09:08
Der Swiss Market Index (SMI) startet 0,6 Prozent im Plus. Angeführt wird das Tableau von ABB (+2,8 Prozent), während die vorbörslich gefragten Holcim lediglich 0,4 Prozent anziehen. In der Gunst der Investierenden stehen UBS und Partners Group, welche mehr als 1,0 Prozent zulegen. Stützend am Markt sind Novartis (+0,9 Prozent) und Roche (+0,7 Prozent). Am Ende der Tabelle stehen Nestlé mit einem Minus von 0,8 Prozent. 16 von 20 Titeln notieren höher.
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08:54
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien
Autoneum: Oddo BHF erhöht Kursziel auf 133 von 124 Fr., Rating lautet weiterhin Neutral.
Avolta: Kepler Cheuvreux Senkt Rating auf Hold von Buy mit einem neuen Kursziel von 50 nach 55 Fr.
Avolta: Goldman Sachs bleibt bei Rating Neutral und enim Kursziel von 51 nach 49 Fr.
Bucher: Royal Bank of Canada senkt das Kursziel auf 330 von 340 Fr. Rating bleibt unverändert Sectorperform.
Glencore: Goldman Sachs erhöht das Kursziel auf 6,80 von 6,30 Pfund, belässt die Einstufung auf Buy.
Medmix: Research Partners reduziert das Kursziel auf 13,50 von 16 Fr., das Rating Buy bleibt unverändert.
Novartis: Octavian zieht Kursziel auf 135 von 124 Fr. hoch. Rating Hold bestätigt..
UBS: Keefe, Bruyette & Woods erhöht das Kursziel auf 42 von 40 Fr., hält an Einstufung Underperform fest.
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08:07
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der Bank Julius Bär 0,5 Prozent höher. Oben aus schwingt Holcim mit einem Plus von 3,8 Prozent nach Halbjahreszahlen. Alle anderen 19 SMI-Titel stehen 0,3 bis 0,5 Prozent höher.
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07:43
Der japanische Yen fällt nach dem Zinsentscheid der japanischen Notenbank (BOJ). Der Dollar steigt im Gegenzug um 0,7 Prozent auf 160,70 Yen. Am Donnerstag hatte die japanische Währung bis zu 3,6 Prozent zugelegt. Insidern zufolge hatten die Behörden mit Yen-Käufen und Dollar-Verkäufen am Devisenmarkt interveniert. Wenn diese Intervention zeitlich auf die BOJ-Sitzung abgestimmt gewesen sei, könne dies als Botschaft interpretiert werden, dass die Regierung eine Zinserhöhung allein wegen der Yen-Schwäche nicht wünsche, sagte Kazutaka Maeda, leitender Volkswirt am Meiji Yasuda Research Institute. Die japanische Zentralbank tastete den Leitzins nicht an, signalisierte jedoch weitere Zinserhöhungen im Kampf gegen die Inflation.
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07:32
Der Dax wird am Freitag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge erneut fester in den Handel starten. Am Donnerstag hatte der deutsche Leitindex 0,6 Prozent höher bei 25.612 Punkten geschlossen. Nach einem mauen Handelsstart folgten die Börsen im Tagesverlauf den Gewinnen an der Wall Street. Für gute Stimmung sorgten unter anderem positiv aufgenommene Geschäftszahlen von Microsoft. Im Fokus am Freitag steht der Inflationsbericht für die Euro-Zone im Juli. Experten erwarten einen Anstieg der Teuerungsrate auf 2,9 Prozent, nach 2,8 Prozent im Juni. Zuletzt hatte das Wiederaufflammen des Iran-Krieges die Ölpreise erneut nach oben getrieben. Viele Volkswirte erwarten, dass die EZB nach der Zinserhöhung vom Juni im September nachlegen wird.
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07:20
Siemens Healthineers muss beim Umsatz wegen des tiefgreifenden Umbaus im chinesischen Gesundheitssystem Abstriche machen. Für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende September) sei nur noch ein vergleichbares Umsatzwachstum von 3,5 bis 4,0 Prozent zu erwarten, teilte die Tochter des Technologiekonzerns Siemens am Freitag in Erlangen mit. Vor allem die vor der Abspaltung stehende Laborstrassen-Sparte Diagnostics leidet unter den Reformen. Dagegen profitiert Siemens Healthineers von der Rückerstattung von US-Einfuhrzöllen, die unrechtmässig erhoben worden waren. Der Gewinn je Aktie werde 2025/26 deshalb mit 2,35 bis 2,45 Euro um 15 Cent höher ausfallen als bisher geplant.
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06:49
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06:20
Die Schweizer Börse steht vor einem versöhnlichen Wochenausklang am Freitag. Die IG Bank indiziert das Leitbarometer 0,6 Prozent höher, nachdem der Index am Donnerstag um 0,65 Prozent nachgegeben hatte.
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06:16
Die asiatischen Aktienmärkte haben sich am Freitag nach den jüngsten Kursverlusten deutlich erholt. Angetrieben von einer starken Wall Street und nachlassenden Sorgen über hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) griffen Anleger wieder zu. Der japanische Leitindex Nikkei sprang um 4,5 Prozent nach oben. In Südkorea verzeichnete der Kospi nach einem massiven Ausverkauf zu Wochenbeginn ein Rekord-Comeback und schoss um mehr als zehn Prozent in die Höhe. Auch der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans gewann 4,6 Prozent. In China legte der CSI-Index für KI-Werte um mehr als sieben Prozent zu, während der Hang Seng Tech-Index in Hongkong ein Plus von 0,5 Prozent verbuchte.
In Tokio stand neben der anstehenden Zinsentscheidung der Bank of Japan (BOJ) eine mutmassliche Stützungsaktion für den Yen im Mittelpunkt. Japans Währung war zuvor wegen des durch den Iran-Krieg ausgelösten Energieschocks auf ein 40-Jahres-Tief gefallen, was die Lebenshaltungskosten im Land massiv in die Höhe treibt. «Der Zeitpunkt kam früher als erwartet, da ich eher mit einer Intervention nach der BOJ-Sitzung gerechnet hatte», sagte Chefökonom Toru Suehiro von Daiwa Securities. Auf Unternehmensseite gehörten japanische Technologiewerte zu den grössten Gewinnern: Der Chipanlagenbauer Advantest stieg um 18 Prozent, Tokyo Electron kletterte um 9,3 Prozent und der KI-Investor SoftBank gewann 15 Prozent.
In China trübten derweil schwache Konjunkturdaten das Bild und bremsten die Euphorie etwas. Die Fabrikaktivität schrumpfte im Juli unerwartet, da die Inlandsnachfrage schwächelte und die Produktionskosten hoch blieben. Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) fiel auf ein Fünf-Monats-Tief von 49,2 Punkten. Dennoch überwog an den asiatischen Märkten insgesamt die Erleichterung über starke US-Tech-Zahlen. «Sowohl die Gewinne als auch die Stimmung kehren nach der wirklich übertriebenen Bewegung zu Beginn der Woche wieder etwas zurück», erklärte Marktanalyst Fabien Yip von IG. Die KI-Nachfrage scheine weiterhin nachhaltig zu sein.
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06:12
Am asiatischen Devisenmarkt testeten die Anleger die Entschlossenheit der japanischen Behörden, nachdem diese den Yen am Donnerstag offenbar mit massiven Dollar-Verkäufen gestützt hatten. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,7 Prozent auf 160,61 Yen und legte leicht auf 6,7480 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,8070 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1511 Dollar und zog auf 0,9290 Franken an. Mehr zu den Gründen für die Frankenschwäche hier.
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06:09
Trotz der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und eines Drohnenangriffs auf Gasschiffe in Ägypten, der die Sorgen vor einer Ausweitung des US-Iran-Krieges schürte, gaben die Ölpreise nach. Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,2 Prozent auf 88,00 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,7 Prozent schwächer bei 82,16 Dollar. Händler zeigten sich überrascht, dass die Energiepreise trotz der geopolitischen Risiken am Suezkanal nicht in Panik gerieten.
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00:05
Starke Geschäftszahlen von Microsoft haben der Nasdaq-Börse am Donnerstag eine rasante Erholung beschert. Schnäppchenjäger übernahmen dort das Ruder. Der Nasdaq 100 konterte eine sechstägige Verluststrecke mit einem Kurssprung um 3,36 Prozent auf 28'106,34 Punkte. Enttäuschung bei Meta tat der Begeisterung über den Softwarekonzern keinen Abbruch. Nun dürfte viel an den nachbörslichen Zahlen von Apple und Amazon liegen.
Ausserhalb des Tech-Sektors war der Rückenwind auch spürbar, obwohl der stärker von Standardwerten geprägte Dow Jones Industrial zuletzt eine viel bessere Phase hinter sich hatte als der Nasdaq 100. Der Dow stieg um 1,19 Prozent auf 52'208,06 Zähler. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 1,66 Prozent auf 7437,63 Punkte nach oben.
Der Marktbeobachter Stephen Innes sprach vom «grossen Tech-Reset». Investoren hätten wochenlang ihr Engagement reduziert, Portfolios abgesichert und das KI-Thema neu bewertet. Historisch hätten solche Situationen eher in einer Konsolidierung gemündet als in einem Kollaps, doch diese Erfahrung sei jetzt noch kein eindeutiges Kaufsignal. «Der Neustart beendet die KI-Debatte nicht. Er verändert aber die Ausgangslage des Marktes», schrieb der Experte.
Im Fokus stand am Donnerstag auch die Nachlese des jüngsten Zinsentscheids. Danach sind Experten längst nicht mehr so überzeugt wie zuvor, dass die US-Notenbank Fed den Leitzins bei der kommenden Sitzung wirklich erhöhen wird. Die Entwicklungen in Nahost wurden auch weiter kritisch beäugt. Nachgebende Ölpreise brachten etwas Erleichterung.
Der Börsenwert von Microsoft stieg an einem einzigen Tag um 450 Milliarden auf 3,35 Billionen Dollar. Die Titel des Softwarekonzerns sprangen um 15,5 Prozent nach oben. Mit dem grössten Tagesgewinn seit 2008 erreichten sie den höchsten Stand seit etwa zwei Monaten. Umgekehrt herrschte enorme Enttäuschung über die Resultate und den Ausblick von Meta. Die Titel des Social-Media-Konzerns sackten um acht Prozent ab.
Besonders im Fokus standen in beiden Fällen die KI-Investitionspläne, die seit einiger Zeit von Anlegern kritisch beäugt werden. Von Microsoft kam das Signal, dass diese im Zaum gehalten werden. Dies erleichterte jene Anleger, unter denen zuletzt Sorgen hochgekocht waren, dass die Investitionen in der Tech-Branche überhandnehmen und sich vielleicht nicht rentieren. Meta dagegen hob das untere Ende der bisherigen Investitionsspanne an.
Ein schwächerer Ausreisser in der Hardware-Branche waren die Aktien von Qualcomm , die unter einem verhaltenen Ausblick des stark mit Smartphones assoziierten Prozessorherstellers litten. Andere Werte aus der Branche zogen aber mächtig an. Beispiele dafür sind vor allem die Titel des Speicherherstellers Sandisk mit einem Kurssprung um 26 Prozent. Aber auch die Kurse der Chipkonzerne Micron, Intel und AMD erholten sich im Grössenbereich von 11 bis 18 Prozent.
Gute Nachrichten für die Halbleiterbranche brachte auch der Branchenausrüster Lam Research mit, was dessen Kurs um 18 Prozent nach oben hievte. Tammy Qiu von der Berenberg Bank lobte einen «beeindruckenden Ausblick» des Unternehmens, das laut Blayne Curtis von Jefferies andere Ausrüsteraktien in den Schatten stellt.
Nachbörslich dürften die Resultate von Apple und Amazon erneut Signalwirkung für die Technologiebranche haben. Die zuletzt auf Rekordniveau angekommenen Apple-Aktien litten davor unter Gewinnmitnahmen, während sich Amazon mit dem starken Branchenumfeld davon erholten, dass sie zuletzt dem tiefsten Stand seit April nahe waren.
Ausserhalb des Tech-Sektors war Baxter sehr begehrt. Die Titel des Medizintechnik- und Pharmakonzerns legten zu Handelsschluss um acht Prozent zu. Im Verkauf waren sie um bis zu 21 Prozent nach oben gesprungen, bei der 30-Dollar-Marke trafen die Titel auf einen Widerstand. Am Markt hiess es, der Gewinnausblick des Unternehmens liege über den Erwartungen.
cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

