Zum aktuellen Geschehen im Dow Jones geht es hier.
Zum aktuellen Geschehen im Nasdaq geht es hier.
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17:35
Der SMI schliesst 0,39 Prozent höher auf 13'815.24 Punkten.
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17:20
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran trotz einer vorläufigen Vereinbarung mit neuen Militärschlägen gedroht, sollte sich die Regierung in Teheran nicht kooperativ zeigen. «Es herrscht noch immer eine gewisse Unsicherheit, was die US-Situation angeht, daher ist es sinnvoll, dass sich der Ölpreis nach dem recht starken Rückgang der letzten Tage von diesem Niveau erholt», sagte Fawad Razaqzada, Marktanalyst bei City Index und FOREX.com. Die US-Rohöl- und Benzinvorräte sind in der vergangenen Woche offiziellen Daten zufolge gesunken.
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17:00
Der Dow steigt in den ersten eineinhalb Handelsstunden um 0,4 Prozent auf 52.217 Punkte. Der marktbreite S&P 500 legte um 0,2 Prozent auf 7.525 Punkte zu. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 0,7 Prozent auf 30.168 Punkte nach oben.
Die am Vortag besonders schwachen Halbleitertitel erholten sich. So legten Micron, AMD, Intel und Marvell Technology um bis zu vier Prozent zu.
An der Spitze des Nasdaq 100 zogen die Anteilsscheine von Applied Materials um fast neun Prozent auf 617 US-Dollar an. Die Bank Citigroup hatte das Kursziel für die Papiere des Anlagenherstellers für die Halbleiterbranche von 550 auf 710 Dollar angehoben.
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16:30
Die SpaceX-Aktie verliert heute zum ersten Mal seit ihrem IPO am vergangenen Freitag. Der Titel notiert rund eine Stunde nach Handelsstart 3 Prozent tiefer als am Vorabend auf 195,10 Dollar. Zur Erinnerung: Der Ausgabepreis betrug 135 Dollar.
Damit fällt Elon Musks neustes Erfolgsprojekt auch in der Rangliste der wertvollsten börsennotierten Unternehmen hinter Amazon auf Rang 6 zurück.
Apropos Bewertung: Laut Business Insider hält sich Starinvestor Michael Burry aus diesem Grund von SpaceX fern. Gemessen an den rund 20 Milliarden Dollar Umsatz erscheine ihm die Bewertung von SpaceX deutlich zu hoch. Er sei derzeit weder investiert noch wette er gegen das Unternehmen.
Ein Teil der starken Kursschwankungen bei den SpaceX-Aktien lässt sich auf den geringen Streubesitz zurückführen. Denn nur ein relativ kleiner Teil der Papiere steht für den Handel zur Verfügung. Da die Sperrfristen, die Insider am Verkauf hindern, in den kommenden Monaten auslaufen, könnte dies zusätzlichen Abwärtsdruck auf die Anteilsscheine ausüben.
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16:00
Die Aktien des Biotech-Unternehmens UniQure gewinnen am Mittwoch 65 Prozent auf knapp 45 Dollar. Die Aussicht auf eine schnellere Zulassung einer Gentherapie gegen die Erbkrankheit Huntington überzeugt die Anleger.
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15:30
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte kletterte am Morgen (Ortszeit) um 0,3 Prozent auf 52.190 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 stand 0,2 Prozent im Plus bei 7523 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 0,3 Prozent auf 26.440 Punkte.
Für gute Stimmung sorgten ermutigende Konjunkturdaten: Die US-Einzelhändler steigerten ihren Umsatz im Mai um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Von Reuters befragte Experten hatten nur mit einem Plus von 0,5 Prozent gerechnet. Das Hauptaugenmerk der Anleger liegt auf der ersten Pressekonferenz des neuen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh und seinen Einschätzungen zu Inflation, Arbeitslosigkeit und den Konjunkturaussichten. Am Leitzins dürfte die Notenbank nach Ansicht von Ökonomen in dieser Sitzung nicht rütteln.
Zu den Favoriten am Aktienmarkt zählten die Papiere hoch bewerteter Chiphersteller, darunter Broadcom, Micron Technology, Advanced Micro Devices und Intel, die zwischen zwei Prozent und drei Prozent gewannen. Am Dienstag hatten Investoren in dem Sektor Kasse gemacht. Die Analysten von Citi erwarten, dass der Markt für Chipfertigungsanlagen dank des KI-Booms bis 2028 ein Volumen von rund 250 Milliarden US-Dollar erreichen wird.
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14:50
Gut 45 Minuten vor dem Börsenstart taxierte der Broker IG den Dow Jones Industrial knapp 0,1 Prozent tiefer auf 51'967 Punkte. Er hatte am Dienstag dank der Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Krieges seine Rekordjagd fortgesetzt und mit Gewinnen geschlossen.
Den seit Jahresbeginn stark gelaufenen, technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 erwartet IG indes 0,6 Prozent erholt bei 30'156 Punkten. Am Vortag hatte das Börsenbarometer auch wegen Gewinnmitnahmen bei den heiss gelaufenen Halbleiteraktien einen deutlichen Rückschlag erlitten. Doch auch für diese dürfte es nun wieder bergauf gehen.
Bei der ersten Fed-Zinssitzung unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh wird weiter keine Änderung beim Leitzins erwartet. Ökonomen rechnen überwiegend damit, dass die Notenbanker den Leitzins zum vierten Mal in Folge in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent halten werden. Zuletzt hatte die Fed im Dezember an der Zinsschraube gedreht, als der Leitzins um 0,25 Prozentpunkte gesenkt worden war.
Für die am Dienstag besonders schwachen Halbleitertitel zeichnet sich am Mittwoch eine Erholung ab. So legten Marvell Technology, Intel, AMD und Micron vorbörslich um bis zu knapp 4 Prozent zu.
Bei SpaceX zeichnet sich mit einem Kursplus von 1,8 Prozent eine Fortsetzung des Aufwärtstrends ab - wenngleich das Tempo nach dem Rekord-Börsengang damit spürbar nachlässt. An den ersten drei Handelstagen ist der Wert der Aktie bereits um fast die Hälfte zum Ausgabepreis gestiegen.
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14:25
Fortschritte bei der Entwicklung einer neuen Chip-Fertigungstechnik geben den Aktien von Intel Auftrieb. Die Papiere des US-Chipkonzerns legen im vorbörslichen Handel um rund drei Prozent zu. Intel hat nach eigenen Angaben mit der Testproduktion eines neuen Herstellungsprozesses mit der Bezeichnung 18A begonnen, der eine um neun Prozent höhere Leistung bietet. Mit diesem Schritt will das Unternehmen zeigen, dass es seine Fertigungsziele einhält, und die Technologie für Auftragskunden attraktiver machen. Intel profitiert von einer starken Nachfrage nach seinen Prozessoren von Firmen, die Dienstleistungen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) anbieten.
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14:00
Spekulationen auf Ernteschäden durch das Wetterphänomen El Niño treiben die Kakaopreise in die Höhe. Die Futures an der Londoner Rohstoffbörse ICE kletterten um 1,5 Prozent auf 3202 Pfund Sterling die Tonne, nachdem sie bereits am Dienstag 6,4 Prozent zugelegt hatten. Wetterforscher sagen voraus, dass das natürliche Klimaphänomen besonders stark ausfallen könnte, was Extremwetter, Überflutungen und Dürre zur Folge haben könnte. Das würde die Kakao-Produktion in der Saison 2026/27 in Westafrika sowie in Ecuador - dem drittgrössten Produzenten - erheblich beeinträchtigen.
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13:35
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13:15
Die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr iranischen Öls auf den Weltmarkt drückte indes weiter die Ölpreise. Die Nordsee-Rohölsorte Brent und US-Leichtöl WTI verbilligten sich um jeweils rund ein halbes Prozent auf 78,78 und 75,81 Dollar je Fass (159 Liter). Seit vergangenem Mittwoch sind die Ölpreise um insgesamt fast 16 Prozent gefallen und nähern sich allmählich dem Vorkriegsniveau von rund 70 Dollar.
Berichten zufolge wollen die USA mit dem Abkommen zur Beendigung des Krieges auch die Sanktionen gegen iranisches Öl aufheben. Bislang sind jedoch nur wenige Details des US-iranischen Abkommens, das am Freitag unterzeichnet werden soll, öffentlich bestätigt worden. Zudem befinden sich die US-Ölreserven auf dem niedrigsten Stand seit 1983. «Die Gesamtexporte des Iran könnten rund zwei Prozent der weltweiten Nachfrage ausmachen», sagte Luka Belobrajdic, Ökonom bei der australischen Grossbank Westpac. Er warnte jedoch, eine Lockerung der Sanktionen werde wahrscheinlich nicht sofort erfolgen und von einem dauerhaften Frieden abhängen.
Die Aussicht auf zusätzliches Öl liess Investoren dennoch bei Staatsanleihen zugreifen. «Niedrigere Preise könnten zu einer Erholung in der Industrie und bei der Verbraucherstimmung führen», erläuterte Deutsche-Bank-Stratege Maximilian Uleer.
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13:00
Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start höher:
Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 0,25 Prozent im Plus.
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11:50
Belastet von einer Gewinnwarnung des Autobauers BMW muss der Dax einen erneuten Test der 25'000-Punkte-Marke am Mittwoch vertagen. Zweimal ist der deutsche Leitindex in dieser Woche über der Tausendermarke schon abgedreht und nun entfernte er sich geringfügig von ihr. Vorsicht prägt vor dem US-Zinsentscheid am Abend das Geschehen.
Nach der gekappten Prognose von BMW prägten schwache Automobilwerte den Dax. Gegen Mittag lag der Leitindex leicht mit 0,15 Prozent im Minus bei 24'872 Punkten. Er war damit wieder nahe an seiner 21-Tage-Linie, die als Kurzfristindikator gilt. Der MDax mit den mittelgrossen deutschen Werten schlug sich mit einem Anstieg um ein halbes Prozent auf 32'748 Punkte besser.
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11:37
Am Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Mittwoch eine positive Grundstimmung. Der Leitindex SMI zeigt sich gegen 11.25 Uhr 0,15 PRozent höher bei 13'778,44 Punkten. Der SMIM der mittelgrossen Werte gewinnt derweil 0,42 Prozent auf 3077,00 Punkte, und der breite SPI liegt mit 0,09 Prozent auf 19'413,79 Zähler ebenfalls leicht im Plus.
Im SMI liegen konjunktursensitive Titel wie ABB (+0,8 Prozent), aber auch Bauwerte wie Sika (+0,5 Prozent) oder Holcim (+0,8 Prozent) vorn. Dagegen hinken defensive Titel, die zu unsicheren Zeiten gesucht waren, nun hinterher. Entsprechend fallen Swisscom (-1,6 Prozent) oder auch Vertreter der Versicherungsbranche mit Swiss Re (-1,2 Prozent), Swiss Life (-0,9 Prozent) oder Zurich (-0,9 Prozent) zurück. Die Schwergewichte zeigen sich uneinheitlich mit Gewinnen bei Roche (+0,6 Prozent) über mehr oder weniger stabile Novartis (-0,1 Prozent) bis hin zu leichten Verlusten für Nestlé (-0,2 Prozent).
UBS (+0,5 Prozent auf 40,38 Fr.) liegen im vorderen Drittel, verteidigen aber auch dank positiver US-Branchenvorgaben die am Vortag erstmals seit der Finanzkrise übersprungene Marke von 40 Franken.
Verluste verzeichnen derweil Kühne+Nagel (-1,5 Prozent). Der Logistiker hatte während des Iran-Kriegs von den durch die Sperrung der Strasse von Hormus gestiegenen Frachtraten profitiert. Mit dem näher rückenden Abkommen schwinde dieser Vorteil, heisst es am Markt.
Mit kräftigen Kursgewinnen machen Straumann (+10 Prozent) auf sich aufmerksam. Der Dentalimplantatehersteller hat seine Margenprognose am Morgen deutlich erhöht. Analysten zeigen sich insbesondere über das Ausmass der Erhöhung positiv überrascht. Es wird nun mit positiven Konsensänderungen gerechnet.
Nach oben geht es auch für Lastminute (+2,8 Prozent). Der Online-Reiseanbieter will etwa 25 Prozent der Arbeitsplätze in mehreren Ländern abbauen und verstärkt auf KI setzen.
Wenig gefragt sind Kuros (-3,8 Prozent) am Investorentag. Börsianer monieren, dass das Unternehmen bislang wenig Neues gesagt habe und lediglich die Strategie zu seinem Knochenersatzprodukt MagnetOs präsentiere.
Die am Montag an der SIX gestarteten Matador zeigten sich mit 4,25 Franken (+3,7 Prozent) freundlich. Der Referenzpreis lag bei 3,85 Franken je Aktie. Die Matador-Aktie war bereits an der BX Swiss sowie in Deutschland handelbar.
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10:58
Die erfreuliche positive Gewinnwarnung unterstreicht unsere positive Sicht auf Straumann, schreibt die Helvetische Bank in einem Kommentar. Es wird zunehmend sichtbar, dass Straumann in eine Phase mit beschleunigter Margenexpansion eintrete. Die Kombination aus strukturellem Marktwachstum, anhaltenden Marktanteilsgewinnen, steigender Profitabilität im Orthodontics-Geschäft, Skaleneffekten im Scannerbereich sowie den Effizienzgewinnen aus der Smartee-Partnerschaft und der lokalen Produktion in China schaffe die Grundlage für eine Phase überdurchschnittlichen Gewinnwachstums. Die Helvetische veranschlagt den fairen Wert von Straumann bei 130 Franken.
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10:17
Am Tag des Zinsentscheids der US-Notenbank unter neuer Führung zeigen sich die Dax-Anleger leicht nervös. Der deutsche Leitindex notierte eine Stunde nach Eröffnung am Mittwoch 0,3 Prozent tiefer.
Angesichts der erhöhten Inflation in den USA rechnen Experten zwar nicht mit einer Veränderung der Zinsspanne. Investoren warten jedoch mit Spannung auf die erste Pressekonferenz des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh. «Die Börsen preisen aktuell eine Zinserhöhung in diesem Jahr ein. Der US-Präsident fordert sinkende Zinsen. In diesem Spannungsfeld wird Kevin Warsh seinen eigenen Weg finden müssen», resümierte Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners. Zudem werden am Mittwochabend die Zinsprognosen der einzelnen Fed-Mitglieder aktualisiert. Diese dürften zeigen, für welchen künftigen Zinspfad sich eine Mehrheit in der US-Notenbank abzeichnet.
Im Fokus bei den Einzelwerten standen Aktien aus dem Automobilsektor. BMW hat wegen der Krise auf dem chinesischen Automarkt die Prognose für das laufende Jahr gekappt. Die Titel des Münchner Autobauers rutschten daraufhin um mehr als sieben Prozent ab. In deren Sog büssten die Rivalen Mercedes-Benz und Volkswagen 3,5 und 2,5 Prozent ein.
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09:45
Der Schweizer Aktienmarkt ist am Mittwoch mit kaum veränderten Kursen gestartet. Der Leitindex SMI bewegt sich im frühen Handel gegen 09.40 Uhr mit plus 0,10 Prozent auf 13'775,32 Punkte nur wenig. Der SMIM der mittelgrossen Werte gewinnt 0,33 Prozent auf 3074,22 Punkte und der breite SPI liegt mit 0,18 Prozent auf 19 425,52 Zähler leicht im Plus.
Die Vorgaben aus Übersee sind keine Unterstützung, denn nach den starken Kursgewinnen der Vorwochen und dem SpaceX-IPO kam es insbesondere an der Nasdaq zu Gewinnmitnahmen. Derweil sank immerhin der Ölpreis für die Sorte Brent erstmals seit Anfang März unter 80 US-Dollar. Mit Blick auf das Abkommen zwischen den USA und dem Iran sind die Details weiter vage, eine Unterzeichnung ist für Freitag in der Schweiz geplant.
«Vor der Fed-Sitzung am Abend nehmen Anleger weiter Risiko aus ihrem Portfolio, zumal die Bewertungen gerade durch SpaceX immer höher werden», sagt ein Händler. Bei der ersten Sitzung unter ihrem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh wird weniger auf die Entscheidung selbst geschaut; denn es werden unveränderte Zinsen erwartet. «Der Blick der Anleger wird sich vielmehr auf den ersten Auftritt von Warsh, seinen Ton und die Dot Plots richten - und ob es sogar zu einer 'taubenhaften' Überraschung kommt», so ein Börsianer.
Im SMI übernehmen Lonza (+1,1 Prozent) die Spitze, hingegen liegen die defensiven Swisscom (-1,4 Prozent) am Indexende, gefolgt von Kühne+Nagel (-1,1 Prozent). UBS (+0,4 Prozent), die am Vortag erstmals seit 2008 wieder über 40 Franken gestiegen waren, können diese Marke auch dank positiver US-Branchenvorgaben verteidigen.
Hervor stechen Straumann (+7,3 Prozent) nach einer Prognoseerhöhung. Der Zahnimplantatehersteller erwartet neu eine Ausweitung der Kern-EBIT-Marge um 140 bis 170 Basispunkte zu konstanten Wechselkursen von 2025, zuvor hatte er einen Anstieg um 30 bis 60 Basispunkte in Aussicht gestellt.
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09:32
Am Tag des ersten Zinsentscheids der US-Notenbank unter neuer Führung zeigen sich die Börsenanleger in Asien überwiegend zuversichtlich. Für Optimismus sorgten am Mittwoch vor allem die gefallenen Ölpreise angesichts der Fortschritte bei den Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran. In Japan stieg der Leitindex Nikkei in der Spitze auf ein neues Allzeithoch von 70.125,75 Punkten. Aus dem Handel ging er 0,7 Prozent höher bei 69,902 Zählern. Der breiter gefasste Topix schloss 0,6 Prozent fester bei 4013 Stellen. Die Börsen in China und Südkorea verzeichneten ebenfalls ein leichtes Plus.
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09:09
Die Aktien der UBS (+0,2 Prozent), welche am Vortag erstmals die Marke von 40 Franken übersprungen haben, ziehen leicht an. Die positive Entwicklung könnte sich in nächster Zeit fortsetzen, heisst es am Markt. Immerhin seien Finanzwerte in den USA am Dienstag unter den grösseren Gewinnern gewesen. Die Gewinnerliste im SMI wird von Lonza (+0,8 Prozent) und Holcim (+0,6 Prozent) angeführt.
Straumann (+7,5 Prozent) sollten nach einer deutlichen Erhöhung der Profitabilitätsziele für 2026 stark zulegen. Der Zahnimplantatehersteller erwartet neu eine Ausweitung der Kern-EBIT-Marge um 140 bis 170 Basispunkte zu konstanten Wechselkursen von 2025, zuvor hatte er einen Anstieg um 30 bis 60 Basispunkte in Aussicht gestellt.
Unter den kleineren Werten baut der IT-Händler Also seine Plattform mit KI-Lösungen aus. Die Aktie startet leicht tiefer mit -0,8 Prozent, nachdem der Titel vorbörslich noch angezogen hatte.
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08:26
Belimo: William O'Neill hat die Coverage mit dem Rating Kaufen aufgenommen.
Bystronic: Kepler Cheuvreux nimmt die Bewertung nach einer Gewinnwarnung mit Reduce und einem Kursziel von 150 Fr. wieder auf.
Clariant: Oddo BHF bestätigt Rating Outperform mit einem neuen Kursziel von 10,50 nach 11 Fr.
Landis+Gyr: UBS senkt das Kursziel auf 51 von 55 Fr., belässt die Einstufung auf Neutral.
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08:06
Der Swiss Market Index (SMI) wird von der Bank Julius Bär 0,08 Prozent tiefer erwartet. Alle 20 SMI-Titel etwas im Angebot, grössere Ausschläge bleiben aus.
Auf der anderen Seite verlieren Landis+Gyr 1,5 Prozent nach einer Kurszielsenkung. Eher überraschend halten sich die Halbleiter-Zulieferer Comet, Inficon und VAT nach der Kurskorrektur bei den US-Technologiewerten.
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07:43
«Für den US-Dollar wird ausschlaggebend sein, ob sich Warsh im Statement heute schon taubenhaft anhört, den Preisschock als temporär bezeichnet und sich damit die Zinserhöhungserwartungen als ungerechtfertigt herauskristallisieren», schreibt die Commerzbank in einem Kommentar. Und die Helaba ergänzt: «Warsh kann nun zeigen, dass er unabhängig ist und die Geldpolitik nicht zum Instrument des Weissen Hauses werden lassen will.»
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07:27
Nach dem stabilen Vortag dürfte der Dax am Mittwoch etwas weiter von seinem Wochenhoch zurücksetzen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zweieinhalb Stunden vor dem Xetra-Start etwa 0,4 Prozent tiefer auf 24'808 Punkte. Damit zeichnet sich ein Test der 21-Tage-Linie bei derzeit 24'814 Punkten ab.
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06:22
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank vorbörslich leicht höher mit einem Plus von 0,1 Prozent indiziert. Bei den hiesigen Technologiewerten dürfte es im Zuge der Gewinnmitnahmen im Nasdaq vom Vortag ebenfalls zu Kursabgaben kommen, während der SMI sich stärker am Dow Jones orientieren dürfte, welcher am Dienstag auf einem neuen Allzeithoch schloss.
Vor der ersten Zinssitzung unter Kevin Warsh werden Anleger vor allem beobachten, wie der neue Fed-Chef den Spagat zwischen dem Druck der Märkte auf einen strafferen geldpolitischen Kurs und dem Wunsch des US-Präsidenten nach niedrigeren Zinsen meistert. «Wir gehen davon aus, dass Warsh die Bedeutung des geldpolitischen Ausblicks relativieren wird», teilte der Vermögensverwalter Pictet dazu mit.
Stattdessen dürfte er mit Blick auf Leitzinsen und Inflation zur Geduld mahnen. Das wäre gemessen an den Markterwartungen ein Signal für einen eher lockeren geldpolitischen Kurs. Eine Änderung des Leitzinses gilt derzeit als unwahrscheinlich. Investoren blicken deshalb primär auf die Pressekonferenz und die neuen Zinsprognosen. Erwartet werden Hinweise auf den künftigen Kurs der US-Notenbank: eher expansiv oder restriktiv.
Hierzulande legt zudem die KOF ihre Konjunkturprognose für den Sommer vor und Kuros hält den Kapitalmarkttag ab.
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06:17
An der Tokioter Börse machte der japanische Leitindex Nikkei anfängliche Verluste wett und stieg um 0,6 Prozent auf 69'823,80 Punkte. Der breiter gefasste Topix legte um 0,8 Prozent auf 4024,25 Zähler zu. Die Börsen in Hongkong und Shanghai zeigten sich dagegen kaum verändert.
Die Marktbreite in Tokio blieb solide: Im Nikkei standen 155 Gewinnern lediglich 68 Verlierer gegenüber. Unterstützung kam von vielen KI-Werten, die den Leitindex zuletzt angetrieben hatten. Die Papiere des Chip-Prüfgeräteherstellers Lasertec sprangen um 13,7 Prozent nach oben. Die Aktien des Elektronikbauteile-Produzenten Murata Manufacturing gewannen 4,6 Prozent.
Zu den grössten Verlierern zählte dagegen der Technologieinvestor SoftBank mit einem Minus von drei Prozent. Ebenfalls unter Druck standen die Papiere der Reederei Nippon Yusen, die 2,5 Prozent nachgaben.
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06:12
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06:07
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00:05
Der Dow Jones Industrial hat am Dienstag seine Rekordrally fortgesetzt. Der US-Leitindex profitierte weiter von den gesunkenen Inflationssorgen, denn der Ölpreis ist seit der Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Krieges auf Talfahrt. Im Technologiesektor allerdings überwogen die Verluste deutlich. Hier agierten die Anleger nach den fulminanten Kursgewinnen in den letzten Wochen vorsichtig und nahmen Gewinne mit.
So fiel der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 um 1,89 Prozent auf 29'968,13 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,57 Prozent auf 7511,35 Punkte nach unten. Der Dow Jones stieg am Ende um 0,64 Prozent auf 51'999,67 Punkte.
Beobachter Stephen Innes mahnte zur Vorsicht: «Der Markt wird so bewertet, als sei der Gewinnboom im KI-Bereich nicht nur real, sondern auch stabil, skalierbar und breit genug, um Rekordbewertungskennzahlen zu rechtfertigen.» Sollte sich dies als richtig erweisen, könnte sich die Rallye weiter selbst verstärken. Wenn sich die Gewinne jedoch nur wie gewohnt entwickeln und die Erwartungen von hier aus nachgeben, werde es deutlich schwieriger, das Bewertungsproblem zu ignorieren.
Im Fokus bleibt nach dem Rekord-Börsengang in New York Elon Musks Raumfahrt- und KI-Konzern SpaceX. Nachdem die Aktien an den ersten zwei Handelstagen bereits um knapp 43 Prozent im Vergleich zum Ausgabepreis gestiegen sind, gab es nun weitere Kursgewinne von 4,8 Prozent.
Zwischenzeitlich waren die Aktien von SpaceX um gut 17 Prozent nach oben geschnellt, woraus sich eine Marktkapitalisierung von fast 3 Billionen Dollar ergeben hatte. Damit hatte der Konzern beim Börsenwert sowohl den Handels- und Technologieriesen Amazon als auch den Softwaregiganten Microsoft überholt. Zum Handelsschluss musste SpaceX zwar wieder Microsoft den Vortritt lassen, war aber letztlich knapp mehr wert als Amazon und damit in puncto Marktkapitalisierung weltweit die Nummer fünf.
Die von SpaceX angekündigte Übernahme des Start-ups und Kooperationspartners Anysphere, das den KI-gestützten Softwarecode-Editor Cursor entwickelt hat, untermauert Elon Musks Ambitionen im Bereich Künstliche Intelligenz. Sein Chatbot Grok, hinter dem die mit SpaceX fusionierte KI-Firma xAI steht, ist bisher deutlich weniger populär als ChatGPT und Claude von OpenAI und Anthropic. Die beiden KI-Platzhirsche haben ebenfalls angekündigt, den Sprung auf das Börsenparkett wagen zu wollen.
Im Dow waren solche Aktien gefragt, die von einer konjunkturellen Aufhellung besonders profitieren dürften. So zogen die Papiere der Bank Goldman Sachs um 1,4 Prozent und die des Wettbewerbers JPMorgan um 3,7 Prozent an.
Unter den Technologiewerten zollten insbesondere Aktien aus dem Halbleiterbereich ihrer von Hoffnungen rund um Künstliche Intelligenz getriebenen Rally Tribut. So sackten Intel um 8,5 und Marvell Technology um 9,8 Prozent ab.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

