloren und notiert in etwa auf dem Niveau von Mitte Juni; die Gewinne der letzten drei Monate wurden ausradiert.
Das Verliererfeld bei den Blue Chips wird am Berichtstag mit grossem Abstand von Alcon angeführt, die um 2,2 Prozent nachgeben. «Dass die Papiere gemieden werden, liegt am Konkurrenten Cooper», berichten Händler. Der US-Konzern hatte am Vorabend mit seinem Zwischenbericht und einer tieferen Guidance enttäuscht.
«Die offene Frage ist, ob es sich dabei um ein hausgemachtes Problem von Cooper handelt – oder aber um ein grösseres Nachfrageproblem, das auch Alcon betrifft», meint ein Börsianer. Der Markt gehe aktuell eher von zweiterem aus.
Auf der anderen Seite grüsst die Novartis-Aktie (+1,4 Prozent) von der SMI-Spitze und macht damit immerhin einen kleinen Teil des Absturzes von Anfang Woche wett. Rückenwind geben dabei diverse Analysteneinschätzungen, die auf dem aktuellen Niveau zum Halten oder sogar zum Kauf der Aktie raten. «Der Kursrückgang war übertrieben», heisst es beispielhaft in einem aktuellen Kommentar.
Die Medikamenten-Pipeline sei noch immer gut. Doch es gibt auch warnende Stimmen. Die Entwicklung der Produkte-Pipeline müsse von nun an «nahezu fehlerfrei» über die Bühne gehen, meint ein anderer Experte.
Dahinter legen Swiss Re (+1,0 Prozent), Lonza (+0,8 Prozent) und Kühne+Nagel (+0,6 Prozent) noch relativ deutlich zu.
Bei DocMorris kommt es nach den satten Gewinnen vom Vortag hingegen zu Gewinnmitnahmen. Ausserdem tauchen die BZV-Papiere (-4,5 Prozent) nach der Vorlage der Halbjahreszahlen.
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag im Plus eröffnet, im Verlauf des Vormittags aber klar ins Minus gedreht. Damit setzt sich der Einbruch der letzten Tage fort. Händler nennen als Gründe den hohen Ölpreis und die am frühen Nachmittag anstehende Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank.
«Vor dem EZB-Leitzinsentscheid lassen die Investoren nichts anbrennen», so ein Börsianer. Angesichts der hartnäckigen Inflation wird am Markt überwiegend mit einer Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte gerechnet. «Der Schritt ist zu fast 100 Prozent eingepreist», heisst es von Experten. Von grösserem Interesse als der eigentliche Zinsentscheid seien aber die Anmerkungen zum künftigen Zinspfad. Und dabei seien böse Überraschungen möglich. Deshalb baue der eine oder andere Marktteilnehmer nun seine Positionen ab.
Dies gelte umso mehr, weil der Krieg im Nahen Osten den Ölpreis wieder über die 100-Dollar-Marke getrieben hat. Aktuell notiert der Preis für ein Fass der Sorte Brent bei über 102 Dollar. Und die Signale aus dem Iran deuten nicht auf einen baldigen Frieden hin. Im Gegenteil demonstrierten die iranischen Streitkräfte zuletzt Stärke und betonten, sie seien im Krieg gegen die USA bereit für «Blitzoffensiven» zur Landesverteidigung.
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10:40
Nachdem der SMI noch mit einem Plus in den Donnerstag gestartet ist, drehte die Richtung am Vormittag. Der Schweizer Leitindex rutscht ins Minus von 0,2 Prozent auf 13'849,33 Punkte. Novartis (+1,2 Prozent) bleiben vorn, Alcon bildet mit Verlusten von 2,4 Prozent nach wie vor das Schlusslicht, gefolgt von UBS (-1,3 Prozent) und Roche (-1,1 Prozent).
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10:28
Enttäuschende Zahlen der Modehandelstochter Primark lösen einen Ausverkauf bei ABFoods aus. Die Aktien des britischen Konzerns brachen am Donnerstag in London um bis zu 10,5 Prozent ein, der grösste Kurssturz seit acht Monaten.
Der Primark-Umsatz ist ersten Berechnungen zufolge im am Wochenende auslaufenden Quartal um drei Prozent geschrumpft. Grund sei das schwächelnde Geschäft in Kontinentaleuropa, das um 4,3 Prozent zurückgegangen sei. Die Erlöse aus dem Lebensmittel-Geschäft hätten dagegen im «mittleren einstelligen Prozentbereich» zugelegt. Die Zuckersparte leide erneut unter sinkenden Verkaufspreisen.
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09:30
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Burkhalter: Berenberg senkt auf 135 (145) Fr. - Hold
Partners Group: Vontobel senkt auf 860 (940) Fr. – Buy
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09:20
An der Schweizer Börse könnte es am Donnerstag im frühen Handel leicht aufwärtsgehen. Der Swiss Market Index startet am morgen mit einem Gewinn von 0,2 Prozent bei 13'833,76 Zählern. 17 der 20 Titel liegen im Plus. Auch der breite SMIM zieht vorbörslich um 0,4 Prozent auf 3058,02 Punkte an.
News von den Unternehmen liegen nur wenige vor. Roche (-0,5 Prozent) hat von der US-Arzneimittelbehörde FDA eine beschleunigte Prüfung für das Medikament Enspryng zur Behandlung der seltenen Autoimmunerkrankung Mogad erhalten.
Novartis (+1,0 Prozent) bestätigen derweil die Bodenbildung vom Vortag, als es nach dem Kurssturz vom Montag und Dienstag nach Studienmisserfolgen nur noch um 0,1 Prozent abwärts ging.
Auffällige Kursveränderungen gibt es bei den Blue Chips bei Alcon (-2,7 Prozent).
Eine klare Gegenbewegung auf die Kurseinbrüche des SMI der letzten Tage zeichnet sich aber nicht ab. Der Leitindex hat in der laufenden Woche bislang fast 600 Punkte verloren. Er notiert aktuell in etwa auf dem Niveau von Mitte Juni; die Gewinne der letzten drei Monate wurden ausradiert.
Grund dafür war neben den Negativnachrichten des Indexschwergewichts Novartis die neuerliche Eskalation im Nahen Osten, welche den Ölpreis wieder über die 100-US-Dollar-Marke hochschnellen liess. Auch aktuell notiert der Preis für ein Fass der Sorte Brent über dieser Marke, hat aber in der Nacht immerhin nicht noch mehr zugelegt. Zuletzt ist es örtlichen Medienberichten zufolge im Iran im Bereich der Strasse von Hormus allerdings erneut zu Explosionen gekommen.
Nicht für eine klare Gegenbewegung spricht am Donnerstagvormittag aber auch die Leitzinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), die am frühen Nachmittag ansteht - und in deren Vorfeld sich die Investoren zurückhalten dürften. Angesichts der hartnäckigen Inflation wird am Markt überwiegend mit einer Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte gerechnet. Besonders interessieren nun Aussagen zum künftigen Zinspfad.
Die US-Vorgaben sprechen ebenfalls gegen eine deutliche Gegenbewegung. Immerhin haben jedoch der breite Dow Jones und die techlastige Nasdaq am Vorabend nach dem europäischen Handelsschluss ihre Verluste etwas eingegrenzt - womit die Vorgaben leicht positiv sind. Das neue faltbare iPhone, das Apple am Abend vorstellte, löste am Markt keine grossen Sprünge aus.
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08:10
Bei Julius Bär wird der Schweizer Aktienmarkt (SMI) im vorbörslichen Handel 0,2 Prozent höher auf 13'830,00 Punkten indiziert. Die Aktien von Alcon verlieren an der Vorbörse am stärketen mit einem Minus von 1,3. Auch Amrize (-0,4 Prozent) verliert vor Börseneröffnung. ABB steht mit einem Plus von 0,7 Prozent vorn.
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06:25
Der Schweizer Leitindex wird bei der IG Bank vorbörslich 0,1 Prozent tiefer erwartet. Bereits am Mittwoch schloss der SMI mit einem deutlichen Minus von 1,8 Prozent.
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05:40
Die Furcht vor einer Ausweitung des Nahost-Konflikts und ein damit verbundener Anstieg der Ölpreise haben die asiatischen Aktienmärkte am Donnerstag belastet. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,8 Prozent auf 64'597,46 Punkte nach, und der breiter gefasste Topix notierte 0,3 Prozent niedriger bei 4032,89 Zählern. Auch in China hielten sich die Anleger zurück: Die Börse Shanghai verlor 0,1 Prozent auf 3946,28 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,2 Prozent auf 4564,87 Punkte.
Auslöser für die Zurückhaltung waren geopolitische Spannungen, nachdem der Iran zehn Schiffe nahe der Strasse von Hormus angegriffen und die USA fünf iranische Öltanker versenkt hatten. Zudem schürten Äusserungen aus der japanischen Notenbank (BOJ) die Erwartung rascher Zinserhöhungen. «Für den japanischen Aktienmarkt insgesamt wirken der Anstieg der Rohölpreise und der Zinsen als Bremsklotz», sagte Wataru Akiyama, Stratege bei Nomura Securities. Zu den Verlierern in Tokio zählte Nintendo mit einem Minus von 5,8 Prozent. Auch die Kabelhersteller Fujikura und Furukawa Electric gaben deutlich nach. Gefragt waren hingegen Banken und Wertpapierfirmen, die von höheren Zinsen profitieren, sowie der Öl- und Kohlesektor.
In China sorgte der Rückzug der Schweizer Grossbank UBS aus einem Teil ihres Geschäfts für Aufsehen. Das Institut teilte mit, seine 2022 gegründete Fondsvertriebseinheit in Shenzhen Ende September zu schliessen, da sie sich in einem hart umkämpften Markt nicht behaupten konnte. Übergeordnet blickten Investoren nervös auf die anstehenden US-Inflationsdaten, die den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Fed mitbestimmen dürften. «Der Anleihemarkt steht unter Druck, da die Ölpreise die Inflationsängste neu entfachen», erklärte Prashant Newnaha, Stratege bei TD Securities. Agrarrohstoffe brächen ebenfalls aus und dürften die Verbraucherpreise in den kommenden Monaten weiter in die Höhe treiben.
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04:10
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 153,51 Yen und legte leicht auf 6,7080 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,8090 Franken. Parallel dazu blieb der Euro im Vorfeld der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) fast unverändert bei 1,1636 Dollar und zog leicht auf 0,9414 Franken an. Der Yen profitierte zuletzt von der Erwartung, dass die Bank of Japan in der kommenden Woche die Zinsen anheben wird, um der Inflation entgegenzuwirken.
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03:50
Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee am Donnerstag zwar um 0,2 Prozent auf 101,03 Dollar je Barrel (159 Liter), hielt sich damit aber weiter über der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 0,2 Prozent fester bei 96,22 Dollar. Die Sorge vor globalen Versorgungsengpässen durch die Ausweitung des Nahost-Konflikts, der nun auch Kämpfe zwischen Saudi-Arabien und den Huthi-Rebellen im Jemen umfasst, stützt die Preise auf hohem Niveau.
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02:00
Die US-Aktienmärkte haben am Mittwoch weiter Federn gelassen. Vor allem die Standardwerte litten unter weiter gestiegenen Ölpreisen, die bei den Anlegern die Inflations- und Zinssorgen hochhalten. Der Leitindex Dow Jones Industrial gab um 0,77 Prozent auf 52'380,66 Punkte nach, wodurch er sein niedrigstes Niveau seit Ende Juli erreichte. Für den breiter aufgestellten S&P 500 ging es um knapp ein halbes Prozent auf 7'636,36 Punkte bergab.
Wie schon am Vortag zeigte sich der Handel an der Nasdaq-Börse etwas robuster. Gute Nachrichten von Meta, die von der Einführung eines eigenen KI-Assistenten beflügelt wurden, konnten das Gesamtbild dort aber auch nicht eindeutig verbessern. Mit 29'421,55 Punkten lag der technologielastige Leitindex Nasdaq 100 am Ende mit 0,29 Prozent im Minus.
Die Fantasie, dass Meta mit dem vorgestellten KI-Agenten «Muse» künftig auch ein stärkerer KI-Nutzniesser werden könnte, liess die Aktien um 6,6 Prozent hochschnellen. Meta sei gut positioniert, um damit Erfolge zu feiern, hiess es am Markt. Ein Experte von Mizuho Securities schrieb, Investoren wollten sehen, dass sich die KI-Investitionen lohnen. Dies sei jetzt ein Schritt in die richtige Richtung.
Die Muse-Vorstellung hielt auch den guten Lauf anderer KI-Werte aufrecht, denn Gewinner kamen vermehrt aus den Chip- und Speicherbereichen. Die Aktien von Firmen wie Marvell Technology, AMD, Sandisk oder Micron legten zwischen 1,5 und 4,3 Prozent zu.
Abgesehen von Meta schlossen die grossen Tech-Schwergewichte jedoch fast alle im Minus, was den Nasdaq im Gesamtbild belastete. Mehr als zwei Prozent verloren die Alphabet-Aktien, weil Meta in Konkurrenz zu dem KI-Agenten Gemini des Google-Mutterkonzerns geht. Auch der Apple -Kurs ging etwas leichter aus dem Handel. Die Vorstellung eines auffaltbaren iPhones wurde hier nicht zum Kurstreiber.
Generell gefragt waren US-Ölwerte: Die Kurse von Chevron und ExxonMobil legten bis zu 2,2 Prozent zu, weil ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im November am Mittwoch erstmals seit Juli wieder mehr als 100 US-Dollar kostete. Anlass dazu gab, dass der Kampf zwischen den USA und dem Iran um die Kontrolle der Strasse von Hormus immer weiter eskaliert.
Unter den amerikanischen Nebenwerten gab es einige grössere Kursausschläge nach unten. So sackten die Aktien der Tankstellen- und Mini-Markt-Kette Casey's um mehr als 14 Prozent ab. Am Markt gab es kritische Stimmen zum Absatzvolumen, da nur höhere Kraftstoffmargen ein Gewinnwachstum ermöglicht hätten. Die Jahresprognosen wurden lediglich bestätigt.
Noch schlimmer erging es aber den Anlegern von ServiceTitan mit einem Kurseinbruch um 30 Prozent. Das Softwareunternehmen gab eine Umsatzprognose für das laufende Quartal ab, die die Anleger enttäuschte. In ersten Stimmen dazu hiess es, die Skalierung eines KI-Agenten verlangsame sich.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)
