14:55
Die US-Aktienmärkte dürften am Montag zunächst keinen gemeinsamen Nenner finden. Im Technologiesektor treiben Umsatzaussagen des OpenAI-Konkurrenten Anthropic die Erholung von KI-Aktien nochmals etwas voran. Im Standardwerte-Bereich jedoch ist mit einem negativen Vorzeichen zu rechnen, zumal ein Ende des Iran-Krieges in weiter Ferne bleibt.
Vor Handelsbeginn notierten die Futures auf den Dow Jones Industrial 0,3 Prozent tiefer auf 53'622 Punkten. Nach oben geht es aber mit den Futures des S&P 500 und Nasdaq 100, die 0,1 respektive 0,2 Prozent zulegen. Am Markt hiess es, Aussagen des KI-Plattformanbieters Anthropic zum eigenen Umsatzwachstum dämmten die im Juli noch eingepreisten Sorgen rund um die Kosten des weltweiten KI-Ausbaus weiter ein. Der OpenAI-Konkurrent stärkte damit wieder die Hoffnung der Anleger, dass sich die massiven Investitionen in diese Technologie letztlich auszahlen werden.
Unter den US-Werten mit grosser KI-Fantasie wurden die Titel von Micron , Sandisk , Marvell Technology oder Intel vorbörslich zwischen 0,8 und 3,8 Prozent höher gehandelt.
Zum Thema wurde in der US-Tech-Branche auch, dass die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway von Starinvestor Warren Buffett im vergangenen Quartal offenbar mehr Positionen beim Google -Mutterkonzern Alphabet aufgebaut hat. Dessen Papiere legten vorbörslich moderat um 0,3 Prozent zu.
Unterschiedliche Richtungen schlagen vorbörslich die Kurse zweier US-Rüstungskonzern ein: Während es der RTX-Kurs zuletzt mit einem halben Prozent ins Plus schaffte wegen eines Grossauftrags der US-Marine für Marschflugkörper, ging es bei L3Harris um 2,7 Prozent bergab nach der Nachricht, dass der Konzernchef wegen eines Verstosses gegen den Verhaltenskodex des Unternehmens ausgetauscht wird.
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14:30
Die Aktien des Rüstungskonzerns L3Harris Technologies gaben am Montag vorbörslich um 3 Prozent nach. Grund ist der sofortige Rücktritt von CEO und Verwaltungsratspräsident Christopher Kubasik.
Das Unternehmen ernannte den Insider Sam Mehta zum neuen Präsidenten und CEO. Zudem wurde Lewis Hay III zum unabhängigen Verwaltungsratspräsidenten berufen. Er war bislang als leitender unabhängiger Verwaltungsrat der Gesellschaft tätig.
L3Harris begründete den Schritt mit einem Fehlverhalten von Kubasik. Sein Verhalten habe nicht mit den Werten übereingestimmt, die im Verhaltenskodex des Unternehmens festgelegt sind.
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13:55
Neun grosse Tech-Konzerne sitzen auf ausserbilanziellen Verpflichtungen von rund drei Billionen Dollar. Diese sind grösstenteils an die Infrastruktur für künstliche Intelligenz gekoppelt. Das zeigt eine Analyse des «Wall Street Journal» (WSJ).
Zu diesen Unternehmen gehören Amazon, Alphabet, Meta, Oracle, Nvidia, Microsoft, Broadcom, SpaceX und AMD. Die Daten stammen aus den Geschäftsberichten per Juni. Einzig die Zahlen von Nvidia (April) und Meta (Juli) weichen zeitlich ab. Das «Wall Street Journal» untersuchte Ausgaben, die nicht direkt in der Bilanz stehen. Sie finden sich erst in den Fussnoten der jüngsten Finanzberichte.
Dazu zählen Verpflichtungen aus Leasingverträgen, langfristigen Krediten und Kaufzusagen. Diese Posten wachsen schneller als die traditionellen Investitionen. Letztere beliefen sich im vergangenen Jahr auf rund 600 Milliarden Dollar.
In der US-Vorbörse reagieren die Titel der erwähnten Unternehmen unterschiedlich auf diese Neuigkeiten: Während die Aktien von Amazon (+1,3 Prozent), Alphabet (+0,5 Prozent), Nvidia (+0,7 Prozent), Broadcom (+1,1 Prozent), AMD (+1,1 Prozent) und SpaceX (+0,1 Prozent) im vorbörslichen Handel steigen, fallen jene von Meta (-0,1 Prozent), Oracle (-0,5 Prozent) und Microsoft (-0,6 Prozent).
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13:28
Die Aktien der E-Commerce-Plattform Etsy stiegen in der US-Vorbörse um 2 Prozent. Goldman Sachs stufte Etsy nach dem Abschluss des Verkaufs von Etsys Depop erstmals mit «Neutral» ein. Das Kursziel liegt bei 89 Dollar. Das impliziert ein Aufwärtspotenzial von 11 Prozent gegenüber dem vorherigen Schlusskurs.
Analyst Eric Sheridan sagte, der Bruttowarenwert und das Wachstum der aktiven Käufer bei Etsy seien seit 2022 gedämpft geblieben. Allerdings hätten sich die Käufertrends in der ersten Hälfte 2026 verbessert. Man erwartet, dass der Verkauf von Depop den Ausbau der bereinigten EBITDA-Marge auf rund 32 Prozent bis 2031 unterstützt.
Goldman sieht Etsy zudem als «Marktanteilsgewinner und First Mover» beim Wandel hin zum agentischen Handel. Das wird durch Partnerschaften ausserhalb der Plattform und den zunehmenden Einsatz von KI in der gesamten Kundenerfahrung unterstützt.
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12:55
Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start unverändert:
Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 0,4 Prozent im Minus.
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11:40
Der Schweizer Aktienmarkt steht am Montagvormittag leicht im Minus. Nach dem neuen Rekordhoch von Anfang der Vorwoche und den folgenden Gewinnmitnahmen, welche per Saldo zu einem klaren Wochenminus führten, fehlen auch zu Beginn der neuen Woche die Impulse für weitere Rekordversuche.
In diesem Umfeld büsst der SMI 0,4 Prozent auf 14'334 Punkte ein, wobei insbesondere die schwachen Nestlé den Gesamtmarkt nach unten ziehen. Diese knüpfen damit an die negative Performance der Vorwoche an. Der breite SPI verliert gleichzeitig 0,3 Prozent auf 20'244 Punkte, wogegen der Mid-Cap-Index SMIM 0,1 Prozent auf 3192 Punkte zulegt.
Unternehmensnews gibt es zum Start in die neue Woche nur wenige, was sich im Verlauf der Woche aber ändern wird. Das Datenhighlight aus konjunktureller Sicht dürfte die Publikation des Protokolls der jüngsten Sitzung des Fed am Mittwoch sein.
Die grössten Gewinne verzeichnen Kühne+Nagel (+0,9 Prozent) sowie ABB (+0,6 Prozent). Beide Aktien waren schon in der Vorwoche gesucht, als es zu Umschichtungen in zyklische Aktien kam.
Auch der SMI-Anwärter Sandoz (+1,9 Prozent) fällt etwas auf. Seit Anfang August geht es mit den Papieren praktisch nur noch nach oben. Für Unterstützung am Berichtstag sorgt eine deutliche Kurszielerhöhung durch Jefferies auf 93 von zuvor 82 Franken, verbunden mit der Bestätigung der Kaufempfehlung. Positiv scheint zudem auch die Meldung von Sandoz in der Nacht auf Montag über einen Kooperationsvertrag mit dem chinesischen Biotechunternehmen Shanghai Henlius Biotech.
Unter den 50 Top-Aktien ragen indes vor allem Accelleron mit einem Plus von 7,5 Prozent heraus. Hier hat die Berenberg Bank mit einer Hochstufung auf «Buy» von «Hold» und einem neuen Kursziel von 92 (zuvor 70) den Turbo für das Papier der einstigen ABB-Tochter gezündet.
Die - negative - Aufmerksamkeit der Investoren zieht am Montag die Aktie des Schaffhauser Verpackungsspezialisten SIG, und damit ein Nebenwert, auf sich. Nach dem zweiten abrupten Wechsel an der Unternehmensspitze innert eines Jahres bricht der Titel aktuell um rund 16 Prozent ein. Im Tagestief im frühen Handel lagen SIG gar um mehr als 27 Prozent unter dem Schlusskurs vom Freitag, womit sich auch die bis dann erreichte positive Jahresperformance von +36 Prozent in Luft aufgelöst hatte. Der nun nach nur fünfeinhalb Monaten gefeuerte Mikko Keto war laut einer Einschätzung von Octavian «schlicht und einfach eine Fehlbesetzung».
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11:00
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,24 Prozent im Minus bei 20'261 Zählern. Nicht-zyklischer Konsum (-1,4 Prozent), Grundstoffe (-1,2 Prozent) und zyklischer Konsum (-1 Prozent) sind die grössten bisherigen Tagesverlierer. Die Verluste der Nestlé-Titel (-1,6 Prozent) belasten nach Meldungen des möglichen Verlusts des Russland-Geschäfts auch den Gesamtindex spürbar. Zu den Gewinnern zählen Versorger (+1,1 Prozent) und Industrie +0,7 Prozent.
Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.
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10:30
Das Ziel der Swissquote fürs Geschäftsjahr 2028 wirkt aufgrund der Schwäche im Handel mit Kryptowährungen ehrgeizig, meint Christoph Greulich von Berenberg. Die Online-Bank habe im ersten Halbjahr einen Rückgang der Nettoerträge aus Krypto-Anlagen um 66 Prozent verzeichnet. Swissquote sei zudem den Preisänderungen von Kryptowährungen sowie der Aktivität der Kunden ausgesetzt.
Zwar hat die Bank ihre Prognose für 2026 gesenkt, aber ihre Prognose für 2028 bestätigt. Swissquote will dann einen Vorsteuergewinn von 500 Millionen Schweizer Franken erreichen.
«Wir halten dieses Ziel weiterhin für ehrgeizig und prognostizieren, dass der Vorsteuergewinn 2028 um 8 Prozent unter dem Zielwert liegen wird», so Berenberg. Die Aktie notiert am Montag rund 0,7 Prozent höher bei 37,80 Franken und setzt den Stabilisierungskurs nach den herben Verlusten aus der Vorwoche fort.
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10:00
Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag mit etwas tieferen Kursen in die Sitzung gestartet. Nach dem schwachen Freitag und der insgesamt negativen Vorwoche kommt es damit zu einem Stabilisierungsversuch. Der SMI fällt um 0,1 Prozent auf 14'370 Punkte, insbesondere wegen der schwachen Nestlé. Der Mid-Cap-Index SMIM zieht hingegen um 0,3 Prozent auf 3206 Punkte an, wogegen der breite SPI mit -0,1 Prozent auf 20'293 Punkte ebenfalls niedriger steht.
Mit Blick auf das Newsaufkommen gestaltet sich der Wochenauftakt noch relativ ruhig. Die vergangene Woche hingegen habe im Zeichen der Neubewertung des Fed-Kurses gestanden, heisst es in einer Markteinschätzung der Zürcher Kantonalbank. Die jüngsten Daten aus den USA, vor allem der US-Arbeitsmarktbericht und die Konsumentenpreise, hätten das Bild einer moderaten Preisdynamik bestätigt. Entsprechend reduzierten sich die Erwartungen für eine Zinsanhebung durch das Fed im September auf rund 30 Prozent.
Der SMI-Anwärter Sandoz (+2,9 Prozent) legt hingegen klar zu. Der Basler Generikakonzern hat mit dem chinesischen Biotechunternehmen Shanghai Henlius Biotech eine Vereinbarung zur Entwicklung und Vermarktung von bis zu zehn sogenannten Biosimilars geschlossen. Zudem hat Jefferies das Kursziel auf rekordhohe 93 Franken erhöht.
Zu einem veritablen Kursdebakel kommt es bei der Aktie des Schaffhauser Verpackungsspezialisten SIG, welche derzeit rund 15 Prozent unter dem Schlussstand vom Freitag steht. Zeitweise betrugen die Verluste über 22 Prozent. Die Investoren sind vom zweiten abrupten Wechsel an der Führungsspitze innerhalb eines Jahres verärgert. Im Tiefststand fiel die Aktie, die bis Freitag noch ein Jahresplus von 36 Prozent ausgewiesen hatte, gar unter den Stand von Ende 2025.
In die andere Richtung geht es hingegen für Accelleron (+10,1 Prozent) nach einer Hochstufung auf «Buy» durch Berenberg. Der aktuelle Wachstumszyklus sei stärker und nachhaltiger als bisher angenommen, heisst es unter anderem bei der Bank zur Begründung.
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09:30
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Accelleron: Berenberg erhöht auf Buy (Hold) - Ziel 92 (70) Fr.
Alcon: Deutsche Bank erhöht auf 73 (70 Fr. - Hold
Swissquote: Berenberg senkt 43 (43,50) Fr - Hold
Tecan: Julius Bär erhöht auf 160 (125) Fr. - Hold
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09:07
Unternehmensnews gibt es zum Start in die neue Woche nur wenige, was sich im Verlauf der Woche aber ändern wird. Das Datenhighlight aus konjunktureller Sicht dürfte die Publikation des Protokolls der jüngsten Sitzung des Fed am Mittwoch sein. Besonders spannend sei dies angesichts der bislang sehr zurückhaltenden Kommunikation des neuen Chefs der Notenbank, Kevin Warsh, heisst es dazu im Handel.
Bei den Blue Chips fallen Sika (-1,9 Prozent), Givaudan (-1 Prozent) und Nestlé (-1 Prozent) auf - sie fallen überdurchschnittlich. An der Tabellenspitze stehen wiederum ABB (+1,2 Prozent), Novartis (+0,3 Prozent) und Lonza (+0,2 Prozent). Der SMI-Anwärter Sandoz (+2,3 Prozent) schert ebenfalls oben aus. Der Basler Generikakonzern hat mit dem chinesischen Biotechunternehmen Shanghai Henlius Biotech eine Vereinbarung zur Entwicklung und Vermarktung von bis zu zehn sogenannten Biosimilars geschlossen.
Ebenfalls grössere Bewegungen zeigten Titel aus der zweiten und dritten Reihe. Beim Schaffhauser Verpackungsspezialisten SIG kommt es innerhalb eines Jahres zum zweiten abrupten Wechsel an der Unternehmensspitze. Die Aktie büsst in der Folge klar an Terrain ein: minus 22 Prozent.
In die andere Richtung geht es hingegen für Accelleron (+4,2 Prozent) nach einer Hochstufung auf «Buy» durch Berenberg. Der aktuelle Wachstumszyklus sei stärker und nachhaltiger als bisher angenommen, heisst es unter anderem bei der Bank zur Begründung. Ebenfalls im Plus liegen R&S (+2,9 Prozent) und Komax (2,5 Prozent).
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08:04
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,2 Prozent höher auf 14'415 Punkten indiziert. Alle SMI-Titel werden im Plus erwartet. Die Kursgewinne reichen von +0,1 Prozent (Swisscom) bis +0,2 Prozent (Richemont).
Auch der breite Markt dürfte fester in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,2 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei Accelleron (+4,6 Prozent) und SIG (-2,4 Prozent) prognostiziert. SIG informierte vor Börsenstart über einen abrupten CEO-Wechsel nach nur wenigen Monaten.
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07:30
«Gold hat den Ball aufgenommen und ist damit in die Woche gestartet», sagte Tim Waterer, Chefmarktanalyst bei KCM Trade. «Schwache Inflationszahlen halten den US-Dollar unter Druck. Das gibt Gold zusätzlichen Spielraum, um sich Richtung 4'400-Dollar-Marke vorzutasten.» «Ein nachhaltiger Anstieg über 4'500 Dollar würde wahrscheinlich eine zusätzliche Dollar-Schwäche oder einen deutlicheren Rückgang der Energiepreise brauchen», fügte er hinzu.
Ein unerwarteter Rückgang der US-Arbeitsmarktzahlen im Juli senkte die Zins-Erwartungen. Dazu kamen Daten, die nur eine milde Verbraucherpreisinflation zeigten. Die US-Notenbank wird deshalb wahrscheinlich nächsten Monat die Zinsen nicht erhöhen.
Händler setzen nun auf eine 30-prozentige Chance für eine Zinserhöhung im September. Vor einem Monat lag sie bei 47 Prozent. Das zeigte das FedWatch-Tool der CME. Niedrigere Zinsen senken die Opportunitätskosten für den Besitz von nicht verzinslichem Goldbarren. Das erhöht die Attraktivität für Anleger.
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07:00
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,2 Prozent höher bei 14'403 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,2 Prozent höher bei 14'403 Punkten.
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05:10
Die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben die Anleger an den asiatischen Börsen am Montag in die Defensive gedrängt. In Tokio blieb der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fast unverändert bei 68'721,44 Punkten, und der breiter gefasste Topix notierte 0,6 Prozent niedriger bei 4172,15 Zählern. Die Börse Shanghai gewann hingegen 0,5 Prozent auf 3948,15 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,4 Prozent auf 4685,93 Punkte. Die Börsen in Südkorea blieben feiertagsbedingt geschlossen.
In Japan dämpften schwächer als erwartet ausgefallene Wachstumsdaten die Stimmung. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im zweiten Quartal auf das Jahr hochgerechnet lediglich um 1,1 Prozent, da ein schwacher privater Konsum und rückläufige Unternehmensinvestitionen die starken Exporte von Hybridfahrzeugen und KI-Chips teilweise zunichtemachten. «Das Wachstum war positiv, aber die Details fielen etwas schwächer aus als erwartet», sagte Kazutaka Maeda, Chefökonom beim Meiji Yasuda Research Institute. Da die enttäuschenden Ergebnisse jedoch auf vorübergehende Faktoren zurückzuführen seien, werde dies den Zeitpunkt für die nächste Zinserhöhung der Notenbank voraussichtlich nicht beeinflussen.
Überschattet wurde der Handel in Asien von der festgefahrenen Lage im Nahen Osten, was Investoren vorsichtig agieren liess. Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran kamen nicht voran, und der Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Strasse von Hormus stockte nach Angriffen auf Öltanker. Gleichzeitig richteten sich die Blicke auf China, wo Investoren im Tagesverlauf neue Konjunkturdaten erwarteten, um die Stärke der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt auszuloten.
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04:35
Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,2 Prozent auf 159,04 Yen und legte leicht auf 6,7409 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent niedriger bei 0,8116 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1579 Dollar und zog leicht auf 0,9399 Franken an. Schwache US-Konjunkturdaten hatten den Dollar zuletzt belastet, da sie die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed verringerten.
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03:05
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,4 Prozent auf 88,89 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,2 Prozent fester bei 82,56 Dollar. Die schwindenden Hoffnungen auf einen Frieden zwischen den USA und dem Iran sowie der verlangsamte Tankerverkehr trieben die Preise an. «Die Ölpreise haben sich von ihren Tiefständen Anfang August fast vollständig erholt, da die geopolitischen Risikoprämien in den Markt zurückgekehrt sind», erklärte Analystin Priyanka Sachdeva von Phillip Nova.
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01:50
Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 53'732,41 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,2 Prozent auf 7785,76 Zähler, und der technologielastige Nasdaq gab 0,3 Prozent auf 26'729,16 Stellen nach. Ein überraschender Rückgang der US-Einzelhandelsumsätze und eine eingetrübte Verbraucherstimmung hatten die Anleger vor dem Wochenende vorsichtig agieren lassen. In der neuen Woche warten die Investoren nun auf die Einkaufsmanagerindizes sowie Bilanzen grosser Einzelhändler.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

