Zum aktuellen Geschehen im Dow Jones geht es hier.

17:35

Die Schweizer Börse hat nach dem jüngsten Überschreiten der 11'000-Punkte-Marke ihren Anstieg fortgesetzt. Der Standardwerteindex SMI zog am Montag zum Handelsschluss 0,5 Prozent auf 11'130 Punkte an. Vor allem Unternehmen mit einem stark konjunkturabhängigen Geschäft waren gefragt. Im Markt werden baldige Zinssenkungen in den USA, der Euro-Zone und der Schweiz eingepreist - auch wenn Ökonomen das anders sehen und damit rechnen, dass das Zinsniveau noch länger auf dem aktuellen Niveau verharren dürfte.

An die Spitze der Bluechips setzte sich ABB. Nach einer Kaufempfehlung von Citigroup rückten die Aktien des Elektrotechnikkonzerns 2,5 Prozent vor. Der Logistikkonzern Kühne+Nagel gewann 1,8 Prozent an Wert und der Luxusgüterhersteller Richemont 1,3 Prozent. Gefragt waren auch die beiden Pharmaschwergewichte: Die Anteile von Novartis stiegen um 1,1 Prozent und die von Roche um 0,4 Prozent. Beide Arzneimittelhersteller präsentierten auf Ärztekongressen positive klinische Daten zu verschiedenen Medikamenten.

Etwas gebremst wurde der Markt von Nestle. Die Aktien des mit Abstand am schwersten gewichteten SMI-Titels gaben 0,2 Prozent nach. Die Analysten von Jefferies sprachen für den Lebensmittel-Weltmarktführer eine Verkaufsempfehlung aus und die von Bernstein senkten das Kursziel. 

Zum ausführlichen Bericht geht es hier.

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17:00

Der Eurokurs hat am Montag etwas nachgegeben. Am späten Nachmittag kostet die Gemeinschaftswährung 1,0745 US-Dollar. Der Euro kostete damit etwas weniger als im frühen Handel.

Auch gegenüber dem Franken hat sich der Euro abgeschwächt und wird aktuell zu 0,9449 Franken nach 0,9475 im Frühgeschäft gehandelt. Dagegen hat sich das USD/CHF-Währungspaar mit 0,8793 Franken nach 0,8799 am Morgen kaum bewegt.

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16:35

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zur Eröffnung am Montag kaum verändert bei 36'254 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,2 Prozent auf 4593 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rutschte um 0,4 Prozent auf 14'340 Stellen ab.

Die Anleger warteten auf am Dienstag anstehenden US-Inflationszahlen und den Zinsentscheid der US-Notenbank Fed am Mittwoch. Die Währungshüter versuchen, mit höheren Zinsen die Teuerungsrate in Schach zu halten, ohne die Wirtschaft abzuwürgen. "Powell hat eine Gratwanderung vor sich", sagte Commerzbank-Experte Rainer Guntermann. "Die vierteljährlichen Projektionen dürften ein langsameres Wachstum und eine niedrigere Inflation für das nächste Jahr wiedergeben, aber das ist wahrscheinlich kein grünes Licht für rasche Zinssenkungen." Das Risiko bleibe somit, dass die Markterwartungen eher einen Dämpfer bekommen.

Gefragt bei den Einzelwerten waren unter anderem Cigna mit einem Kurssprung von 13,4 Prozent. Der US-Krankenversicherer hat Insidern zufolge seine Pläne für eine milliardenschwere Übernahme des Rivalen Humana aufgegeben. Ein Kursrückgang beim Bitcoin um rund sechs Prozent drückte dagegen die Aktien von Kryptowährungs-Spezialisten wie, Coinbase und Marathon Digital, die zwischen knapp fünf und gut zehn Prozent verloren. 

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15:55

So auch am Montag am US-Aktienmarkt. Der Dow Jones Industrial legte im frühen Handel um 0,09 Prozent auf 36'280 Punkte zu. Am Freitag hatte der bekannteste Wall-Street-Index kurz vor Handelsschluss einen weiteren Höchststand seit Anfang vergangenen Jahres erreicht. Nach einer fulminanten Aufwärtsbewegung seit Ende Oktober ist die Börsenrally dennoch seit der vergangenen Woche ins Stocken geraten.

Der marktbreite S&P 500 sank am Montag um 0,01 Prozent auf 4604 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 0,22 Prozent auf 16'120 Zähler.

Antrieb gab der Rally zuletzt die Erwartung, dass die Notenbanken im Ringen mit der hohen Inflation ausreichend Fortschritte gemacht haben und die Leitzinsen daher schon früh im kommenden Jahr senken könnten.

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15:35

Der Dow Jones startet am Montag mit einem Plus von 0,2 Prozent. Hingegen geben der Nasdaq (-0,5 Prozent) und der S&P 500 (-0,2 Prozent) nach.

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14:20

Rund zwei Stunden vor dem US-Handelsstart taxierte der Broker IG den Dow Jones Industrial um 0,1 Prozent tiefer auf 36'226 Punkte. Für den Nasdaq 100 zeichnete sich ein um 0,1 Prozent auf 16'065 Zähler schwächerer Start ab.

Bereits in der vergangenen Woche war die Ende Oktober gestartete Börsenrally ins Stocken geraten. Eine Verschnaufpause nach einer solchen Rally ist aber nicht ungewöhnlich und sogar gesund. Zudem fehlen bisher auch grössere Verkäufer, was ein durchaus positives Signal ist.

Treiber der Rally war die Aussicht, dass die Notenbanken im Ringen mit der hohen Inflation ausreichend Fortschritte gemacht haben und daher die Leitzinsen schon früh im kommende Jahr senken könnten.

Vor diesem Hintergrund warten Anleger auf wichtige geldpolitische Signale im Wochenverlauf - am Mittwochabend in Washington und am Donnerstag in Frankfurt und London. Vor Weihnachten sind von der US-Notenbank Fed sowie der Europäischen Zentralbank (EZB) keine Zinsschritte zu erwarten. Entscheidend seien die jeweiligen Sitzungen aber für die Erwartungen am Markt, ab wann und wie deutlich im neuen Jahr die Zinsen gesenkt werden dürften, schrieb Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets.

Berichte über eine mögliche Übernahme von Macy's verliehen den Aktien des weltbekannten Kaufhauses vorbörslich einen Schub. Zuletzt schnellte der Kurs um 16,6 Prozent auf 20,28 US-Dollar hoch. Wie das «Wall Street Journal» und die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet, wollen die Investoren Arkhouse Management und Brigade Capital Management 21 Dollar je Anteilsschein bieten. In Summe macht das rund 5,8 Milliarden Dollar (5,4 Mrd Euro).

Der US-Krankenversicherer und Gesundheitskonzern überzeugte die Anleger mit der Ausweitung eines Aktienrückkaufprogramms. Es soll um 10 Milliarden Dollar auf 11,3 Milliarden gesteigert werden. Zuvor hatte das «Wall Street Journal» berichtet, Cigna und der Konkurrent Humana hätten Fusionsgespräche abgebrochen. Berichte über die Fusionspläne hatten zuletzt vor allem Cigna belastet. An diesem Montag nun zeichnete sich eine Erholung um gut 13 Prozent ab.

Die Aktien von Abbvie stiegen vorbörslich um 1,3 Prozent, nachdem Goldman Sachs sie von «Neutral» auf «Kaufen» hochgestuft hatte. Die Analysten lobten, dass sich das Unternehmen gegen Konkurrenz durch Nachahmermedikamente besser geschlagen haben als gedacht.

Auch die Papiere des Adidas -Konkurrenten Nike profitierten von einer Empfehlung mit plus 1,6 Prozent. Hier raten die Analysten der Citigroup nun zum Kauf. Sie sind bezüglich einer Erholung der Gewinnmargen zuversichtlich.

Gefragt waren auch die Papiere von Doordash und MongoDB , die beide in den Nasdaq 100 aufgenommen werden sollen.

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13:45

Der EUR/USD-Kurs hat sich am Montag kaum bewegt. Am Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,0769 US-Dollar. Der Kurs bewegte sich so auf dem Niveau vom frühen Handel.

Auch bei den Währungspaaren USD/CHF (0,8798) und EUR/CHF (0,9475) tat sich unter dem Strich wenig. Vorübergehend fiel das Duo EUR/CHF aber am Vormittag bis auf 0,94555 und damit wieder in Richtung der in der letzten Woche markierten 0,9403 - was dem tiefsten Kurs seit Aufhebung des Mindestkurses 2015 entsprach.

Der Handel verlief insgesamt in ruhigen Bahnen. In der Eurozone wurden am Vormittag keine entscheidenden Konjunkturdaten veröffentlicht. Auch in den USA stehen am Nachmittag keine wesentlichen Daten an. Zudem halten sich Notenbank-Vertreter vor den anstehenden Zinsentscheidungen mit öffentlichen Auftritten weitgehend zurück.

In dieser Woche entscheiden unter anderem die Notenbanken in den USA, im Euroraum, in Grossbritannien und in der Schweiz über ihren Kurs. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und wann sich eine geldpolitische Wende mit sinkenden Zinsen abzeichnet. Denn die einst sehr hohe Inflation ist rückläufig, was perspektivisch Spielraum für eine lockerere Geldpolitik eröffnet. Zinsveränderungen werden von den erwähnten Notenbanken in dieser Woche nicht erwartet.

Deutlich unter Druck geraten ist der japanische Yen. Die Bank of Japan dürfte an ihrer extrem lockeren Geldpolitik laut Kreisen vorerst festhalten. Der geldpolitische Rat sehe derzeit keine grosse Notwendigkeit, seine Negativzinspolitik rasch aufzugeben, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Bezug auf informierte Personen.

In der vergangenen Woche waren an den Finanzmärkten Spekulationen aufgekommen, wonach die japanischen Währungshüter bald eine geldpolitische Wende einleiten könnten. Der Yen hatte daraufhin spürbar zugelegt, am Montag gab er jedoch zu allen wichtigen Währungen nach.

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13:10

Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren uneinheitlich: 

Dow Jones Futures: +0,01 Prozent
S&P 500 Futures: -0,05 Prozent
Nasdaq Futures: -0,14 Prozent

Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) steht unverändert bei 11'071 Punkten.

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11:35

Der Leitindex SMI notiert 0,2 Prozent tiefer bei 11'054 Punkten. Der 30 Titel umfassende SLI verliert 0,1 Prozent auf 1746 Zähler, während der breite SPI 0,2 Prozent auf 14'437 Stellen nachgibt.

Viele Investorinnen und Investoren wollten sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, weil diese Woche wichtige Ereignisse anstünden, meinen Händler. So haben insbesondere die US-Inflationszahlen vom Dienstag, die Fed-Zinsentscheidung vom Mittwoch und die EZB-Sitzung vom Donnerstag das Potenzial, die Märkte in die eine oder andere Richtung zu bewegen. Am Donnerstag stehen ausserdem auch noch die geldpolitischen Entscheide der Schweizerischen Nationalbank und der Bank of England an.

Die Schlüsselfrage sei, ob die Notenbanker weltweit den aktuellen Optimismus der Finanzmärkte teilten, meint ein Analyst. Dieser basiert auf Hoffnungen, dass die Zinsen in absehbarer Zeit wieder sinken könnten. Es sei nun möglich, dass die Aktienmärkte das Rally fortsetzten - aber eben auch, dass es kurz vor Weihnachten jäh beendet werde, meint ein Beobachter. Denn die Luft sei dünner geworden und das Potenzial für Enttäuschungen sei beträchtlich. Zur Erinnerung: Der SMI ist in den letzten Wochen vom Jahrestief (10'251 Punkte) auf das aktuelle Niveau von über 11'000 Zählern gestiegen.

Allerdings halten sich die Ausschläge bei den einzelnen Titeln in Grenzen. Nur drei zeigen eine Veränderung von mehr als 1 Prozent.

Es ist dies auf der positiven Seite ABB (+1,5 Prozent), nachdem die Analysten der Citigroup ihr Rating auf 'Buy' von 'Neutral' und in der Folge auch das Kursziel markant erhöht haben. Für das Papier spreche die im Branchenvergleich moderate Bewertung und Aussichten auf Marktanteilsgewinne, heisst es zur Begründung.

Überdurchschnittlich steigen ausserdem Swatch, Kühne+Nagel, Partners Group und UBS mit Avancen von 0,6 bis 0,9 Prozent.

Eine Stütze für den Gesamtmarkt sind ausserdem die beiden Pharmaschwergewichte. Novartis (+0,6 Prozent) und der Roche-GS (+0,3 Prozent) legen nach der Vorlage diverser Forschungsergebnisse zu. Die etwas bessere Performance von Novartis ist wegen der Aussagekraft der präsentierten Studien für Analysten keine Überraschung. Marktteilnehmer verweisen ausserdem darauf, dass Roche letzte Woche fast 6 Prozent gestiegen ist, während die Novartis-Aktie ein leichtes Minus verbuchte.

Auf der anderen Seite geht es mit Lonza (-3,5 Prozent) am stärksten bergab, nachdem RBC das Rating gleich auf 'Underperform' von 'Outperform' und das Kursziel auf 270 von 705 Franken gesenkt hat. Sein Vertrauen in den Konzern sei gleich aus mehreren Gründen erschüttert, so der zuständige Analyst. Nicht nur die immer wieder gesenkten Erwartungen für das laufende und kommende Jahr, auch die zaghaften Äusserungen zu den generellen Marktbedingungen stimmten ihn weniger zuversichtlich.

Dahinter erleiden Nestlé (-1,0 Prozent) die grössten Einbussen. Der Grund ist, dass das US-Brokerhaus Jefferies den Titel auf 'Underperform' gesenkt und auch das Kursziel mit neu nur noch 86 Franken stark zurückgenommen hat. Vor allem die Konjunkturentwicklung in den USA und die Normalisierung des wichtigen Bereichs Tierfutter nach der Pandemie dürften das Geschäft laut dem zuständigen Analysten nächstes Jahr erschweren.

Abgesehen davon erleiden einzig noch Zurich mit knapp -1,0 Prozent klar überdurchschnittliche Abgaben.

Am breiten Markt geht es mit Cosmo (+9,9 Prozent) markant aufwärts. Auslöser für das Kursfeuerwerk ist, dass das Biopharmaunternehmen die bestehende Zusammenarbeit mit dem US-Partner Medtronic im Bereich der KI-gesteuerten Behandlungen erweitert.

Mit Basilea (+4,8 Prozent) ist ein zweiter kleiner Pharmawert weit oben bei den Gewinnern anzutreffen. Das Unternehmen hat eine erweiterte US-Zulassung für das Antipilzmittel Cresemba erhalten.

Überdurchschnittliche Verluste erleiden derweil Meyer Burger (-9,6 Prozent) oder Idorsia (-6,1 Prozent).

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10:15

Die Aktien des Technologiekonzerns ABB gewinnt 1,1 Prozent auf 36,36 Franken, während der Gesamtmarkt gemessen am Swiss Market Index (SMI) 0,1 Prozent höher steht.

Citigroup stuft das Rating für ABB auf "Buy" von "Neutral" hoch und erhöht das Kursziel auf 42 von 34 Franken. Das implizite Aufwärtspotenzial beträgt 16 Prozent.

ABB habe seine jüngst Ziele für das organische Wachstum nach oben geschraubt, schreibt Analyst Martin Wilkie. Dies sei ein Zeichen für die Zuversicht des Managements, in seinen Endmärkten von Elektrifizierung bis Automation Marktanteile zu gewinnen. Die Bewertung sei im Branchenvergleich günstig und zudem könnten die Titel in den kommenden Jahren von erwarteten Aktienrückkäufen von 2 bis 3 Milliarden US- Dollar profitieren.

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10:15

Kryptowährungen wie der Bitcoin haben zum Wochenstart einen deutlichen Kursrückschlag hinnehmen müssen. In der Nacht auf Montag brachen die Kurse ein. Auf der Handelsplattform Bitstamp fiel der Bitcoin zeitweise um mehr als 3000 US-Dollar bis auf rund 40'600 Dollar. Andere Digitalanlagen wie Ether oder XRP gaben ebenfalls deutlich nach, konnten sich zuletzt aber zumindest stabilisieren. Ein Bitcoin kostete am frühen Vormittag etwas mehr als 42'000 Dollar.

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09:55

Am breiten Markt fallen Cosmo (+9,8 Prozent) nach einer Forschungszusammenarbeit mit einem Kurssprung positiv auf. Das Biopharmaunternehmen erweitert die bestehende Zusammenarbeit mit dem US-Partner Medtronic im Bereich der KI-gesteuerten Behandlung.

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09:35

Der Leitindex SMI notiert 0,10 unverändert 11'073 Punkten. Der 30 Titel umfassende SLI gewinnt geringfügig auf 1748 und der breite SPI verliert 0,05 Prozent auf 14'461 Zähler ein. 

Die Devise vieler Investoren laute «Abwarten», meinen Händler. Denn die laufende Woche ist gespickt mit wichtigen Ereignissen, welche die Märkte in die eine oder andere Richtung schicken könnten. Auf die US-Inflationszahlen vom Dienstag folgen die Notenbank-Entscheide in den USA (Mittwoch) sowie der Europäischen Zentralbank, der Bank of England und der Schweizerischen Nationalbank (Donnerstag).

Vor Weihnachten werden zwar von den Währungshütern weltweit kaum Zinsschritte erwartet. Die Anleger bauen aber bereits auf sinkende Zinsen 2024. Dies ist auch der Hintergrund des SMI-Rally der letzten Wochen, welches den Leitindex vom Jahrestief (10'251 Pkte) auf das aktuelle Niveau von über 11'000 Stellen hievte. Damit sei die Luft nun aber auch dünner geworden und das Potenzial für Enttäuschungen sei beträchtlich, meinen Marktteilnehmer. «Die Weichenstellung, ob 2023 ein positives oder negatives Börsenjahr wird, findet wohl diese Woche statt», fasst ein Börsianer zusammen.

Die mit Abstand grössten Verluste erleiden Lonza (-2,0 Prozent auf 323 Fr.), nachdem RBC das Rating gleich auf 'Underperform' von 'Outperform' und das Kursziel auf 270 von 705 Franken gesenkt hat. Sein Vertrauen in den Konzern sei gleich aus mehreren Gründen erschüttert, so der zuständige Analyst.

Dahinter geben Nestlé (-1,0 Prozent) am stärksten nach, nachdem Jefferies das Rating auf 'Underperform' gesenkt hat.

Mehr als 1 Prozent büssen ausserdem nur noch Sandoz und Zurich ein.

Bei den Gewinnern geht es bei keinem Titel mehr als 1 Prozent aufwärts. Am besten schneiden aktuell Partners Group (+0,9 Prozent), UBS und ABB (je +0,8 Prozent) ab. Letztere profitieren von einem positiven Analystenkommentar von Jefferies.

Ebenfalls bei den Gewinnern anzutreffen sind nach diversen Forschungserfolgen die Pharmaschwergewichte Novartis (+0,3 Prozent) und Roche (GS: +0,3; I: +0,2 Prozent).

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Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien: 

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09:05

Der Swiss Market Index (SMI) verliert 0,2 Prozent auf 11'055 Punkte.

Positive Vorgaben aus den USA und teilweise aus Asien stützten die Kurse, meinen Händler. Der Dow Jones Industrial etwa erreichte kurz vor der Schlussglocke am Freitagabend einen weiteren Höchststand seit Anfang 2022. Gleichwohl lautet die Devise vieler Investoren «Abwarten». Denn die laufende Woche ist gespickt mit wichtigen Ereignissen, welche die Märkte in die eine oder andere Richtung schicken könnten. Auf die US-Inflationszahlen vom Dienstag folgen die Notenbank-Entscheide in den USA (Mittwoch) sowie der Europäischen Zentralbank, der Bank of England und der Schweizerischen Nationalbank (Donnerstag).

Vor Weihnachten werden zwar von den Währungshütern weltweit kaum Zinsschritte erwartet. Die Anleger bauen aber bereits auf sinkende Zinsen 2024. Dies ist auch der Hintergrund des SMI-Rally der letzten Wochen, welche den Leitindex vom Jahrestief (10'251 Pkte) auf das aktuelle Niveau von über 11'000 Stellen hievte. Letzte Woche ging es 1,7 Prozent aufwärts. Damit sei die Luft nun aber auch dünner geworden und das Potenzial für Enttäuschungen sei beträchtlich, meinen Marktteilnehmer. «Die Weichenstellung, ob 2023 ein positives oder negatives Börsenjahr wird, findet wohl diese Woche statt», fasst ein Börsianer zusammen.

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08:10

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der Bank Julius Bär 0,37 Prozent höher bei 11'112 Punkten. Alle SMI-Titel ausser Lonza (-1,3 Prozent) werden mit Kursgewinnen indiziert.

Der breite Markt gewinnt vorbörslich 0,21 Prozent. Die Aktien von Cosmos Pharmaceuticals (+5,2 Prozent) sind mit Abstand die grössten Gewinner. Das Biopharmaunternehmen erweitert die bestehende Zusammenarbeit mit dem US-Partner Medtronic im Bereich der KI-gesteuerten Behandlung. Ziel sei es, die Endoskopie mit modernster KI-Technologie zu transformieren, teilte Cosmo am Montag mit.

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07:50

Der Euro ist am Montag stabil in eine Woche mit zahlreichen Zinsentscheidungen gestartet. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0769 US-Dollar und damit in etwa so viel wie vor dem Wochenende.

Auch bei den Währungspaaren USD/CHF (0,8799) und EUR/CHF (0,9475) gab es über das Wochenende kaum Bewegung. In der letzten Woche war das Duo EUR/CHF bis auf 0,9403 gefallen und damit auf den tiefsten Kurs seit Aufhebung des Mindestkurses 2015.

Der Wochenbeginn fällt absehbar ruhig aus. Es stehen nur wenige Konjunkturdaten auf dem Programm. Hochrangige Notenbanker halten sich mit öffentlichen Auftritten weitgehend zurück.

Im Laufe der Woche steht jedoch eine ganze Reihe von Zentralbank-Entscheidungen auf dem Programm. Unter anderem entscheiden die Währungshüter in den USA, im Euroraum und in Grossbritannien über ihren Kurs. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und wann sich eine geldpolitische Wende mit sinkenden Zinsen abzeichnet. Denn die einst sehr hohe Inflation ist rückläufig, was perspektivisch Spielraum für eine lockerere Geldpolitik eröffnet.

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07:30

Am Montag wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge erneut höher starten. Am Freitag hatte er seine Rekordjagd fortgesetzt und bei 16'782,72 Punkten eine neue Bestmarke gesetzt. Aus dem Handel gegangen war er 0,8 Prozent höher bei 16'759 Zählern. Am Montag werden keine relevanten Konjunkturindikatoren erwartet.

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06:10

Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank 0,20 Prozent höher indiziert.

An den Börsen ist es nochmals nach oben gegangen, bevor in dieser Woche die grossen Zentralbanken ihre Leitzinsentscheide treffen. So hat am Freitag der mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht für November bei den Investoren die Kauflaune geweckt. Der Leitindex Dow Jones Industrial erreichte kurz vor der Schlussglocke einen weiteren Höchststand seit Anfang vergangenen Jahres und machte damit seine Verluste von Anfang der Woche wett.

Laut den Jobdaten des US-Arbeitsministeriums ging die Arbeitslosenquote im November überraschend zurück. Ökonomen hatten im Schnitt mit einer unveränderten Quote gerechnet. Zudem wurden mehr neue Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Die Entwicklung auf dem Jobmarkt ist ein wesentlicher Baustein für die geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Fed. Ein robuster Arbeitsmarkt kann zu Lohnzuwächsen und Preisanstiegen führen.

Spekulationen über eine baldige Zinssenkung durch die US-Notenbank erhielten damit einen Dämpfer. Aufgrund der sinkenden Inflationszahlen sei nun in den USA erst im Sommer 2024 eine erste Leitzinsanpassung nach unten zu erwarten, kommentierte ein Marktbeobachter. Allerdings gingen auch die Inflationserwartungen der US-Konsumenten unerwartet deutlich zurück, wie der Konsumklimabericht der Universität von Michigan zeigte.

Damit heisst für die Investoren, auf die geldpolitischen Entscheide der grossen Zentralbanken in dieser Woche zu warten. Am Mittwoch ist die US- Notenbank Fed an der Reihe. Am Donnerstag folgen die Schweizerische Nationalbank (SNB), die Bank of England und die Europäische Zentralbank (EZB). Unternehmensdaten stehen in dieser Woche keine auf der Agenda und so ziehen eine Reihe von Konjunkturdaten die Aufmerksamkeit auf sich.

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05:45

Wachsende Hoffnungen auf eine sanfte Landung der US-Wirtschaft versetzt die Anleger in Japan am Montag in Kauflaune. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte 1,4 Prozent höher bei 32'770 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 1,4 Prozent auf 2356 Punkte. Mit einem Plus von 76 Punkten und 3,42 Prozent war das Chip-Schwergewicht Tokyo Electron die grösste Stütze im Nikkei. Der Hersteller von Chip-Testgeräten Advantest gewann 2,44 Prozent. Toyota Motor und Nissan legten um 0,93 Prozent beziehungsweise 3,1 Prozent zu. Die Aktien von Sony stiegen um 1,8 Prozent und Nintendo um 1,5 Prozent.

Der Anstieg des Nikkei folgte auf die schlechteste Wochenperformance des Index seit Mitte September in der vergangenen Woche, als er am Donnerstag und Freitag um 3,4 Prozent gefallen war. «Die Erholung ist extrem breit gefächert, aber wir können klar sehen, dass ein grosser Teil davon eine natürliche Erholung von den starken Rückgängen der letzten Woche ist», sagte Maki Sawada von Nomura Securities. «Das ist wahrscheinlich der wichtigste Faktor.

Die Märkte in China gaben im Vorfeld des Verbraucherpreisberichts am Dienstag nach. Die Börse in Shanghai gab um 0,6 Prozent nach. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verlor 0,9 Prozent. »Wir erwarten einen weiteren für die Fed günstigen CPI-Bericht, aber wenn es keine Überraschungen gibt, gehen wir davon aus, dass die Grundsatzerklärung signalisieren wird, dass sich die wirtschaftlichen Bedingungen noch nicht genug verändert haben, als dass die Verantwortlichen ihren Straffungskurs aufgeben könnten«, sagte John Briggs von NatWest Markets. »Wir glauben, dass (Fed-Chef Jerome) Powell die Option einer möglichen Zinserhöhung auf dem Tisch lassen wird, aber die Hürde für die Fed, diesen Schritt zu tun, scheint ziemlich hoch zu sein."

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05:40

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,4 Prozent auf 145,56 Yen und legte 0,3 Prozent auf 7,1867 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,8799 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,0760 Dollar und notierte kaum verändert bei 0,9468 Franken. Das Pfund Sterling verlor 0,1 Prozent auf 1,2535 Dollar.

(cash/Bloomberg/AWP/Reuters)