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17:40
Der Swiss Market Index (SMI) schliesst am Montag mit einem leichten Plus von 0,07 Prozent bei 13’717,54 Punkten. Nach einem starken Start in die neue Handelswoche, bei dem der Blue-Chip-Index rund elf Minuten nach Handelsbeginn ein Tageshoch von 13’869 Punkten mit einem Anstieg von 1,2 Prozent erreichte, wurde der weitere Handelsverlauf bis zum Börsenschluss von Rückgängen geprägt. Die anfängliche Euphorie über den noch näher zu definierenden Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran verflog demnach schnell.
Von den 20 SMI-Indexmitgliedern schlossen 14 im Plus, während 6 Verluste verzeichneten. An der Spitze des Marktes standen die Aktien von Partners Group mit einem Plus von 2,4 Prozent sowie die Bauwerte Amrize (+3,0 Prozent), Holcim (+3,2 Prozent) und Sika (+2,1 Prozent). Neben sinkenden Energiekosten, die für Auftrieb sorgten, dürften auch einzelne Kurszielerhöhungen und Ratinganpassungen für Rückenwind gesorgt haben. So erhöhte Octavian das Kursziel für Holcim von 75 auf 80 Franken. Bei Partners Group sorgte zudem die Zurückweisung von Gerüchten über zusätzliche Liquiditätsbeschränkungen oder gar ein Einfrieren seiner Evergreen-Fonds für Erleichterung.
Auch die Finanzwerte schlossen fester: Swiss Life (+1,8 Prozent), Zurich (+1,5 Prozent) und UBS (+1,6 Prozent). Bei Zurich überraschte ein neues Kursziel der Privatbank Berenberg, das ein Aufwärtspotenzial von rund 60 Prozent signalisiert.
Deutlich unter Druck standen hingegen Kühne+Nagel mit einem Rückgang von 3,8 Prozent, die beiden Pharmaschwergewichte Roche (-1,2 Prozent) und Novartis (-1,5 Prozent) sowie Swisscom (-1,3 Prozent). Auch die Titel von Nestlé (-0,9 Prozent) schlossen im Minus.
In den hinteren Reihen des Marktes stachen die Halbleiterwerte, Bau- und Immobilienwerte sowie Tourismus- und Reisetitel hervor. ams Osram sowie A Small World legten 7,1 Prozent respektive 6,9 Prozent zu. Sensirion (+5,0 Prozent), Lem (+5,6 Prozent), Flughafen Zürich (+4,5 Prozent) und Implenia (+4,6 Prozent) überzeugten ebenfalls.
Auf der Verliererseite fielen einzelne Industrietitel auf: Bystronic verlor nach einer Gewinnwarnung 14,5 Prozent, ebenso wie Reiter (-2,3 Prozent). Aryzta (-2,7 Prozent) und einzelne Kantonalbanken wie BCV (-2,2 Prozent) oder Zuger Kantonalbank (-1,0 Prozent) waren ebenfalls unter den Verlierern zu finden.
Von den etwas über 200 Aktien im Swiss Performance Index schlossen rund zwei Drittel höher. Grundstoffe, Immobilienwerte und zyklischer Konsum zählten zu den besten Sektoren am Markt.
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17:00
Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zur Beilegung des Krieges hat die US-Börsen am Montag beflügelt. Die wichtigsten Indizes zogen deutlich an und bauten damit ihre jüngsten Gewinne aus.
Der Leitindex Dow Jones Industrial erreichte ein Rekordhoch und legte zuletzt um 1,1 Prozent auf 51.783 Punkte zu. Der marktbreite S&P 500 gewann 1,5 Prozent auf 7.544 Punkte, und der technologielastige Nasdaq 100 zog um 2,6 Prozent auf 30.401 Punkte an.
Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran auf ein Abkommen verständigt, doch über dessen Inhalt ist noch nicht viel bekannt. Eine wesentliche Streitfrage war bis zuletzt die Öffnung der Strasse von Hormus.
Hier soll der Iran eingelenkt und nach der Unterzeichnung eine Öffnung der Meerenge versprochen haben. Im Gegenzug dafür ordnete US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben an, die US-Seeblockade iranischer Häfen umgehend aufzuheben. Damit wurde eine der Hauptforderungen der Iraner erfüllt, während die USA auf die Öffnung der Strasse von Hormus warten müssen. Ausserdem droht möglicherweise ein Gebühren-Modell für die Durchfahrt der Meerenge.
Viele Stimmen bewerten den Deal als Zwischenschritt in einem diplomatischen Prozess mit noch vielen Hürden - vor allem angesichts des tiefen Misstrauens auf beiden Seiten. Als ein Stolperstein gilt die Entwicklung im Libanon. Die israelische Armee wird sich laut Verteidigungsminister Israel Katz vorerst nicht aus den besetzten Gebieten im Südlibanon zurückziehen.
«Die Risikobereitschaft ist zurück, fraglich ist aber, ob die Meerenge vollständig wieder öffnet», so Christopher Dembik, Senior Investment Manager bei Pictet Asset Management. Trump habe keine gute Erfolgsbilanz bei dauerhaften Abkommen im Nahen Osten, daher bestehe das Risiko, dass die Spannungen im Sommer wieder steigen.
Zu Wochenbeginn jedoch überwog der Optimismus der Anleger deutlich, was sich auch in dem deutlich sinkenden Ölpreis widerspiegelte. Dies trieb die Aktien von Flugzeugbauern an, die von der Aussicht auf nachgebende Kerosinpreise profitierten. Damit stiegen die Papiere von American Airlines um gut zwei Prozent und die von Delta Air Lines um mehr als ein Prozent. An der Dow-Spitze zogen die Anteilsscheine des Flugzeugbauers Boeing um gut fünf Prozent an.
Stark gefragt wiederum waren in dem freundlichen Umfeld die konjunktursensiblen Technologiewerte. Hier griffen Anleger vor allem bei Halbleiterwerten zu, die damit weiterhin von der Hoffnung auf gute Geschäft mit Anwendungen rund um Künstliche Intelligenz (KI) profitierten. Unter den Favoriten im Nasdaq 100 sprangen Micron Technology um fast acht Prozent in die Höhe.
Nach dem fulminanten Börsendebüt am Freitag schnellten die Aktien von SpaceX um fast sechs Prozent nach oben. Sie waren zu Wochenschluss mit einem Plus von 19 Prozent bei rund 161 Dollar aus dem Handel gegangen. Börsianer sehen in der erfolgreichen Erstnotiz auch eine gute Basis für die angekündigten Mega-Börsengänge der KI-Spezialisten Anthropic und OpenAI.
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16:30
Halbleiteraktien stiegen am Montag kräftig an und führten den Technologie-Sektor an die Spitze des S&P 500. Anlegerinnen und Anleger waren nach der Bekanntgabe eines möglichen Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran wieder vermehrt auf der Suche nach wachstumsorientierten Werten.
AMD stiegen über 7 Prozent, Qualcomm rund 6 Prozent, Intel zeitweise über 5 Prozent und Lam Research ebenfalls um 5 Prozent.
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15:55
TS Lombard-Globalökonom Dario Perkins hat am Montag vor der Investitionsblase im Bereich der künstlichen Intelligenz gewarnt. Seiner Meinung nach zeige die Finanzlage des Ökosystems ein besorgniserregendes Bild: Die Ausgaben verstärkten sich selbst, statt auf echter kommerzieller Nachfrage zu beruhen.
Perkins widerspricht der weitverbreiteten Annahme, dass die KI-Technologie die US-Wirtschaft bereits grundlegend verändert habe. «Die Technologie ist nicht der Grund, warum die USA eine Rezession vermieden haben. Auch ist sie nicht der Grund für den Produktivitätsanstieg», schreibt er in einer Analyse. «Es gibt keine handfesten Belege dafür, dass sie Arbeitsplätze kostet. Und diese ganze Geschichte mit den ‚Vermögenseffekten‘ ist grösstenteils nur Stimmungssache.»
Im Mittelpunkt seiner Bedenken steht das, was er als «Zirkularitätsproblem» der KI-Umsätze bezeichnet. Seine Analyse zeigt, dass 85 Prozent der Umsätze im KI-Ökosystem immer noch aus der Wiederverwendung von Investitionen stammen – also aus Geschäften zwischen Hyperscalern und Modellentwicklern – und nicht aus Abonnements von Unternehmen oder Konsumenten ausserhalb der Tech-Branche. Dieses Verhältnis ist in den letzten zwei Jahren konstant geblieben und hat sich zuletzt sogar noch verschlechtert, statt sich zu verbessern.
«Je mehr die Hyperscaler investieren, desto höher steigen die KI-Umsätze», hält Perkins fest. «Die Investitionen des einen Unternehmens sind die Einnahmen des anderen. Das ganze KI-Ökosystem ist zirkulär.»
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15:30
Die US-Börsen starten im Plus. Der Dow Jones Industrial avanciert um 1,2 Prozent auf 51'819 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 geht es um 2,2 Prozent auf 7'598 Zähler hoch. Und der technologielastige Nasdaq 100 verbucht mit 30'363 Punkten ein Plus von 2,2 Prozent.
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14:55
Die Aussicht auf eine baldige Öffnung der Strasse von Hormus nach der angekündigten Einigung zwischen den USA und dem Iran belastet die Aktien der dänischen Reederei Maersk. Die Titel geben rund fünf Prozent nach. Anleger befürchten, dass eine Entspannung in der Region die zuletzt stark gestiegenen Frachtraten unter Druck setzen könnte.
Auch die Aktien der Konkurrenten Hapag-Lloyd und Kühne+Nagel verbilligen sich um rund zwei Prozent. Die erste Reaktion der Schifffahrtsbranche sei verhalten, da die Unternehmen wahrscheinlich abwarten wollten, ob das Abkommen halte, erläuterte der Analyst Haider Anjum von der Jyske Bank. «Der bedeutendste Folgeeffekt könnte die Wiederöffnung der Suez-Route über das Rote Meer sein.»
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14:45
Der Future auf den Leitindex Dow Jones Industrial notiert gut eineinhalb Stunden vor Handelsbeginn mit einem Plus von 1,0 Prozent bei 51'688 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 wird um rund 2,2 Prozent höher erwartet bei 30'279 Zählern.
Nach den jüngsten Kursgewinnen dürfte das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zur Beilegung des Krieges also für weiter steigende Kurse zu Wochenbeginn sorgen.
Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran am Wochenende auf eine Absichtserklärung geeinigt, die eine Verlängerung der Waffenruhe und eine vollständige Wiedereröffnung der für die Weltwirtschaft wichtigen Strasse von Hormus vorsieht. Die Einigung soll den Grundstein für weitere Verhandlungen legen, die etwa Teherans Atomprogramm zum Thema haben. Die formelle Unterzeichnung der Vereinbarung soll am Freitag stattfinden.
«Die Risikobereitschaft ist zurück, fraglich ist aber, ob die Meerenge vollständig wieder öffnet», so Christopher Dembik, Senior Investment Manager bei Pictet Asset Management. US-Präsident Trump habe keine gute Erfolgsbilanz bei dauerhaften Abkommen im Nahen Osten, daher bestehe das Risiko, dass die Spannungen im Sommer wieder steigen.
Unter den Einzelwerten legten SpaceX im vorbörslichen Handel nach dem fulminanten Börsendebüt am Freitag um 5,8 Prozent zu. Die Aktien waren zu Wochenschluss mit einem Plus von 19 Prozent bei rund 161 Dollar aus dem Handel gegangen. Börsianer sehen in der erfolgreichen Erstnotiz auch eine gute Basis für die angekündigten Mega-Börsengänge der KI-Spezialisten Anthropic und OpenAI.
Paramount gewannen vor der Startglocke 3,7 Prozent, nachdem die US-Regierung die Übernahme von Warner Brothers ohne Auflagen genehmigt hat. Die Warner-Aktie gewann zuletzt 0,6 Prozent.
Fox gaben 10 Prozent nach. Der Medienkonzern will Roku übernehmen. Die Aktie des Anbieters von TV-Streaming-Plattformen und entsprechender Hardware hatte am Freitag nach Berichten über Übernahme-Gespräche einen Kurssprung von 20 Prozent gemacht. Im vorbörslichen Handel am Montag lag die Roku-Aktie 1,7 Prozent im Plus.
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14:35
Die Anteilsscheine von Roku ziehen dagegen knapp drei Prozent auf 147,62 Dollar an. Am Freitag hatten sie sich bereits um rund 20 Prozent verteuert, nachdem die Finanznachrichtenagentur Bloomberg über die Verkaufsgespräche berichtet hatte. Der Kaufpreis von 160 Dollar je Aktie entspreche einem Aufschlag von 11,4 Prozent auf den jüngsten Schlusskurs von Roku.
Das fusionierte Unternehmen wird nach Angaben der Unternehmen gemessen am Zuschaueranteil zum drittgrössten Akteur im US-Fernsehen.
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14:10
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14:00
Der Verkauf seiner Restaurant-Buchungsplattform TheFork kommt bei Anlegern des Online-Reiseportals Tripadvisor gut an. Die Titel schnellen im vorbörslichen US-Handel um 15 Prozent nach oben, nachdem das für seine Nutzer-Bewertungen bekannte Unternehmen mitgeteilt hat, seine Plattform für Restaurantreservierungen in Europa für 700 Millionen Dollar in bar an American Express zu verkaufen.
Der Schritt erfolgt Monate, nachdem der aktivistische Investor Starboard das Unternehmen zu einem Verkauf der gesamten Firma gedrängt hatte. Starboard hatte zudem die langsame Prüfung strategischer Alternativen für TheFork kritisiert.
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13:20
Die Futures der US-Aktienmärkte befinden sich deutlich in der Gewinnzone:
Derweil notiert der Schweizer Markt gemessen am SMI 0,66 Prozent höher. Der Leitindex steht bei 13'798 Zählern. Stark sind namentlich Holcim sowie Partners Group (je plus 3,4 Prozent). Aus den Depots entfernt werden hingegen Swisscom (minus 1,7 Prozent) sowie Kühne+Nagel (minus 1,4 Prozent).
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11:50
Die Ankündigung eines Abkommens zwischen den USA und dem Iran hat die Preise am Ölmarkt deutlich ins Minus gedrückt. Die Preise für Nordsee-Rohöl der Sorte Brent und US-Leichtöl WTI fallen um jeweils mehr als fünf Prozent auf rund 80 Dollar je Fass (159 Liter). Vor dem Beginn des Iran-Krieges hatten sie bei rund 70 Dollar gelegen.
«Finanzinvestoren nehmen quasi künftige reale Lieferungen vorweg, was den aktuellen Rückgang der Ölpreise erklärt», sagt Analyst Tamas Varga vom Ölmakler PVM. «Die langsame Wiederaufnahme der Transporte dürfte jedoch 2026 insgesamt zu einem Angebotsdefizit führen.»
Experten sind sich weitgehend einig, dass die Ölmenge, die durch die Strasse von Hormus fliesst, nur langsam das Vorkriegsniveau von 20 Millionen Barrel pro Tag erreichen dürfte. Die Schätzungen für eine vollständige Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs reichen von Wochen bis zu Monaten.
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11:10
Investoren weltweit nehmen die Nachricht über ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran mit sichtlicher Erleichterung auf. Auch am Schweizer Aktienmarkt ist der Leitindex SMI zunächst mit Kursgewinnen von mehr als 1 Prozent gestartet. Allerdings lassen die schwächeren Schwergewichte diese Avancen abschmelzen.
Das Abkommen folgt auf Monate zäher Verhandlungen. Ende dieser Woche soll das Abkommen in Genf unterzeichnet werden. Mit den Unterschriften soll dann auch die Strasse von Hormus umgehend geöffnet werden. Allerdings fehlen noch viele Details über die weiteren Vereinbarungen. Daher warnen einige Experten auch vor verfrühtem Optimismus. Die Einigung sei nur ein Zwischenschritt in einem diplomatischen Prozess, der seine grössten Hürden noch vor sich hat.
Dass die Nervosität unter den Investoren merklich nachgelassen hat, zeigt sich auch beim Volatilitätsindex VSMI. Er notiert aktuell auf einem Niveau, das er letztmals vor Ausbruch des Iran-Krieges gesehen hat.
Bei den hiesigen Blue Chips sind derweil erneut insbesondere baunahe Werte gesucht. So notieren Sika, Amrize und Holcim mit Gewinnen von bis zu 3,0 Prozent erneut in der Spitzengruppe, nachdem sie bereits am Freitag Spitzenreiter waren. Investoren werten das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran als positiv für sie. Denn gerade in den Wochen davor waren die Branchenwerte von dem Konflikt im Nahen Osten und den dadurch stark gestiegenen Energiepreisen zurückgehalten worden.
Klar im Plus sind auch Partners Group (+3,0 Prozent). Der Privatmarktspezialist hatte am Freitagabend Gerüchte über zusätzliche Liquiditätsbeschränkungen oder gar ein Einfrieren seiner Evergreen-Fonds zurückgewiesen. Damit können die Aktien ihre zaghafte Erholung nach dem massiven Ausverkauf Anfang Juni etwas erholen.
Noch stärkere Bewegungen sind in den hinteren Reihen zu sehen: Belimo (+6,5 Prozent) und SoftwareOne (+4,3 Prozent) profitieren von Hochstufungen, während beim Flughafen Zürich (+4,6 Prozent) die Inbetriebnahme des Noida International Airport in der Grossregion Delhi positiv aufgenommen wird. Aber auch das Nahost-Rahmenabkommen sorge für Erleichterung.
Ein Gesprächsthema ist auch weiterhin der gelungene Börsengang des Raumfahrt- und AI-Unternehmens SpaceX am vergangenen Freitag. Die zu 135 Dollar ausgegebene SpaceX-Aktie schloss am Freitagabend an der Nasdaq bei knapp 161 Dollar. Techwerte wie VAT, AMS Osram, Comet oder Inficon zählen mit Avancen von bis zu 3,8 Prozent erneut zu den grösseren Gewinnern.
Bystronic (-6,6 Prozent) dagegen werden nach einer Gewinnwarnung gemieden.
Zudem feiert Matador sein Börsendebüt. Die Aktien sind seit heute auch an der Schweizer Börse SIX kotiert. Der Referenzpreis liegt bei 3,85 Franken je Aktie.
Im weiteren Wochenverlauf stehen dann die Zinssitzungen zahlreicher Notenbanken im Fous. Hauptereignis für die Aktienmärkte ist die Sitzung der US-Notenbank Fed vom Mittwoch, mit grosser Spannung erwartet werden die Aussagen des neuen Chefs Kevin Warsh.
11:00
Der Goldpreis ist am Montag nach der Einigung der USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Krieges deutlich gestiegen. Am Vormittag wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) an der Börse in London bei einem Tageshoch von 4'345 US-Dollar gehandelt und damit etwa 126 Dollar höher als am Freitag. Bereits in den vergangenen Handelstagen hatte die Aussicht auf eine Einigung der beiden Länder dem Goldpreis Auftrieb verliehen. Seit Donnerstag ist die Notierung mittlerweile um mehr als 300 Dollar gestiegen.
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10:55
Die Aktien des Zugbauers Stadler Rail steigen um 4 Prozent auf 23,06 Franken. Damit erreichen sie den höchsten Stand sei vier Wochen. Am 15. Mai waren sie im Handelsverlauf vorübergehend auf 23,18 Franken geklettert.
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10:30
Der österreichische Leiterplatten-Hersteller AT&S setzt auf den Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) und treibt damit seine Aktien in die Höhe. Die Titel schiessen an der Börse in Wien um 30 Prozent nach oben und steuern damit auf den grössten Tagesgewinn ihrer Geschichte zu.
AT&S baut nach eigenen Angaben seine Produktion von KI-Substraten in einem Werk in Malaysia aus. Die erforderliche Investition von 1,5 bis zwei Milliarden Euro werde voraussichtlich vollständig durch langfristige Kundenzusagen gedeckt, die allerdings noch abschliessend verhandelt und unterzeichnet werden müssten. Auf Basis dieser Vereinbarungen erhöhte AT&S die Prognose für das Geschäftsjahr 2026/27 und erwartet nun ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 45 bis 55 Prozent (bisher: 30 bis 35 Prozent) und eine Ebitda-Marge von 32 bis 37 Prozent (bisher: 25 bis 29 Prozent).
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09:45
Dies das Aufatmen nach der Einigung zwischen den USA und dem Iran für ein Rahmenabkommen. Mit dem Deal vom Wochenende enden monatelange Verhandlungen zur Beilegung des Krieges. Ende dieser Woche soll das Abkommen in Genf unterzeichnet werden. Zwar fehlen noch wichtige Details, Investoren werten die jüngsten Ankündigungen aber schon mal als den lang ersehnten Durchbruch. Gleichzeitig warnen einige Experten vor verfrühtem Optimismus. Die Einigung sei nur ein Zwischenschritt in einem diplomatischen Prozess, der seine grössten Hürden noch vor sich hat.
Noch stärkere Bewegungen sind in den hinteren Reihen zu sehen: Belimo (+7,8 Prozent) und SoftwareOne (+6,4 Prozent) profitieren von Hochstufungen, während beim Flughafen Zürich (+4,9 Prozent) Erleichterung über das Rahmenabkommen herrscht.
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09:40
Die Ankündigung eines Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran hat an den asiatischen Börsen für Aufbruchstimmung gesorgt. Der japanische Leitindex Nikkei kletterte am Montag um mehr als fünf Prozent und überstieg damit erstmals die 69'000-Punkte-Marke. Der breiter gefasste Topix rückte in der Spitze um knapp vier Prozent auf 4032 Zähler vor. In Südkorea legte der technologielastige Leitindex Kospi um bis zu knapp sechs Prozent zu. Die chinesischen Börsen stiegen um rund 1,5 bis 2,5 Prozent.
Die USA und der Iran haben sich auf ein Friedensabkommen geeinigt, wie US-Präsident Donald Trump, das iranische Aussenministerium, Irans Nationaler Sicherheitsrat und der Vermittlerstaat Pakistan in der Nacht zum Montag mitteilten. Die offizielle Unterzeichnung der Vereinbarung sei für Freitag geplant. «Der Mangel an Details, insbesondere zur Freiheit der Schifffahrt, ist zwar besorgniserregend, dürfte die Märkte heute jedoch noch nicht belasten», sagte Sean Callow, Chefanalyst bei ITC Markets. Vor allem die Aussicht auf einen Rückgang der Energiepreise verändert dem Experten zufolge die Diskussionsgrundlage für die Zentralbanken kurz vor einer Reihe von geldpolitischen Entscheidungen.
Zugleich sorgte die Aussicht auf sinkende Importkosten für Energie für Euphorie in Japan, da das Land stark von Öl aus dem Nahen Osten abhängig ist. Japans Ministerpräsidentin Sanae Takaichi begrüsste die Einigung und äusserte die Hoffnung, dass «die freie und sichere Schifffahrt durch die Strasse von Hormus in der Praxis gewährleistet wird».
Analysten mahnten trotz der Rekordstände zur Vorsicht. «Dies ist schlichtweg die Reaktion des Marktes auf das Abkommen - nicht mehr und nicht weniger», sagte Shingo Ide, Chefstratege beim NLI Research Institute. Die entscheidende Frage sei nun, ob die Vereinbarung tatsächlich umgesetzt werde. Die sinkenden Ölpreise linderten dennoch die Inflationssorgen, was die Renditen japanischer Staatsanleihen drückte.
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09:35
Die Ankündigung eines Iran-Friedensabkommens hat dem Dax einen Kurssprung beschert. Der deutsche Leitindex notierte zum Handelsstart am Montag fast zwei Prozent höher bei 25.068,37 Zählern. Damit eroberte er erstmals seit zehn Tagen die psychologisch wichtige 25.000-Punkte-Marke zurück.
Die USA und der Iran haben sich auf ein Friedensabkommen geeinigt, wie US-Präsident Donald Trump, das iranische Aussenministerium, Irans Nationaler Sicherheitsrat und der Vermittlerstaat Pakistan in der Nacht zum Montag mitteilten. Die offizielle Unterzeichnung der Vereinbarung sei für Freitag geplant. «Auch wenn wichtige Fragen offen bleiben, stellt das vorläufige Friedensabkommen bislang das glaubwürdigste Ergebnis wochenlanger Verhandlungen dar», sagte Jochen Stanzl, Chefanalyst des Brokers CMC Markets. Vor allem machten Iran und die USA «glaubhaft deutlich, dass sie an einer Aufhebung der gegenseitigen Blockade der Strasse von Hormus interessiert sind.» Viele Experten warnten jedoch vor verbleibenden Risiken bei den Gesprächen zum iranischen Atomprogramm und zum Verhalten Israels gegenüber dem Libanon.
Gefragt waren vor allem Titel aus dem Reise- und Luftfahrtsektor: Die Papiere von TUI, Fraport und der Lufthansa kletterten um bis zu sechs Prozent. Verkauft wurden dagegen Aktien des Rüstungskonzerns Rheinmetall, die um zwei Prozent nachgaben und damit Schlusslicht im Dax waren.
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09:15
Der SMI steigt um 1,16 Prozent auf 13'867 Punkte.
An der Spitze des Tableaus befinden sich die Bauwerte Sika (plus 4,5 Prozent), Amrize (plus 4 Prozent), Holcim (plus 3,2 Prozent) und Geberit (plus 3,1 Prozent). Gefragt sind auch die Aktien von Partners Group (plus 3,6 Prozent).
Derweil verbessert sich der SPI um 1,18 Prozent auf 19'554 Punkte. Flughafen Zürich, Belimo und Softwareone steigen je um knapp 6 Prozent. Im Angebot stehen dagegen Centiel (minus 5 Prozent).
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08:15
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
- Georg Fischer: Berenberg senkt auf 59 (62) Fr. – Buy
- Zurich: Berenberg erhöht auf 902 (711) Fr. – Buy
- Partners Group: Goldman Sachs senkt auf 960 (1120) Fr. – Neutral
- Swissquote: Goldman Sachs senkt auf 45 (48) Fr. – Neutral
- Softwareone: BNP Paribas geht auf Outperform (Neutral) - Ziel: 10,70 Fr.
- Belimo: Morgan Stanley erhöht auf Übergewichten - Ziel: 1100 Fr. (860 Fr.)
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08:05
Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,93 Prozent höher. Alle Titel des Leitindex legen zu. Besonders gefragt sind Partners Group (plus 2,7 Prozent) und ABB (plus 2 Prozent).
Derweil steigt der breite Markt um 1,39 Prozent. Dabei ziehen vor allem Belimo (plus 3,9 Prozent), AMS Osram (plus 3,8 Prozent), Softwareone (plus 3,1 Prozent) sowie Huber+Suhner (plus 2,5 Prozent) stark an.
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07:50
Das Rahmenabkommen im Nahostkrieg zwischen den USA und dem Iran lässt Anleger aller Assetklassen am Montag aufatmen - auch am Devisenmarkt. So fällt der US-Dollar etwas zurück.
Mit Kursen von aktuell 0,7928 Franken kostet der Greenback knapp einen halben Rappen weniger als noch am Freitag im späten Handel. Auch das Euro/Dollar-Paar ist seit Freitagabend gestiegen und notiert nun bei 1,1619 nach 1,1574 am Freitag. Das Euro/Franken-Paar hat sich seit Freitag dagegen kaum bewegt, wie der aktuelle Stand von 0,9212 zeigt.
Wie die Commerzbank in einem aktuellen Devisenkommentar schreibt, hat der US-Dollar bislang allerdings nur moderat auf die Ankündigung des Rahmenabkommens abgewertet. Selbst auf dem aktuellen Niveau liege das Euro/Dollar-Paar noch immer deutlich unter Vorkriegs-Stand. Die Experten machen dafür zwei mögliche Gründe aus: So seien einerseits die Implikationen des Deals noch nicht klar. Zudem sei die Reaktion der US-Notenbank Fed an diesem Mittwoch unsicher.
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07:35
Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in den Handel starten. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex 1,8 Prozent höher bei 24'635,30 Punkten geschlossen.
Für steigende Kurse an den Börsen in Europa und in den USA sorgten ein erfolgreiches Börsendebüt des Raumfahrt-Konzerns SpaceX und die Hoffnung auf eine Lösung des US-Iran-Konflikts. Mittlerweile haben sich die USA und der Iran auf ein Friedensabkommen geeinigt, wie US-Präsident Donald Trump, das iranische Aussenministerium, Irans Nationaler Sicherheitsrat und der Vermittlerstaat Pakistan in der Nacht zum Montag mitteilten.
Die offizielle Unterzeichnung der Vereinbarung sei für kommenden Freitag (19. Juni) geplant. «Dennoch verbleiben auf dem Weg einige Risiken», kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Der Experte erwartet unter anderem noch «lange und komplizierte» Gespräche zum iranischen Atomprogramm und zum Verhalten Israels gegenüber dem Libanon. «Diese verbleibenden Risiken blenden die Börsianer heute aus. Auf dem Parkett geht es jetzt vor allem um die zeitnahe Öffnung der Strasse von Hormus.»
Am Montag treffen sich zudem im französischen Evian die G7-Staats- und Regierungschefs zu einem dreitägigen Gipfel. Dabei soll es zum einen um die Kriege im Iran und der Ukraine, die damit zusammenhängenden Probleme der Weltwirtschaft sowie die Folgen des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz gehen.
Im Fokus bei den Konjunkturdaten stehen die Zahlen zum Aussenhandel und zur Industrieproduktion in der Euro-Zone im April. Am Nachmittag folgen die Zahlen für die US-Industrie im Mai.
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07:05
Der Bitcoin ist nach dem am späten Sonntagabend angekündigten Iran-Abkommen kräftig gestiegen und setzt damit seine Erholung der vergangenen Tage fort. Der Kurs der ältesten und bekanntesten Digitalwährung kletterte am Montag im frühen Handel bis auf fast 66'000 Dollar. Damit kostet ein Bitcoin rund 2.000 Dollar oder circa drei Prozent mehr als noch vor der Ankündigung der Einigung auf ein Rahmenabkommen zwischen den Kriegsparteien im Nahen Osten.
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06:55
Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Montag ganz im Zeichen des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran stehen. Damit enden die monatelangen Verhandlungen zur Beilegung des Krieges. Ende dieser Woche soll die Vereinbarung in Genf unterzeichnet werden.
Viel ist über das Rahmenabkommen allerdings noch nicht bekannt - der genaue Wortlaut wurde zunächst nicht veröffentlicht. Während die Europäer ihre Hilfe in der Strasse von Hormus anbieten, warnen Experten vor verfrühtem Optimismus. Die Einigung sei nur ein Zwischenschritt in einem diplomatischen Prozess, der seine grössten Hürden noch vor sich hat.
An den Finanzmärkten dürfte die Nachricht dennoch für Feierlaune sorgen. Während in Asien die wichtigsten Indizes bereits mit kräftigen Kursgewinnen reagieren, werden auch hierzulande und in Europa Kursgewinne zum Handelsstart erwartet. Der Broker IG indiziert für den SMI und den deutschen Dax Auftaktgewinne von etwas mehr als einem Prozent.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 1,11 Prozent höher bei 13'866 Punkten.
Die Einigung auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran treibt die Schweizer Börse sowie die asiatischen Aktienmärkte am Montag kräftig an.
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06:15
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05:15
Der japanische Leitindex Nikkei sprang um 3,4 Prozent auf 68'261,65 Punkte und überwand im Handelsverlauf zeitweise sogar erstmals die Marke von 69'000 Zählern. Der breiter gefasste Topix kletterte um 2,4 Prozent auf 3976,22 Punkte. Auch in Südkorea legte der Leitindex um 4,3 Prozent zu, während der MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans um 1,5 Prozent stieg. Anleger reagierten erleichtert auf die Aussicht, dass eine Öffnung der Strasse von Hormus die globalen Energiepreise und damit den Inflationsdruck senken könnte.
In Japan sorgte die Aussicht auf sinkende Importkosten für Energie für Euphorie, da das Land stark von Öl aus dem Nahen Osten abhängig ist. Japans Ministerpräsidentin Sanae Takaichi begrüsste die Einigung und äusserte die Hoffnung, dass «die freie und sichere Schifffahrt durch die Strasse von Hormus in der Praxis gewährleistet wird». Auf Unternehmensseite zählten Murata Manufacturing mit einem Plus von 17,2 Prozent und Ibiden mit einem Aufschlag von 16,8 Prozent zu den grössten Gewinnern im Nikkei. Zu den Verlierern gehörten hingegen CyberAgent mit einem Minus von 3,3 Prozent und Kikkoman, die 3,2 Prozent nachgaben.
Analysten mahnten trotz der Rekordstände zur Vorsicht. «Dies ist schlichtweg die Reaktion des Marktes auf das Abkommen - nicht mehr und nicht weniger», sagte Shingo Ide, Chef-Aktienstratege beim NLI Research Institute. Die entscheidende Frage sei nun, ob die Vereinbarung tatsächlich umgesetzt werde. Die sinkenden Ölpreise linderten zudem die Inflationssorgen, was die Renditen japanischer Staatsanleihen drückte. Dies geschieht im Vorfeld der zweitägigen Sitzung der Bank of Japan (BOJ), von der erwartet wird, dass sie ihren Leitzins auf ein 31-Jahres-Hoch von einem Prozent anhebt.
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03:55
Am Devisenmarkt sorgten die sinkenden Anleiherenditen und die gestiegene Risikobereitschaft für Bewegung. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 160,13 Yen und legte leicht auf 6,7575 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,4 Prozent niedriger bei 0,7940 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,3 Prozent auf 1,1598 Dollar und gab um 0,1 Prozent auf 0,9209 Franken nach.
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02:30
Die Aussicht auf eine Wiedereröffnung der Strasse von Hormus, einem Nadelöhr für ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung, liess die Preise am Rohstoffmarkt deutlich abrutschen. Händler bauten die geopolitische Risikoprämie aggressiv ab. Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 4,7 Prozent auf 83,25 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 5,6 Prozent schwächer bei 80,20 Dollar.
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23:50
Der erfolgreiche SpaceX -Börsengang (IPO) und zunehmende Hinweise auf einen möglichen Frieden im Nahen Osten hatten den US-Börsen am Freitag weitere Gewinne beschert. Diese fielen allerdings nicht so fulminant wie am Vortag aus. Zum Handelsende notierte der Leitindex Dow Jones Industrial 0,70 Prozent höher bei 51.202,26 Punkten. Der marktbreite S&P 500 stieg um 0,50 Prozent auf 7.431,46 Punkte.
Für den schon vortags besonders starken, technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es mit dem SpaceX-Börsengang um weitere 0,64 Prozent auf 29.635,95 Punkte hoch. Ihm halfen auch die erneut starken Halbleiterwerte. Sorgen am Markt, dass Anleger im Tech-Sektor massiv von gut gelaufenen Titeln in SpaceX umschichten könnten, bewahrheiteten sich zunächst nicht.
Am Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump angekündigte Angriffe auf den Iran abgeblasen und mit Verhandlungsfortschritten begründet. Inzwischen bestätigten auch die als Vermittlerin wichtige pakistanische Regierung und der Iran selbst die Einigung auf ein mögliches Friedensabkommen.
Der Börsengang des Raumfahrt-, Satelliten- und KI-Unternehmens von Tesla -Chef Elon Musk war der grösste der Geschichte. SpaceX verkaufte rund 555,6 Millionen Aktien und nahm damit 75 Milliarden Dollar ein. Das Unternehmen kam damit auf eine Bewertung von 1,77 Billionen Dollar und war aus dem Stand mehr wert als etwa der Facebook-Konzern Meta und der Elektroautobauer Tesla.
Bereits der erste SpaceX-Kurs von 150 Dollar bedeutete einen deutlichen Aufschlag auf den Ausgabepreis von 135 Dollar. Nach einem Anstieg bis auf 176,52 Dollar bedeutete der Schlusskurs von 160,95 Dollar immer noch einen Kursgewinn von gut 19 Prozent, was die Bewertung auf knapp 2,1 Billionen Dollar nach oben schraubte. SpaceX rückte so schon an seinem ersten Handelstag in die Sphären der wertvollsten US-Unternehmen auf.
Der Hype um SpaceX schob die Aktien anderer Unternehmen mit Bezug zu Raumfahrt und Satelliten nur vorbörslich an. Letztlich ging es für Firefly , Redwire , Rocket Lab und MDA Space um bis zu 19 Prozent bergab.
Aus dem starken Halbleitersektor stachen unter anderem Arm Holdings und AMD mit Kursaufschlägen von 11,3 und 4,7 Prozent heraus. Analyst Atif Malik von der Citigroup sieht den Chipkonzern AMD schon länger als Profiteur der starken Nachfrage nach Hauptprozessoren (CPU) im Zuge des KI-Booms und rät nun zum Kauf. AMD könnte auch im Bereich der Grafikprozessoren (GPU) durchstarten. Es bestehe die Chance, den Löwenanteil des Bedarfs von Meta abzugreifen.
In die andere Richtung ging es mit minus 6,8 Prozent für die Aktien des Softwarekonzerns Adobe . Mit dem Weggang des Finanzchefs überschattete ein weiterer Managementwechsel den Quartalsbericht. Auch das gesenkte Ziel für die jährlich wiederkehrenden Umsätze (ARR) lastete auf der Stimmung.
Bei Roku konnten sich die Anleger über einen Kurssprung von 20 Prozent freuen. Der Anbieter von TV-Streaming-Plattformen und entsprechender Hardware hat informierten Personen zufolge frühe Gespräche über eine Übernahme oder Fusion des Unternehmens mit mindestens einem US-Medienkonzern geführt, wie Bloomberg berichtete. Noch gebe es aber keine finale Entscheidung, hiess es weiter.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

