17:41

Der Swiss Market Index (SMIschliesst den Börsentag mit einem Minus von 1,55 Prozent bei 14'047 Punkten ab. 

Wie schon am Vortag wurde der Schweizer Leitindex von Novartis (-10,9 Prozent) nach unten gezogen. Der Produktkandidat Del-desiran zur Behandlung einer seltenen Muskelerkrankung hat in einer Phase-III-Studie den primären Endpunkt verfehlt. Vontobel spricht in einem ersten Kommentar von einem deutlichen Rückschlag für die Pipeline. Bereits am Montag hatten enttäuschende Studiendaten zu Pelacarsen die Novartis-Aktien um 3,2 Prozent belastet.

Gemessen an der Marktkapitalisierung steuern die Titel damit auf den grössten Tagesverlust ihrer Geschichte zu. Rund 24 Milliarden Franken an Börsenwert sind vernichtet worden - mehr als bei den Einbrüchen nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses oder während des Corona-Crashs.

Als Stütze für den SMI erwies sich am Dienstag Nestlé (+2,1 Prozent), während Roche um 0,9 Prozent nachgaben. Insgesamt standen im Leitindex 7 Gewinner 13 Verlierern gegenüber.

ABB (+2,6 Prozent) und Swisscom (+2,4 Prozent) gewannen hinzu, ebenso wie Partners Group (+0,8 Prozent) und UBS (1,4 Prozent). Damit knackten die Valoren der Schweizer Grossbank die Marke von 45 Franken und notieren auf dem höchsten Stand seit knapp 19 Jahren. 

Im breiten Markt standen mehrere Kapitalmarkttage im Fokus. Sandoz (unverändert) hatte neue Wachstumsziele bis 2030 vorgestellt und will den Ausbau des Biosimilar-Geschäfts weiter vorantreiben.

Auch Oerlikon (+2,1 Prozent) präsentierte neue Mittelfristziele. Die UBS wertet diese leicht positiv. Die Vorgaben von mehr als 2 Milliarden Franken Umsatz und einer bereinigten EBITDA-Marge von über 20 Prozent bis 2030 lägen etwas über den Markterwartungen, erschienen aber realistisch, hiess es.

Deutlich zulegen können Ascom (+5,1 Prozent) nach einem Grossauftrag aus Norwegen. Der Auftrag hat über sieben Jahre ein Volumen von rund 80 Millionen Franken. Die ZKB spricht von einem «grossen Erfolg» für das Unternehmen.

SoftwareOne (+3,4 Prozent) zogen ebenfalls an. Rückenwind liefert eine markante Kurszielerhöhung durch Kepler Cheuvreux. Gemäss dem zuständigen Analysten ist das Unternehmen mit dem Turnaround klar auf Kurs.

Zu den weiteren Gewinnern zählten Galderma (+2,8 Prozent) und Gurit (+3,5 Prozent), die von positiven Analystenkommentaren beziehungsweise Kurszielerhöhungen profitierten.

Auf der Gegenseite gaben Burkhalter (-8,4 Prozent) die Kursgewinne vom Vortag mehr als wieder ab.

Zu Abgaben kam es auch bei DocMorris (-6,7 Prozent), welche sich damit noch knapp über der Marke von 10 Franken halten können. 

Unter Druck standen am Morgen zudem die Halbleiterzulieferer VAT, Inficon und Comet, Diese konnten sich aber zum Schluss erholen und beendeten den Dienstag nahezu unverändert. 

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16:49

An den US-Börsen hat der Handel am Dienstag nach dem verlängerten Wochenende schwach begonnen. Auf die Stimmung drückten die weiter steigenden Ölpreise, die der Angst vor bald steigenden Zinsen neue Nahrung gaben. Dass die Europäische Zentralbank (EZB) bereits an diesem Donnerstag erneut an der Zinsschraube drehen wird, gilt ohnehin schon als nahezu sicher.

Der stärker von Standardwerten geprägte Dow Jones Industrial gab etwas nch der ersten Handelsstunde um 1,2 Prozent auf 52'773 Punkte nach, während der marktbreite S&P 500 um 0,4 Prozent auf 7686 Zähler fiel.

Der technologielastige Nasdaq 100 schlug sich zwar besser, stand aber auch mit 0,2 Prozent im Minus bei 29'488 Punkten. Steigende Aktien mit KI-Fantasie, die einmal mehr vor allem aus dem Chipsektor stammten, reichten an der Nasdaq-Börse in der Breite nicht als Gegengewicht.

Laut Anastasia Amoroso vom Schweizer Vermögensverwalter Partners Group sind die Märkte «wahrscheinlich gerade in einer Art Verdauungsphase, da wir weltweit eine ziemlich bedeutende Anpassung der Zentralbankpolitik durchlaufen». Daher könnten die Aktienkurse einen Teil ihrer bisherigen Gewinne wieder abgeben oder zumindest vor einer Konsolidierung stehen, sagte die Expertin Bloomberg TV.

Aktien der Ölkonzerne Chevron, ExxonMobil und ConocoPhillips profitierten anders als der Gesamtmarkt davon, dass die Ölpreise weiter steigen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent mit Lieferung im November kostete zuletzt mehr als 98 US-Dollar - damit fehlt nicht mehr viel zur psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar. Händler verwiesen unter anderem auf Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien. Das grösste Ölförderland in der Golfregion stoppte daraufhin die Produktion in einigen Anlagen nahe der Grenze zum Jemen.

In der Chipbranche knüpften viele Werte an ihre Kursgewinne vom Freitag an. Branchengrössen wie Intel, ARM oder Broadcom legten um zwei Prozent oder mehr zu. Der Kurs von Qualcomm zog um fünf Prozent an nach einer Mitteilung, wonach der eigentlich auf Handychips fokussierte Hersteller eine Partnerschaft mit Amazon zur Lieferung massgeschneiderter Datencenter-Chips eingeht. Diese geht ausserdem einher mit Optionen auf einen Aktienbezug.

Den Papieren des Brennstoffzellen-Entwicklers Bloom Energy gelang dank der bevorstehenden Aufnahme in den marktbreiten Index S&P 500 ein Kursplus von 8,4 Prozent. Die Anteilsscheine von Boston Scientific dagegen verloren drei Prozent an Wert in Folge einer Cyberattacke.

Dyne Therapeutics prägte das generell schwache Pharma-Branchenumfeld mit einem Kurseinbruch um 22 Prozent. Die Aktien gerieten in den Sog negativer Nachrichten von Novartis, da beide Firmen vergleichbare Medikamentenkandidaten haben. Der Schweizer Pharmariese musste nach dem Studienflop mit dem Herz-Kreislauf-Mittel Pelacarsen einen weiteren Rückschlag mit dem Medikament Del-desiran gegen die Muskelkrankheit Myotone Dystrophie hinnehmen.

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15:55

An den US-Börsen hat der Handel am Dienstag nach dem verlängerten Wochenende schwach begonnen. Auf die Stimmung drückten die weiter steigenden Ölpreise, die der Angst vor bald steigenden Zinsen neue Nahrung gaben. Steigende Aktien mit KI-Fantasie, die einmal mehr vor allem aus dem Chipsektor stammen, reichten in der Breite nicht als Gegengewicht.

Der stärker von Standardwerten geprägte Dow Jones Industrial gibt um 0,9 Prozent auf 52'949 Punkte nach, während der marktbreite S&P 500 um 0,4 Prozent auf 7688 Zähler fiel. Der technologielastige Nasdaq 100 schlug sich zwar besser, stand zuletzt aber auch mit 0,3 Prozent im Minus bei 29'454 Punkten.

Laut Anastasia Amoroso vom Schweizer Vermögensverwalter Partners Group sind die Märkte «wahrscheinlich gerade in einer Art Verdauungsphase, da wir weltweit eine ziemlich bedeutende Anpassung der Zentralbankpolitik durchlaufen». Daher könnten die Aktienkurse einen Teil ihrer bisherigen Gewinne wieder abgeben oder zumindest vor einer Konsolidierung stehen, sagte die Expertin Bloomberg TV.

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15:32

Die US-Börsen starten uneinheitlich. Der Dow Jones Industrial gibt zu Beginn um 0,96 Prozent nach. Für den marktbreiten S&P 500 geht es um 0,13 Prozent bergab und der technologielastige Nasdaq 100 startet unverändert.

Derweil zieht Novartis den SMI hinunter, welcher um 1,4 Prozent nachgibt. 

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14:35

Vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den Leitindex Dow Jones Industrial 0,8 Prozent tiefer auf 53'013 Punkte. Er hatte bereits am Freitag der jüngsten Erholung etwas Tribut gezollt. Am Montag wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt. Den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 sieht IG indes 0,1 Prozent im Plus bei 29'568 Punkten. Er hatte vor dem Wochenende dank starker Halbleitertitel weitere moderate Gewinne erzielt.

Auf die Stimmung der US-Börsen drückten die weiter steigenden Ölpreise, die der Angst vor bald steigenden Zinsen neue Nahrung gaben.

Er hatte bereits am Freitag der jüngsten Erholung etwas Tribut gezollt. Am Montag wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt. Den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 sieht IG indes 0,1 Prozent im Plus bei 29'568 Punkten. Er hatte vor dem Wochenende dank starker Halbleitertitel weitere moderate Gewinne erzielt.

Laut Anastasia Amoroso vom Schweizer Vermögensverwalter Partners Group sind die Märkte «wahrscheinlich gerade in einer Art Verdauungsphase, da wir weltweit eine ziemlich bedeutende Anpassung der Zentralbankpolitik durchlaufen». Daher könnten die Aktienkurse einen Teil ihrer bisherigen Gewinne wieder abgeben oder zumindest vor einer Konsolidierung stehen, sagte die Expertin Bloomberg TV.

Die Ölpreise bauten ihre Gewinne aus. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November kostete zuletzt mehr als 98 US-Dollar - damit fehlt nicht mehr viel zur psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar. Auch der Preis für die US-Ölsorte WTI legte kräftig zu. Händler verwiesen unter anderem auf die Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien. Das grösste Ölförderland in der Golfregion stoppte daraufhin die Produktion in einigen Anlagen nahe der Grenze zum Jemen.

Nach dem starken Arbeitsmarktbericht vor dem Wochenende könnten Inflationsdaten an diesem Freitag die Erwartungen an eine US-Leitzinsanhebung kommende Woche weiter nach oben treiben. Dass die Europäische Zentralbank (EZB) bereits an diesem Donnerstag erneut an der Zinsschraube drehen wird, gilt ohnehin schon seit längerer Zeit als nahezu sicher.

Von der Ölpreisentwicklung dürften die Aktienkurse der US-Ölmultis Exxon Mobil und Chevron profitieren: Sie legten vorbörslich um jeweils mehr als ein Prozent zu.

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13:15

Die Dow Jones Futures liegen bei -0,8 Prozent tiefer als am Vortag. Auch die Futures des breiteren S&P 500 verlieren 0,3 Prozent. Die Futures der Technologiebörse Nasdaq zeigen keine Veränderung.

Auch nach dem Mittag bleibt der SMI in den Verlusten und notiert 1.3 Prozent tiefer.

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Der SMI notiert um 11:40 Uhr um 1,3 Prozent tiefer bei 14'094,20 Punkten. Der Mid-Cap-Index SMIM hält sich dagegen mit +0,6 Prozent auf 3081,94 Zähler klar besser, während der SPI 0,9 Prozent auf 19'881,15 Punkte verliert. Auch die anderen europäischen Börsen sind im Minus, wenn auch nicht ganz so stark wie der SMI.

Wie schon am Vortag wird der Schweizer Leitindex vor allem von Novartis (-9,8 Prozent) nach unten gezogen. Der Produktkandidat Del-desiran zur Behandlung einer seltenen Muskelerkrankung hat in einer Phase-III-Studie den primären Endpunkt verfehlt. Vontobel spricht in einem ersten Kommentar von einem deutlichen Rückschlag für die Pipeline. Bereits am Montag hatten enttäuschende Studiendaten zu Pelacarsen die Novartis-Aktien um 3,2 Prozent belastet.

Gemessen an der Marktkapitalisierung steuern die Titel damit auf den grössten Tagesverlust ihrer Geschichte zu. Rund 24 Milliarden Franken an Börsenwert sind bislang vernichtet worden - mehr als bei den Einbrüchen nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses oder während des Corona-Crashs.

Als Stütze für den SMI erweist sich am Dienstag Nestlé (+2,7 Prozent). Insgesamt stehen im Leitindex 9 Gewinner 11 Verlierern gegenüber.

Im breiten Markt stehen unter anderem mehrere Kapitalmarkttage im Fokus. Sandoz (+2,0 Prozent) hat neue Wachstumsziele bis 2030 vorgestellt und will den Ausbau des Biosimilar-Geschäfts weiter vorantreiben.

Auch Oerlikon (+0,4 Prozent) hat neue Mittelfristziele präsentiert. Die UBS wertet diese leicht positiv. Die Vorgaben von mehr als 2 Milliarden Franken Umsatz und einer bereinigten EBITDA-Marge von über 20 Prozent bis 2030 lägen etwas über den Markterwartungen, erschienen aber realistisch, heisst es.

Deutlich zulegen können Ascom (+7,6 Prozent) nach einem Grossauftrag aus Norwegen. Der Auftrag hat über sieben Jahre ein Volumen von rund 80 Millionen Franken. Die ZKB spricht von einem «grossen Erfolg» für das Unternehmen.

SoftwareOne (+4,1 Prozent) ziehen ebenfalls kräftig an. Rückenwind liefert eine markante Kurszielerhöhung durch Kepler Cheuvreux. Gemäss dem zuständigen Analysten ist das Unternehmen mit dem Turnaround klar auf Kurs.

Zu den weiteren Gewinnern zählen Galderma (+2,4 Prozent) und Gurit (+2,5 Prozent), die von positiven Analystenkommentaren beziehungsweise Kurszielerhöhungen profitieren.

Auf der Gegenseite geben Burkhalter (-6,3 Prozent) die Kursgewinne vom Vortag mehr als wieder ab. Überdurchschnittlich unter Druck stehen zudem Technologiewerte wie VAT, Inficon und Comet.

Die Spannungen rund um die Strasse von Hormus halten an. Hoffnungen auf einen möglichen Korridor für Tanker stehen weiterhin militärischen Risiken gegenüber. Der Preis für die Nordsee-Sorte Brent steigt auf mehr als 99 US-Dollar je Fass und damit auf den höchsten Stand seit Mitte Juli. Auch die Marke von 100 Dollar rückt damit in Reichweite.

«Der Markt bleibt derzeit stark von Ölpreis und Zinsen getrieben», sagt ein Händler. Solange sich die Lage im Nahen Osten nicht beruhige und die Energiepreise hoch blieben, dürfte die Risikobereitschaft begrenzt sein. Im weiteren Wochenverlauf richtet sich der Blick auf den EZB-Zinsentscheid am Donnerstag. Eine Anhebung um 25 Basispunkte auf 2,5 Prozent gilt laut Experten als sicher, entsprechend dürften vor allem die Signale zum weiteren geldpolitischen Kurs interessieren.

11:20

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien

Kursziel Novartis: Vontobel senkt auf 125 (128) Fr. – Hold

Sandoz: Barclays erhöht auf 93 (81) Fr. - Overweight

UBS: J.P. Morgan erhöht auf 50 (46) Fr. – Overweight

ABB: HSBC erhöht auf 84 (82) Fr. – Hold

Geberit: Jefferies erhöht auf 712 (698) Fr. – Buy

Lonza: Barcalys erhöht auf 730 (680) Fr. – Overweight

Roche: Barclays erhöht auf 430 (410) Fr. – Overweight

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09:50

Die Aktien von Novartis stürzen am Dienstag regelrecht ab. 9:45 Uhr sacken die Titel zeitweise um über 10,0 Prozent auf 112,54 Franken ab und weiten damit ihre Vortageskursverluste (-3,2 Prozent) weiter aus. Für den Pharmakonzern sind das die höchsten Verluste seit 2020. Erst in der Vorwoche hatten die Titel bei 132,68 Franken ein neues Rekordhoch erreicht.

Nachdem am Vortag bekannt wurde, dass der primäre Endpunkt für das Herzmittel Pelacarsen von Novartis nicht erreicht wurde, verfehlte nun auch Del-desiran zur Behandlung der Muskelkrankheit Myotone Dystrophie Typ 1 das Hauptziel. Die bestätigte mittelfristige Umsatzguidance hilft da wenig.

Der SMI zeigt sich mit minus von 1,4 Prozent ebenfalls klar schwächer.

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09:15

Der SMI eröffnet am Dienstag mit einem Minus von 1,0 Prozent.

Wie schon am Vortag wird der Leitindex vor allem von Novartis (-8,8 Prozent) nach unten gezogen. Der Produktkandidat Del-desiran zur Behandlung einer seltenen Muskelerkrankung hat in einer Phase-III-Studie den primären Endpunkt verfehlt. Bereits am Vortag hatten enttäuschende Studiendaten zu Pelacarsen die Novartis-Aktie um 3,2 Prozent belastet.

Angeführt wird der Schweizer Leitindex von Nestlé (+2 Prozent), Roche (+0,8 Prozent) und Givaudan (+0,7 Prozent).

Im breiten Markt stehen unter anderem mehrere Kapitalmarkttage im Fokus. Sandoz (+4,3 Prozent) hat neue Wachstumsziele bis 2030 vorgestellt und will den Ausbau des Biosimilar-Geschäfts vorantreiben.

Auch Oerlikon (+0,8 Prozent) hat neue Mittelfristziele präsentiert. UBS wertet diese in einem Kommentar leicht positiv. Die Vorgaben von mehr als 2 Milliarden Franken Umsatz und einer bereinigten EBITDA-Marge von über 20 Prozent bis 2030 lägen etwas über den Markterwartungen, erschienen aber realistisch.

Unter den weiteren Gewinnern finden sich SFS (+1,3 Prozent) und Bachem (+1,6 Prozent), die beide von Kurszielerhöhungen profitieren.

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08:10

Der SMI liegt bei Julius Bär vorbörslich bei -0,8 Prozent. Heruntergezogen wird der Leitindex erneut von Novartis mit einem deutlichen Minus von 5,2 Prozent. Der Pharmakonzern verfehlte mit einem Medikament das Huptziel in einer Studie zu Muskelkrankheiten. Vor Börseneröffnung liegen nur zwei Aktien im Plus, Swiss Life (+0,4 Prozent) und Roche (+0,6 Prozent).

Am breiten Markt gewinnen vorbörslich Oerlikon (+1,8 Prozent) und Sandoz (+1,4 Prozent).

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08:05

Der Kupferpreis steigt auf Rekordhoch. An der Londoner Metallbörse LME kostete eine Tonne des Industriemetalls am Montagabend zeitweise 14'533 US-Dollar.

Mit dem Höchststand wurde der bisherige Höchststand von Anfang Jahr übertroffen. Innert eines Jahres hat sich das Buntmetall damit um mehr als 40 Prozent verteuert, innert zehn Jahren gar verdreifacht.

Für den Preisanstieg gibt es mehrere Gründe. Einerseits sorgen sich Marktteilnehmer um das Angebot. So ist die Kupferproduktion in Chile zuletzt wegen ungünstiger Wetterbedingungen deutlich zurückgegangen. Laut Commerzbank-Analystin Barbara Lambrecht lag die Produktion 9,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Chile ist der weltweit grösste Produzent von Kupfererz.

Bereits im vergangenen Jahr hatten Zwischenfälle in Minen die Förderung in Chile gebremst. Auch Produktionsprobleme in anderen wichtigen Förderländern wie Indonesien hatten das Angebot belastet.

Grosse Nachfrage und Nervosität vor Zöllen
Gleichzeitig dürfte die Nachfrage nach Kupfer in den kommenden Jahren kräftig steigen. Kupfer ist ein sehr gut leitendes, formbares und korrosionsbeständiges Metall. Es eignet sich deshalb besonders für elektrische Leitungen und elektronische Bauteile.

Das Metall wird unter anderem für Stromnetze, Elektrofahrzeuge und andere Anwendungen der Energiewende benötigt. Hinzu kommt ein wachsender Bedarf durch Rechenzentren für Künstliche Intelligenz sowie die Rüstungsindustrie.

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06:25

Der SMI wird bei der IG Bank vorbörslich tiefer erwartet (-0,2 Prozent). Am Montag schloss der Schweizer Leitindex mit einem Minus von 0,8 Prozent.

Am Montag fand in den USA feiertagsbedingt ​kein Handel statt.

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06:00

Die japanische ‌Börse bewegte sich vor diesem Hintergrund kaum, zumal auch Vorgaben der Wall Street wegen des ‌dortigen Feiertags fehlten. In Tokio blieb der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fast ​unverändert bei 66'445,13 Punkten, und der breiter gefasste Topix notierte 0,6 Prozent niedriger bei 4102,05 Zählern.

Auch an den chinesischen Aktienmärkten hielten sich die Ausschläge in Grenzen. Die Börse Shanghai gewann 0,4 Prozent ​auf 3947,27 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,2 Prozent auf ​4582,81 Punkte.

Deutlichere Gewinne verzeichnete dagegen der Markt in Südkorea: Angetrieben von Kursgewinnen bei ​Chipwerten stieg der Leitindex Kospi um 1,9 Prozent auf 7129,34 Zähler und erreichte damit den höchsten Stand seit drei Wochen. Unter den Einzelwerten zogen die Aktien von ‌Samsung Electronics um 2,59 Prozent an. Die Papiere des Konkurrenten SK Hynix gewannen 3,98 Prozent.

«Angesichts der wachsenden Spekulationen über eine Zinserhöhung der Bank of Japan bei ihrer Sitzung in der nächsten Woche gehen wir davon aus, dass der heutige Handel eher gedämpft verlaufen wird», sagte Maki Sawada, Aktienstrategin bei Nomura Securities. Zudem belaste der stärkere Yen den Markt. Zuvor hatten offizielle Daten gezeigt, dass die japanischen Reallöhne ‌im Juli um 2,4 Prozent und damit so stark gestiegen waren wie seit Mai 2021 nicht mehr. Zudem wuchs die Wirtschaft im zweiten Quartal dank höherer Unternehmensinvestitionen schneller als zunächst angenommen.

Ein kräftiges Lohnwachstum und eine anziehende Wirtschaft befeuern in Japan die Spekulationen auf raschere Zinserhöhungen. An den Märkten gilt es inzwischen als nahezu sicher, dass die Bank of Japan ihren Leitzins in der kommenden Woche auf 1,25 Prozent ‌anheben wird. Dies ⁠trieb den Yen am Dienstag auf den höchsten Stand seit Mitte Februar, während die asiatischen Aktienmärkte insgesamt keine klare Richtung fanden. «Da das ⁠Lohnwachstum weiter an Fahrt gewinnt, spricht immer mehr dafür, dass die Bank of Japan das Tempo der geldpolitischen Straffung erhöht», erklärten die Analysten von Capital Economics.

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05:30

Im asiatischen Devisenhandel profitierte der Yen von den Spekulationen auf raschere Zinserhöhungen in Japan: Der Dollar verlor 0,8 Prozent auf 153,12 Yen. Damit erreichte die japanische Währung ihren höchsten Stand seit Mitte Februar. Gegenüber ​dem Yuan ​legte der Dollar dagegen leicht auf 6,7104 Yuan zu. Zum Franken ⁠rückte er etwas auf 0,8091 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert ​bei 1,1625 Dollar und zog ⁠leicht auf 0,9405 Franken an.

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05:15

Am Rohstoffmarkt notierte die Rohölsorte Brent aus der Nordsee kaum verändert bei 97,10 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-ÖlWTI notierte 1,1 Prozent fester bei 92,51 Dollar. «Zwar hat der US-Feiertag Labor Day zum Wochenauftakt für geringere Handelsvolumina gesorgt», sagten die Analysten der Bank Westpac. «Der militärische Schlagabtausch zwischen den USA und dem Iran am Wochenende hat die ‌Ölpreise jedoch weiter angetrieben und die Risikobereitschaft insgesamt gedämpft.»

Der Goldpreis steigt 0,8 Prozent auf 4441 Dollar.

(cash/Reuters/AWP/Bloomberg)