13:55
Laut dem Bericht, der sich auf Insiderquellen berief, führt SK Hynix gemeinsam mit Intel Forschungs- und Entwicklungsarbeiten an 2.5D-Verpackungstechnologien durch. Die SK-Hynix-Aktie schoss in Südkorea nach der Meldung in die Höhe.
Intels EMIB-Technologie ermöglicht die Verbindung mehrerer Halbleiter-Chips mithilfe kleiner Siliziumbrücken. Im Gegensatz dazu nutzt Taiwan Semiconductor (TSMC) bei seiner Chip-on-Wafer-on-Substrate (CoWoS)-Technologie einen grösseren Silizium-Interposer. Die CoWoS-Technologie von TSMC gilt als Engpass für fortschrittliche Halbleiter-Knoten.
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13:25
Die Aktie von Moderna stieg in der US-Vorbörse um 8 Prozent und setzte damit die Rallye vom Freitag (+12 Prozent) fort, nachdem das Unternehmen Frühphasenforschung an Impfstoffen gegen Hantaviren bekannt gegeben hatte. Das Interesse an dem Virus ist gestiegen, nachdem es auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius zu einem Ausbruch gekommen war, bei dem drei Menschen starben und mehrere weitere infiziert wurden.
Moderna betonte, dass die Forschung zu Hantaviren – in Zusammenarbeit mit dem US-Armee-Institut für Infektionskrankheiten (USAMRIID) und der Korea University College of Medicine – bereits vor dem aktuellen Ausbruch begonnen habe. Sie ist Teil der breiteren Bemühungen des Unternehmens, Gegenmassnahmen gegen neu auftretende Infektionskrankheiten zu entwickeln.
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12:45
Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start unverändert:
Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 0,2 Prozent im Minus.
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11:40
Die anhaltende Unsicherheit im Nahost-Konflikt zeigt sich zum Wochenstart auch am Schweizer Aktienmarkt. Der Leitindex SMI hat mehrmals das Vorzeichen gewechselt und notiert aktuell 0,2 Prozent auf 13'073 Zählern etwas tiefer. Gewinner und Verlierer halten sich die Waage. Der SMIM mit den mittelgrossen Werten gibt um 0,7 Prozent nach auf 2980,5 Punkte und der breite SPI 0,17 Prozent auf 18'542.
Die Aktien von Swiss Life (-3 Prozent) werden zwar als grösste Verlierer angezeigt, der Lebensversicherer wird an diesem Tag allerdings ex Dividende von 36,50 Franken gehandelt.
Klar abwärts geht es unterdessen für Richemont (-2,2 Prozent). Abgesehen davon, dass die Aktien in der Vorwoche mit einem Plus von annähernd 7 Prozent zu den Favoriten gezählt haben, sorgen die jüngsten Inflationsdaten aus China für Zurückhaltung. Getrieben durch die teuren Energiepreise ist die Teuerungsrate überraschend gestiegen. Analysten hatten einen Rückgang erwartet.
Abwärts geht es auch für baunahe Werte wie Sika, Geberit oder Amrize, die sich um bis zu 1,7 Prozent verbilligen. Dagegen zählen Holcim (+1 Prozent) zu den grössten Gewinnern. In einer Studie von JPMorgan geben die Analysten Holcim ganz klar den Vorzug vor Sika. Das spiele der Markt nun nach, sagen Börsianer.
Abwärts geht es auch erneut für Alcon (-1,4 Prozent), die damit das Minus von über 15 Prozent der Vorwoche nach Zahlen noch ausweiten.
Im Gewinnerfeld sind neben Holcim noch Logitech (+1,4 Prozent) zu finden. Die Titel knüpfen auch dank starker US-Vorgaben an ihre starke Vorwochenentwicklung an. Auch bei Finanzwerten wie Swiss Re, UBS, Zurich und Partners Group greifen Investoren zum Wochenstart zu, wie die Aufschläge von bis zu 0,8 Prozent zeigen.
In den hinteren Reihen legen Swatch (-2,8 Prozent) nach der starken Vorwoche (+16,5 Prozent) eine Verschnaufpause ein. Neben der Kooperation mit dem Konkurrenten Audemars Piguet herrsche am Markt auch vor der am morgigen Dienstag stattfindenden Generalversammlung des Uhrenherstellers eine gewisse Spannung.
Ansonsten sind es vor allem Analystenkommentare, die Werte aus den hinteren Reihen bewegen. Bei Ams Osram (+7,4 Prozent) oder auch Ypsomed (+3,0 Prozent) sorgen Hochstufungen bzw. positive Neuabdeckungen für Kursgewinne. VAT (-0,9 Prozent) und Comet (-2,7 Prozent) werden dagegen nach Zurückstufungen gemieden.
Im weiteren Wochenverlauf stehen zudem einige wichtige Impulse an: So rücke das Treffen zwischen US-Präsident Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping in den Fokus der Investoren. Aber auch der Stabwechsel bei der US-Notenbank zum Wochenschluss bewege die Gemüter, so ein Händler. Kevin Warsh wird dann das Zepter von Jerome Powell als Vorsitzender übernehmen. Zudem stehen am morgigen Dienstag US-Inflationsdaten auf dem Plan, die den Markt massgeblich beeinflussen könnten, da sie den weiteren Zinspfad der US-Notenbank Fed beeinflussen.
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10:55
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,1 Prozent im Plus bei 18'594 Zählern. Der Finanzsektor (+0,7 Prozent), Technologiewerte (+0,5 Prozent) und Versorger (+0,3 Prozent) liegen vorn. Zyklischer Konsum (-1,5 Prozent), nicht-zyklischer Konsum (-0,3 Prozent) und Industrietitel (-0,3 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern.
Von den 200 Unternehmen, sind 75 im Gewinn, 101 im Verlust und 24 unverändert.
Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.
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10:25
Das italienische Modehaus Giorgio Armani erwägt, 15 Prozent der Unternehmensanteile in drei gleichen Teilen zu verkaufen, nachdem der Modedesigner im September 2025 im Alter von 91 Jahren verstorben ist. Dabei könnten drei von ihm persönlich ausgewählte Käufer als neue Gesellschafter einsteigen, wie eine Zeitung am Sonntag berichtete.
Die italienische Tageszeitung La Repubblica berichtete – ohne Quellen zu nennen –, dass Armani-CEO Giuseppe Marsocci derzeit einen Geschäftsplan erarbeitet und zwei Berater benennen will, die den Verkaufsprozess begleiten sollen. Diese würden Marsoccis Fünf-Jahres-Plan dann mit potenziellen Investoren teilen.
Vor dem offiziellen Start des Verfahrens erwäge das Unternehmen, die 15 Prozent in drei Tranchen aufzuteilen, um alle drei Interessenten von Anfang an einzubinden, so die Zeitung.
Ein Sprecher von Armani
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09:55
Am Schweizer Aktienmarkt ziehen die Kurse am Montag in der wegen Auffahrt verkürzten Handelswoche zunächst leicht an. Der SMI gewinnt 0,15 Prozent hinzu auf 13'120 Zähler. Die Mehrzahl (11) der 20 Titel halten sich im Plus. Der SMIM mit den mittelgrossen Werten gibt dagegen mit -0,27 Prozent moderat nach auf 2993,48 Punkte, während der breite SPI 0,13 Prozent hinzugewinnt auf 18'604 Zähler.
Das Gegenstück bilden Swiss Life (-3,3 Prozent). Der Lebensversicherer wird an diesem Tag allerdings ex Dividende von 36,50 Franken gehandelt. Abwärts geht es auch erneut für Alcon (-0,9 Prozent), die damit das Minus von 15,5 Prozent der Vorwoche nach Zahlen noch ausweiten.
In den hinteren Reihen stoppen Swatch (-1 Prozent) ihre Aufwärtsbewegung der vergangenen Woche. Neben der Kooperation mit dem Konkurrenten Audemars Piguet herrsche am Markt vor der am morgigen Dienstag stattfindenden Generalversammlung des Uhrenherstellers eine gewisse Spannung.
Ansonsten sind es vor allem Analystenkommentare, die Werte aus den hinteren Reihen bewegen. Bei Ams Osram (+10,4 Prozent) oder auch Ypsomed (+2,7 Prozent) sorgen Hochstufungen bzw. Neuabdeckungen für Kursgewinne. VAT (-1 Prozent) und Comet (-1,6 Prozent) werden dagegen nach Zurückstufungen gemieden.
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09:30
Südkoreanische Aktien erreichten am Montag neue Rekordstände, nachdem vor allem die Kurse der Chip-Hersteller weiter kräftig zulegten. Getragen wurde die Rally von anhaltendem Optimismus rund um künstliche Intelligenz, unterstützt durch starke Kursgewinne vergleichbarer US‑Unternehmen und positive Konjunkturdaten. Damit hat sich Südkorea im Zuge des KI‑Booms zum weltweit stärksten Aktienmarkt entwickelt.
Der Leitindex KOSPI stieg im frühen Handel zeitweise um gut fünf Prozent auf ein Allzeithoch von 7876,60 Punkten; im Tagesverlauf musste wegen der aussergewöhnlich starken Bewegungen sogar eine automatische Handelsbremse ausgelöst werden. Samsung Electronics legte um mehr als fünf Prozent zu, SK Hynix gewann über zehn Prozent, und beide Unternehmen markierten neue Höchststände. Bereits in der Vorwoche war der KOSPI um 13,6 Prozent gestiegen – der stärkste Wochenanstieg seit Ende 2008 - und liegt damit seit Jahresbeginn 85 Prozent im Plus, nachdem er schon im Vorjahr um 76 Prozent zugelegt hatte.
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09:10
Für den Schweizer Aktienmarkt zeichnet sich am Montag ein etwas zurückhaltender Wochenstart ab. Der Leitindex SMI gibt kurz nach Börsenstart rund 0,2 Prozent auf 13'070 Punkte ab. Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran haben die Spannungen zuletzt wieder zugenommen. So hat US-Präsident Donald Trump den jüngsten Vorschlag Teherans zur Beendigung des Krieges als «völlig inakzeptabel» zurückgewiesen.
Dies schüre Befürchtungen, dass der Konflikt im Nahen Osten langwieriger werden könnte als zeitweise erhofft, heisst es im Handel. Der neue Vorschlag Teherans konzentrierte sich vor allem auf die Beendigung des Nahostkonflikts. Derweil betonte auch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Wochenende, der Krieg mit dem Iran sei «noch nicht vorbei», da die USA und Israel weiterhin darauf abzielten, Teherans nukleare Ambitionen einzudämmen.
Die deutlichsten Kursbewegungen zeigen von den Blue Chips Logitech (+1,2 Prozent) und Swiss Life (-4,3 Prozent). Die Logitech-Titel knüpfen an ihre starke Vorwochen-Entwicklung. Dabei erweisen sich einmal mehr die Vorgaben aus den USA vom Wochenschluss als Stütze. Die Swiss-Life-Aktien werden ex Dividende gehandelt. Überdurchschnittlich fest notieren auch Holcim (+1,2 Prozent), ABB (+0,9 Prozent) oder Lonza (+0,8 Prozent).
Comet (-1,2 Prozent) werden dagegen nach Zurückstufungen gemieden. Bei Sunrise (-4,9 Prozent respektive -2,25 Fr.) und Swissquote (-1,6 Prozent respektive -6,20 Fr.) sind die Verluste dagegen nur optischer Natur. Auch sie werden ex Dividende gehandelt, wobei diese bei Sunrise bei 3,42 Franken liegt und bei Swissquote bei 7,40 Franken.
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08:25
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Alcon: Goldman Sachs senkt auf 71 (82) Fr. – Buy
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08:05
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär unverändert bei 13'100 Punkten indiziert. 19 der 20 SMI-Titel steigen. Zu den grössten Gewinnern zählen ABB (+0,8 Prozent) und Richemont (+0,9 Prozent). Die Kursgewinne der übrigen SMI‑Titel liegen zwischen 0,06 Prozent und 0,12 Prozent. Swiss Life geben 2,9 Prozent ab. Hier ist allerdings der Dividendenabgang für das optische Minus verantwortlich.
Der breite Markt steigt hingegen minim – rund 0,02 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei den Aktien von ams Osram (+3,2 Prozent), Comet (-1,4 Prozent), Inficon (-0,9 Prozent), Landis+Gyr (+1,1 Prozent), Sunrise (-4,9 Prozent), Swatch (-3,1 Prozent), Swissquote (-1,6 Prozent), VAT (-0,9 Prozent) und Ypsomed (+3,1 Prozent) prognostiziert.
Bei Swissquote und Sunrise ist der Dividendenabgang für das optische Minus verantwortlich, Ypsomed und ams profitieren von Rating- respektive Kurszielanpassungen.
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07:30
Chinesische Aktien erreichten am Montag ein 11-Jahres-Hoch, angetrieben durch eine starke Tech-Rallye, die von erneuertem KI-Optimismus und starker Exportnachfrage befeuert wurde.
Zur Mittagspause notierte der Leitindex Shanghai Composite mit +0,9 Prozent bei 4219,13 Punkten, nachdem er im frühen Handel sein höchstes Niveau seit dem 1. Juli 2015 erreicht hatte. Der Blue-Chip-Index CSI 300 stieg um 1,4 Prozent und markierte damit ein Mehrjahreshoch – der höchste Stand seit über vier Jahren.
«Die wachsende globale Nachfrage nach KI-Computing wird die Exporte im Halbleiterbereich weiter steigern», schrieben die Analystinnen und Analysten von CITIC Securities in einer Notiz. «Chinas Kostenvorteil in der Fertigung wird dabei immer deutlicher.»
Unterdessen beobachten Anlegerinnen und Anleger gespannt das bevorstehende Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping, bei dem Iran, Taiwan und künstliche Intelligenz auf der Agenda stehen.
Angesichts der eskalierenden Spannungen weltweit könnte dieses Gipfeltreffen ein Schritt sein, bei dem die beiden Grossmächte ihre Rivalität managen, die fragile Ruhe wahren und durch hochrangige Diplomatie einen vollständigen Bruch der Beziehungen vermeiden, so Analyst:innen von Nomura.
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07:00
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank weiterhin um 0,2 Prozent höher bei 13'100 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,2 Prozent höher bei 13'100 Punkten.
Die Lage an den weltweiten Börsen bleibt angespannt. Die Waffenruhe im Iran ist brüchig und ein nachhaltiger Friedensdeal mit den USA ist noch nicht in trockenen Tüchern. Die Börsianer werden auch in der neuen Woche mit Argusaugen auf die weiteren Entwicklungen und auf positive News hoffen, ehe sie sich wieder vermehrt aus der Deckung wagen.
Die US-Vorgaben vom Freitag dürften heute vor allem für Technologie-Werte, die es hierzulande allerdings nicht allzu viele gibt, noch einmal sehr positiv sein. Beim Nasdaq Composite ging es am Freitag nämlich um 1,71 Prozent nach oben, beim Nasdaq 100 gar um 2,35 Prozent aufwärts. Daraus ergab sich für den technologielastigen Auswahlindex ein Wochenplus von 5,5 Prozent.
Derweil ebbt die Zahlenflut zur Q1-Berichtssaison hierzulande allmählich ab. Von den SMI-Firmen wird lediglich die Zurich-Gruppe am Mittwoch mit einigen ausgewählten Daten über den Geschäftsverlauf im ersten Quartal berichten. Weiter geben etwa noch der Labordienstleister Tecan, die Immobiliengruppe PSP, der Personaldienstleister Adecco oder die Telekomfirma Sunrise Einblicke in die Bücher.
Darüber hinaus wird mit Spannung auf die Generalversammlung der Swatch Group vom Dienstag geschaut. Dort wird US-Investor Steven Wood mit Unterstützung grosser Stimmrechtsberater versuchen, von den Inhaberaktionären als unabhängiges Mitglied in den Verwaltungsrat gewählt zu werden. Die stimmengewichtigen Namensaktionäre des Hayek-Pools wehren sich gegen den Vorstoss und andere Vorschläge von Woods. Auch die Generalversammlung von DocMorris (ebenfalls am Dienstag) verspricht mit einigen Aktionärsanträgen für eine gewisse Spannung.
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05:30
Die festgefahrenen Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran haben die Anleger an den asiatischen Aktienmärkten am Montag verunsichert. Die japanische Börse hat schwächer tendiert: In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,4 Prozent auf 62.486,84 Punkte nach und der breiter gefasste Topix blieb fast unverändert bei 3.830,12 Zählern. Die chinesischen Märkte zeigten sich dagegen fester. Die Börse Shanghai gewann 0,7 Prozent auf 4.208,97 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 1,1 Prozent auf 4.924,56 Punkte.
In Japan drückte die Sorge vor einer Eskalation im Nahen Osten auf die Stimmung, nachdem US-Präsident Donald Trump die iranischen Bedingungen für ein Ende des Krieges als inakzeptabel zurückgewiesen hatte. Zuvor hatte der Nikkei noch ein Rekordhoch erreicht. «Die Unsicherheit über die Lage im Nahen Osten hat sich jedoch verschärft», sagte Wataru Akiyama, Stratege bei Nomura Securities. Zu den Gewinnern zählten der Chip-Hersteller Kioxia mit einem Plus von 6,8 Prozent sowie Konami und Japan Tobacco nach starken Quartalszahlen. Zu den Verlierern gehörte Nintendo, deren Aktien nach einer Preiserhöhung für die Konsole Switch 2 um 6,5 Prozent abrutschten.
In China rückte der bevorstehende Besuch Trumps in den Fokus, der in dieser Woche mit Präsident Xi Jinping unter anderem über Handel und Künstliche Intelligenz sprechen will. Gleichzeitig treiben die durch den Nahost-Krieg gestiegenen globalen Energiekosten die Inflation in der Volksrepublik an. Die Erzeugerpreise stiegen im April um 2,8 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit fast vier Jahren. Auf dem heimischen Automarkt sanken die Verkäufe den siebten Monat in Folge. Dagegen schossen die Exporte von Elektroautos um fast 112 Prozent in die Höhe, da die weltweit hohen Spritpreise die Nachfrage im Ausland ankurbelten. Davon profitierte auch der weltgrösste E-Auto-Bauer BYD.
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04:14
Angesichts der geopolitischen Risiken suchten Anleger Zuflucht in der US-Währung. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar als sicherer Hafen 0,3 Prozent auf 157,12 Yen und legte leicht auf 6,7954 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,3 Prozent höher bei 0,7784 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1761 Dollar und zog leicht auf 0,9157 Franken an. Japan hofft derweil, dass eine restriktivere Geldpolitik der Notenbank und die Unterstützung von US-Finanzminister Scott Bessent den Verfall des Yen bremsen können.
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03:30
Die faktische Schliessung der Strasse von Hormus infolge des festgefahrenen US-iranischen Konflikts trieb die Energiekosten massiv in die Höhe. Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 3,7 Prozent auf 105,04 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 4,2 Prozent fester bei 99,45 Dollar. «Das Risiko einer stärkeren Preisbewegung steigt mit jeder Woche, in der die Strasse von Hormus geschlossen bleibt», erklärte Bruce Kasman, Chefvolkswirt bei JPMorgan.
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02:00
Die US-Börsen hatten am Freitag noch von der Euphorie rund um das Thema Künstliche Intelligenz profitiert, bevor die Nahost-Sorgen die US-Futures im asiatischen Handel wieder leicht drückten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag kaum verändert bei 49.609,16 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,8 Prozent auf 7.398,93 Zähler, und der technologielastige Nasdaq zog um 1,7 Prozent auf 26.247,08 Stellen an.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

