17:46

Der Swiss Market Index (SMI) ging am Montag unverändert aus dem Handel bei 13'101 Punkten, nachdem der hiesige Leitindex in der Eröffnung und am Nachmittag noch leichte Kursgewinne verzeichnete. 

Im Gewinnerfeld stehen ABB (+1,5 Prozent) zuoberst. Die Titel knüpfen an ihre starke Vorwochenentwicklung an. Neben Roche (+1,2 Prozent) wussten die Finanzwerte wie Zurich Insurance (+1,3 Prozent) oder Swiss Re (+1,0 Prozent) zu überzeugen. 

Zu den Tagesgewinnern zählt auch Holcim (+0,5 Prozent). In einer Studie von JPMorgan gaben die Analysten Holcim ganz klar den Vorzug vor Sika (-1,5 Prozent). Das spielte der Markt nun nach, sagte ein Börsianer.

Allerdings ging es nicht nur mit Sika bergab, auch die anderen baunahen Titel Geberit (-1,8 Prozent) und Amrize (-1,2 Prozent) waren im Angebot.

Bei den Aktien von Swiss Life (-3,0 Prozent) resultierte der grösste Tagesverlust, weil der Lebensversicherer an diesem Tag ex Dividende von 36,50 Franken gehandelt wurde.

Deutliche Einbussen mussten auch Richemont (-2,8 Prozent) hinnehmen. Abgesehen davon, dass die Aktien in der Vorwoche mit einem Plus von annähernd 7 Prozent zu den Favoriten gezählt hatten, sorgten die jüngsten Inflationsdaten aus China für Zurückhaltung. Getrieben durch die teuren Energiepreise war die Teuerungsrate überraschend gestiegen. Analysten hatten einen Rückgang erwartet.

Erneut abwärts tendierten die Valoren des Augenheilmittelspezialisten Alcon (-0,8 Prozent), die damit das Minus von über 15 Prozent der Vorwoche nach Zahlen noch ausweiteten.

Bei den SPI-Titeln ging es mit AMS Osram (+13,2 Prozent) erneut nach oben. Huber+Suhner setzten die Gewinnserie der Vorwoche ebenfalls fort und zogen um 6,2 Prozent an. Auf der anderen Seite schlossen Sunrise nach Dividendenabgang 6,8 Prozent tiefer. 
 

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17:20

Der Leitindex Dow Jones Industrial Average legte geringfügig auf 49'649 Punkte zu. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,1 Prozent auf 7407 Zähler nach oben. Der Nasdaq 100 verharrte nahezu unverändert bei 29'226 Punkten.

Anleger warteten auf die am Dienstag anstehenden Inflationszahlen. Diese könnten Hinweise darauf liefern, wie sich die höheren Ölpreise auf die Kaufkraft auswirken und was sich daraus für die Geldpolitik ableiten lässt. Zudem liessen mangelnde Fortschritte in den Gesprächen rund um eine Beendigung des Iran-Kriegs die Anleger vorsichtig agieren.

«Der Weg zur Wiederöffnung der Strasse von Hormus bleibt ungewiss», schrieben Experten der Grossbank UBS um den Investmentchef Mark Haefele. US-Präsident Donald Trump und der Iran hatten jeweils Friedensvorschläge der Gegenseite zur Beilegung des militärischen Konflikts als nicht akzeptabel zurückgewiesen.

Was trotz der Iran-Bedenken nicht nachlässt, ist das grundsätzliche Interesse der Anleger an den Profiteuren der KI-Bewegung, die vor allem aus dem Chipsektor stammen. Getrieben von Euphorie mit Blick auf den Ausbau der für Künstliche Intelligenz nötigen Infrastruktur setzen Qualcomm und Micron ihre Rekordjagd fort. Zuletzt gewannen die Aktien fast neun beziehungsweise gut vier Prozent.

Begehrt sind neuerdings auch die Aktien von Moderna , die mit einem Plus von fast acht Prozent an ihre jüngste Rally anknüpften. Zum Treiber ist hier seit einigen Tagen die Fantasie geworden, dass das von der Corona-Pandemie bekannte Biotech-Unternehmen an einem Impfstoff gegen das derzeit Unruhe stiftende Hantavirus forscht.

Für den Kurs von Lumentum ging es um gut zehn Prozent hoch, nachdem bekannt geworden war, dass das auf optoelektrische Komponenten spezialisierte Tech-Unternehmen ab dem 18. Mai einen Platz im Nasdaq 100 erhält. Dort ersetzt werden sollen die Titel des Immobilien-Informationsdienstes Costar , die moderat zulegten.

Unter den grössten Verlierern im S&P sackten Dell um fast sechs Prozent ab, nachdem UBS sein Kaufempfehlung für die Anteilscheine gestrichen hatte. Das Verhältnis von Chancen und Risiken sei nach der Kursrally der vergangenen zwölf Monate nur noch ausgeglichen, schrieb Analyst David Vogt. Der Computerkonzern erziele zwar starkes Wachstum mit KI-optimierten Servern, doch von ihm erwartete Steigerungen der Erwartungen seien schon eingepreist.

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16:30

Die US-Börsen sind am Montag verhalten in die neue Woche gestartet. Die viel beachteten Technologie-Indizes Nasdaq 100 und Nasdaq Composite sowie das breit gefasste Börsenbarometer S&P 500 erreichten nur mit Mühe erneut Rekordstände. Im frühen Handel bewegten sie sich zuletzt kaum, auch der Leitindex Dow Jones Industrial fand keine klare Richtung.

Anleger warteten auf die am Dienstag anstehenden Inflationszahlen. Diese könnten Hinweise darauf liefern, wie sich die höheren Ölpreise auf die Kaufkraft auswirken und was sich daraus für die Geldpolitik ableiten lässt. Zudem liessen mangelnde Fortschritte in den Gesprächen rund um eine Beendigung des Iran-Kriegs die Anleger vorsichtig agieren.

Der Dow verharrte bei 49'609 Punkten. Der marktbreite S&P 500 legte um 0,2 Prozent auf 7416 Zähler zu. Für den Nasdaq 100 ging es geringfügig auf 29'263 Punkte nach oben.

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15:32

Die amerikanischen Börsenindizes haben am Montag leicht tiefer eröffnet. Der S&P 500 und der Nasdaq verlieren 0,17 respektive 0,25 Prozent, während der Dow Jones unverändert notiert. Für Druck sorgen die höheren Ölpreise. Derweil legt der SMI wieder etwas zu und notiert mit einem Plus von 0,17 Prozent. 

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15:06

Die Ölpreise sind am Montag deutlich gestiegen. Nachdem es weiter keine Fortschritte bei den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs gibt, haben die Notierungen ihre Aufwärtsbewegung vom Freitag fortgesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli stieg um mehr als zwei Prozent auf 103,72 US-Dollar. Im frühen Handel ging es mit dem Preis zeitweise deutlich stärker nach oben bis auf fast 106 Dollar. Bereits Ende vergangener Woche hatte der Ölpreis angezogen, nachdem er am Donnerstag wegen der Hoffnung auf eine diplomatische Lösung des Iran-Kriegs bis auf 96 Dollar gefallen war.

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14:55

An den US-Börsen zeichnet sich am Montag mangels Fortschritten in den Iran-Gesprächen ein wenig bewegter Auftakt ab. Anleger gehen zunächst abwartend in die neue Woche, die am Dienstag von Inflationszahlen geprägt werden könnte. Anleger versprechen sich davon Hinweise, wie sich die höheren Ölpreise auswirken und was sich daraus für die Geldpolitik ableiten lässt.

Dem Nasdaq 100 würden schon wenige Punkte Plus dazu reichen, um seine von KI-Fantasie getriebene Rekordrally fortzusetzen. Die Futures auf den technologielastigen Leitindex notieren vor dem Auftakt nur 0,1 Prozent niedriger. Die Dow-Jones-Futures handeln ebenfalls 0,1 Prozent tiefer.

Anleger blieben demnach vorsichtig, weil der Iran und die USA bei ihren Bemühungen um ein Ende des Kriegs nicht vorankommen. «Der Weg zur Wiederöffnung der Strasse von Hormus bleibt ungewiss», schrieben Experten der UBS um den Investmentchef Mark Haefele. US-Präsident Donald Trump und der Iran hatten jeweils Friedensvorschläge der Gegenseite zur Beilegung des Konflikts als nicht akzeptabel zurückgewiesen.

Was trotz der Iran-Bedenken nicht nachlässt, ist das Interesse der Anleger an den US-Profiteuren der KI-Bewegung, die vor allem aus dem Chipsektor stammen. Bei den Intel -Aktien zum Beispiel bahnt sich vorbörslich mit einem weiteren Anstieg um mehr als vier Prozent eine Fortsetzung des guten Laufs an. Getrieben von Server-Euphorie fehlt dem Kurs des Prozessorherstellers nicht viel für einen erneuten Rekord.

Begehrt sind neuerdings auch die Aktien von Moderna, die vorbörslich mit einem Plus von 5,5 Prozent an ihre jüngste Rally anknüpfen. Zum Treiber ist hier seit einigen Tagen die Fantasie geworden, dass das von der Corona-Pandemie bekannte Biotech-Unternehmen an einem Impfstoff gegen das derzeit Unruhe stiftende Hantavirus forscht.

Für den Kurs von Lumentum geht es vorbörslich um 6,2 Prozent hoch, nachdem bekannt wurde, dass das auf optoelektrische Komponenten spezialisierte Tech-Unternehmen ab dem 18. Mai einen Platz im Nasdaq 100 erhält. Dort ersetzt werden sollen die Titel des Immobilien-Informationsdienstes Costar, die auf einen etwas schwächeren Auftakt zusteuern.

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14:30

Constellation Energy übertrifft Umsatz- und Gewinnschätzungen und bestätigt die Jahresprognose für 2026 - die Aktien steigen im vorbörslichen Handel über 3 Prozent.

Konkret betrug der bereinigte Gewinn je Aktie für das erste Quartal 2026 2,74 Dollar und übertraf die Erwartungen um 0,13 Dollar. Der Umsatz stieg um 63,8 Prozent im Jahresvergleich auf 11,12 Milliarden US-Dollar und lag damit 2,41 Milliarden Dollar über den Schätzungen. Das Unternehmen generiert rund ein Viertel der gesamten Stromproduktion der USA

Das Unternehmen bestätigte gleichzeitig seine Jahresprognose für 2026 mit einem bereinigten Betriebsergebnis je Aktie von 11,00 bis 12,00 Dollar. Der Konsens rechnet mit 11,62 Dollar.

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13:55

Die Aktie von Intel stieg am Montag im vorbörslichen Handel um über 5 Prozent, nachdem ZDNet Korea berichtet hatte, dass Intel mit SK Hynix zusammenarbeitet, um Intels Embedded Multi-die Interconnect Bridge (EMIB)-Technologie zu nutzen.

Laut dem Bericht, der sich auf Insiderquellen berief, führt SK Hynix gemeinsam mit Intel Forschungs- und Entwicklungsarbeiten an 2.5D-Verpackungstechnologien durch. Die SK-Hynix-Aktie schoss in Südkorea nach der Meldung in die Höhe.

Intels EMIB-Technologie ermöglicht die Verbindung mehrerer Halbleiter-Chips mithilfe kleiner Siliziumbrücken. Im Gegensatz dazu nutzt Taiwan Semiconductor (TSMC) bei seiner Chip-on-Wafer-on-Substrate (CoWoS)-Technologie einen grösseren Silizium-Interposer. Die CoWoS-Technologie von TSMC gilt als Engpass für fortschrittliche Halbleiter-Knoten.

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13:25

Die Aktie von Moderna stieg in der US-Vorbörse um 8 Prozent und setzte damit die Rallye vom Freitag (+12 Prozent) fort, nachdem das Unternehmen Frühphasenforschung an Impfstoffen gegen Hantaviren bekannt gegeben hatte. Das Interesse an dem Virus ist gestiegen, nachdem es auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius zu einem Ausbruch gekommen war, bei dem drei Menschen starben und mehrere weitere infiziert wurden.

Moderna betonte, dass die Forschung zu Hantaviren – in Zusammenarbeit mit dem US-Armee-Institut für Infektionskrankheiten (USAMRIID) und der Korea University College of Medicine – bereits vor dem aktuellen Ausbruch begonnen habe. Sie ist Teil der breiteren Bemühungen des Unternehmens, Gegenmassnahmen gegen neu auftretende Infektionskrankheiten zu entwickeln.

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12:45

Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start unverändert: 

Dow Jones Futures: +0,02 Prozent
S&P 500 Futures: -0,1 Prozent
Nasdaq Futures: -0,1 Prozent

Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 0,2 Prozent im Minus.

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11:40

Die anhaltende Unsicherheit im Nahost-Konflikt zeigt sich zum Wochenstart auch am Schweizer Aktienmarkt. Der Leitindex SMI hat mehrmals das Vorzeichen gewechselt und notiert aktuell 0,2 Prozent auf 13'073 Zählern etwas tiefer. Gewinner und Verlierer halten sich die Waage. Der SMIM mit den mittelgrossen Werten gibt um 0,7 Prozent nach auf 2980,5 Punkte und der breite SPI 0,17 Prozent auf 18'542.

Die Aktien von Swiss Life (-3 Prozent) werden zwar als grösste Verlierer angezeigt, der Lebensversicherer wird an diesem Tag allerdings ex Dividende von 36,50 Franken gehandelt.

Klar abwärts geht es unterdessen für Richemont (-2,2 Prozent). Abgesehen davon, dass die Aktien in der Vorwoche mit einem Plus von annähernd 7 Prozent zu den Favoriten gezählt haben, sorgen die jüngsten Inflationsdaten aus China für Zurückhaltung. Getrieben durch die teuren Energiepreise ist die Teuerungsrate überraschend gestiegen. Analysten hatten einen Rückgang erwartet.

Abwärts geht es auch für baunahe Werte wie Sika, Geberit oder Amrize, die sich um bis zu 1,7 Prozent verbilligen. Dagegen zählen Holcim (+1 Prozent) zu den grössten Gewinnern. In einer Studie von JPMorgan geben die Analysten Holcim ganz klar den Vorzug vor Sika. Das spiele der Markt nun nach, sagen Börsianer.

Abwärts geht es auch erneut für Alcon (-1,4 Prozent), die damit das Minus von über 15 Prozent der Vorwoche nach Zahlen noch ausweiten.

Im Gewinnerfeld sind neben Holcim noch Logitech (+1,4 Prozent) zu finden. Die Titel knüpfen auch dank starker US-Vorgaben an ihre starke Vorwochenentwicklung an. Auch bei Finanzwerten wie Swiss Re, UBS, Zurich und Partners Group greifen Investoren zum Wochenstart zu, wie die Aufschläge von bis zu 0,8 Prozent zeigen.

In den hinteren Reihen legen Swatch (-2,8 Prozent) nach der starken Vorwoche (+16,5 Prozent) eine Verschnaufpause ein. Neben der Kooperation mit dem Konkurrenten Audemars Piguet herrsche am Markt auch vor der am morgigen Dienstag stattfindenden Generalversammlung des Uhrenherstellers eine gewisse Spannung.

Ansonsten sind es vor allem Analystenkommentare, die Werte aus den hinteren Reihen bewegen. Bei Ams Osram (+7,4 Prozent) oder auch Ypsomed (+3,0 Prozent) sorgen Hochstufungen bzw. positive Neuabdeckungen für Kursgewinne. VAT (-0,9 Prozent) und Comet (-2,7 Prozent) werden dagegen nach Zurückstufungen gemieden.

Im weiteren Wochenverlauf stehen zudem einige wichtige Impulse an: So rücke das Treffen zwischen US-Präsident Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping in den Fokus der Investoren. Aber auch der Stabwechsel bei der US-Notenbank zum Wochenschluss bewege die Gemüter, so ein Händler. Kevin Warsh wird dann das Zepter von Jerome Powell als Vorsitzender übernehmen. Zudem stehen am morgigen Dienstag US-Inflationsdaten auf dem Plan, die den Markt massgeblich beeinflussen könnten, da sie den weiteren Zinspfad der US-Notenbank Fed beeinflussen.

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10:55

Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,1 Prozent im Plus bei 18'594 Zählern. Der Finanzsektor (+0,7 Prozent), Technologiewerte (+0,5 Prozent) und Versorger (+0,3 Prozent) liegen vorn. Zyklischer Konsum (-1,5 Prozent), nicht-zyklischer Konsum (-0,3 Prozent) und Industrietitel (-0,3 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern.

Von den 200 Unternehmen, sind 75 im Gewinn, 101 im Verlust und 24 unverändert.

Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.

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10:25

Das italienische Modehaus Giorgio Armani erwägt, 15 Prozent der Unternehmensanteile in drei gleichen Teilen zu verkaufen, nachdem der Modedesigner im September 2025 im Alter von 91 Jahren verstorben ist. Dabei könnten drei von ihm persönlich ausgewählte Käufer als neue Gesellschafter einsteigen, wie eine Zeitung am Sonntag berichtete.

Armani hatte zu Lebzeiten drei bevorzugte Käufer benannt: die französische Luxusgruppe LVMH sowie die Handelspartner L’Oréal und EssilorLuxottica. Laut dem Testament des Gründers muss der Verkauf einer ersten 15-Prozent-Beteiligung innerhalb von 12 bis 18 Monaten nach seinem Tod erfolgen.

Die italienische Tageszeitung La Repubblica berichtete – ohne Quellen zu nennen –, dass Armani-CEO Giuseppe Marsocci derzeit einen Geschäftsplan erarbeitet und zwei Berater benennen will, die den Verkaufsprozess begleiten sollen. Diese würden Marsoccis Fünf-Jahres-Plan dann mit potenziellen Investoren teilen.

Vor dem offiziellen Start des Verfahrens erwäge das Unternehmen, die 15 Prozent in drei Tranchen aufzuteilen, um alle drei Interessenten von Anfang an einzubinden, so die Zeitung.
Ein Sprecher von Armani 

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09:55

Am Schweizer Aktienmarkt ziehen die Kurse am Montag in der wegen Auffahrt verkürzten Handelswoche zunächst leicht an. Der SMI gewinnt 0,15 Prozent hinzu auf 13'120 Zähler. Die Mehrzahl (11) der 20 Titel halten sich im Plus. Der SMIM mit den mittelgrossen Werten gibt dagegen mit -0,27 Prozent moderat nach auf 2993,48 Punkte, während der breite SPI 0,13 Prozent hinzugewinnt auf 18'604 Zähler.

Favoriten der Vorwoche laufen weiter: Das Gewinnerfeld führen Logitech, Holcim und ABB mit Aufschlägen von bis zu 1,8 Prozent an. Logitech knüpfen an ihre starke Vorwochen-Entwicklung an. Dabei erweisen sich einmal mehr die Vorgaben aus den USA vom Wochenschluss als Stütze.

Das Gegenstück bilden Swiss Life (-3,3 Prozent). Der Lebensversicherer wird an diesem Tag allerdings ex Dividende von 36,50 Franken gehandelt. Abwärts geht es auch erneut für Alcon (-0,9 Prozent), die damit das Minus von 15,5 Prozent der Vorwoche nach Zahlen noch ausweiten.

In den hinteren Reihen stoppen Swatch (-1 Prozent) ihre Aufwärtsbewegung der vergangenen Woche. Neben der Kooperation mit dem Konkurrenten Audemars Piguet herrsche am Markt vor der am morgigen Dienstag stattfindenden Generalversammlung des Uhrenherstellers eine gewisse Spannung.

Ansonsten sind es vor allem Analystenkommentare, die Werte aus den hinteren Reihen bewegen. Bei Ams Osram (+10,4 Prozent) oder auch Ypsomed (+2,7 Prozent) sorgen Hochstufungen bzw. Neuabdeckungen für Kursgewinne. VAT (-1 Prozent) und Comet (-1,6 Prozent) werden dagegen nach Zurückstufungen gemieden.

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09:30

Südkoreanische Aktien erreichten am Montag neue Rekordstände, nachdem vor allem die Kurse der Chip-Hersteller weiter kräftig zulegten. Getragen wurde die Rally von anhaltendem Optimismus rund um künstliche Intelligenz, unterstützt durch starke Kursgewinne vergleichbarer US‑Unternehmen und positive Konjunkturdaten. Damit hat sich Südkorea im Zuge des KI‑Booms zum weltweit stärksten Aktienmarkt entwickelt.

Der Leitindex KOSPI stieg im frühen Handel zeitweise um gut fünf Prozent auf ein Allzeithoch von 7876,60 Punkten; im Tagesverlauf musste wegen der aussergewöhnlich starken Bewegungen sogar eine automatische Handelsbremse ausgelöst werden. Samsung Electronics legte um mehr als fünf Prozent zu, SK Hynix gewann über zehn Prozent, und beide Unternehmen markierten neue Höchststände. Bereits in der Vorwoche war der KOSPI um 13,6 Prozent gestiegen – der stärkste Wochenanstieg seit Ende 2008 - und liegt damit seit Jahresbeginn 85 Prozent im Plus, nachdem er schon im Vorjahr um 76 Prozent zugelegt hatte.

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09:10

Für den Schweizer Aktienmarkt zeichnet sich am Montag ein etwas zurückhaltender Wochenstart ab. Der Leitindex SMI gibt kurz nach Börsenstart rund 0,2 Prozent auf 13'070 Punkte ab. Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran haben die Spannungen zuletzt wieder zugenommen. So hat US-Präsident Donald Trump den jüngsten Vorschlag Teherans zur Beendigung des Krieges als «völlig inakzeptabel» zurückgewiesen.

Dies schüre Befürchtungen, dass der Konflikt im Nahen Osten langwieriger werden könnte als zeitweise erhofft, heisst es im Handel. Der neue Vorschlag Teherans konzentrierte sich vor allem auf die Beendigung des Nahostkonflikts. Derweil betonte auch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Wochenende, der Krieg mit dem Iran sei «noch nicht vorbei», da die USA und Israel weiterhin darauf abzielten, Teherans nukleare Ambitionen einzudämmen.

Die deutlichsten Kursbewegungen zeigen von den Blue Chips Logitech (+1,2 Prozent) und Swiss Life (-4,3 Prozent). Die Logitech-Titel knüpfen  an ihre starke Vorwochen-Entwicklung. Dabei erweisen sich einmal mehr die Vorgaben aus den USA vom Wochenschluss als Stütze. Die Swiss-Life-Aktien werden ex Dividende gehandelt. Überdurchschnittlich fest notieren auch Holcim (+1,2 Prozent), ABB (+0,9 Prozent) oder Lonza (+0,8 Prozent). 

Ansonsten sind es vor allem Analystenkommentare, die Werte aus den hinteren Reihen bewegen. Bei Ams Osram (vorbörslich +3,2 Prozent) oder auch Ypsomed (vorbörslich +3,1 Prozent) sorgen Hochstufungen respektive Neuabdeckungen für Kursgewinne.

Comet (-1,2 Prozent) werden dagegen nach Zurückstufungen gemieden. Bei Sunrise (-4,9 Prozent respektive -2,25 Fr.) und Swissquote (-1,6 Prozent respektive -6,20 Fr.) sind die Verluste dagegen nur optischer Natur. Auch sie werden ex Dividende gehandelt, wobei diese bei Sunrise bei 3,42 Franken liegt und bei Swissquote bei 7,40 Franken.

Ebenfalls grössere Kursbewegungen zeigen Idorsia (+3 Prozent), Orior (+2,4 Prozent) oder Tecan (+1,7 Prozent).

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08:25

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:

Alcon: Goldman Sachs senkt auf 71 (82) Fr. – Buy

Amrize: Barclays senkt auf 42 (44) Fr. - Equal Weight

AMS Osram: Jefferies erhöht auf Buy (Hold) - Ziel 21 (8,30) Fr.

Comet: Vontobel senkt auf Hold (Buy) - Ziel 370 (340) Fr.

Lonza: Vontobel senkt auf 650 (670) Fr. - Buy

VAT: Vontobel senkt auf Hold (Buy) - Ziel 645 (620) Fr.

Ypsomed: Citigroup startet mit Buy - Ziel 360 Fr.

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08:05

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär unverändert bei 13'100 Punkten indiziert. 19 der 20 SMI-Titel steigen. Zu den grössten Gewinnern zählen ABB (+0,8 Prozent) und Richemont (+0,9 Prozent). Die Kursgewinne der übrigen SMI‑Titel liegen zwischen 0,06 Prozent und 0,12 Prozent. Swiss Life geben 2,9 Prozent ab. Hier ist allerdings der Dividendenabgang für das optische Minus verantwortlich.

Der breite Markt steigt hingegen minim – rund 0,02 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei den Aktien von ams Osram (+3,2 Prozent), Comet (-1,4 Prozent), Inficon (-0,9 Prozent), Landis+Gyr (+1,1 Prozent), Sunrise (-4,9 Prozent), Swatch (-3,1 Prozent), Swissquote (-1,6 Prozent), VAT (-0,9 Prozent) und Ypsomed (+3,1 Prozent) prognostiziert.

Bei Swissquote und Sunrise ist der Dividendenabgang für das optische Minus verantwortlich, Ypsomed und ams profitieren von Rating- respektive Kurszielanpassungen.

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07:30

Chinesische Aktien erreichten am Montag ein 11-Jahres-Hoch, angetrieben durch eine starke Tech-Rallye, die von erneuertem KI-Optimismus und starker Exportnachfrage befeuert wurde.

Zur Mittagspause notierte der Leitindex Shanghai Composite mit +0,9 Prozent bei 4219,13 Punkten, nachdem er im frühen Handel sein höchstes Niveau seit dem 1. Juli 2015 erreicht hatte. Der Blue-Chip-Index CSI 300 stieg um 1,4 Prozent und markierte damit ein Mehrjahreshoch – der höchste Stand seit über vier Jahren.

«Die wachsende globale Nachfrage nach KI-Computing wird die Exporte im Halbleiterbereich weiter steigern», schrieben die Analystinnen und Analysten von CITIC Securities in einer Notiz. «Chinas Kostenvorteil in der Fertigung wird dabei immer deutlicher.»

Unterdessen beobachten Anlegerinnen und Anleger gespannt das bevorstehende Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping, bei dem Iran, Taiwan und künstliche Intelligenz auf der Agenda stehen.

Angesichts der eskalierenden Spannungen weltweit könnte dieses Gipfeltreffen ein Schritt sein, bei dem die beiden Grossmächte ihre Rivalität managen, die fragile Ruhe wahren und durch hochrangige Diplomatie einen vollständigen Bruch der Beziehungen vermeiden, so Analyst:innen von Nomura.

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07:00

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich etwas höher gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,1 Prozent im Plus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern derweil fallen (-0,1 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank weiterhin um 0,2 Prozent höher bei 13'100 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,2 Prozent höher bei 13'100 Punkten.

Die Lage an den weltweiten Börsen bleibt angespannt. Die Waffenruhe im Iran ist brüchig und ein nachhaltiger Friedensdeal mit den USA ist noch nicht in trockenen Tüchern. Die Börsianer werden auch in der neuen Woche mit Argusaugen auf die weiteren Entwicklungen und auf positive News hoffen, ehe sie sich wieder vermehrt aus der Deckung wagen.

Die US-Vorgaben vom Freitag dürften heute vor allem für Technologie-Werte, die es hierzulande allerdings nicht allzu viele gibt, noch einmal sehr positiv sein. Beim Nasdaq Composite ging es am Freitag nämlich um 1,71 Prozent nach oben, beim Nasdaq 100 gar um 2,35 Prozent aufwärts. Daraus ergab sich für den technologielastigen Auswahlindex ein Wochenplus von 5,5 Prozent.

Derweil ebbt die Zahlenflut zur Q1-Berichtssaison hierzulande allmählich ab. Von den SMI-Firmen wird lediglich die Zurich-Gruppe am Mittwoch mit einigen ausgewählten Daten über den Geschäftsverlauf im ersten Quartal berichten. Weiter geben etwa noch der Labordienstleister Tecan, die Immobiliengruppe PSP, der Personaldienstleister Adecco oder die Telekomfirma Sunrise Einblicke in die Bücher.

Darüber hinaus wird mit Spannung auf die Generalversammlung der Swatch Group vom Dienstag geschaut. Dort wird US-Investor Steven Wood mit Unterstützung grosser Stimmrechtsberater versuchen, von den Inhaberaktionären als unabhängiges Mitglied in den Verwaltungsrat gewählt zu werden. Die stimmengewichtigen Namensaktionäre des Hayek-Pools wehren sich gegen den Vorstoss und andere Vorschläge von Woods. Auch die Generalversammlung von DocMorris (ebenfalls am Dienstag) verspricht mit einigen Aktionärsanträgen für eine gewisse Spannung.

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05:30

Die festgefahrenen Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran haben die Anleger an den asiatischen Aktienmärkten am Montag verunsichert. Die japanische Börse hat schwächer tendiert: In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,4 Prozent auf 62.486,84 Punkte nach und ‌der breiter ⁠gefasste Topix blieb fast unverändert bei 3.830,12 Zählern. Die chinesischen Märkte zeigten sich dagegen fester. Die Börse Shanghai gewann 0,7 Prozent auf 4.208,97 ⁠Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 1,1 Prozent auf 4.924,56 Punkte.

In Japan drückte die Sorge vor einer Eskalation im Nahen Osten auf ‌die Stimmung, nachdem US-Präsident Donald Trump die iranischen Bedingungen für ein Ende des Krieges als ‌inakzeptabel zurückgewiesen hatte. Zuvor hatte der Nikkei noch ein Rekordhoch erreicht. «Die Unsicherheit ​über die Lage im Nahen Osten hat sich jedoch verschärft», sagte Wataru Akiyama, Stratege bei Nomura Securities. Zu den Gewinnern zählten der Chip-Hersteller Kioxia mit einem Plus von 6,8 Prozent sowie Konami und Japan Tobacco nach starken Quartalszahlen. Zu den Verlierern gehörte Nintendo, deren Aktien nach einer Preiserhöhung für die Konsole Switch 2 um 6,5 Prozent abrutschten.

In China rückte der bevorstehende Besuch Trumps in den Fokus, der in dieser Woche ‌mit Präsident Xi Jinping unter anderem über Handel und Künstliche Intelligenz sprechen will. Gleichzeitig treiben die durch den Nahost-Krieg gestiegenen globalen Energiekosten die Inflation in der Volksrepublik an. Die Erzeugerpreise stiegen im April um 2,8 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit fast vier Jahren. Auf ​dem heimischen Automarkt sanken die Verkäufe den siebten Monat in Folge. Dagegen schossen die Exporte von Elektroautos ​um fast 112 Prozent in die Höhe, da die weltweit hohen Spritpreise die Nachfrage im ​Ausland ankurbelten. Davon profitierte auch der weltgrösste E-Auto-Bauer BYD.

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04:14

Angesichts der geopolitischen Risiken suchten Anleger Zuflucht in der US-Währung. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar als sicherer Hafen 0,3 ‌Prozent auf 157,12 Yen und legte leicht auf 6,7954 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,3 Prozent höher bei 0,7784 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1761 Dollar und zog leicht auf 0,9157 Franken an. Japan hofft derweil, dass eine restriktivere Geldpolitik ​der Notenbank ​und die Unterstützung von US-Finanzminister Scott Bessent den Verfall des Yen bremsen ⁠können.

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03:30

Die faktische Schliessung der Strasse von Hormus infolge des festgefahrenen US-iranischen Konflikts trieb die ​Energiekosten massiv in die Höhe. Am ⁠Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 3,7 Prozent auf 105,04 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte ‌4,2 Prozent fester bei 99,45 Dollar. «Das Risiko einer stärkeren Preisbewegung steigt mit jeder Woche, in der die Strasse von Hormus geschlossen bleibt», erklärte Bruce Kasman, Chefvolkswirt bei JPMorgan.

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02:00

Die US-Börsen hatten am Freitag noch von der Euphorie rund um das ‌Thema Künstliche Intelligenz profitiert, bevor die Nahost-Sorgen die US-Futures im asiatischen Handel wieder leicht drückten. Der US-Standardwerteindex ​Dow Jones hatte sich am Freitag kaum verändert bei 49.609,16 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,8 Prozent auf 7.398,93 Zähler, und der technologielastige Nasdaq zog um 1,7 Prozent auf 26.247,08 Stellen an.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

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