13:10

Die US-Börsen werden uneinheitlich erwartet. Die Futures auf dem Dow Jones notieren 0,2 Prozent höher. Diejenigen auf dem S&P 500 sowie dem technologielastigen Nasdaq 0,1 beziehungsweise 0,4 Prozent tiefer.

Der SMI steht nach dem Mittag wieder höher mit einem Plus von 0,1 Prozent. ABB verlieren 5,4 Prozent. Roche (+1,9 Prozent) führen den Index derweil an, gefolgt von Alcon (+1,8 Prozent) sowie Swiss Re und Novartis (je +1,0 Prozent).

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11:53

Der Euro steht am Dienstag sowohl gegenüber dem Franken als auch dem US-Dollar unter Druck. Neben den hohen Ölpreisen und den damit verbundenen Inflationssorgen belasten die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten in Europa die Gemeinschaftswährung.

Gegen Mittag wird der Euro zu 0,9253 Franken gehandelt und damit etwas tiefer als am frühen Morgen mit 0,9266. Zum US-Dollar fällt die Gemeinschaftswährung auf 1,1218 von 1,1234 Dollar zurück. Der Dollar bewegt sich zum Franken derweil kaum und kostet weiterhin 0,8248 Franken.

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11:45

Der Swiss Market Index (SMI) kann die Verluste vor dem Mittag nicht aufholen und steht 0,1 Prozent tiefer bei 14'357,80 Punkten.

Hohe Energiepreise und weiter steigende Anleiherenditen setzen laut Marktbeobachtern vor allem zyklische Werte unter Druck. Auch der Technologiesektor steht erneut mehrheitlich auf der Verliererseite. Einen stärkeren Rückgang des Leitindex verhindern dagegen wie schon in der Vorwoche die defensiven Schwergewichte.

Mit elf Verlierern sind diese bei den Bluechips leicht in der Überzahl. Der Mid-Cap-Index SMIM büsst 0,7 Prozent auf 3120,96 Punkte ein, der breite SPI verliert 0,2 Prozent auf 20'230,92 Punkte. Die übrigen europäischen Börsen geben noch etwas deutlicher nach.

Unter den Bluechips geraten ABB (-5,4 Prozent) nach Quartalszahlen kräftig unter Druck. Zwar übertraf der Industriekonzern die Erwartungen und hob seine Ziele leicht an. Händler verweisen jedoch auf die schwache Stimmung im Sektor. Trotz des Rückschlags gehören die Titel im laufenden Jahr weiterhin zu den stärksten SMI-Werten.

Auch in den hinteren Reihen stehen vor allem Technologiewerte unter Druck. AMS Osram (-5,7 Prozent), VAT (-2,6 Prozent) und Inficon (-3,3 Prozent) geben deutlich nach. Dem Trend entziehen sich Comet (+2,4 Prozent) nach besser als erwarteten Zahlen und einer angehobenen Jahresprognose. Weiter geben auch andere Zykliker und Finanzwerte überdurchschnittlich nach. Holcim, Sika und Geberit geben dabei rund 1 Prozent ab, ebenso UBS und Partners Group.

Auf der Gegenseite führen mit Alcon (+2,0 Prozent), Roche (+1,7 Prozent) und Novartis (+0,8 Prozent) gleich drei Titel aus dem Gesundheitssektor die Gewinner an. Auch Nestlé (+0,3 Prozent) tragen zur Stabilisierung bei. Bereits in der Vorwoche hatte der SMI dank seiner defensiven Schwergewichte deutlich besser abgeschnitten als viele andere Aktienmärkte.

Leicht fester notieren Richemont (+0,1 Prozent) und Swatch (+0,6 Prozent) nach den jüngsten Daten zu den Uhrenexporten. Die Schweizer Uhrenausfuhren beschleunigten sich im September auf ein Plus von 12 Prozent. Die vergleichsweise bessere Entwicklung preisgünstigerer Uhren dürfte dabei tendenziell eher Swatch als Richemont entgegenkommen, heisst es am Markt.

Auch in den hinteren Reihen sorgen Unternehmenszahlen für Bewegung. Huber+Suhner (+1,8 Prozent) drehten nach einem schwachen Handelsstart klar ins Plus. Der Umsatz legte zu, während der Auftragseingang auf dem hohen Niveau der Vorjahresperiode verharrte. Beide Kennziffern lagen über den Erwartungen.

Kuros (+5,7 Prozent) profitieren derweil unter anderem von der Aufnahme in eine Favoritenliste von Berenberg. Also (-4,8 Prozent) geben dagegen einen grossen Teil der kräftigen Vortagesgewinne wieder ab.

In den kommenden Tagen dürfte die Berichtssaison zunehmend den Takt vorgeben. Einen ersten Höhepunkt erreicht sie am Donnerstag mit den Zahlen von Roche, Nestlé, Schindler, Galderma und Kühne+Nagel. Am Freitag folgen unter anderem Holcim und SGS. Starke Resultate könnten dabei helfen, die geopolitischen und makroökonomischen Belastungen zumindest zeitweise in den Hintergrund zu drängen, heisst es am Markt.

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09:50

Nach einem leicht höheren Start dreht der Schweizer Leitindex SMI ins Minus und notiert 0,1 Prozent tiefer. ABB verlieren derweil 5,8 Prozent. Die defensiven Schwergewichte Roche (+1,4 Prozent), Novartis (+0,6 Prozent) und Nestlé (+0,6 Prozent) gewinnen nach Alcon (+1,9 Prozent) am meisten und stützen den SMI.

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09:44

Der Ölpreis der Sorte Brent kletterte zwischenzeitlich über 110 Dollar je Fass und damit auf den höchsten Stand seit Mai. Eine angekündigte russische Diesel-Liefervereinbarung vermöge die Sorgen bislang kaum zu dämpfen, solange zugleich weitere Ausfälle von Ölströmen aus dem Nahen Osten befürchtet würden, heisst es am Markt. Zusätzlichen Gegenwind liefern die weiter steigenden Renditen an den Anleihemärkten, wobei Frankreich laut Marktbeobachtern wegen fiskalischer und politischer Risiken ein Brennpunkt bleibt.

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09:40

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien

Roche: ODDO erhöht auf 440 (300) Fr. – Outperform (Underperform)

DKSH: Kepler Cheuvreux erhöht auf 80 (72) Fr. - Buy

Swiss Re: Royal Bank of Canada erhöht auf 120 (115) Fr. - Underperform

Lonza: Bernstein SG erhöht auf 887 (835) Fr. - Outperform

Lonza: Julius Bär erhöht auf 590 (570) Fr. - Hold

Lonza: Vontobel erhöht auf 685 (655) Fr. – Buy

Swisscom: Barclays senkt auf 440 (460) Fr. - Underweight

Sunrise: Barclays senkt auf 34 (38) Fr. - Underweight

SIG: UBS erhöht auf 16 (15) Fr. - Buy

Comet: Vontobel erhöht auf 425 (415) Fr. – Buy (Hold)

Also: Vontobel erhöht auf 260 (240) Fr. – Buy

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09:15

Der Swiss Market Index (SMI) startet am Dienstag 0,1 Prozent höher in den Handel.

Klar im Fokus stehen die Titel von ABB, die trotz positiver Quartalszahlen 5,2 Prozent verlieren. Besonders das boomende Rechenzentrumsgeschäft trieb das Wachstum an. Insgesamt kletterte der Auftragsbestand um 40 Prozent, der operative EBITA legte ebenfalls deutlich zu und die Erwartungen wurden klar übertroffen. Die Ziele wurden leicht nach oben angepasst.

Im Blick stehen zudem Richemont (+0,1 Prozent) und Swatch (+0,6 Prozent) mit Daten zu den Uhrenexporten.

Beim Pharmaschwergewicht Roche (+1,4 Prozent) stützt eine Hochstufung durch Oddo BHF auf «Outperform» mit einer kräftigen Kurszielerhöhung.

Auch Comet (vorbörslich +4,6 Prozent) legten Zahlen vor, die besser als erwartet ausfielen. Zudem erhöht der Halbleiterzulieferer getragen durch den Aufschwung in der Branche die Jahresprognose.

Mit Huber+Suhner (-0,3 Prozent) berichtet ein drittes Unternehmen aus der Tech-Industrie über seine Entwicklung. Während der Umsatz stieg, blieb der Auftragseingang auf dem Niveau der starken Vorjahresperiode. Beide Kennziffern lagen aber über den Erwartungen.

Negative Vorgaben aus Übersee drücken am Dienstag auf die Kurse. Denn die US-Börsen waren unter ihrem Stand zum Europaschluss aus dem Handel gegangen und in Asien gab es breite Verluste, besonders im KI-geprägten koreanischen Kospi. Anhaltende Sorgen über eine mögliche Eskalation im Nahen Osten sowie die Entwicklungen rund um die Ukraine und ein Vermischen beider Brandherde über die Energiepreise bereiten Börsianern zunehmend Kopfzerbrechen.

Hinzu kommen die weiter steigenden Renditen am Anleihemarkt. «Die wachsende Zahl gleichzeitiger Krisen erhöht die Gefahr von Ansteckungseffekten und macht es für Anleger schwierig, die Risiken voneinander zu trennen», kommentierte ein Händler. Derweil nimmt die Berichtssaison durchaus Fahrt auf, auch international stehen mit SpaceX oder Netflix einige bekannte Namen auf der Agenda. Von der Konjunktur kommen unter anderem Impulse durch die ZEW-Konjunkturerwartungen in Deutschland sowie der Philadelphia Fed Index in den USA.

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08:10

Bei Julius Bär wird der SMI ebenfalls 0,2 Prozent tiefer erwartet. Einzige Gewinnerin unter den Blue Chips sind ABB mit einem Plus von 0,8 Prozent nach positiven Quartalszahlen. Die grössten Verluste werden bei Sika, Richemont, Novartis und Lonza erwartet.

Auch der breite Markt wird mit Verlusten erwartet. Mit dem grössten Plus sind Comet (+4,6 Prozent) und Huber+Suhner (+1,3 Prozent) gesehen. Beide präsentierten vor Handelsbeginn Quartalszahlen.

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07:40

Am Devisenmarkt haben sich die Kurse am Dienstagmorgen vor einigen Konjunkturdaten im Tagesverlauf nur wenig bewegt. Unter anderem stehen der deutsche ZEW-Index sowie einige US-Daten wie der Philly Fed-Index oder die Baubeginne im Blick.

Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9266 mehr oder weniger auf der Stelle. Der US-Dollar schwächte sich in der Nacht leicht ab und wird zurzeit bei 0,8248 Franken gehandelt. Zum US-Dollar notiert der Euro mit 1,1234 ein wenig höher als am Vorabend mit 1,1211.

Generell profitiere der Franken derzeit nicht nur von seiner Eigenschaft als sicherer Hafen, sondern angesichts wachsender Sorgen um eine mögliche neue Staatschuldenkrise in anderen Industriestaaten auch vom soliden Haushalt der Schweiz, heisst es bei der Commerzbank. Mittlerweile sei der Franken aber wieder in eine Region vorgerückt, die die SNB zumindest vor einigen Monaten in erhöhte Bereitschaft versetzt hätte. Noch weitere Aufwertungen dürften entsprechend schwieriger werden.

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06:24

Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank vorbörslich 0,2 Prozent tiefer gestellt.

Heute wird ABB die Ergebnisse aus dem dritten Quartal präsentieren. Zudem werden Updates von Comet sowie Huber+Suhner erwartet.

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05:45

Geopolitische Risiken und die Unruhen in Frankreich haben die asiatischen Börsen am Dienstag belastet. Zudem ‌hielten ⁠sich die Anleger vor den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen von ⁠wichtigen US-Technologiekonzernen wie Meta und Tesla zurück. «Das Risiko für französische Staatsanleihen werde eindeutig ‌in die europäischen Aktien eingepreist», sagte Chris ‌Weston, Analysechef bei Pepperstone. In ​Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,6 Prozent auf 64'512,35 Punkte nach. Die Börse in Shanghai blieb fast unverändert.

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05:30

Am Devisenmarkt gewann der Dollar geringfügig auf 158,45 Yen und ‌legte leicht auf 6,6787 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,8253 Franken. Der Euro stieg um ​0,1 Prozent auf 1,1224 Dollar und zog ​leicht auf 0,9263 Franken an.

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04:15

Die ​Ölpreise zogen an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um ‌0,2 Prozent auf 109,80 Dollar. Das US-Öl WTI notierte kaum verändert bei 103,64 Dollar. Hintergrund war eine Anordnung von US-Präsident ​Donald ​Trump, die einige Sanktionen und ⁠Zölle auf russische Energieprodukte aufhob.

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00:45

Nach der jüngsten Talfahrt hat die technologielastige US-Börse Nasdaq am Montag einen Erholungsversuch gestartet. Der Nasdaq-Auswahlindex 100 legte um 1,17 Prozent auf 29'529,34 Zähler zu. Am Freitag hatte er gemessen an seinem vor knapp zwei Wochen erreichten Rekordhoch 7 Prozent eingebüsst.

Der Dow Jones Industrial, der in letzter Zeit leicht gestiegen war, gab zum Wochenstart um 0,07 Prozent auf 51'966,03 Punkte nach. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,41 Prozent auf 7690,73 Zähler.

«Anleger greifen nach dem Ausverkauf wieder zu», kommentierte Marktanalyst Maximilian Wienke vom Broker Etoro die Gewinne der Techbranche. «Die Erholung bleibt jedoch anfällig», da Anleger hinterfragten, ob die hohen Investitionen in KI-Infrastruktur ausreichend Rendite brächten.

Die Hoffnung liegt nun auf Schwergewichten wie Tesla, Meta und dem erst seit vier Monaten an der Börse gehandelten Weltraum- und KI-Konzern SpaceX. Überzeugten diese mit starken Margen und Ausblicken, könnten die Zweifel an der Rentabilität der KI-Investitionen abnehmen, glaubt Etoro-Analyst Wienke. «Enttäuschungen könnten dagegen die Sorgen über die Finanzierung der KI-Infrastruktur verstärken und den Druck auf den gesamten Technologiesektor erhöhen.»

Besonders deutlich zeigten sich zum Wochenstart die zuletzt von Gewinnmitnahmen besonders gebeutelten Halbleiteraktien erholt: Sandisk gewannen 5,5 Prozent und Western Digital 6,1 Prozent. Zu den wieder besonders gefragten Werten zählen zudem Marvell, Micron und Intel. Sie legten um 2,4 bis 4,1 Prozent zu.

Zu Intel schrieb JPMorgan-Analyst Harlan Sur in seiner Hochstufung vom Sonntag auf «Neutral»: Der Turnaround werde insgesamt zwar Jahre dauern, das Management habe ihn aber bisher solide eingeleitet. Das Thema KI sorge dabei weiter für Rückenwind.

Die Amazon-Aktie sprang an der Dow-Spitze um 5,0 Prozent hoch. Die Analysten von Morgan Stanley erklärten die Aktie des Online-Händlers und Cloud-Computing-Unternehmens zum «Top Pick» und sehen noch rund 40 Prozent Aufwärtspotenzial.

Der Erholungsversuch von CoreWeave war trotz einer frisch ausgesprochenen Kaufempfehlung der US-Investmentbank Goldman Sachs nur von kurzer Dauer. Nach anfänglichen Kursgewinnen schloss das Papier 0,4 Prozent schwächer. Der Anteilschein des Anbieters von KI-Cloud-Computing-Diensten war zuletzt wegen Sorgen über einen möglichen Finanzbedarf unter Druck geraten.

Um knapp 126 Prozent sprang der US-Aktienhinterlegungsschein (ADS) von Silence Therapeutics auf 19,58 Dollar hoch. Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA übernimmt den britischen Spezialpharmahersteller für 20 Dollar je ADS. Damit wird Silence Therapeutics insgesamt mit 1,1 Milliarden Dollar (980 Mio Euro) bewertet.

Beim Stahlkonzern Cleveland-Cliffs sorgte ein überraschend gutes bereinigtes operatives Quartalsergebnis (Ebitda) für einen Kurssprung von 16,3 Prozent.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Portrait von cash-Redaktor Loris Gregorio
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