Zum aktuellen Geschehen im Dow Jones geht es hier

Zum aktuellen Geschehen im Nasdaq 100 geht es hier.

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17:45

Der SMI schliesst am Mittwoch so tief wie seit dem 19. März nicht mehr. Der Leitindex verlor 1,8 Prozent bei 13'804,70 Zählern. Damit setzt sich die Abwärtstendenz seit Wochenbeginn fort. Nestlé zieht den Schweizer Index runter mit einem Verlust von 3,3 Prozent bei 77,73 Franken und erreicht somit den tiefsten Stand seit dem 9. Juni 2026.

Gedämpft wurde die Stimmung vor allem von steigenden Ölpreisen und den damit verbundenen Inflations- und Zinssorgen. Ein Marktteilnehmer sprach von einem «Higher-for-longer-Szenario», das sich zunehmend verfestige. Entsprechend gross sei die Bedeutung der US-Inflationsdaten vom Freitag.

Auch die Novartis-Aktien (-0,1 Prozent) gaben nach dem heftigen Rückschlag vom Vortag weiter nach. Belastend wirkten weiterhin kritische Analystenkommentare nach den enttäuschenden Studiendaten zu Pelacarsen und Del-Desiran. Die Deutsche Bank etwa sieht aktuell nur wenige wichtige Kurstreiber beim Pharmakonzern und hat die Titel entsprechend auf «Hold» von «Buy» zurückgestuft.

An der Spitze des SMI stehen Logitech (+0,3 Prozent). Händler verwiesen unter anderem auf die jüngste Lancierung eines neuen, auf KI-Anwendungen ausgerichteten Steuergeräts für Entwickler. Daneben liegen von den Bluechips nur Alcon (+0,1 Prozent) leicht im Plus.

Am schwächsten tendierten dagegen die Luxuswerte Richemont (-4,7 Prozent), Nestlé (-3,3 Prozent) und ABB (-3,3 Prozent). Belastend wirkten laut Marktteilnehmern unter anderem die jüngsten Konjunktur- und Preisdaten aus China. Diese dürften auch auf dem Reisedetailhändler Avolta (-1,4 Prozent) lasten, obwohl dieser die Verlängerung langfristiger Verträge an vier mexikanischen Flughäfen vermeldet hatte.

In den hinteren Reihen fielen DocMorris (+6,6 Prozent) positiv auf und notieren auf einem 16-Monats-Hoch. Die Versandapotheke will eine neue Wandelanleihe über rund 100 Millionen Franken begeben und damit unter anderem ausstehende Wandelanleihen mit Fälligkeit 2028 vorzeitig zurückkaufen. Die ZKB begrüsste in einem Kommentar die damit verbundene Verbesserung der operativen Liquidität.

Adecco (+2,8 Prozent) profitierten von Kurszielerhöhungen, unter anderem durch die Bank Vontobel. Diese sieht in der KI eher eine Chance für den Stellenvermittler denn eine Bedrohung. Barry Callebaut (+2,0 Prozent) legten derweil nach Aussagen von CEO Hein Schumacher an einem Investorentreffen zu. Der Schokoladenkonzern will sich mit seiner Strategie «Focus for Growth» stärker auf margenreichere Geschäfte und zehn Kernmärkte konzentrieren.

Auch Lindt (+2,1 Prozent) waren gesucht, nachdem die UBS ihre Kaufempfehlung trotz reduziertem Kursziel bekräftigt hat.

Dagegen gaben Medacta (-3,8 Prozent) nach. Hier enttäuschte insbesondere die Margenentwicklung im ersten Halbjahr. Nach Halbjahreszahlen ging es auch für die Aktien des Biotechunternehmens Bioversys (-3,9 Prozent) klar abwärts.

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16:30

Der Dow-Jones-Index und der ‌breiter ⁠gefasste S&P 500 gaben zur Eröffnung am Mittwoch 0,8 bzw. 0,4 Prozent nach, auf 52'392,78 Punkte und 7643,14 Zähler nach, nachdem ‌der Preis für Brent-Öl erstmals ‌seit Mitte Juli wieder über ​die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar je Barrel geklettert ist.

Der Tech-Index Nasdaq büsste rund 0,5 Prozent auf 26'275,00 Punkte ein. Wegen der Spannungen ‌im Nahen Osten fürchteten Anleger anhaltend hohe Energiepreise. «Das grosse Thema des Tages sind die Ölpreise und sie belasten ​die Aktienmärkte», sagte ein Ökonom von ​Spartan Capital Securities.

Bei den Einzelwerten ​zogen die Aktien von Meta rund fünf Prozent an, nachdem ‌der Facebook-Mutterkonzern einen lange angekündigten KI-Assistenten eingeführt hat, der für Nutzer selbstständig E-Mails versenden, ein Auto verkaufen oder ​Reisen buchen ​kann.

Apple-Aktien notierten vor ⁠der erwarteten Präsentation des neuen iPhones ​stabil. Der neue ⁠Konzernchef John Ternus wird voraussichtlich das erste faltbare ‌iPhone vorstellen. Analysten versprechen sich von diesem kleinen, aber wachstumsstarken Markt für hochpreisige Smartphones steigende Gewinnmargen.

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14:50

Nach den Kursverlusten am Dienstag zeichnen sich an den US-Aktienmärkten zur Wochenmitte erneute Kursrückgänge ab. Gedrückt wird die Stimmung von den weiter gestiegenen Ölpreisen. Bei den Anlegern schürt dies Inflationsängste und damit Sorgen vor steigenden Zinsen. Vor Handelsbeginn sieht der Broker IG den mit Standardwerten bestückten Dow Jones Industrial am Mittwoch 0,7 Prozent niedriger bei 52'418 Punkten. Die Indikation für den technologielastigen Nasdaq 100 lag 0,6 Prozent im Minus bei 29'337 Zählern.

Die Ölpreise haben angesichts neuer gegenseitiger Angriffe am persischen Golf weiter zugelegt. Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee kostete erstmals seit Juli wieder mehr als 100 US-Dollar.

«Ölpreise von 100 Dollar pro Barrel rücken den Inflationsdruck wieder in den Mittelpunkt», so Joachim Klement von Panmure Liberum. «In diesem Umfeld und angesichts fehlender Forward Guidance der Fed werden die Entscheidung der EZB und die Äusserungen von Christine Lagarde am Donnerstag an Bedeutung gewinnen.»

Der jüngste Ölpreisanstieg kommt wenige Tage vor der Veröffentlichung von US-Inflationsdaten am Freitag, die als entscheidend dafür angesehen werden, ob die US-Notenbank in der kommenden Woche ihre Zinsen anheben wird.

Von den gestiegenen Ölpreisen profitierten die Aktien der US?Ölkonzerne. So legten die Papiere von Exxon Mobil und Chevron im vorbörslichen US-Handel um bis zu 1,0 Prozent zu.

Aktien von Casey's fielen vor der Startglocke zuletzt um 12 Prozent. Die Quartalszahlen des Betreibers von Mischwaren-Geschäften blieben hinter den Erwartungen zurück. Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2026/27 wurde bestätigt.

Die Aktien von Rocket Lab stiegen um 2,1 Prozent. Das Raumfahrt-Unternehmen hatte eine neue Solarzelle vorgestellt, die für den Einsatz im Weltraum entwickelt wurde und die Abhängigkeit von bestimmten Materialien verringere.

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14:30

Die Aktien des US-Softwareunternehmens ServiceTitan sind um fast ein Fünftel eingebrochen - trotz übertroffener Erwartungen im zweiten Quartal. Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag bei 0,40 Dollar und übertraf den Analystenkonsens von 0,35 Dollar. Der Ausblick enttäuschte allerdings. Für das dritte Quartal stellt ServiceTitan einen Umsatz von 285 bis 287 Millionen Dollar in Aussicht. Das liegt leicht unter der Markterwartung von 287,9 Millionen Dollar. Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr liegt im Rahmen der Schätzung von 1,14 Milliarden Dollar.

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13:55

Meta bringt einen persönlichen KI-Agenten auf den Markt. Dieser soll Aufgaben für Nutzerinnen und Nutzer über verschiedene Apps und Online-Dienste hinweg ausführen. Die Aktien des Sozialen-Medien-Konzerns steigen vorbörslich zeitweise rund 5 Prozent.

Der Agent namens Muse greift auf vom Nutzer ausgewählte Dienste zu. Er kann etwa E-Mails versenden oder Einkäufe tätigen. Bei sensiblen Aktionen fragt Muse vorher um Erlaubnis.

Meta-CEO Mark Zuckerberg erklärte in den sozialen Medien, dass Muse Nutzerdaten und Zugangsdaten auf einem isolierten virtuellen Computer speichert. Ein separates Sicherheitssystem prüft Daten und Aktionen, bevor diese ins Internet gelangen.

«Das Modell, die Muse-Struktur, deterministischer Code und ein Ensemble von Klassifikatoren arbeiten zusammen, um Bedrohungen wie Prompt-Injections zu erkennen. Diese Systeme isolieren Gefahren und verhindern, dass sie in den Kontext des Modells gelangen», so Zuckerberg.

Nutzer können festlegen, auf welche Apps und Dienste Muse zugreifen darf. Diese Verbindungen lassen sich jederzeit wieder trennen. Passwörter werden separat gespeichert, sodass der Agent sie nicht lesen kann.

Zudem öffnet Meta sein «Bug-Bounty-Programm» für die Öffentlichkeit, nachdem dieses bereits während der Entwicklung lief. Wer Sicherheitslücken meldet, erhält eine Belohnung. Die Höhe der Auszahlung richtet sich nach der Schwere der gefundenen Schwachstelle.

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13:25

Die Aktien des US-Fintechs Chime Financial steigen in der US‑Vorbörse um rund 11 Prozent. Auslöser ist die geplante Übernahme der Stride Bank. Chime kauft seinen langjährigen Bankpartner für 590 Millionen Dollar in bar. Die Transaktion entspricht etwa dem 1,5-Fachen des materiellen Buchwerts.

Durch den Deal erwartet Chime Nettosynergien von mehr als 100 Millionen Dollar. Die Ersparnisse ergeben sich aus tieferen Gebühren an Partnerbanken, erweiterten Kreditprodukten und deutlich tieferen Refinanzierungskosten. Die Übernahme soll den Gewinn pro Aktie sofort erhöhen. Der Abschluss des Geschäfts ist für die erste Hälfte 2027 geplant.

Zudem hebt das Management seine Prognosen an. Im dritten Quartal rechnet Chime neu mit einem Umsatz von 705 Millionen Dollar statt bisher 680 bis 690 Millionen Dollar. Das bereinigte Ebitda soll neu 117 bis 120 Millionen Dollar erreichen. Bisher lag die Zielspanne bei 105 bis 110 Millionen Dollar

Die Futures auf den US-Indizes notieren derweil zwischen 0,4 und 0,7 Prozent im Minus

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11:40

Der Schweizer Leitindex SMI ist am Mittwoch erstmals seit Mitte Juni wieder unter die Marke von 14'000 Punkten gefallen. Damit setzt sich die Abwärtstendenz seit Wochenbeginn fort. Das Börsenbarometer notiert aktuell 1 Prozent tiefer bei 13'919 Punkten. Der Mid-Cap-Index SMIM gibt 0,7 Prozent auf 3064 Zähler nach und der breite SPI 0,9 Prozent auf 19'666 Punkte. Auch die übrigen europäischen Börsen stehen am Mittwoch klar im Minus.

Gedämpft wird die Stimmung vor allem von steigenden Ölpreisen und den damit verbundenen Inflations- und Zinssorgen. Ein Marktteilnehmer spricht von einem «Higher-for-longer-Szenario», das sich zunehmend verfestige. Entsprechend gross sei die Bedeutung der US-Inflationsdaten vom Freitag.

Auch die Novartis-Aktien (-0,7 Prozent) geben nach dem heftigen Rückschlag vom Vortag weiter nach. Belastend wirken weiterhin kritische Analystenkommentare nach den enttäuschenden Studiendaten zu Pelacarsen und Del-Desiran. Die Deutsche Bank etwa sieht aktuell nur wenige wichtige Kurstreiber beim Pharmakonzern und hat die Titel entsprechend auf «Hold» von «Buy» zurückgestuft.

An der Spitze des SMI stehen Logitech (+1,3 Prozent). Händler verweisen unter anderem auf die jüngste Lancierung eines neuen, auf KI-Anwendungen ausgerichteten Steuergeräts für Entwickler. Daneben liegen von den Bluechips nur Partners Group (+0,6 Prozent) und Alcon (+0,1 Prozent) leicht im Plus.

Deutlich schwächer tendieren dagegen die Luxuswerte Richemont (-3,1 Prozent) und Swatch (-1,6 Prozent). Belastend wirken laut Marktteilnehmern unter anderem die jüngsten Konjunktur- und Preisdaten aus China. Diese dürften auch auf dem Reisedetailhändler Avolta (-1,8 Prozent) lasten, obwohl dieser die Verlängerung langfristiger Verträge an vier mexikanischen Flughäfen vermeldet hatte.

In den hinteren Reihen fallen DocMorris (+8,6 Prozent) positiv auf und notieren auf einem 16-Monats-Hoch. Die Versandapotheke will eine neue Wandelanleihe über rund 100 Millionen Franken begeben und damit unter anderem ausstehende Wandelanleihen mit Fälligkeit 2028 vorzeitig zurückkaufen. Die ZKB begrüsst in einem Kommentar die damit verbundene Verbesserung der operativen Liquidität.

Adecco (+1,8 Prozent) profitieren von Kurszielerhöhungen, unter anderem durch die Bank Vontobel. Diese sieht in der KI eher eine Chance für den Stellenvermittler denn eine Bedrohung. Barry Callebaut (+2,7 Prozent) legen derweil nach Aussagen von CEO Hein Schumacher an einem Investorentreffen zu. Der Schokoladenkonzern will sich mit seiner Strategie «Focus for Growth» stärker auf margenreichere Geschäfte und zehn Kernmärkte konzentrieren.

Auch Lindt (+2,2 Prozent) sind gesucht, nachdem die UBS ihre Kaufempfehlung trotz reduziertem Kursziel bekräftigt hat.

Dagegen geben Medacta (-3,3 Prozent) nach. Hier enttäuschte insbesondere die Margenentwicklung im ersten Halbjahr. Nach Halbjahreszahlen geht es auch für die Aktien des Biotechunternehmens Bioversys (-3,9 Prozent) klar abwärts. Bei SHL Telemedicine (-4,2 Prozent) kommen die Semesterzahlen ebenfalls nicht gut an.

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11:00

Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,8 Prozent im Minus bei 19'690 Zählern. Ausser Versorger (+0,6 Prozent) befindet sich kein Sektor in der Gewinnzone. Zyklischer Konsum (-2 Prozent), Industrietitel (-1,2 Prozent) und nicht-zyklischer Konsum (-0,9 Prozent) gehören zu den bisherigen Tagesverlierern.

Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.

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10:30

Der Ölpreis klettert erstmals seit Juli wieder auf 100 Dollar pro Barrel Brent. Grund ist die Eskalation der Kämpfe im Nahen Osten. Das treibt europäische Energieaktien nahe an ein neues Rekordhoch.

Der Stoxx-Branchenindex für Öl und Gas legt dadurch ebenfalls 0,8 Prozent zu. Er liegt damit nur rund 0,5 Prozent unter seinem Höchststand von Anfang Mai. Ebenfalls stark zeigen sich defensive Versorgeraktien. Ansonsten stehen die meisten Branchen unter Druck: Der breite Stoxx 600 verliert 0,6 Prozent.  

Für Europa noch besorgniserregender: Die Gaspreise für den nächstfälligen Monat steigen um weitere 4 Prozent. Das ist vor allem mit Blick auf den Stand der Gasspeicher im Norden des Kontinents bedenklich.

Abseits von Krieg und Energie stehen Detailhandelsaktien im Fokus. Der Sektor verliert 1,5 Prozent und fällt auf ein Dreimonatstief. Belastend wirkt der Gewinn von Inditex im zweiten Quartal, der schwächer als erwartet ausfällt. Die Papiere des Zara-Mutterkonzerns geben 3 Prozent nach.

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10:00

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Mittwoch mit klaren Verlusten in den Handel gestartet. Der Leitindex SMI rutschte dabei erstmals seit Mitte Juni wieder unter die Marke von 14'000 Punkten und notiert aktuell bei 13'957 Zählern. Der Mid-Cap-Index SMIM gibt um 0,6 Prozent auf 3066 Zähler nach, während der SPI 0,8 Prozent auf 19'694 Punkte verliert.

Die Stimmung bleibt von den schwachen Vorgaben aus den USA, hohen Energiepreisen und den damit verbundenen Zins- und Inflationssorgen geprägt. Auch Novartis (-0,8 Prozent) können sich nach dem heftigen Rückschlag vom Vortag zunächst nicht erholen. Belastend wirken weiterhin kritische Analystenkommentare; die Deutsche Bank hat die Titel inzwischen auf «Hold» von «Buy» zurückgestuft.

Unter Druck stehen auch die Luxuswerte Richemont (-1,9 Prozent) und Swatch (-1,7 Prozent). Händler verweisen dabei unter anderem auf die jüngsten Konjunktur- und Preisdaten aus China.

Bei den Bauwerten sorgt eine Branchenstudie von JPMorgan für Impulse. Holcim (-0,5 Prozent) und Sika (+0,2 Prozent) halten sich besser als der Gesamtmarkt und zählen laut Händlern zu den Favoriten. Amrize (-0,7 Prozent) wurde dagegen auf die «Negative Catalyst Watch»-Liste gesetzt.

In den hinteren Reihen fallen DocMorris (+7,2 Prozent) positiv auf. Die Versandapotheke will eine neue Wandelanleihe über rund 100 Millionen Franken begeben. Die ZKB begrüsst in einem Kommentar die damit verbundene Verbesserung der operativen Liquidität.

Adecco (+2,2 Prozent) profitieren von Kurszielerhöhungen durch Vontobel und Deutsche Bank. Auch Bossard (+1,3 Prozent) werden von positiven Analystenkommentaren gestützt. Barry Callebaut (+1,6 Prozent) legen nach zuversichtlichen Aussagen von CEO Hein Schumacher an einem Investorentreffen zu.

Dagegen geben Medacta (-4,1 Prozent) nach, wobei die Margenentwicklung im ersten Halbjahr enttäuschte. Nach Halbjahreszahlen geht es auch für BioVersys (-1,8 Prozent) abwärts.

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09:30

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:

Adecco: Deutsche Bank erhöht 32 (22) Fr - Buy

Adecco: Vontobel erhöht auf 31 (30) - Buy

Autoneum: UBS erhöht auf 130 (120) Fr. - Neutral

Bossard: Berenberg erhöht auf 265 (250) Fr - Buy

Lindt&Sprüngli: UBS senkt auf 125000 (137000) Fr. - Buy

Novartis: Citi senkt auf 135 (142) Fr. - Buy

Novartis: Deutsche Bank senkt auf Hold (Buy) - Ziel 120 (140) Fr.

Novartis: Royal Bank of Canada startet mit Sector Perform - Ziel 120 Fr.

Roche: Royal Bank of Canada startet mit Outperform - Ziel 400 Fr.

R&S: Berenberg senkt auf 29 (35) Fr - Buy

SMG: Stifel startet mit Buy - Ziel 48 Fr.

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09:09

Der Schweizer Aktienmarkt startet am Mittwoch erneut schwächer in den Handel. Der Swiss Market Index fällt um 0,6 Prozent auf 13'979 Punkte. Auch der breite SMIM gibt um 0,5 Prozent auf 3071 Punkte nach.

Belastend wirken die negativen Vorgaben von den US-Börsen sowie die anhaltend hohen Ölpreise, die den Risikoappetit dämpfen. Mangels bedeutender Unternehmensnachrichten dürften erneut die Novartis-Aktien im Fokus stehen, nachdem sie am Vortag stark unter Druck geraten waren. Im frühen Handel geben sie rund 1 Prozent nach. Am Vortag waren die Aktien nach Rückschlägen in klinischen Studien noch um rund 11 Prozent eingebrochen. Die Deutsche Bank hat die Titel inzwischen auf «Hold» von «Buy» zurückgestuft.

Bei den Bauwerten sorgt eine Branchenstudie von JPMorgan für Impulse. Holcim (-0,4 Prozent) und Sika (+0,2 Prozent) zählen laut Händlern zu den Favoriten. Amrize (-0,3 Prozent) wurde dagegen auf die «Negative Catalyst Watch»-Liste gesetzt.

In den hinteren Reihen fallen DocMorris (vorbörslich -3,5 Prozent) negativ auf. Die Versandapotheke will eine neue Wandelanleihe über rund 100 Millionen Franken begeben. Gegen den Trend leicht im Plus liegen Adecco (+2 Prozent) und Barry Callebaut (+2,2 Prozent) nach einer Kurszielanpassung respektive einem CEO-Kommentar am Investorentag.

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08:05

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,4 Prozent tiefer auf 14'005 Punkten indiziert. 19 der 20 SMI-Titel geben nach. Einzig Novartis (+0,1 Prozent) notieren höher. Amrize (-1,2 Prozent), UBS (-0,7 Prozent) und Richemont (-0,5 Prozent) verzeichnen die grössten Verluste im Index.

Der breite Markt fällt ebenfalls vorbörslich rund 0,3 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von DocMorris (-3,5 Prozent), Bachem (+0,7 Prozent) und Barry Callebaut (+0,6 Prozent) prognostiziert. DocMorris informierte über die Herausgabe einer neuen Wandelanleihe. Bei Barry Callebaut dürften die Worte von Hein Schumacher für Beruhigung sorgen.

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07:30

Der CEO von Barry Callebaut, Hein Schumacher, hat sich laut Analysten auf der Barclays Global Consumer Staples Conference in Bezug auf die Kakaomärkte und das El-Nino-Risiko merklich entspannt gezeigt. Schumachers Tonfall habe in scharfem Kontrast zu den Sorgen der Anleger gestanden, so die Experten von Barclays.

Die Haltung des CEO sei, dass die Marktreaktionen nach der Kakaokrise zu sensibel geworden seien und die Branche in das zweite Jahr in Folge mit einem Kakaoüberschuss eintrete. Schumacher sehe zudem keine Anzeichen dafür, dass die Volatilität der Kakaopreise zu einer stärkeren Inflation der Schokoladenpreise im Einzelhandel führen werde.

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07:10

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich niedriger gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,4 Prozent im Minus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls fallen (-0,5 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,8 Prozent tiefer bei 13'982,5 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,8 Prozent tiefer bei 13'982.5 Punkten.

Negative Vorgaben aus den USA sorgen in der Schweiz für erneuten Druck. Der SMI könnte demnach den dritten Tag in Folge fallen. Zudem rücken am heutigen Mittwoch die ADP-Arbeitsmarktdaten aus den USA sowie die Auktion der 10‑jährigen US‑Treasuries in den Fokus. In der Schweiz veröffentlichen BioVersys und Medacta die Halbjahresergebnisse, Richemont lädt zur Generalversammlung ein.

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05:20

Die asiatischen Aktienmärkte haben sich am Mittwoch trotz der eskalierenden Lage im Nahen Osten robust gezeigt. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,4 Prozent auf 65.495,23 Punkte zu, und der breiter gefasste ‌Topix ⁠notierte 0,3 Prozent höher bei 4.063,61 Zählern. Auch in China griffen die Anleger zu: Die Börse Shanghai gewann 0,3 Prozent ⁠auf 3.953,13 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,3 Prozent auf 4.571,03 Punkte.

In Japan verdrängte die Begeisterung ‌für künstliche Intelligenz (KI) die Sorgen über den sich ausweitenden Krieg im Nahen Osten. Ein ‌milliardenschwerer Glasfaser-Deal zwischen den US-Konzernen Verizon und Corning beflügelte heimische Kabelhersteller. «Halbleiter- ​und KI-bezogene Aktien entwickeln sich stark und leisten einen positiven Beitrag zum Nikkei», erklärte Maki Sawada, Strategin bei Nomura Securities. Zu den grössten Gewinnern zählte Furukawa Electric mit einem Plus von 13,2 Prozent. Auf der Verliererseite standen hingegen Pharmawerte wie Kyowa Kirin und Sumitomo Pharma mit Abschlägen von jeweils rund fünf Prozent.

In China rückten derweil die Auswirkungen des Nahostkonflikts auf ‌die heimische Wirtschaft in den Fokus. Angriffe der Huthi-Rebellen auf Saudi-Arabien sowie US-Schläge gegen iranische Öltanker trieben die Energiekosten in die Höhe, was die Inflation im August anheizte. Die Erzeugerpreise stiegen um 3,8 Prozent, die Verbraucherpreise um 0,8 Prozent. «Höhere internationale Rohöl- und ​Buntmetallpreise haben die Preise in den entsprechenden Branchen in China in die Höhe getrieben», sagte ​Dong Lijuan, Statistikerin beim Nationalen Statistikamt. Die schwache Binnennachfrage dämpfte jedoch ​einen breiteren Preisauftrieb.

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04:00

Im asiatischen Devisenhandel profitierte der Yen von Spekulationen auf baldige Zinserhöhungen der japanischen Notenbank. Der Dollar verlor 0,3 Prozent auf 153,55 Yen und legte ‌leicht auf 6,7083 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8093 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro im Vorfeld der anstehenden Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) fast unverändert bei 1,1628 Dollar und zog leicht auf 0,9410 Franken an.

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03:40

Am ​Rohstoffmarkt schürte ​die militärische Eskalation zwischen den USA, dem Iran und dessen ⁠Verbündeten massive Angebotssorgen. «Die jüngsten Entwicklungen bestärken uns in der Ansicht, dass wir von ​einer Wiederaufnahme der Friedensgespräche noch ⁠weit entfernt sind», schrieben die Analysten der Bank ING. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 1,5 Prozent ‌auf 99,40 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,4 Prozent fester bei 94,35 Dollar.

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02:00

An der Wall Street hat es am Dienstag nach dem verlängerten Wochenende einen schwachen Wochenauftakt gegeben. Auf die Stimmung drückten die weiter steigenden Ölpreise, die der Inflations- und Zinsangst weiterhin Nahrung gaben. Davon geprägt, gab der Dow Jones Industrial um 1,18 Prozent auf 52'786,07 Punkte nach, während der marktbreite S&P 500 um 0,58 Prozent auf 7673,52 Zähler fiel.

Die technologielastige Nasdaq-Börse schlug sich besser, denn dort wurden fallende Kurse bei Schwergewichten wie Apple, Nvidia oder Microsoft weitgehend aufgefangen von steigenden Kursen bei vielen Aktien mit KI-Fantasie. Mit 29'507,70 Punkten verbuchte der Leitindex Nasdaq 100 einen nur moderaten Abschlag von 0,12 Prozent.

«Angesichts einer Woche, die reich an marktbewegenden Ereignissen ist, bleibt die Risikobereitschaft gedämpft», sagte ein Marktteilnehmer mit Blick auf den Zinsentscheid der EZB am Donnerstag und die am Freitag anstehenden US-Inflationszahlen. Unter Anlegern herrsche daher in der Breite Unsicherheit, auch wegen der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten. Zuletzt gab es Berichte über Explosionen auf der iranischen Öl-Exportinsel Charg.

In der Chipbranche knüpften viele Werte an ihre Kursgewinne vom Freitag an, was Börsianer immer noch mit Nachwehen der Ankündigung eines noch leistungsfähigeren KI-Modells vom ChatGPT-Entwickler OpenAI begründeten. Branchengrössen wie AMD, ARM oder Broadcom legten um bis zu 5,9 Prozent zu.

Über ein sogar neunprozentiges Plus konnten sich die Anleger von Intel freuen, nachdem das Magazin DigiTimes berichtete, dass der Prozessorhersteller voraussichtlich die Preise anheben werde. Zudem wurde eine Analystenhochstufung durch Northland Securities als Stütze hervorgehoben.

Der Kurs von Qualcomm zog ausserdem um drei Prozent an nach einer Mitteilung, wonach der eigentlich auf Mobilfunkchips fokussierte Hersteller eine Partnerschaft mit Amazon zur Lieferung massgeschneiderter Datencenter-Chips eingeht. Diese geht ausserdem einher mit Optionen auf einen Aktienbezug.

Im Technologiebereich waren auch Aktien aus dem Bereich der Quantencomputer gefragt. Wie die drei Unternehmen D-Wave Quantum, Rigetti Computing und Quantinuum mitteilten, erhalten sie durch Minderheitsbeteiligungen jeweils 100 Millionen US-Dollar vom US-Handelsministerium, um die Forschung im Bereich Quantencomputing auszubauen.

Aktien der Ölkonzerne Chevron, ExxonMobil und ConocoPhillips profitierten mit Anstiegen um bis zu 0,8 Prozent davon, dass die Ölpreise weiter steigen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent mit Lieferung im November näherte sich weiter der 100-Dollar-Marke. Am Ölmarkt wurde auch auf Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien verwiesen.

Dyne Therapeutics prägte das generell schwache Pharma-Branchenumfeld mit einem Kurseinbruch um mehr als 16 Prozent. Die Aktien gerieten in den Sog negativer Nachrichten von Novartis wegen vergleichbarer Medikamentenkandidaten. Der Schweizer Pharmariese musste einen erneuten Studienflop hinnehmen, jetzt mit einem Medikament gegen die Muskelkrankheit Myotone Dystrophie.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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