15:30
Die US-Börsen starten im Plus. Der Dow Jones Industrial avanciert um 0,5 Prozent auf 54’437 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 geht es um 0,6 Prozent auf 7’786 Zähler hoch. Und der technologielastige Nasdaq 100 verbucht mit 29’866 Punkten ein Plus von 0,5 Prozent.
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14:55
Der Konzern übertraf mit einem bereinigten operativen Ergebnis (Ebitda) von 10,1 Milliarden Dollar die Analystenschätzungen im Halbjahr von 9,5 Milliarden Dollar. Allein im Energiehandel verdiente der Konzern 66-mal so viel wie im Vorjahr und profitierte damit wie auch andere grosse Rohstoffhändler von kriegsbedingten Marktturbulenzen. Zudem kündigte Glencore eine Sonderdividende von einer Milliarde Dollar und ein Aktienrückkaufprogramm an.
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14:45
Der Broker IG berechnete den Dow-Jones-Index vor dem Auftakt ein halbes Prozent höher bei 54.345 Punkten. Der Rekord am Vortag lag bei 54.272 Zählern. Im marktbreiten S&P 500 gilt es, die 7.758 Zähler zu brechen. In beiden Fällen sieht es vorbörslich danach aus.
Der von Tech-Aktien dominierte Nasdaq 100 wurde von IG zuletzt 0,2 Prozent höher auf 29.799 Punkte taxiert. Hatten Investoren am Vortag gerade bei Tech-Werten beherzt zugegriffen, werden sie nun vereinzelt wieder vorsichtiger. Aktien von AMD büssten vorbörslich mehr als acht Prozent ein, weil der Chip-Hersteller hochgesteckte Erwartungen nicht erfüllen konnte. Analysten hatten sich noch optimistischere Aussagen mit Blick auf die KI-Aussichten erhofft.
Etwas auf die Stimmung könnten an der Nasdaq auch erwartete Kursverluste bei den SpaceX-Aktien drücken. Am Mittwoch ist der letzte Handelstag, bevor nach dem Börsengang die Haltefrist bestimmter Investorengruppen ausläuft. Ab Donnerstag könnten also viele Aktien des Weltraumkonzerns den Markt fluten. Der Kurs sackte vorbörslich um zehn Prozent ab, obwohl Quartalszahlen die Erwartungen übertrafen. Es half auch nicht, dass Elon Musk einen Jahresumsatz von einer Billion US-Dollar in Aussicht stellte.
Unter den weiteren Unternehmen mit Zahlenvorlagen gab es Gewinner und Verlierer. Positiv reagierten die Anleger vorbörslich auf die Buchungslage bei dem Online-Reiseportal Booking Holdings und dem Unterhaltungskonzern Walt Disney , der mit dem bereinigten Ergebnis je Aktie die Erwartungen von Analysten schlug.
Aus dem Pharmabereich hob sich Eli Lilly mit einem vorbörslichen Anstieg um fünf Prozent positiv ab vom europäischen Konkurrenten Novo Nordisk, bei dem Anleger enttäuscht auf eine erhöhte Prognose reagierten. Bei den Amerikanern war das Feedback auf ein erneut angehobenes Umsatzziel wegen Gewichtssenkern deutlich besser.
Im Tech-Sektor schnellte der Kurs des Rechenzentren-Ausrüsters Arista Networks vorbörslich um elf Prozent nach oben, nachdem eine überraschend hohe Umsatzprognose abgegeben wurde. In der Breite jedoch wirkte sich dies nach einer steilen Vortagsrally nicht mehr gross stützend auf die KI-Fantasie im Tech-Sektor aus.
Enttäuscht zeigten sich Anleger vom Ausblick des Dialyse-Anbieters Davita, wie ein vorbörslicher Abschlag von fast sechs Prozent zeigt. Dieser wagte trotz eines starken zweiten Quartals keine höheren Prognosen für das Gesamtjahr. Noch deutlicher um mehr als neun Prozent ging es bei der Online-Fotoplattform Pinterest bergab wegen eines enttäuschenden Ausblicks.
Auch bei Uber zeichnet sich mit einem Abschlag von 3,5 Prozent kein guter Handelstag ab. Die Prognose für das Buchungsvolumen des Fahrdienstvermittlers entsprach gerade so den Analystenschätzungen. Uber verwies aber auf harten Wettbewerb auf dem wichtigen Markt in Brasilien. Am Markt verstärkte dies die Sorgen der Investoren, wie sich das Unternehmen im Zeitalter der Robotaxis weiter entwickeln kann.
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14:40
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13:25
Die Futures des US-Aktienmärkte stehen im Plus:
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12:45
Die Aussicht auf mögliche Konkurrenz im Mobilfunk-Geschäft durch SpaceX verunsichert die Anleger. Telekommunikationsaktien wie Verizon und AT&T verlieren im vorbörslichen US-Geschäft mehr als zwei Prozent. T-Mobile geben ein knappes Prozent nach, während die Aktien der Deutschen Telekom in Frankfurt um 1,8 Prozent abtauchen.
SpaceX hatte am Dienstag seine Ambitionen zum Aufbau eines vollwertigen Mobilfunkdienstes bekannt gegeben. Analysten wiesen jedoch darauf hin, dass die Umwandlung von Starlink in ein landesweites Mobilfunkunternehmen jahrelange Investitionen und Umsetzungsarbeit erfordern würde. Die US-Mobilfunkanbieter haben über Jahrzehnte hinweg Hunderte von Milliarden Dollar in den Erwerb von Frequenzlizenzen, den Aufbau und die Modernisierung ihrer Netze sowie in umfangreiche Ausgaben zur Gewinnung und Bindung von Kunden investiert.
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11:45
Unterstützung liefern die Rekordstände an der Wall Street sowie die festen Börsen in Asien nach weiteren Entspannungssignalen im Nahostkonflikt, wobei die Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Verhandlungen hoch bleibt. Bei den Unternehmen verzeichnet Sandoz mit überzeugenden Halbjahreszahlen einen Kurssprung.
Gemäss dem Nachrichtenportal «Axios» sollen die USA, der Iran und der Oman kurz vor einer Vereinbarung zur Öffnung der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus stehen. Von beiden Seiten bestätigte Fortschritte stünden hingegen weiterhin aus und entsprechend bleibe die Nervosität am Markt hoch, so ein Marktteilnehmer. Der Ölpreis zog im Tagesverlauf wieder etwas an und die Nordseesorte Brent notiert gegen Mittag wieder über 80 US-Dollar je Barrel.
Im weiteren Tagesverlauf richten sich die Blicke auf den ADP-Arbeitsmarktbericht sowie den ISM-Einkaufsmanagerindex für den US-Dienstleistungssektor. Die Daten gelten als wichtige Hinweise auf den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag und damit auf den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank.
Zu den stärksten Blue Chips zählen Amrize (+1,4 Prozent). Das von Holcim abgespaltene Unternehmen wird am Donnerstag nach US-Börsenschluss seine Halbjahreszahlen vorlegen. Ebenfalls gefragt und eine starke Stütze sind die defensiven Schwergewichte Novartis (+1,3 Prozent) und Nestlé (+1,0 Prozent). Am Ende des Tableaus stehen Richemont (-1,7 Prozent). UBS (-0,8 Prozent) leiden unter der Schwäche europäischer Banktitel.
In der zweiten Reihe blieb der Transformatorenhersteller R&S (-2,5 Prozent) mit seinen Halbjahreszahlen hinter den Erwartungen zurück. Im Technologiesektor zeigt sich nach den jüngsten Kursgewinnen ein gemischtes Bild. AMS Osram (+4,8 Prozent) und VAT (+0,9 Prozent) legen weiter zu, während Inficon (-0,6 Prozent) und Comet (unverändert) etwas an Schwung verlieren. Sensirion (+6,2 Prozent) profitieren derweil deutlich von einer Kurszielerhöhung durch die UBS.
Unter Druck stehen Bachem (-2,8 Prozent) und Ypsomed (-3,0 Prozent). Belastend wirken laut Analysten enttäuschende Studiendaten zum Adipositasmittel CagriSema von Novo Nordisk. Dadurch bestünden Risiken für die mittelfristigen Wachstumsaussichten der Schweizer Zulieferer, heisst es.
Gestützt werden dagegen Burckhardt (+2,2 Prozent) und Swissquote (+1,7 Prozent) von neuen Kaufempfehlungen.
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10:35
Die Analysten von JP Morgan setzten ihr Kursziel auf 61 Euro von 50 Euro hoch. «Angesichts der zunehmenden Wahrscheinlichkeit einer Beilegung des Glyphosat-Rechtsstreits und der sich weiter verbessernden Geschäftsaussichten von Bayer bekräftigen wir unsere Aktienempfehlung mit Overweight», hiess es.
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09:50
Im Vorfeld der Halbjahreszahlen erhöhe er seine Schätzungen für Umsatz und EBITDA bis 2028, schreibt der Analyst. Das Unternehmen verfüge über eine breite Basis an Wachstumstreibern, darunter die starke Nachfrage nach Sensoren für CPAP-Geräte im Medizinalbereich sowie die fortschreitende Einführung neuer Produkte in der Industriesparte.
Im ersten Halbjahr 2026 dürfte der Umsatz aufgrund der hohen Vergleichsbasis zwar stagnieren, die Profitabilität dank des günstigeren Produktemixes aber ansteigen, so der Experte weiter. Entsprechend könnten die am 19.August publizierten Semesterergebnisse ein positiver Kurstreiber sein.
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09:45
Rückenwind liefern die Rekordstände an der Wall Street, Kursgewinne in Asien sowie der tiefere Ölpreis nach weiteren Entspannungssignalen im Nahostkonflikt. Im Fokus der Anleger steht zudem die weiterhin auf Hochtouren laufende Berichtssaison, wobei Sandoz mit überzeugenden Halbjahreszahlen einen Kurssprung verzeichnet.
Wie das US-Nachrichtenportal «Axios» berichtete, sollen die USA, der Iran und der Oman kurz vor einer Vereinbarung zur Öffnung der Schifffahrtsroute durch die für den Ölhandel wichtige Strasse von Hormus stehen. Das aktuelle Rally werde denn auch vom Rückgang geopolitischer und inflationsbedingter Risiken getragen, so ein Marktteilnehmer.
Im weiteren Tagesverlauf richtet sich der Blick auf den ADP-Arbeitsmarktbericht sowie den ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor in den USA. Die Daten gelten als wichtige Hinweise auf den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag und damit auf den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank.
Einen Kurssprung vollzieht der künftige Blue Chip Sandoz (+8,3 Prozent). Der Generikahersteller sieht sich nach einem starken ersten Halbjahr auf gutem Weg, die Jahresziele zu erreichen. Besonders dynamisch entwickelte sich erneut das Geschäft mit Biosimilars.
In der zweiten Reihe verfehlte der Transformatorenhersteller R&S im ersten Semester die Erwartungen, worauf die Aktie um 8,9 Prozent einbricht.
Burckhardt (+1,6 Prozent) werden von einer neuen Kaufempfehlung durch Cantor Fitzgerald gestützt. Clariant (+0,7 Prozent) setzen ihre jüngste Erholung fort und profitieren von weiteren positiven Analystenkommentaren.
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09:10
Der SMI steht 0,5 Prozent höher bei 14'532 Punkten.
Die Anleger greifen vor allem bei Logitech zu. Die Aktie steigt um 2,1 Prozent. Gefragt sind auch ABB und Amrize (je plus 1,3 Prozent). Knapp im Minus notieren Swisscom sowie Kühne+Nagel.
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08:25
Infineon kann mit seinen vorgelegten Zahlen bei den Anlegern nicht punkten. Die Aktien tauchen im Frankfurter Frühhandel zeitweise um mehr als drei Prozent ab und liegen aktuell rund ein halbes Prozent im Minus. Der Chipkonzern habe für das dritte Quartal ein durchwachsenes Ergebnis mit einer leicht enttäuschenden Rentabilität vorgelegt, sagte ein Händler. «Auch die Prognose für das vierte Quartal 2025/26 fällt hinsichtlich der Margen eher schwach aus.»
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08:05
Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,32 Prozent höher.
Alle Titel des Leitindex verzeichnen Zuwächse, wobei Logitech mit einem 1,3-prozentigen Plus auffällt.
Am breiten Markt, der 0,45 Prozent zulegt, schalten AMS Osram (plus 3,5 Prozent), Burckhardt Compression (plus 2,8 Prozent), VAT (plus 1,6 Prozent), Clariant (plus 1,4 Prozent) und Sandoz (plus 1,3 Prozent) einen Gang höher.
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Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
- Zehnder: UBS erhöht auf 89 (87) Fr. – Buy
- AMS Osram: UBS erhöht auf 22 (20) Fr. – Buy
- AMS Osram: JPMorgan senkt auf 24 (24,40) Fr. – Overweight
- AMS Osram: Barclays senkt auf 20 (22) Fr. - Equal Weight
- Sensirion: UBS erhöht auf 88 (83) Fr. – Buy
- Clariant: UBS erhöht auf 10 (8) Fr. - Neutral
- Interroll: Berenberg senkt auf 2250 (2400) Fr. - Buy
- UBS: Royal Bank of Canada erhöht auf 44 (40) Fr. – Outperform
- VAT: Kepler Cheuvreux erhöht auf 740 (620) Fr. - Buy
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07:30
Die Rekordjagd am deutschen Aktienmarkt dürfte anhalten: Der Dax wird am Mittwoch der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge fester in den Handel starten. Am Dienstag war der deutsche Leitindex um bis zu ein Prozent auf eine Bestmarke von 26'266,50 Punkten geklettert, nachdem er zum Wochenanfang die 26'000er-Marke übersprungen hatte. Zum Handelsschluss notierte er 0,8 Prozent höher bei 26.202,35 Zählern.
Steil nach oben ging es auch an der Wall Street. Experten führten die Kursgewinne auf nierigere Ölpreise und positiv aufgenommene Konzernbilanzen zurück. Zur Wochenmitte legen unter anderem Infineon, Beiersdorf, Siemens Energy, Qiagen, Vonovia und Deutsche Post vor.
Bei den Konjunkturdaten stehen die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor in der Euro-Zone und in den USA im Juli an. Geplant zur Veröffentlichung ist auch Bericht des privaten Arbeitsmarktdienstleisters ADP, der einen Vorgeschmack auf die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag liefern dürfte.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,21 Prozent höher bei 14'510 Punkten.
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06:15
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04:55
Gute Vorgaben der Wall Street haben den Börsen in Asien am Mittwoch Auftrieb gegeben. Starke Quartalszahlen und eine wiedererwachte Nachfrage nach Technologiewerten hatten die US-Indizes auf Rekordhöhen getrieben.
Der japanische Nikkei-Index kletterte um drei Prozent, und der südkoreanische Kospi legte 3,4 Prozent zu. Jedoch profitierten nicht alle Technologiefirmen gleichermassen. Anleger schienen beim Chiphersteller AMD Gewinne mitzunehmen, dessen Aktie nachbörslich um neun Prozent fiel, obwohl die Ergebnisse die Prognosen übertrafen.
Die Titel des KI- und Satellitenkonzerns SpaceX gaben um 7,5 Prozent nach, da Sorgen über hohe Investitionsausgaben aufkamen. «Wie das Management dieses Wachstum finanziert und zu welchen Kosten, dürfte für die Anleger in den kommenden Quartalen ein zentrales Thema bleiben», sagte Chris Weston, Analysechef beim Broker Pepperstone. Für Entlastung sorgten zudem fallende Ölpreise, die auf Fortschritte bei den Verhandlungen zur Beendigung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran hindeuteten.
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04:15
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03:30
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01:00
Der Dow Jones schraubte seine Bestmarke im Verlauf bis auf fast 54'273 Punkte nach oben. Am Ende betrug sein Plus 1,71 Prozent auf 54'085,88 Zähler. Der ebenfalls rekordhohe S&P 500 legte um 1,79 Prozent auf 7736,52 Punkte zu. Der Nasdaq 100 blieb zu einer Bestmarke zwar noch auf Abstand, verbuchte aber einen besonders deutlichen Kurssprung von 3,32 Prozent auf 29'733,16 Punkte. Er steigerte sein Plus binnen weniger Tage in der Spitze schon auf fast zehn Prozent.
Die Bemühungen um ein diplomatisches Beilegen des Iran-Kriegs sind am Dienstag weiter gegangen. Hoffnung auf eine Einigung und eine Öffnung der Strasse von Hormus schürten Aussagen von US-Finanzminister Scott Bessent. «Wir befinden uns in Gesprächen mit den Iranern, und ich denke, es besteht die Chance, dass wir heute oder morgen eine Einigung erzielen, um die Meerenge zu öffnen», sagte er dem US-Senders CNBC.
Caterpillar sorgte für gute KI-Nachrichten, weil der Baumaschinenhersteller auch ein starkes Standbein im Bereich der Energietechnik für Rechenzentren hat und zuletzt von deren enormen Strombedarf profitierte. Für Erleichterung sorgte, dass das Unternehmen mit seiner Gewinnentwicklung die Erwartungen deutlich übertroffen hatte. Für die Anteile ging es an der Dow-Spitze um 5,6 Prozent hoch.
Der noch grössere Treiber für den Tech-Sektor war aber Palantir. Die Titel profitierten vom kräftigen Wachstum der KI-Datenfirma mit einem Kurssprung von fast 30 Prozent. Das KI-Unternehmen verdoppelte den Quartalsumsatz im Jahresvergleich fast. Analyst Karl Keirstead von UBS geht davon aus, dass die Zahlen die Stimmungslage wieder verbessern. Laut Mariana Perez Mora von Bank of America spiegeln die Ergebnisse eine erfolgreiche KI-Strategie wider.
Einem Händler zufolge werden Anleger derzeit schlagartig dazu gezwungen, ihr Engagement im Technologiesektor wieder zu erhöhen. Sogar von einem derzeit stattfindenden «Short-Squeeze» war die Rede, bei dem sich Spekulanten eindecken müssen, die im Juli noch auf fallende Kurse gesetzt hatten. Der Börsianer hält es aber für möglich, dass die schnellen Impulse zur Wiedererhöhung der Risikobereitschaft jetzt wieder nachlassen.
KI-Werte zogen in der Breite mächtig an. Die Kurse von Speicher- und Chipwerten wie Intel , Sandisk , Marvell Technology und ARM Holdings legten prozentual zweistellig zu. Als nächstes werden nach Börsenschluss die Resultate von AMD und SpaceX kritisch beäugt. Davor gehörten auch diese Aktien am Dienstag zu den stark erholten Gewinnern.
Unter den Dow-Verlierern zeigten die Amazon -Aktien wegen Gewinnmitnahmen nach ihrem jüngsten Rekordlauf Schwäche. Kursverluste gab es im Wall-Street-Leitindex noch beim Ölkonzern Chevron vor dem Hintergrund der gesunkenen Ölpreise. Ausserdem litten die Nike -Anteile mit einem Abschlag von 2,6 Prozent unter einer Abstufung durch das Analysehaus JPMorgan .
Titel von McDonald's bewegten sich im Dow mit 1,2 Prozent Plus im Mittelfeld. Die Fast-Food-Kette hat einen neuen Chef für den US-Markt ernannt, der den Heimatmarkt mit «Fokus und Dringlichkeit» behandeln soll, nachdem die Fast-Food-Kette das langsamste Wachstum seit mehr als einem Jahr verzeichnet hatte.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

