12:58

Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start tiefer: 

Dow Jones Futures: -0,5 Prozent
S&P 500 Futures: -0,5 Prozent
Nasdaq Futures: -0,5 Prozent

Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 1,6 Prozent im Minus.

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11:40

Der Wochenstart am Schweizer Aktienmarkt ist tiefrot gefärbt. Der SMI verliert 1,4 Prozent auf 13'236 Punkte. Der SMIM für die mittelgrossen Werte fällt um 1,5 Prozent auf 3026, und der breite SPI um 0,9 Prozent auf 18'701 Zähler.

Er befindet sich damit in guter Gesellschaft. Auch seine europäischen Pendants verzeichnen zum Teil Verluste von mehr als einem Prozent. Nach einer kurzen Phase der Erleichterung vom Freitag dominieren nach dem Wochenende wieder Zweifel an einer schnellen diplomatischen Lösung im Iran-Konflikt. Die wiederholten Störungen der Strasse von Hormus - einer der wichtigsten Energiehandelsrouten - unterstrichen die fragile Lage und dämpften Hoffnungen auf ein zeitnahes, tragfähiges Friedensabkommen zwischen den Konfliktparteien, heisst es in einem Kommentar.

«Das geopolitische Pulverfass ist erneut explodiert», fasst es ein weiterer Händler zusammen. Nachdem dann noch ein iranischer Frachter von der US-Armee geentert wurde, hat Teheran bereits unmissverständlich Vergeltung angedroht. Die Friedensgespräche stehen also akut auf der Kippe. Gleichzeitig heben zahlreiche Marktbeobachter hervor, dass die aktuelle Marktreaktion dafür spreche, dass Investoren sich langsam an die Situation zu gewöhnen schienen.

Im SMI geben 17 der 20 Titel nach. Swisscom steigen 0,9 Prozent, Kühne+Nagel und Swiss Re jeweils 0,1 Prozent. Die Verluste der übrigen Werte reichen von -0,1 Prozent bei der Zurich bis -4,2 Prozent bei Amrize. Überdurchschnittlich stark scheint auch das Schwergewicht Nestlé (-3,1 Prozent oder -2,49 Fr.) zu verlieren. Hier ist jedoch der Dividendenabgang (3,10 Fr.) für das optische Kursminus verantwortlich. An sich würden sie also gar ein Plus aufweisen. Der SMI inklusive Dividenden (SMIC) gibt mit -0,8 Prozent denn auch weniger stark nach.

Ein Blick auf die Kurslisten zeigt, dass vor allem Zykliker überdurchschnittlich stark nachgeben. Neben Amrize fallen weitere baunahe Werte wie Sika, Holcim, ABB und Geberit um bis zu 2,5 Prozent zurück. Allerdings haben Werte wie Sika vergangene Woche auch um mehr als 13 Prozent zugelegt, sodass bei ihnen Gewinnmitnahmen in dem aktuellen Umfeld ebenfalls belasteten, heisst es im Handel.

Neben dem anhaltenden geopolitischen Konflikt dürfte in den kommenden Tagen noch ein anderes Thema die Aufmerksamkeit der Investoren fordern: Die Berichtssaison nimmt Fahrt auf. Dabei geben die Unternehmen mit ihren Ausblicken wichtige Einblicke in den Zustand der Wirtschaft. Hierzulande steht eine Vielzahl an Schwergewichten auf der Agenda, darunter beispielsweise ABB, Nestlé, Roche oder Holcim.

Neben der Swisscom ziehen in den hinteren Reihen auch Sunrise (+1,1 Prozent) und Mobilezone (+0,1 Prozent) an. Telekomwerte gelten ähnlich wie Nahrungsmittelunternehmen als wenig konjunktursensibel. Entsprechend sind sie an Tagen wie heute umso attraktiver. Neben Nestlé werden auch Lindt&Sprüngli (-1,1 Prozent oder -110 Fr.) ex Dividende (180 Fr.) gehandelt. Ohne den Abschlag notierten auch sie im Plus. Kursgewinne weisen derweil Barry Callebaut (+1,2 Prozent) auf. Ebenfalls stark sind Centiel (+5,3 Prozent) nach einem starken Börsendebut am Freitag, Peach Property (+5,2 Prozent) nach einer Hochstufung auf «Kaufen» und Molecular Partners. Letztere haben neue Studiendaten angekündigt.

Auch in den hinteren Reihen sind zyklische Werte unter Druck: Neben dem Dividendenabgang, der bei Adecco (-6,3 Prozent) fürs Minus verantwortlich ist, notieren Schlatter (-5,2 Prozent), Gurit (-5,3 Prozent), Swatch (-3,3 Prozent) oder auch Oerlikon (4 Prozent) deutlich im Verlust. Biotechwerte und Pharmazulieferer sind ebenfalls stark unter Druck: Skan (-4,2 Prozent), Bioversys (-6 Prozent) oder PolyPeptide (-2,8 Prozent).

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10:55

Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 1,1 Prozent im Minus bei 18’674 Zählern. Nur die Sektoren Immobilien und Versorger befinden sich leicht in der Gewinnzone. Grundstoffe (-2,7 Prozent), nicht-zyklischer Konsum (-2,6 Prozent) und zyklischer Konsum (-2,1 Prozent) gehören zu den bisherigen Tagesverlierern. Die Nestlé-Titel belasten nach dem Dividendenabgang den nicht-zyklischen Konsumsektor sowie den Gesamtmarkt.

Von den 200 Unternehmen, sind 31 im Gewinn, 154 im Verlust und 15 unverändert.

Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.

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10:25

Aktien von Fluggesellschaften wie EasyJet, Lufthansa, Ryanair und IAG fallen mit 3,8 Prozent bis 4,8 Prozent auf die untersten Plätze bei europäischen Aktien. Grund ist eine Warnung der International Air Transport Association (IATA): Ab Ende Mai könnten in Europa Flüge gestrichen werden, weil Kerosin knapp wird.

Gleichzeitig steigen Öl- und Gasaktien im Einklang mit dem Ölpreis, der um 6 Prozent zulegte. BP und Shell legten um 3,1 Prozent respektive 2,4 Prozent zu. Auch die Aktien des italienischen Energieriesen Eni steigen um 3 Prozent. Der Konzern entdeckt ein grosses Offshore-Gasvorkommen in Indonesien.

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09:40

Der SMI verliert 1,45 Prozent auf 13'232 Punkte. Der SMIM für die mittelgrossen Werte fällt um 1,43 Prozent auf 3027,5 Zähler und der breite SPI um 0,9 Prozent auf 18'702 Punkte.

Zerplatze Friedenshoffnungen im Iran-Krieg sorgen auch am Schweizer Aktienmarkt zum Wochenstart für Abgaben. «Allerdings scheinen sich die Investoren langsam an die Situation zu gewöhnen und setzen weiter auf eine baldige Lösung des Konflikts», kommentiert ein Händler. «Entweder militärisch oder auf dem diplomatischen Weg.» Ob sich dies jedoch tatsächlich so ereignen werde, müsse noch bezweifelt werden. «Der Iran stellt für die USA und Israel eine vollkommen andere Art von Gegner dar als gedacht.» Damit geht auch die Phase der Unsicherheit in die Verlängerung.

Im SMI geben alle Titel bis auf die Swisscom (+0,9 Prozent) und Kühne+Nagel (+0,2 Prozent) zwischen 0,4 (Swiss Life/Zurich) und 4,4 Prozent (Amrize) nach. Im Plus würden an sich auch die schwergewichtigen Nestlé (-3,4 Prozent oder -2,68 Fr.) handeln, da die Papiere heute ex Dividende (3,10 Fr.) notieren. Der SMI inklusive Dividenden (SMIC) steht nur 0,73 Prozent im Minus.

Wie ein Blick auf die Kurslisten zeigt, geben vor allem Zykliker überdurchschnittlich stark nach. Neben Amrize fallen weitere baunahe Werte wie Holcim, ABB, Sika und Geberit um bis zu 1,8 Prozent zurück. Dagegen halten sich die beiden Pharmaschwergewichte Roche (-0,4 Prozent) und Novartis (-0,6 Prozent) sowie die Versicherer Zurich und Swiss Life (beide -0,3 Prozent) besser als der Markt.

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09:10

Der SMI notiert kurz nach Börsenstart um 1,3 Prozent tiefer bei 13'250 Punkten. Die Vorwoche hat der Leitindex dank des fulminanten Kurssprungs von annähernd 2 Prozent am Freitag mit einem Plus von 1,8 Prozent beendet.

«Alles, was die Börsen am Freitag noch gefeiert haben, ist aktuell wieder hinfällig», sagt ein Händler. «Die Situation in der Strasse von Hormus bleibt unübersichtlich. Zudem ist zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht klar, wann die USA und der Iran wieder miteinander reden werden.» Die Phase der Unsicherheit gehe in die Verlängerung.

Die heutige Performance des SMI dürfte allerdings tendenziell verzerrt sein, da Schwergewicht Nestlé (-4,3 Prozent oder -3,37 Fr.) ex Dividende (3,10 Fr.) gehandelt wird. Von den restlichen 19 SMI-Werte handeln nur Swisscom (+0,9 Prozent) und Kühne+Nagel (+0,1 Prozent) im Gewinn. Roche (-0,2 Prozent) und Novartis (-0,4 Prozent) befinden sich ebenfalls in der oberen Tabellenhälfte.

In den hinteren Reihen fallen Centiel (+5,5 Prozent), Molecular Partners (+4 Prozent), DocMorris (+2,6 Prozent) und Peach Property (+3,4 Prozent) auf. Molecular Partners hat über die Veröffentlichung von Studiendaten hingewiesen, Peach Property wurde von Research Partners auf «Kaufen » hochgestuft.

Zu den Verlierern zählen Adecco (-6,2 Prozent) wegen des Dividendenabgangs, OC Oerlikon (-6 Prozent) wegen einer Kurszielreduktion und Amrize (-4,7 Prozent). Beim Baustoffkonzern dürfte die Lage im Nahen Osten den Aktienkurs belasten.

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08:25

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:

DocMorris: Deutsche Bank erhöht auf 5,50 (4,50) Fr. - Hold

Interroll: Vontobel senkt auf 2100 (2600) Fr. - Hold

Oerlikon: Kepler Cheuvreux senkt auf 3,65 (4,50) Fr. – Hold

Partners Group: Barclays senkt auf 1200 (1330) Fr. – Overweight

Peach Property: Research Partners erhöht auf Kaufen (Halten) - Ziel 7,60 Fr.

Sonova: Bernstein SG senkt auf 248 (256) Fr. - Outperform

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08:10

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird vorbörslich 1,7 Prozent tiefer auf 13’205 Punkten indiziert. Alle 20 SMI-Titel geben nach. Nestlé (-4,3 Prozent), Amrize (-2,7 Prozent), Swiss Life (-2,2 Prozent) und ABB (-1,7 Prozent) verzeichnen die grössten Verluste im Index. Nestlé handeln heute jedoch ex Dividende.

Der breite Markt fällt ebenfalls vorbörslich – rund 1,6 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von Adecco (-5,1 Prozent), ams Osram (-2,9 Prozent), Bucher (-4,1 Prozent), DocMorris (-3 Prozent), PolyPeptide (+0,2 Prozent) und Sunrise (+0,3 Prozent) prognostiziert. Adecco und Bucher handeln ebenfalls ex Dividende.

Weiter handeln ebenfalls Lindt&Sprüngli, Medmix, Mikron und SF Urban ex Dividende.

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07:30

Anleger haben zuletzt das Interesse an europäischen Rüstungsaktien verloren. Gewinnmitnahmen und inzwischen sehr hohe Bewertungen treffen auf eine wachsende Unsicherheit darüber, wie künftige Kriegsführung aussehen wird. Der Konflikt mit dem Iran hat dabei erneut gezeigt, wie wirkungsvoll vergleichsweise günstige Drohnen sein können.

Der europäische Luft- und Rüstungsindex von MSCI verlor im März 9,2 Prozent und verzeichnete damit den stärksten monatlichen Rückgang seit fünf Jahren. Damit begann sich ein zuvor aussergewöhnlich erfolgreicher Markttrend deutlich umzukehren.

Normalerweise profitieren Rüstungsaktien deutlich vom Ausbruch eines Krieges, wie etwa nach dem russischen Grossangriff auf die Ukraine im Jahr 2022, oder wenn der frühere US‑Präsident Donald Trump die NATO‑Partner öffentlich dazu drängte, ihre Militärausgaben zu erhöhen. Seit dem Beginn des Iran-Konflikts am 28. Februar blieb eine solche Kursreaktion jedoch aus – obwohl Trump die NATO wiederholt dafür kritisierte, die USA bei militärischen Aktionen nicht ausreichend zu unterstützen.

«Wir sehen derzeit ein spürbares Reduzieren von Positionen», sagt Martin Frandsen, Portfoliomanager bei Principal Asset Management. Sowohl institutionelle als auch private Anleger bauten ihre Engagements ab, um das Risiko angesichts der gestiegenen Unsicherheit zu verringern.

Die Aktie des tschechischen Rüstungsunternehmens CSG hat seit Beginn des Konflikts fast ein Drittel an Wert verloren. Auch die Papiere des deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall und des Getriebeherstellers Renk sind um rund zehn Prozent gefallen, während die Aktie des schwedischen Unternehmens Saab etwa zwölf Prozent tiefer notiert.

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07:00

Der europäische Stoxx 600 vorbörslich niedriger gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,9 Prozent im Minus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls fallen (-1,2 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,64 Prozent niedriger bei 13'259 Punkten.

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06:25

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,6 Prozent tiefer bei 13'265 Punkten.

Angesichts der nach wie vor fragilen Lage im Süden des Libanon und um die für den Ölmarkt wichtige Strasse von Hormus, bleibt die Lage an der Börse angespannt. Bereits über das Wochenende dürften die jüngst aufgekommenen Hoffnungen einen Dämpfer erhalten haben. Der Iran machte am Samstag die Öffnung der Strasse von Hormus rückgängig, mit der Begründung, dass die USA ihrerseits an der Blockade iranischer Häfen festhielten. Zugleich präsentiert sich die Waffenruhe im Südlibanon zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz brüchig. Die Hoffnungen ruhen nun auf möglichen neuerlichen Friedensgesprächen. Eine US-Delegation ist dazu in die pakistanische Hauptstadt Islamabad gereist.

Am Montag, am Tag des Zürcher Sechseläuten, stehen an der Schweizer Börse derweil keine wichtigen Termine auf der Agenda. Die Anleger können das Augenmerk weiterhin auf die Entwicklungen im Nahen Osten und auf andere Finanzmärkte richten. Konjunkturdaten stehen etwa in Japan (Dienstleistungsindex Februar), Deutschland (Produzentenpreise März) oder in der Eurozone (Bauproduktion Februar) auf dem Programm. Derweil sind aus den USA keine News angesagt, die den Börsenverlauf prägen können. Später in der Woche wird die Berichtssaison in der Schweiz wieder an Fahrt aufnehmen, dies mit zahlreichen Zahlenausweisen von Blue-Chip-Unternehmen.

Folgende Aktien handeln heute ex Dividende: Nestlé, Lindt&Sprüngli, Adecco, Bucher, Medmix, Mikron und SF Urban

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05:05

Der Goldpreis ist am Montag um mehr als ein Prozent gefallen, ‌belastet ⁠durch einen festeren Dollar und die Eskalation im ⁠Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Eine Feinunze verbilligte ‌sich auf 4762,09 Dollar und erreichte ‌damit den niedrigsten ​Stand seit dem 13. April. Der stärkere Dollar macht das Edelmetall für Anleger ausserhalb des Dollar-Raums teurer. Hintergrund der Nervosität ist die Beschlagnahmung eines iranischen ‌Frachtschiffs durch die USA, woraufhin Teheran mit Vergeltung drohte und eine neue Verhandlungsrunde ablehnte. Die Spannungen trieben ​die Ölpreise an und liessen Inflationssorgen ​wieder aufleben.

US-Notenbankgouverneur Christopher Waller ​sagte, der Konflikt werde die kurzfristige Inflation wahrscheinlich anheizen. Ein schnelles ‌Ende würde jedoch Zinssenkungen im weiteren Jahresverlauf ermöglichen. Zusätzlich belastet wurde der Goldpreis durch eine verhaltene ​Nachfrage ​aus Indien, wo sich Kunden ⁠während eines für den ​Golderwerb wichtigen Festivals wegen ⁠der Rekordpreise zurückhielten. Dagegen stiegen die Bestände des ‌weltgrössten goldgedeckten Fonds, SPDR Gold Trust, leicht an. Auch die Preise für andere ‌Edelmetalle wie Silber, Platin und Palladium gaben ​nach.

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04:30

Der Ölpreis schnellte in die Höhe, während Aktienfutures ‌nachgaben und ⁠der US-Dollar als sicherer Hafen gefragt war. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich im ⁠frühen asiatischen Handel um rund sieben Prozent auf 96,85 Dollar. Die Futures auf den S&P 500 fielen ‌um etwa 0,9 Prozent. Hintergrund sind Berichte über die ‌erneute Schliessung der Strasse von Hormus und die ​Ankündigung des Irans, neue Friedensgespräche mit den USA abzulehnen.

Am Sonntag hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, das US-Militär habe ein iranisches Frachtschiff beschlagnahmt, das versucht habe, die US-Blockade zu durchbrechen. Der Iran wies daraufhin neue Friedensgespräche zurück, obwohl Trump mit neuen Angriffen gedroht hatte, sollte ‌die Regierung in Teheran seine Bedingungen nicht akzeptieren.

Damit kehrte sich die optimistische Stimmung vom Freitag um. Am Freitag hatte die Ankündigung des Irans, die seit sieben Wochen geschlossene Strasse von Hormus ​wieder zu öffnen, die Ölpreise einbrechen und die Aktienmärkte zulegen lassen. ​An der Wall Street erreichten die Indizes Rekordhochs. «Die Entwicklungen ​vom Wochenende könnten diesen Optimismus dämpfen», schrieben Analysten von Westpac in einem Kommentar.

Trotz der schlechten Nachrichten sei ‌der Markt noch nicht in Panik, sagte Michael Brown, Stratege bei Pepperstone. Er gehe davon aus, dass ein Grossteil der Gewinne vom Freitag wieder abgegeben werde. Der Markt habe sich ​da etwas ​zu weit vorgewagt. Sollte jedoch feststehen, dass ⁠der Iran nicht an den Gesprächen teilnimmt, würden die ​Anleger deutlich risikoscheuer reagieren.

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03:00

Der ⁠Dollar-Index, der den Wert des US-Dollar gegenüber einem Korb von sechs wichtigen Währungen misst, ‌stieg um bis zu 0,3 Prozent auf 98,485 Punkte und erreichte den höchsten Stand seit einer Woche. Der Euro fiel um 0,3 Prozent auf ‌1,1731 Dollar. Gegenüber dem japanischen Yen legte der Dollar ​um 0,2 Prozent auf 158,945 Yen zu. Auch der australische Dollar und der neuseeländische Dollar gaben nach. Kryptowährungen wie Bitcoin verzeichneten ebenfalls Verluste.

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02:00

Am Freitag sind die Finanzmärkte, getragen von einem sich abzeichnenden Frieden im Nahen Osten, mit viel Rückenwind aus dem Handel gegangen. Der Schweizer Leitindex SMI schloss mit beinahe 2 Prozent im Plus, der deutsche Dax mit einem Plus von 2,3 Prozent und an der Wall Street kletterte der Dow Jones um 1,8 Prozent in die Höhe.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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