06:20
Der SMI wird bei der IG Bank 0,12 Prozent höher gestellt. Am Vortag hatte er 0,46 Prozent gewonnen.
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06:00
Eine Intervention des US-Finanzministeriums zur Stützung des Anleihemarktes hat die Nerven der Anleger beruhigt und die Aktienmärkte am Donnerstag beflügelt. Das US-Finanzministerium hatte angekündigt, die Rückkäufe von langlaufenden Staatsanleihen zu verdoppeln. Damit will es dem jüngsten Ausverkauf entgegenwirken, der die Rendite der 30-jährigen US-Anleihe auf den höchsten Stand seit 2007 getrieben hatte. Daraufhin gaben die Renditen für US-Staatsanleihen sowie für japanische und deutsche Papiere nach.
Die Börse in Tokio legte deutlich zu: Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index stieg um 1,2 Prozent. Die Börse in Shanghai gewann 0,2 Prozent. Einige Anleger blieben jedoch skeptisch. «Je mehr das US-Finanzministerium intervenieren will, desto mehr Verkäufe von institutionellen Anlegern wird es auslösen», sagte Cusson Leung, Investmentchef bei KGI.
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05:30
Am Devisenmarkt geriet der Dollar durch die fallenden Renditen unter Druck. Er gewann zum Yen 0,2 Prozent auf 158,43 Yen. Zur Schweizer Währung notierte er 0,3 Prozent höher bei 0,7996 Franken. Der Euro hielt sich fast unverändert bei 1,1675 Dollar und zog zum Franken um 0,3 Prozent auf 0,9335 Franken an.
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05:00
Die Ölpreise legten zu. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 0,3 Prozent auf 91,87 Dollar. Händler verwiesen auf Daten, wonach sich die Schifffahrt durch die Strasse von Hormus wegen der Blockade im Iran-Krieg verlangsamt habe. Das US-Öl WTI notierte kaum verändert bei 85,84 Dollar. Der Goldpreis gab dagegen nach und notierte bei 4.492,56 Dollar je Feinunze.
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01:00
Sinkende Anleiherenditen haben am Mittwoch die US-Börsen gestützt. Das US-Finanzministerium hatte angekündigt, Rückkäufe langlaufender Anleihen zu erhöhen. Besonders deutlich sank daraufhin die Rendite von 30-jährigen Anleihen, deren Anstieg am Vortag Aktien-Anlegern noch Sorgen bereitet hatte. Gründe waren gestiegene Inflationssorgen, der Iran-Krieg, eine stark steigende Staatsverschuldung und der Kapitalbedarf grosser KI-Unternehmen.
Zum Börsenschluss legte der Leitindex Dow Jones Industrial um 0,22 Prozent auf 53'463,05 Punkte zu. Der von Techwerten bestimmte Nasdaq 100 sank um 0,22 Prozent auf 29'426,02 Zähler. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,21 Prozent auf 7707,98 Zähler.
Nachrichten aus der Biotech-Branche sorgten für Aufsehen und lösten deutliche Kurssprünge aus. Nach einer erfolgreichen gemeinsamen Studie von Moderna und Merck & Co zu einem Melanom-Impfstoff sprang der Kurs der Moderna-Aktien um 177 Prozent in die Höhe. Dieser Anstieg liess die Marktkapitalisierung von Moderna allein an diesem Tag um 44 Milliarden Dollar auf rund 70 Milliarden Dollar steigen.
Die Papiere von Merck & Co legten in Rekordhöhen um 12,6 Prozent zu. Im Schlepptau von Moderna und Merck schnellte auch der Kurs des Impfstoffentwicklers Biontech um 22 Prozent hoch.
Papiere von Goldminen-Betreibern legten kräftig zu, nachdem der Goldpreis im Zuge der gesunkenen US-Renditen deutlich angezogen hatte. Agnico Eagle und Barrick Mining gewannen gut 11 beziehungsweise mehr als 7 Prozent.
Marvell Technology und Alphabet gaben eine erweiterte Partnerschaft im Bereich der Chip-Entwicklung bekannt, die eine Optionsvereinbarung von Marvell beinhaltet, die es dem Suchmaschinenriesen ermöglicht, Aktien im Wert von bis zu 12,2 Milliarden US-Dollar zu erwerben. Marvell sprangen um rund 10 Prozent hoch. Alphabet schlossen knapp im Plus.
Die Titel des Kosmetikunternehmens Estee Lauder sprangen nach besser als erwartet ausgefallenen Geschäftszahlen um 16,3 Prozent in die Höhe, jene des Einzelhändlers Target nach einem erhöhten Ausblick um 4,3 Prozent.
(cash/Reuters/AWP)

