Zum aktuellen Geschehen im Dow Jones geht es hier.

Zum aktuellen Geschehen im Nasdaq 100 geht es hier.

+++

17:40

Der Swiss Market Index (SMI) hat den Handelstag mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 14’371,77 Punkte beendet. Nach einem freundlichen Start, bei dem der Leitindex etwas eine Stunde nach Handelsbeginn bis auf 14'436 Zählern vorstiess, gab er im Verlauf der Sitzung etwas nach und markierte das Tagestief vor Börsenschluss bei 14'351 Punkten.

Elf der 20 SMI-Einzelwerte schlossen im Plus. An der Spitze standen Logitech mit einem Plus von 4 Prozent sowie Partners Group mit 3,3 Prozent, das von KI-gestützten Synergien bei einer US-Portfoliogesellschaft profitierte. Auch Amrize, Geberit und Sika zählten mit Gewinnen von bis zu 3,0 Prozent zu den besten Werten – bei Sika sorgte Citigroup mit einer Kurszielerhöhung im Nachgang an die jüngsten Zahlen für Schwung.

Auf der Verliererseite fielen Holcim mit minus 2,1 Prozent, Novartis mit minus 1,7 Prozent und Kühne+Nagel mit minus 1,5 Prozent zurück. UBS schlossen unverändert, nachdem die US-Aufsichtsbehörden wegen Geldwäscherei-Mängeln eine Busse von 145 Millionen Dollar verhängt hatten.

Ein kräftigerer Anstieg des Gesamtmarktes wurde von zwei der drei Schwergewichten verhindert: Während Nestlé (-0,3 Prozent) und Novartis (-1,7 Prozent) den Leitindex bremsten, konnte Roche (+0,7 Prozent) positiv dagegenhalten. Im Gleichschritt nach oben bewegten sich hingegen andere zyklische und konsumnahe Titel wie Richemont (+1,8 Prozent) oder Alcon (+2,2 Prozent).

In den hinteren Reihen des Marktes sorgten vor allem Analysteneinstufungen und Unternehmensmeldungen für Bewegung. Clariant (+7 Prozent) setzten ihre jüngste Kurserholung nach einem abgewiesenen Gerichtsverfahren und deutlichen Hochstufungen von Barclays und der Deutschen Bank fort, während Comet (+6,8 Prozent) ebenfalls von positiven Studien profitierte. Landis+Gyr (3,6 Prozent) zeigten sich nach dem Start eines Aktienstützkaufprogramms über bis zu 50 Millionen Franken ebenfalls gesucht. Demgegenüber büssten Sandoz (-2,7 Prozent) nach Einigungen auf Vergleiche in den USA an Wert ein, und Idorsia (-7,5Prozent) gaben – ohne unternehmensspezifische Neuigkeiten – spürbar nach.

Von den etwas über 200 Aktien im Swiss Performance Index schloss rund die Hälfte höher. Zyklischer Konsum und Technologie gehörten zu den besten Sektoren am Markt. Immobilienwerte und nicht-zyklischer Konsum lagen dagegen im Minus.

+++

17:15

Der Dow stieg um 1,1 Prozent auf 53'058 Punkte. Damit fehlte dem Index nicht mehr viel zum Rekordwert vom 7. Juli bei 53'289 Zählern.

Der marktbreite S&P 500 gewann 1,2 Prozent auf 7576 Zähler. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,4 Prozent auf 28'666 Punkte nach oben.

US-Präsident Donald Trump kündigte nach der vorläufigen Absage weiterer Angriffe auf den Iran eine neue Gesprächsrunde mit Vertretern der Islamischen Republik an. Die Verhandlungen sollten am Montag stattfinden. Wo die Gespräche geführt werden sollen, ob sie auf mehrere Tage angelegt sind, und wer genau daran beteiligt ist, liess er offen.

Unter den grössten Gewinnern im Dow knüpften die Anteilscheine von Amazon an ihren Kurssprung vom Freitag an und stiegen um 4,8 Prozent. Sie traten damit erstmals in den exklusiven Club derjenigen Konzerne ein, die an der Börse drei Billionen Dollar oder mehr wert sind.

Amazon profitiert derzeit vom aktuellen Boom rund um Künstliche Intelligenz (KI) vor allem über die Cloud-Sparte AWS, die der weltgrösste Anbieter von Rechenleistung aus dem Netz ist. Im vergangenen Quartal stieg der AWS-Umsatz deutlicher als vom Analysten im Schnitt erwartet.

Laut dem Experten Brent Thill vom Analysehaus Jefferies haben die drei sogenannten Hyperscaler Amazon, Alphabet und Microsoft einen Wendepunkt beim Umsatzwachstum erzielt. Unter Hyperscaler versteht man sehr grosse Cloud-Anbieter, die weltweit eine Recheninfrastruktur mit Servern betreiben. Die Anteilscheine von Alphabet gewannen 3,5 Prozent und die von Microsoft 4,1 Prozent.

An der Dow-Spitze zogen die Papiere von Boeing um 5,4 Prozent an. Auch den Papieren des Flugzeugbauers kamen positive Analystenkommentare zugute. So stufte Exane BNP Paribas die Aktien auf «Outperform» hoch und rechnet so damit, dass sich die Papiere in den kommenden zwölf Monaten besser als der Sektor entwickeln werden.

Sheila Kahyaoglu vom Analysehaus Jefferies schrieb, das abgelaufene Jahresviertel sei ein voller Erfolg gewesen. Im Kerngeschäft hätten sich bei Boeing die Dinge weiter verbessert.

+++

17:00

Die Aktien von eBay geben rund 3,5 Prozent nach, nachdem Wells Fargo das Papier von «Equal Weight» auf «Underweight» heruntergestuft und das Kursziel auf 92 Dollar gesenkt hatte. Der Grund: Bedenken, dass erhöhte Marketingausgaben bei Depop, um der Konkurrenz von Vinted zu begegnen, die Rentabilität unter Druck setzen könnten.

Die Bank warnte, dass höhere Investitionen in Depop den Gewinn pro Aktie für das Geschäftsjahr 2027 belasten dürften, auch wenn sie das schnellere Wachstum unterstützen und die Wettbewerbsposition von eBay stärken.

+++

16:25

Die Aktien von Sportradar stürzen im frühen US-Handel zeitweise über 20 Prozent ab. Das Sporttechnologieunternehmen aus St.Gallen hat einen Quartalsumsatz im zweiten Quartal ausgiesen, der hinter den Erwartungen zurückblieb und einen Nettoverlust ausgewiesen. Dies überschattete den angehobenen Ausblick für das ganze Jahr.

Der Umsatz stieg um neunzehn Prozent auf 378 Millionen Euro, blieb aber unter den Schätzungen, während das Unternehmen aufgrund nicht realisierter Fremdwährungsverluste einen Nettoverlust von 3,5 Millionen Euro einfuhr. Sportradar hob zwar die Umsatz- und bereinigte EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr 2026 an, doch die schwächer als erwartet ausgefallenen Quartalsumsätze belasteten die Aktie.

+++

15:55

Die Amazon-Aktie steigt im frühen Handel um bis zu 5 Prozent. Damit erreicht das Unternehmen eine Marktkapitalisierung von erstmals über drei Billionen Dollar.

Seit der Veröffentlichung der Quartalszahlen Ende Juli steigen die Aktien des  E-Commerce- und Cloud-Riesen stark an. Die starke Quartalsleistung von Amazon Web Services (AWS), angetrieben durch die wachsende Nachfrage von Unternehmen nach Infrastruktur für generative KI sowie die Ausweitung der Handelsmargen, trieb die Kursgewinne voran und festigte die Position von Amazon an der Spitze der globalen Unternehmensbewertungen.

+++

15:30

Die US-Börsen starten im Plus. Der Dow Jones Industrial avanciert um 1,2 Prozent auf 53'132 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 geht es um 0,4 Prozent auf 7520 Zähler hoch. Und der technologielastige Nasdaq 100 verbucht mit 28'243 Punkten ein Plus von 0,2 Prozent.

+++

14:30

Vor der Startglocke indizierte der Broker IG Markets den Dow rund ein Prozent höher auf 53'040 Punkte. Damit fehlte dem Index nicht mehr viel zum Rekordwert vom 7. Juli bei 53'289 Zählern. Der Nasdaq 100 wurde moderat höher indiziert bei 28'310 Punkten. Hier ist es noch ein weiterer Weg aufwärts zu einem Rekordwert.

US-Präsident Donald Trump kündigte nach der vorläufigen Absage weiterer Angriffe auf den Iran eine neue Gesprächsrunde mit Vertretern der Islamischen Republik an. Die Verhandlungen sollten am Montag stattfinden. Wo die Gespräche geführt werden sollen, ob sie auf mehrere Tage angelegt sind und wer genau daran beteiligt ist, liess er offen.

Im Fokus standen die Aktien von Bristol-Myers Squibb, die vorbörslich um 4,6 Prozent stiegen. Der britische Pharmariese Astrazeneca erwägt eine Übernahme seines US-Wettbewerbers, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtete. Die auch an der New York Stock Exchange gelisteten Astrazeneca-Aktien büssten dagegen gut 5 Prozent ein.

Eine höhere Gewinnprognose von Marriott International für das laufende Jahr war den Anlegern nicht genug. Die Titel der Hotelkette büssten vorbörslich 3,7 Prozent ein.

+++

13:45

Die Pläne von GameStop, Schulden in Milliardenhöhe in Aktien umzuwandeln, ‌haben ⁠die Anleger verschreckt. Die Titel des Videospielehändlers aus Texas verlieren im vorbörslichen US-Handel fast elf ⁠Prozent. GameStop kündigte an, in privat ausgehandelten Transaktionen mit bestehenden Anleihegläubigern Wandelanleihen im Wert von rund 1,4 Milliarden Dollar ‌in Stammaktien der Klasse A umzutauschen. Der Schritt diene dazu, ‌langfristige Schulden in dieser Höhe abzubauen. Das Unternehmen ​erhalte jedoch keine Barmittel aus der Transaktion.

+++

13:30

Die Futures der US-Aktienmärkte stehen vor der Börseneröffnung in New York höher: 

- Dow-Jones-Futures: plus 0,97 Prozent.
- S&P-500-Futures: plus 0,58 Prozent.
- Nasdaq-Futures: plus 0,31 Prozent.

Unterdessen verzeichnet der Swiss Market Index (SMI) ein 0,33-prozentiges Plus. Er steigt damit auf 14'393 Punkte. Gefragt sind Partners Group (plus 3,6 Prozent) sowie Logitech (plus 3,1 Prozent). Holcim (minus 2,2 Prozent) und Kühne+Nagel (minus 1,1 Prozent) werden verkauft.

+++

11:40

Der SMI notiert 0,3 Prozent höher bei 14'388 Zählern. Derweil steht der SPI bei 20'222 Punkten (plus 0,3 Prozent). 

Trotz anziehender Kurse ist das Rekordhoch von vergangener Woche bei 14'656 Punkten noch ein gutes Stück entfernt. Die Stimmung werde zum Wochenstart von den jüngsten Deeskalations-Signalen im Nahost-Konflikt gestützt.

So hat US-Präsident Donald Trump aufgrund angeblicher Fortschritte bei den Bemühungen um eine diplomatische Einigung mit dem Iran eine neue Angriffswelle des Militärs nach eigenen Angaben vorerst abgesagt. Voraussetzung dafür sei, dass schnell eine Einigung erreicht werde, schrieb Trump in der Nacht auf seiner Plattform Truth Social. Gespräche zwischen den USA und dem Iran sollen am Montagnachmittag stattfinden, wie Trump weiter ankündigte. Aus dem Iran gab es in der Nacht zunächst keine Bestätigung für geplante Gespräche.

Die Ölpreise haben dennoch mit deutlichen Preisrückgängen auf die Nachricht reagiert. Damit schwinden aus Sicht von Experten auch die Inflationsängste und die Sorgen vor steigenden Leitzinsen.

Von den 20 SMI-Einzelwerten notiert die knappe Mehrzahl (11) im Plus. Besonders deutlich legen dabei Partners Group, Geberit, Logitech und Alcon zu, die sich um bis zu 2,8 Prozent verteuern. Alle vier Titel gehören zu den grössten Verlierern im bisherigen Jahresverlauf, wobei Partners Group mit einem Kursverlust von etwa einem Viertel alle anderen in den Schatten stellt. Ausser Logitech werden die anderen drei Blue Chips in den kommenden Wochen über den jüngsten Geschäftsverlauf berichten.

Etwas ausgebremst wird der Leitindex allerdings von den beiden Schwergewichten Nestlé (-0,4 Prozent) und Novartis (-0,1 Prozent). Noch deutlicher fallen Holcim (-2,2 Prozent) zurück. Schwergewicht Nummer drei, Roche, stützen dagegen den Markt mit einem Plus von 1,0 Prozent.

Unter den Verlierern sind noch Swisscom, Zurich und Swiss Re zu finden, die um bis zu 0,3 Prozent fallen. Diese drei Titel werden neben Amrize (+0,6 Prozent) noch in dieser Woche ihre Zahlen vorlegen.

Für Gesprächsstoff sorgt vor allem der SMI-Anwärter Sandoz (-0,8 Prozent). Der Generika-Konzern hat seine juristische Vergangenheit in den USA nahezu aufgearbeitet und sich dafür mit 43 US-Bundesstaaten und Territorien sowie einer Gruppe indirekter Wiederverkäufer auf Vergleiche geeinigt. Zusammengenommen summieren sich die Vergleiche auf knapp 480 Millionen US-Dollar.

In den hinteren Reihen sind Landis+Gyr (+3,6 Prozent) mit dem Festpreisangebot zum Rückkauf eigener Namenaktien gesucht. Bei Werten wie Clariant, Comet, Inficon und Interroll sorgen Analystenkommentare für Kursgewinne von bis zu 7,4 Prozent.

Insgesamt versprechen die kommenden Tage einmal mehr eine Mischung aus Unternehmens- und Konjunkturzahlen. Marktbewegend könnten auch die ersten Quartalszahlen von SpaceX im Laufe der Woche werden, bevor zum Wochenschluss der monatliche US-Arbeitsmarktbericht mögliche Rückschlüsse auf die weitere US-Zinspolitik erlaubt.

+++

11:25

Die Aussicht auf neue US-Iran-Verhandlungen und eine Erholung im Technologiesektor haben den Dax erstmals über 26'000 Punkte ‌getrieben. ⁠Der deutsche Leitindex stieg am Montag in der Spitze um ⁠1,5 Prozent auf 26.010,10 Punkte. Bereits in der vergangenen Woche hatte er eine ‌dreiwöchige Schwächephase beendet und um gut zwei ‌Prozent zugelegt. Für gute Stimmung ​sorgten in den vergangenen Tagen starke Zahlen von Tech-Konzernen wie Microsoft, die den Investoren das Vertrauen in KI-Investitionen zurückbrachten.

+++

11:20

Der SMI verliert etwas an Schwung, bleibt mit plus 0,29 Prozent aber weiter in der Gewinnzone. Partners Group setzt sich an die Spitze des Tableaus (plus 3,1 Prozent), während Holcim um 2 Prozent zurückfällt. Roche legt als stärkstes der drei Schwergewichte 0,8 Prozent zu.

Am breiten Markt steht Idorsia im Angebot (minus 5 Prozent), derweil Clariant sich um 7 Prozent verbessert.

+++

09:35

Der SMI steht 0,6 Prozent höher bei 14'429 Punkten. Der breite Markt verbessert sich gemessen am SPI um 0,5 Prozent auf 20'274 Zähler.

Vor allem die jüngsten Entwicklungen im Nahost-Konflikt sorgen einmal mehr für eine Portion Hoffnung, denn es gibt Anzeichen einer Deeskalation.

So hat US-Präsident Donald Trump aufgrund angeblicher Fortschritte bei den Bemühungen um eine diplomatische Einigung mit dem Iran eine neue Angriffswelle des Militärs nach eigenen Angaben vorerst abgesagt. Voraussetzung dafür sei, dass schnell eine Einigung erreicht werde, schrieb Trump in der Nacht auf seiner Plattform Truth Social.

Die Ölpreise haben mit deutlichen Preisrückgängen auf die Nachricht reagiert. Auch die US-Futures deuten aktuell auf eine klar positive Eröffnung hin. Dagegen fallen die wichtigsten asiatischen Börsenindizes überwiegend zurück.

Von den 20 SMI-Einzelwerten notiert die knappe Mehrzahl (11) im Plus. Besonders deutlich legen dabei Logitech, Partners Group und Sika zu, die sich um bis zu 2,7 Prozent verteuern. Bei Sika sorgt Goldman Sachs im Nachgang an die jüngsten Zahlen für Schwung.

Etwas ausgebremst wird der Leitindex allerdings von den beiden Schwergewichten Nestlé (-0,2 Prozent) und Novartis (-0,1 Prozent). Noch deutlicher fallen Holcim (-1,3 Prozent) zurück.

Für Gesprächsstoff sorgt vor allem der SMI-Anwärter Sandoz (-0,4 Prozent). Der Generika-Konzern hat seine juristische Vergangenheit in den USA nahezu aufgearbeitet und sich dafür mit 43 US-Bundesstaaten und Territorien sowie einer Gruppe indirekter Wiederverkäufer auf Vergleiche geeinigt. Zusammengenommen summieren sich die Vergleiche auf knapp 480 Millionen US-Dollar.

In den hinteren Reihen sind Landis+Gyr (+2,5 Prozent) mit dem Festpreisangebot zum Rückkauf eigener Namenaktien gesucht. Bei Werten wie Clariant, Comet, Inficon und Interroll sorgen Analystenkommentare für Kursgewinne von bis zu 4,9 Prozent.

Insgesamt versprechen die kommenden Tage einmal mehr eine Mischung aus Unternehmens- und Konjunkturzahlen. Hierzulande werden die Blue Chips Swiss Re, Zurich, Swisscom und Amrize erwartet. Marktbewegend könnten unterdessen die ersten Quartalszahlen von SpaceX im Laufe der Woche werden, bevor zum Wochenschluss der monatliche US-Arbeitsmarktbericht mögliche Rückschlüsse auf die weitere US-Zinspolitik erlaubt.

+++

09:05

Der SMI steht 0,5 Prozent höher bei 14'418 Punkten.

Sika und Logitech legen je 2 Prozent. Während Nestlé und Novartis um die Nulllinie schwanken, zieht Roche stärker an - plus 1,0 Prozent.

Auf der Verliererseite stehen Kühne+Nagel (minus 0,5 Prozent) und Holcim (minus 0,3 Prozent).

Am breiten Markt sind Inficon (plus 4 Prozent) sowie Clariant (plus 3,5 Prozent) und Sulzer (plus 3,2 Prozent) gesucht. Mobimo (minus 1,9 Prozent) und Idorsia (minus 1,7 Prozent) werden hingegen verkauft.

+++

08:05

Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,76 Prozent höher.

Die Titel des Leitindex stehen fast ausnahmslos im Plus. Einzig Nestlé gibt 0,4 Prozent ab. Demgegenüber stehen Richemont (plus 2 Prozent), Zurich Insurance (plus 1,8 Prozent) und Logitech (plus 1,6 Prozent) klar höher.

Am breiten Markt, der 1,2 Prozent anzieht, tun sich Sandoz (plus 3,1 Prozent), Comet (plus 3,3 Prozent), Landis+Gyr (plus 3,8 Prozent) sowie OC Oerlikon (plus 4,2 Prozent) besonders hervor. Unter Druck stehen BKW und Bucher Industries.

+++

07:40

Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in ‌den ⁠Handel starten. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex knapp ⁠im Plus bei 25'629,24 Punkten geschlossen.

Auf die Kurse an den ‌Börsen in Europa drückten Gewinnmitnahmen nach positiv ‌aufgenommenen US-Technologiebilanzen. Die wichtigsten Indizes ​an der Wall Street hatten hingegen bis zu einem Prozent höher geschlossen.

Am Montag sollen nach Angaben von US-Präsident Donald Trump Verhandlungen mit dem Iran beginnen. Ein Abkommen ‌solle zu einer «sofortigen, vollständigen und totalen» Wiedereröffnung der Meerenge sowie einem «Ende der iranischen nuklearen Bedrohung» führen. Die staatliche iranische ​Nachrichtenagentur Irna hatte zuvor unter Berufung auf den ​iranischen Aussenminister Abbas Araghtschi berichtet, ​dass sich die Verhandlungen zwischen Teheran und Oman über die Strasse ‌von Hormus in der Endphase befänden.

Zudem blicken Anleger auf frische Konjunkturdaten. Der deutsche Einzelhandel dürfte zuletzt beim Umsatz nicht ​vom ​Fleck gekommen sein. Von Reuters ⁠befragte Experten erwarten, dass er im ​Juni preisbereinigt (real) auf dem ⁠Vormonatsniveau stagnierte. Die Verbraucherstimmung hat sich zwar zuletzt aufgehellt, ‌bleibt aber weiterhin auf einem niedrigen Niveau. 

+++

06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,34 Prozent höher bei 14'423 Punkten. 

+++

06:10

Ein Euro kostet 93,28 Rappen (plus 0,21 Prozet). Der Dollar ist 80,91 Rappen wert (plus 0,22)

+++

05:15

Eine seltene gemeinsame Währungsintervention der USA und Japans sowie enttäuschende Konjunkturdaten aus China haben die asiatischen Aktienmärkte zum Wochenstart ins Minus gedrückt.

Der japanische Leitindex Nikkei fiel um 2,2 Prozent auf 62'956,48 Punkte, während der breiter gefasste Topix 2,8 Prozent auf 3893,17 ‌Zähler verlor. ⁠Auch in Südkorea ging es bergab: Der Kospi rutschte nach einem ohnehin turbulenten Juli um weitere 3,6 Prozent ab. Der MSCI-Index für asiatische ⁠Aktien ausserhalb Japans notierte im frühen Handel ein Prozent tiefer.

In Tokio stand die gemeinsame Devisenmarktintervention für den Yen zwischen den USA und Japan im Mittelpunkt, da eine starke Landeswährung ‌die Auslandseinnahmen der exportorientierten japanischen Wirtschaft schmälert. «Die gemeinsame Währungsintervention ist heute das wichtigste Thema für Aktien», sagte ‌Wataru Akiyama, Aktienstratege bei Nomura Securities.

US-Präsident Donald Trump hatte die US-Hilfe zuvor ​als Zeichen der Freundschaft bezeichnet. Dies untergrabe jedoch die Glaubwürdigkeit der Aktion, warnte Nick Twidale, Chefstratege bei ATFX Global: «Sie stellen sich gegen die Fundamentaldaten, daher erwarte ich, dass der Markt die Bewegung letztendlich korrigieren wird.» Zu den Verlierern zählten Autobauer wie Toyota mit einem Minus von 5,3 Prozent und Suzuki (minus acht Prozent) sowie Chipwerte wie Tokyo Electron. Gegen den Trend stiegen SoftBank (plus 1,2 Prozent), Lasertec (plus fünf Prozent) und Kioxia, die nach der ‌Ankündigung eines Aktienrückkaufs um zehn Prozent nach oben schnellten.

In China trübten schwache Konjunkturdaten die Stimmung der Anleger zusätzlich. Der von S&P Global ermittelte RatingDog-Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe fiel im Juli auf 50,9 Punkte von 51,7 im Vormonat und verfehlte damit die Analystenprognose von 51,5 Zählern. Das Wachstum der ​Fabriken verlangsamte sich somit auf den tiefsten Stand seit vier Monaten, was die Sorgen über eine flaue Binnennachfrage ​verstärkt. Die politische Führung in Peking hatte Ende Juli zugesagt, die schwächelnde Wirtschaft zu stützen. ​Anstatt jedoch neue, gross angelegte Konjunkturpakete aufzulegen, sollen lediglich die bereits budgetierten Infrastrukturausgaben für den Rest des Jahres beschleunigt werden, was den Börsen kaum neuen Auftrieb gab.

+++

04:30

Die konzertierte ‌Intervention Japans und der USA zeigte am Währungsmarkt deutliche Wirkung und setzte die US-Währung unter Druck. Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,7 Prozent auf 156,42 Yen und legte leicht auf 6,7504 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,8088 Franken. Parallel dazu blieb der Euro ​fast unverändert ​bei 1,1531 Dollar und zog um 0,2 Prozent auf 0,9327 Franken ⁠an.

+++

02:50

Aussichten auf eine geopolitische Entspannung im Nahen Osten schickten die Ölpreise auf Talfahrt. US-Präsident ​Trump hatte zuvor einen unmittelbar bevorstehenden ⁠Angriff auf den Iran abgesagt und für Montag Gespräche angekündigt, um eine Einigung zur Wiedereröffnung der Strasse von Hormus zu erzielen. Am Rohstoffmarkt verbilligte ‌sich daraufhin die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 4,6 Prozent auf 83,89 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 5,2 Prozent schwächer bei 80,25 Dollar.

+++

01:00

Der technologielastige Nasdaq 100 ging am Freitag 0,60 Prozent höher bei 28'274,20 Punkten ins Ziel, nachdem er früh bis zu 1,8 Prozent gewonnen hatte. Andere US-Indizes schlugen im Tagesverlauf weniger stark aus, folgten aber der Nasdaq nach oben. Der Dow Jones Industrial legte um 0,53 Prozent auf 52'485,03 Punkte zu. Der marktbreite S&P 500 stieg um 0,70 Prozent auf 7489,72 Zähler.

Auf Wochensicht ergaben sich für die drei Leitindizes Gewinne von bis zu einem Prozent. Zu Ende ging am Freitag auch der Juli, dies aber mit einem getrübten Bild an der Nasdaq. Während der Dow den Monat 0,3 Prozent höher beendete, bleibt für den Nasdaq 100 trotz der jüngsten Erholung ein deutlicher Abschlag von 6,6 Prozent in den Büchern. Er war zuletzt schwer gezeichnet von Sorgen um den KI-Megatrend.

Amazon stand mit einem Kurssprung um 15 Prozent im Gegensatz zur Apple-Aktie ab, die in den vergangenen Wochen mit einer Rekordserie aber auch einen besseren Lauf hinter sich hatte. Die Titel des Handelsriesen erreichten den höchsten Stand seit Ende Mai, während die Anteile des iPhone-Herstellers mit minus sieben Prozent unter einem enttäuschenden Umsatzausblick litten. Apple machen vor dem Start der nächsten iPhone-Generation Engpässe bei wichtigen Bauteilen zu schaffen.

Amazon profitierte im Quartal weiter vom KI-Boom vor allem über die Cloud-Sparte AWS, die Anleger überzeugte. Der Handelsriese steigerte den Umsatz und Gewinn deutlich. Das zweite Quartal sei genau nach dem Geschmack der Bullen gewesen, kommentierte Analyst Brad Erickson von RBC. Dass noch mehr Geld in den Ausbau der KI-Infrastruktur fliessen soll, beunruhigte die Anleger nun nicht mehr. Doug Anmuth von JPMorgan kommentierte dazu, dass sich die Investitionen auszahlen würden.

Vor Amazon waren am Vortag schon die Resultate von Microsoft sehr stark ausgefallen. «Die entscheidende Frage für Investoren lautet nun, ob die zurückliegende Schwäche KI-bezogener Sektoren einen langfristigen Wendepunkt oder lediglich eine Umschichtung der Portfolios dargestellt hat», sagten die Strategen von Bespoke Investment Group. Ein Unsicherheitsfaktor bleibe dabei die Saisonalität, da August und September bekanntermassen schwache Börsenmonate seien.

Zahlen für das zweite Quartal legten auch zwei grosse Öl-Konzerne vor. Da ExxonMobil die Gewinnerwartungen von Analysten etwas verfehlte, sank der Aktienkurs um ein Prozent. Chevron hingegen schnitt besser ab als es vom Markt erwartet wurde, und so legte das Papier um 2,4 Prozent zu. In der Branche stand auch der am Freitag wieder etwas höhere Ölpreis im Fokus.

Mit Reddit und Roblox gerieten zwei Internet-Aktien wegen enttäuschender Nutzerzahlen in einen tiefen Abwärtsstrudel: Ihre Kurse brachen um 21 respektive 27 Prozent ein. Der Coinbase-Kurs rutschte ausserdem um mehr als zehn Prozent ab, nachdem der Umsatz der Kryptobörse im zweiten Quartal die Markterwartungen verfehlt hatte.

Reto Zanettin
Reto ZanettinMehr erfahren