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17:45
In der Hoffnung auf diplomatische Fortschritte im Nahost-Konflikt dämpften die nachgebenden Ölpreise die Inflationssorgen. Anleger setzen ihre Hoffnungen auf die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN), die am Dienstag beginnt. US-Präsident Donald Trump erklärte gegenüber Fox News, er wäre am Rande «wahrscheinlich» bereit zu einem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian.
Givaudan gewann im SMI mit 3,7 Prozent am meisten zu. Ansonsten führten das Gewinnerfeld in sämtlichen Indizes Technologiewerte an. Unter den Blue Chips gewannen ABB (+2,7 Prozent) und Logitech (+1,9 Prozent) klar hinzu. Gerade im Fall von Logitech war der Kursgewinn eigentlich noch grösser, da die Titel ex Dividende (1,36 Fr.) gehandelt wurden.
Auch VAT (+3,7 Prozent) im SMIM waren stark gefragt. Sprunghaft aufwärts ging es aber vor allem in den hinteren Reihen für AMS Osram (+23 Prozent). Der Sensoren- und Halbleiterhersteller hat einen Erfolg bei Dünnschicht-VCSELs für KI-Rechenzentren erzielt. Auch Comet und Inficon waren mit Avancen von jeweils mehr als 4 Prozent stark. Händler verweisen auf eine generelle Sektorstärke europaweit als Erklärung.
Für den SMI-Neuzugang Galderma (+2 Prozent) ging es ebenfalls nach oben. Der Chef des Hautpflegekonzerns, Flemming Ørnskov, hat sich in einem Interview mit «Finanz und Wirtschaft» zuversichtlich für die weiteren Wachstumschancen geäussert. Diese würden vor allem durch Innovationen getrieben. SMI-Aufsteiger Nummer 2, Sandoz gewann ebenfalls (+1,6 Prozent).
Die beiden Finanzvertreter UBS (+0,5 Prozent) und Partners Group (+0,9 Prozent) gewannen auch. Die Grossbank dürfte in dieser Woche denn auch weiter im Fokus bleiben. Vor dem Entscheid des Ständerats zur UBS-Regulierung hat der UBS-Chef Sergio Ermotti die Behörden in einem Interview mit der «NZZ» scharf kritisiert.
Die beiden baunahen Werte Geberit (-1,4 Prozent) und Holcim (-0,4 Prozent) bildeten zum Wochenstart die Schlusslichter bei den Blue Chips. Bei Geberit machen Investoren eine Gewinnwarnung des deutschen Konzerns Villeroy & Boch verantwortlich.
Deutlich nach oben ging es für den aus dem SMI herausgefallenen Logistiker Kühne+Nagel (+4,2 Prozent) dank einer langfristigen strategischen Zusammenarbeit mit dem Online-Riesen Amazon. Die Aktien kosten aktuell so viel wie letztmals vor zwei Jahren.
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17.15
Die Ölpreise sind am Montag mit der Hoffnung auf Fortschritte bei den Bemühungen für ein Ende des Iran-Kriegs den vierten Handelstag in Folge gesunken. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im November fiel unter die Marke von 100 US-Dollar. Nachdem die Notierung bis auf 99,54 Dollar gerutscht war und damit auf den tiefsten Stand seit dem 9. September, wurde sie zuletzt wieder etwas höher bei 100,40 Dollar gehandelt. Das sind dreieinhalb Prozent weniger als am Freitag.
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16:15
Das Management von Novo Nordisk kann einen Kursrutsch der Aktie mit seiner neu vorgestellten Strategie nicht verhindern. Die Titel des dänischen Pharmakonzerns fallen in der Spitze um rund acht Prozent auf den niedrigsten Stand seit April, nachdem das Management des Herstellers der Abnehmpille Wegovy auf einem Kapitalmarkttag ins Kreuzverhör genommen wurde. Investoren bereiten vor allem bevorstehende Patentabläufe Sorgen. Im Handelsverlauf erholen sich die Aktien leicht und notieren noch gut fünf Prozent im Minus. Sowohl Investoren als auch Analysten bezeichneten die neuen Ziele als enttäuschend.
Novos Umsatzprognose für 2030 und die stabilen Margen könnten nicht überzeugen, sagte Markus Manns, Portfoliomanager bei Union Investment, zu Reuters. «Sie haben auch nicht viel dazu gesagt, wie sie mit dem Auslaufen des Semaglutid-Patents im Jahr 2032 umgehen wollen», monierte Manns.
Allerdings habe das Unternehmen überzeugende Argumente für seine Adipositas-Medikamente der nächsten Generation und seine breit gefächerte frühe Pipeline vorgebracht. BMO-Analyst Evan Seigerman erklärte ebenfalls, dass das prognostizierte Umsatzwachstum von 3,6 Prozent vom Markt bereits eingepreist sei.
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16:20
Gestützt von weiter sinkenden Ölpreisen haben die US-Aktienmärkte einen festeren Wochenauftakt hingelegt. Der Dow Jones Industrial stieg zuletzt um 0,4 Prozent auf 51'884 Punkte, nachdem er in der Vorwoche 1,7 Prozent verloren hatte. Der marktbreite S&P 500 gewann am Montag 0,9 Prozent auf 7720 Zähler. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,9 Prozent auf 30'219 Punkte nach oben.
In der Hoffnung auf diplomatische Fortschritte im Nahost-Konflikt dämpfen die nachgebenden Ölpreise die Inflationssorgen. Anleger setzen ihre Hoffnungen auf die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN), die am Dienstag beginnt. US-Präsident Donald Trump erklärte gegenüber Fox News, er wäre am Rande «wahrscheinlich» bereit zu einem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian.
Mit Optimismus blicken Investoren ausserdem auf das am Mittwoch erwartete Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping. Dabei soll es auch um das Thema Künstliche Intelligenz gehen, was die US-Profiteure dieses Megatrends wieder antreibt. Man habe den Chinesen einen Mechanismus vorgeschlagen, um den Austausch wichtiger Informationen zur KI-Entwicklung sicherzustellen, sagte US-Finanzminister Scott Bessent. «Wir wollen eine gemeinsame Vision hinsichtlich gemeinsamer Ziele und gemeinsamer Bedrohungen.»
Gefragt sind Tech-Aktien auch, weil Trump trotz der zuletzt gewachsenen Warnungen vor existenziellen KI-Risiken daran festhalten will, die Entwicklung der Technologie in den USA weiter zu beschleunigen. Daraus resultierten Kursgewinne bei ARM Holdings , Intel und AMD zwischen 9,2 und 12,2 Prozent.
Papiere von Accenture folgten der KI-Rally mit einem Anstieg von 2,5 Prozent. Der KI-Plattformanbieter Anthropic schloss eine Partnerschaft mit dem Technologie-Beratungsunternehmen, um die Sicherheit seiner hochentwickelten Modelle zu testen.
Kursaufschläge von 10,2 respektive 5,5 Prozent verzeichneten die Titel von Warner Bros. Discovery und Paramount Skydance . Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtete, erzielte Paramount eine Einigung mit Kalifornien und anderen Bundesstaaten, die gegen die geplante Übernahme von Warner durch Paramount geklagt hatten. Der Vergleich, der voraussichtlich noch an diesem Montag bekanntgegeben werden solle, ebne den Weg für eine der grössten Fusionen in der Geschichte Hollywoods, hiess es.
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15:45
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15:20
Ein Medienbericht über Fortschritte bei der geplanten Fusion zwischen Warner Bros Discovery und Paramount Skydance treibt die Aktien an. Die Papiere steigen vorbörslich um knapp sechs und 7,5 Prozent. Paramount und die kalifornische Generalstaatsanwaltschaft stünden vor einer Einigung, die eine der letzten Hürden für den Zusammenschluss aus dem Weg räumen könnte, berichtete das «Wall Street Journal». Die beiden Seiten hätten verschiedene Zugeständnisse erörtert. Dazu gehörten eine Investition von 1,5 Milliarden Dollar in die Filmproduktion in Kalifornien und die Zusage, keines der beiden Studiogelände zu verkaufen. Zudem seien der Verkauf einiger Kabelkanäle und die Einsetzung eines Gremiums im Gespräch, um die redaktionelle Unabhängigkeit des Nachrichtensenders CNN zu sichern.
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15:10
Die Aussicht auf eine erweiterte US-Militärpräsenz in Grönland gibt den Aktien von US-Unternehmen mit Bezug zu der Insel Auftrieb. Die Papiere des Öl-Explorationsunternehmens Greenland Energy, des Mineralienentwicklers Greenland Mines und des Seltene-Erden-Förderers Critical Metals schiessen im vorbörslichen US-Handel um rund 25 bis 160 Prozent nach oben. Die USA, Dänemark und Grönland hatten am Freitag eine Vereinbarung bekanntgegeben, die es den USA erlaubt, ihre militärische Präsenz in dem autonomen dänischen Gebiet auszubauen. US-Präsident Donald Trump schrieb auf der Plattform Truth Social, das Abkommen werde Gegner der USA daran hindern, eigene Stützpunkte auf der Insel zu errichten. Das Abkommen, das am Dienstag unterzeichnet werden soll, bleibt jedoch hinter Trumps früherem Ziel zurück, Grönland für die USA zu kaufen. Die bisherige US-Präsenz auf der Insel basiert auf einem Verteidigungsabkommen aus dem Jahr 1951.
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14:58
Der erfreuliche Wochenstart der Börsen setzt sich in den USA fort. Vor Eröffnung wurde der Dow Jones Industrial vom Broker IG 0,8 Prozent höher bei 52'110 Punkten taxiert und im Technologiebereich liegt die Indikation für den Nasdaq 100 mit einem Prozent im Plus. In der Hoffnung auf diplomatische Fortschritte sorgte der nachgebende Ölpreis zuvor schon in Asien und Europa für Rückenwind.
Zu Beginn der Woche sind die Ölpreise weiter gesunken, was die Inflationssorgen dämpfte. Anleger legen etwas Hoffnung in die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN), die am Dienstag beginnt. US-Präsident Donald Trump erklärte gegenüber Fox News, er wäre am Rande «wahrscheinlich» bereit zu einem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian.
Mit Optimismus blicken Investoren ausserdem auf das am Mittwoch erwartete Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping. Dabei soll es auch um das Thema Künstliche Intelligenz gehen, was in den USA die Profiteure dieses Megatrends wieder antreibt.
Vorbörslich begehrt sind Tech-Aktien auch, weil Trump trotz der zuletzt gewachsenen Warnungen vor existenziellen KI-Risiken daran festhalten will, die Entwicklung der Technologie in den USA weiter zu beschleunigen. In der Folge reichten die Kursgewinne bei den Chipwerten von 0,6 Prozent bei Nvidia bis 5,5 Prozent im Falle von Intel.
Papiere von Accenture folgten der KI-Rally mit einem Anstieg um 3,3 Prozent. Der KI-Plattformanbieter Anthropic hat eine Partnerschaft mit dem Technologie-Beratungsunternehmen geschlossen, um die Sicherheit seiner hochentwickelten Modelle zu testen.
Auch Aktien aus dem Sektor der Kryptowährungen sind stark gefragt: Anteile des Kryptoinvestors Strategy und der Handelsplattform Coinbase zogen vorbörslich um bis zu sieben Prozent an. Sie profitierten in dem Umfeld steigender Risikobereitschaft davon, dass der Bitcoin als wichtigste Kryptowährung seinen höchsten Stand seit Januar erreichte.
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13:22
Der Kurs des Bitcoin ist am Montag auch dank Zuflüssen in Bitcoin-ETFs auf den höchsten Stand seit Beginn des Jahres geklettert. Auf der Handelsplattform Bitstamp wurde die älteste und bekannteste Kryptowährung zeitweise bei 85'248 US-Dollar gehandelt. Das sind fast fünf Prozent mehr als am Vortag und der höchste Stand seit Ende Januar. Die Nachrichtenagentur Bloomberg bezifferte die Zuflüsse in ETFs für vergangenen Donnerstag und Freitag auf insgesamt 593 Millionen US-Dollar.
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13:15
In der Schweiz kann der Leitindex SMI seine Gewinne ausbauen und verzeichnet nach dem Mittag ein Plus von 1,1 Prozent.
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11:53
An den Devisenmärkten verharren die wichtigsten Währungspaare in etwa auf ihren jüngsten Niveaus. So bleibt das Euro/Franken-Paar mit 0,9447 weiterhin nahe seines vergangene Woche markierten Jahreshochs von 0,9479. Auch das Dollar/Franken-Paar zeigt sich mit 0,8230 kaum bewegt und behält das Jahreshoch von 0,8267 im Blick. Das Euro/Dollar-Paar bewegt sich mit 1,1477 weiter in seiner Spanne der letzten Handelstage.
Während auf Datenseite hierzulande die Lagebeurteilung der SNB am kommenden Donnerstag zu den Highlights zählt, ist der Kalender auf internationaler Ebene eher überschaubar. Von der SNB erwarten Marktakteure zwar keinen Zinsschritt. Nachdem aber mit der EZB, der Fed und der Bank of Japan drei der weltweit wichtigsten Notenbanken ihre Zinsen angehoben haben, wird sich der Markt Hinweise erhoffen, wie die SNB in diesem Umfeld zu manövrieren plant.
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11:43
Givaudan gewinnt im SMI mit einem Plus von 3,3 Prozent am meisten. Ansonsten führen das Gewinnerfeld in sämtlichen Indizes Technologiewerte an. Unter den Blue Chips gewinnen ABB (+2,9 Prozent) und Logitech (+2,5 Prozent) klar hinzu. Gerade im Fall von Logitech ist der Kursgewinn eigentlich noch grösser, da die Titel ex Dividende (1,36 Fr.) gehandelt werden. Auch VAT (+3,9 Prozent) im SMIM sind stark gefragt. Sprunghaft aufwärts geht es aber vor allem in den hinteren Reihen für AMS Osram (+16 Prozent). Der Sensoren- und Halbleiterhersteller hat einen Erfolg bei Dünnschicht-VCSELs für KI-Rechenzentren erzielt. Auch Comet und Inficon sind mit Avancen von jeweils mehr als 4 Prozent stark. Händler verweisen auf eine generelle Sektorstärke europaweit als Erklärung.
Für den SMI-Neuzugang Galderma (+1,6 Prozent) geht es ebenfalls nach oben. Der Chef des Hautpflegekonzerns, Flemming Ørnskov, hat sich in einem Interview mit «Finanz und Wirtschaft» zuversichtlich für die weiteren Wachstumschancen geäussert. Diese würden vor allem durch Innovationen getrieben. SMI-Aufsteiger Nummer 2, Sandoz (-0,2 Prozent) sind mittlerweile ins Minus gedreht.
Die beiden Finanzvertreter UBS (+1,3 Prozent) und Partners Group (+1,4 Prozent) gewinnen ebenfalls stärker hinzu als der Gesamtmarkt. Die Grossbank dürfte in dieser Woche denn auch weiter im Fokus bleiben. Vor dem Entscheid des Ständerats zur UBS-Regulierung hat der UBS-Chef Sergio Ermotti die Behörden in einem Interview mit der «NZZ» scharf kritisiert.
Die beiden baunahen Werte Geberit (-1,0 Prozent) und Holcim (-0,7 Prozent) bilden zum Wochenstart die Schlusslichter bei den Blue Chips. Bei Geberit machen Investoren eine Gewinnwarnung des deutschen Konzerns Villeroy & Boch verantwortlich.
Deutlich nach oben geht es für den aus dem SMI herausgefallenen Logistiker Kühne+Nagel (+5,2 Prozent) dank einer langfristigen strategischen Zusammenarbeit mit dem Online-Riesen Amazon. Die Aktien kosten aktuell so viel wie letztmals vor zwei Jahren.
Für den SMI geht es zum Wochenstart klar aufwärts. Damit bügelt der Leitindex SMI einen Teil seiner deutlichen Verluste vom vergangenen Freitag wieder aus. Der «Hexensabbat» (grosser Verfall) hatte zum Wochenschluss zusammen mit dem Zinsentscheid der Bank of Japan (BoJ) die Kurse an den wichtigsten Börsenplätzen belastet. Die BoJ hatte als dritte Grossnotenbank die Zinsen erhöht. Hierzulande fiebern die Investoren damit gespannt der SNB an diesem Donnerstag entgegen.
Generell navigierten Investoren aber weiterhin in einem Dreieck aus Inflationssorgen, Zinsängsten und Nahostrisiken. «Der Rückgang des Ölpreises nimmt etwas Druck vom Sorgenkessel», sagt ein Händler. Für Anleger sei dies eine willkommene Atempause. «Der nachlassende Ölpreisdruck wirkt wie ein Stossdämpfer für die Märkte.»
Zugleich dürfte das geplante Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping die Märkte bewegen. US-Finanzminister Scott Bessent und Chinas Vizepremier He Lifeng haben am Wochenende das Gipfeltreffen vorbereitet. Zölle, KI-Regulierung und der Konflikt zwischen den USA und dem Iran stehen auf der Agenda. «Der Markt setzt Hoffnungen auf die Verhandlungen zwischen Trump und Xi; China könnte sein diplomatisches Gewicht für eine Lösung des Konflikts im Nahen Osten einsetzen», kommentiert die Deka-Bank. Zudem habe Trump sich offen für ein Treffen mit Irans Präsident Massud Peseschkian am Rande der UN-Generaldebatte gezeigt.
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09:35
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien
Amrize: Oddo senkt auf 35 (43) Fr. – Neutral
Asmallworld: NuWays senkt auf 1,40 (2) Fr. – Buy
Aevis: Baader Europe senkt auf Add (Buy)
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09:20
Der SMI startet am Montag 0,6 Prozent höher bei 13'867,97 Punkten. Am vergangenen Freitag war das Barometer vor allem in der zweiten Handelshälfte klar abgerutscht, so dass das Wochenplus am Ende auf 0,1 Prozent zusammenschmolz. Der Mittelwerte-Index SMIM notiert nach Handelsbeginn 0,6 Prozent höher.
«Die Märkte starten vorsichtig in die neue Woche, wobei die Stimmung von anhaltender Zinsunsicherheit weltweit und geopolitischen Spannungen geprägt ist, die weiterhin Aufwärtsdruck auf die Ölpreise und die Inflationserwartungen ausüben», fasst ein Händler die Gemengelage zusammen. Gleichzeitig seien die Risiken für die Energieversorgung aus dem Nahen Osten erhöht, da der Konflikt zwischen den USA und dem Iran weiterhin in einer Sackgasse steckt und die Angriffe der Huthi auf Saudi-Arabien eskalierten, was die Märkte in Atem halte.
Von den beiden SMI-Neuzugängen Galderma (+3,0 Prozent) und Sandoz (+1,4 Prozent) hat sich der Chef des Hautpflegekonzerns, Flemming Ørnskov, in einem Interview mit «Finanz und Wirtschaft» zuversichtlich für die weiteren Wachstumschancen geäussert. Diese würden vor allem durch Innovationen getrieben.
Der aus dem SMI herausgefallene Logistiker Kühne+Nagel (+3,2 Prozent) wiederum meldet eine langfristige strategische Zusammenarbeit mit dem Online-Riesen Amazon. Diese solle die bereits heute bestehende Geschäftsbeziehung vertiefen und neue Möglichkeiten erschliessen.
Cosmo (+2,6 Prozent) meldete, dass sein KI‑gestütztes Endoskopiesystem GI Genius in einer Studie die Erkennungsrate von Darmpolypen deutlich verbessert habe.
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08:18
Bei Julius Bär wird der SMI vorbörslich 0,5 Prozent höher gestellt. Logitech verliert dort vor Handelsbeginn 0,7 Prozent. Mit den meisten Gewinnen werden UBS (+0,7 Prozent) und ABB (+0,6 Prozent) erwartet. Die SMI-Neulinge Galderma (+4,0 Prozent) und Sandoz (+0,2 Prozent) notieren vor Börseneröffnung positiv.
Die Midcaps sind vorbörslich freundlich gesehen. Kühne+Nagel gewinnen vor Handelsbeginn 4,3 Prozent. Das Unternehmen hat eine vertiefte Zusammenarbeit mit Amazon bekanntgegeben. VAT Group sind vorbörslich 1,0 Prozent höher. Vontobel hat das Rating für den Halbleiter-Zulieferer von «Hold» auf «Buy» gesetzt.
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07:40
Am Montag sind die Papiere des Kosmetikunternehmens Galderma und des Generikaherstellers Sandoz erstmals im SMI gelistet. Sie ersetzen die Titel von Kühne+Nagel und Swisscom, die am Freitag ihre vorläufige «Dernière» hatten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank vorbörslich 0,2 Prozent höher erwartet.
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05:15
Die Hoffnung auf eine ungebrochene Nachfrage nach Chips für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz (KI) hat den asiatischen Aktienmärkten Auftrieb gegeben und liess insbesondere die Kurse von Chipherstellern steigen. Der Handel verlief wegen eines Feiertags in Japan jedoch in ruhigen Bahnen.
Die Shanghaier Börse tendierte fester. Der dortige Leitindex gewann 0,5 Prozent auf 3932,42 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,4 Prozent auf 4523,87 Punkte. An der japanischen Börse wurde dagegen nicht gehandelt. Der japanische Nikkei-Index war wegen eines Feiertags geschlossen, die Nikkei-Futures NKc1 stiegen jedoch um 0,5 Prozent.
Der Ölpreis gab dagegen nach. Händler verwiesen auf Berichte, wonach trotz des Konflikts am Golf mehr Öl aus dem Nahen Osten auf den Markt gelangt als bisher angenommen. Admiral Brad Cooper, Leiter des US-Zentralkommandos, sagte am Wochenende, das Volumen von Rohöl, Fracht und Flüssigerdgas habe in den vergangenen zwei Wochen den höchsten Stand der letzten sechs Monate erreicht. «Die Schliessung der Ost-West-Pipeline hat den Zustand des Ölmarktes wesentlich verändert», sagte Vivek Dhar, Rohstoffexperte bei der CBA. «Wir schätzen jetzt, dass die Öl- und Raffinerieproduktbestände weltweit in fünf bis zehn Wochen zur Neige gehen. Noch vor zwei Wochen waren wir von 15 bis 20 Wochen ausgegangen.»
An den Anleihemärkten herrschte unterdessen Anspannung, nachdem falkenhafte Äusserungen der US-Notenbank Fed in der Vorwoche die Zinserwartungen nach oben getrieben hatten. Die Futures preisen eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinserhöhung im Oktober ein, ein Schritt bis zum Jahresende gilt als ausgemacht. «Straffungszyklen sind in der Regel zu Beginn konzentriert, und die Fed hört fast nie nach einer einzigen Anhebung auf», schrieben die Analysten der Bank of America (BofA) in einer Analyse. «Daher halten wir an unserer Prognose von nur zwei weiteren Zinserhöhungen im Oktober und Dezember fest.»
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05:00
Am Devisenmarkt gab der Dollar zum Yen nach. Händler waren wachsam, falls die japanische Notenbank die geringe Liquidität für eine Stützung ihrer Währung nutzen sollte. Der Euro notierte zum Dollar kaum verändert. Der Goldpreis wurde durch die gestiegenen Renditen gebremst und stagnierte. Als wichtiger Termin für die Märkte gilt das für Donnerstag geplante Treffen von US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping.
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04:00
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00:30
Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es sogar um 0,67 Prozent auf 29'644,17 Punkte nach oben, womit er die anderen Indizes einmal mehr übertrumpfte. Vor allem dank des starken Donnerstags schraubte er sein Wochenplus damit auf 0,9 Prozent hoch.
Die US-Börsen hielten sich damit vor dem Wochenende deutlich besser als die europäischen Aktienmärkte. Neben dem Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 erlitt auch der Dax sichtbare Verluste.
Einmal mehr gefragt waren in New York die Aktien von Halbleiterunternehmen. Sandisk, Lam Research und Seagate Technology verzeichneten Kursgewinne von bis zu elf Prozent. Aussagen von Nvidia-Chef Jensen Huang, der im kommenden Jahr mit einer Verdopplung des Chipabsatzes rechnet, halfen der guten Branchenstimmung. Die Nvidia-Aktien selbst hinkten der guten Entwicklung mit plus 1,3 Prozent aber weiter hinterher.
Die zuletzt schon erholten Krypto-Aktien wie Strategy und Coinbase zogen um weitere 16,4 beziehungsweise 11,7 Prozent an. Sie profitierten davon, dass die US-Börsenaufsicht SEC grünes Licht für eine verlängerte Ausnahme gegeben hat, die den Handel mit tokenisierten Aktien erlaubt. Dabei handelt es sich um digitale Abbilder klassischer Wertpapiere auf einer Blockchain.
Netflix-Titel büssten hingegen 4,7 Prozent ein. Analyst Seven Cahall von der Bank Wells Fargo stufte die Aktien wegen seiner Skepsis gegenüber der Content-Strategie des Streamingriesen ab. Er sieht die Gefahr, dass beliebte Eigenproduktionen verloren gehen, sollte Netflix in Konkurrenz zu Youtube zu einer umfassenderen Content-Plattform umgestaltet werden.
Im Stahlsektor ging es für Nucor und Steel Dynamics um 6,3 beziehungsweise 4,1 Prozent bergab. In beiden Fällen reagieren die Anleger enttäuscht auf die Zielsetzungen der Unternehmen für das dritte Quartal.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)
