09:35

Der SMI steht 0,6 Prozent höher bei 14'414 Punkten. Der breite Markt verbessert sich gemessen am SPI auf 20'194 Zähler (plus 0,6 Prozent).

Als Grund für die Avancen wird im Handel vor allem auf die Angriffspause der USA im Krieg mit dem Iran verwiesen. Auch der Iran setzte seine Angriffe vorerst aus und begründete den Schritt damit, dass es mit seinem Vorgehen lediglich Vergeltung auf US-Angriffe übe. «Die Angriffspause bringt eine gewisse Hoffnung auf Frieden, was an der Finanzmärkten natürlich gut ankommt», meinte ein Händler.

Entsprechend sanken die Notierungen an den Energiemärkten zum Teil deutlich. Der Preis für ein Fass Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent gab am Morgen knapp sieben Prozent auf gut 90 US-Dollar nach - zwischendurch war er gar unter die 90er-Marke gefallen, nachdem er letzte Woche zeitweise gar noch auf über 100 Dollar gestiegen war.

Wichtige bzw. kursbewegende Unternehmensnews gibt es am Montag keine. Ab dem Dienstag geht dann die Berichtssaison im grossen Stil weiter. Insgesamt stehen im Laufe der Woche fast 30 Unternehmen auf der Agenda. Mit Sika (+2,3 Prozent), Logitech (+1,1 Prozent), UBS (+1,7 Prozent) und Holcim (+0,8 Prozent) werden auch wieder vier SMI-Konzerne über das vergangene Quartal berichten.

Sika und UBS sind im frühen Handel die grössten SMI-Gewinner, dahinter folgen mit Amrize und Richemont (je +1,6 Prozent) weitere konjunktursensitive Titel.

Schwächster Wert im SMI sind Kühne+Nagel (-1,1 Prozent). Die Titel der Transportlogistikers hatten bereits letzte Woche (u.a. nach Zahlen) 2,7 Prozent verloren und sind nun wegen den neuen Friedenshoffnung im Nahen Osten zu Wochenbeginn wenig gefragt.

Nur minimal im Plus zeigen sich zudem Zurich (+0,03 Prozent). Gemäss Medienberichten hat die Finma beim Versicherer ein Enforcement-Verfahren eingeleitet wegen möglicher Mängel im internen Kontrollsystem. Im Fokus steht laut einem Bericht des «SonntagsBlicks» das Geschäft in der beruflichen Vorsorge rund um die Sammelstiftung Vita. Vor einiger Zeit hatte der CEO Schweiz den Hut nehmen müssen.

Bei den Nicht-SMI Werten sind unter anderem Avolta (+3,5 Prozent) und Flughafen Zurich (+2,2 Prozent) aufgrund der Krisenentwicklung gefragt.

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09:10

Der SMI steht 0,76 Prozent höher bei 14'435 Punkte und damit nahe dem Allzeithoch von 14'464 Zählern.

Gewinner sind die Bauwerte Sika (plus 2 Prozent) und Amrize (plus 1,6 Prozent). Gefragt sind auch Logitech (plus 1,5 Prozent) und UBS (plus 1,3 Prozent).

Auf der Verliererseite stehen Kühne+Nagel (minus 1,1 Prozent) sowie Zurich Insurance (minus 0,2 Prozent). 

Am breiten Markt avancieren Idorsia (plus 4,8 Prozent), Avolta (plus 3,5 Prozent) und Vontobel (plus 3,1 Prozent). In Rücklage befinden sich derweil Schweiter (minus 1,9 Prozent), Newron (minus 1,5 Prozent) und Klingelnberg (minus 1 Prozent).

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08:25

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien: 

Givaudan: CFRA senkt auf 3700 (4000) Fr. – Buy
SGS: Royal Bank of Canada erhöht auf 87 (85) Fr. - Sector Perform
SGS: Barclays erhöht auf 87 (80) Fr. – Underweight
SGS: Citigroup erhöht auf 105 (103) Fr. – Buy
Lindt&Sprüngli (N): Jefferies erhöht auf 83'580 (81'660) Fr. – Underperform
Kühne+Nagel: UBS erhöht auf 205 (179) Fr. – Neutral
Dätwyler: Berenberg senkt auf 157 (167) Fr. – Hold
Aryzta: Berenberg senkt auf 72 (75) Fr. – Buy
Galderma: Kepler Cheuvreux erhöht auf 215 (167) Fr. – Buy
Interroll: ODDO erhöht auf Outperform (Neutral) - Ziel 1950 (2100) Fr.

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08:05

Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,44 Prozent höher.

Bis auf Zurich Insurance (minus 0,6 Prozent) stehen alle Titel des Leitindex im Plus. Namentlich die Schwergewichte Nestlé (plus 0,4 Prozent), Novartis (plus 0,5 Prozent) und Roche (plus 0,6 Prozent) verbessern sich. 

Am breiten Markt, der 0,66 Prozent hinzugewinnt, sind Galderma (plus 1,9 Prozent), AMS Osram (plus 1,4 Prozent), Comet (plus 1,2 Prozent), Inficon (plus 1 Prozent) und VAT (plus 1,6 Prozent) stark gefragt.

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07:40

Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in den ‌Handel ⁠starten. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex 1,4 Prozent ⁠höher bei 25'099 Punkten geschlossen.

Für Rückenwind an den europäischen Börsen ‌sorgten überraschend starke Konjunkturdaten und Geschäftszahlen des ‌Softwareriesen SAP. Sorgen über ausufernde ​Kosten für Künstliche Intelligenz (KI) belasteten die technologielastige US-Börse Nasdaq hingegen.

Im Fokus am Montag steht weiter der neu entflammte Krieg im Nahen Osten. Die USA und der Iran haben am ‌Wochenende ihre gegenseitigen Angriffe ausgesetzt und bemühen sich um Verhandlungen. US-Präsident Donald Trump will seinem Botschafter bei den Vereinten Nationen (UN) ​zufolge der Diplomatie eine Chance geben. Der Iran ​werde seine Angriffe aussetzen, solange die ​USA die ihren unterbrächen, sagte ein iranischer Insider der Nachrichtenagentur Reuters.

Bei ‌den Konjunkturdaten warten Börsianer auf den Ifo-Geschäftsklimaindex für Juli. Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft könnte sich Ökonomen ​zufolge ​weiter aufgehellt haben. Der ⁠Iran-Krieg und die erneut kräftig gestiegenen Ölpreise ​bleiben aus Sicht ⁠vieler Experten jedoch ein zentraler Unsicherheitsfaktor.

Bei den Unternehmen blicken ‌Anleger unter anderem auf die Geschäftszahlen von Audi und Hochtief.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,47 Prozent höher bei 14'397 Punkten.

Die internationalen Börsen haben am Montag verhalten auf eine Waffenruhe am Golf reagiert. Die damit einhergehende Entspannung bei den Ölpreisen dämpfte die Inflationssorgen und gab Anleihen Auftrieb. Die Anleger blickten zudem auf ‌eine ⁠Woche voller wichtiger Zentralbanksitzungen und Unternehmensbilanzen. Der Iran hatte am Sonntag erklärt, er werde seine Angriffe einstellen, solange ⁠die USA ihre ebenfalls einstellen. Die vom Iran unterstützten Huthi im Jemen griffen einem Bericht zufolge jedoch weiterhin saudische Ölanlagen an der Küste ‌des Roten Meeres an.

«Unterm Strich sieht es so aus, als hätten ‌sich die Entwicklungen im Nahen Osten über das Wochenende ​positiv entwickelt», sagte Sally Auld, Chefvolkswirtin bei der NAB. Dies stütze die Annahme, dass ein Ölpreis von über 100 Dollar pro Barrel beide Seiten zur Deeskalation veranlasse. Analysten von Goldman Sachs stellten fest, dass die Anleger den Ausgang der Fed-Sitzung im Juli als ungewöhnlich unsicher einschätzten. «Wahrscheinlich, weil die Fed in letzter Zeit gespalten war, die Position ‌von Fed-Präsident Warsh unklar bleibt und ein Teil der erneuten Eskalation mit dem Iran in die Stillhalteperiode fiel.» Es werde wahrscheinlich mindestens eine abweichende Stimme für eine Zinserhöhung geben, aber die meisten stimmberechtigten Mitglieder dürften nach den schwächeren ​Inflationsdaten für Juni in dieser Woche nicht auf einen solchen Schritt drängen.

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06:13

Ein Euro kostet 92,94 Rappen. Der Dollar ist 81,51 Rappen wert (-0,12 Prozent)

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04:45

Die vorübergehende ​Ruhe an der Strasse von Hormus liess den Preis für ein ​Fass der Nordseesorte Brent um 5,2 Prozent auf 91,73 Dollar fallen, während US-Leichtöl um 5,4 Prozent auf 84,45 Dollar nachgab.

An den ‌Aktienmärkten sorgte dies für Erleichterung. Die S&P-500-Futures stiegen um 0,7 Prozent, während die Nasdaq-Futures um 1,1 Prozent zulegten. In Europa gewannen die EuroStoxx-50-Futures 0,4 Prozent und die DAX-Futures 0,6 Prozent. Die FTSE-Futures notierten unverändert.

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04:00

In Asien legte der japanische ​Nikkei-Index um ​0,1 Prozent zu, während der stark von Chipherstellern beeinflusste Index ⁠in Südkorea um 1,1 Prozent nachgab. Der breit gefasste MSCI-Index für ​asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans blieb stabil. ⁠Der chinesische Index der Standardwerte legte um 0,4 Prozent zu.

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02:55

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,2 Prozent auf ‌163,52 Yen und legte leicht auf 6,7680 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,4 Prozent niedriger bei 0,8145 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,4 Prozent auf 1,1407 Dollar und ‌zog leicht auf 0,9291 Franken an.

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01:00

An der Wall Street hatte sich am Freitag das Auf und Ab mit einem Erholungsversuch fortgesetzt. Anleger reagierten mit einer gewissen Erleichterung auf die wieder rückläufigen Ölpreise. So sank der Preis für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent deutlich unter 100 US-Dollar. An der überwiegend mit Technologie-Aktien bestückten Nasdaq dagegen herrschte ungeachtet der starken Quartalsbilanz von Intel weiter Vorsicht nach dem starken Lauf von Aktien mit KI-Bezug.

Der Dow Jones Industrial testete nach einem Rückschlag am Vortag wieder die 52'000-Punkte-Marke. Mit einem Plus von 0,46 Prozent auf 51'947,25 Punkte ging der bekannteste Wall-Street-Index in das Wochenende, nachdem er am Donnerstag noch auf den tiefsten Stand seit einem Monat gefallen war. In den vergangenen fünf Handelstagen verbuchte er damit einen Verlust von 0,4 Prozent. Der umfangreich bestückte S&P 500 gewann am Freitag 0,05 Prozent auf 7411,98 Zähler.

Der Nasdaq 100 fiel um 1,15 Prozent auf 28'128,34 Punkte, was im Wochenverlauf ein Minus von 1,6 Prozent bedeutet. Bereits tags zuvor hatten erneut Sorgen rund um den Megatrend Künstliche Intelligenz (KI) und die dafür notwendigen Investitionen belastet.

Dass die Ölpreise wieder sanken, begründeten Marktbeobachter mit Gewinnmitnahmen, denn die kriegerischen Auseinandersetzungen in Nahost gehen unvermindert weiter. Inzwischen versucht US-Präsident Donald Trump im Konflikt um die Strasse von Hormus, den Druck auf den Iran zu erhöhen.

Entsprechend sehen Experten an den US-Börsen noch keine Rückkehr zu grösserer Risikobereitschaft. Diesbezüglich basieren derzeit Hoffnungen vor allem auf der Fahrt aufnehmenden Berichtssaison. Nach den Sorgen, die am Vortag vom Google-Mutterkonzern Alphabet und dem Elektroautobauer Tesla bestärkt wurden, gab es nun zwar Erfreulicheres von Intel und der deutschen SAP , dennoch entschieden sich Anleger in der Techbranche eher für Gewinnmitnahmen.

Während die überzeugenden Cloud-Vertragsbücher von SAP auch Software-Aktien wie Salesforce mit plus 4,3 Prozent Auftrieb gaben, büssten Intel 7,9 Prozent ein. Zwar profitierte der Chipriese und Prozessorhersteller weiter kräftig vom laufenden Boom der KI-Technologien und übertraf mit seinem zweiten Quartal die Erwartungen deutlich. Doch die Aktie ist seit Jahresbeginn extrem stark gelaufen, sodass trotz der aktuellen Verluste immer noch ein Kursplus von rund 150 Prozent bleibt.

Den Papieren des Konkurrenten AMD erging es ähnlich: Sie büssten zuletzt trotz eines viel gelobten Investorentages und einer Kurszielanhebung durch die Bank of America auf 620 US-Dollar 3,3 Prozent auf rund 522 Dollar ein. Ihr Plus seit Jahresbeginn beläuft sich damit aber immer noch knapp 145 Prozent.

Unter den Standardwerten gab es Licht und Schatten. So sprang das Papier von Verizon um 5,8 Prozent hoch und profitierte davon, dass der Telekom-Anbieter im Mobilfunk- und Breitbandgeschäft im abgelaufenen Quartal mehr verdient hatte als erwartet.

Die Anteile von American Express dagegen setzten ihren Abwärtstrend der vergangenen Tage mit einem Abschlag von 4,3 Prozent fort und waren damit Schlusslicht im Dow Jones. Zwar hob der Kreditkartenkonzern sein Umsatzziel nach dem ersten Halbjahr an, doch im zweiten Quartal verfehlten Umsatz und Netto-Gebühreneinnahmen für Kreditkarten die Markterwartungen.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Reto Zanettin
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