13:28
Irans Streitkräfte haben ihre Angriffe auf Israel für beendet erklärt. Die Islamische Republik habe zur Unterstützung des Libanons Israel eine «schmerzhafte Antwort» erteilt, hiess es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Militärführung. «Vor diesem Hintergrund wird die Einstellung der Operationen der Streitkräfte bekanntgegeben.»
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13:23
Anleger trennen sich von Luftfahrtaktien. Die Titel von Air France, Wizz Air, IAG und der Lufthansa gaben zwischen rund 1,5 und fast drei Prozent nach. Die weltweite Luftfahrtbranche hat ihre Gewinnprognose für 2026 wegen des Nahost-Konflikts fast halbiert. Als Gründe nannte der Verband gestiegene Treibstoffkosten und gestörte Flugkorridore.
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13:16
Die zunehmenden Sorgen der Anleger über die künftige Geldpolitik wichtiger Notenbanken setzen den Goldpreis stark unter Druck. Das Edelmetall verbilligt sich um knapp ein Prozent auf rund 4293 Dollar je Feinunze und erreicht damit den tiefsten Stand seit fast sechs Monaten. Nach überraschend starken US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag rechnen viele Anleger fest mit einer Zinserhöhung der US-Notenbank in diesem Jahr.
Zugleich befürchten sie, dass die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten die Energiepreise und damit die Inflation weiter anheizen. Die Fed versucht, mit erhöhten Zinsen die Teuerungsrate auf den Zielwert von zwei Prozent zu drücken. «Gold könnte als Nächstes die psychologisch wichtige Marke von 4000 Dollar testen, sollte der US-Inflationsbericht in dieser Woche höher als erwartet ausfallen», warnt Han Tan, Chefanalyst bei der Handelsplattform Bybit. Bei steigenden Zinsen schichten Anleger vermehrt in verzinste Anlagen um, was die Nachfrage nach Edelmetallen dämpft.
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13:05
Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start tiefer:
Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 0,3 Prozent im Minus.
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11:54
Der US-Dollar setzt seine jüngste Stärke auch zum Wochenstart fort. Sowohl zum Franken als auch zum Euro weitet der Greenback seine Gewinne noch weiter aus. Das Dollar/Franken-Paar nimmt mit Kursen von zuletzt 0,7986 langsam die 80-Rappen-Marke ins Visier, während das Euro/Dollar-Paar mit 1,1502 unter die 1,15er Marke zu rutschen droht. Gleichzeitig ist das Euro/Franken-Paar mit 0,9185 kaum bewegt.
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11:35
Die Lage im Nahen Osten ist über das Wochenende wieder eskaliert und schickt die Aktienmärkte weltweit auf Tauchgang. Dem kann sich auch der Schweizer Aktienmarkt nicht entziehen. Der Swiss Market Index (SMI) verliert gegen 11.25 Uhr 0,69 Prozent auf 13'295,84 Punkte. Die Verlierer (17) sind klar in der Überzahl. Der SMIM der mittelgrossen Werte fällt um 0,81 Prozent auf 2969,41 Punkte und der breite SPI um 0,83 Prozent auf 18'768,92 Punkte. Die Entwicklungen im Nahen Osten über das Wochenende bestätigten einmal mehr, wie fragil und unvorhersehbar die dortige Lage sei, kommentiert ein Händler.
Trotz der vereinbarten Waffenruhe kam es am Wochenende erneut zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und dem Iran. Das führt zu einem erneuten Anstieg der Ölpreise. «Damit sind alle Befürchtungen hinsichtlich einer hartnäckigen Inflation zurück im Markt und treffen auf Anleger, die sich jetzt entscheiden müssen, ob sie vor der Sommerpause lieber noch etwas Risiko aus ihren Depots nehmen», erklärt ein Händler.
Zusätzlich führten die deutlich besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten am vergangenen Freitag zu einem Anstieg der Renditen am Anleihemarkt. «Damit kommt erneuter Bewertungsdruck für Aktien auf, da Anleihen zunehmend eine Alternative zu einem möglicherweise überhitzten Aktienmarkt darstellen», sagt der Börsianer.
In Europa geben die wichtigsten Indizes wie etwa der deutsche Dax oder auch der französische CAC-40 in ähnlichem Umfang nach wie der SMI. In Asien sind die Abgaben am Morgen teilweise deutlich stärker ausgefallen. Dort setzte vor allem der Ausverkauf im US-Techsektor am vergangenen Freitag viele Notierungen unter Druck.
Hierzulande halten sich unter den Blue Chips nur die beiden als defensiv geltenden Swisscom (+0,4 Prozent) und Givaudan (+0,9 Prozent) über weite Strecken im Plus. Beim Aromen- und Duftstoffkonzern liegt dies auch an einer Hochstufung durch Goldman Sachs. Die Experten haben eine Kehrtwende gemacht und empfehlen die Papiere neu zum Kauf, nachdem sie sie zuvor mit Verkaufen eingestuft hatten.
Neben den Finanzierungsfragen verweisen viele Händler auch auf den am Freitag anstehenden Börsengang von SpaceX. Nicht nur, dass er als ein grosser Stimmungstest für den Sektor gesehen wird. Um an diesem Mega-Event teilnehmen zu können, sei es auch gut möglich, dass Investoren ihre Mittel aus anderen Engagements abziehen - allen voran der zuvor heiss gelaufenen Technologie-Branche.
Aber nicht nur der SpaceX-IPO gilt als wegweisendes Ereignis in dieser Woche. Mit der EZB beginnt am Donnerstag zudem eine neue Zentralbanken-Runde. In der kommenden Woche folgen dann Fed und SNB. In allen Fällen werden Marktteilnehmer vor allem darauf achten, wie die Währungshüter die weitere Inflationsentwicklung bewerten, zumal sich kein Ende des Nahost-Konfliktes abzeichnet.
Wie nervös Anleger auf schlechte Nachrichten reagieren, zeigt sich zum Wochenstart auch bei Kardex. Die Titel sacken um 13,5 Prozent ab, nachdem der Lagerlogistiker angekündigt hat, 2026 eine tiefere EBIT-Marge zu erwarten.
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11:06
Die Aussicht auf einen Bieterkampf um die italienische Bank Monte dei Paschi di Siena (MPS) beflügelt die Aktien. Die Titel des Instituts aus der Toskana schiessen an der Börse in Mailand um mehr als elf Prozent nach oben. Der grössere Rivale Banco BPM kündigte am Sonntag an, MPS zu Gesprächen über eine Fusion einzuladen. Zugleich hat Intesa Sanpaolo bereits ein Gebot über 30,6 Milliarden Euro für alle MPS-Aktien angekündigt. Insidern zufolge erwägen auch weitere Konkurrenten wie die BPER Banca ein Angebot für die einst vom Staat gerettete Traditionsbank. Die Aktien von Intesa geben rund vier Prozent nach, die Titel von BPM ein halbes Prozent. BPER-Papiere klettern um fünf Prozent.
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10:11
Verstärkte US-Zinsängste und der sich wieder zuspitzende Krieg zwischen Israel und dem Iran haben den Anlegern am deutschen Aktienmarkt den Wochenauftakt verhagelt. Der Dax fiel um 0,8 Prozent auf 24'553 Punkte und rutschte damit klar unter die 21-Tage-Linie, die aktuell bei 24'710 Zählern verläuft und als Indikator für den kurzfristigen Trend gilt.
Die Chemiewerte litten unter einer Analystenstudie und verbuchten Abgaben zwischen 0,2 und 1,1 Prozent. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte die Anteilsscheine von Evonik und Symrise jeweils von «Buy» auf «Neutral» abgestuft. Georgina Fraser positioniert sich in ihrer Branchenanalyse vom Montag für einen neuerlichen Abschwung für Europas Chemiebranche.
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10:01
Im SMI lösen Sika und Holcim mit Kursverlusten von fast 2,0 Prozent die Schlusslichter Richemont und Partners Group aus der Eröffnung ab.
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09:58
Die Valoren des Flugzeugbauers Airbus gerieten am Montag mit einem Kursabschlag von zwei Prozent besonders unter Druck und rutschten ans Dax-Ende. Der Flugzeugbauer hat laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg einige Kunden über Verzögerungen bei Maschinen der A320neo-Familie informiert, die 2027 und 2028 ausgeliefert werden sollen.
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09:36
Die neue Eskalation im Nahen Osten schickt den Schweizer Aktienmarkt zum Wochenstart auf Talfahrt. Der Swiss Market Index (SMI) verliert gegen 9.30 Uhr 0,72 Prozent auf 13'291,56 Punkte. Die Verlierer (17) sind klar in der Überzahl. Der SMIM der mittelgrossen Werte fällt um 0,87 Prozent auf 2967,94 Punkte und der breite SPI um 0,77 Prozent auf 18'779,96 Punkte.
Die Schweizer Börse befindet sich damit in guter Gesellschaft: Nachdem die Börsen in Asien bereits deutlich tiefer in die neue Woche gestartet sind, geben auch die wichtigsten europäischen Pendants nach. Für die Wall Street zeichnen sich aktuell ebenfalls weitere Kursverluste ab.
Israel hat als Vergeltung für Raketenangriffe auf nördliche Gebiete Luftangriffe auf den Iran gestartet. Israel setzte die neuen Angriffe trotz der Warnungen von US-Präsident Donald Trump um, von neuen Massnahmen abzusehen. «Man fragt sich nun, ob die Anleger zusehends etwas nervöser werden», kommentiert ein Händler. Immerhin sei auch 100 Tage nach Kriegsbeginn kein Friedensabkommen in Sicht.
Mit den aufgeflammten Spannungen zwischen Israel und dem Iran sind auch die Ölpreise wieder deutlich gestiegen, verharren aber noch unter der psychologisch wichtigen Marke von 100 US-Dollar je Barrel. Zudem sei bei den Renditen ein Aufwärtsdruck zu erkennen, was ebenfalls belasten könnte, so ein Marktbeobachter.
Von den hiesigen Blue Chips gewinnen gegen den Trend Givaudan (+0,4 Prozent) hinzu. Dies liegt an einer Hochstufung durch Goldman Sachs. Die Experten haben eine Kehrtwende gemacht und empfehlen den Aromen- und Duftstoffkonzern neu zum Kauf, nachdem sie ihn zuvor mit Verkaufen eingestuft hatten.
Diese erneuten Spannungen treffen auf einen Markt, der nach dem jüngsten US-Ausverkauf zum Wochenschluss ohnehin angeschlagen war. In den USA hatten sich am Freitag die Gewinnmitnahmen im Tech-Sektor nochmals beschleunigt und zu deutlichen Kursverlusten geführt.
Der deutlich besser als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht für den Mai hatte diesen Ausverkauf am Freitag gestützt. Denn die starken Daten liessen die Renditen von US-Staatsanleihen ansteigen. Dies schürte Befürchtungen, dass höhere Finanzierungskosten gerade jene Unternehmen belasten könnten, die stark in den Ausbau der KI investieren.
Kardex sacken um 12 Prozent ab, nachdem der Lagerlogistiker angekündigt hat, 2026 eine tiefere EBIT-Marge zu erwarten.
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09:06
Der Swiss Market Index (SMI) startet mit einem Minus von 0,7 Prozent. Die defensiven Valoren Swisscom, Zurich Insurance, Swiss Life und Swiss Re starten mit leichten Kursgewinnen. Derweil legen Givaudan 0,2 Prozent zu, nachdem Goldman Sachs das Rating von Sell gleich auf Buy erhöht hatte.
Das Verlierertableau führt Logitech (-3,0 Prozent) vor Sika (-1,8 Prozent), Partners Group (-1,7 Prozent) und ABB (-1,6 Prozent) an.
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08:28
Accelleron: UBS erhöht das Kursziel auf 92,50 nach 92 Fr. mit der Einstufung Buy.
Burckhardt Compression: Research Partners senkt das Kursziel auf 700 von 750 Fr., Rating bleibt Kaufen.
Clariant: Goldman Sachs geht bei der Einstufung auf Neutral von Sell mit einem Kursziel von 8,50 nach 7,50 Fr.
Flughafen Zürich: UBS kürzt Kursziel auf 247 von 260 Fr. mit Rating Neutral.
Givaudan: Goldman Sachs erhöht das Rating auf Buy von Sell, mit neuen Kursziel von 3500 nach 2900 Fr.
Partners Group: CFRA senkt das Kursziel auf 1050 von 1120 Fr., die Einstufung lautet weiterhin Buy.
Swatch: CFRA erhöht das Kursziel auf 220 von 190 Fr. und belässt die Einstufung auf Hold.
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08:20
Belastet von verstärkten Zinsängsten und dem sich wieder zuspitzenden Krieg zwischen Israel und dem Iran wird der deutsche Aktienmarkt am Montag schwach erwartet. Knapp eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Dax ein Minus von 1,4 Prozent auf 24.402 Punkte. Der Leitindex dürfte damit wohl deutlich unter die 21-Tage-Linie fallen, die aktuell bei 24'700 Zählern verläuft und als Indikator für den kurzfristigen Trend gilt.
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08:07
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der Bank Julius Bär vorbörslich 1,03 Prozent tiefer. Einzig Givaudan notiert höher, mit einem Plus von 0,5 Prozent. ABB verlieren 2,3 Prozent, Roche 2,0 Prozent, Richemont 1,7 Prozent, Sika und Logitech je 1,5 Prozent. Das Schwergewicht Nestlé hält sich nahezu unverändert, während Novarits 0,2 Prozent nachgeben.
Derweil wird der Mid-Cap-Index SMIM 1,1 Prozent tiefer gehandelt. Alle 30 Titel notieren unter roten Vorzeichen. BB Biotech weist mit 2,6 Prozent den höchsten Verlust aus, gefolgt von AMS (-2,4 Prozent) sowie Basilea und Sandoz (je -1,6 Prozent).
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07:37
Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verlusten von rund einem Prozent in den Handel starten. Am Freitag hatte er 0,7 Prozent tiefer bei 24'759,05 Punkten geschlossen. Anleger machten zum Wochenausklang vor allem bei Technologieaktien Kasse. Ein überraschend starker Stellenaufbau in den USA nährte die Spekulationen auf steigende Zinsen zum Jahresende, was auch an den US-Börsen für maue Stimmung sorgte. Im Mittelpunkt am Montag stehen die Entwicklungen in den Kriegen in Nahost und in der Ukraine. Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht zum Montag militärische Ziele im Iran angegriffen.
Derweil gibt der SMI vorbörslich weiter nach und baut die Kursverluste auf Minus 0,85 Prozent aus.
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07:09
Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht zum Montag militärische Ziele im Iran angegriffen und sich damit über Warnungen von US-Präsident Donald Trump hinweggesetzt. Die Angriffe richteten sich nach israelischen Militärangaben gegen Ziele im Westen und Zentrum des Landes. Dabei setzte Israel nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden luftgestützte ballistische Raketen ein, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna meldete. In der Hauptstadt Teheran waren der iranischen Nachrichtenagentur Mehr zufolge Explosionen zu hören. Zuvor hatte Trump den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu davor gewarnt, die laufenden Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran durch weitere Militärschläge zu gefährden.
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07:02
Die gefährde den ohnehin brüchigen Waffenstillstand und erhöhe gerade nach dem starken Ausverkauf an der US-Technologiebörse in der vergangenen Woche die Unsicherheit, heisst es im Handel. «Nachdem die Friedensgespräche zwischen den USA und einem sichtlich erstarkten Iran ins Stocken geraten sind, stellt diese Eskalation eine echte Gefahr dar», kommentiert ein Händler.
An den Aktienmärkten fällt die Reaktion auf die neue Eskalation jedenfalls eindeutig aus: In Asien sind die wichtigsten Indizes mit teilweise deutlichen Verlusten gestartet. Die Indikationen für die Wall Street sind ebenfalls negativ. Für den deutschen Dax oder auch den französischen CAC-40 werden derweil Abgaben von etwa 1 Prozent erwartet.
Diese erneuten Spannungen treffen auf einen Markt, der nach dem jüngsten US-Ausverkauf zum Wochenschluss ohnehin angeschlagen war. In den USA hatten sich am Freitag die Gewinnmitnahmen im Tech-Sektor nochmals beschleunigt und zu deutlichen Kursverlusten geführt. Auch der deutlich besser als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht für den Mai hatte diesen Ausverkauf gestützt. Denn die starken Daten liessen die Renditen von US-Staatsanleihen ansteigen.
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06:22
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank vorbörslich ein halbes Prozent tiefer indiziert. Der Schweizer Leitindex gibt damit mehr als die 0,35 Prozent ab, die er am Freitag hinzugewonnen hatte. Händler sprachen zum Wochenschluss von Gewinnmitnahmen bei der seit April laufenden Rallye in den Technologiewerten.
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06:15
Die Furcht vor steigenden US-Zinsen und eine militärische Eskalation im Nahen Osten haben die asiatischen Aktienmärkte am Montag massiv unter Druck gesetzt. In Tokio rutschte der Leitindex Nikkei um knapp vier Prozent ab, und der breiter gefasste Topix verlor 3,08 Prozent auf 3827,63 Zähler. Auch in China gaben die Kurse deutlich nach: Der Shanghai-Composite sank um 2,2 Prozent, während der CSI300 2,4 Prozent einbüsste. In Hongkong fiel der Hang-Seng-Index um 1,5 Prozent. Besonders hart traf es den südkoreanischen Kospi, der um fünf Prozent einbrach.
Auslöser des Ausverkaufs waren ein enttäuschender Ausblick des US-Chipkonzerns Broadcom sowie ein starker US-Arbeitsmarktbericht, der die Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen dämpfte. «Die Bewegung sieht eher nach einer Auflösung von Positionen aus als nach einer Neubewertung der langfristigen KI-Geschichte», sagte Marc Velan, Investmentchef bei Lucerne Asset Management. In Japan brachen die Aktien von Sumco um 13 Prozent ein, Renesas verloren 12,1 Prozent. In China rutschten die Papiere des Nvidia-Zulieferers Zhongji Innolight um vier Prozent ab.
Neben den Zinssorgen belastete die geopolitische Lage die Stimmung, nachdem israelische Angriffe auf militärische Ziele im Iran die Furcht vor einer erneuten Eskalation schürten. «Neben dem Rückgang bei den Technologiewerten scheinen auch geopolitische Risiken den Markt zu belasten», erklärte Aktienstrategin Maki Sawada von Nomura Securities. Ungeachtet der Marktturbulenzen zeigte sich Nvidia-Chef Jensen Huang bei einem Besuch in Südkorea optimistisch. Nach der Unterzeichnung milliardenschwerer Lieferverträge mit SK Hynix sagte er zum Kursrutsch: «Jeder sollte hoch erfreut sein; man kann jetzt Aktien zu einem günstigeren Preis kaufen.» Die Papiere von SK Hynix fielen dennoch um 4,1 Prozent.
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06:09
Am asiatischen Devisenmarkt hielt sich der Dollar auf hohem Niveau, da Anleger angesichts der geopolitischen Unsicherheiten und der Aussicht auf länger hohe US-Zinsen die amerikanische Währung suchten. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 160,34 Yen und legte 0,3 Prozent auf 6,7829 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,7974 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1528 Dollar und zog um 0,2 Prozent auf 0,9193 Franken an.
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06:04
Die militärische Eskalation im Nahen Osten trieb die Ölpreise massiv in die Höhe, da Investoren eine Unterbrechung der globalen Energieversorgung fürchten. Daran änderte auch die Entscheidung der Opec+ vom Sonntag nichts, die Förderziele erneut anzuheben. Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 3,2 Prozent auf 96,11 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 3,1 Prozent fester bei 93,38 Dollar.
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06:00
Die asiatischen Börsen folgten mit ihren Verlusten den schwachen Vorgaben aus den USA, wo die robusten Arbeitsmarktdaten am Freitag eine Verkaufswelle bei Technologieaktien ausgelöst hatten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag mit einem Minus von 1,3 Prozent bei 50'866,78 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 verlor 2,6 Prozent auf 7383,74 Zähler, und der technologielastige Nasdaq gab 4,2 Prozent auf 25'709,43 Stellen nach.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

