13:20
Die Behandlung kombiniert Mercks Keytruda mit einem massgeschneiderten mRNA-Impfstoff von Moderna, der auf einer Analyse der in den Tumoren der Patienten gefundenen Mutationen basiert
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13:15
Der SMI steht 0,36 Prozent höher.
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12:30
Der Preis für europäisches Erdgas ist am Mittwoch auf das höchste Niveau seit der Anfangsphase des Iran-Kriegs gestiegen. Der richtungweisende Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat wurde an der Börse in Amsterdam zu 64,60 Euro je Megawattstunde (MWh) gehandelt. Das ist der höchste Stand seit Mitte März. Der Iran-Krieg hatte Ende Februar begonnen und den Gaspreis im März zeitweise bis auf etwa 70 Euro getrieben. Vor dem Krieg hatte der Preis bei etwa 30 Euro gelegen.
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11:40
Der SMI steht 0,04 Prozent höher bei 14'326 Punkten. Er stemmt sich damit gegen schwache Vorgaben. Die Verluste trafen in Asien wie am Vortag bereits im US-Handel vor allem Halbleiterwerte.
Denn steigende Anleihenzinsen verteuern die Finanzierung der milliardenschweren Investitionen in KI-Infrastruktur. Auch die problematische Lage in Nahost hält laut Händlern den Risikoappetit der Anleger gering. Entsprechend stützten auch zur Wochenmitte die defensiven Papiere den hiesigen Index.
Zumal die geopolitischen Belastungen nicht kleiner geworden sind. Zuletzt hat Donald Trump auch an der Zoll-Front nachgelegt: Kurz vor dem Inkrafttreten neuer Zölle auf eine Reihe von kanadischen Produkten hat er seine Pläne zwar auf Eis gelegt. Seine Bedingung allerdings: Verhandlungen über eine Öl-Pipeline. Zuletzt stieg der Preis für ein Barrel Brent weiter über 90 US-Dollar.
Impulse kommen von der laufenden Berichtssaison. Datenhighlight des Tages dürfte das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung sein, das aber erst nach Handelsschluss in Europa veröffentlicht wird.
Mit Abstand an die Spitze der Blue Chips haben sich Geberit (+7,2 Prozent) gesetzt. Der Sanitärtechniker hat zum Halbjahr die Erwartungen übertroffen und von einer zuletzt positiven Entwicklung in der Hauptregion Europa berichtet. Analysten sprechen von einem starken zweiten Jahresviertel.
Gesucht sind am Berichtstag auch Werte wie Kühne+Nagel (+1,1 Prozent) oder die lange geschmähten Amrize (+0,5 Prozent). Gleichzeitig geht der Favoritenwechsel weiter und die Anleger stellen ihre Depots defensiver auf. Davon profitieren auch am Berichtstag vor allem Roche (+0,5 Prozent). Nestlé und Novartis hinken mit je 0,1 Prozent Plus hinterher.
Im breiten Markt werden erneut gut gelaufene Titel wie Comet (-1,0 Prozent), AMS (-2,1 Prozent) oder Komax (-1,3 Prozent). Die Schwäche der Halbleiterwerte wirkt sich hingegen nicht auf VAT aus, die um 0,9 Prozent anziehen. Denn Jefferies hat das Rating für die Ostschweizer auf «Hold» von «Underperform» erhöht und auch das Kursziel deutlich heraufgesetzt. Auch ABB (+0,5 Prozent) werden wieder gekauft.
Finanzwerte stehen am Mittwoch ebenfalls nicht in der Gunst der Anleger. Die drei grossen Versicherer im SMI - Swiss Life, Swiss Re und Zurich - verzeichnen Abschläge zwischen 0,2 und 0,7 Prozent. Auch UBS (+0,1 Prozent) kommen nicht vom Fleck.
Jüngst kommt an der Börse nicht gut an, wenn der CEO das Unternehmen verlässt. So aktuell bei Straumann, die Aktie verliert gleich 6,3 Prozent. Dabei waren die Zahlen des Dentalimplantateherstellers über den Erwartungen der Analysten ausgefallen. Der scheidende Guillaume Daniellot habe bei Investoren ein hohes Ansehen genossen, betonen Analysten. Kein schönes Willkommensgeschenk für den ab Dezember verantwortlichen Christopher Norbye.
Der Energiekonzern musste BKW musste hingegen seine Jahresziele senken, was die Börse mit einem Minus von 0,8 Prozent quittiert. Mit den Emmi-Papieren geht es um 2,1 Prozent abwärts. Zwar überzeugte der Milchverarbeiter mit einem starken Volumenwachstum und hob die Umsatzprognose leicht an. Am Markt überwiegen aber die Sorgen über die schwächere Dynamik im zweiten Halbjahr und das schwierige US-Geschäft.
Der Kompressorenhersteller Burckhardt Compression (Aktie: -1,8 Prozent) hat mit einer Restrukturierung und einem Stellenabbau auf eine tiefe Auslastung reagiert. Dabei hatte das Unternehmen gerade erst im vergangenen November erste Stellenstreichungen angekündigt.
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10:45
Die Anleihemärkte zeigen am Mittwoch zaghafte Anzeichen einer Stabilisierung. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe, des Referenztitels für die Euro-Zone, gab um einen Basispunkt auf 3,247 Prozent nach. Am Dienstag hatte sie noch ein 15-Jahres-Hoch erreicht. Renditen bewegen sich gegenläufig zu Anleihe-Kursen.
Für bessere Stimmung am Anleihemarkt sorgte laut Händlern und Analysten eine leichte Erholung bei richtungsweisenden US-Staatsanleihen. Die Renditen der zehnjährigen US-Titel waren bereits am Dienstag nach überraschend schwachen Konjunkturdaten um zwei Basispunkte gefallen. Am Mittwoch gaben sie um weitere zwei Basispunkte nach.
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10:00
Die Aktien von DocMorris fallen Nach der Vorlage der Halbjahresergebnisse 2,6 Prozent. Dabei waren die Titel vorbörslich bei Julius Bär noch fast 9 Prozent im Plus indiziert. Die UBS sieht den erhöhten Jahresausblick und ein gewisses Aufwärtspotenzial für die Gewinnschätzungen zwar positiv. Dem stehen laut UBS aber schwächere ausgewiesene Ergebniskennzahlen sowie der weiterhin negative freie Cashflow gegenüber.
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09:45
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09:35
Nach der Vorlage der Halbjahresergebnisse sieht die UBS Implenia auf Kurs, die Guidance zu erreichen. Für die Analysten der ZKB fällt ein Grossteil der angekündigten Kosten für Wachstumsinitiativen erst im zweiten Halbjahr an. Es gebe deshalb es wenig Anpassungsbedarf für die Schätzungen mit Blick auf die EBIT-Guidance.
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09:30
Am Ölmarkt steigen die Preise den vierten Handelstag in Folge. Auch nach fast sechs Monaten Krieg zwischen den USA und dem Iran gibt es keine Anzeichen für Fortschritte bei einer Lösung des Konflikts.
Brent stieg um zeitweise 1,1 Prozent auf 92,05 Dollar je Barrel, nachdem die Nordsee-Ölsorte in den vorangegangenen drei Sitzungen 4,5 Prozent zugelegt hatte. West Texas Intermediate notierte bei knapp 86 Dollar.
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09:15
Der SMI eröffnet 0,21 Prozent höher. Am Vortag hatte der Leitindex dank seiner Schwergewichte minimal im Plus geschlossen.
Die Börsenthemen bleiben dieselben: steigende Anleihenrenditen und ein wieder höherer Ölpreis. Besonders der finanzierungsabhängige Technologiesektor steht wegen der höheren Anleihenrenditen weltweit unter Druck.
Die US-Technologiebörse Nasdaq schloss daher klar im Minus und auch an den wichtigen techlastigen Börsen in Asien ging es deutlich bergab. Das könnte auch auf die hiesigen Techwerte abstrahlen. Impulse kommen von der laufenden Berichtssaison. Auch gut möglich ist, dass zur Wochenmitte das Sentiment hierzulande von den defensiven Index-Schwergewichten gestützt wird.
Zumal die geopolitischen Belastungen nicht kleiner geworden sind. Zuletzt hat Donald Trump auch an der Zoll-Front nachgelegt: Kurz vor dem Inkrafttreten neuer Zölle auf eine Reihe von kanadischen Produkten hat er seine Pläne zwar auf Eis gelegt. Seine Bedingung allerdings: Verhandlungen über eine Öl-Pipeline.
Dass der Kompressorenhersteller Burckhardt Compression einer Restrukturierung und einem Stellenabbau auf eine tiefe Auslastung reagiert, quittiert die Börse mit einem Kursplus von 1,2 Prozent.
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08:10
Der SMI wird bei Julius Bär vorbörslich 0,08 Prozent tiefer gesehen. Einzige SMI-Aktie im Plus ist Geberit. Der Titel wird nach Halbjahreszahlen 4,5 Prozent höher indiziert.
Nach Ankündigung eines Stellenabbaus legen Burckhardt Compression 2 Prozent zu. Halbjahreszahlen und ein neuer CEO lassen Straumann 2,4 Prozent steigen.
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06:15
Der SMI wird bei der IG Bank 0,13 Prozent tiefer gestellt. Am Dienstag hatte der Index 0,13 Prozent höher geschlossen.
Geberit steht am Mittwoch im Fokus der Anleger. Das Unternehmen veröffentlicht die Halbjahreszahlen.
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06:00
Sorgen über die steigende Staatsverschuldung haben die Anleiherenditen weltweit auf jahrzehntelange Höchststände getrieben und die Aktienmärkte am Mittwoch belastet. Der japanische Nikkei-Index gab 2,6 Prozent nach, die Börse in Schanghai verlor 1,8 Prozent.
Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe hatte am Vortag den höchsten Stand seit fast 20 Jahren erreicht. Auch die Renditen für zehn- und 30-jährige Bundesanleihen kletterten auf den höchsten Stand seit 2011. Anleger preisen zunehmend das Risiko ein, dass die Staatsausgaben ausser Kontrolle geraten könnten.
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05:30
Am Devisenmarkt stützte die risikoscheue Stimmung den Dollar. Er verlor jedoch 0,2 Prozent auf 159,31 Yen und notierte damit in der Nähe der Marke von 160, die als möglicher Auslöser für eine Intervention der japanischen Notenbank gilt. Der Euro notierte nahezu unverändert bei 1,1584 Dollar. Der Franken notiert zum Euro unverändert bei 0,9400 und legt gegen den Dollar leicht zu bei 0,8116.
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05:00
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01:00
Aktien-Anleger sind am Dienstag angesichts gestiegener Anleiherenditen zum besonders finanzierungsintensiven US-Technologiesektor auf Abstand gegangen. Für den Nasdaq 100 ging es um 1,68 Prozent auf 29'490,96 Zähler abwärts. Bereits am Vortag hatte die jüngste Erholung Risse gezeigt.
Steigende Renditen langlaufender Anleihen auf Mehrjahreshochs und weiter anziehende Ölpreise aufgrund des fortgesetzten Iran-Krieges dämpften die Nachfrage der Anleger nach risikoreichen Anlagen. Nach dem Ende der 60-tägigen Frist des Rahmenabkommens stehen Washington und Teheran laut US-Präsident Donald Trump nicht in Verhandlungen. «Es finden derzeit keine Gespräche oder Verhandlungen mit der Islamischen Republik Iran statt, und es sind auch keine geplant», so Trump auf der Plattform Truth Social.
«Die Lage im Nahen Osten spitzt sich eindeutig wieder zu, und die langfristigen Zinsen steigen - und das sind Faktoren, die letztendlich den Wert von Aktien untergraben», kommentierte Emma Moriarty von CG Asset Management.
Aktien aus dem Bereich Künstlicher Intelligenz (KI), die tags zuvor noch von der KI-Fantasie profitiert hatten, litten unter den steigenden Renditen und letztlich unter Gewinnmitnahmen. So sanken die Titel von Nvidia um 2,3 Prozent. Papiere von Micron, Sandisk und Marvell Technology verbuchten Kursabschläge zwischen 7 und 9 Prozent. Der Philadelphia Semiconductor Index als Gradmesser für den Chipsektor büsste 5 Prozent ein.
Der Aufwärtstrend am US-Aktienmarkt ist laut Analyst Andreas Wex von der Commerzbank dennoch intakt. Seine Fortsetzung hänge jedoch zunehmend von einer Kombination aus fortgesetztem Gewinnwachstum, intakter KI-Investitionswelle und einer Stabilisierung des Zinsumfelds ab. Die Risiken lägen derzeit weniger in einer drohenden Rezession als vielmehr in steigenden Zinsen, geopolitischer Eskalation, hohen Energiepreisen, Inflation und einer möglichen Enttäuschung der KI-Ertragsstory, so der Fachmann.
Der Druck im KI-Sektor verschonte auch die Anteile des Baumaschinenherstellers Caterpillar am Dienstag nicht. Weil immer mehr Rechenzentren gebaut werden und das Unternehmen zudem ein Standbein im Bereich Energietechnik für Rechenzentren hat, ist der Aktienkurs inzwischen abhängiger von der Entwicklung in diesem Bereich. Die Caterpillar-Papiere rutschten als Schlusslicht im Dow um 4,6 Prozent ab.
Die am US-Markt notierten Papiere von Baidu fielen um 12,7 Prozent. Das chinesische KI- und Internetunternehmen hatte einen deutlich geringeren Gewinn im zweiten Quartal gemeldet, der auf schwache Umsätze vor allem im Online-Marketing-Geschäft zurückzuführen war.
(cash/Reuters/AWP)
